Die Frau, die zu sehr liebte

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Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Thelmalouis » 08.09.2017, 22:24

von Hera Lind. Nach einer wahren Begebenheit.
Der ein oder andere, hat diese Geschichte vielleicht auch in den Medien verfolgt.

Wie vom Blitz getroffen verliebt sich die dreifache Mutter und Arztfrau Linda in den charmanten Bankdirektor Frank.
Nach heißen Liebesnächten und einem gemeinsamen Urlaub fasst sie den waghalsigen Entschluss, ihrem bisherigen und eintönigem Leben nach einmal den entscheidenden Kick zu verleihen. Sie gibt alles auf, verliert Freunde, Familie und ihre finanzielle Sicherheit.
Aber sie glaubt an die große Liebe. Doch was als perfektes Glück mit Patchworkfamile im neuen Haus beginnt, wird mehr und mehr zu einem Albtraum, aus dem es kein Zurück mehr gibt......


Dieses Buch hat nichts mit Bezness zu tun.
Es ist aber ein gutes Beispiel, welches deutlich beschreibt, aus welchen Gründen und Gefühlen sich Frauen oder gebundene Partner,
aus ihrer bestehenden Beziehung lösen und an ihr neues vermeintliches Glück glauben und versuchen dieses festzuhalten.
Dies ist ja auch immer wieder Thema hier im Forum. Daher dieser Buchvorschlag.

Auch wenn es, wie gesagt nichts mit Bezness zu tun hat, kann ich dennoch eine Brücke zu den hier beschriebenen Unguten schlagen.
Der neue "Traummann" entpuppte sich ebenso auf seine Art als Lügner, Betrüger und sogar am Ende als Mörder.

Zu gerne, aus echtem Interesse, wüsste ich, wie es Linda Albrecht heute geht und wie und ob sie wieder festen Halt im Leben gefunden hat. Ich hoffe es jedenfalls sehr für sie.
Gruß Thelmalouis

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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Anaba » 09.09.2017, 01:03

Nach der Empfehlung habe ich mal bei A. nach dem Buch gesucht.
Mit Erstaunen habe ich gesehen, dass Hera Lind weiterhin Bücher wie am Fließband schreibt.
Fast alles "wahre Geschichten".
Sie spielen in Südafrika, Nigeria, Tunesien, Oman, Iran, Afghanistan, usw.
Sie ist auf den Zug aufgesprungen und schreibt zu dem Thema, das gerade gut ankommt.
Früher waren es Superfrauen oder Zauberfrauen.
Ich konnte diesen Büchern nie etwas abgewinnen, da hier aber so gut über eine der Geschichten geschrieben wird,
werde ich es doch noch einmal versuchen. :wink:
Liebe Grüße
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Thelmalouis » 09.09.2017, 07:37

Mich hat die Geschichte dieser Frau, die Auswirkungen dieser neuen Beziehung auf sie und ihre Familie sehr berührt.
Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Die Autorin schreibt sehr gekonnt und bringt es auf den Punkt. Von Langatmigkeit keine Spur.

P.S. Der dicke Hammer und die bittere Wahrheit über Frank kommt ganz zum Ende des Buches.
Gruß Thelmalouis

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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Anaba » 09.09.2017, 08:41

Hallo Thelmalouis,
du hast mich neugierig gemacht.
Ich habe das Buch bestellt :wink:
Schönes Wochenende
Liebe Grüße
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Ann » 09.09.2017, 09:33

https://play.google.com/books/reader?id ... pg=GBS.PP1


Über die Geschichte an sich möchte ich nicht urteilen.
Die Aufbereitung derselben durch Hera Lind allerdings wirkt sprachlich billig und platt.
In dieser Art erscheinende Geschichten könnten auch ohne Weiteres in der Reihe 'Schicksalsroman' eines wöchentlichen Schmökerheftes stehen. Zudem sind allein schon in o.a. Leseprobe einige Grammatikfehler.
Das ist wohl das Resultat der am Fließband produzierten Bücher, um Anabas Bild aufzugreifen.

Literatur? Nein.
Empfehlenswert? Nein.
.
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Thelmalouis » 09.09.2017, 10:11

Nun ja, der Schreibstil eines Autoren/in muss einem natürlich zusagen, damit man das Buch nicht nach 3 Seiten weglegt.
Mich hat die Geschichte interessiert, daher die Empfehlung.
Am Schreibstil der Autorin habe ich allerdings auch nichts auszusetzen.
Gruß Thelmalouis

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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Ariadne » 09.09.2017, 10:38

@ Ann : ich habe das Buch nicht gelesen, aber es ist bekannt, dass Hera Lind kein Tolstoi ist. Es gibt unzählig viele Romane, die schlechter sind, als die von Hera Lind. Deshalb sollte man jedem überlassen, sich selbst ein Bild darüber zu machen, ob ein Roman einen guten oder schlechten Schreibstil vorweist. So ein Buch kostet kein Vermögen! Man kann sich das leisten :wink:
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon karima66 » 09.09.2017, 11:59

Das ist richtig , Ariadne, ich las früher mal ein Buch von ihr, hab über sie aber auch schon eine Menge gelesen, für so ein Thema würde ich sie nicht als Spezialistjn empfehlen.
Sie hat ja nicht selbst Kenntnisse dieser Länder und schreibt auch keine wahren Geschichten, doch eher Fiktion und recht ausgeschmückt, eine Art Rosamunde Pilcher.
Natürlich wer es mag warum nicht, aber um jetzt was zu lernen fürs Leben eher nicht empfehlenswert.
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Ariadne » 09.09.2017, 12:17

@karima: ich muss gestehen, dass ich nur zwei Romane von ihr gelesen habe: Das Superweib und Ein Mann für jede Tonart, und die haben mir gefallen, ich fand sie witzig, als Urlaubslektüre ist es O.K. Deshalb kann ich in die Debatte über den Schreibstil nicht einsteigen, ich habe in letzter Zeit gar nichts von ihr gelesen, ich wusste gar nicht, dass sie noch schreibt.

Zur meiner Schande, muss ich zugeben, dass ich in der Buchhandlung mehr nach Kinderbücher Ausschau halte; ich selber habe immer wieder Bücher geschenkt bekommen, da habe ich genug Lektüre. :wink:
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Anaba » 09.09.2017, 12:42

Ariadne hat geschrieben:@karima: ich muss gestehen, dass ich nur zwei Romane von ihr gelesen habe: Das Superweib und Ein Mann für jede Tonart, und die haben mir gefallen, ich fand sie witzig, als Urlaubslektüre ist es O.K. Deshalb kann ich in die Debatte über den Schreibstil nicht einsteigen, ich habe in letzter Zeit gar nichts von ihr gelesen, ich wusste gar nicht, dass sie noch schreibt.

Zur meiner Schande, muss ich zugeben, dass ich in der Buchhandlung mehr nach Kinderbücher Ausschau halte; ich selber habe immer wieder Bücher geschenkt bekommen, da habe ich genug Lektüre. :wink:


Ich dachte auch, dass sie nicht mehr schreibt.
Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt zig Bücher. Alles wahre Geschichtschichten, viele aus arabischen Ländern.
Wohl auch ein bisschen abgekupfert.
Z.B. heißt die Geschichte, die in Afghanistan spielt, "Drachenkinder".
Das wunderbare Buch von Khaled Hosseini heißt "Drachenläufer" :shock:
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Liebe Grüße
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Thelmalouis » 09.09.2017, 12:58

Ich wusste auch nicht, dass sie über wahre Geschichten schreibt und so viel habe ich auch noch nicht von ihr gelesen.
Dieses Buch ist mir bereits vor 1-2 Jahren in die Hände gefallen, erst vor ein paar Tage habe ich es angefangen zu lesen.
In Gedanken bin ich immer noch mit dieser Geschichte beschäftigt.

Ich wollte hier keine Debatte über den Schreibstil der Autorin bewirken. Ich finde, das gehört in die Rezension zum Beispiel bei "A".
Es geht mir allein um die Geschichte, daher verstehe ich die Diskussion jetzt nicht.
Die Eckdaten werden ja wohl stimmen, daran habe ich keinen Zweifel und darüber kann man durchaus kontrovers diskutieren.

Die Betroffene selbst meldet sich zum Schluss auch noch mit ein paar Sätzen an den Leser.
Sie war sehr froh, dass sie diese Autorin für ihre Geschichte gewählt, wie sie dies umgesetzt hat und ihre Entscheidung mit der Wahl der Autorin nicht bereut hat.
Das ist jetzt nicht der genaue Wortlaut (müsste ich selbst nochmals nachlesen), lest es selbst, wenn es euch interessiert und glaubt es oder glaubt es nicht.
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon Nilka » 09.09.2017, 13:39

Mir geht es genauso, wie Ariadne.

Ich habe im letzten Sommer Hera Lind beim "Kölner Treff" gesehen und gehört.
Sie erzählt auch, wie sie zu den "Tatsachen Geschichten" kam und davor von ihrem Absturz nach der Trennung von dem Vater ihrer Kinder ( ich weiß nicht mehr, ob sie verheiratet waren ).

Wen interresiert - ab 44-en Minute:
https://www.youtube.com/watch?v=0b6qbJHEBh4
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Re: Die Frau, die zu sehr liebte

Beitragvon brighterstar007 » 21.09.2017, 17:57

Ihr Lieben,

mit dem Verlieben - egal ob mit Bezness-Hintergrund oder nicht - ist es wie mit einem Brautkleid. Vom Verstand hat Braut ein Budget
von XY, wenn sie dann aber das Kleid ihres Herzens findet, ist es egal, ob es 500,-Euro über ODER unter dem anvisierten Preis ist.
Das findet vom Gefühl her und nicht vom Verstand her statt.

Liebe Grüße

Brighterstar
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