Frage zu Antragstellung

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon Darinka » 20.05.2014, 11:38

Liebe Wüstenblume,

wie geht es Dir? Wenn Du nix von Dir hören läßt, mache ich mir glatt Sorgen, dass Du doch wieder ans Tel gegangen bist???
Alles OK, bei Dir?

Liebe Grüße
darkness
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon wuestenblume » 20.05.2014, 14:08

Hallo alle zusammen,
habe mich seit 2 Tagen nicht mehr gemeldet.
So gut wie es mir Freitag und Samstag ging, so schlecht geht es mir seit
Sonntag wieder.
Verfolge jeden Tag die aufmunternden Mails an mich was soll ich sagen,
sie berühren mich und helfen mir sehr.
Samstag war ich drauf und dran ans Telefon zu gehen aber keine Angst,
habs nicht gemacht.

Im Moment bin ich einfach nur ohne Kraft, immer noch traurig und sehr
enttäuscht.
Ich glaube das hängt auch mit der Vergangenheit den schlimmen Jahren mit
meinem Ex-Mann zusammen.
War ja immer stark all die Jahre aber scheinbar haut es einen irgendwann um.


LG
wuestenblume
 
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon Darinka » 20.05.2014, 15:21

Liebe Wüstenblume,

es ist leider normal (wie bei jedem anderen Liebeskummer), dass es einem mal besser und mal schlechter damit geht.
Einfach nicht aufgeben - Vielleicht hast Du schon morgen wieder einen guten Tag!

Du hast in Deinem Thread viele Tips bekommen, wie Du Dich mal belohnen könntest. :wink: Hast Du mal was davon umgesetzt?
Es mag komisch klingen, wenn es Dir schlecht geht und Du so gar keinen Gedanken für sowas übrig hast...
ABER: Die User hier schreiben Dir das nicht umsonst :idea: - sondern gerade weil es hilft. Es hilft ,aus so einem emotionalen Loch wieder rauszukrabbeln, wenn man etwas hat, woran man sich freuen kann.

Hier nochmal ein paar Vorschläge:
Riesen großen Blumenstrauss sich selbst schenken (und ja das bist Du wert), oder schicke Schuhe /Handtasche kaufen, leckeres Eis schlecken, zur Kosmetik /Massage gehen, umdekorieren der Wohnung (manche Renovieren komplett), neuer Haarschnitt oder was auch immer.
Probier's mal aus! :wink:

Viele liebe Grüße
darkness
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon Levent » 20.05.2014, 22:09

Liebe Wuestenblume,

du bist verständlicherweise sehr enttäuscht, angeschlagen und erlebst jeden Tag anders. Ich möchte dir sehr gerne einige Gedanken zum Thema Enttäuschung schreiben.

Bevor wir enttäuscht werden können, müssen wir eine Erwartung gehabt haben. Wenn wir maßlos enttäuscht sind, dann spüren wir starken Ärger bis hin zu Wut, sind total frustriert und deprimiert, ja vielleicht sogar verbittert. Unsere Enttäuschung ist umso größer, je höher unsere Erwartungen sind. Wir können von Menschen enttäuscht sein, die sich anders, als von uns erwartet oder erhofft, verhalten. Und wir können von uns selbst enttäuscht sein, wenn wir uns etwas vorgenommen haben, es dann aber aus Angst oder weil uns der Mut verließ, doch nicht taten.

Manche Enttäuschungen kann man vermeiden, indem man aus vergangenen Fehlern und Erfahrungen lernt und vorsichtiger ist. Generell können wir Enttäuschungen jedoch nicht vermeiden. Eine Enttäuschung beseitigt eine Täuschung, der wir aufgesessen sind. Insofern ist eine Enttäuschung im Grunde etwas Positives, “ Wir kennen nun die Wahrheit“.

Verzichte auf Selbstvorwürfe in der Art: "Wie konnte ich nur so blöd und naiv sein?". Du kannst die Zukunft nicht vorhersehen, sondern immer nur nach Deinen momentanen Wissen handeln. Und Du kannst leider nicht bestimmen, wie sich andere verhalten.

Ich könnte mir vorstellen, dass Dir das Schreiben eines Tagebuches helfen könnte, und natürlich weiter hier den Kontakt zu halten.

In diesem Sinne viel Kraft und Geduld
Levent
 
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon CheshireCat » 20.05.2014, 23:00

Liebe Wüstenblume,

auch von mir noch einen kleinen Gruß zur Nacht. Ja, diese emotionale Achterbahnfahrt ist schwer auszuhalten, an solchen finsteren Tagen möchte man am liebsten nichts sehen und nichts hören. Das gehört zur Trauer dazu, und bei solch einer einschneidenden Enttäuschung, wie Du sie erlebt hast, trauerst Du natürlich - um das verlorene Vertrauen, um Deine Träume, Deine Erwartungen, ja auch um den Menschen, der eben nicht der war, als den Du ihn gesehen hast. So schwer es ist, solche Tage gehören dazu - und wie darkness ganz richtig schrieb, trotz des Wunsches, im Mauseloch zu bleiben, sollten gerade diese Tage Anlass sein, Dir bewusst etwas Gutes zu tun. Schöne Musik zum Beispiel erreicht Dich auch, wenn Du mutlos und traurig bist. Du hast doch bestimmt ein paar schöne CDs zu Hause. Stell Dir doch, wenn es Dir wieder besser geht, ein Programm für traurige Tage zusammen, so dass Du an einem solchen Tag gleich etwas zur "Ersten Hilfe" bereit hast.

Inzwischen hast Du Dich immerhin schon aus dem ersten, tiefschwarzen Loch herausgearbeitet. Du gehst weiter und weiter, und die traurigen Tage werden weniger werden. Wenn man selbst gefangen ist in all den traurigen Gedanken, merkt man gar nicht, wie weit man schon gekommen ist. Aber glaube mir, Deine letzten Beiträge waren schon sooo weit entfernt von Deinen ersten Posts. Das haben doch auch alle gemerkt, die Deine Beiträge gelesen haben.

Liebe Wüstenblume, lass Dich von den traurigen Tagen nicht entmutigen. Nimm sie als einen normalen und notwendigen Teil dieser Zeit hin und sammle weiter Deine Kräfte. Ich hoffe, Du schläfst gut und hast morgen wieder einen schönen Tag
Viele liebe Grüße
CheshireCat
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon noor » 25.05.2014, 07:29

Liebe Wüstenblume,
ich mache mir Gedanken, da Du seit Tagen nicht mehr im Forum geschrieben hast.
Wie geht es Dir heute??

Liebe Grüße
Noor
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon kati3366 » 25.05.2014, 09:33

Internetabstinenz dank anderer guter Beschäftigung.
Gestern abend ging es ihr gut :wink: .
Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deine Träume !!
kati3366
 
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon noor » 25.05.2014, 09:47

kati3366 hat geschrieben:Internetabstinenz dank anderer guter Beschäftigung.
Gestern abend ging es ihr gut :wink: .


ach, das hört sich ja sehr gut an :D
Danke, für die Info.
Noor
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon CheshireCat » 25.05.2014, 13:43

kati3366 hat geschrieben:Internetabstinenz dank anderer guter Beschäftigung.
Gestern abend ging es ihr gut :wink: .


Hallo Kati,

vielen Dank auch von mir für die Info. Gut zu wissen, dass es Wuestenblume gut geht :D

Schönen Sonntag und liebe Grüße
CheshireCat
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Re: Frage zu Antragstellung

Beitragvon Rubberstamper » 01.06.2014, 01:37

[quote="Gioia"]Liebe Wüstenblume

Du hast geschrieben, dass seine Schw. Freundin damals noch älter als du jetzt bist war, und er sei Anfang zwanzig gewesen. Er wird dir gesagt haben, dass ihn der Altersunterschied nicht stört und dass ihn junge Frauen nicht interessieren, weil diese nur Spass haben wollen (oder so ähnlich) Und wenn du trotzdem Bedenken wegen des Altersunterschiedes geäussert haben solltest, hat er dir vielleicht erzählt, dass die erste Frau von Mohammed auch 15 Jahre älter als er war und die Moslems deshalb keine Probleme mit älteren Frauen hätten. Dies stimmt jedoch nicht. Die Männer dieser Länder würden nie ernsthaft eine ältere Frau heiraten, ausser, sie könnten Nutzen aus der Beziehung ziehen um dann die versprochene Jungfrau heiraten zu können. Dies ist Fakt! Dann bist du bereits Mutter und Grossmutter, kannst keine Kinder mehr bekommen. Ein Tunesischer Mann würde nie willentlich auf eigene Kinder verzichten und Kinder anderer Männer würden er nicht akzeptieren.

Dann hast du ihm bereits viel Geld geschickt für was auch immer :shock: Würde er dich wirklich lieben, hätte er dich nie um Geld gebeten oder es überhaupt angenommen. Ein orientalischer Mann ist für die Frau verantwortlich und nicht umgekehrt :!: :!: Aber die Frau, die er wirklich heiraten möchte ist nicht billig. Da gibt es die die Morgengabe, die bezahlt werden muss, eine Wohnung oder besser noch ein Haus ist auch pflicht damit standesgemäss geheiratet werden kann und das Geld für diese Dinge muss zuerst besorgt werden. Am schnellsten geht es, wenn man älteren (meistens nicht nur einer) Europäerinnen Liebe vorgaukelt. Dann fliesst das Geld und die Jungfrau ist in greifbarer Nähe.

Dem kann ich nur zustimmen! Als mein 15 Jahre jüngerer Mann (ich bin 44) 2012 nach Deutschland kam ist er schon am 2. Tag eingeknickt. Er war ein Neuling im Bezness, hat sich häufig verplappert. Ich hatte schon bei der Heirat ein ungutes Gefühl, da er sich als Bräutigam abgesondert hat und da stand wie ein Häufchen Elend, wo er doch eigentlich happy hätte sein sollen, sein Visum in Reichweite. Darauf angesprochen meinte er nur, es ist halt ein großer Schritt für ihn. Der Rest der Familie hingegen war sowas von glücklich, ich wurde überschüttet mit Küssen und Glückwünschen, da wurde getanzt und gelacht. Er schaute allerdings etwas süßsauer. Bei der Hochzeitsfeier kam ein Mädchen dazu, seine Schwester meinte zu mir, ich solle nicht sauer sein, aber dieses Mädchen liebe ihn. Jedenfalls hier in München gelandet (ich musste ihm auch Winterklamotten mitbringen) war so eine komische Stimmung. Ich dachte er würde mir in die Arme fallen, aber er blieb ganz distanziert. Zuhause angekommen dachte ich er würde über mich herfallen, mich wild abknutschen etc. - nichts dergleichen. Er packte seine paar Habseligkeiten aus und u.a. trug er eine Kette mit Anhänger um den Hals, ein halbes Herz mit dem Namen Farah eingraviert. Ich hab ihn dann ins Verhör genommen und er hat gestanden und es täte ihm alles so leid und er würde mich wirklich lieben blablabla. Klar liebt er mich, als Melkkuh, als Mama die ihm hier ein schönes Nest gebaut haut, ihm seine Nasen-Op ermöglichen soll, ihm eine Job besorgt, im Fitnessstudio anmeldet, ihm seine Zigaretten finanziert, er hier unbehelligt seinen Vodka trinken kann, obwohl es anders vereinbart war. Jedenfalls war sein Plan folgender: So wie er war, ein Nichts und Niemand kann er natürlich nicht um die Hand der geliebten Farah anhalten. Deren Eltern würden ihn nicht mal durchs Hoftor lassen. Er wollte also hier Arbeiten, dann ein Cafe aufmachen, sich hier scheiden lassen und dann die Geliebte Farah nach Deutschland holen. Doch so einfach ist es nicht mit der eigenen Firma (wie es ihm von seinen Landsmännern aufgetischt wurde). Als er das dann begriffen hatte wollte er 7 Monate später wieder nach hause, zurück an Mama's Brust, die ihn vorn vorne bis hinten bediente. Ich werde bei Gelegenheit noch meine ganze Geschichte hier aufschreiben, denn da gibt es noch andere Aspekte die eine weitere Frau seines Kumpels hier betreffen. Ich kann mich noch gut erinnern als dieser bei einem Besuch hier sagt: Wäre er nicht so dumm gewesen und eingeknickt, hätte er viel mehr rausgeholt. DIE FRAUEN KÖNNEN DANN STEINE IN GELD VERWANDELN! Mit anderen Worten ich wurde in den Kreis der Beznesser aufgenommen, weil diese gewusst haben, dass ich es weiß und ihn trotzdem noch behalten habe, weil dann mein Helfer-Syndrom Oberhand gewonnen hatte. Mein Ego wollte, dass er und seine Familie mir auf ewig dankbar sein würden, die Retterin des Clans Bennasr von Skhira. Die Frau, die von strahlenden Kinderaugen umringt, als sie Schokolade, Stofftiere und Zahnbürsten im Dorf verteilt hat, Bettlern im Zouk Geld ins Körbchen geworfen hat etc. Ich war zuvor auch in diesem Forum und hab die Warnungen gelesen, eine Frau hier hat ihn sogar getestet und im FB angeschrieben, worauf er abgefahren ist aber ich wollte partout nicht hören - ich musste einfach helfen, wollte dafür geliebt, geschätzt und bewundert werden.... tja und nun sitze ich auf einem Berg voll Schulden und kann nur sagen SELBST SCHULD DUMME KUH!!! Wer nicht hören will muss eben fühlen. Harte Worte meiner Mutter, die sich immer wieder bewahrheitet haben. Dein Bauchgefühl sagt dir, was dein Verstand nicht hören will. Dein Gehirn wird mit einem Hormoncocktail von Glücksgefühlen überflutet, auch bekannt als rosarote Brille. Wenn es das ist was dir fehlt, lass dir ein Antidepressivum verschreiben, kommt garantiert billiger auch wenn es beim Absetzen die gleichen schlechten Gefühle hervorruft die man hat, wenn man sich aus dem Netz der Beznesser befreien will. Aber da muss man dann durch. Mit der Zeit lässt der Schmerz nach..........
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