Zur Geschichte 342

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Zur Geschichte 342

Beitragvon Evelyne » 19.01.2018, 16:43

Und wieder erreicht uns der Bericht einer Flüchtlingshelferin, die erkennen musste, dass die Hilfe, das Vertrauen, die Freundschaft und Liebe, die sie einem Flüchtling und seiner Familie entgegenbrachte, schamlos ausgenutzt und schändlich missbraucht wurde.
Lieben Gruß
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Thelmalouis » 19.01.2018, 17:40

Liebe Rachel,

vielen Dank für das Einstellen deiner Geschichte.

Es ist sehr wichtig, dass solche Entwicklungen, die die Flüchtlingshilfe mit sich bringt, öffentlich gemacht werden.
Ich bin mir sicher, dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelt.
Diese Geschichte zeigt doch ganz deutlich, dass ehrenamtliche Helfer mit dieser Aufgabe überfordert sind, vor allem indem Sinne, dass kein professioneller Abstand zwischen den Parteien eingehalten wird.

Was du erlebt hast, tut mir leid, ich hoffe, du kommst schnell darüber hinweg.
Gruß Thelmalouis

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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Nilka » 19.01.2018, 17:54

Mit der Einstellung, die sie durch ihre Sozialisation erworben haben und zu uns bringen, kann ein uninformierter Mensch nur verlieren. Sie profitieren von der Blauäugigkeit der Ungläubigen.
Sich über dich lustig zu machen und Unwahrheit über dich zu erzählen ist das Letzte. Sogar für so Einen wie er eine Schande! Möge die ausgleichende Gerechtigkeit ihn dafür bestrafen :!:
Es tut mir leid, Rachel, dass du diese Erfahrung machen musstest.
LG ♥ Nilka

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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Darinka » 19.01.2018, 23:05

Liebe Rachel,

Deine Geschichte zu lesen hat mir die Tränen in die Augen getrieben... Es tut mir furchtbar leid, dass du auf dieses miese Spiel reingefallen bist. Du hast ganz richtig erkannt: Er hat Dich nie geliebt, er hat nie etwas empfunden, er hat Dich leider nur benutzt....

Egal wie weit er das Spiel treiben konnte - sei trotzdem stolz auf Dich! Deinen Zeilen kann man ansehen, dass Du es nun durchschaut hast und die Wahrheit sehen kannst. Ich lese so viele Geschichten hier, wo Frauen das leider auch an diesem Punkt nicht schaffen.
Also Kopf hoch, es könnte deutlich schlimmer sein... :wink:

Ich finde es super, dass Du Deine Erfahrungen hier schreibst und Anderen die Möglichkeit gibst etwas daraus zu lernen. Ich bin selbst Beznessbetroffene und kann Dir sagen, dass es mir unglaublich geholfen hat, das Forum und die Erlebnisse anderer Frauen zu finden. Es hat mir sehr geholfen, zu begreifen was passiert ist und damit umzugehen. Der Schmerz und die Scham wird vergehen (sofern Du das empfinden solltest). Die seelischen Wunden werden mit der Zeit verheilen.

Ich wünsche Dir alles Gute!
...Und vorallem einen Mann, der Dich verdient. :wink:
Liebe Grüße
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Corinna » 20.01.2018, 08:23

Liebe Rachel,

vielen Dank für Deine Geschichte. Ich finde, daß Du Deine Situation sehr gut beschrieben hast.

Darinka hat geschrieben:
" Ich bin selbst Beznessbetroffene und kann Dir sagen, dass es mir unglaublich geholfen hat, das Forum und die Erlebnisse anderer Frauen zu finden. Es hat mir sehr geholfen, zu begreifen was passiert ist und damit umzugehen. "


Auch ich bin von Bezness betroffen und auch mir hat u. a. das Lesen der Erlebnisse von anderen Frauen sehr geholfen. Darüber hinaus auch noch der Austausch hier.

Darinka hat geschrieben:
" Egal wie weit er das Spiel treiben konnte - sei trotzdem stolz auf Dich "


Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen, daß Du stolz auf Dich und Deinen Charakter bist.

Was Du da über " Taqiyya " schreibst, wird von bestimmten Menschen so gesehen, um ihr Handeln zu entschuldigen. Das finden wir ja im Alltag immer wieder, daß Menschen die Verantwortung für ihr Handeln nicht übernehmen, sondern den anderen oder den Umständen die Schuld geben wollen. Das ist für mich keine Religion sondern ein Benutzen/ Mißbrauchen der Religion für die eigenen dreckigen Zwecke.

Und interessanterweise hast Du es ja so genau auf den Punkt gebracht, als er zum letzten Mal gekommen ist in Begleitung, um nicht mit Dir ein Gespräch führen zu müssen, und er den kleinsten Krümel, den er als sein Eigentum ansah, auch noch mitnehmen mußte. Das ist mies und armselig! Und Du sagtest ja: "Schäme dich!"

Ich wünsche Dir, daß Du die Situation im Laufe der Zeit gut verarbeiten kannst. Hole Dir hier im Forum die Unterstützung, die Du brauchst, wenn Fragen auftauchen oder es Dir schlecht geht.

Ich würde mir an Deiner Stelle überlegen, ob ich darüber hinaus auch noch eine Beratungsstelle für vergewaltigte Frauen kontaktieren sollte. Besonders wir Frauen wollen ja niemanden mit unseren Sorgen und Problemen belästigen und versuchen, allein damit fertig zu werden. Das ist in meinen Augen der falsche Weg und Du bist ja auch schon einen anderen Weg gegangen, indem Du Deine Geschichte hier hereingestellt hast. Warum holst Du Dir nicht noch zusätzliche Unterstützung?

Ich wünsche Dir alles Gute und daß Du nach und nach verstehen kannst, was da abgelaufen ist. Von Deiner und von seiner Seite. Und diese Bemerkung beinhaltet nicht, daß ich von Schuld von Deiner Seite rede. Ich habe den Eindruck, daß Du eine wunderbare Frau bist.

Alles Gute
Corinna
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Mpenzi » 20.01.2018, 09:15

Liebe Rachel,

deine schonungslose und selbstkritische Offenheit nötigt mir allergrößten Respekt und Mitgefühl ab.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, das Erlebte zu verarbeiten und dass du irgendwann wieder zu innerer Ruhe, Zufriedenheit und Glück finden kannst.

Deine Geschichte hat mich zutiefst berührt

Mpenzi
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Ariadne » 20.01.2018, 09:41

Liebe Rachel,

ich teile auch die Meinung der User/innen, deine Geschichte ist erschütternd. Hoffentlich besitzt du genug Seelenstärke, damit keine negativen Folgen sich in deinem Denken oder Handeln abzeichnen. Es ist schon ein hartes Stück Arbeit solche Erlebnisse zu verarbeiten. Es dauert auch lange, die Schmerzen setzen sich ab und zu auch nach Jahren immer wieder ein, aber du musst daran denken nicht aufzugeben.
Versuche weiterhin deine ehrenamtliche Arbeit fortzusetzen, es gibt auch andere Kreise, die Hilfe brauchen, Kinder, Senioren, Behinderte usw. wenn die Flüchtlingsarbeit dir Angst macht. Sei präsent, behalte deine Kontakte und Freunde, lass ihn nicht gewinnen. Wenn du dich zurückziehst, kann er seinen Sieg noch mehr feiern.
Diese Männer überschätzen sich und ihre "Qualitäten". Wenn sie merken, dass eine Frau stark ist, kochen sie innerlich. Das wollen wir ihnen "gönnen", und deshalb geben wir nicht auf. :D

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.

Liebe Grüße
Ariadne
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Desert Dancer » 20.01.2018, 12:17

Liebe Rachel !

Was für eine erschütternde Geschichte! Besonders schlimm finde ich, dass er nachdem er Dich doch schon nach Strich und Faden belogen, betrogen, ausgenutzt und sexuell genötigt hat, Dir auch noch hinterhertritt, indem er Dich überall schlecht gemacht hat. Das lässt sich nicht mal mehr mit "Taqiyya" rechtfertigen, sondern ist reine Boshaftigkeit!

Ich wünsche Dir, dass Du die ganze Geschichte irgendwann überwinden kannst. Was ich hingegen diesem Kerl wünsche, kann ich nicht schreiben. Es macht mich wirklich wütend.
Ehemaliges CIB-Vereinsmitglied

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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Peter II » 20.01.2018, 13:30

Liebe Rachel,

als ich die von Dir geschilderte Vergewaltigung las, kam mir sofort Rohypnol in den Sinn. Das wird von Vergewaltigern eingesetzt, um Frauen willenlos oder gar ohnmächtig zu machen.

Lies das bitte mal. Du musst etwas nach unten gehen, um die Wirkungsweise von Rohypnol zu finden:

http://www.drug-infopool.de/rauschmitte ... epine.html

Leider wird diese Droge im Körper innerhalb von 1 bis 2 Stunden abgebaut, ist dann nicht mehr nachweisbar, so dass die Opfer nach der Ohnmacht nur schwer an Beweise kommen.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Unmensch das nicht nur mit Dir gemacht hat. Wenn mehrere Frauen ihre Erlebnisse mit ihm bei der Polizei schildern würden, würde er vielleicht zur Verantwortung gezogen werden.

Ich wünsche Dir alles Gute, hoffe sehr, dass Dich das Erlebte nicht aus der Bahn wirft. Suche Dir auf jeden Fall professionelle Hilfe und sprich mit enger Freundschaft darüber.

Viele Grüße
Peter
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Anissa » 20.01.2018, 20:49

Liebe Rachel!

Ich schliesse mich dem bisher Gesagten an. Das Geschehene ist unfassbar gemein und abartig.

Ich würde dem Typen eine Anzeige wünschen, für die Vergewaltigungen am Anfang und am Ende, wenn du die Kraft dazu hast.
Vielleicht gibt es nicht genug Beweise für eine Verurteilung, doch zumindest bekommt er Schlechtpunkte bei der Polizei.
Vielleicht hält ihn das von weiteren Vergewaltigungen ab oder es hilft bei einer eventuell nötigen späteren Verurteilung, dass diese leichter und strenger ausgesprochen wird.

Ich wünsche Dir viel Kraft fürs Verdauen und Ausscheiden der Ereignisse, und dass Du bald zu Deiner gewohnten positiven Lebensart zurückkehren kannst.

l g Anissa
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Anaba » 20.01.2018, 22:40

Guten Abend Anissa,

herzlich willkommen im Namen des Teams von 1001 Geschichte.
Das Team wünscht dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Anaba

Administratorin
anaba@1001Geschichte.de

".....vielleicht wird alles vielleichter"
Anaba
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Aras » 27.01.2018, 12:02

Also ich lese ja still die Geschichten. Aber ich habe noch nie eine so inkonsistente und unschlüssige Geschichte gelesen. Ich vermute, dass die Geschichte bewusst in 1001geschichte.de lanciert wurde, um die Flüchtlingsarbeit zu denunzieren.

Am Tage nach der mutmaßlichen Vergewaltigung schreibt sie:
Es war für mich unfassbar und war entsetzt, schließlich war das überhaupt nicht meine Art,
mich interessierten Männer überhaupt nicht, und er schon ganz und gar nicht. Es passte
überhaupt nicht.


Also sie hat keinen aktiven sexuellen Trieb oder ist lesbisch. Dieser Mann ist in ihren Augen nicht attraktiv. Sie will ihn auch loswerden. Aber die Konsequenz, die sie aus der Nacht und ihren Gedanken zieht ist aber:

Wir verbrachten von da an Tag und Nacht zusammen.


Ich hatte zuerst Hemmungen vor der Öffentlichkeit und meinem potentiellen Image- und Statusverlust, aber
er nahm mir die Angst, wir seien füreinander bestimmt, es sei alles gut, so wie es sei.


Inwiefern befürchtet sie einen Image- und Statusverlust? Flüchtlinge sind keine Schutzbefohlenen. Beziehungen zwischen Flüchtlingshelfer und Flüchtlingen nicht verboten.

Auch praktische Hilfe bekam ich kaum. Ich war froh, dass ich ihm den Raum gab, sich um
sein Deutschlernen zu kümmern. Ich trug ihm den Kaffee zum Sofa, büffelte mit ihm für die
Deutschtests, freute mich über seine kleinen Lernfortschritte und kümmerte mich mit Erfolg
darum, ihm ein Stipendium für ein Studium zu besorgen


Also auf der einen Seite freut sie sich über die kleinen Lernfortschritte und impliziert damit, dass er nicht so schlau sei, aber auf der anderen Seite erhält er ein Stipendium für ein Studium? Also muss er doch normale Lernfortschritte gehabt haben. Hier wird also versucht uns weiß zu machen, dass der "Flüchtling" dumm sei aber listig genug um sie zu täuschen?

Ich wollte mir das wunderbare Gefühl nicht nehmen lassen, dass
ich mit einem schönen, guten Menschen zusammen war, der mich liebte, respektierte und
ehrte.


Hat sie nicht vor wenigen Seiten noch geschrieben, dass dieser Mann nicht attraktiv sei?

Zu groß war die Angst vor gesellschaftlicher
Ächtung, um öffentlich über meinen Erfahrungen sprechen zu können.

Hand aufs Herz: Ihr Freundes- und Bekanntenkreis werden doch erkennen, dass sie nicht mehr mit ihrem Partner unterwegs ist.

Ich fühlte mich gedemütigt.

Nachvollziehbar.

Wie hatte ich mich täuschen lassen können? Warum hatte ich die Zeichen nicht
gelesen?


Von der ersten vermeintlichen Rohypnol-Vergiftung kann es ja nicht kommen.

Was war in der ersten Nacht eigentlich passiert? Hatte er mich bewusst betäubt?

Laut Geschichte wurde Wein konsumiert und es kaum zum Geschlechtsverkehr.

Und wie oft hatte er eigentlich ohne meine Zustimmung an mir vergangen?

Laut Geschichte höchstens 1 Mal.

Die Taqiyya-Definitionen wurden von hier genommen:
https://piwords.wordpress.com/2007/12/16/taqiyya/
Aras
 

Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Darinka » 27.01.2018, 12:50

Aras hat geschrieben:Also ich lese ja still die Geschichten. Aber ich habe noch nie eine so inkonsistente und unschlüssige Geschichte gelesen. Ich vermute, dass die Geschichte bewusst in 1001geschichte.de lanciert wurde, um die Flüchtlingsarbeit zu denunzieren.

Hallo Aras,

erfundene Geschichten würde Jemand wohl eher in den anonymen Threads des Forums platzieren. Passiert aus unterschiedlichen Gründen immer wieder mal und fliegt regelmäßig nach einer Weile auf.

Für die in diesem Bereich veröffentlichten Geschichten werden (so viel ich weiß) jedoch vor Veröffentlichung die Personalien der Autoren von Evelyne geprüft. Ich halte es deshalb für eher abwegig, dass Jemand seinen Ausweis vorlegt, um das von Dir Vorgeworfene zu tun. Es hat schon seinen Grund warum die Wahren Geschichten einen gesonderten Platz bekommen.

Das bedeutet übrigens nicht, dass die anonymen Geschichten nicht wahr sind, sondern nur dass viele Betroffene verständlicherweise ihre Identität nicht preisgeben wollen. Das sich hin und wieder dort mal ein Fake oder Troll dazwischen gesellt, ist in der Anonymität des Internets normal, wird aber meist Recht schnell am Verhalten des Betreffenden erkannt.

Ich finde es sehr mutig, wenn User im Bereich der Wahren Geschichten veröffentlichen.Vielen Dank an alle, die das tun! Ihr helft der Arbeit in diesem Thema sehr!

Viele Grüße,
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Aras » 27.01.2018, 13:09

Wie ich schon schrieb, ist das Problem die gravierende Inkonsistenz. Zumal das nicht gekennzeichnete zitieren aus piwords-"Wörterbuch" ein rechtsnationalen Geschmäckle wieder gibt. Sie kopiert 1:1 die als Zitat kenntlich gemachte Passage aus PIwords, aber die darauf folgende Zusammenfassung wird ungekennzeichnet kopiert:

aus piwords:
Kurz zusammengefasst kann man sagen: Mit Taqiyya sagt man (wahrheitswidrig, also aktiv lügend), dass etwas nicht stimmt. Mit Kitman lügt man durch Auslassung.


aus dem "Bericht":
Kurz zusammengefasst kann man sagen: Mit Taqiyya sagt man etwas (wahrheitswidrig, also aktiv lügend), dass nicht stimmt. Mit Kitman lügt man durch Auslassung.


Insofern vermute ich eine politischen Beeinflussungsversuch von der pi- bzw. Identitären-Szene.

Wenn die Identität von "Rachel" bekannt ist, dann sollte bitte eine Überprüfung der Geschichte stattfinden. Also insbesondere ob sie tatsächlich in der Flüchtlingshilfe aktiv war bzw. noch ist.
Aras
 

Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Darinka » 27.01.2018, 13:31

Aras hat geschrieben:Sie kopiert 1:1 die als Zitat kenntlich gemachte Passage aus PIwords, aber die darauf folgende Zusammenfassung wird ungekennzeichnet kopiert:

Dass Jemand eine Begriffserklärung zu Taqiyya kopiert ohne Quellenangabe, ist nun ganz sicher kein Grund, dass seine ganze Geschichte unwahr ist.

Sonstige (oft vermeintliche) Inkonsistenzen in Geschichten werden meist unterschiedlich von Lesern wahrgenommen. Nicht selten basieren sie auf Fehlinterpretationen des Gelesenen. Ich lese das z.b. nicht so wie Du. Das liegt einerseits an ganz typischen Kommunikationsproblemen (das Geschriebene wird anders gelesen als gemeint, anders gewertet usw.) und andererseits an unterschiedlichen Persönlichkeiten.

Ich habe schon verstanden, dass Du vor einem möglichen Missbrauch der Seite warnen möchtest. :arrow: Aber bitte vertraue darauf, dass Evelyne sehr gut schaut was sie hier im besonderen Bereich der Wahren Geschichten veröffentlicht. :idea: :idea: :idea: :!: :wink:

Wenn Du dazu hier weiterschreibst, bitte ich Dich zu bedenken, was Du gerade dem äußerst sensiblen Thema Veröffentlichung unter Preisgabe der Identität antust. Wir haben soooo viele stille Leser hier, die sich noch nicht mal trauen im anonymen Teil über ihre Erlebnisse zu schreiben. Im Bereich der Wahren Geschichten tut es nur ein ganz kleiner Bruchteil der Beznessbetroffenen. Und selbst dort werden sie dann noch angegriffen und der Lüge bezichtigt. Ich vertraue hier voll und ganz Evelyne und den Forenbetreibern, was sie hier zur Veröffentlichung nach ihrer Prüfung zu lassen.

Viele Grüße
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Nilka » 27.01.2018, 13:38

Danke, liebe Darinka!
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Aras » 27.01.2018, 13:44

Du hast ja selber sogar geschrieben, dass die Geschichten im Anonymen Bereich gefälscht sein können. Gerade aber wenn man eine Geschichte so veröffentlicht und behauptet, dass diese wahr sei, so hat man gerade eine Obliegenheit, diese auch korrekt zu prüfen.

Und wie ich das bereits erklärt habe, ergibt sich die Problematik aus der Zitierung UND der Inkonsistenzen und Widersprüchen in der Geschichte selbst.

Die Identität von "Rachel" ist doch nur Evelyne bekannt. Ich fordere ja nicht, die Identität der Berichterin zu veröffentlichen sondern dass Evelyne nochmal sich kritisch mit der Berichterin auseinandersetzt.

Ansonsten denke ich, dass ich sehr gut Texte auslegen kann. Und inhaltlich hast du ja nichts dagegen gebracht, sondern nur dich an der Taqiyya-Erklärung aufgehangen und erklärt man solle Evelyne vertrauen. Vertrauen ist vielleicht gut genug für dich, aber für mich nicht.

Ich schreibe das auch nicht um die Opfer schlecht zu machen, sonst hätte ich jede Geschichte von Anfang an kritisieren können. Hier gibt es aber einen evidenten Fake-Verdacht, den mach auch nachprüfen soll.

Du kannst ja inhaltlich dagegen halten, aber ich denke, dass Evelyne doch bitte darauf antworten solle, da sie näher an der Berichterin ist.
Aras
 

Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Nilka » 27.01.2018, 13:52

Aras hat geschrieben:Die Identität von "Rachel" ist doch nur Evelyne bekannt. Ich fordere ja nicht, die Identität der Berichterin zu veröffentlichen sondern dass Evelyne nochmal sich kritisch mit der Berichterin auseinandersetzt.

Das hat Evelyne auch getan und wird ggf. etwas dazu schreiben.
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Darinka » 27.01.2018, 14:19

Aras hat geschrieben:Und inhaltlich hast du ja nichts dagegen gebracht, sondern nur dich an der Taqiyya-Erklärung aufgehangen und erklärt man solle Evelyne vertrauen.

Falsch. Ich habe klar geschrieben (mein Beitrag davor), dass ich es nicht so lese wie Du. Jedes Detail zu argumentieren halte ich für nicht sinnvoll, lenkt m.E. den Fokus in eine falsche Richtung. Du bist so felsenfest überzeugt, dass nicht mal das Beispiel Deiner eigenen Unlogik (fehlende Quellenangabe als Begründung für Lüge) wirklich zu denken gibt.

Und hier noch eine weitere Unlogik, auf der Dein Vorwurf aus meiner Sicht beruht: Du setzt auf der Annahme auf, dass Evelyne leichtfertig veröffentlicht. Niemand der jahrelang derart viel Zeit und Energie in das Thema investiert, tut sowas leichtfertig.

Meine Zeilen an Dich sind nicht böse gemeint, Aras. Aber man kann sich mit dem Fake-Vorwurf auch ganz böse vertun, auch wenn man selbst überzeugt ist und die Seite hier nur vor Missbrauch schützen will. Das versuche ich Dir zusagen. Man kann in der Endkonsequenz der Seite sogar ungewollt damit schaden, weil noch mehr User Angst haben sich zu ihren Erlebnissen zu äußern.

Nix für Ungut. Schönes Wochenende Dir,
Viele Grüße
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Re: Zur Geschichte 342

Beitragvon Thelmalouis » 27.01.2018, 14:29

Nehmen wir Darinkas Beitrag zum Fake-Vorwurf als Schlusswort.
Evelyne weiß was sie tut.
Wenn sie sich hierzu äußern will, wird sie das auch tun.
Gruß Thelmalouis

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