Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon leva » 30.11.2017, 14:39

Der uebermaessige Einsatz von weiblichen Helferinnen bis zur Selbstaufgabe u Verneinung der eigenen Kultur/Grenzen scheint ein wirkliches Problem zu sein.

Auch ich lebe seit vielen Jahren nicht mehr in D u verfolge mit Grausen die neue Entwicklung.Habe im Moment gar keine Lust nach D auf Besuch zu fliegen.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Nilka » 30.11.2017, 21:38

Anaba hat geschrieben:Dazu passend die Aussagen von Imad Karim "Übermorgen".

https://philosophia-perennis.com/2017/1 ... ermorgen1/


Und was ist mit morgen?

Morgen werden diese Leute und ihre vielen bärtigen Söhne und bekopftuchten Töchter eine beträchtliche Mehrheit bilden, selbst als Polizisten und Polizistinnen, Soldaten und Soldatinnen, Richter und Richterinnen.

Und was geschieht mit übermorgen?

Es wird kein Übermorgen geben und auch niemanden mehr geben, der die Verantwortung dafür übernehmen wird.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon gadi » 01.12.2017, 09:49

gadi hat geschrieben:
Muenchner hat geschrieben:
happy mind hat geschrieben:Und Gadi hat es auch immer noch nicht verschmerzt, dass Münchner im Forum seine Meinung mitgeteilt hat. Das scheint aber wirklich tief zu sitzen.
Gadi, wo ist denn das Problem?


:-D!


Offensichtlich habt ihr beide noch immer ein Problem damit, dass ich im Forum meine Meinung mitgeteilt habe. Dieses bin ich im Stande mitzuteilen ohne mit irgendwelchen Smileys auf Verschmerzungen und Tiefsitzungen eurerseits hinzuweisen.


Dein Posting beschreibt doch genau Dich,, komischerweise projizierst Du das aber auf Andere, warum auch immer. Ausschließlich Du bist es doch, die das ganze immer und immer wieder aufwärmen muss. Das zeigt sehr deutlich wer hier getroffen ist und wie tief...

"Aufwärmen" .., das machst schon du. Ich erinnerte mich hier an die Auseinandersetzung und schrieb extra "das erinnert mich an einen User", nicht "an Münchener". Daraufhin wurde dies sofort empört, emotional und dramatisch von @happy mind aufgegriffen anhand oben zitiertem Satz. Und natürlich musstest du dich wieder dran hängen.

Kann man machen. Aber getroffen scheint logischerweise hier dann doch jemand anders.

Davon ab, ich weiß jetzt nicht was das Verbrechen daran ist, von irgendetwas getroffen zu sein.
Dies bringt mich wieder zurück zum Anlass, mich an unsere Auseinandersetzung hier erinnert zu haben (offenbar auch verwerflich). Indem ich Santiago sagen wollte: Es ist nicht immer so, dass wenn man GEtroffen von etwas ist, man auch davon BEtroffen sein muss.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Muenchner » 02.02.2018, 13:46

Ist eigentlich jemand aus dem Forum hier auch auf Facebook in Flüchtlingshelfergruppen aktiv?
Das ist Wahnsinn wie blauäugig da viele sind, wenn man sich nur ansatzweise kritisch äußert wird man sofort angefeindet.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Flensee » 02.02.2018, 14:28

Nein, wozu sollte man sich das antun? Meinem Blutdruck und mir sind die Berichte hier, meist über das Danach von solchen „Einsätzen“ mit vollem Körpereinsatz, äh sorry das ist vielleicht falsch ausgedrückt, mehr als genug.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Atin » 02.02.2018, 14:30

Nein.

Dermaßen stockdumm bin ich nicht
Tue was richtig ist und wende dann jedem geschmacklosen Kritiker deinen Rücken zu. ( von einem Schriftsteller )

I am not what you want
and you are
just what
I don‘t need

-stacie
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 02.02.2018, 14:32

Muenchner, das glaub ich dir gerne, es kommt aber wirklich darauf an mit welchen Gruppen man sich einlässt.
Mit Facebook hab ich eh null am Hut, ausser hier im Forum gebe ich im Internet eh nicht meine Meinung preis, eher im realen Leben.
Meiner Erfahrung nach sind nur deutsche Helfer/innen so naiv und kritikresistent, ich habe viel mit Migranten zu tun die helfen und diese sind sehr wohl für Kritik offen.
Habe mich letztens mit einer Syrerin (Akademikerin) unterhalten die ehrenamtlich als Familienlotsin tätig ist und die genau wie ich oft empört ist über das Verhalten ihrer Landsleute, deren Erwartungshaltung u.ä....
Das Problem liegt eher bei den ganzen Helferinnen die null Ahnung von deren Kultur haben und durch ihr Leben im Wohltätigkeitsstaat alle Mutter Theresa spielen wollen, dieses Helferinnensyndrom trifft man nur bei unseren Landsleuten.
Oft sind sie unausgefüllt oder wollen Aufmerksamkeit und die bekommen sie jetzt durch ihre Hilfstätigkeit, da das ihrem Leben Sinn gibt und sie meinen endlich gebraucht zu werden so verteidigen sie das natürlich mit Macht und lassen sich ihre vermeintliche Aufgabe nicht kaputt machen.
Zuzugeben, dass die gutmeinende Hilfe ausgenutzt wurde oder oft wenig Sinn macht, den Falschen oft zugute kam, das wäre ja ein Scheitern das sie wieder runterzieht von ihrem Sockel.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Efendi II » 02.02.2018, 15:30

karima66 hat geschrieben:Das Problem liegt eher bei den ganzen Helferinnen die null Ahnung von deren Kultur haben und durch ihr Leben im Wohltätigkeitsstaat alle Mutter Theresa spielen wollen, dieses Helferinnensyndrom trifft man nur bei unseren Landsleuten.
Oft sind sie unausgefüllt oder wollen Aufmerksamkeit und die bekommen sie jetzt durch ihre Hilfstätigkeit, da das ihrem Leben Sinn gibt und sie meinen endlich gebraucht zu werden so verteidigen sie das natürlich mit Macht und lassen sich ihre vermeintliche Aufgabe nicht kaputt machen.

Nicht außer acht lassen sollte man dabei, dass diese Tätigkeit wohl auch relativ gut honoriert wird. Es mag dabei durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Organisationen geben, die sich diesen Markt der Flüchtlingsbetreuung untereinander aufgeteilt haben.

Ein weitläufiger Verwandter von mir, der in diesen Bereich tätig ist verdient anscheinend recht gut dabei und relativ viel Freizeit springt ebenfalls heraus. Totgearbeitet hat er sich jedenfalls noch nicht. Leider konnte ich noch nicht genaueres in Erfahrung, weil er sich mit meiner (ausländischen) Frau ziemlich gezofft hat. Sie vertritt nun mal in der Flüchtlingsfrage eine etwas realistischere Auffassung als er und die er deshalb als ausländerfeindlich, rassistisch, nazistisch und was weiß ich noch alles, bezeichnet hat.

Deshalb haben sich unsere Begegnungen erheblich reduziert. Zumal sie ihm vorgehalten hat, dass er sich ohne Flüchtlingsinvasion wahrscheinlich als Hartzer wiederfinden würde und er nur deshalb am weiteren Zuzug von mohammedanischen Kulturbereicherern interessiert wäre.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 02.02.2018, 15:39

Natürlich gibt es die die gut daran verdienen, die meisten der Helferinnen um die es geht machen das aber ehrenamtlich.
Die Syrerin von der ich schrieb ebenso, schrieb ich ja auch, ehrenamtlich......
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Agadirbleu » 02.02.2018, 17:44

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Das Problem liegt eher bei den ganzen Helferinnen die null Ahnung von deren Kultur haben und durch ihr Leben im Wohltätigkeitsstaat alle Mutter Theresa spielen wollen, dieses Helferinnensyndrom trifft man nur bei unseren Landsleuten.
Oft sind sie unausgefüllt oder wollen Aufmerksamkeit und die bekommen sie jetzt durch ihre Hilfstätigkeit, da das ihrem Leben Sinn gibt und sie meinen endlich gebraucht zu werden so verteidigen sie das natürlich mit Macht und lassen sich ihre vermeintliche Aufgabe nicht kaputt machen.


@ Karima
da bin ich ganz bei dir. Die Mutter meiner Bekannten findet sich als Mitt-Siebzigern genau in diesem Segment. Ihre 2 Töchter sind verärgert über die Rolle, die sie spielt. Aber Muttern lässt sich nicht davon abbringen. Und das Gemeindeoberhaupt schlachtet diese Helfertätigkeit auch noch PR-wirksam aus. Einladung ins Kurhaus, Pressefotograf, Blumenstrauss für die "Fleissigen", Artikel im örtlichen Gemeindeblatt etc. und das vielgepriesene "Netzwerk" - Kontakte ohne Ende. M. E. dient es vielen zur Selbstbestätigung und der Eitelkeit (soll aber nicht böse gemeint sein.)

Kein Abschied fällt schwerer als der Abschied von der Macht
(Talleyrand)

Nur komisch, dass diese Helferinnen z. B. nicht in Altenheime gehen, um ein Gespräch mit alten, verlassenen Menschen zu führen, oder mit ihnen ein Gesellschaftsspiel zu machen, vorzulesen......der Möglichkeiten gäbe es viele.........
aber dafür gibt es auch keine öffentliche Ehrung!!

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Efendi II » 02.02.2018, 18:24

Schachtelhalm hat geschrieben:Dafür dürfen wir Frau Merkel und den Grünen von Herzen danken. Aber das genaue Gegenteil erzählen, also herumlügen.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... -2050.html

Der Dank gehört wohl eher dem Bevölkerungsanteil, welcher denen bei den verschiedensten Wahlen immer wieder seine Stimme gibt. Aber auch für diese Leute wird es früher oder später ein bitteres Erwachen geben.

Hitler kam ebenfalls durch die Stimmenmehrheit an die Macht und später haben seine Wähler ganz schön dumm aus der Wäsche geguckt.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 02.02.2018, 20:32

Agadirbleu, das hab ich mich auch schon gefragt, warum nicht in den Altenheimen u.ä. und ich hab auch eine Erklärung dafür mittlerweile, zumindest für die älteren Damen die dort helfen wie die Mutter deiner Bekannten.
Ich sah heute einen Beitrag im TV von einer 73jährigen die einen Gnadenhof für Tiere eröffnet hat auf ihrem Land, sicher gut gemeint und für mich als Tierfreund auch nachvollziehbar, aber da kam dann auch der Satz " damit diese Tiere in Würde alt werden können" und ich dachte ja und wer kümmert sich um unsere alten Menschen, dass diese in Würde alt werden dürfen.....
Meine Erklärung für diese Hilfe für Flüchtlinge oder Tiere ist einfach, mit 70 hilft man Tieren, weil diese einem 100% Dankbarkeit zurück geben und man hilft mit 70 Flüchtlingen, weil es wie ein Jungbrunnen ist mit den jungen Männern.
Man hilft in der Altersgruppe nicht in Altenheimen, weil einem dort das vor Augen geführt wird was einem selbst in diesem Alter ja bald bevor steht und wer möchte schon daran erinnert werden, im Gegenteil, man lenkt sich ab mit Flüchtlingshilfe u.ä......weg von den Ängsten vorm alt werden.
Lieber Flüchtlingen beim Anfang helfen als Alten beim Ende, mal grob formuliert und ich kann es verstehen.....
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Muenchner » 05.02.2018, 07:45

Genau dieses Phänomen, diese plötzliche Hilfsbereitschaft ausschlielich gegenüber Flüchtlingen, finde ich auch, ich sage mal "interessant".
karima Du triffst es ganz gut auf den Kopf. So kindlich naiv und übergutmütig sind wirklich nur Deutsche. Da werden sogar Kriminelle bis aufs Äußerste in Schutz genommen und gegen jede Kritik verteidigt.

Aktuell im Rhamen des Themas Familiennachzug frage ich mich, warum eigentlich damals in 2015 fast nur Männer (aus Syrien war die Quote bei fast 80%) gekommen sind. Das kann im Islam doch nicht normal sein, dass man als ehrvoller Mann Frau und Kinder im Bombenregen, oder in Flüchtlingslafgern wo sie der Willkür der übrigen Bewohner schutzlos ausgeliefert sind zurücklässt, oder etwa doch? Zumal damals noch die relativ ungefährliche Balkanroute offen war.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 05.02.2018, 18:59

Fast nur Männer hat ja was mit dem Alter zu tun, die meisten sind ja bis 25.
Die sind eher nicht verheiratet und Familiennachzug beträfe Eltern und Geschwister.
Familienväter sind oft auch mit Frau und Kindern geflohen oder sowieso gemeinsam ausgeflogen worden.
Die wenigen älteren Männer die Familie zurück ließen mögen viele Gründe gehabt haben, teils reichte Geld nur für Einen, teils war nur der Mann bedroht und der Rest der Familie noch relativ sicher und in Lagern wie Jordanien noch beschützt von anderen Männern der Familie.
Ich schreibe nur von Syrien, um diese geht es ja meist und nur da hab ich Erfahrungen.
Da sehe ich mit dem Nachzug auch nicht das Problem zahlenmässig.
Allerdings würde ich eben auch nur Frau und Kinder nachziehen lassen, nicht die gesamte Sippe.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Lizzie » 06.02.2018, 07:17

Helfersyndrom ,der Langeweile entkommen, alles schön und gut, aber dann mit 65 eine 25 jährigen heiraten und von der großen Liebe schwafeln, da hört es bei mir auf. Kein Wunder dass die uns für bescheuert halten. Haben diese Frauen zu Hause keinen Spiegel?
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon chui » 06.02.2018, 07:53

Lizzie hat geschrieben:Helfersyndrom ,der Langeweile entkommen, alles schön und gut, aber dann mit 65 eine 25 jährigen heiraten und von der großen Liebe schwafeln, da hört es bei mir auf. Kein Wunder dass die uns für bescheuert halten. Haben diese Frauen zu Hause keinen Spiegel?

Verzerrtes Gesichtsbild da Spiegel zersprungen :D

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon karima66 » 06.02.2018, 12:10

Lizzie, das frag ich mich schon seit meiner Tunesienzeit, nicht erst jetzt, jeder sollte doch so selbstreflektierend sein, dass wenn man in den Spiegel schaut einem klar sein sollte, dass das keinen jungen Adonis interessiert.
Ich weiß nicht wo da das Selbstbewusstsein der Frauen bleibt, sind doch zumeist taffe Frauen die schon viel geschafft haben in ihrem Leben, warum diese nicht dazu stehen und sich in so eine demütigende Position geben erschließt sich mir nicht.
Zumal es ja meist nicht nur um S.x geht, sondern sie ernsthaft mit Liebe eine Beziehung wollen.
Was für mich zu einer Beziehung gehört könnte mir ein 25jähriger niemals geben und dessen ist man sich bewusst, belügt sich nur selbst wenn man anderes meint.
Ich frage mich aber auch immer warum Männer meinen eine 25jährige steht auf ihre 60-70jährigen Körper, ist dieselbe Geschichte.
Ich denke es ist die Angst vor dem älter werden, sie wollen dem davon laufen, nicht wahr haben, dass manche Dinge einfach vorbei sind, es aber dafür ja viele andere gibt.
Wenn man sich mit so einem jungen Menschen dann schmückt macht es das doch nur noch deutlicher.
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Grampusgriseus » 07.02.2018, 08:23

@ Karima:
Also, dass sich 60-70-jährige Männer einbilden, eine 25-Jährige stünde auf ihren KÖRPER, kann ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen :lol: :lol: :lol:
Ich dachte immer, da wäre klar, dass es um's Geld geht :mrgreen:
Nee, im Ernst: da kann sich doch auch der größte Optimist nicht mehr einreden, dass es um anderes als die "inneren Werte" geht...oder doch? :roll:
Aber andersherum kann ich's auch einfach nicht begreifen... :?
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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Anaba » 07.02.2018, 10:08

Zu einem von Ann eingestellten Artikel gibt es bei den Kommentaren folgenden Bericht einer Flüchtlingshelferin zu lesen.
Da er gut in diesen Thread passt, stelle ich ihn hier noch einmal ein.

Ulrike Müller / 17.01.2018

Auch ich habe mich 2016 ein ganzes Jahr lang um eine Syrische Familie gekümmert (insbesondere um die 7-jährige Zweitälteste).

Um es vorweg zu sagen: meine anfängliche Motivation, Menschen in Not zu helfen, machte nach etlichen Monaten einer gewissen Resignation Platz, die dann nach genau einem Jahr intensiven persönlichen Engagements meinerseits dazu führte, dass ich den Kontakt zu der Familie komplett und frustriert abbrach.
Es ging mir überhaupt nie um Dankbarkeit, ich wollte lediglich meinen Beitrag als Deutscher Bürger leisten und einer Familie ‚in Not’ die Möglichkeit geben, sich besser bei uns einzufügen. So meine damalige Vorstellung.

Ende 2015 – nachdem die Migrationswelle Deutschland überschwemmt hatte – trat ich deshalb der Flüchtlingshilfe Köln bei und besuchte an 2 Wochenenden jeweils 2 ganze Tage lang einen Vorbereitungskurs in der Kölner Südstadt, der uns auf unser Aufgabe vorbereiten sollte, geflüchtete Grundschulkinder mit Deutschen Kindern zusammen zu bringen, ihnen bei Schulaufgaben und beim Deutsch lernen zu helfen und ihnen unsere Deutsche Kultur näher zu bringen. Wir waren ca. 40 voll motivierte Helfer, zumeist ganz junge Leute (Lehrer, Sozialarbeiter, junge Mütter, Studenten, ...). Ich war die Älteste unter ihnen.

Am Ende des zweiten Wochenendes bekamen wir unsere Familien zugeteilt, und im Dezember suchte ich „meine Familie“, zum ersten mal auf. 1-2 mal die Woche habe ich dann ein ganzes Jahr lang meinen Hund „wegorganisiert“, da die Kinder Angst vor ihm hatten. Ich habe die beiden älteren Mädchen (7 und 8 ) regelmäßig von der Grundschule abgeholt und mit ihnen diverse Aktivitäten unternommen: Tierparkbesuche, Malnachtmittage im Atelier, Ausflüge in den Rheinpark inkl. lustiger Seilbahnfahrt, Kastanienmännchen-Sammel- und Bauaktionen, Treffen mit Deutschen Kindern zum Spielen bei mir zu Hause im Garten, Basteln, Kochen, Kuchen backen, Hörspiele hören, Vorlesen, Kartoffeldruckkurse im ‚Museum für Angewandte Kunst’, etc. Ganz nebenbei der Versuch, bei den Hausaufgaben zu helfen, der Kauf von passenden neuen Brillen für die beiden Älteren auf meine Kosten, die Begleitung zur Logopädin, das Erledigen von Formalitäten, weil die Eltern nur schlecht Deutsch sprechen, etc. pp. Beim Erklimmen des Kölner Doms musste ich wahre Überredungskünste anwenden, da die kleine E. kein christliches Gotteshaus betreten wollte. Sie sagte mir, sie würde nur an Mohammed glauben und es sei ihr vorboten, in eine Kirche zu gehen. Sie tat es dann doch – neugierig, aber ihr Missfallen auch deutlich zeigend. Das gleiche ‚Schicksal’ erlitt die Böhm-Kirche „Christi Auferstehung“ in Lindenthal, die ich ihr von innen zeigen wollte, weil ich als Kind dort selber viele schöne Stunden verbracht hatte.

Beim Tier-Memory musste ich „Schweine“-Karten vor ihrer Zerstörung bewahren, weil die Kinder Schweine „hassen“ und die betreffenden Tierkarten voller Abscheu bespuckten und auf ihnen herumtrampelten. Das Wort „Hassen“ war im Sprachgebrauch aller Kinder dieser Familie übrigens allgegenwärtig. Beim Schwimmen-Gehen wollte sich E. in der Damenumkleide nicht vor mir ausziehen und sich nach dem Schwimmen auch nicht nackig duschen. Dass die beiden Mädchen immer stark unangenehm rochen, war mir auch schon vorher aufgefallen. Und nicht nur mir, sondern auch ihren Mitschülern, die - wie sie mir erzählten – deshalb auch nicht so gerne mit ihnen spielen. Sie dürfen sich wahrscheinlich ‚unten rum’ nicht anfassen und eben darum auch nicht waschen. Aber meine vorsichtigen Fragen danach wurden von den Eltern einfach ignoriert. Ich könne die Liste hier endlos weiterführen.

Dass zu Hause bei der 7-köpfigen Familie, die auf Steuerzahlerkosten auf großzügigen 120qm + großem Südbalkon in der Berrenrather Straße wohnt, nur arabisch gesprochen wird, ständig der Fernseher mit arabischen Sendern läuft und ausschließlich syrischer Besuch zu Gast ist, verdeutlichte mir nach und nach, dass der Integrationswille dieser Familie, die mich immer freundlich aufgenommen hat und die auch alle wirklich sehr nett sind, bei nahezu Null ist. Die beiden Mädchen tragen heute übrigens beide ein Kopftuch! Ich habe sie letztens zufällig auf der Straße gesehen.

Der Vater sitzt eigentlich nur zu Hause rum oder kutschiert seine 5 Kinder mit einem großen deutschen Markenauto, das von der Sozialhilfe = vom Steuerzahler bezahlt wird, in der Gegend herum, während seine Frau den Haushalt erledigt und mit dem nächsten Kind schwanger ist. Beide machen keinen Deutschkurs und lassen ihre Kinder, die aufgrund ihres Schulbesuchs ganz gut Deutsch können, alles Wichtige übersetzen.

Aufgrund dieser nicht vorhandenen bzw. nur rudimentären Deutschkenntnisse, findet der Vater natürlich auch keinen Job. Das will er auch gar nicht – wie er mir selber sagte – weil er die Wohnung eh bezahlt bekommt und ihm das Geld (Kindergeld, Sozialhilfe, Beihilfe, etc) für ein gutes Leben absolut ausreicht, sogar ausreicht dafür, um der in Syrien verbliebenen Familie regelmäßig großzügige Zuwendungen zu schicken.

Während dieses ganzen Jahres fand sich meine Flüchtlingshelfer-Gruppe einmal im Monat für mehrere Stunden zusammen, um sich über die Fortschritte und möglichen Probleme auszutauschen. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Gruppe stetig zusammen, bis wir am Ende (Dezember 2016) nur noch zu dritt waren. Alle anderen hatten bereits vorher frustriert und desillusioniert die Fahnen gestrichen. Die große Lust zu helfen war der bitteren Erkenntnis gewichen, dass Integrationsbereitschaft die unbedingte Grundvoraussetzung für das Gelingen von Integration ist. Und diese Bereitschaft war in keiner der betreuten Familien vorhanden. Zumeist (bei mir was das tatsächlich anders) wurden die Helfer nur ungern in die Familien gelassen, wurden ignoriert und beschimpft, durften mit den Kindern nicht alleine sein oder Hausaufgaben machen, teilweise wurde ihnen untersagt, mit den Kindern einen Spielplatz o.ä zu besuchen.

Eigentlich wurden sie lediglich dazu missbraucht, beim Ausfüllen von Anträgen auf Sozialhilfe, Bleiberecht, Beihilfe, etc. zu helfen. Im übrigen handelte es sich bei keiner der betreuten Familien in unserer Gruppe um tatsächlich Geflüchtete nach der Genfer Konvention (http://www.unhcr.org/…/un…/die-genfer-fluechtlingskonvention). Niemand war aufgrund seiner politischen Gesinnung, Religion oder Sexualität verfolgt worden oder vor Krieg geflohen.

Meine Familie beispielsweise hatte ihr letztes Geld zusammengespart, war bereits Jahre zuvor mit dem Flieger eingereist und hatte Asyl beantragt und auch erhalten – was mir bis heute schleierhaft ist. Diese Tatsache wurde mir aber auch erst relativ zum Schluss ganz beiläufig mitgeteilt, und ich fragte mich frustiert, warum ich mich überhaupt engagiert hatte.

Bei anderen Familien verhielt es sich ähnlich, oder sie befanden sich lediglich geduldet in Deutschland. Der Großteil dieser Leute stammte aus Bulgarien, Rumänien, etc. Einige auch aus Nordafrikanischen Ländern (Tunesien, Algerien, etc.). Lediglich 2 Familien waren aus Syrien. Das erstaunte uns Helfer, dachten wir doch alle, der Syrien-Krieg sei Auslöser für diese Flüchtlingswelle gewesen.

Wenn ein Abschiebe-Bescheid kam, wurden innerhalb der Flüchtlingshilfe alle – auch teilweise illegalen - Hebel in Bewegung gesetzt, um die völlig legitime Abschiebung der Betroffenen zu verhindern (Verschleiern, Verstecken, psychologische Gutachten, etc.). Das war – neben meiner eh vorhandenen Frustration über die Sinnlosigkeit meiner Bemühungen – eigentlich der hauptsächliche Grund dafür, meine Arbeit als Flüchtlingshelferin endgültig zu beenden.

Ich wollte einfach nicht mehr Teil dieser verlogenen Helfer-Maschinerie sein.

In den letzten Monaten bin ich von Freunden immer wieder gefragt worden, warum ich nicht weitermachen würde und was aus E. und ihrer Familie geworden sei. Ich habe meist ausweichend geantwortet, weil meine Gründe dafür den vielen mich umgebenden „Gutmenschen“ nicht verständlich gewesen wären. Weil diejenigen, die ich kenne, selber nie persönlich engagiert waren, sondern ihre Informationen zu diesem Thema einzig aus den Mainstream-Medien beziehen,die den wahren Sachverhalt zum Thema Migration / Flüchtlinge zumeist komplett verfälscht und politisch einseitig abbilden.

Menschen in wahrer Not zu helfen muss oberste Prämisse sein. Das werde ich auch zukünftig nicht anders sehen und mich deshalb auch wieder engagieren, wenn ich die Notwendigkeit dafür sehe. Aber momentan ist das, was hier in Deutschland / Europa unter dem Deckmantel der „Flüchtlingshilfe“ veranstaltet wird, für mich in keinster Weise mehr nachvollziehbar.

Ich würde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungsbericht einer wahrhaft menschenfreundlichen Ex-Flüchtlingshelferin geteilt würde und Verbreitung findet. DANKE
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Deutschland und seine Flüchtlingshelferinnen

Beitragvon Ponyhof » 07.02.2018, 11:21

chui hat geschrieben:
Lizzie hat geschrieben:Helfersyndrom ,der Langeweile entkommen, alles schön und gut, aber dann mit 65 eine 25 jährigen heiraten und von der großen Liebe schwafeln, da hört es bei mir auf. Kein Wunder dass die uns für bescheuert halten. Haben diese Frauen zu Hause keinen Spiegel?

Verzerrtes Gesichtsbild da Spiegel zersprungen :D

LG chui




Ne, Brille nicht aufgesetzt. Da kann die altersbedingte Sehschwäche alle Fältlein wegzaubern...
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