nur so interessehalber

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 18.01.2018, 11:58

gestern habe ich mit meinem Supervisor (sehr erfahrener Psychiater) über Riesenbaby gesprochen. Der meinte, vermutlich würde nicht nur Riesenbaby lügen, sondern auch die Mitarbeiter der Wohneinrichtung und evtl. auch der Dolmetscher, denn für die "Sozialindustrie" sei die Flüchtlingskrise eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die würden sich an die bewilligten Gelder krallen.
ich solle es mit (Galgen)Humor nehmen. Er kicherte die ganze Zeit vergnügt vor sich hin über meine Schilderungen.
Ich solle nicht wütend oder verärgert sein, bei "normalen" psychiatrischen Patienten, vor allem Suchtkranke, belügt die Hälfte ihre Ärzte (was tatsächlich stimmt), die Angehörigen lügen auch oft (korrekt) und hier lügen eben alle. (wobei es keinen Sinn hat, einen Alkoholiker zu fragen, wie viel Bier oä er täglich trinkt, wenn der betrunken ist, kann er die genaue Anzahl gar nicht mehr wissen, also wird so eine Antwort in keinem Fall stimmen, solche Fehler macht man auch nur als Berufsanfänger).

nun ja, mal sehen, ob nun überhaupt Riesenbaby wieder kommt oder ein anderer junger Mann aus der Einrichtung, ob es die Akte aus der KJP überhaupt gibt, was an Erklärungen kommt...
ich werde ggf berichten. (vielleicht habe ich ja auch Glück, und denen wird klar, dass bei mir gutachtenmäßig nichts mehr zu holen ist, und die kommen gar nicht mehr wieder)
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Atin » 18.01.2018, 12:51

Der Mann hat recht ! 8)
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Beitragvon karima66 » 18.01.2018, 13:06

Ich hatte eine Weile mit einer Einrichtung für Suchtkranke zu tun, die Mehrzahl dort war nur dort, weil Betreuer oder Ärzte das wollten, Einige auch um nicht im Knast zu landen, sie waren sogar stolz wenn sie geschickt das Personal belogen haben und tauschten sich untereinander aus wie man mit welchen Lügen am weitesten kommt.
Nur ganz Wenige haben erkannt, dass sie am Ende nur sich selbst belügen und sie das kein Stück weiter bringt.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 12.02.2018, 11:32

ok, Riesenbaby ist jetzt bei einem KollegEN, das scheint auch tatsächlich besser zu laufen.

a b e r dafür kam der Typ wieder, über den ich auf der ersten Seite hier mich schon beklagt habe. Der, der nach 2 Jahren seinen Namen änderte. Mit dem ist es wie in Treibsand, weil er ja bei jeder unangenehmen Frage sofort sämtliche Sprachkenntnisse verliert...
offensichtlich hat er in intoxikiertem Zustand am Wochenende in einer Kneipe randaliert und Morddrohungen ausgestoßen, wurde in Handschellen auf die Station gebracht, musste auch dort einigie Stunden fixiert werden. Nach Detoxikation sollte ihn seine Frau abholen, die kam nicht, er ist dann einfach so entlassen worden.
Ich wollte das heute mit ihm nachbesprechen. Es war nicht möglich, auch nicht mit Dolmetscher...obwohl er jetzt sichtlich nüchtern war, hat er a) entweder alles vergessen und zwar wirklich alles, inclusive seiner seit 2 Jahren von mir verschriebenen Medikation oder b) ihm schwanden sämtliche Sprachkenntnisse von deutsch, französisch und arabisch im Angesicht meiner Fragen oder c) beides gleichzeitig.
Ich weiss noch nicht einmal, ob mal wieder die Abschiebung droht und/oder es Probleme mit seiner Frau gibt (wobei auch da nicht klar wurde, ob er diese Frau nun geheiratet hat oder noch heiraten wird auch nicht ob sie nun deutsch ist oder eine Landsfrau).
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Beitragvon Nilka » 12.02.2018, 11:45

Ich vermute, du könntest platzen ...
Dein Job ist eine Herausforderung in diesem Land, wo man gerne lebt.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Atin » 12.02.2018, 12:09

Du bist um deinen Job echt nicht zu beneiden :)
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 12.02.2018, 12:12

zum Glück sind die meisten meiner Patienten nett und nehmen ihre Medikamente bzw sagen mir, dass und warum sie sie nicht nehmen. Ich habe auch durchaus nette Flüchtlinge als Patienten/innen, die kommen pünktlich und regelmäßig und zumindest ist es nicht vollkommen offensichtlich, ob sie mich belügen oder nicht. (ich will nicht ausschliessen, dass ich dem einen oder anderen dennoch auf den Leim gehe, zumal eine posttraumatische Belastungsstörung schwer zu diagnostizieren ist, auch ohne dass der Patient lügt, und im Internet genau steht, wie die angeblichen Traumata klingen müssen bzw sich die Flüchtlinge sowohl untereinander als auch mit ihren Helfern darüber austauschen, was sie sagen müssen.)
aber dieses spezielle Herzchen kommt nun auch noch über "Lampedusa in Hamburg" bzw ist zu "Lampedusa in Berlin" gewechselt, und ist auch mit einigen Berliner grünen Lokalpolitikern und auch anderen Hilfsorganisationen bestens vertraut. Wenn ich Pech habe, kommt noch eine Beschwerde wegen Rassismus seitens dieser grünen Helferinnen.
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Beitragvon Fierrabras » 12.02.2018, 12:26

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnu ... e-verliert

das hier könnte auch eine meiner Patient/innen sein. solche Fälle sehe ich mehrmals täglich, teilweise kommen sie auch mit Plastiktüten voller ungeöffneter Briefe zu mir. aber auch die Termine bei mir werden zumeist nur sehr unregelmäßig wahrgenommen. tja, dann ist die Wohnung halt weg, die Leistungen werden gekürzt...
ich weiss nicht, ob diese Fälle tatsächlich mehr werden oder ob es sich nur so anfühlt, aber meiner Ansicht nach ist es wirklich in den letzten Jahren schlimmer geworden. Vielleicht sollte ich mir einen Job in einem der wohlhabenden Viertel aussuchen?
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Beitragvon Efendi II » 12.02.2018, 14:27

Fierrabras hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungslosigkeit-in-berlin-wenn-eine-familie-ihr-zuhause-verliert

Es tut uns sehr leid... :-(

...leider konnten wir diese Seite nicht finden. Überprüfen Sie bitte die angegebene URL auf eventuelle Schreibfehler.
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Beitragvon gadi » 12.02.2018, 14:56

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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Anaba » 12.02.2018, 17:02

gadi hat geschrieben:http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungslosigkeit-in-berlin-wenn-eine-familie-ihr-zuhause-verliert/20867924.html


Nun muss man ja auch mal erwähnen, dass der Großteil der Obdachlosen EU Bürger sind.
Alle hoffen auf ein besseres Leben in Deutschland.
So leid mir jedes einzelne Schicksal tut, alles kann der Staat auch nicht richten.
Der erste Schritt, die Leute von der Straße zu holen, wäre die nicht mehr benötigten Flüchtlingsunterkünfte
wieder zu öffnen.
Keiner sollte auf der Straße leben müssen.
Dann muss man aber anfangen das Problem mal grundsätzlich lösen.
Deutschland kann, neben den vielen Flüchtlingen, nicht auch noch allen Beladenen aus Osteuropa helfen.
Wie soll das gehen?
Der Fall hier ist wirklich traurig, vor allem wegen der Kinder, aber er ist leider einer von vielen.
Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, erkennt die Veränderung.
Bettler an jeder Ecke, in jeder U- und S- Bahn.
Immer wieder liegen Menschen in Hauseingängen usw. und schlafen dort.
Im Sommer leben viele Menschen in Parks.
Das Elend ist überall sichtbar.
Liebe Grüße
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Grampusgriseus » 13.02.2018, 07:32

@fierrabras:
Solche Fälle werden definitiv seit Jahren immer mehr, das ist eine Tatsache, es kommt Dir nicht nur so vor. Auch schon vor der Flüchtlingswelle. Auch der Wechsel in einen wohlhabenderen Stadtbezirk kann nur wenig bis gar keine Verbesserung für Dich bringen, da die Obdachlosen sich aufgrund ihrer Vielzahl mittlerweile überall aufhalten und sich die Zuständigkeit u.a. nach der Geburtsdatenregelung richtet, zumindest von denen, die nicht zuvor in Berlin gemeldet waren. Und es kommen ja nicht nur Menschen aus anderen Ländern sondern auch aus anderen deutschen Gegenden (was für mich immer wieder am allerwenigsten nachvollziehbar ist).
Für Menschen, wie in dem Beispiel beschrieben, ist es nahezu unmöglich in Berlin wieder eine Wohnung zu finden (Schufaeinträge, keine Meldeadrresse oder die eines Obdachs,...) Solange sich nichts in der Wohnungsmarktpolitik ändert, geht es den Berg immer weiter runter.
Solange niemand etwas gegen die ins Unermessliche steigenden Mieten unternimmt und auch weiterhin mindestens 50 Leute gleichzeitig zur Wohnungsbesichtigung rennen, sollte die Miete mal halbwegs angemessen sein, werden zukünftige Mieter auch weiterhin nach Geldbeutel und sonstigen für den Vermieter positiven Kriterien ausgewählt werden. Wenn ich selbst Vermieter wäre, würde ich tatsächlich auch nicht denjenigen/diejenige nehmen, der/die schon die letzte Wohnung in den Sand gesetzt hat, weil er/sie die Post nicht geöffnet und „den Überblick verloren“ hat.
Allerdings bin ich keine Vermieterin sondern eine von denen, die sich dann mit den „Bergen von Post“ herumschlagen „darf“. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass zumindest ein Großteil der Menschheit immer weniger in der Lage ist, sein Leben auf die Reihe zu bekommen.

liebe Grüße von
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 13.02.2018, 10:46

ich rede jetzt gar nicht von osteuropäischen Obdachlosen, die kommen zumeist mehr oder weniger angetrunken in die Rettungsstellen der Krankenhäuser, schlafe dort einige Stunden und gehen wieder, sondern von "ganz normalen" Bürgern, ich betreue sogar einen jungen Mann, der trotz Obdachlosigkeit in Vollzeit berufstätig ist. Der ist halt "verdeckt" obdachlos, will sagen, er tourt von Sofa zu Sofa in seinem Verwandten- und Bekanntenkreis.
aber die Leute, die mit Plastiktüten ungeöffneter Post erscheinen, werden definitiv mehr. und die, die mich in der Sprechstunde um Vermittlung einer Wohnung bitten, ebenfalls.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Grampusgriseus » 14.02.2018, 19:27

Ich rede auch gar nicht von Osteuropäischen Obdachlosen sondern ebenfalls von denen, die vor noch nicht allzu langer Zeit "normale Bürger" waren. Ich kenne viele, die noch berufstätig sind und wo in Familie und Bekanntenkreis noch keiner mitbekommen hat, dass sie ihre Wohnung verloren haben. Das ist nichts ungewöhnliches mehr in Berlin.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Paulaa » 17.02.2018, 21:04

Hallo, nun will ich auch mal etwas schreiben, habe die Texte teilweise durchgelesen.
Was mir persönlich nicht gefällt, das es sich etwas spöttisch oder ironisch anhört wenn ich so einiges lese. Ja ich bin selber betroffen von verschiedenen Problemen.
Hier im Ruhrgebiet ist die Kriminalität sehr hoch geworden, seit über einem Jahr erhalte ich die Polizei-E-Mails und ein paarmal die Woche werden Kinder, Jugendlich und Erwachsene, auch Männer überfallen oder ihres Handys beraubt, auch am hellichten Tage. Genannt werden sie augenscheinlich südländisch aussehend.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, es waren vorerst nur junge männliche Erwachsene, doch mittlerweile sind es auch viele junge Frauen und deutsche Menschen die am Kiosk oder in Supermärkten klauen. Ich mache da Unterschiede, wenn wie vor ein paar Wochen ein Rollstuhlfahrer sich ein Päckchen Tabak am Kiosk klaut und der Kumpel noch zwei Flaschen Bier, dann finde ich das nicht so dramatisch.

Hingegen wenn ein Mann im Stadtpark von zwei ausländischen Männern überfallen wird und mit dem Messer bedroht wird, dann ist das für diesen Mann und auch für all die anderen Opfer ein traumatisches Erlebnis.

Es wird sogar in S- und U-Bahnen ständig jemand angegriffen oder überfallen und seltsamerweise bekommen die anderen Leute nie etwas mit, vermute mal eher sie sind zu feige.

Seit zwei Jahren werde ich sehr oft von ausländischen Männern gefragt ob ich verheiratet bin oder wie letztlich ob ich es für 50 Euro mache. Das ist mir in der ganzen Zeit noch nichtmal in Berlin passiert. Ja, wurde gefragt ob ich mitgehe oder ähnliches, doch ich habe nicht so oft wie in der letzten Belästigungen erlebt obwohl ich schon über 55 Jahre bin.

Nun habe ich mir angewöhnt keine alleinstehenden männlichen Personen mehr freundlich anzulächeln oder zu fragen ob ich sie mitnehmen kann auf mein Ticket. Nein danke, den dann sehen sie das als Aufforderung.

Ach ja, zurück dazu was ich meinte, wenn nun ein Asylsuchender hier etwas schummelt, Termine verpaßt oder seine Tabletten nimmt oder nicht nimmt, ansonsten jedoch niemand persönlich belästigt, beleidigt oder beklaut oder im schlimmsten Fall zusammen schlägt, finde ich das nicht so erwähnenswert. Das jemand auf unsere Kosten lebt, ist mir in diesem Falle auch egal, nur das ich nicht mehr alleine wie noch vor drei Jahren mit der S-Bahn oder U-Bahn in die Nachbarstädte zu Konzerten oder Veranstaltungen fahren kann ohne Angst zu haben, das ich belästigt werde oder ausländischen männlichen Cliquen aus dem Weg gehen muß, das ärgert mich.

Das am helllichten Tage Senioren mit Rollator ausgeraubt werden oder jungen Leuten das Smartphone aus der Hand gerissen wird, das beeinträchtigt mein Leben sehr.

Da ich kein Auto habe und auch keinen Führerschein und mir sowieso kein Auto leisten könnte, meine Beziehung leider seit einem Jahr auseinandergegangen ist und ich eben auf Bus und Bahn angewiesen bin, ist das für mich eine starke Beeinträchtigung, die Fahrtkarten werden immer teuerer, die Überfälle und andere Delikte häufen sich und ich fühle mich immer unsicherer.

Bezüglich Suchtkranken, fühle ich mich unwohl, habe selber in jungen Jahren Tabletten und Drogen genommen und viel Alkohol getrunken. Habe immer gearbeitet und zum Glück dadurch jetzt meine Erwerbsunfähigkeitsrente. Da ich ein schlechtes Elternhaus hatte (Vater Alkoholiker und gewalttätig) usw. führt das oft dazu, das man später wenn man keine Hilfe bekommt zu verschiedenen Süchten neigt. Dazu hat sich 2001 eine ADS-Störung herausgestellt, die wenn sie nicht behandelt wird zu vielen anderen komorbiden Störungen führt. Meine Söhne sind davon auch betroffen und einer ist psychisch erkrankt an Depressionen und Panikattacken und noch einiges, der andere hat Asperger-Autismus.

Darum bitte ich um etwas mehr Verständnis für bestimmte Menschen. Mir geht es einfach darum wie Menschen, ob sie nun arbeiten oder nicht mit anderen Menschen umgehen und ob sie ansonsten friedlich und höflich sind.

Was mich auch ärgert, ich jedoch noch nicht richtig wußte, das mein Sohn und ich die Tabletten die wir nehmen teilweise selber bezahlen müssen, obwohl ich gerade nur so am Rande des Existenzminimus lebe. Der Sohn mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) lebt alleine, doch das wenige Geld reicht natürlich nicht für alles, zumal wir alle noch eine Brille benötigen, dafür wird gar nichts übernommen. Was können wir dafür das wir schlechte Augen haben.

Dazu kommen noch die Schulbücher und die Fahrtkosten zum Kolleg, alles muß davon bezahlt werden, das Geld reicht vorne und hinten nicht und es gibt von nichts und niemanden irgendeine Beihilfe oder ähnliches.

Eine Aussicht eine Wohnung zu finden in dem Stadtteil wo ich jetzt lebe und in einer Ecke wo es natürlich nicht so gefährlich ist, das kann ich mir seit langem aus dem Kopf schlagen. Da ich Wohngeld beziehe, stehe ich mich schlechter wie einer der Hartz IV bekommt. Es gibt ja keine Hilfe zum Umzug, keine Kaution und auch sonst nichts. Wie sollte ich da jemals umziehen. Nun habe ich mich damit abgefunden wohnen zu bleiben trotz Schimmelpilz. Allerdings habe ich sehr nette Nachbarn, Türken die schon immer hier wohnen, Polen und Albanier und auch drei deutsche Frauen.
Wir haben nie Ärger im Haus.

Nun habe ich viel geschrieben und hoffe es wird richtig verstanden. Bedingt durch die vielen Überfälle, Einbrüche und anderen Delikten die hier im Ruhrgebiet, besonders in meiner Stadt passieren, bin ich über einen Asylsuchenden der niemand was zuleide tut schon froh.

Persönlich würde ich nur Kindern und Frauen helfen, den die benötigen dringend Hilfe, da sie in den Flüchtlingsunterkünften Angst haben müssen vor Belästigungen von Flüchtlingen und gleichzeitig vor den deutschen Securitys.

Was mich dazu ärgert oder verzweifeln lässt, ich habe noch nie eine richtige Küche gehabt, nun gibt es einen tollen Artikel im Stadtspiegel über die Räumlichkeiten für Möbel die für die Flüchtlinge sind. Es werden dringend neue Räume gesucht und dazu ist ein netter Text, wie toll und spendabel die Deutschen doch sind und für neue Flüchtlinge die eine Wohnung bekommen haben ganze Küchen und alles mögliche spenden. Ja der Transport und der Aufbau wird auch organisiert.

Tja, ich habe leider keine Freunde und Bekannten die so nett sind oder gerade dann Zeit haben mir eine Küche abzuholen die verschenkt wird und dann noch aufzubauen und zu bringen. Bin froh, wenn eine Bekannte mal hier und da etwas transportiert. Mein Sohn der damals vor zwei Jahren von in eine eigene kleine Wohnung zog, hat für eine ganze Wohnungseinrichtung (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Hausrat etc.) gerade mal ca. 1000 Euro bekommen. Darin beinhaltet sind auch die Küchengeräte wie Herd, Waschmaschine, ach nee ein Herd steht ihm gar nicht zu, nur eine Kochplatte habe ich in Erinnerung, Küchenschränke, Bett, Wohnzimmertisch, Stühle usw.

Wer zahlt den Transport, wer den Aufbau und das Anschließen von Elektrogeräten usw. das ärgert mich sehr doch ich kann es nirgendwo äußern. Keiner glaubt mir, das es auch ganz arme Deutsche gibt. Ach ja zur Wohnungslosigkeit: Das kann ganz schnell gehen, ein Termin beim Amt verpasst (egal wodurch evtl. Angst oder Depressionen) da kann ganz schnell zu 100 % gekürzt werden bei jungen Erwachsenen. Da wir keine Rücksicht genommen ob der junge Erwachsene ein traumatisiertes Heimkind ist oder ein Mädchen vielleicht mißbraucht wurde.

Ich habe selber mal einem jungen Erwachsenen geholfen, ich war Helferin, nur keine Flüchtlingshelferin und ja Tatsache bekam ich so einiges von Bekannten oder dem ehemaligen Leiter der Wohngruppe (wo der junge Mann vorher wohnte, da er als Kind aus der Familie genommen wurde wegen schwerer Kindesmißhandlung) zu hören, warum ich ihm helfe, sogar noch aufnehme und man solle ihm mal lieber in den Ar..... treten oder soll eben auf der Straße hängen.

Auch sogenannte Anlaufstellen haben mich kritisiert. Was ist passiert, der junge Mann hatte großes Vertrauten zu mir, ich habe seine Ängste verstanden und bemerkt, er hat auf mich gehört, ist hier und da mitgegangen auch zum Arzt, hat Atteste bekommen, ich habe einen Hilfe über die Diakonie organisiert, ich war mit ihm beim Jobcenter usw. habe durch Glück eine Wohnung für ihn gefunden und heute hat er sogar einen Job.

Bestimmte Menschen brauchen einfach Verständnis da sie auch traumatisiert sein können oder Mobbingopfer. Das macht mich krank, das da Unterschiede gemacht werden und ich nichts sagen darf. Eine Frau erzählte mir auch sie müsste ihre Zähne von ihrer kleinen Rente abzahlen, sie habe mal in der Flüchtlingshilfe gearbeitet und sie wisse, das die Flüchtlinge auch die Zähne bezahlt bekommen. Habe keine Ahnung ob das stimmt.

Was mich noch ärgert, ich hatte mal einen guten Rechtsanwalt, der hatte mir und meinen Söhnen und auch vielen Bekannten immer schnell geholfen und hatte auch Zeit und Termine. Mittlerweile ist er so überlastet weil er wenn ich mal hingehe nur noch oder fast nur noch Flüchtlingen hilft. Ein Bekannter sagte, damit verdient er mehr Geld. Das ärgert mich. Ich brauche genauso Hilfe.

Habe mir schon mal überlegt ob ich eine Anzeige aufgebe: Suche kleine Küche für eine Flüchtlingsfamilie. Ob ich dann Glück habe und sich einer meldet.

Die Flüchtlinge können nichts dafür, sie wissen überhaupt nicht, das es hier soviele arme Menschen gibt. Ich frage immer oder sage es ihnen wenn möglich. Sie schauen mich überrascht an und glauben es wohl nicht. Tja und dazu kommt noch, viele alte Menschen sind sehr sehr einsam und hocken in ihrer Wohnung, wer kümmert sich um diese Menschen? Auch das glaubt mir keiner.

Sorry wenn ich von dem ursprünglichen Thema abgekommen bin...... ich könnte noch sovieles schreiben, vielleicht sollte ich ein Buch schreiben mit dem Titel:

Flüchtling im eigenen Land.

Gruß Paula
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon gadi » 17.02.2018, 21:44

Paulaa hat geschrieben:Ach ja, zurück dazu was ich meinte, wenn nun ein Asylsuchender hier etwas schummelt, Termine verpaßt oder seine Tabletten nimmt oder nicht nimmt, ansonsten jedoch niemand persönlich belästigt, beleidigt oder beklaut oder im schlimmsten Fall zusammen schlägt, finde ich das nicht so erwähnenswert. Das jemand auf unsere Kosten lebt, ist mir in diesem Falle auch egal, nur das ich nicht mehr alleine wie noch vor drei Jahren mit der S-Bahn oder U-Bahn in die Nachbarstädte zu Konzerten oder Veranstaltungen fahren kann ohne Angst zu haben, das ich belästigt werde oder ausländischen männlichen Cliquen aus dem Weg gehen muß, das ärgert mich.


Der Zusammenhang ist nur leider der, dass je mehr Menschen es hier gibt, die mit den zur Verfügung stehenden Geldern schummeln, Termine "versäumen", auf unsere Kosten leben usw. es umso schwieriger wird für jene die sich bemühen, Termine einhalten, versuchen nicht auf die Kosten von anderen zu leben, wirklich depressiv sind/Angststörungen haben. Für die wird es dann nämlich noch teurer, schwieriger, "ungerechter", "verständnisloser", genauso wie du es geschildert hast, Paulaa:

Paulaa hat geschrieben:Da ich kein Auto habe und auch keinen Führerschein und mir sowieso kein Auto leisten könnte, meine Beziehung leider seit einem Jahr auseinandergegangen ist und ich eben auf Bus und Bahn angewiesen bin, ist das für mich eine starke Beeinträchtigung, die Fahrtkarten werden immer teuerer, die Überfälle und andere Delikte häufen sich und ich fühle mich immer unsicherer.

Darum bitte ich um etwas mehr Verständnis für bestimmte Menschen. Mir geht es einfach darum wie Menschen, ob sie nun arbeiten oder nicht mit anderen Menschen umgehen und ob sie ansonsten friedlich und höflich sind.

Was mich auch ärgert, ich jedoch noch nicht richtig wußte, das mein Sohn und ich die Tabletten die wir nehmen teilweise selber bezahlen müssen, obwohl ich gerade nur so am Rande des Existenzminimus lebe. Der Sohn mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) lebt alleine, doch das wenige Geld reicht natürlich nicht für alles, zumal wir alle noch eine Brille benötigen, dafür wird gar nichts übernommen. Was können wir dafür das wir schlechte Augen haben.

Dazu kommen noch die Schulbücher und die Fahrtkosten zum Kolleg, alles muß davon bezahlt werden, das Geld reicht vorne und hinten nicht und es gibt von nichts und niemanden irgendeine Beihilfe oder ähnliches.

Eine Aussicht eine Wohnung zu finden in dem Stadtteil wo ich jetzt lebe und in einer Ecke wo es natürlich nicht so gefährlich ist, das kann ich mir seit langem aus dem Kopf schlagen. Da ich Wohngeld beziehe, stehe ich mich schlechter wie einer der Hartz IV bekommt. Es gibt ja keine Hilfe zum Umzug, keine Kaution und auch sonst nichts.

Ach ja zur Wohnungslosigkeit: Das kann ganz schnell gehen, ein Termin beim Amt verpasst (egal wodurch evtl. Angst oder Depressionen) da kann ganz schnell zu 100 % gekürzt werden bei jungen Erwachsenen. Da wir keine Rücksicht genommen ob der junge Erwachsene ein traumatisiertes Heimkind ist oder ein Mädchen vielleicht mißbraucht wurde.

Bestimmte Menschen brauchen einfach Verständnis da sie auch traumatisiert sein können oder Mobbingopfer. Das macht mich krank, das da Unterschiede gemacht werden und ich nichts sagen darf. .

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Re: nur so interessehalber

Beitragvon chui » 18.02.2018, 06:58

Vielen Dank Paulaa fuer deinen Beitrag . Es erfordert viel Mut auch persoenliche Dinge in einen Beitrag einfliessen zu lassen .

Paulaa hat geschrieben:
Tja und dazu kommt noch, viele alte Menschen sind sehr sehr einsam und hocken in ihrer Wohnung, wer kümmert sich um diese Menschen?
Gruß Paula

Gute Frage . Wer kuemmert sich ueberhaupt noch ( ausser einige und die gibt es da kannst du dir sicher sein ) um seine Mitbuerger . Dafuer scheint weder Zeit noch Geld noch Geduld vorhanden zu sein , denn diese Zeit/Geld und Geduld wird auf anderer Seite gebraucht .


Wie oft haben Mitbuerger schon weggeschaut bei einem Angriff/Belaestigung oder Ueberfall aus Angst selbst zum Opfer zu werden . Nicht erst seit 2010 sondern schon immer gab es Menschen die nicht eingegriffen haben . Gerade in der heutigen Zeit ueberlegt man sich einzumischen und dabei schwerwiegende Schaeden zu riskieren .
Wenn du dir angewoehnt hast alleinstehende maennliche Personen freundlich anzulaecheln kann ich das persoenlich sehr gut nachvollziehen . Bevor ich daran dachte meine Pensionszeit in einem anderen Land zu verbringen ging es mir bereits damals so aehnlich . Man hat sich das sorglose oeffentliche Laecheln abgewoehnt . Die Frage nach : wo ist das oder jenes , wenn es ein einzelner auslaendisch aussehender Mann fragte eher misstraurisch beantwortet oder man ging weiter und uebersah ihn einfach . Besonders wenn in der Umgebung viele auslaendisch aussehende Maenner waren und Er die haette fragen koennen . Waere doch logischer gewesen als eine allein gehende Frau zu fragen . Wenn es sich um eine Gruppe von Maennern handelte wechselte man die Strassenseite . Im guenstigsten Fall ging man damit einer verbalen Belaestigung aus dem Wege . Das liegt bereits mehr als 20 Jahre zurueck bei mir jedenfalls .
Auf welche Strassenseite soll man im Jahre 2018 wechseln ?

Wenn du um mehr Verstaendnis fuer bestimmte Menschen bittest so kann ich dir versichern ( du brauchst nur die Beitraege zu lesen ) , dass wir ALLE hier Verstaendnis haben . Wir prangern hier Missstaende an die NICHT Personen betreffen die unverschuldet in eine unertraegliche Situation geraten sind .

LG chui
Wer denkt , ist nicht wuetend .
Theodor Wilhelm Adorno
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Efendi II » 18.02.2018, 11:01

chui hat geschrieben: Die Frage nach : wo ist das oder jenes , wenn es ein einzelner auslaendisch aussehender Mann fragte eher misstraurisch beantwortet oder man ging weiter und uebersah ihn einfach . Besonders wenn in der Umgebung viele auslaendisch aussehende Maenner waren und Er die haette fragen koennen . Waere doch logischer gewesen als eine allein gehende Frau zu fragen .

Zumal es in ihren Herkunftsländer völlig undenkbar wäre, eine fremde Frau anzusprechen. Gegenüber Europäern lässt man dann aber eigenartigerweise alle Hemmungen fallen.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 18.02.2018, 17:20

Ich schreibe manchmal etwas spöttisch, um meinen Frust abzulassen. Es ist für mich auch frustrierend, vielen dieser Patienten nur unzureichend helfen zu können. Wobei deren Erwartungshaltung mich manchmal verblüfft (letzte Woche kam einer, der Dauerstreit mit seinen Mitbewohnern hatte. Ich habe ihm sogar die stationäre Aufnahme zur Entaktualisierung seiner Anspannung angeboten. Das wollte er schon, aber nur, wenn er dennoch zur Arbeit gehen kann. Das geht nun leider nicht, entweder man ist so krank, dass man stationär Vollzeit behandelt werden muss oder teilstationär, wobei das aber bedeutet, dass man ebenfalls nicht arbeitet, sondern nachts und am Wochenende zu Hause ist und tagsüber in einer Tagesklinik behandelt wird. Das von dem Patienten gewünschte Modell ist leider nicht möglich. Das habe ich ihm erklärt und ihm gesagt, dann müsse er in ein Hotel ziehen. Daraufhin zeterte er, er hätte sich von dieser ärztlichen Konsultation mehr Lösungsangebote erhofft und verliess türenknallend mein Sprechzimmer).

Wir haben einen Fundus gespendeter Medikamente (unsere Patienten bringen uns alle Medikamente, die sie entweder nicht vertragen oder nicht mehr nehmen müssen). Diese verschenken wir an die finanziell Bedürftigen. Aber da es sich um Spenden handelt, ist nicht sicher, dass wir wirklich das jeweilig benötigte Medikament überhaupt oder wenn ja, in ausreichender Menge da haben. Und zB Benzodiazepine oder Opiate bzw Methadon (beides lässt sich auf dem Schwarzmarkt gut zu Geld machen), dürfen wir nicht verschenken oder ausgeben. Ich kann verstehen, dass ein Patient sich erhofft, von mir 100 Tabletten seines Antidepressivums geschenkt zu bekommen, aber Verärgerung, wenn ich nur 20 Tabletten mitgeben kann, finde ich dennoch unangemessen.
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Re: nur so interessehalber

Beitragvon Fierrabras » 18.02.2018, 17:45

"wenn nun ein Asylsuchender hier etwas schummelt, Termine verpaßt oder seine Tabletten nimmt oder nicht nimmt, ansonsten jedoch niemand persönlich belästigt, beleidigt oder beklaut oder im schlimmsten Fall zusammen schlägt, finde ich das nicht so erwähnenswert. Das jemand auf unsere Kosten lebt, ist mir in diesem Falle auch egal"

tja, warum wohl sind die Wartezeiten auf einen Termin bei einem Psychiater so lang? Das liegt auch daran, dass ca 1/4 der Termine nicht eingehalten werden (Flüchtlinge tun sich zumindest in unserer Einrichtung leider unrühmlich stark hervor). Von den finanziellen Einbussen jetzt mal ganz zu schweigen, wir gehören zu einem Krankenhauskonzern, daher drohen uns "nur" Stellenkürzungen, aber nicht der finanzielle Ruin. aber daher bieten die niedergelassenen Psychiater täglich nur einen Slot für einen neuen Patienten an, weil sie es sonst finanziell nicht hinbekommen (Psychiater gehören nicht zu den besonders gut bezahlten Ärztegruppen).
tja, und warum wohl die Zuzahlungen für die Medikamente? wie viele Tonnen an Medikamenten landen im Müll, weil die Patienten den Beipackzettel lesen und dann entscheiden, die nicht zu nehmen, aber das dem Arzt nicht sagen wollen? und als Arzt wundert man sich, warum es bei dem Patienten nicht besser wird.
und das Erschleichen von Sozialleistungen???!!! dazu schreibe ich jetzt mal besser nichts mehr.
Fierrabras
 
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