Meine Mutter und ihr Allgerischer "Mann"

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Re: Meine Mutter und ihr Allgerischer "Mann"

Beitragvon Jasminchen » 22.03.2016, 15:39

Franconia hat geschrieben:Jasminchen,

deine Mutter verhält sich wie eine Süchtige.
Die Droge ist ihr Internetfreund und wenn da irgendwas nicht so läuft wie sie es sich vorstellt, sei es das er sich nicht meldet oder Wünsche hat die sie ihm nicht erfüllen kann, dann verhält sie sich wie ein Süchtiger auf Entzug.

Dazu gehören ihre Stimmungsschwankungen, ihre verbalen Attacken und Beleidigungen gegen alles und jeden. Das es alle nur gut mit ihr meinen und ihr helfen wollen sieht sie nicht. Für sie zählt nur ihre Droge (ihr Internetfreund) und wie sie diese Droge bekommt (wobei es da keine Rolle spielt ob sie diese Droge persönlich, also bei einem Treffen, oder nur virtuell bekommt).

Das sie es sich mit allen verspielt hat ist tragisch, aber nicht zu ändern und auch das deckt sich mit diversen Geschichten hier im Forum. Es gibt unzählige Frauen, die so wie deine Mutter, alle vor den Kopf stoßen, keinen an sich heran lassen, (Ex)Partnern oder sonstigen Familienangehörigen mit dem Anwalt drohen wenn sie nicht bekommen was sie wollen (Geld, sonstige Unterstützung) und sich nur dann melden bzw. an ihre Familie erinnern wenn wie etwas wollen/brauchen.

Das tut verständlicherweise sehr weh, denn es ist immer noch die Mutter.
Aber sie wird sich kaum ändern so lange sie ihre Droge irgendwie bekommt. Erst wenn sie komplett am Boden liegt ist evtl. mit einer gewissen Einsicht bei ihr zu rechnen.

Da du schon seit einiger Zeit keinen Kontakt mehr mit ihr hast wird es wenig bringen einmal mehr auf sie zuzugehen und ihr ins Gewissen zu reden. Sie wird, so wie sie momentan drauf ist, so reagieren wie sie es in letzter Zeit immer gemacht hat - mit Beleidigungen.

Daher solltest du dich momentan auf dich und deine Familie konzentrieren und deine Nerven schonen. Ich bin sicher früher oder später wird sie, aus welchem Grund auch immer, wieder den Kontakt zu dir suchen.
Dann liegt es an dir wie du damit umgehst, ob du ihr vorbehaltlos ihr momentanes Verhalten verzeihst oder nicht.

Wichtig ist, dass ihr als Familie alle an einem Strang zieht und sie nicht mit Geld oder Geldersatzleistungen (z.B. Lebensmitteln, freies wohnen, etc.) unterstützt. Aber da sie es sich wohl eh mit allen verspielt hat ist die Gefahr, dass sie derartige Hilfe bekommt, sicher gering.


Und ja, er hat sie manipuliert.
Er hat sie mit Worten und Gesten eingelullt und ihr damit etwas gegeben was sie, bewusst oder unbewusst, zu dem Zeitpunkt vermisst hat. Er hat ihr zu verstehen gegeben das sie nicht nur Mutter/Großmutter bzw. Ehefrau in einer (möglicherweise) eingefahrenen Ehe ist, sondern eine attraktive Frau, die noch mehr vom Leben erwarten kann als das was sie hat. Und natürlich hat er sich damit auch angeboten ihr dieses "Mehr" zu geben/zu zeigen.
Dazu kommt sicherlich auch das berühmte "Zuckerbrot und Peitsche Spiel". Wenn sie seinen (An)Forderungen nach kommt und macht was er will, dann ist er lieb und nett, kommt sie seinen Wünschen nicht nach dann unterbricht er für einige Zeit den Kontakt. Und da deine Mutter zu dem Zeitpunkt schon tief in seinem Netz war wollte und will sie nicht auf seine Aufmerksamkeiten und Komplimente verzichten, geben diese ihr doch die Bestätigung das sie noch jung und attraktiv ist.


Hallo Franconia,

Dieses Spiel kann wahrscheinlich Jahre anhalten, oder?

Für mich ist die Situation immer so "unwahr" nicht real.

Mein Vater hat sie vernachlässigt, dass habe ich ihm auch gesagt, aber es ist trotzdem nicht seine Schuld, also meine Meinung! Bei 30 Jahren Ehe - es ist nicht so das er nie was machen wollte, es lag eher an ihr.

Ich habe ihr damals eure Seite gezeigt, gesagt sie soll sich das hier durchlesen,
Sie hat gelacht und ihm die Seite gezeigt und ihm gesagt, was ich behaupten will.

Ist schon so lange her..
Jasminchen
 
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Re: Meine Mutter und ihr Allgerischer "Mann"

Beitragvon Franconia » 22.03.2016, 16:07

Wie lange dieses Spiel anhält hängt auch und vor allem davon ab, wie sehr und schnell sie seinen Wünschen und Erwartungen nach kommt.

Braucht er Geld, für was auch immer, oder wünscht sich z.B. Handy, Laptop o.ä. und eine Mutter reagiert nicht sofort oder zumindest in kurzer Zeit positiv (für ihn) darauf wird er erst mal den Kontakt unterbrechen und reduzieren.
Kommt sie seinen Wünschen/Forderungen wiederholt nicht nach, z.B. auch weil sie es nicht mehr kann, dann ist das normalerweise auch erst mal das Ende der "Beziehung" von seiner Seite aus.
Ob deine Mutter das dann versteht ist fraglich, vermutlich wird sie ob so einer Entwicklung in den größten Liebeskummer versinken und ggf. all diejenigen, die ihr nicht geholfen haben seine Wünsche zu erfüllen, dafür verantwortlich machen.

Allerdings ist nicht gesagt das er nach dem "Beziehungsende" für immer verschwindet. Oftmals versuchen es diese Männer nach Monaten oder gar Jahren erneut in der Hoffnung es geht noch/wieder was. Das passiert meist dann, wenn sie keinen anderen lukrativen Goldfisch an der Angel haben (da telefonieren/Skypen/mailen sie dann ihr Adressbuch durch).

Oder das ganze endet wenn deine Mutter aus diesem Traum aufwacht. Sei es, dass es bei ihr selbst irgendwann mal klick macht und sie zur Besinnung kommt oder aber wenn sie physisch, psychisch und finanziell komplett am Ende ist und feststellen muss, dass sie niemanden mehr hat zu dem sie kann und/oder der ihr hilft.


Wenn eine Ehe zerbricht oder einer der Partner sich anders wo orientiert/umsieht, dann geht dem meist ein längerer Prozess der Unzufriedenheit voraus, an beide Partner eine gewisse Mitschuld tragen - und sei es nur weil sie nicht (mehr) miteinander über die Dinge geredet haben, die sie als störend empfinden.


Jasminchen hat geschrieben:Ich habe ihr damals eure Seite gezeigt, gesagt sie soll sich das hier durchlesen,
Sie hat gelacht und ihm die Seite gezeigt und ihm gesagt, was ich behaupten will.

Das ist bei AMIGA-Frauen, und dazu zähle ich deine Mutter, ein typisches und im Forum sehr bekanntes Verhalten.
AMIGA = aber meiner ist ganz anders.
Liebe Grüße
Franconia
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