Nur Islamische Hochzeit ?

Worauf sollte ich achten?

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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon gadi » 24.05.2017, 08:50

Nina Sunshine hat geschrieben:
Ponyhof hat geschrieben:Bildung und Intelligenz sind zwei paar Schuhe. Man muss keinen IQ von 130 haben, um gebildet zu sein, und es gibt genug hochintelligente "Fachidioten", deren Bildung sich auf ihr Spezialgebiet beschränkt.

Und ja, gebildete, interessierte, offene und intelligente Menschen gibt es in allen Ländern. In repressiven Systemen steht man gerne mit einem Bein im Knast, wenn man vom Durchschnitt abweicht, sprich, nicht der lenkbaren Masse angehört. Das heisst, nicht jeder zeigt, was in ihm steckt, und Diskussionen bleiben privat. Ich kenne einige Wissenschaftler, die aus dem arabischen Raum stammen (allerdings aus technischen Fächern, und die sprechen nahezu perfekt deutsch!). Nur würde die eben keiner mehr als "Araber" erkennen, sondern eher für Italiener/Spanier/Südamerikaner halten- weil inzwischen der "typische Araber" inzwischen hierzulande mit ungebildeten, ungehobelten, sexistischen Wirtschaftsmigranten assoziiert wird. Und das ja leider auch nicht grundlos.

Was Nobelpreise angeht, stehen diese Länder eher schlecht da, aber das tut Asien (China, Indien) auch- und niemand würde das mit mangelnder Intelligenz in Verbindung bringen. Es gibt diese WHO- Daten über die Intelligenzverteilung, allerdings sind Intelligenztests mit Vorsicht zu geniessen, und kulturelle Motivationsprobleme sind nicht auszuschliessen.

Problematisch ist, dass viele der Leute, die hier übers Mittelmeer geschippert sind, im Touristenbereich arbeiten und Touristen anmachen etc. eben nicht die gebildete Mittelschicht sind, sondern (Halb)Kriminelle Glücksritter, faul, verzogen und nur am schnellen Geld interessiert. Die definieren sich dann über Religiösität, und haben ausser des Geldes wegen keinerlei Interesse an Deutschland, von Kultur, Bildung oder Sprache ganz zu schweigen. Und diese Leute begegnen uns hier im Forum, inzwischen leider auch im Stadtpark, als Taschendiebe, Antänzer, Grapscher....und über diese wird immer berichtet. Aber diese Leute sind eben nicht der Querschnitt der Bevölkerung, sondern eher der chancenlose, unmoralische Teil, der nichts zu verlieren hat. Den gibt es auch bei uns, aber durch unser Schulsystem wird zumindest eine grundlegende Bildung angestrebt, keine religiös verbrämte substanzlose Selbsterhöhung und sexistische Arroganz eingetrichtert, und somit oft "das Schlimmste vermieden". Hartz VI-Dynastien gibt es aber auch hier, und wenn wir kein HartzVI hätten, wäre in dieser Bevölkerungsschicht die Kriminalität auch höher.

Ägypten war einmal eine Hochkultur (Pyramiden..., Arabischer Raum: Bibliothek von Alexandria, von dort fand viel Wissen seinen Weg nach Rom und damit auch zu uns), so ganz stimmt das mit "kein Beitrag zur Weltgeschichte" also nun nicht.

Kurz: Nur weil hier im Forum oder inzwischen leider vor unserer Haustür nahezu ausschliesslich eine bestimmte Bevölkerungsschicht der entsprechenden Länder auftaucht, heisst das nicht, dass "alle" dort so sind.

Bravo :!: :!: :!:


auch noch kurz:
Bildung und Intelligenz sind zwei paar Schuhe. Man muss keinen IQ von 130 haben, um gebildet zu sein, und es gibt genug hochintelligente "Fachidioten", deren Bildung sich auf ihr Spezialgebiet beschränkt.

Stimmt! und ausserdem gibt es neben einem IQ auch noch den EQ (Emotional Quotient).... der leider nicht in die sog. "Intelligenzerhebung" einfließt... :(

******************************************************************************************************************************


So einfach ist es nun auch nicht. In den meisten "arabischen/muslimischen" Ländern wird, bei einem Großteil der Bevölkerung, "freie Bildung" unmöglich gemacht. Die meisten Menschen in Ägypten z.B. haben täglich erstmal ums Überleben zu kämpfen, sehr viele sogar darum, zumindest Brot und Fuul auf dem Teller zu haben am kommenden Tag. Da nützt den meisten auch ein "Universitätsabschluss" nicht, da man damit in Ägypten sowieseo fast nie entsprechende Arbeit findet und ein solcher Abschluss in den meisten Fällen leider im internationalen Vergleich niemals bestehen kann.
Und "über allem" lähmt die Wichtigkeit der Religion die gesellschaftliche Entwicklung/Bildung sowie auch das dort herrschende Frauenbild und vieles mehr.
Da nützt es auch nichts, wenn z.B. Ägypten vor tausenden Jahren Hochkultur war, auch wenn sich leider immer noch "darauf ausgeruht" wird.

Und es ist so nicht richtig, dass die meisten, die zu uns kommen "Unterschicht" sind. Man braucht erst einmal viel Geld, um hierher zu kommen. Würde eher sagen, dass vielmals die "Brutalsten" zu uns kommen und auch die Menschen mit Sparvermögen.
"Gebildete Mittelschicht" gibt es so nicht. Es gibt eine zahlenmäßig sehr "kleine, gebildete Oberschicht" und alle "darunter" sind sehr wohl teilweise "intelligent", aber nicht "gebildet". Die Menschen haben keine Zeit/Gelegenheiten dafür. Sie wollen zunächst mal Essen, Wohnen und evtl. manchmal medizinische Versorgung.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon SchwipSchwap » 24.05.2017, 14:26

gadi hat geschrieben:Da nützt den meisten auch ein "Universitätsabschluss" nicht, da man damit in Ägypten sowieseo fast nie entsprechende Arbeit findet und ein solcher Abschluss in den meisten Fällen leider im internationalen Vergleich niemals bestehen kann.


Achtung Exkurs:
Ähnlich verhält es sich ja z.B. in Südkorea. Dort werden Architekten ganz schnell zu Bauarbeitern. Und das bei einer Uniabsolventen-Quote von... waren es nicht 80%? Selbst in den ostasiatischen Ländern mit einem vergleichsweise sehr viel höheren Bildungsstandart als in Mitteleuropa gilt es als erstrebenswert hier studiert zu haben...
Meine Frage lautet deshalb: Bedeutet "im internationlen Vergleich hervortretend(er)" tatsächlich auch in der Quälität höherstehend?

Ich weiß offen gestanden nicht im Detail wie und weshalb sich die Lage dort so entwickeln konnte, möchte aber darauf hinweisen dass eine Anerkennung der im arabischen Raum erlangten akademischen Abschlüsse hierzulande zwar mit etlichen bürokratischen Hürden verbunden, aber durchaus machbar ist.
Und beispielsweise in Khartum - sicherlich aber auch in zahlreichen anderen arabischen Städten - gibt es durchaus Universitäten mit Renommee.
Aufgrund der geografischen Lage sollten diese aber dennoch nicht unbedingt von zahlreichen internationalen Studenten besucht sein...
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon gadi » 24.05.2017, 14:41

SchwipSchwap hat geschrieben:
gadi hat geschrieben:Da nützt den meisten auch ein "Universitätsabschluss" nicht, da man damit in Ägypten sowieseo fast nie entsprechende Arbeit findet und ein solcher Abschluss in den meisten Fällen leider im internationalen Vergleich niemals bestehen kann.


Achtung Exkurs:
Ähnlich verhält es sich ja z.B. in Südkorea. Dort werden Architekten ganz schnell zu Bauarbeitern. Und das bei einer Uniabsolventen-Quote von... waren es nicht 80%? Selbst in den ostasiatischen Ländern mit einem vergleichsweise sehr viel höheren Bildungsstandart als in Mitteleuropa gilt es als erstrebenswert hier studiert zu haben...
Meine Frage lautet deshalb: Bedeutet "im internationlen Vergleich hervortretend(er)" tatsächlich auch in der Quälität höherstehend?

Ich weiß offen gestanden nicht im Detail wie und weshalb sich die Lage dort so entwickeln konnte, möchte aber darauf hinweisen dass eine Anerkennung der im arabischen Raum erlangten akademischen Abschlüsse hierzulande zwar mit etlichen bürokratischen Hürden verbunden, aber durchaus machbar ist.
Und beispielsweise in Khartum - sicherlich aber auch in zahlreichen anderen arabischen Städten - gibt es durchaus Universitäten mit Renommee.
Aufgrund der geografischen Lage sollten diese aber dennoch nicht unbedingt von zahlreichen internationalen Studenten besucht sein...


Hallo SchwipSchwap, es ist richtig bzw. ich hab auch Erfahrungen dahingehend gemacht, dass unter gewissen Umständen Anerkennungen von Abschlüssen aus dem "arabischen Raum" unter erheblichen Bemühungen machbar sind, jedoch kommt es auch auf den Fachbereich an sowie die Bildungsanstalten und darauf, welche Länder betroffen sind.

Weiter ist die Anerkennung eines Abschlusses das eine, dann aber eine entsprechende Anstellung zu finden leider ein wieder anderes Problem.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Wathani » 24.05.2017, 14:47

sorry, Sonea, OT

@ Effendi
Na ja, gegen die hochgebildeten Araber, ihr Erfindungs- und Innovationspotential können die mangelhaft ausgebildeten europäischen Intellektuellen natürlich nicht anstinken. Die hochentwickelten Techniken aus arabischen Ländern haben selbstverständlich in den westlichen Ländern keine Konkurrenz zu fürchten. Es stammen doch wohl alle namhaften Erfindungen und Entdeckungen aus den arabischen Ländern - oder irre ich mich da ?

Ponyhof hat geschrieben:
Ägypten war einmal eine Hochkultur (Pyramiden..., Arabischer Raum: Bibliothek von Alexandria, von dort fand viel Wissen seinen Weg nach Rom und damit auch zu uns), so ganz stimmt das mit "kein Beitrag zur Weltgeschichte" also nun nicht.


Stimmt, aber das war in vorislamischer Zeit.


Viele Erfindungen und moderne Entwicklungen der heutigen Zeit wären ohne die einst sehr forschungsbegeisterten Muslime und deren Erfindungen und Entdeckungen nicht denkbar. Mag sein, dass in den meisten islamischen Ländern heute wissenschaftlich nicht allzu viel geht (wobei auch das so nicht stimmt, aber das nur am Rande), aber so von oben herab zu behaupten, dass "die Araber" nur in vorislamischer Zeit einen Beitrag zur Wissenschaft geleistet haben, zeugt von enormer Unkenntnis der Geschichte!

Willst du Wissenschaftlern wie dem Ägypter Ibn an-Nafis (Arzt) und dem Iraker Ibn Al-Haitham ("Begründer" der Optik) ihre enormen Beiträge zur modernen Wissenschaft absprechen? Oder dass Abu Abd Allah Muhammad al-Idrisi schon den ersten Globus konstruierte, als man hier noch glaubte auf einer Scheibe zu sitzen?

Vielleicht solltest Du mal ein paar Geschichtsbücher aufschlagen und schauen, wo die Grundlagen eines Großteils der "westlichen" Erfindungen zu finden sind und woher die italienische Renaissance ihren Antrieb erhielt...und von Deinem hohen Ross steigen. Die ältesten Universitäten der Welt befinden sich nicht auf "westlichem" Boden...

Gruß Wathani
Viele Grüße
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Efendi II » 24.05.2017, 17:19

Wathani hat geschrieben:Viele Erfindungen und moderne Entwicklungen der heutigen Zeit wären ohne die einst sehr forschungsbegeisterten Muslime und deren Erfindungen und Entdeckungen nicht denkbar.

Das sei unbestritten, aber....
Efendi II hat geschrieben: In den letzten 200 Jahren sind jedenfalls keine überragenden Erfindungen oder Entdeckungen aus den arabisch-muslimischen Ländern bekanntgeworden.


Wathani hat geschrieben: Oder dass Abu Abd Allah Muhammad al-Idrisi schon den ersten Globus konstruierte, als man hier noch glaubte auf einer Scheibe zu sitzen?

So steht es aber auch im Koran und das ist ja aus Sicht der Mohammedaner schließlich die unumstößliche und ewig gültige Wahrheit. Da kann es u.U. schon sehr gefährlich werden, dem zu widersprechen.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Wathani » 24.05.2017, 20:42


So steht es aber auch im Koran und das ist ja aus Sicht der Mohammedaner schließlich die unumstößliche und ewig gültige Wahrheit. Da kann es u.U. schon sehr gefährlich werden, dem zu widersprechen.


Wo bitte steht das? In Sure 88: 17-20? Das kommt auf Deine Übersetzung an. Im Arabischen steht da nix von "flach" ;-)

Abgesehen davon: die Muslime wussten dennoch früher dass sie KEINE Scheibe ist, sonst hätten sie nicht im 12. Jahrhundert einen Globus erschaffen, der alle 7 Kontinente (inkl. Australien und Antarctis) abbildete UND es gibt heute noch Christen die behaupten DASS die Erde eine Scheibe ist...Da gibt's eine ganze "Flat Earth Society". :wink:
Viele Grüße
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Wathani » 24.05.2017, 20:58

Btw: Abulcasis solltest du mal googeln...Ohne seine 30 bändige medizinische Enzyklopädie hätten die Ärzte sich hier vermutlich noch ein paar Jahrhunderte länger auf den Aderlass verlassen :wink:
Viele Grüße
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Wathani » 24.05.2017, 21:13


Das sei unbestritten, aber....
Efendi II hat geschrieben:
In den letzten 200 Jahren sind jedenfalls keine überragenden Erfindungen oder Entdeckungen aus den arabisch-muslimischen Ländern bekanntgeworden.



Vielleicht achtest du einfach nicht so drauf...Was ist z. B. mit dieser Dame? Oder zählt die nicht...? :wink:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maryam_Mirzakhani

So...genug OT...sorry nochmal Sonea, für das Missbrauchen deines Threads, aber diese pauschale Muslime-sind-alle-doof-und-ungebildet und haben neverever irgendwas wissenschaftlich weltbewegendes vollbracht Gewäsch konnte ich so nicht stehen lassen.

Gut's Nächtle
Wathani
Viele Grüße
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon happy mind » 24.05.2017, 21:28

Wathani,

magst du noch weitere mittelalterliche arabische Koryphäen aus dem Zylinder zaubern?
Trotzdem wirst du damit kaum Efendis Feststellung ins Gegenteil umkehren können.

Vielleicht sollten wir den Thread auch nicht weiter ins wissenschaftliche off topic abgleiten lassen, sonst findet Soneas Bewunderung für die arabische Welt keinerlei Grenzen mehr. Eine Meinung zur Sache scheint sie ja momentan nicht mehr äußern zu wollen.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Efendi II » 24.05.2017, 21:32

Wathani hat geschrieben:Vielleicht achtest du einfach nicht so drauf...Was ist z. B. mit dieser Dame? Oder zählt die nicht...? :wink:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maryam_Mirzakhani

"Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer"
Außerdem lebt diese Dame in den USA, wahrscheinlich hat sie sich in dem muslimischen Land nicht so recht heimisch gefühlt.

Es dürfte doch unbestritten sein, dass es auch in den muslimischen Ländern Menschen
gibt, die intelligent und klug sind und unter anderen Lebensumständen durchaus auch
in der Lage wären, ihr Potential zu entfalten. Aber in den muslimischen Heimatländern kommen sie anscheinend auf keinen Grünen Zweig und ziehen es deshalb vor, in westlichen Ländern bei den Ungläubigen ihre Tätigkeiten fortzusetzen.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Nilka » 24.05.2017, 21:37

happy mind hat geschrieben:Wathani,
Vielleicht sollten wir den Thread auch nicht weiter ins wissenschaftliche off topic abgleiten lassen, sonst findet Soneas Bewunderung für die arabische Welt keinerlei Grenzen mehr.

:lol: :lol: :lol:
Finde ich auch grob fahrlässig!
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Never » 24.05.2017, 23:38

Nilka hat geschrieben:
happy mind hat geschrieben:Wathani,
Vielleicht sollten wir den Thread auch nicht weiter ins wissenschaftliche off topic abgleiten lassen, sonst findet Soneas Bewunderung für die arabische Welt keinerlei Grenzen mehr.

:lol: :lol: :lol:
Finde ich auch grob fahrlässig!
:lol: Finde ich auch!

Abschließend möchte ich anmerken, dass muslimische Länder in der Armuts-Statistik vorne dran sind. So schlau, gebildet und mit Forschungsdrang ausgestattet, sind sie denn wohl doch nicht.


Nun bitte wieder zum Thema der TE.
Never
 

Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Moppel » 25.05.2017, 08:25

Wathani hat geschrieben:

Das sei unbestritten, aber....
Efendi II hat geschrieben:
In den letzten 200 Jahren sind jedenfalls keine überragenden Erfindungen oder Entdeckungen aus den arabisch-muslimischen Ländern bekanntgeworden.



Vielleicht achtest du einfach nicht so drauf...Was ist z. B. mit dieser Dame? Oder zählt die nicht...? :wink:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maryam_Mirzakhani

..
Wathani

Doch, die Dame zählt, blöd nur das sie in den USA forscht, lehrt, und die anderen Bsp. die du gebracht hast haben in der Regel eine Gemeinsamkeit. Sie entstammen Ländern/Völkern die zum Großteil mit Brachialgewalt islamisiert wurden. Du darfst getrost daraus schließen das der Islam seinen Fortschritt in erster Linie durch Expansion/Konvertiten sicherstellt, und so seine Probleme damit hat aus eigenem Antrieb zu handeln.
Merke
Wenn ALLES von Allah vorherbestimmt ist, warum handeln? im schlimmsten Fall könnte eigenes Handeln als Blasphemie ausgelegt werden und eine Religion, der Islam, die für den Abfall vom Glauben die Todesstrafe vollstreckt ist zutiefst asozial und moralisch ziemlich verkommen.
Du bist arm?
-Allah wollte es so
Du bist körperlich behindert?
-Allah wollte es so
Deine Kinder sterben an vermeidbaren Krankheiten?
-Allah wollte es so
Die Liste läßt sich beliebig erweitern und einen Namen gebe ich die auch noch mit auf den Weg.
Ich sitze vor einem Rechner der Firma Apple, einer der Gründer dieser Firma war Steve Jobs. Sein Vater ist ein Syrer und Steve wurde zum großen Glück für ihn, in den USA geboren, konnte dort lernen, studieren und wurde von einer christlichen Pflegefamilie aufgezogen.
Die freien USA haben ihm den Lebensweg ermöglicht den er gegangen ist, in Syrien wäre er sonst wo geendet. Die Firma Apple gegründet in einem islamischen Land? Aussichtslos.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Sonea » 25.05.2017, 09:34

Ich finde das eine sehr spannende Diskussion und es macht gar nichts, daß wir nicht mehr beim Thema sind.
Ja, es gibt die ältesten Universitäten und wissenschaftlichen Sammlungen im arabischen Raum, und zwar auch in frühislamischer Zeit.
Während die Europäer aufgrund ihrer christlichen Dogmen keinerlei Denken und Weiterentwicklung zuließ, es heißt nicht umsonst "finsteres Mittelalter". Und selbstverständlich waren die arabischen und griechisch-römischen Schriften als Ketzerei verpönt und wurden verbrannt.
Das Wissen war wirklilch hervorragend. Die Chemie, Mathematik und auch Medizin haben sehr starke arabische Wurzeln, und zwar NACH der Islamisierung.
Viele chemische, mathematische und medizinsche Begriffe sind arabisch, das fängt von Alkohol ( ja wirklich!) über Droge über Satin bis Zucker!
Das will nur immer kein Europäer mehr wissen.
Der Nobelpreis ist ganz sicher politisch, hauptsächlich werden von Europäern andere Europäer oder Amerikaner ausgezeichnet. Nur beim Friedensnobelpreis läßt man dann den Gutmenschen raushängen und vergibt den auch an andere Staaten. Wie kann man sonst den Literaturnobelpreis an Bob Dylon letztes Jahr erklären?
Genauso ist es mit dem Oscar, die Hollywood-Filmindustrie ist weiß und zeichnet immer nur Weiße aus. Preise immer was von: "du bist uns ähnlich, du darfst mitspielen und ätsch, alle anderen nicht.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Ariadne » 25.05.2017, 09:43

@Sonea: "Genauso ist es mit dem Oscar, die Hollywood-Filmindustrie ist weiß und zeichnet immer nur Weiße aus. Preise immer was von: "du bist uns ähnlich, du darfst mitspielen und ätsch, alle anderen nicht" - diese Aussage macht dir keine Ehre. Informiere dich besser :(
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon chandu » 25.05.2017, 09:53

Guten Morgen,

ich kann dieser Thematik nicht ganz folgen. Es ist doch historisch ersichtlich, dass jede Kultur einmal eine Bütezeit hatte, die aber wie alles in der Welt, irgendwann unterging. Dafür begann für eine andere Kultur eine Blütezeit.

Die islamische Welt war vor vielen Jahrhunderten führend was Kultur, Medizin, sonstige Wissenschaften anbetraf. Dann ging das alles langsam in Vergessenheit, zum Glück konnten sie ihr Wissen aber vorher an Europa weitergeben. Die Europäer durchlebten das Alter der Aufklärung, die religiösen Dogmen wurden nicht mehr zwingend befolgt, jetzt kam der große kulturelle und wissenschaftliche Aufstieg hier. Irgendwann wird das wieder vergehen, wobei ich das Gefühl habe, das passiert jetzt gerade ...

Trotzdem noch einen schönen Feiertag für alle!
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon chandu » 25.05.2017, 09:56

... sorry, habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt: Ich meinte nicht, dass sie ihr Wissen vorher an die Europäer weitergeben konnten, sondern, dass vieles von ihrem Wissen dank Kreuzzüge nach Europa getragen wurde ... :D
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Moppel » 25.05.2017, 10:15

Herrlich zu lesen und falsch ist es dennoch.
Sonea hat geschrieben:..
Ja, es gibt die ältesten Universitäten und wissenschaftlichen Sammlungen im arabischen Raum, und zwar auch in frühislamischer Zeit.

Nein. Die Griechen, Römer, Karthager, Juden, Kelten (ja, die auch) besaßen längst ein Bildungssystem was nur anders benannt wurde. Stichwort "Gymnasium".
Während die Europäer aufgrund ihrer christlichen Dogmen keinerlei Denken und Weiterentwicklung zuließ, es heißt nicht umsonst "finsteres Mittelalter". Und selbstverständlich waren die arabischen und griechisch-römischen Schriften als Ketzerei verpönt und wurden verbrannt.

Quark mit Soße.
Verbrannt wurde das Wenigste und es waren die christlichen Mönche die das Wissen der Antike nach den Wirren der Völkerwanderungen in Europa erst einmal erfassen, ordnen, aufbereiten und katalogisiert haben, bevor an der Stelle weiter gearbeitet werden konnte. Das Bildungssystem in Europa hat explizit christliche Wurzeln und beruht auf den Klosterschulen.
Das Wissen war wirklilch hervorragend. Die Chemie, Mathematik und auch Medizin haben sehr starke arabische Wurzeln, und zwar NACH der Islamisierung.

Irrtum, VOR der Islamisierung. Mit der Islamisierung ging es langsam aber sicher den Bach runter.
Viele chemische, mathematische und medizinsche Begriffe sind arabisch, das fängt von Alkohol ( ja wirklich!) über Droge über Satin bis Zucker!

Ja, aber nur die Begriffe dafür. Bsp. Wir sprechen von arabischen Zahlen, nur sind es indische :)
Das will nur immer kein Europäer mehr wissen.

Natürlich nicht, der Europäer ist ja im Grunde Suppendumm, ungebildet und nur das heilige Licht aus dem Morgenland kann ihn retten .....
Der Nobelpreis ist ganz sicher politisch, hauptsächlich werden von Europäern andere Europäer oder Amerikaner ausgezeichnet.

Exakt, das muß es sein. Es liegt auf keinen Fall daran, daß an den europäischen und amerikanischen Universitäten Forschung betrieben wird, die sich durch Spitzenleistung auszeichnet.
Nur beim Friedensnobelpreis läßt man dann den Gutmenschen raushängen und vergibt den auch an andere Staaten.

Den "Friedensnobelpreis", eine rein politische "Auszeichnung", bekam auch ein bekennender Antisemit und Terrorist wie Arafat verliehen, und an Barak Obama wurde er quasi frei Haus geliefert. Super Sache.
Wie kann man sonst den Literaturnobelpreis an Bob Dylon letztes Jahr erklären?

Vielleicht steckt in seinen Texten mehr drin als man vermutet?
Genauso ist es mit dem Oscar, die Hollywood-Filmindustrie ist weiß und zeichnet immer nur Weiße aus. Preise immer was von: "du bist uns ähnlich, du darfst mitspielen und ätsch, alle anderen nicht.

Genau, die Weißen sind wieder einmal schuld und unterdrücken alles andere.....
Kleiner Hinweis. Der Oskar ist sehr stark an den kommerziellen Erfolg der Filme, Schauspieler, Regisseure gekoppelt und es ist nicht die Schuld des Jury, denn die Preisvergabe wird im Grunde an der Kinokasse geregelt. Um künstlerische Qualitäten ging und geht es beim Oscar im Grunde nie. Eine Vergabe nach Quote bei der Hautfarbe, wie gefordert, wird nur dazu führen das sich der Preis selber entwertet und zur Politshow verkommt.
Btw.
Nach deinem Post hier ist mir klar warum du einem "Professor" aus dem Morgenland hinterherläufst und auch problemlos die Haremsdame für ihn abgeben würdest.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon Sonea » 25.05.2017, 10:59

Gerade hatte hat die neutrale Disussion Spaß gemacht, jetzt rutschen wir wieder in Beleidigungen hinab. Toll. Vielleicht hätte ich meine tagelange Schreibunterbrechung doch nicht unterbrechen sollen.
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Re: Nur Islamische Hochzeit ?

Beitragvon SchwipSchwap » 25.05.2017, 11:13

Hallo Never,

Never hat geschrieben:Abschließend möchte ich anmerken, dass muslimische Länder in der Armuts-Statistik vorne dran sind. So schlau, gebildet und mit Forschungsdrang ausgestattet, sind sie denn wohl doch nicht.


eins möchte ich dem kurz hinzufügen:
so wie ich es sehe ist diese Aussage als klar eurozentristisch einzuordnen.
Bezieht man die historischen und politischen Umstände dieser Länder in seine Überlegungen mit ein, die hier ja auch diskutiert werden,
so wird man vermutlich zu einer etwas ausgewogeneren Schlussbemerkung kommen.

Liebe Sonea,

es wäre tatsächlich schön, nun wieder zu Deinem Anliegen zurückzukommen! :)


Liebe Grüße,
SchwipSchwap.
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