Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Austausch über gemachte Bezness - Erfahrungen in diesem Kontinent

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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 03.05.2014, 18:54

Nilopa hat geschrieben:Erstaunt es Dich also umso mehr, dass sie das alles nun aufgegeben zu haben scheint? :?


Nilopa, könntest du mir bitte eine Frage beantworten? Was bezweckst du mit deinen Posts in meinem Thread? Ich habe das Forum den Fall meines Schwagers geschildert und um Rat gefragt, ob es sich um "echtes" Bezness handelt oder "nur" um emotionale Erpressung. Die Antwort fiel eindeutig aus: ja, das ist Bezness. Da mein Schwager dies aber nicht sehen, will, können wir im Moment überhaupt nichts machen. Das habe ich selbst auch genau so ausgedrückt. Alles ganz klar also.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich nicht, welchen Zweck du mit Deinen Kommentaren zu diesem Thread verfolgst. Deinen ersten Post über die Männer meiner Familie, die noch als potenzielle Bezness-Ziele in Frage kommen, fand ich ziemlich komisch. Besonders erheiterte mich die Vorstellung, wie eine Beznesserin meinem tauben Schwiegervater Liebessäuseleien ins Ohr brüllt.

Dein nächster Kommentar hatte dan plötzlich den Inhalt, mein Mann solle seinen jüngeren Bruder doch lassen. Zwischen den Zeilen stand da: mischt euch doch nicht ein, der sollte selbst wissen, was er tut. Genau das weiß ein Bezness-Opfer aber nicht, wenn es "mittendrin" steckt. Tenor dieses Postings war: was mischt ihr euch da ein.

Dann dein Kommentar zu diesem Schulprojekt, Tenor war dieses Mal "was, das glaubt ihr der? Sieht doch jeder, dass das alles gelogen ist". Auch hierauf habe ich ausführlich geantwortet, obwohl es eigentlich überflüssig war. Denn ich hatte schon mehrfach ganz klar geschrieben, dass ich der Dame nicht glaube.

Und jetzt diese mokante Frage, auf die ich noch einmal mit meiner Eingangsfrage kontere: was bezweckst du damit, immer wieder einzelne Sätze ohne inhaltlichen Zusammenhang zueinander aus meinen vormaligen Posts herauszupicken und mit mokanten Kommentaren versehen zurückzuposten? Offensichtlich nervt dich irgendetwas an meinem Thread gewaltig. Warum?

Ja, ich mache mir große Sorgen um meinen Schwager, der in einer unguten und ungesunden Beziehung steckt. Ich weiß, dass zum derzeitigen Zeitpunkt keine Abhilfe möglich ist und es ist mir klar, dass ihm seine Frau von A bis Z Lügengeschichten erzählt hat und auch noch weiter erzählt. Ob die spezifische Geschichte A nun stimmt oder nicht, ist mir persönlich schnurzpiepe, denn ich sehe das Gesamtbild, und das ist nicht schön.




P.S.: Ich hatte einen sehr ähnlichen Post schon mal geschrieben, aber er ist irgendwo im Nirwana des Internet versackt. Bitte entschuldigt, falls der jetzt doppelt erscheinen sollte.
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon kkj » 03.05.2014, 21:38

Nunja, den kleenen Bruder werdet ihr laufen lassen müssen, solange er es nicht sieht oder sehen will, dass da was schief läuft. Ich glaube, das meinte Nilopa auch. Ihr könnt ihm seine Einsicht und seine Entscheidungen so oder so nicht abnehmen - also warum sich daran reiben?

Allerhöchstens könnt ihr versuchen zu signalisieren, dass ihr für den Bruder da seid, egal was kommt. Das beinhaltet allerdings auch zu akzeptieren, wenn er - warum auch immer - seine Beziehung beibehält.
LG
kkj
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Nilopa » 03.05.2014, 22:41

Danke kkj, ja, genauso sehe ich es auch! :)

@CheshireCat, Deinen thread finde ich zwar interessant, weil das Thema Burma neu hier ist,
ansonsten sehe ich es ganz gelassen, da sowohl Du als auch Dein Mann, Dein Schwager, seine Frau, etc. Fremde für mich sind.

Wenn Dich meine Fragen also so sehr berühren, liegt es wohl eher daran,
dass Dich das Ganze vielleicht doch tiefer bewegt, als Du es Dir selbst evt. eingestehen möchtest.

Wenn es Dir aber tatsächlich "schnurzpiepe" ist, dann ist doch "alles ok", Du weißt ja jetzt, dass es Bezness ist und Du trotzdem nix tun kannst. :(

Folglich, von meiner Seite: "sorry, nix für ungut!"
LG Nilopa
»Your rights matter because you never know when you're going to need them.« – Edward Snowden-
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 03.05.2014, 23:38

Nilopa hat geschrieben:Danke kkj, ja, genauso sehe ich es auch! :)

@CheshireCat, Deinen thread finde ich zwar interessant, weil das Thema Burma neu hier ist,
ansonsten sehe ich es ganz gelassen, da sowohl Du als auch Dein Mann, Dein Schwager, seine Frau, etc. Fremde für mich sind.

Wenn Dich meine Fragen also so sehr berühren, liegt es wohl eher daran,
dass Dich das Ganze vielleicht doch tiefer bewegt, als Du es Dir selbst evt. eingestehen möchtest.

Wenn es Dir aber tatsächlich "schnurzpiepe" ist, dann ist doch "alles ok", Du weißt ja jetzt, dass es Bezness ist und Du trotzdem nix tun kannst. :(

Folglich, von meiner Seite: "sorry, nix für ungut!"
LG Nilopa


Hallo Nilopa,

vielen Dank für Deine Antwort. OK, alles klar! Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass es wohl nicht ganz klar rübergekommen war, dass es mir (und meinem Mann) klar ist, was da läuft. Schnurzpiepe ist mir die gesamte Angelegenheit natürlich nicht, wohl aber die Frage, welche ihrer 1001 Geschichtchen nun wahr sind und welche nicht. Machen können wir aber in der Tat gar nichts, und so werde ich mich jetzt mal anderen, wichtigeren Fragen des Lebens zuwenden.

Liebe Grüße
CheshireCat
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 05.05.2014, 16:35

So, nachdem ich mich langsam daran gewöhne, einen echten Bezzie in der Familie zu haben :? , möchte ich Euch doch noch einmal um Rat bitten.

Und zwar bin ich mir überhaupt nicht im klaren, wie ich konkret mit der Situation umgehen soll. Klar ist das Ziel: Kontakt zum Schwager halten und ihm den Rücken stärken. Nachdem ich mich hier aber intensiv durch die verschiedenen Foren gelesen habe, ist mir klar, dass das ganz schön schwierig sein wird.

Der Umgang mit "ihr" ist da eher das kleinere Problem. Da mache ich weiter wie bisher, lächele freundlich zu allem (null problemo, bin ja die CheshireCat :wink: ) und beobachte, was sie macht. Aber wie gehen wir mit meinem Schwager um? Wenn er denn mal wieder voller Teilnahme erzählt, wie unglücklich seine Frau über das Verhalten der Familie ist, dass man dies und jenes ja verstehen müsse, das sei in Burma eben so etc. etc. - was machen wir dann?

Variante a: Mund halten, maximal "mmhjaja" murmeln und sich ansonsten jeden Kommentars enthalten? Würde uns wohl als Desinteresse ausgelegt, mit der Folge, dass er gar nicht mehr über seine problematische Beziehung spricht.

Variante b: Möglichst wertungsfrei (so möglich) nach Details fragen, Hintergründe erfragen usw. Da kommt dann sehr schnell das Problem auf, dass alle Infos zur Familie und zu den Landessitten von der Frau stammen. Hinterfragen wir die Info, wird das ganz schnell als Kritik an der Frau bzw. als Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit :roll: ausgelegt.

Variante c: Möglichst sachlich auf Inkohärenzen hinweisen. z.B. die unglaublichen Kosten für den angeblichen Hausbau. Das haben wir - wirklich sehr diplomatisch und durch die Blume - schon versucht - auaua! Da war sofort Schicht im Schacht und zwar so gründlich, dass auch alle weiteren Gespräche erst mal nicht möglich waren. Totale Blockade! Das bringt es also auch nicht

Ich habe übrigens schon versucht, die Frau voller Teilnahme (oh, ich falsche Schlange!) über all die Missgeschicke in Haus und Familie auszufragen. Leider ohne Erfolg, zurück kam nur eine völlig unverständliche Äußerung ohne jeden Bezug zur Frage. Unverständlich in dem Sinne, dass die Frau ein sehr merkwürdiges Englisch und - trotz teurem Sprachkurs beim erstmaligen Aufenthalt hier - null Deutsch spricht. Und ja, wir fragen uns auch schon die ganze Zeit, wie sich mein Schwager eigentlich mit ihr verständigt. Scheint aber zu gehen, wenn sie es denn wünscht.... Komischerweise hatte ich bei jenem Gespräch schon irgendwann das ganz dumme Bauchgefühl, dass die sich doofer stellt als sie ist bzw. dass sie meine Frage schlichtweg nicht verstehen wollte.

Hinweise auf dieses Forum oder andere Informationsquellen zum Land und den dortigen Sitten würden momentan noch gar nichts nützen. Denn für meinen Schwager gilt das Wort seiner Frau als das Nonplusultra - schließlich ist sie ja von dort.... :roll: Und schließlich war er ja x-mal dort und kennt sich tausendmal besser aus, als wir das je könnten....

Ihr seht, ich bin im Moment völlig ratlos. Und wäre wirklich sehr dankbar, wenn ihr mir Anregungen und Ideen für eine Strategie geben könntet, wie ich dieses Dilemma am besten angehen könnte.

Danke und liebe Grüße
CheshireCat
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon clarag » 05.05.2014, 17:27

Juristische Beratung sollte er sich auf alle Fälle holen, denn die scheint dringend nötig.
Nach 3 Jahren Ehe hat sie Anspruch auf das ganze "Packet", Bleiberecht in D, Unterhalt bis sie sich selbst erhalten kann (was nie der Fall sein dürfte), Anteile aus seiner Versorgung und sie kann dann jemand aus ihrer Heimat heiraten und ihn nach D bringen, der dann auch noch bleiben darf. Falls es noch Kinder gäbe zwischenzeitlich, wird es richtig heftig. Dann spielen die 3 Jahre gar keine Rolle mehr. Besser wird seine Situation in dieser Ehe nicht mehr!


CC,
Dein Schwager mag sich mal rechtlich beraten, wurde ja schon angeraten.

Ihr könnt nur das sein, wenn er Euch braucht, mehr geht leider nicht.

Ja, was Männer können, können Frauen auch. Ich denke auch, sie nimmt ihn aus, finanziell und emotionel. Es bleibt abzuwarten, was schlimmer sein wird.
clarag
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 05.05.2014, 17:55

Schlange hat geschrieben:
Juristische Beratung sollte er sich auf alle Fälle holen, denn die scheint dringend nötig.
Nach 3 Jahren Ehe hat sie Anspruch auf das ganze "Packet", Bleiberecht in D, Unterhalt bis sie sich selbst erhalten kann (was nie der Fall sein dürfte), Anteile aus seiner Versorgung und sie kann dann jemand aus ihrer Heimat heiraten und ihn nach D bringen, der dann auch noch bleiben darf. Falls es noch Kinder gäbe zwischenzeitlich, wird es richtig heftig. Dann spielen die 3 Jahre gar keine Rolle mehr. Besser wird seine Situation in dieser Ehe nicht mehr!


CC,
Dein Schwager mag sich mal rechtlich beraten, wurde ja schon angeraten.

Ihr könnt nur das sein, wenn er Euch braucht, mehr geht leider nicht.

Ja, was Männer können, können Frauen auch. Ich denke auch, sie nimmt ihn aus, finanziell und emotionel. Es bleibt abzuwarten, was schlimmer sein wird.


Die traurige Wahrheit ist, dass er sich über die rechtlichen Folgen der Eheschließung völlig im Klaren ist. Bei der Deutschen Botschaft in Yangon hat man ihm dies ausführlich erklärt. Er musste dort wegen der Anerkennung der Ehe bzw. dem Visumsantrag mehrfach erscheinen. Die Botschaftsmitarbeiter haben ihn wirklich gründlich aufgeklärt, über Aufenthaltserlaubnis, Unterhalts- und rentenansprüche sowie alle Fristen - und mit welchem Ergebnis? Er findet es toll, dass seine Frau rechtlich so gut abgesichert ist.....
:roll: :roll: :roll:
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon KungShanPing » 05.05.2014, 21:33

Ich habe selbst einige Jahre in Asien gelebt (daher mein Chinesischer Nick). Da ich ein sehr interessierter Mensch bin, haben mich meine einheimischen Freundinnen auch ein wenig aufgeklärt.
1. Für einen Großteil der Menschen dort sind die Lebensumstände extrem hart, und es wird nicht zuletzt über die Medien vorgegaukelt, daß wir hier in Europa im gelobten Land sitzen.
2. Asiatische Männer haben das nicht, was wir im Neudeutschen so gern mit Common Sense bezeichnen und das bei uns zumindest noch ansatzweise vorhanden ist, zumindest im Vergleich. Meine Japanischen Freundinnen haben das so ausgedrückt: Deutsche Männer kann man wenigstens rumscheuchen, die kümmern sich...
3. Für die dortigen Kulturen ist eine Ehe eine reine Geschäftsbeziehung, die nicht zuletzt auch der Sicherung des Unterhaltes für die Eltern und die ganze Familie dient, da es keine funktionierenden Sozialversicherungssysteme gibt. Eh er sich's versieht, ernährt Mann die zehnköpfige Großfamilie mit.
4. Das in weiten Teilen ausgeprägte Kastensystem verhindert einen leichten "Aufstieg" aus eigener Kraft. Da kommt eine "Langnase" gerade recht und man muß sich nicht mal für ein tolles Leben sehr anstrengen. Wie sagt meine gute Thai-Freundin: jetzt bin ich auch eine Madam.
usw.
Was ich damit deutlich machen möchte, ist, daß Dein Schwager für seine Frau der absolute Jackpot ist und sie deshalb alles, aber auch alles dafür tun wird, sich diesen zu erhalten. So zum Beispiel auch, indem sie die Respektsperson, nämlich den Schwiegervater umgarnt, da dieser in ihrer Kultur das Sagen hat.
Es ist eher unwahrscheinlich, daß die Beziehung, wie z.B. bei arabischen Männern auf Aussaugen und Abhauen beschränkt bleibt, sie wird Dir wohl noch eine Weile erhalten bleiben.
Ich bin mir sicher, daß sie sich dumm stellt, da dies Teil der Überlebensstrategie ist. Besagte Thailändische Freundin spricht ganz passabel Deutsch...Ihr Deutscher Mann hat davon keine Ahnung und ich bin jedes Mal ganz fasziniert, wie klug sie sich dumm stellen kann.
Skeptisch bin ich auch, wenn sie sagt, daß die Familie gegen die Heirat ist und ihn deshalb nicht sehen will. Da ist mit Sicherheit etwas anderes im Busch, vielleicht ein oder zwei Kinder, die von der Familie mit großgezogen werden. Auch die wissen ein Sparschwein auf zwei Beinen zu schätzen, zumal die Frau im Allgemeinen bei der Familie des Mannes lebt. Oft ist es so, daß z.B. Phillipinas oder Thais ein oder zwei Kinder zu Hause haben und sie machmal jahrelang nicht sehen.
Es tut mir leid, daß ich Dir keine positive Prognose stellen kann. Erfahrungsgemäß werden die Männer durch Zuckerbrot und Peitsche in eine emotionale Abhängigkeit getrieben, aus der sie nicht mehr auftauchen.
Alles Gute für Euch
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.
KungShanPing
 
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 05.05.2014, 23:06

Liebe KungShanPing,

vielen Dank für Deine ausführlichen Hintergrundinformationen, unter denen ein paar Augenöffner waren, die so einiges an Verhalten erklären. Wir selbst kennen zwar auch viele binationale Verbindungen (dem Expat-Leben sei Dank) und darunter auch einige - übrigens ausgesprochen harmonische – europäisch-asiatische. Aber das ist eben eine ganz andere soziale Schicht und es ist eine ganz andere Sache, wenn ein europäischer Mann dort im Land jemanden "ganz Normales" kennenlernt.

Dass in vielen asiatischen Ländern – und auch sonst in großen Teilen der Welt – eine Ehe vor allem der Versorgung der Frau und bei einem entsprechend solventen Ehemann ihrer gesamten weitläufigen Familie dient, war zumindest meinem Mann und mir klar. Meinem Schwager wohl auch, wenn auch seine jetzige Frau immer fürchterlich über ihre verschwenderischen Brüder hergezogen und behauptet hat, sie nicht dabei zu unterstützen. Wenn sie in dieser Beziehung offen mit meinem Schwager sprechen würde, wäre es für ihn bestimmt nicht so schlimm, die Familie mit zu unterstützen. Aber das geht inzwischen flockig mal in die Tausende, und die Frau erzählt eine Märchengeschichte nach der anderen. Ihre Familie hat da wohl jedes Maß verloren und fordert einfach immer mehr. Neben der Lügerei finden wir aber besonders die Taktiken übel, die sie anwendet, sobald mein Schwager zögert, den Forderungen nachzukommen. Sie heult, wird "krank", wird "depressiv", reißt sich (keine Erfindung!) die Haare aus und schimpft zum Schein über ihre Familie. Was mich interessieren würde: wäre das in einer asiatischen Ehe auch akzeptabel, oder ist das "for Europeans only"?

Ebenfalls schockiert uns die ganz offen zur Schau getragene Verachtung für ihren Ehemann. Versorgungsehe hin oder her – irgendeinen Beitrag sollte sie doch wohl auch dazu leisten, und sei es, dass sie ihm im Gegenzug ein nettes Zuhause bietet und ihm dort den Rücken frei hält. Macht sie aber nicht, im Gegenteil. Auch hier soll mein Schwager springen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein burmesischer Mann dieses Verhalten, vor allem aber auch ihre Respektlosigkeiten – gern auch gegenüber Dritten – bieten lassen würde. Irgendwie stösst es uns doch sehr übel auf, dass diese Frau auf der einen Seite keinen asiatischen Macker will, aber ihren europäischen Mann dafür verachtet, dass er kein ebensolcher ist.

Die Geschichte mit der Familie finde ich auch ausgesprochen merkwürdig. Ob tatsächlich eigene Kinder irgendwo dahinter stecken, weiß ich nicht. Dagegen sprechen die zum Teil absurden Versteckspielchen vor Nachbarn und Familienmitgliedern. Die Userin Zwoelfe hatte das ja als ganz typisches Bezness-Verhalten der thailändischen Variante identifiziert. Und ich denke, das ist es auch.

Besonders interessant fand ich Deinen Hinweis auf die Strategie, sich im Zweifelsfall dumm zu stellen, um seine Interessen durchzusetzen. Allein die Tatsache, wie die Frau meines Schwagers jedes Familienmitglied auf seine Nützlichkeit abcheckt und entsprechend reagiert, zeigt ja, dass sie offensichtlich alles andere als dumm ist.

Was soll ich sagen? Im Laufe unserer Auslandsmissionen haben wir schon einige Gesellschaften kennengelernt, in denen alle zwischenmenschlichen Kontakte - insbesonder zu Europäern - erst einmal in Bezug auf ihre Nützlichkeit abgeklopft werden. Die Nützlichkeit bezog sich allerdings immer nur sekundär auf die individuelle Person, primär war immer und überall das Wohlergehen des Clans von Bedeutung. Mein persönliches Fazit: je länger ich aus Europa weg bin, desto höher schätze ich den bei uns üblichen Wert des Individuums, die allgemeine Akzeptanz elementarer Menschenrechte und die Existenz einer – mehr oder weniger – funktionierenden Zivilgesellschaft.

Danke Dir noch mal für Deine Ausführungen. Nur zu selten sieht man diese Gesellschaften "von innen".

Liebe Grüße
CheshireCat

P.S.: Auch ich bin ein wissbegieriger Mensch – was genau bedeutet Dein Nick?
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon KungShanPing » 06.05.2014, 06:03

Liebe Grinsekatze,
auch ich habe im Verlauf meiner Auslandsaufenthalte unsere doch mehr auf Individualität basierende Gesellschaft wieder zu schätzen gelernt.
Ein männlicher Birmane würde zwar auch mit entsprechendem Drama und Heulen und Zähneklappern konfrontiert werden, wäre aber wesentlich abgestumpfter. Was ein no-go wäre, ist dermaßen über die eigene Familie zu schimpfen, das finde ich in diesem Falle doch sehr ungewöhnlich, genau wie sich gegenüber dem eigenen Ehemann so offensichtlich verächtlich zu zeigen. Da gibt es im Allgemeinen doch zumindest nach außen ein gewisses Maß an Loyalität im Austausch für Versorgung.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es den wenigsten Europäern (und sonstigen "westlichen" Männern) klar ist, in welchem Umfang sie Versorgungsleistungen in Richtung Heimat subventionieren. Eine philippinische Bekannte hat schrankgroße Pakete hinter dem Rücken ihres Mannes verschifft, ganz zu schweigen von den Geldzuwendungen. Da existiert meist auch ein richtiges inoffizielles Netzwerk aus Landsleuten, die Versand, Telefonkarten, Geldflüsse u.ä. günstig organisieren.
Der Nick ist mein chinesischer Name, abgeleitet aus meinem Europäischen. Kung heißt z.B. Geschick- wie in Kung Fu.
VG
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Zwoelfe » 06.05.2014, 07:34

Liebe CheshireCat , ich war in den 1970ger Jahren mit einem Singapour Chinesen verheiratet - scheiterte an Mentalitätsunterschieden - und in den 80gern mit einem Srilankaner ... da war es eine Beznesse Variante . Dadurch habe ich jahrzehntelang Einblicke in asiatische Kulturen bekommen , denn damals hatte man noch Kontakt als Asiate zu anderen Asiaten jeglicher Art - daher auch Thailand und Philipinen . Ich war nie in diesen Ländern - nachdem ich hier einiges kennen lernen durfte , hatte ich dazu gar keinen Bock mehr .

Dieses über die Familie schimpfen , ablästern ec.t bei Deutschen/Europäern hat den ganz einfachen Hintergrund , das die betreffnden Frauen sich auch mal Luft machen wollen - Lapidar ausgedrückt : da hat die Herkunftsfamilie eine losgeschickt zum Beutemachen - wie die damit klar kommt ... mit dem hiesigen Essen , mit der deutschen Familie oder dem Mann im Bett - das interessiert da wirklich keinen . Hin und wieder fühlen sie sich ausgenutzt , verdammt beschissen - aber zu ihren Landsleuten werden sie - nicht mal zur "besten" Freundin" - was sagen - das könnte ja der Famile weiter erzählt werden . Wenn ich hingegen sagen würde : die hat aber gesagt - dann isses ja nur eine Langnase , die ihr "was schlechtes" will . Sich mir gegenüber auszusprechen war so wie anonym im Internet schreiben .

Und in vielen asiatischen Gesellschaften isses halt so , das die Frau eher die Dienerin des Schwiegereltern - speziell der Schwiegermutter - ist . Deren Wohlwollen ist für die Ehefrau weit aus wichtiger wie das des Ehemannes . die Schwiegereltern schlagen häufiger zu wie der Ehemann . Wenn die Ehefrau "grün und blau geschlagen , mit Öl verbrannt" zu dem Mann kommt , wird er - wenn er sie liebt - ihre Wunden versorgen und sie trösten , ihr Ratschläge geben , wie sie mit den Schwiegereltern besser klar kommt und somit Schläge vermeidet . Aber er wird nie zu seinen Eltern gehen und sagen , das sie damit aufhören müssen .

Aus dieser Schublade kommt auch dieses Haare ausreißen und übermäßiges Jammern . Bevor irgendetwas - der erste Schlag - passiert , sicherheithalber laut schreien , winseln , um Gnade bitten - das wird da von klein auf so gemacht . Von indischen/srilankanischen Müttern weiß ich , dass sie "überraschenderweise" ihre kleinen Töchter mit heiß Wasser überbrühen - damit die sich daran gewöhnen und nicht so leiden , wenn es Mann oder Schwiegerfamilie auch tut ... nein , nicht alle tun das - kommt aber vor . "Meine" Thailänderinnen waren regelmäßig stolzer drauf , von ihrer deutschen Schwiegermutter gut angesehen zu sein - das war ihnen wichtiger wie von ihrem Mann . Allein die Tatsache m dass die deutsche Schwiegermutter nicht schlägt , war ihrer Meinung nach ein Zeichen für deren Gunst .

Aber für uns Deutsche sind Asiatinnen wie mit Teflon beschichtet : wir gleiten mit unserer Art an ihnen ab . Dein Schwager wird verachtet , weil ihr von ihm keine "Gefahr" droht . An Deiner Stelle würde ich aufhören , mich an ihr abzuarbeiten . Und herausfinden , ob sie Kinder hat oder woher das Geld für das Restaurant stammt - also große Chancen rechne ich Euch nicht aus . Ob sie sich scheiden läßt , ob sie eurem Schwager alles an Geld abnimmt - die Zeit wirdes zeigen ... Kennst du Kassandrarufe ? Genau das tust Du grade .

Zwoelfe
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... ich hab`mal gehört , der ist von Shakespeare - oder isses der Glückskeksspruch vom Chinamann nebenan ?
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Efendi II » 06.05.2014, 10:17

CheshireCat hat geschrieben:Dann kam plötzlich die überraschende Nachricht, dass die beiden in Burma geheiratet hätten, nach deutschem Recht in der dortigen Botschaft.

Eheschließungen vor Konsularbeamten einer deutschen Auslandsvertretung im Ausland sind gesetzlich nicht mehr vorgesehen. Daher ist eine Eheschließung bei einer deutschen Botschaft/ einem deutschen Generalkonsulat nicht möglich.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infos ... ?nn=383016
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 06.05.2014, 11:17

Eheschließungen vor Konsularbeamten einer deutschen Auslandsvertretung im Ausland sind gesetzlich nicht mehr vorgesehen. Daher ist eine Eheschließung bei einer deutschen Botschaft/ einem deutschen Generalkonsulat nicht möglich.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infos ... ?nn=383016[/quote]

Lieber Efendi,

du hast vollkommen recht, da habe ich mich unpräzise ausgedrückt. Die beiden wurden von einem Richter in Yangon nach burmesischem Recht getraut, und sind dann mit allen Papieren zur Deutschen Botschaft gegangen, um die Ehe nach deutschem Recht anerkennnen zu lassen. Erst dann konnten sie das Visum beantragen, und mein Schwager ist nach Bewilligung desselben noch einmal hingeflogen, um seine Frau nach Deutschland zu holen.

Die Botschaftsangestellten waren bei diesem ganzen Prozedere sehr hilfsbereit, haben meinen Schwager aber auch sehr gründlich und ernsthaft auf die rechtlichen Folgen einer solchen Eheschließung hingewiesen.

Viele Grüße
CheshireCat
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 06.05.2014, 11:55

KungShanPing hat geschrieben:Ein männlicher Birmane würde zwar auch mit entsprechendem Drama und Heulen und Zähneklappern konfrontiert werden, wäre aber wesentlich abgestumpfter. Was ein no-go wäre, ist dermaßen über die eigene Familie zu schimpfen, das finde ich in diesem Falle doch sehr ungewöhnlich, genau wie sich gegenüber dem eigenen Ehemann so offensichtlich verächtlich zu zeigen. Da gibt es im Allgemeinen doch zumindest nach außen ein gewisses Maß an Loyalität im Austausch für Versorgung.
VG


Liebe KungShanPing,

Ja, ein Birmane würde bei diesen Dramen wohl einfach weggehen, sie anschreien oder gar schlagen. Dass auch Du ihr Verhalten auffällig und ungewöhnlich findest, bestätigt mich in der Annahme, dass dies wohl weniger einen kulturellen Hintergrund hat. Sondern eher auf gestörte Familienstrukturen und/oder ganz persönliche psychische Eigenheiten zurückzuführen ist.

Auch wenn ich die Situation nicht ändern kann, finde ich es hilfreich, die Gründe für das Verhalten der Frau - soweit möglich - zu verstehen. Und sei es auch nur, um eine erträgliche Basis im alltäglichen Umgang zu finden. Vielen Dank für Deine Hintergrundinformationen und Deine Einschätzungen, die mir einiges verständlicher gemacht haben.

Liebe Grüße
von der Grinsekatze
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Franconia » 06.05.2014, 12:21

CheshireCat hat geschrieben:Die beiden wurden von einem Richter in Yangon nach burmesischem Recht getraut, und sind dann mit allen Papieren zur Deutschen Botschaft gegangen, um die Ehe nach deutschem Recht anerkennnen zu lassen.

CheshireCat hat geschrieben:Die Botschaftsangestellten waren bei diesem ganzen Prozedere sehr hilfsbereit, haben meinen Schwager aber auch sehr gründlich und ernsthaft auf die rechtlichen Folgen einer solchen Eheschließung hingewiesen.

es ist zwar löblich, dass dein Schwager auf alle Konsequenzen so einer Heirat hingewiesen wurde, aber diese Hinweise kamen zu spät, so wie ich es auch deinem Post heraus lese.
Dein Schwager hat erst nach Landesrecht geheiratet und ist dann zur Botschaft.
Eine Ehe, die im Ausland geschlossen wurde und nach dortigem Landesrecht rechtlich gültig ist, ist auch hier gültig. Das Kind war also schon in den Brunnen gefallen bevor dein Schwager zur Botschaft ging :(
Aber ich vermute, dass ihn selbst eindringliche Hinweise vor der Heirat nicht von dieser Eheschließung abgehalten hätten.
Liebe Grüße
Franconia
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 06.05.2014, 12:35

Liebe Zwoelfe,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort und für Deine "Innenansichten" aus asiatischen Familien. Uff, wie ich schon in einem früheren Post schrieb: da weiß man erst, was wir an unserer eigenen Gesellschaft mit all ihren Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung und dem Respekt vor der Unversehrlichkeit des individuellen Lebens haben.....

Sehr interessant fand ich Deine Erklärung für das – eigentlich höchst unübliche - Geschimpfe über die Familie, das gegenüber jemanden, der ganz außerhalb der Gesellschaft steht, quasi "nicht gilt". Das Phänomen, dass – gerade gegenüber Europäern bzw. Menschen mit "westlichem Hintergrund" – traditionelle Verhaltensweisen nicht "gelten, habe ich schon in mehreren Kulturen beobachtet. In der Regel war das allerdings nie mit einer besonderen Wertschätzung der Europäer verbunden, sondern hieß nur quasi: die/den muss man ohnehin nicht für voll nehmen. Was sich im Falle meiner Schwägerin ja in dem sehr respektlosen Umgang mit ihrem Mann zeigt. Allerdings denke ich, dass in ihrer Herkunftsfamilie schlicht und ergreifend auch so einiges nicht rund läuft, meines Wissens war der Vater Alkoholiker.

Das Ausmaß und die allgemeine Akzeptanz von Gewalt, das in vielen außereuropäischen Gesellschaften herrscht, schockiert mich auch nach Jahren immer noch. Das Recht des Stärkeren zieht sich durch die gesamte Gesellschaft, manchmal offener, im Fall der häuslichen Gewalt oft versteckter. Ob das Verhalten meiner Schwägerin hier seine Ursache hat, weiß ich nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass sie ihr offensichtliches "Leiden" als Mittel nutzt, um entweder in einer konkreten Angelegenheit ihre Interessen durchzudrücken, oder aber um sich ihre Macht über meinen Schwager zu beweisen. Das Haareausreißen stand am Anfang, inzwischen beschränkt sie sich auf Tränen und waidwunde Blicke.

Du hast ganz recht in Deiner Beobachtung, dass ich mich nach wie vor an der Frau und ihrem hochmanipulativen Verhalten "abarbeite" – wissend um meine Rolle als Kassandra. Ich tue mich ausgesprochen schwer damit, die Situation so hinzunehmen, wie sie ist – werde aber genau das im Interesse meiner Nerven und meiner geistigen Gesundheit tun müssen. Deinen Teflon-Vergleich fand ich übrigens sehr komisch und sehr treffend. Praktisch, sowas sollte ich mir im Umgang mit manchen Personen vielleicht auch zulegen! Egal, was die sagen – flutsch und weg! Ein schöner Gedanke....

Danke Dir noch einmal für den sehr interessanten und aufschlussreichen Austausch.
Liebe Grüße
CheshireCat
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon lalala » 06.05.2014, 15:44

hm, das einzige, was ich noch vorschlagen kann, wäre, dass du deinen bruder versuchst in kontakt zu bringen mit einem binationalen verein in seiner umgebung.
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Nilopa » 06.05.2014, 16:54

Hallo CheshireCat,

Du hast geschrieben:
Ich tue mich ausgesprochen schwer damit, die Situation so hinzunehmen, wie sie ist – werde aber genau das im Interesse meiner Nerven und meiner geistigen Gesundheit tun müssen.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du versuchst, etwas Positives an der Situation zu sehen,
wie z.B. das Engagement Deiner Schwägerin für das japanische Schulprojekt in Burma (Myanmar),
davon ausgehend, dass ihr das Engagement dafür tatsächlich selbst am Herzen liegt.

Ich habe ein bisschen gegoogelt und Folgendes bei http://www.plan-deutschland.de gefunden:
Im Mai 2008 richtete Zyklon Nargis in Myanmar gravierende Schäden an. Es war bis dato die schlimmste Naturkatastrophe des Landes. Der Wirbelsturm zerstörte über 50 Prozent aller Schulen.

Über BAJ (Bridge Asia Japan), eine japanische NGO, die seit zehn Jahren in Myanmar aktiv ist, ließ Plan von Juni bis November 2008 insgesamt 21 Schulen reparieren oder neu bauen. Bis zu 10.000 Mädchen und Jungen können so wieder zur Schule gehen. Die Gebäude wurden mit sanitären Anlagen und Möglichkeiten zur Lagerung von Trinkwasser versehen. Weitere Schulgebäude folgten, insgesamt 45 Schulen wurden aufgebaut und renoviert.


offensichtlich eine wirklich gute Sache!
8) LG Nilopa
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Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon CheshireCat » 06.05.2014, 19:06

Nilopa hat geschrieben:Hallo CheshireCat,

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du versuchst, etwas Positives an der Situation zu sehen,
wie z.B. das Engagement Deiner Schwägerin für das japanische Schulprojekt in Burma (Myanmar),
davon ausgehend, dass ihr das Engagement dafür tatsächlich selbst am Herzen liegt.

..........

offensichtlich eine wirklich gute Sache!
8) LG Nilopa


Hallo Nilopa,

grins, Du meinst das ehemalige Engagement meiner Schwägerin, sie ist da raus.... :mrgreen:
Danke Dir aber sehr für den Link, hab mich gefreut.
Ja, jeder Mensch hat eben ganz verschiedene Seiten...

Liebe Grüße
CheshireCat
CheshireCat
 

Re: Bezness? Oder "nur" emotionale Erpressung?

Beitragvon Nilka » 07.05.2014, 20:02

grins, Du meinst das ehemalige Engagement meiner Schwägerin, sie ist da raus.... :mrgreen:


zuerst ich
dann ich
demnächst ich
und endliiiiiich ich :wink:
LG ♥ Nilka
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