Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Austausch über gemachte Betrugserfahrungen in Deutschland

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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 13.08.2010, 16:59

Hallo Spätherbst,

jeder Beitrag im Forum, jeder Gedankenaustausch ist wichtig. Das was Du schreibst passt gut in ein Gespräch der Familientherapie bzw. Partnerberatung.
Ich bin ein Nachkriegskind. Mein Vater kam nach 7jähriger russischer Gefangenschaft krank, traumatisiert zurück und war gar nicht fähig, die finanziellen Geschicke unserer Familie zu leiten. Meine Mutter war gefordert. Mein Onkel hingegen war so dominant, dass er meiner Tante nur Haushaltsgeld zuteilte, sie nie die Höhe seines Verdienstes erfuhr. Meine Tante fügte sich.
Was spricht gegen eine Vernunftehe auf gleicher Ebene, wo Annäherung möglich ist? Nichts, im Gegenteil. Natürlich sind Schmetterlinge im Bauch toll, nur sollte man die Flugbahn nicht aus den Augen verlieren.
Dieses Familiengefüge, diese Art von Partnerschaft darf man nicht in den gleichenTopf, in das Süppchen werfen, das ein Ehebetrüger braut. Er macht
sich an sein potentielles Opfer heran, nur in der Absicht, es auszunehmen und zu vernichten, nur in verbrecherischer Absicht.
Hier ist der Gesetzgeber sehr wohl gefordert und natürlich ist der Pfad auf dem er sich bewegt, sehr schmal. Da hilft kein Schulterzucken, kein lapidares Abwinken, da heißt es klug und verständnisvoll zu differenzieren zwischen alltäglichen, oft unschönen, unfairen Familientwistigkeiten und höchst kriminellen Machenschaften. Und glaube mir, es stand mir nicht der Sinn nach Rache mit Wut im Bauch, bei mir ging es ums nackte Überleben, ich glaube, da schreibe ich im Sinn der meisten Opfer.

Herzlichst Ulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Spätherbst » 13.08.2010, 17:38

Maria hat geschrieben: Krasse Fälle von Ehebetrug, Heiratsschwindel durch deutsche Betrüger wird wohl von den Gerichten teilweise anerkannt. Warum tun sie sich so schwer bei den ausländischen Bezzis?


Es gibt Stimmen, die behaupten, ausländische Straftäter würden vor Gericht grundsätzlich eher mit Samthandschuhen angefasst als deutsche. Ich kann nicht beurteilen, ob das stimmt.

Möglicherweise tun sich die Gerichte bei ausländischen Bezzies deshalb schwer, weil deren Lügen eben nicht wie beim klassischen Heiratsschwindel nachprüfbar sind. Es ist nachprüfbar, ob jemand wirklich zum Beispiel kurz davor war, eine große Erbschaft ausbezahlt zu bekommen und nur "vorübergehend" finanzielle Unterstützung von der Verlobten brauchte. Heiratsschwindler geben meistens vor, reicher zu sein als sie wirklich sind. Und das ist nachprüfbar.

Die Bezzies behaupten aber so etwas gar nicht, ihre Lügen bestehen weitgehend nur aus "isch liebe disch" und so etwas kann nicht nachgeprüft werden. Sollte auch nicht.

Ich wollte Dir bestimmt nicht unterstellen, dass Du auf Rache aus warst, Ulla. Dir nicht und auch nicht den anderen hier. Aber es würde solchen Racheaktionen Tür und Tor öffnen.
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon steckchen » 13.08.2010, 20:16

Spätherbst hat geschrieben:
Maria hat geschrieben: Krasse Fälle von Ehebetrug, Heiratsschwindel durch deutsche Betrüger wird wohl von den Gerichten teilweise anerkannt. Warum tun sie sich so schwer bei den ausländischen Bezzis?


Es gibt Stimmen, die behaupten, ausländische Straftäter würden vor Gericht grundsätzlich eher mit Samthandschuhen angefasst als deutsche. Ich kann nicht beurteilen, ob das stimmt.

Möglicherweise tun sich die Gerichte bei ausländischen Bezzies deshalb schwer, weil deren Lügen eben nicht wie beim klassischen Heiratsschwindel nachprüfbar sind. Es ist nachprüfbar, ob jemand wirklich zum Beispiel kurz davor war, eine große Erbschaft ausbezahlt zu bekommen und nur "vorübergehend" finanzielle Unterstützung von der Verlobten brauchte. Heiratsschwindler geben meistens vor, reicher zu sein als sie wirklich sind. Und das ist nachprüfbar.

Die Bezzies behaupten aber so etwas gar nicht, ihre Lügen bestehen weitgehend nur aus "isch liebe disch" und so etwas kann nicht nachgeprüft werden. Sollte auch nicht.
Man müßte außerdem beweisen, daß der Bezzi fälschlicherweise behauptet hat, daß sein Vater eine teure Krebs-OP brauchte, daß seine "Schwester" eigentlich die Ehefrau sei. Da kann er behaupten, sie hätte nur behauptet, daß er das gesagt hätte, um ihn eine reinzuwürgen im Nachhinein. Da steht Aussage gegen Aussage. Und daß sie einen Kontoauszug hat, wo draufsteht, daß der Verwendungszweck eben diese Krebs-OP sei, das ist wohl ziemlich selten. Und vor allem braucht man die Rechtshilfe dritter Staaten und das tut sich kein deutsches Gericht wirklich gerne an. Diese Leute sind so dickfällig wie die Bürokratie in diesen Ländern und da geht den Deutschen meist die Geduld aus. Und darauf spekulieren diese Betrüger - meist zu Recht.

LG
Steckchen
Zuletzt geändert von steckchen am 14.08.2010, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
Die Liebe vernachlässigt diejenigen am meisten, die ihrer am meisten bedürfen.
(Madame de Rosemonde im Film: Gefährliche Liebschaften (Regie: Stephen Frears) 1988
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 14.08.2010, 13:08

Hallo Spätherbst,

ich wäre Dir dankbar, wenn Du aufzeigen würdest, welche Türe, welches Tor ich aufstoßen muss, um zu erfahren, ob dem Ehebetrüger eine Erbschaft ins Haus steht. Als Verlobte hast Du kein Recht auf irgend etwas oder auf eine offizielle Auskunft. Wer kommt schon, evtl frisch verliebt, mit Schmetterlingen im Bauch, auf die Idee, eine Schufa-Auskunft ein zu holen oder gar eine Detektei auf ihn an zu setzen. Hast Du persönliche Erfahrungen gemacht?

Herzlichst
Ulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Spätherbst » 14.08.2010, 16:00

Wir reden aneinander vorbei, Ulla.

Ich meinte nicht, dass die Verlobte die Möglichkeit hat, VORHER nachzuprüfen, ob z.B. eine Erbschaft ins Haus steht. Ich meinte, dass ein Gericht NACHHER die Möglichkeit hat, nachzuprüfen, ob das gestimmt hat oder ob das zum Zwecke des Betrugs frei erfunden wurde.

Ein Gericht kann hingegen niemals feststellen, ob "Isch liebe disch" gestimmt hat oder nicht. Und wie Steckchen schon geschrieben hat, ist die Nachprüfung von Sachverhalten in fremden Ländern (vor allem in solchen mit einer etwas "anderen" Bürokratie) sehr schwierig bis unmöglich.
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon nangie » 26.09.2010, 17:07

also sowas kann mir niemals passieren, weil ich erst einmal, gar kein Geld hätte für solche Sperenzchen!

Wenn ich nichts kann, aber m e i n eigenes Geld noch immer selbst ausgeben, falls überhaupt vorhanden!

Wenn ich so viel Zaster hätte, würde ich gar keinen "alten Zausel" mehr wollen, so schön kann doch kein Mann sein! ( wie Gitte immer so passend sang)

Dann kann man doch überall auf der Welt, Leute- wenn es sein muß, auch Männer - kennen lernen!

Wenn einer sofort heiraten will, nein Danke, das gibt es für mich schon gar nicht, da schrillen alle Alarmglocken in Signalrot!
nangie
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Arabella » 27.09.2010, 08:43

Hallo nangie,
na das ist doch wunderbar, wenn du dir da so sicher bist und dein Geld für dich behälst :D !
Aber auf dieser Welt leben eben auch Menschen mit mehr Geld und die sich leichter blenden lassen als du!

Es gibt ja auch diesen klugen Spruch : sag niemals nie!
Das Leben ist nicht immer vorhersehbar und so manche einer, der dachte mir passiert das nicht, ist doch mal bitter auf die Schnauze gefallen!

Denjenigen die gutgläubig auf solche Betrüger hereingefallen sind, hilft dein Beitrag nicht, oftmals schämen sich diese Menschen schon genug nach außen zu treten mit ihrer Geschichte!
LG Arabella
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war-
du kannst im Heute stets neu beginnen !
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon fabinha » 27.09.2010, 10:05

@nangie...fein ,dass du dir da so sicher bist.
Nur mal als Anmerkung.....ich wurde als alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder ,zwar mit eigenem Einkommen (aber unvermögend) derart schlimm finanziell geschädigt , dass ich fast 13 Jahre an den Folgen zu knabbern hatte. Man muß nicht immer Bargeld an alte Zausel geben , es gibt auch sehr charmante junge Männer ,die mit dem Namen der Frau Einkäufe größeren Stils tätigen , Kredite ergaunern, Geschäfte machen.
Jetzt weiß ich es besser...aber bevor ich diesen Gauner kennen lernte ,glaubte ich ,genauso clever und cool zu sein ,wie du dich selbst beschrieben hast.
fabinha
 

Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon morena » 27.09.2010, 15:09

Hallo, Ulla

wenn Du noch mitliest, wie geht es Dir heute.
Viele Grüsse, Morena
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 27.09.2010, 17:11

hallo ihr lieben,
mir geht es saugut, denn ich suhle im wohlbefinden. Bin gerade dabei, den rest meiner altlasten über bord zu werfen. Vielen dank, dass ihr mir das antworten, i.ü. ganz in meinem sinne, abgenommen habt.

Herzlichst ulla167
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon morena » 27.09.2010, 17:58

Hallo, Ulla

ich freue mich, dass Du alles hinter Dir lässt und Deine Lebensfreude nicht verloren hast
und Du Dich "sauwohl" fühlst.
Weiterhin alles Gute für Dich. Liebe Grüsse, Morena
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 27.09.2010, 18:32

liebe morena,

schwerpunkt saugut, nicht sauwohl. ich habe mein imaginäres messiehaus, das ich bis unters dach mit ansammlungen von erinnerungen an meine betrugsgeschichte gefüllt habe, ausgemistet, gesäubert, gereinigt, platz geschaffen, für ein vollkommen neues leben. diesen weg werde ich nun unbeirrt beschreiten und meinem leben wieder meinen wiedergefundenen sinn geben.
vielen dank euch allen für all eure beiträge zu meiner nun abgeschlossenen geschichte.

herzlichst Ulla167
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Viktoria » 30.03.2011, 14:23

Liebe Ulla,

habe mir nun Deine ganze Geschichte durchgelesen. Ich gratuliere Dir zu der Bewältigung und zum Abschluss des Ganzen, was sicher viel, viel Kraft gekostet hat.

Mir hat es geholfen, zu erkennen, wie glimplich ich davon gekommen bin. Ich habe einemal testweise den Finanzhahn abgedreht, weil ich skeptisch wurde. Gut, daß der Gutmensch in mir da mal geschlafen hat, sonst wäre ich jetzt oder in Kürze vielleicht auch um ein paar hundertausend Euro ärmer. Denn er wollte auch, daß ich das Haus verkaufe, mit ihm was Gemeinsames aufbaue etc.
Da sind meine 7500 Euro und die eineinhalb Jahre mit ihm ein Klacks dagegen.

Danke für Deine Geschichte!
Viktoria
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 30.03.2011, 15:37

Liebe Viktoria,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen und schön zu erfahren, dass Deine Tränen fließen können. Bei mir hat es fünf Jahre gedauert, bis die harte Schale geborsten ist und ich weinen konnte.

Ich vergleiche nie eine Geschichte mit der anderen und messe nie die Größe des Leides in Zahlen am Leid eines anderen. Ich kann mich nur immer wiederholen, jede Sekunde ist unser gelebtes Leben und jede Sekunde ist so verdammt wichtig, sie zählt.

Vor nicht all zu langer Zeit war ich nur von dem einen Wunsch beseelt, ihm all die unbeantworteten Fragen stellen zu können, die alle mit warum angefangen hätten, in der Hoffnung auf ehrliche Antwort. Heute ist mir klar, dass Ehrlichkeit für ihn ein Fremdwort ist, so wie alle ethischen Begriffe. Seine Antwort ist für mich so unbedeutend geworden, wie ein (tschuldigung) Fliegenschiss.

Darf ich Dich in Gedanken in den Arm nehmen? Ach Quatsch, ich warte Dein JA gar nicht erst ab, ich tu es einfach.

Herzlichst Ulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 13.06.2011, 17:10

Hallo Ihr Lieben,

meine hier im Forum eingestellte Geschichte war am 15. Dez. 2005 in Wirklichkeit noch nicht zu Ende.

Als ich im Dez. 2005 von Ahrenshoop, von wo sich mein Betrüger bekannter Weise abgesetzt hatte, zurück in meine gemietete Wohnung in der Nähe von Landsberg wollte, verwehrte mir mein Vermieter den Zutritt. Er hatte mich sogar beim Einwohnermeldeamt abgmeldet, so etwas machen in Bayern die Behörden mit. Ich war obdachlos!!!!!

Anfang Jan. 2006 endlich durfte ich mit Gerichtsbeschluss meine Wohnung betreten. Was ich vorfand, kann sicher niemand von Euch nachvollziehen nämlich "fast nichts war mehr vorhanden" mein gesamter Hausrat, Möbel, Porzellan, Schmuck, Garderobe usw. usw. war weg, einfach nicht mehr da.

Meine Anzeige gegen meinen Vermieter wegen Diebstahl wurde zwar aufgenommen, die Verhandlungen zogen sich zäh über zwei Jahre hin. Er präsentierte immer neue Zeugen, die zur Falschaussage bereit waren, gefälschte Schuldscheine, manipulierten, neuen Mietvertrag, die Quittungen über gezahlte Kaution, bezahlte Handwerkerrechnungen usw. fehlten ganz. Er hatte während (unserer) meiner Abwesenheit Zeit genug, meine Unterlagen zu durchstöbern um das, was er für nötig hielt zu vernichten oder an sich zu nehmen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie schwer es für mich war, seine Schuld zu beweisen, denn bei mir alleine lag die Beweislast. So erlebte ich ein doppeltes Trauma.

Im Sommer 2007 war wieder ein Verhandlungstermin anberaumt. Auf Drängen meines Anwaltes ließ ich mich, mit meiner Kraft total am Ende, auf einen Vergleich ein.

Im April 2009 war ich mit dem ZDF für den Beitrag ZDF-Reporter in Landsberg zu Filmaufnahmen. U.a. wurde auf meinen ausdrücklichen Wunsch auch vor dem Haus, in dem ich besagte Wohnung gemietet hatte, gedreht.

Meine ehem. Vermieter, der selber die 1. Etage bewohnt, war nicht zu Hause, bekam also von all dem nichts mit.
Dafür interessierte sich die Nachmieterin meiner ehem. Wohnung um so mehr für unsere Filmaktion. Auf ihre Frage, warum, wiese, weshalb wir diesen Drehort ausgesucht hatten, warnte ich sie nur vor dem Unerlaubten Betreten ihrer Wohnung und dass sie gut auf ihr Eigentum achten solle. Sie hatte natürlich nichts eiliger zu tun, als den Vermieter bei seiner Heimkehr von allem zu unterrichten. Wir waren inzwischen, nach abgeschlossenen Dreharbeiten nicht mehr vor Ort.

Umgehend rief der Anwalt meines damaligen Vermieters bei der Rechtsabteilung des ZDF an und bat, die Aufnahmen des Hauses herauszuschneiden, da sein Mandant ein alter Mann, zudem schwer herzkrank sei. Das ZDF kam dieser Bitte nach. All meine Einwände brachten nichts. Dienstag, d. 20. Okt. 2009 wurde der Beitrag in gekürzter Form gesendet.

Nun kommt es!!!!!!

Vor ca. 6 Wo. erhielt ich einen dringenden brieflichen Notruf meiner Nachmieterin. Inzwischen ist auch sie schwer geschädigt worden von dem Vermieter, zudem hat sich herausgestellt, dass alle vorherigen Mieter ca. 10 an der Zahl in 15 Jahren, auf die ein oder andere Art mal schweren, mal weniger schweren Schaden genommen haben.

Ob Ihr es glaubt oder nicht. Auf Betreiben eines Landsberger Kripobeamten, der immer am Ball geblieben ist, der mir zur erneuten Anzeige riet, wurde das Verfahren (trotz 2007 geschlossenem Vergleich), wegen besonders schwerem Diebstahl wieder aufgenommen. Nun bin ich nicht mehr alleine, stehe mit einigen anderen Vormietern Schulter an Schulter in den Startlöchern.

Ende offen.

Drückt mir bitte die Daumen. Vielleicht erfahre ich wenigstens in dieser Sache Genugtuung.

Das wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Liebe Grüße an Euch alle Ulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon hulla » 13.06.2011, 17:22

hallo ulla

den bericht habe ich jetzt erst gesehen, glaube in zdf info? vor ein paar tagen. :!:
ich wollte dich schon fragen, ob du im tv warst, aber nach deinem bericht von gerade eben hat sichs ja erledigt.

hammerhart, die sache :evil:

ich wünsche dir alles gute

grüßle hulla

nachtrag: du gingst mit einer freundin in deine wohnung und konntest nur ein paar ordner und kleinigkeiten mitnehmen, stimmts?
ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, aber da war das haus von außen schon zu sehen.
vielleicht findet sich der bericht noch in der mediathek.
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Amely » 13.06.2011, 17:25

Liebe Ulla,
so scheint dieser Fall vielleicht doch noch eine gute Wendung zu nehmen.
Ich drücke dir alle Daumen und wünsche dir viel Glück und dass du Gerechtigkeit erfährst.
Dieser Vermieter scheint ja ein ganz ausgekochtes Schlitzohr zu sein.
Liebe Grüße
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon ulla167 » 13.06.2011, 17:43

Liebe Hulla,

würde mich interessieren, wann, wo, was gesendet wurde. Habe verucht zu recherchieren, ohne Erfolg. Vielleicht findest Du noch etwas Genaueres.

Danke Ulla

Hallo Amely,

Schlitzohre können evtl. sogar etwas Liebenswertes haben.
Dieser Mann ist schlichtweg ein gnadenloser Verbrecher, der andere schädigt, das schon über Jahre und aus meinem damaligen Elend noch Profit geschlagen hat.

Liebe Grüße Ulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon hulla » 13.06.2011, 17:57

ulla

ich habe schon gesucht, aber ich finde nix, weil ich den titel der sendung nicht mehr parat habe, aber daß ich es in den letzten tagen gesehen habe, weiß ich sicher, ich habs noch vor meinem inneren auge.
ich habe jetzt in der mediathek, zdf reporter, diebstahl, landxxxxxg gesucht, aber leider :(
bei mir läuft halt auch die kiste als ersatzradio, nur daß jemand quatscht, ich hocke fast nie davor, ich höre oft nur.
hast du vielleicht noch einen arbeitstitel oder so irgendwas?

grüßle hulla
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Re: Mein Beitrag als Opfer eines Ehebetrügers

Beitragvon Micky1244 » 13.06.2011, 17:59

Liebe Ulla,
ich hoffe, dass du noch entschädigt wirst, nachdem sich nun herausgestellt hat, dass der Vermieter
schon mehrfach Mieter geschädigt hat.
Übel, dass du gleich auf zwei Betrüger nacheinander gestoßen bist, der erste hätte schon gereicht.
Liebe Grüße, Micky


"Lass uns angeln gehen", sagte der Haken zum Wurm.
Isaiah Berlin: Die Freiheit der Wölfe ist der Tod der Lämmer.
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