Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Santiago_summer » 04.10.2017, 09:30

Guten Morgen zusammen,

ich habe mich neu in diesem Forum angemeldet, da mir einige Sachen brennend auf der Zunge liegen.

Kurz zu mir: männlich, 25 Jahre alt und derzeit glücklich vergeben an meine deutsche Partnerin. Ich wohne in Südamerika und arbeite hier als Software-Entwickler. Mit Bezness hatte ich bisher noch keine Erfahrungen. Irgendwie ziehe ich diese Sorte von Menschen (Frauen) nie in mein Leben. Glück gehabt :D

Aus der Ferne beobachte ich seit 2014 bereits die Flüchtlingskrise und die Veränderungen in der gesellschaftlichen und politischen "Landschaft". (z.B den meiner Meinung nach gefühlten Anstieg der Kriminalität oder dem Wahlerfolg den AFD)

Seit 2014 hat sich nun viel getan und bezugnehmend auf einen anderen Thread hier in diese Forum wo von "Gutmenschenfrauen" gesprochen wird, die sich so für die ankommenden, männlichen Flüchtlingen ins Zeug legen möchte ich gerne so einiges klarstellen und hinterfragen.

1) Auf vielen Fotos in den Medien ist mir aufgefallen, dass die meisten Flüchtlingshelfer weiblich sind. Mich interessiert sehr die Dynamik, die da hintersteht und ich habe mehrere Vermutungen, warum das so ist, wobei ich mir bei keiner zu 100% sicher bin, ob diese These zutrifft.

A: DIese Frauen suchen ein sexuelles Abenteuer oder eine neue Beziehung.
B: Die Kinder dieser Frauen sind bereits groß und da eignet sich ein Flüchtling evtl. als "Ersatz", quasi als jemand, den man "erziehen" und so schön betreuen kann. Wie gesagt, ich weiß es nicht.
C: Das Gefühl, etwas gutes zu tun und als "politisch korrekt" bzw. als guter Bürger dazustehen

Zu dieser Frage hätte ich gerne eine weibliche Einschätzung. Woran liegt es, dass die meisten Helfer weiblich sind? Ich konnte bis dato noch keine männlichen Helfer mit Plüschtieren ausfindig machen.

2) Südamerika und Deutschland unterscheiden sich in der Aufnahmebereitschaft sehr

Als ich nach Südamerika gekommen bin (in das wirtschaftsstärkste Land des Kontinents), wurde mir bewusst, dass ich hier komplett auf mich allein gestellt bin. Es gibt keine:

- Hilfe im Falle von Arbeitslosigkeit
- kein monatliches Taschengeld / eine bezahlte Wohnung / Kleiderkammer / Lebensmittelausgabe etc.
- keinen "Paten" oder "Guide" der mich aufnimmt, mir die Stadt zeigt, mir die Taschengeldausgabe zeigt (wenn es die denn gäbe) oder mir einen Integrationskurs zum Thema "Gleichheit der Geschlechter" anbietet.

Das gibt es hier alles nicht und deshalb maße ich mir an zu sagen: Deutschland ist ein Paradies, wenn es um Zuwanderung geht! Ihr glaubt nicht, wie verschieden Südamerika und Deutschland sind, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

HIer brauchst du Eigenverantwortung und du musst Spanisch lernen, sonst kannst du gleich wieder deine Koffer packen. Niemand wird dich hier irgendwo "mitfinanzieren". Das gibt es schlicht und ergreifend hier nicht. DIese überbordende Sozialsysteme sind halt nicht existent.

Wenn ich nun so aus der Ferne auf Deutschland blicke, dann sehe ich dieses Land wie eine Spielwiese: Jeder kann sich bedienen, das Buffet ist prall gefüllt. Doch was, wenn der Knall kommt? Was, wenn die Transferleistungen nicht mehr gezahlt werden können und das Arbeitsamt seine Pforten schließt?

Deutsche genießen hier in Südamerika ein hohes ansehen, aber die Menschen lachen oftmals auch über uns, da wir quasi "die ganze Welt eingeladen haben." Da gab es mal einen Slogan zur Fussball-WM:"Die Welt zu Gast bei Freunden." :D Das mutet schon zynisch an...

Ich würde mir als Mann bescheuert vorkommen, wenn mir so viele Helferinnen "helfen" wollen. Ich bin ein Mann und übernehme die Selbstverantwortung für mein Leben. Wer soll denn bitte wissen, was gut für mich ist? Kriminelle Flüchtlinge gehören ausgewiesen, ganz klar. Doch diejenigen, die etwas aus sich machen wollen, brauchen Freiraum. Sie werden sich schon selbst behaupten, schließlich sind es junge Männer.

Junge Männer mögen es nicht "bemuttert" zu werden, das ist so peinlich! Aus Sicht eines junges Mannes sage ich: Sie müssen sich selbst behaupten in dieser Gesellschaft und dürfen nicht so bemuttert werden. Das geht nicht. Wie sollen die denn noch Respekt vor den deutschen haben? Ich hätte bereits jeglichen Respekt verloren, würden mir die Menschen so nahe treten. Vor allem die Konstellation "reife Frau + junger Bursche", das ist unglaublich. Ich habe sogar gelesen, dass für junge, männliche Flüchtlinge Strickkurse angeboten wurden. Junge Männer wollen alles aber nicht stricken...

Also, um nicht zu weit vom Thema abzuschweifen: Bitte gebt mir doch eine weibliche Perspektive, warum es so viele "Gutmenschenfrauen" in der Flüchtlingshilfe gibt. WIe gesagt, anderswo habe ich dieses Phänomen noch nicht wahrnehmen können. Gut, in Schweden vielleicht noch.

Danke für eure Hilfe.
Santiago_summer
 
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Amely » 04.10.2017, 10:18

Hallo Santiago,

herzlich willkommen im Namen des Teams von 1001 Geschichte.
Wir wünschen dir einen guten und informativen Austausch.
Liebe Grüße
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Candy » 04.10.2017, 10:37

Guten Morgen Santiago,

zunächst einmal heisse ich dich im Namen des Teams
hier im Forum von 1001Geschichte herzlich willkommen.
Wir wünschen dir einen angenehmen und positiven Austausch.

Dein Post hat in einer gewissen Form meine Gedanken wiedergespiegelt.
Oft habe ich mich gefragt, was steckt hinter dieser enormen Hilfsbereitschaft.
Ja, und meine Gedanken sind deinen Gedanken dazu sehr ähnlich.

Wer mich persönlich kennt, der weiss, dass ich IMMER bereit bin anderen Menschen zu helfen,
aber... WAS hier in der Flüchtlingshilfe abläuft, das ist schon auffallend extrem.
Wohl kaum jemand denkt bei dieser "Helferei" daran, dass die Flüchtlinge aus einem absolut anderen Kulturkreis kommen,
oft aus einer Ellbogengesellschaft, d.h., Man(n) muss sich selbst helfen um zu überleben.
Noch so vieles mehr unterscheidet uns allein im kulturellen Bereich,
was bei den "Helfenden der Flüchtlinge" ausser acht gelassen wird, bzw. gar nicht bedacht oder in Erwägung gezogen wird.

Wenn nur ein Teil dieser hilfsbereiten Frauen, die ja wohl bemerkt ehrenamtliche Arbeit leisten,
sich in dem Masse wie in der Flüchtlingshilfe auch dort einsetzen würden,
wo im eigenen Land dringend Hilfe erforderlich ist,
zum Beispiel Obdachlose, hilfsbedürftigen Rentner, Kranken etc zu helfen,
dann könnte ich einiges besser verstehen.
Oft habe ich gedacht, wenn all jene, die Flüchtlinge aufnehmen auch nur einen Obdachlosen aufnehmen,
oder sich so intensiv um unsere Strassenkinder kümmern würden....

Naja, was der Unterschied zwischen Frauen und Männern in der Hilfsbereitschaft angeht,
spielt wohl ganz im allgemeinen auch der angeborene Mutterinstinkt eine Rolle.
Ich möchte hier die Männer in keinem Fall degradieren oder ihnen absprechen, dass sie nicht hilfsbereit sind,
dennoch glaube ich, Frau hat eher ein Feingefühl in Punkto Hilfsbereitschaft und Mitgefühl.
Beides scheint aber in der Flüchtlingshilfe sehr weit übersteuert zu sein. :wink:

So, das ist meine ganz persönliche Meinung...
Liebe Grüsse
Candy
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Candy » 04.10.2017, 10:40

Uppps, ich sehe grade das Amely dich schon begrüsst hatte,

naja doppelt gemoppelt ist auch nicht schlimm :oops: :wink:
Liebe Grüsse
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 04.10.2017, 11:29

Meine Meinung dazu steht ja schon im Thema wo die Disskusion dazu durch "Gutfrauen" zustande kam.
Dort stehen auch noch einige andere Antworten, ganz wichtig die von @Emily, vielleicht kann man die hierher verschieben?
Im Prinzip hat @Santiago meine Meinung ja nochmals wiedergegeben, einige Gründe die diese Frauen motivieren und auch wie verheerend sich das auf die Männer aus dem Kulturkreis im Besonderen auswirkt.
Und wie er ganz richtig schreibt, was hier sicher alle mal Ausgewanderten mich eingeschlossen bestätigen können, muss man sich in allen anderen Ländern um sich selbst kümmern, es interessiert niemanden wie man klar kommt und viele haben es nicht geschafft und sind zurück oder haben nach einigen Jahren aus anderen Gründen wieder gepackt und haben erkannt wie schwer es ist.
Dazu muss man aber sehen, dass die meisten europäischen Auswanderer zumindest einen Beruf haben, Bildung und oft auch Erspartes womit man sich selbstständig machen kann.
Außer den meisten syrischen Flüchtlingen fehlt allen Anderen aber die minimalste Bildung.
Und wie @Candy schrieb erschließt sich mir auch nicht warum alle sich auf Flüchtlinge stürzen, aber die eigenen Leute die Hilfe brauchen nicht unterstützen.
Jeder der ehrenamtlich tätig werden will kann dies in Pflegeheimen, Hospizen, Kindercamps u.ä.
Flüchtlinge brauchen Hilfe zur Selbsthilfe und keine überfürsorglichen Mütter und auch keine zeitraubenden Maßnahmen mit denen sie nichts anfangen können.
Ich würde wenn schon finanzielle Unterstützung diese begrenzen und allen die dann keine Arbeit nachweisen können den Aufenthalt entziehen, das ist überall so, warum hier nicht.
In allen Ländern sind Auflagen zu erfüllen um dort bleiben zu können, wir sind hier wirklich die Spielwiese, das Paradies, kein Wunder, dass alle hierher rennen.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon leva » 04.10.2017, 15:30

Halo Santiago,

Ich lebe auch setd vielen Jahren im aussereuro Ausland u aus der Ferne sieht auch fuer mich sehr viel fragwuerdig aus,was in D via Asyl/Einwanderung/Migration stattfindet.
Hier in den USA haben wir ja auch vielle Illegale Migranten aus Mexiko,Mittel/Suedamerika.Die werden aber ganz anders behandelt.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Efendi II » 04.10.2017, 16:19

Santiago_summer hat geschrieben:Aus der Ferne beobachte ich seit 2014 bereits die Flüchtlingskrise und die Veränderungen in der gesellschaftlichen und politischen "Landschaft". (z.B den meiner Meinung nach gefühlten Anstieg der Kriminalität oder dem Wahlerfolg den AFD)

Wenn ich nun so aus der Ferne auf Deutschland blicke, dann sehe ich dieses Land wie eine Spielwiese: Jeder kann sich bedienen, das Buffet ist prall gefüllt. Doch was, wenn der Knall kommt? Was, wenn die Transferleistungen nicht mehr gezahlt werden können und das Arbeitsamt seine Pforten schließt?

Deutsche genießen hier in Südamerika ein hohes ansehen, aber die Menschen lachen oftmals auch über uns, da wir quasi "die ganze Welt eingeladen haben." Da gab es mal einen Slogan zur Fussball-WM:"Die Welt zu Gast bei Freunden." :D Das mutet schon zynisch an....

Auch in anderen Ländern kommt man aus dem Kopfschütteln über diese Willkommenspolitik Deutschlands gar nicht mehr heraus.

Über Afrika lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt.

Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG) veröffentlichte am 8. Juni einen offenen Brief auf der italienischen Nachrichten-Webseite „Julienews“:

„Die Afrikaner, die ich in Italien sehe sind der Abschaum und Müll Afrikas Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten“ Bokwango abschließend: „Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen ,Immigranten, die sich wie Ratten aufführen, welche die europäischen Städte befallen. Ich empfinde aber auch Scham und Wut gegenüber den afrikanischen Regierungen, die den Massenexodus ihres Abfalls nach Europa auch noch unterstützen.“

https://www.youtube.com/watch?v=srKocVniVEE

Der tschechische Präsident Zeman hatte erst vor wenigen Wochen drastische Worte für die Politik der „Willkommenskultur“ gefunden und gesagt: „Falls Sie in einem Land leben, in den Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Atin » 04.10.2017, 16:32

Die Bundeskanzlerin hat sie eingeladen!

Und hat halt ihr Fans.

Es ist eben nur der Abschaum der hierher kommt und Abschaum benimmt sich eben auch so.


Gruß
Tue was richtig ist und wende dann jedem geschmacklosen Kritiker deinen Rücken zu. ( von einem Schriftsteller )

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Santiago_summer » 04.10.2017, 16:58

Atin hat geschrieben:Die Bundeskanzlerin hat sie eingeladen!

Und hat halt ihr Fans.

Es ist eben nur der Abschaum der hierher kommt und Abschaum benimmt sich eben auch so.


Gruß


Ich finde es zu einfach zu sagen, die Bundeskanzlerin hat sie eingeladen.

Da gibt es den Ausspruch: "Ein Volk verdient die Politiker, die es wählt."

Solange die Mehrheit der deutschen damit einverstanden ist - und das drückt sich nunmal im Wahlergebnis so aus - wird diese Einladung gutgeheißen. Verstehst du, was ich meine? Ich sehe zwar, dass viele Menschen in den sozialen Medien ihrem Ärger Luft machen, aber auf der Straße habe ich noch keine Demos gesehen...

Solange der Magen noch voll ist, wird sich daran auch nichts ändern, denke ich.

PS: Danke an alle bisherigen Rückmeldungen, da sind gute Denkimpulse dabei und endlich auch mal die Sicht einer (oder mehrerer) Frauen. :wink:
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Nur » 04.10.2017, 18:00

Lieber Santiagosummer

Ich vermute es ist ein Mix von verschiedenen Dingen:
Mitleid, Mitgefühl, Helfersyndrom, Neugierde, Interesse am Exotischen.
Was passiert einem Helfer? Es wird ihm gedankt. Dadurch kann sich der Helfer gut finden. Er bekommt Werschätzung.
Meine Freundin ist ein chronisches Bezzi-Opfer. Sie hat ein relativ kleines Selbstwertgefühl. Und dann können Männer aus gewissen Kulturen sehr gut Frauen umgarnen. Und ihnen schmeicheln, wie wahrscheinlich kaum ein Mitteleuropäer.
Ich persönlich kann die jungen Männer ( Asylanten) nicht ernst nehmen. Die lassen z.T. Frauen, Kinder , Alte einfach zurück und fliehen...
Unser Sozialsystem beruht auf der Gemeinschaft. Und dass man es nur bei Bedarf in Anspruch nimmt. Da habe ich doch manchmal meine Zweifel. Die Aufklärung hat auch das ihre Beigetragen zur gesellschaftlichen Entwicklung.
Selber bin ich mir bewusst nach sehr schwerer Krankheit -in manchem Land wäre ich gestorben, ohne hochstehende Medizin.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Candy » 04.10.2017, 19:25

Efendi II hat geschrieben:Auch in anderen Ländern kommt man aus dem Kopfschütteln über diese Willkommenspolitik Deutschlands gar nicht mehr heraus


Zumindest wird uns das über die Medien vermittelt, dabei sieht es in den meisten europäischen Ländern nicht viel anders aus.
Alle anderen europ. Länder haben ebenfalls massive Probleme mit der Flut von Migranten
und die lieben "Helferlein" oder "Gutmenschen" sehen das nicht.

In den letzten Tagen habe ich sehr viel über die Probleme mit/durch Massenzuwanderung in den skandinavischen Ländern gelesen.
Auch dort gibt es diese "Helferinnensyndrome"-
und auch in Skandinavien läuft die Massenzuwanderung völlig aus dem Ruder und läuft ihnen über den Kopf.
Liebe Grüsse
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon gadi » 04.10.2017, 19:40

Nur hat geschrieben:Lieber Santiagosummer
Ich vermute es ist ein Mix von verschiedenen Dingen:
Mitleid, Mitgefühl, Helfersyndrom, Neugierde, Interesse am Exotischen.


Hallo @Nur, genau das wollte ich auch schreiben. Es ist die Kombination all dessen was die Menschen, insbesondere Frauen erstmal dazu bereit macht, sich der "Flüchtlingshilfe" anzunähern.

Santiago_summer hat geschrieben:
Atin hat geschrieben:Die Bundeskanzlerin hat sie eingeladen!

Und hat halt ihr Fans.

Es ist eben nur der Abschaum der hierher kommt und Abschaum benimmt sich eben auch so.

Gruß


Ich finde es zu einfach zu sagen, die Bundeskanzlerin hat sie eingeladen.

Da gibt es den Ausspruch: "Ein Volk verdient die Politiker, die es wählt."

Solange die Mehrheit der deutschen damit einverstanden ist - und das drückt sich nunmal im Wahlergebnis so aus - wird diese Einladung gutgeheißen. Verstehst du, was ich meine? Ich sehe zwar, dass viele Menschen in den sozialen Medien ihrem Ärger Luft machen, aber auf der Straße habe ich noch keine Demos gesehen...

Solange der Magen noch voll ist, wird sich daran auch nichts ändern, denke ich.

PS: Danke an alle bisherigen Rückmeldungen, da sind gute Denkimpulse dabei und endlich auch mal die Sicht einer (oder mehrerer) Frauen. :wink:


Hallo @Santiago, es gibt schon "Demos" (Stichwort: PEGIDA), aber die Teilnehmer wurden und werden von weiten Teilen der Politik und der Medien dermaßen beschimpft, verhöhnt, verunglimpft, manchmal kriminalisiert ("Pack, Rechte, Rechtspopulisten, Nazis, Abgehängte, Ungebildete...) dass es für Demowillige sicher alles andere als leicht ist, auf die Straße zu gehen.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Nur » 04.10.2017, 22:12

Hallo Santiagosummer

Mühe habe ich damit, dass eigentlich die jungen Männer aus Ländern kommen, in welchen sie alleine eine Familie ernähren müssen. Das erwarten ihre Partnerinnen.

Und wenn z.B. ein Afrikaner von seiner Frau etwas unverschämtes verlangt, kassiert er eine Ohrfeige.

Hier werden Frauen um Geld angebettelt. In anderen Ländern ist ein Mann erledigt, wenn er dort eine Einheimische um Geld fragt.

Ich sehe es regelmässig bei meiner Freundin, wie die Männer herumsülzen können: ohhh, du hast so schöne Augen...Habibi hier habibti da..., deine Haare sind so schön...etc etc. unglaublich....mir zieht das fast die Schuhe aus...und meine Freundin schmelzt dahin.. Das gibt leider vielen Frauen Selbstbestätigung. Obwohl sie es gar nicht nötig hätten. Sie haben einen rechten Job, eine richtige Ausbildung und stehen voll im Leben.

Lg Nur
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon SchwipSchwap » 06.10.2017, 21:27

Hallo Santiago,

Santiago_summer hat geschrieben:
2) Südamerika und Deutschland unterscheiden sich in der Aufnahmebereitschaft sehr

Als ich nach Südamerika gekommen bin (in das wirtschaftsstärkste Land des Kontinents), wurde mir bewusst, dass ich hier komplett auf mich allein gestellt bin. Es gibt keine:

- Hilfe im Falle von Arbeitslosigkeit
- kein monatliches Taschengeld / eine bezahlte Wohnung / Kleiderkammer / Lebensmittelausgabe etc.
- keinen "Paten" oder "Guide" der mich aufnimmt, mir die Stadt zeigt, mir die Taschengeldausgabe zeigt (wenn es die denn gäbe) oder mir einen Integrationskurs zum Thema "Gleichheit der Geschlechter" anbietet.

Das gibt es hier alles nicht und deshalb maße ich mir an zu sagen: Deutschland ist ein Paradies, wenn es um Zuwanderung geht! Ihr glaubt nicht, wie verschieden Südamerika und Deutschland sind, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.


verfügt irgendein Staat in Südamerika denn überhaubt über die ökonomische Stabilität um eine Sozialabsicherung (samt Integrationsprogramm) für Zugezogene leisten zu können? Und gibt es eine nennenswerte Anzahl an Binnenflüchtlingen in Deinem Umkreis?
Das würde mich wirklich interessieren.

Viele Grüße.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Santiago_summer » 07.10.2017, 16:50

SchwipSchwap hat geschrieben:Hallo Santiago,

Santiago_summer hat geschrieben:
2) Südamerika und Deutschland unterscheiden sich in der Aufnahmebereitschaft sehr

Als ich nach Südamerika gekommen bin (in das wirtschaftsstärkste Land des Kontinents), wurde mir bewusst, dass ich hier komplett auf mich allein gestellt bin. Es gibt keine:

- Hilfe im Falle von Arbeitslosigkeit
- kein monatliches Taschengeld / eine bezahlte Wohnung / Kleiderkammer / Lebensmittelausgabe etc.
- keinen "Paten" oder "Guide" der mich aufnimmt, mir die Stadt zeigt, mir die Taschengeldausgabe zeigt (wenn es die denn gäbe) oder mir einen Integrationskurs zum Thema "Gleichheit der Geschlechter" anbietet.

Das gibt es hier alles nicht und deshalb maße ich mir an zu sagen: Deutschland ist ein Paradies, wenn es um Zuwanderung geht! Ihr glaubt nicht, wie verschieden Südamerika und Deutschland sind, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.


verfügt irgendein Staat in Südamerika denn überhaubt über die ökonomische Stabilität um eine Sozialabsicherung (samt Integrationsprogramm) für Zugezogene leisten zu können? Und gibt es eine nennenswerte Anzahl an Binnenflüchtlingen in Deinem Umkreis?
Das würde mich wirklich interessieren.

Viele Grüße.


Ja, natürlich wird hier auch Menschen geholfen. Wir reden aber von Menschen, die aus einem ähnlichen Kulturkreis stammen:

- Kolumbianer
- Venezolaner
- Haitianer

Diese Menschen werden hier aufgenommen, leben aber in schlechten Bedingungen. Als ich mich hier beim Einwohnermeldeamt angemeldet habe, musste ich knapp 7 Stunden stehend mit anderen Menschen (die oben beschriebenen) in einer Reihe warte. Flüchtlinge und "normale" Einwanderer durchlaufen hier den selben Prozess.

Im großen und ganzen gibt es hier kein System zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Wie gesagt, Armutsmigration findet dennoch statt.

Ich habe - seitdem ich nun hier lebe - noch keine Frau mit Kopftuch gesehen. Das Bevölkerungsbild ist sehr homogen, d.h. es gibt keine Paralellgeselschaften oder religiöse Konflikte. Einzig und allein die Kriminalität ist hoch, aber nicht unerträglich. Natürlich sollte hier niemand (8 Millionen Metropole) im Dunkeln mit einem Handy in der Hand und alleine herumlaufen. Ebenfalls bewege ich mich nur in Gruppen. Auf dem Land ist es jedoch sehr sicher. Ich habe beispielsweise in der Atacama-Wüste gezeltet. Alles kein Problem.

Zurück zum Thema: Werden Flüchtlinge aufgenommen, so werden diese vorher extrem genau überprüft. Soweit ich weiß durften z.B. im benachbarten Argentinen nur Flüchtlinge einreisen, wenn bereits Familienangehörige dieser Flüchtlinge im Land lebten. D.h. alleinreisende Männer durften nicht herein. In D fast unmöglich.

Grundsätzlich sind die Staaten in Südamerika nicht so schlecht wie ihr Ruf (ökonomisch gesehen) Es gibt funktionierende Wirtschaften und eine wachsende Mittelschicht. In manchen Ländern mehr, in anderen weniger. Das einzige Manko: Wenn du deinen Job verlierst, dann musst du halt gucken, wie du klar kommst. Egal ob du 10.20 oder 45 Jahre "eingezahlt" hast. Das spielt keine Rolle. Wichtig noch zu erwähnen: EInheimische werden immer bevorzugt behandelt (Jobvergabe, Wohnungsvergabe. Behördengänge etc)

Ein dickes Fell ist hier aufjedenfall von nöten.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Atin » 07.10.2017, 23:56

Was ich auch nicht verstanden habe ist wie das Wort: Nafri dermaßen hitzig von den Damen diskutiert wurde. Mein Gott echt ... als haben die keine anderen Probleme mehr :roll:
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Aral » 08.10.2017, 15:38

Hallo Santiago,
ich finde deinen Beitrag sehr interessant, weil er die Sache aus der Sicht eines Mannes darstellt.
Deshalb möchte ich dir aus weiblicher Sicht antworten.
-Ich glaube es gibt viele weibliche Helferinnen weil die Frauen ( immer noch nicht) so stark beruflich eingebunden sind wie die Männer.
-ich glaube die Frauen sind gefühlsmäßig anders unterwegs als die Männer.
-ja , ich glaube du hast Recht das es sich um einen“ Kindersersatz handelt wenn die eigenen aus dem Haus sind!
-ich war schon vorher ehrenamtlich unterwegs
- ja du hast recht wenn du sagst man möchte als guter politisch korrekter Bürger darstehen.
- im Nachhinein war es aber ein ungeplantes schnelles Helfen wollen , ohne groß darüber nachgedacht zu haben.
Was sich da allerdings alles raus entwickelt hat und das die Hilfe in alle Lebensbereiche reicht und auch eigentlich nicht endet, das hätte ich nie vermutet.
Nie hätte ich gedacht das mich alles so gefühlsmäßig mitnimmt.
Das was sie erzählt haben über ihr Schicksal , ihr Land , ihre Famile , ihre Kultur, ihre Probleme , habe ich viel zu sehr an mich herangelassen.
Das hat mich von meinem Mann unterschieden. Er hat auch geholfen, aber nur wenn er gefragt wurde. Er hat nicht noch tausend andere Sachen zur Sprache gebracht, sondern hat zugehört und dann diese eine Sache gemacht.
Bei mir als Frau war es anders. Ich habe ohne das die Flüchtlinge gefragt haben schon Sachen gemacht und angeboten, habe Steine aus dem Weg geräumt
Mit der Zeit wurden es „ Freunde“, wobei mein Mann immer wieder sagte, das Freunde immer etwas gemeinsam haben, und das deshalb eine echte Freundschaft sehr schwer würde.
Ich sah das anders und habe es versucht. Aber es ist sehr schwer und nur mit einer sehr hohen Toleranz zu gestalten.
Und als Frau ist man ja im arabischen Kulturkreis auch nicht ebenbürtig.
Letztendlich wurde ich dann als deutsche Mama gesehen.
So, jetzt hast du einen kleinen Einblick aus fraulicher Sicht.
Aral
 
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Anaba » 08.10.2017, 21:56

Danke liebe Aral,

für den Einblick den du uns hier gibst.
Einiges verstehe ich ganz gut, anderes dagegen nicht.
Vielleicht beantwortest du mir eine Frage.
Hast du nie Zweifel gehabt?
Ist dir nie der Gedanke gekommen, dass du ausgenutzt wirst?
Das ein Großteil dieser Menschen die Hilfsbereitschaft ausnutzt?
Vor allem ist nie die Frage aufgekommen, ob diese Masseneinwanderung zum Chaos in unserem Land führen wird?
Fakt ist doch, dass vielen Bürgern schnell klar wurde, dass es so nicht gehen kann.
Das kann man hier im Forum sehr gut nachlesen.
Viele wussten von Anfang an, das geht nicht gut.
Sind dir nie Zweifel gekommen?

Wenn du nicht magst, musst du nicht antworten.
Es wäre aber sehr interessant zu wissen, was du darüber inzwischen denkst.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Aral » 08.10.2017, 22:58

Liebe Anaba,
nein ich hatte keine Zweifel ausgenutzt zu werden. Ich bin nicht auf diesen Gedanken gekommen. Irgendwie wehre ich mich auch immer noch dagegen. Denn was ich nicht machen will, brauche ich ja auch nicht zu machen.
Ich finde auch das Masseneinwanderung nicht ganz richtig ist, in meiner Stadt wohnen 100 000 Einwohner und wir haben 1600 Flüchtlinge. Das sind ca. 1,6%. Findest du das viel? Im Osten wo alle schreien , sind es 0,6 % oder weniger.
In ganz Deutschland waren es ca.1mio Flüchtlinge auf ca. 80 mio Einwohner.
Ich finde auch das ich Glück hatte in Deutschland geboren zu sein, es war ja kein Verdienst oder so, sondern Glück. Warum soll ich dagegen sein wenn andere auch Glück in ihrem Leben haben wollen.
Und wenn ich ein klein wenig von meinem Glück abgebe , tut mir das nicht weh, aber dem anderen unheimlich gut.
Wie ist deine Meinung dazu?

Erst diese 1001 Geschichten haben mir eine Welt aufgezeigt die ich vorher niemals vermutet oder gekannt habe.
Mittlerweile erkenne ich die Probleme der völlig anderen Kultur , und was das mit sich zieht.
Ich habe auch keine Idee wie es weitergehen soll mit dem Familiennachzug zb.
Einerseits denke ich Ja , das gehört zur vollständigen Integration dazu. Aber dann nur, wenn keine Sozialleistungen dafür gezahlt werden müssen, sondern der Flüchtling selber durch seine Arbeit für die Kosten aufkommen muss.Andererseits finde ich das Familien zusammengehören. Dann wieder denke ich „ wie kann man ohne seine Familie das Land verlassen?“ würde ich selber nie machen...
Ich habe das meine Leute oft gefragt. Die Antwort ist meistens, das sie gedacht haben sie können innerhalb eines halben Jahres nachkommen.
Wir könnten noch stundenlang debattieren.
Ich weiß es auch nicht wie es weitergehen kann.
Ich weiß aber das mit Hass nichts erreicht werden kann!
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon happy mind » 08.10.2017, 23:20

Aral hat geschrieben:Hallo Santiago,
ich finde deinen Beitrag sehr interessant, weil er die Sache aus der Sicht eines Mannes darstellt.
Deshalb möchte ich dir aus weiblicher Sicht antworten.


Hallo Aral,

dem möchte ich widersprechen. Santiago stellt die Sache nicht ausschließlich aus Sicht eines Mannes dar, sondern aus der eines nüchtern denkenden hinterfragenden Menschen.
Somit muss ich mir zumindest um meine Weiblichkeit keine Sorgen machen :wink:

Ich denke viele der Helfer sind auf das Merkelsche "Wir schaffen das", auf das Werben der Politiker, Medien, Vereine, Kirchen angesprungen wie die Schäfchen in der Herde, nicht mehr in der Lage sich durch eine eigene Informationssuche kundig zu machen. In einer Gruppe eine andere Meinung zu vertreten, dadurch eventuell ausgegrenzt zu werden, ist nicht einfach.

Ich erinnere mich an die Willkommensszenen an Bahnhöfen, an die Massen von arabischen jungen Männern und war in erster Linie betroffen von der Naivität vieler Deutscher, die nicht in der Lage waren entstehende Probleme zu erkennen. Ich kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus und dachte ich sei im verkehrten Film.


Ansonsten würden mich deine Antworten auf Anabas Fragen auch interessieren.

Lieben Gruß, happy mind
happy mind
 
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