"Cool Mama" am MOntag ???

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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Efendi II » 08.06.2017, 14:19

Karlotta hat geschrieben: Er hätte ja auch zurück gehen können. Urlaub war jedenfalls drin.
Karlotta

Das könnten die Syrer und andere Asylberechtigte doch auch. Mit er politischen Verfolgung kann es ja wohl doch nicht so weit her gewesen sein, wenn sie jetzt wieder besuchsweise/zum Urlaub in das Land reisen, aus welchen sie wegen Verfolgung geflohen sind.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... erden.html

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 70910.html
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Nina Sunshine » 10.06.2017, 10:14

Samstagsunterhaltung:

Vorsicht! Sehr "kontrovers"- Ich stelle dies nur zur Debatte und Gedankenanregung ein und bin nicht Verfasser des Texts. ....Thank´s Akif.
Einschlagen dürft ihr natürlich trotzdem auf mich.... :D
(die "schlimmsten" Stellen habe ich rausgeXXXt. Ohne Gewähr auf Vollständigkeit)


Von A. Pirinçci | Irgendwo in der Mitte des Filmes sagt Akin, die Europäer wollten immer die große Liebe, die Afrikaner aber nur ihren Spaß. Dabei weiß der Mann gar nicht, wie recht er hat – im Sinne der menschlichen Evolution. Die Rede ist von „Cool Mama“, einer Langzeit-Dokumentation, die bei 3Sat am 29. Mai abends ausgestrahlt wurde:

Eigentlich waren es die bunten Stoffe, die sie an Afrika faszinierten. Doch dann verliebte sich die attraktive 50-jährige Modemacherin Ann aus München in den jungen Nigerianer Akin – Beginn einer unkonventionellen Beziehung.

Was sich anhört wie ein zum Losprusten anregendes Klischee über schwarzschXXXverliebte weiße SchaXXXXX oder wie eine Tragödie über die weibliche Altersverzweiflung, ist jedoch viel mehr als das. Zum einen ist der Film raffiniert rassistisch, weil entgegen des Bestrebens des Filmemachers beim gedanklich stets immer einen Schritt vorauseilenden Zuschauer doch nur das Bild des „doofen XXX“ hängenbleibt, der außer besinnungslos und wahllos xxx sonst nix kann und will. Zum anderen zeigt die Doku, auch wenn sie vorgibt, eine „unkonventionelle Beziehung“ zu beleuchten, woran Afrika krankt. Nämlich an schwarzen Männern, die, wie man im Laufe des Filmes sieht, ständig auf ihren schmutzigen Straßen tanzen, anstatt in die Hände zu spucken, und an schwarzen Frauen, deren einziger Lebenssinn offenkundig nur darin besteht, so viel :::e Kinder zu bekommen, wie es geht...

One-World-Love-Story nach der Menopause

Mehr jedoch ist „Cool Mama“ ein Dokument, das spiegelbildlich das heutige bürgerliche Verständnis, das selbstredend ein vergrünisiertes ist, von der Migration auslotet. Obwohl das Stück als eine kuriose One-World-Love-Story nach der Menopause anmutet und vordergründig nichts mit dem gegenwärtigen Invasionsirrsinn gemein zu haben scheint, so ist das dahinter steckende und bis zum staatlichen Handeln greifende Konzept dasselbe. Bloß daß es sich hier im Kleinen bzw. im Privaten vollzieht – anerkennend muß man sagen: Respekt!, weil (anfangs) aus der eigenen Tasche gelöhnt –, und dort im Großen als staatlich oktroyiertes Dogma. Es ist die Umkehrung des Begriffs der Migration in allen Punkten:

Nicht ein einheimischer älterer reicher Mann holt sich eine sexuell attraktive, arme junge Fremde ins Land und Bett, sondern umgekehrt (das Merkel-Prinzip).
Nicht der Migrant ist es, der sich, endlich im gelobten Land angekommen, nach Leibeskräften anstrengt, um das Wohlstandsniveau der Indigenen zu erreichen, sondern die Indigenen lassen ihn freundlicherweise diese Mühsal überspringen. Der Migrant braucht nicht anderes zu tun, als Migrant zu sein, um an westlichen Wohlstand zu gelangen.
Nicht der Migrant ist es, der seine in der Regel archaische Lebensweise, insbesondere seine XXX Fortpflanzungsstrategie, zugunsten eines vorausschauenden westlichen Lebens aufzugeben braucht. Im Gegenteil, der Einheimische bettelt geradezu darum, daß er seinen Waka-Waka-This-Time-For-Africa-Style weiterhin beibehält.
Nicht für das große Ganze, also für die Bewältigung der üblichen Probleme einer zig Millionen Einwohner umfassenden Gesellschaft werden sämtliche Energien des Landes verwendet, sondern hauptsächlich für die Migration. Und zwar nicht, weil sie dem Land Vorteile bringt, im Gegenteil, weil sie zu seinem Nachteil gereicht.

Aber der Reihe nach, schließlich geht es hier um Liebe – zu Beginn jedenfalls. Ann nennt sich Modedesignerin mit eigenem Geschäft. Allerdings scheint ihr Modegeschmack in den 80ern festgefahren zu sein, denn von dem, was man im Film von ihrer Kollektion zu sehen bekommt, läßt sich heutzutage nur noch die sehr alte Frau anlocken, die ihren einstigen Modestil von anno dunnemals inzwischen in weiter, weiter Größe in die Gegenwart gerettet haben möchte. Folgerichtig eine kleine Marktlücke, die für den Mainstream der Modeindustrie vernachlässigbar ist. Und gerade deshalb ein voller Erfolg für die tüchtige Ann!

Top-Bodys und ganz lange und dicke XXXX

Ann reist schon vor 40 Jahren nach Afrika und ist erstmal geschockt von dem ganzen Elend. Aber auch auf einer Unkrautwiese wachsen hübsche Blumen. In dem Fall haben diese Blumen Top-Bodys und ganz lange und dicke XXX. Mit den weißen Männern hat Ann nämlich so ihre Probleme seit sie alt geworden ist. Diejenigen, die sich für sie interessieren könnten, sind auch so alt wie sie, wenn nicht schon richtige Opas. Ihre Einstellung in dieser Sache mag man wie sie es immer gern betont „unkonventionell“ nennen, doch in Wirklichkeit ist es Realitätsverleugnung und im höchsten Maße narzisstisch. Es ist das Drama einer Frau, die nicht akzeptieren will, daß ihre besten Jahre in der Abteilung „Liebe und Unterleibsgymnastik“ schon längst vorbei sind und nur noch die Herren mit den weißen Haaren und in der Strickjacke für sie in Frage kommen (ironischerweise ist es am Filmende exakt solch eine Strickjacke, die sie vor dem kostspieligen „Neger“ rettet). Ohne ihr Geld würde nicht einmal ein verhungernder Eritreer sie anfassen.

So lernt sie dort den um Dekaden jüngeren Akin kennen und nimmt ihn gleich zu sich nach Hause nach München mit. Aber „ich wollte nicht, daß er Taxifahrer oder Tellerwäscher wird“ sagt die damals Frischverliebte, was ein Licht auf die berufliche Qualifikation ihres Geliebten wirft. Deshalb eröffnet sie für ihn extra das „AFRICA & HOUSE“, eine Begegnungsstätte für schwarz-weiße Partnerschaften, wo auch afrikanischer Touristenkram verkauft wird und Lesungen mit Multikulti-Prominenten stattfinden. Was Akin dort genau treibt, kommt in dem ganzen Film nicht heraus, denn außer „er kann gut kochen“ ist über seine Fähigkeiten nix zu erfahren. Auch beherrscht Akin im Wunderland selbst nach über zwanzig Jahren kaum Deutsch und wechselt um sich ausdrücken zu können ständig in ein afrikanisches Pidgin-Englisch. Überhaupt macht er in jeder Momentaufnahme einen schwerst angenervten Eindruck, geradeso als verfluche er sein Schicksal, von dieser redseligen Oma finanziell abhängig zu sein. Auf die Idee, durch Arbeit sich selber etwas aufzubauen, kommt der schicke Ebony anscheinend nicht. Vielleicht macht ihm aber auch der kontinuierlich angeforderte Sexdienst am welken Fleisch arg zu schaffen. Einmal fragt ihn der Filmemacher, ob er Ann genauso lieben würde, wenn sie eine „arme Maus“ wäre. Da muß Akin erst einmal schlucken und eine Schockpause einlegen. Dann bringt er etwas kleinlaut ein „Ja“ hervor, und der Zuschauer muß sich vor Lachen beömmeln ob dieses artistischen Kabinettstückchens.

Öfter mal seine Rute in Fremdgewässer ausgeworfen

Nun heiraten hierzulande auch gewitzte, weiße junge Männer „reich“ nach oben. Allerdings rücken sie dann nicht ein paar Jahre später mit der sensationellen Meldung heraus, daß sie eigentlich schon verheiratet wären und schon fünf Kinder hätten. Wie bitte? Ja, richtig gehört, der Akin hat nämlich während all der Jahre bei Oma Ann nicht nur gut gekocht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Familienurlaube bei Mama Afrika gemacht. Dabei scheint er vielleicht unter Voodoo-Einfluß geheiratet und fünf kleine Leben gezeugt zu haben. Ann ist ihm aber nicht gram, weil sie ja in dieser Beziehung „unkonventionell“ denkt, und außerdem hätte ja Akin auch hier, also während er mit ihr zusammen gewesen war, öfter mal seine Rute in Fremdgewässer ausgeworfen. Wahrlich, wer solch einen Permanentdruck in der Leitung hat, den müßte der Amtsarzt schon wegen akuter Überlastung arbeitsunfähig schreiben. „Da ist immer etwas, das mich ihm vertrauen läßt – ich kann es mir aber nicht erklären“, interpretiert Ann das Malheur. Ich schon, behalte jedoch meine Meinung höflichkeitshalber für mich.

Wat nu? Ann und Akin reisen nach Afrika zu der Ehefrau und zu den Kindern. Schon da ändert sich das Verhältnis ein wenig. Sie gerät sukzessive in die Rolle der Großmutter, die sich ein bißchen um die Familienverhältnisse des Sohnes kümmert. Die Kinder sollen sie auch „Oma“ zu ihr sagen. Seinen sexuellen Frondienst in ihrem Bett muß der schwarze Sohn trotzdem ableisten, denn das war ja ursprüngliche der Zweck der Übung. Oft würde er in einer Nacht mehrmals die Betten wechseln, wie Ann, anscheinend inzwischen völlig plemplem, ganz stolz kundtut.

Akin-Familie muß nach Deutschland zu Papa

Dann kommt das neue Projekt an die Reihe: Die afrikanische Akin-Familie muß nach Deutschland zu Papa. Selbstverständlich wird für diese gleich eine Eigentumswohnung in München gekauft, wobei jedoch Papa Ann weiterhin zu Sexualdiensten sein muß. Ist vielleicht auch besser so, denn wie gesagt, Akin frühstückt zwischendurch gern auswärts, und bei so viel Nähe zu der Ehefrau wäre Ärger vorprogrammiert. Der unkonventionellen Oma Ann macht das ja wie erwähnt nichts aus.

Der letzte Akt der Tragödie ist etwas mau. Zwischen Ann und Akin läuft es nicht mehr ganz rund. Ob es daran liegt, daß selbst ein Sperma-Herkules wie Akin beim besten Willen keine Greisin mehr XXX kann und will, bleibt Spekulation. Viel eher scheint die Vermutung zu greifen, daß Akin inzwischen seine Schäfchen im Trockenen hat und sehr gut weiß, wie der Migrationshase hierzulande läuft. Denn mal ehrlich, bei der hammermäßigen Staatstütze für eine ungebildete Ehefrau, fünf Kinder und ihn im vorgerückten Alter muß er da noch die trockene Pflaume von …?

Dort gelandet, wo sie nie hinwollte – in Greisenzweisamkeit mit weißem alten Mann

Folgerichtig sagt auch Ann: „Es ist nicht mehr mein Problem.“ Sie hat schon eine neue Bekanntschaft gemacht – eine Strickjacke namens Max. Nun besucht sie mit ihm Museen und ist dort gelandet, wo sie nie hinwollte, nämlich in der Greisenzweisamkeit mit einem weißen alten Mann. Positiv gedacht hat sie durch ihre Tüchtigkeit und die Absage an die Konvention aus ihrem Frauenleben das Allerbeste an Sex, Eitelkeit und Selbstbewußtsein bis zum letzten Tropfen herausgewrungen – außer Liebe. Das Negative an der Geschichte interessiert sie nicht, weil es ja nicht mehr ihr Problem ist. Dafür ist ab nun die deutsche Gesellschaft zuständig.

Am Anfang sagte ich, daß diese komische Love Story sinnbildlich für die heutige Migrationskatastrophe steht, sozusagen en miniature. Die Handelnden selbst sind pathetisch ausgedrückt dabei völlig unschuldig. Jede/r verfolgt ihr/sein Ziel zu einem besseren Leben, und wo gehobelt wird, fallen Späne. Schuldig aber sind Gesetzesmacher, Medien, Staat, die Migrationsindustrie und ein gänzlich verblödetes Gutmenschen-Bürgertum, denen bei der romantischen Vorstellung von Vielfalt und Buntheit gewaltig einer abgeht und die nach dem erfolgreichen Abspritzen das Aufwischen dem Volk überlassen. So wie Ann bestimmt ein paar heiße afrikanische Nächte hatte und den nun anbrechenden Tag dem deutschen Steuertrottel überläßt.




Und, was haltet ihr davon ? :)
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Efendi II » 10.06.2017, 10:33

Nina Sunshine hat geschrieben:Und, was haltet ihr davon ? :)

Genau auf den Punkt gebracht.
Die weitere Alimentierung der Familie, wird dem Steuerzahler überlassen, zumal es kaum wahrscheinlich ist, dass der (eingebürgerte) Vater jemals in der Lage sein wird, den Unterhalt für Ehefrau und seine (vorerst) fünf Kinder zu erwirtschaften.
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon karima66 » 10.06.2017, 10:37

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, musste wirklich beim lesen schmunzeln, leider ist es nicht zum lachen.

Nur einer einzigen Bemerkung muss ich widersprechen, die beste Zeit für "Liebe und Unterleibsgymnastik" fängt gerade an und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das in den nächsten Jahren ändert, dafür braucht man aber ganz sicher keinen solchen vermeintlichen "Adonis", funktioniert auch mit gleichaltrigem deutschen Mann :)
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Nina Sunshine » 10.06.2017, 10:59

karima66 hat geschrieben: Bemerkung muss ich widersprechen, die beste Zeit für "Liebe und Unterleibsgymnastik" fängt gerade an und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das in den nächsten Jahren ändert, dafür braucht man aber ganz sicher keinen solchen vermeintlichen "Adonis", funktioniert auch mit gleichaltrigem deutschen Mann :)


und das@karima, ist doch die beste Nachricht überhaupt. Und andererseits hat es auch hier wieder etwas mit der eingeschränkten ERfahrung eines Akif zu tun, der eben vielleicht (noch) nicht das Glück oder die passenden Gedanken dazu hatte, sein passendes Gegenstück zu finden...oder selbst noch etwas zu "beschränkt" denkt...
Denn letztendlich kreiert jeder sein Leben (außer er hat großes Pech) genau nach seinen Gedanken und den ihnen innewohnenden (realistischen) "Vorstellungen" vom Möglichen oder Unmöglichen... und zieht die "Erfahrung" an, aus der er seine eigene "Lehre" zieht oder die er gesucht hat.
Ich freue mich jedenfalls sehr über Deine Erfahrung und dieses Glück für Dich!

Lg
Nina Sunshine
 
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Efendi II » 10.06.2017, 11:14

karima66 hat geschrieben:... dafür braucht man aber ganz sicher keinen solchen vermeintlichen "Adonis", funktioniert auch mit gleichaltrigem deutschen Mann :)

Anscheinend sitzen aber viele Frauen noch der Legende von gewissen "anatomischen Vorzügen afrikanischer Männer" auf und entscheiden sich deshalb für einen Exoten.
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon nessaja » 10.06.2017, 15:42

Hallo an Alle,

dieser Text ist genial, bringt es genau auf den Punkt. Ich musste auch mehrmals schmunzeln, aber es ist doch bittere Realität.

LG
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Nina Sunshine » 10.06.2017, 16:31

Denn letztendlich kreiert jeder sein Leben (außer er hat großes Pech- weil er z.B. seinen unbekannten Mörder auf der Strasse trifft) genau nach seinen Gedanken und den ihnen innewohnenden (realistischen) "Vorstellungen" vom Möglichen oder Unmöglichen... und zieht die "Erfahrung" an, aus der er seine eigene "Lehre" zieht oder die er gesucht hat.


Ich möchte gerne meine Aussage hier nocheinmal kurz relativieren, bzw. klarstellen- denn ich möchte auf keinen Fall, dass der Eindruck entsteht, ich würde hier gegen die "Opfer" von missbräuchlichen Beziehungen wettern wollen und Frauen/oder auch Männer, die sich auf (viel) jüngere oder ältere Menschen anderer Kulturen einlassen, als generell "selbst schuld", "egoistisch" und "dumm" zu verurteilen.
Der Text von Pirincci ist einfach nur dazu gedacht, nocheinmal eine andere Sichtweise auf "die Dinge" einzunehmen... die sicher auch nicht so fernab der "Realität" sind...

Man darf aber niemals vergessen (und das wird in diesem Forum tausendmal diskutiert), mit welch perfiden Mitteln von Lüge, Täuschung, Vorspielung falscher Tatsachen usw. usw. agiert wird, um den anderen "glauben" zu machen und ihn davon zu überzeugen, er würde für Charaktereigenschaften oder andere menschlich wertvolle Merkmale "geliebt", wenn im Hintergrund ein lang gehegter Plan von Ausbeutung... Betrug und Übervorteilung läuft.

Es ist also immer ein zweischneidiges Schwert, über das wir hier reden- und Menschen, die sich selbst in solchen Beziehungen befunden haben, wissen, wie extrem nerven- seelen- und lebensaufreibend der Versuch ist, sich aus derlei "Fängen" zu befreien.
Mitleidsspiele, Appelle an die Menschlichkeit, Appelle an Hilfe usw. und brutaler Druck und Gewalt andererseits.
Sich aus solch einem "Bann" zu befreien während man gleichzeitig seine eigenen psychologischen Schwachstellen und Ängste korrigieren und noch gegen eine solche Gewalt ankämpfen muss, ist ein extremer Kraftakt.

In Ann´s Fall mag dies nicht so gewesen sein... In vielen anderen Fällen aber schon.

Dies wollte ich gerne noch kurz klarstellen, da durch diesen Text der Eindruck entstehen könnte, Frauen, die sich in solchen oder ähnlichen Beziehungen befinden, wären nur XXXgeil usw.
DIes würde ich definitiv niemals unterschreiben wollen! Es liegen meist ganz andere Motive dahinter...Sexsucht kann ein Folge sein, aber niemals die Ursache.

lg
Nina Sunshine
 
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon SchwipSchwap » 10.06.2017, 17:25

Nina Sunshine hat geschrieben:
Von A. Pirinçci | Irgendwo in der Mitte des Filmes sagt Akin, die Europäer wollten immer die große Liebe, die Afrikaner aber nur ihren Spaß. Dabei weiß der Mann gar nicht, wie recht er hat – im Sinne der menschlichen Evolution. Die Rede ist von „Cool Mama“, einer Langzeit-Dokumentation, die bei 3Sat am 29. Mai abends ausgestrahlt wurde:(...)



Und, was haltet ihr davon ? :)


Noch bevor man auf das (auf den ersten Blick stellenweise recht sexistische und für meinen Geschmack zu frei interpretierte) Inhaltliche eingehen kann finde ich vorweg die Frage wichtig: WIE alt ist der Akin eigentlich?
Es wird zwar erwähnt dass er jünger als die Ann sei, doch um wie viele Jahre denn?

Liebe Grüße
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon KungShanPing » 11.06.2017, 03:48

Ich habe mir den Film jetzt mal angeschazt und war fassungslos. Und Akif hat es in einigen Dingen auf den Punkt gebracht. Nach zwanizg Jahren in Deutschland und ja (neben dem Kochen :lol:) im Verkauf "arbeitend" nur solch ein rudimentäres Deutsch zu sprechen zeugt von großartigen intellektuellen Fähigkeiten.
Irgendwie haben sich da alle Parteien verrechnet. Cool Mama, die sich Intellekt und Gesellschaft für ihren zunehmenden Ruhestand erhofft hat. Er, der zusehen muss, wie die wandelnde Geldbörse zuklappt, die Kinder und, so kommt es zumindest rüber auch seine Afrikanerin doch nicht so abhängig und dankbar sind. Wenn er gedacht hat, mit seinem Harem hier ein gemütliches Paschadasein zu geniessen, ist das gründlich schiefgegangen!
Übrigens fand ich am Schärfsten die Aussage, dass ihm seine Freunde (die vermutlich also alle auch ein Doppelleben führen) geraten haben, seine Frau weiter zu belügen, weil man weißen Frauen ja nicht trauen kann. Da blieb mir doch dann kurzzeitig die Spucke weg...
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon gadi » 11.06.2017, 08:42

KungShanPing hat geschrieben:Übrigens fand ich am Schärfsten die Aussage, dass ihm seine Freunde (die vermutlich also alle auch ein Doppelleben führen) geraten haben, seine Frau weiter zu belügen, weil man weißen Frauen ja nicht trauen kann. ...

Der war gut :lol:
Beiträge von Usern (zwei oder drei) auf meiner Ignorierliste kann ich nicht lesen. Ich bitte dies beim Diskussionsverlauf zu berücksichtigen.
Sei vorsichtig, wenn du eine Frau zum Weinen bringst, weil ALLAH ihre Tränen zählt. Schabab Al-Mumineen
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Nilka » 11.06.2017, 10:07

gadi hat geschrieben:
KungShanPing hat geschrieben:Übrigens fand ich am Schärfsten die Aussage, dass ihm seine Freunde (die vermutlich also alle auch ein Doppelleben führen) geraten haben, seine Frau weiter zu belügen, weil man weißen Frauen ja nicht trauen kann. ...

Der war gut :lol:

:lol: :lol: :lol:
Das ist DIE Quint­es­senz :!:
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Ariadne » 11.06.2017, 10:41

Ehrlich gesagt, mich hat der Film "peinlich" berührt. Ich hatte das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Das Gefühl hat mich bis zum Schluss begleitet.
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon karima66 » 11.06.2017, 13:10

Danke Nina, auch für die interessante Ausführung dann.
Ich belächle solche Menschen auch nicht und gerade wenn sie älter sind berührt es mich, manchmal unangenehm, aber ich versuche schon zu verstehen warum.
Ich bin mir durchaus bewusst und dankbar, dass ich von meinen Eltern ein festes Fundament und Rüstzeug mitbekam das mir half mit allen Erfahrungen so um zu gehen wie ich es tat und dahin zu kommen wo ich heute bin.
Und auch wenn ich viel ausprobieren musste, die Holzhammermethode von Familie und Freunden mich nicht davon abhielt so hatte ich dann doch immer wenn es schief ging Rückhalt und das alles haben viele Menschen nicht und gelangen deshalb anders in solche Situationen.
Ich hatte auch eine Zeit wo ich mehr mit ausländischen, südländischen Männern zu tun hatte und dafür anfällig war und das sicher nicht wegen ihrem Körperbau, aber weil sie anders auf Menschen zu gehen und man sie leichter kennen lernt, anfangs besser mit ihnen quatschen kann .
Dass hinter den Gesprächen oft nichts dahintersteckt und dass sie auf Frau zugehen aus unlauteren Gründen musste ich auch erst lernen.
Deutsche Männer sind da oft sehr phlegmatisch, zurückhaltend,kompliziert.
Wichtig wäre, zumindest wenn man dann älter wird, das eigene Verhalten zu reflektieren, leider haben viele Angst davor.
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon brighterstar007 » 13.06.2017, 18:07

Ihr Lieben,

zuerst hat mich die Aussage des Afrikaners "...man könne ´weißen Frauen nicht trauen..." auch sprachlos gemacht - nach allem, was Ann
für ihn/ seinen Anhang getan hat....Später habe ich verstanden, dass dies nicht auf den Charakter der westlichen Damen gemünzt war, sondern
einzig und allein auf die Tatsache, dass die "Mr. Ebonies" aufgrund ihrer eigenen Sozialisation, die oft genug Polygamie beinhaltet, es für quasi
undenkbar halten, ihrer hellhäutigen Frau/ Freundin zu trauen, wenn diese behauptet, sie habe kein Problem damit, wenn er schon/noch eine
einheimische Gattin hat, da die Sozialisation westlicher Frauen eben diese Erfahrung der parallelen Vielehe nicht kennt.
Dafür behaupten manche Orientale, dass es bei uns die "serielle Polygamie" sehr wohl gibt - sprich : Partner haben zeitlich hintereinander mehrere
Liebesbeziehungen.

Mir hat in dem Film auch gefehlt, dass Akim`s Sicht der Dinge nicht sehr detailiert heraus gearbeitet wird. Später könnte auch seine Ehefrau
Tola befragt werden, wenn sie einige Jahre hier gelebt hat.

Da unsere Gesellschaft von Leistung, Effizienz," höher schneller weiter", direktem ( "ehrlichem") Umgang und im weiteren Sinne "Unmenschlichkeit" dominiert wird, während die Afrikanische
von Männergemeinschaft, Frauen-Familiengemeinschaft, Kungelei, Ritualen, indirekter ("unaufrichtiger") Kommunikation beherrscht wird, stelle ich mir
das hiesige Leben für die Frau auch nicht eben einfach vor. Auch Geld (Hartz4 ???) macht nicht alles wett. Es wird ein gewaltiger Kulturschock für sie gewesen sein.

Liebe Grüße

Brighterstar
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon EmilyStrange » 19.06.2017, 12:12

Efendi II hat geschrieben:
karima66 hat geschrieben:... dafür braucht man aber ganz sicher keinen solchen vermeintlichen "Adonis", funktioniert auch mit gleichaltrigem deutschen Mann :)

Anscheinend sitzen aber viele Frauen noch der Legende von gewissen "anatomischen Vorzügen afrikanischer Männer" auf und entscheiden sich deshalb für einen Exoten.


eher vermissen viele frauen das geschmalze und gesäusel - damit haben es europäische männer nicht so sehr - nicht nur deutsche*g

allerdings fällt man auf das liebesgesäusel nur rein, wenn man entsprechende defizite hat, oder schlicht nicht weiß, dass es alles nur bla bla ist

ich für meine person ziehe die wortkargen, manchmal muffeligen, oft auch furchtbar phlegmatischen europäischen männer den ölprinzen und el mariachis bei weitem vor. denn oft sind sie ganz furchtbare gockel, die sich für ein gottesgeschenk an die damenwelt halten, und dabei oft so tiefgründig sind wie eine pfütze und im alltag an kleinigkeiten scheitern

große kinder oftmals...
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon leva » 19.06.2017, 14:11

Sehe ich aehnlich,Das ganze Gesauesel ist fuer nix gut ausser die Frau verliebt u dann gefuegig zu machen,
Das wuerden sich kaum Frauen gefallen lassen,wenn sie sich sich im Vorfelld ueber die jeweilige Kultur kundig machen wuerden,

Die Latinos,inderetc in den USA ist auch eine schlimme Machokultur.
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon EmilyStrange » 20.06.2017, 11:36

sehr sehr böse und gut geschrieben - habe mich köstlich amüsiert

wie würde die reaktion wohl ausfallen, hieße der autor franz müller? :twisted:
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon RenaII » 20.06.2017, 22:23

Ich habe seit Jahrzehnten einen furchtbar " muffeligen, wortkargen, phlegmatischen "Norddeutschen. NUR: Er ist, oh Wunder, tatsächlich weder muffelig, phlegmatisch oder wortkarg. Wir können herrlich, stundenlang, am Küchentisch lautstark dikutieren, haben die selben Interessen und einen tollen Freundeskreis. Mein Sohn, bezness und Amiga geschädigt, macht uns ganz große Sorgen.
Gruß Rena
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Re: "Cool Mama" am MOntag ???

Beitragvon Atin » 20.06.2017, 23:18

Es ist eben nicht alles Gold was glänzt.

Immer schön an die Einheimischen Damen denken, warum die nicht mal einen Blick würdigen.

Zwangsheirat gibt es nicht umsonst. Schließlich will niemand einen was-auch-immer haben. Also wird über deren Köpfe hinwegentschieden
Tue was richtig ist und wende dann jedem geschmacklosen Kritiker deinen Rücken zu. ( von einem Schriftsteller )

I am not what you want
and you are
just what
I don‘t need

-stacie
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