Mein syrisches Tandem

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Desert Dancer » 22.07.2016, 12:13

Naja so oder so, seit unseren erbaulichen religiösen Gesprächen und auch durch das Reflektieren beim Schreiben, und eure kritischen Fragen ist meine Schwärmerei schon sehr gesunken. =D Davor hab ich mir schon oft mal vorgestellt was wäre wenn, und daher die Sorge wegen Bezness. Hab lange überlegt ob ich hier schreibe. So oder so, als Sprach und Kletterpartner ist er alle mal sehr gut und ich unterhalte mich mit ihm sehr gerne, aber das andere heb ich mir wohl doch für wen anders auf.


Bravo! Das ist eine weise Erkenntnis !

Nutze diese Bekanntschaft, um etwas über andere Menschen und Kulturen zu lernen, aber blende jegliche Schwärmerei aus!

Bezness müsste es ja nicht mal sein. Aber die Differenzen zwischen den Kulturen machen einfach zu viele Probleme. Du als binationale Frau, kannst ja auch erfassen, wie stark das Traditionen von anderen Kulturen doch Einfluss haben, da Du damit aufgewachsen bist. Du hast den Vorteil, dass Du seit Kind weissts, dass nicht alle Menschen auf der Welt gleich ticken und gleiche Wertvorstellungen haben.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon leva » 22.07.2016, 16:16

Desert Dancer hat geschrieben:
Naja so oder so, seit unseren erbaulichen religiösen Gesprächen und auch durch das Reflektieren beim Schreiben, und eure kritischen Fragen ist meine Schwärmerei schon sehr gesunken. =D Davor hab ich mir schon oft mal vorgestellt was wäre wenn, und daher die Sorge wegen Bezness. Hab lange überlegt ob ich hier schreibe. So oder so, als Sprach und Kletterpartner ist er alle mal sehr gut und ich unterhalte mich mit ihm sehr gerne, aber das andere heb ich mir wohl doch für wen anders auf.


Bravo! Das ist eine weise Erkenntnis !

Nutze diese Bekanntschaft, um etwas über andere Menschen und Kulturen zu lernen, aber blende jegliche Schwärmerei aus!

Bezness müsste es ja nicht mal sein. Aber die Differenzen zwischen den Kulturen machen einfach zu viele Probleme. Du als binationale Frau, kannst ja auch erfassen, wie stark das Traditionen von anderen Kulturen doch Einfluss haben, da Du damit aufgewachsen bist. Du hast den Vorteil, dass Du seit Kind weissts, dass nicht alle Menschen auf der Welt gleich ticken und gleiche Wertvorstellungen haben.

Schliesse mich dir an.

Fuer eine harmonische Beziehung/Ehe gibt es im Fall der TE mit dem Tandem Partnerzu viele unueberbrueckbare Gegensaetze.

Ich denke unter Deutschen u Asiaten gibt es weniger Spannungen,aber da wird ja auch nicht so oft bina geheiratet,wenn die Frau Deutsche ist.
Das indische Kastenwesen und japanischer/asiatischer Rassismus ist auch nicht zu unterschaetzen.

Allerdings meinte er auch einmal das er Kinder grässlich findet


Ja im Moment evtl noch,aber das wird sich auch im Lauf der Zeit noch aendern koennen.Spaetestens wenn er standesgemaess heiratet und seine Pflichten erfuellen muss.Ganz kann u wird er sich auch nicht von seiner Praegung/Famile/Religion abwenden.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon leva » 22.07.2016, 16:31

Das mit dem Anfassen an sich war auch verwirrend. Lange anfassen ist offenbar nicht so gut, weil dann Absichten sichtbar werden und er will nicht ausgenutzt werden von Frau durch Heirat. So kurz anfassen wie in Deutschland, also mal Arm berühren, oder mit dem Ellenbogen, scheint aber ok, oder was auch immer.


Ist das jetzt ernstgemeint? Jegliches Anfassen/Beruehren ist doch unverheiratet untersagt als Moslem.
Ich denke er hat gemerkt ,dass du ihn ganz gerne hast/interessiert bist und animiert dich zum "Anfassen",wie er das laut deiner Aussage gesagt hat.
Damit waer er aus dem Schneider,denn du wolltest es so,verstehst?

Frag ihn mal,wie da die Benimregeln fuer seine Mutter/Schwestern/Cousinen/seine evtl Toechter sind. Beruehren die sich auch unverbindlich bei Freizeitaktivitaeten mit anderen Maennern?


Er will nicht ausgenutzt werden? Hehe? Das war jetzt der Witz des Tages...... :wink: Der waere evtl froh,wenn er Erfahrungen sammeln kann,vor der standesgemaessen Ehe,die im Vorfeld verhandelt wird.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon leva » 22.07.2016, 17:04

Nachtrag als Denkanstoss: Ich habe eine D Freundin ,die einen Thai geheiratet hat und in Thailand lebt.
Was sie seit x Jahren da an Rassismus erlebt ist nicht leicht.
D Maenner die eine junge Thai mieten o heiraten sind i-wie geduldet. :idea:
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Grampusgriseus » 23.07.2016, 07:35

Liebe Alkione,

Der Passus, den Wende zitiert hatte (ich bin leider immer noch zu blöde dazu :roll: ) lässt auch bei mir gleich die Ohren klingeln und erinnert mich unter anderem an eine (in meiner Erinnerung mehrstündige) Diskussion mit einem Ägypter über Homosexualität. Es war aussichtslos! Viel zu tief saß die "anerzogene Abneigung" um es nicht Homophobie zu nennen. Dem Thema war mit Logik einfach nicht beizukommen! Seitdem kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen, dass Menschen, die da so festgefahren sind in ihrer Meinung, bzw. Abneigung je in der Lage (oder auch nur Willens) sind, diese zu überdenken und zu revidieren.
Über den Unsinn mit dem "nicht selbst anfassen aber angefaßt werden wollen" brauchen wir gar nicht zu reden... :roll: :lol:
Das mit der Hosenlänge klingt erst mal banal, ist es meiner Meinung nach aber nicht: auch hier scheint die "tiefe Relgiösität" tatsächlich merkwürdige Blüten zu treiben (und eben sehr tief zu sitzen) und steht -wie Anaba ja auch schon schrieb- in krassem Gegensatz zu den verbal geäußerten Toleranzabsichten. Das ist nur ein Beispiel.
Deine Versuche, mit Hilfe eines Tandem-Partners de Sprache zu lernen, bzw. die Kenntnisse zu erweitern, kenne ich von mir selbst. Ich habe jahrelang versucht, Türkisch zu lernen (hier endeten die Volkshochschulkurse leider ab Kurs A2 wegen mangelnder Teilnehmer) und bin auch weiterhin dabei. Allerdings habe ich irgendwann aufgehört, mit türkschen Männern das Sprechen tranieren zu wollen. Es hat NIE längerfristig funktioniert! Irgendwer hat sich immer in den jeweils anderen verguckt und danach "ging nichts mehr". Da das auch bei Dir schon "passiert" ist, rate ich Dir dringend davon ab, Dich weiterhin mit ihm zu treffen. Ich finde das riskant. Leider hat man sich eben nicht immer so gut im Griff, wie man gerne möchte. Mitunter überschätzt man sich da ein wenig. Zumindest bei mir ist das so. Meistens kriegt man garnicht mit, dass sich die rosa Brille immer weiter verfärbt auch wenn man meint, sie bereits abgesetzt zu haben.
Auch wenn Du "mit Männern besser kannst", solltest Du vielleicht beim Arabisch-Lernen mal eine Ausnahme machen :D
Auch die Religions-Diskussonen solltest Du vielleicht lieber mit jemand "Neutralem" führen, ich meine damit jemandem, der defnitiv keinerlei Interessen damit verbindet, Dir irgendetwas "schön reden" zu wollen.

liebe Grüße
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Fierrabras » 23.07.2016, 15:09

"er will nicht ausgenutzt werden von den Frauen durch Heirat" - ich kichere schon den ganzen Vormittag vor mich hin.

lass es bleiben, such Dir eine Frau für das Tandem, da ersparst Du Dir so einiges an Kummer.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Atin » 23.07.2016, 16:17

Soviel kann man gar nicht essen wie man ... will, wenn man sowas liest.

Mag ja sein das die früheren Muslime gebildet waren aber die heutigen sind nicht in der Lage sich um ihre Kinder zu kümmern geschweige denn um sich selbst. Für sie sind Frauen und Kinder nur Spielball ihrer Gefühle.



Das mit dem Verlieben ist ja gut und schön und passiert komischerweise den türk / arab Einwohnern natürlich auch aber das war es auch schon. Keiner von denen wird längerfristig , Ausnahmen bestätigen die Regel, in der "Beziehung" zu ihr mEn bleiben.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Efendi II » 23.07.2016, 19:07

Atin hat geschrieben:Mag ja sein das die früheren Muslime gebildet waren aber die heutigen sind nicht in der Lage sich um ihre Kinder zu kümmern geschweige denn um sich selbst. Für sie sind Frauen und Kinder nur Spielball ihrer Gefühle.

Wann soll denn das gewesen sein? Wohl in vorislamischer Zeit.

Nach meiner Kenntnis haben die Mohammedaner, zumindest in den letzten 500 Jahren nichts Innovatives hervorgebracht. Mir ist jedenfalls keine bahnbrechende wissenschaftliche, technische, medizinische, künstlerische oder sonstige Errungenschaft bekannt geworden, wo ein Mohammedaner der Urheber war.

Auch bei den Nobelpreisträgern sind sie (im Gegensatz zu den Juden), nicht wesentlich in Erscheinung getreten. Die drei oder vier Nobelpreisträger aus arabischen Ländern arbeiteten und lebten alle in westlichen Ländern. Vom "Friedens"nobelpreis für den Terroristen Arafat einmal abgesehen, aber den gibt es ja inzwischen auch für nichts.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Wathani » 26.07.2016, 12:00

Wann soll denn das gewesen sein? Wohl in vorislamischer Zeit.

Nach meiner Kenntnis haben die Mohammedaner, zumindest in den letzten 500 Jahren nichts Innovatives hervorgebracht. Mir ist jedenfalls keine bahnbrechende wissenschaftliche, technische, medizinische, künstlerische oder sonstige Errungenschaft bekannt geworden, wo ein Mohammedaner der Urheber war.


Du solltest Dich ein wenig um historische Fakten bemühen. Vermutlich hast Du von Avicenna noch nichts gelesen, der kaum in "vorislamischer Zeit" gelebt hat und als hier noch Bader mehr Menschen um die Ecke gebracht als geheilt haben, hatten die Mauren die fortschrittlichsten Medizinische Fakultät. Während man in Spanien durch muslimische Chirurgen bereits Frauen mittels Kaiserschnitt vor dem sicheren Tod bewahren konnte, war selbiger bei den Christen noch lange "gottgewollt".
Hätten sich in den arabischen Bibliotheken durch die Übersetzung ins Arabische nicht unzählige antike Schriften erhalten, wären sie längst verloren, denn die Kirche verfuhr mit dem Wissen der Antike nicht gerade zimperlich.

Das arabische Wort Algebra sagt Dir wo selbige herkommt, und so doof zu glauben, dass die Erde eine Scheibe ist waren sie nie, weshalb auch der erste Globus im 13 Jahrhundert eine arabische Innovation war. Al-Idrisi wusste schon 350 Jahre vor Kolumbus, dass die Erde rund war...
Eine Renaissance im Italien des 15. und 16. Jahrhunderts hätte es ohne die Einflüsse des Islam aus dem Spanien der Reconquista so noch lange nicht gegeben...

Du kannst über den Islam herziehen so viel Du willst und in den letzten fünf Jahrhunderten haben sich die Muslime wirklich nicht durch fortschrittliches Gedankengut hervorgetan, aber zu behaupten, dass Muslime höchstens in "vorislamischer Zeit" gebildet waren, zeugt wirklich von mangelndem historischen Wissen.

Bei all Deinen Ressentiments gegen "Mohammedaner" solltest Du wenigstens sachlich und bei den Fakten bleiben
Viele Grüße
Wathani

 "Ursprünglich aber hat niemand an einem Orte der Erde zu sein mehr Recht als der andere." (Immanuel Kant)
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Curly 79 » 26.07.2016, 13:02

Da stimme ich Wathani zu und sie waren nicht nur führend in Mathematik, Medizin und Wissenschaft sondern auch in Lyrik.
Zum anderen heisst es auch nicht Mohammedaner sondern Muslim.
Ich wünsche mir wirklich, das dies ein Forum gegen Bezness ist und nicht gegen den Islam.
Denn dann glaube ich bin ich falsch hier.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Anaba » 26.07.2016, 14:45

und so doof zu glauben, dass die Erde eine Scheibe ist waren sie nie, weshalb auch der erste Globus im 13 Jahrhundert eine arabische Innovation war. Al-Idrisi wusste schon 350 Jahre vor Kolumbus, dass die Erde rund war.....


Das glauben einige islamische Gelehrte heute noch nicht.
Sie denken, die Erde dreht sich nicht und ist eine Scheibe.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Wathani » 26.07.2016, 15:18

Das glauben einige islamische Gelehrte heute noch nicht.
Sie denken, die Erde dreht sich nicht und ist eine Scheibe.


Ja, Anaba, ein paar Idioten gibt's immer. Der Vatikan gab auch erst in jüngster Zeit (ich glaube in den 90ern) zu, dass Galileo mit dem heliozentrischen Weltbild Recht hatte und in den USA gibt es sogar heute noch eine "Flat Earth Society" :wink:
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Atin » 26.07.2016, 17:04

Ja, danke Wathani. Ich sollte von Andalusien nicht schon wieder anfangen. ( siehe vorher / nachher Bilder)


Ich lach mich kaputt . Die Araber in vorislm Zeit waren laut dem User Efendi gebildet ?! Sie waren bekannt für ihren Handel und Poesie aber auch gefürchtet und Menschrechte ließen zu wünschen übrig da möchte niemand mehr wirklich dran denken. Also pass mal besser auf was du sagst.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Efendi II » 26.07.2016, 17:10

Curly 79 hat geschrieben:Da stimme ich Wathani zu und sie waren nicht nur führend in Mathematik, Medizin und Wissenschaft sondern auch in Lyrik.

Deutschland WAR weltweit auch einmal führend in vielen technischen Disziplinen, aber inzwischen hat sich das geändert und inzwischen haben andere die Nase vorn. Für das was einmal war, kann sich keiner was kaufen, kurzum, es interessiert nicht mehr. Was zählt ist das was heute (und morgen) ist.

Zum anderen heisst es auch nicht Mohammedaner sondern Muslim.

Nur weil das Dir und irgendwelchen (deutschen) Neusprech-Sprachpolizisten nicht gefällt, werde ich meine Wortwahl nicht ändern.

Der Begriff „Mohammedaner“ ganz eindeutig jene, die der Lehre des Mohammed anhängen. Die Ableitung ist klar und völlig wertneutral; sie steht in einer Reihe mit den Christen, die der Lehre des Christus folgen, und den Buddhisten, die der Lehre Buddhas folgen. Der große Islam-Forscher Tilman Nagel spricht selbstverständlich vom „Mohammedglauben„. Auch Goethe nannte die Mohammedaner Mohammedaner und nicht „Muslime“.

Das arabische muhammadi / محمدي / muḥammadī / ‚mohammedanisch, Mohammedaner‘ hingegen findet sich nach wie vor auch in anderen islamischen Literatursprachen wie Persisch, (Osmanisch-) Türkisch oder Urdu.
Englisch = Muhammadan
Finnisch = muhamettilainen
Französisch: = mahométan
Georgisch = მაჰმადიანი (mahmadiani)
Griechisch = μωαμεθανός (moamethanós)
Niederländisch = mohammedaan
Schwedisch = muhammedan / mohammedan mahometan
Türkisch = Müslüman
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Efendi II » 26.07.2016, 17:21

Atin hat geschrieben:...und Menschrechte ließen zu wünschen übrig da möchte niemand mehr wirklich dran denken.

So waren sie im okkupierten Spanien die ersten, die eine Markierung von Andersgläubigen einführten. Es waren also nicht die Nazis, die den Judenstern erfunden haben. Die haben es sich von den Mohammedanern nur abgeguckt.
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Geena » 26.07.2016, 17:34

Du meine Güte! Was ist denn das für eine Wortklauberei.
Ist das irgendwie wichtig für das Thema und den jetzigen Thread, wann wer zuletzt geglaubt hat, dass die Erde eine Scheibe ist?
Geht es jetzt darum, dass Muslime grundsätzlich strunzdumm und Christen und Juden durch die Bank Gelehrte und Nobelpreisträger sind?

Als jemand, der schon länger hier im Forum schreibt und liest: Efendi lässt sich nicht davon abbringen, Muslime als Mohammedaner zu bezeichnen.
Das kann man lustig, voll blöd oder auch total daneben finden - letztlich ist es doch wurscht. Die Bezeichnung ist an sich veraltet, aber vielleicht ist Efendi ja auch schon uralt :P .

Und zum eigentlichen Thema: Hier kann ich mich den vielen sachlichen Meinungen nur anschließen, Finger weg von dem Typen. Bloß keine Gefühle investieren
und sich Illusionen hingeben.

Liebe Grüsse
Geena
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Efendi II » 27.07.2016, 10:55

Geena hat geschrieben:Geht es jetzt darum, dass Muslime grundsätzlich strunzdumm und Christen und Juden durch die Bank Gelehrte und Nobelpreisträger sind?

Wenn man die Statistik der Nobelpreise genauer betrachtet, zeigt sich Erstaunliches. Es gibt 16 Medizin-, 21 Chemie- und 35 Physiknobelpreisträger jüdischer Abstammung. Prozentuell ergibt das folgende Anteile: Medizin 9,2 %, Chemie 15,2 % und Physik 21,2 %. Insgesamt sind 15,1 % aller Nobelpreisträger in den klassischen Wissenschaftsbereichen Juden. Auch dann, wenn man beim einen oder anderen Preisträger Zweifel an der jüdischen Abstammung haben könnte, so ändert das nichts an der Tatsache, dass in den Spitzenbereichen der Wissenschaft die Juden weltweit überrepräsentiert sind.

Weiterlesen hier: http://www.scientific.at/2002/roe_0240.htm

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 17117.html
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Geena » 27.07.2016, 11:15

@ Efendi
Das ist in der Tat interessant, da ja nur rd. 2% der Weltbevölkerung jüdischen Glaubens sind.

Allerdings hat das für mich trotzdem weder mit dem Thema "Bezness", noch mit "Flüchtlinge und Migranten" etwas zu tun.

LG
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Franconia » 27.07.2016, 12:25

Geena hat geschrieben:@ Efendi
Das ist in der Tat interessant, da ja nur rd. 2% der Weltbevölkerung jüdischen Glaubens sind.

Allerdings hat das für mich trotzdem weder mit dem Thema "Bezness", noch mit "Flüchtlinge und Migranten" etwas zu tun.

LG
Geena

Nun ja, bei diesem Zahlenspiel könnte man unseren Politoberen raten bei der Suche nach echten Fachkräften weniger auf Muslime sondern mehr auf Juden zu setzen, denn statistisch gesehen haben diese wohl die bessere Bildung/Qualifikation und mehr Erfahrung :wink:
Liebe Grüße
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Re: Mein syrisches Tandem

Beitragvon Efendi II » 27.07.2016, 12:28

Geena hat geschrieben:@ Efendi
Das ist in der Tat interessant, da ja nur rd. 2% der Weltbevölkerung jüdischen Glaubens sind.

Da hast Du Dich wohl um eine Kommastelle vertan. 2% der Weltbevölkerung wären 147 Millionen.

Weltweit leben aber nur 14,2 Millionen Juden

http://www.juedische-allgemeine.de/arti ... w/id/22645

Im Jahr 2015 hatte die Welt rund 7,35 Milliarden Einwohner.
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