Beziehung zu einer Latina

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Beziehung zu einer Latina

Beitragvon Rainer » 18.03.2014, 19:20

Liebes Forum.

An anderer Stelle habe ich darüber geschrieben, daß ich vor langer Zeit mal eine Beziehung zu einer Latina in Aussicht hatte.
Wie wäre es denn (höchstwahrscheinlich) seinerzeit weitergegangen?

Nun, vermutlich so, wie es bei vielen anderen Männern ebenso abgelaufen ist, die sich ihre Frau aus Brasilien geholt haben:
Erst mal verbringt man eine mega-tolle Zeit miteinander. Stundenlang, nächtelang redet man über alles mögliche, man spricht und diskutiert über verschiedene Ansichten, man genießt erst mal in vollen Zügen die Partnerschaft mit einer Frau, die „ganz anders“ ist.

Ihr gutes Aussehen wäre natürlich auch kein Schaden gewesen.
Ja, mit so einer bildhübschen Frau durch die nächste Fußgängerzone zu flanieren, das hätte schon was für sich gehabt...
Von den neidvollen Blicke anderer Männer, wenn man mit ihr in die Disco geht, ganz zu schweigen!

Aber die Zeit vergeht schnell und der Reiz des Exotischen ist irgendwann verflogen.
Die stundenlangen Gespräche, die man in der Anfangszeit so sehr genossen hat, sind irgendwann nur noch nervig.

Des öfteren gibt es auch mal Streit, wenn die verschiedenen Ansichten und Lebensweisen aufeinanderprallen.
Bis hin zum handfesten Krach.
Typischer Streitpunkt: Sie will ausgehen und feiern, er will lieber Zuhause bleiben.

Daß viele Latinas sehr temperamentvoll sind, ist durchaus ein Fakt.
In Foren, in denen Männer über ihre Beziehung zu einer Frau aus Lateinamerika geschrieben haben, äußerten nicht wenige, daß ihre Frauen ziemlich schnell auf Stur schalten und manchmal auch sehr böse werden können, wenn ihnen was nicht passt.

Viele Männer haben spätestens dann feststellen müssen, daß die Partnerschaft zu einer „feurigen Latina“ halt doch nicht nur Vorteile hat, als sie erleben mussten, wie die ersten Geschirrstücke, bzw. Einrichtungsgegenstände durch die Luft geflogen sind.

Aber na ja, man hofft, daß sich das im laufe der Zeit schon irgendwie geben wird…

Dann kommt irgendwann mal das „Übliche“:
Nach einiger Zeit fordert sie seine Unterstützung für ihre Familie ein. Ihre Familie Zuhause hat unmissverständlich signalisiert, daß sie finanzielle Hilfe erwartet (wäre ja noch schöner, wenn Töchterlein mit einem „reichen“ Deutschen verheiratet ist, und für sie dabei nichts herausspringen würde).

„Naja, in Brasilien hätte sie ihre Eltern ja auch mit ihrem Arbeitslohn irgendwie aushelfen müssen“ denkt man sich, und drückt monatlich brav eine gewisse Summe ab.

Das ist aber keinesfalls das Ende der Fahnenstange. Ganz im Gegenteil - die Forderungen werden mehr.

Es wird jemand aus der Familie krank und es muß Geld für den Krankenhausaufenthalt gezahlt werden. Dann sind die Eltern plötzlich in einer finanziellen Notlage – sie haben sich bei jemand verschuldet und müssen den Kredit umgehend zurückzahlen, sonst ist ihr Häuslein futsch.

Brüderlein hat sich ebenso bei bösen Leuten verschuldet, die ihn jetzt ernsthaft bedrohen. Es muß umgehend Geld überwiesen werden, sonst ist er seines Lebens nicht mehr sicher, usw. usw.

Ob das Geld dabei tatsächlich für ihre Eltern, bzw. Verwandtschaft verwendet wird, ist dabei ungewiß. Mit so einer Masche wird gerne Geld in Sicherheit gebracht, damit die Frau nach einer insgeheim bereits geplanten Rückkehr in ihr Heimatland gut davon leben kann.

Viele Männer haben durch derlei Zuwendungen beträchtliche Summen verloren. Wenn nix mehr zu holen ist, kommt der Nächste dran. Neuer Mann, neues Geld! Die Versuchung, daß sie beizeiten ihre Schäfchen ins trockene bringt, ist für die viele einfach zu groß.

Höchstwahrscheinlich wäre es bei mir ebenso abgelaufen!

Das schauspielerische Talent das hierbei zum Einsatz kommt, sollte nicht unterschätzt werden. Vielen dämmert es erst Jahre nach dem Beziehungsende, daß sie die ganze Zeit über von der Frau verschaukelt wurden.


In meinem Fall kann ich nur eines sagen: Bei der betreffenden Dame hat es sich um eine Erscheinung gehandelt, die hierzulande nicht lange solo geblieben wäre. Wenn diese Frau hier alleine in einer Disco unterwegs gewesen wäre, hätte sie Ruck-Zuck eine Schar von Verehrern um sich gehabt. Sich daher einen neuen Partner zu angeln wäre für sie eine nur allzu einfache Sache gewesen.

Wohlgemerkt: Ich will nicht alle Brasilianerinnen in einen Topf werfen. Es gibt durchaus auch ehrliche Latinas, aber in meinem Fall bin ich mir ziemlich sicher, daß ich mit der betreffenden Frau keine Zukunft gehabt hätte. Wer dazu näheres erfahren möchte, sollte mal googeln. Die allermeisten Beiträge dazu gehen in die Richtung, was hier im Forum schon mal auf den Punkt gebracht wurde: Der scheinbar einfache Weg, ist meistens der Schwierigere…

So weit in aller Kürze zu dem, was immer wieder in der ein oder anderen Form abläuft.

Meine Ansicht:
Eine Frau zu heiraten, weil man sich von ihrer äußeren Erscheinung blenden lässt, dürfte unter die Rubrik „Anfängerfehler“ des Lebens laufen (gilt natürlich auch umgekehrterweise für Frauen, die sich ihren Strahlemann hierher holen).

Mit zunehmenden Jahren kommt man immer mehr zu der trivialen Erkenntnis, daß es das Beste ist, sich eine Frau aus seinem eigenen Land zu suchen.

Irgendwie unsexy, aber zumindest mit einer reellen Erfolgschance.

Gruß,
Rainer
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Re: Beziehung zu einer Latina

Beitragvon Franconia » 18.03.2014, 21:13

Hallo Rainer,

auch wenn man sich nie zu 100% sicher sein kann, dass es so wie von dir vermutet abgelaufen wäre wenn man die Beziehung nicht lebt, die Wahrscheinlichkeit das es so gekommen wäre liegt trotzdem bei fast 100%.

Ich war mit einem Latino verheiratet (Dom. Rep.) und habe in der Zeit so einiges gesehen und erlebt in Bezug auf Latinos. Da stehen sich Männlein und Weiblein in nichts nach. Man ist versucht zu sagen das sich bei diesem Kulturkreis, anders wie bei Muslimen, die Anzahl männlicher und weiblicher Bezzis die Waage hält.

Was mich allerdings erstaunt hat ist die Tatsache, dass das Herkunftsland anscheinend eine große Rolle dabei spielt wie abgebrüht die Latina / der Latino ist bzw. wie hoch das Beznessrisiko ist. Natürlich kann man es für niemanden aus dieser Ecke ausschließen, aber je "heißer" die Herkunftsländer waren, desto mehr roch eine Beziehung nach Bezness und Abzocke.

Kuba, Dom. Rep, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Kolumbien, Puerto Rico und überhaupt die Antillen habe ich als typische Bezziländer in Erinnerung - nicht nur was den Urlaub dort betrifft sondern auch bei Leuten von dort, die es bis hier her geschafft haben.
Hingegen bei Ländern wie Peru, Panama oder Chile habe ich das erlebt, was man gut funktionierende bina Partnerschaften nennen kann (wobei es da bestimmt auch anders laufen kann). Kam ein Partner (egal ob Frau oder Mann) aus diesen Ländern, dann konnte man davon ausgehen, dass dieser sich in die Beziehung einbringt, mit dem dt. Partner an einem Strang zieht und auch seinen Teil zum Lebensunterhalt beiträgt, obwohl sich all die Länder in Bezug auf Lebensstandard, Zukunftsperspektive oder auch Armut ähneln. Irgendwie scheinen diese Leute eine andere Lebenseinstellung und auch Lebensperspektive zu haben, eine in der die Zukunft und das Wohl eigene bina Familie über der Herkunftsfamilie steht und in der Luxusgüter bzw, Geld nicht alles ist - ganz im Gegensatz zu den "üblichen" Latinos.
Liebe Grüße
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Re: Beziehung zu einer Latina

Beitragvon No Name » 18.03.2014, 22:29

Ich bin der festen Überzeugung, daß arabische Frauen in Bezug auf ihr Temperament nicht viel hinter lateinamerikanischen zurückstehen, allenfalls in der Öffentlichkeit... :)

Was das liebe Geld angeht - wenn jemand sich dazu entschließt, Geld an die Familie der Frau zu geben, ganz egal, ob die einer nicht-deutschen oder einer deutschen, dann mag er dazu einen Grund sehen (das mag ja so weit gehen, sich auszurechnen, ob die Ehe oder Prostituiertenbesuche für ihn billiger sind...), eine Verpflichtung aber besteht dazu nicht (die hat, wenn überhaupt, nur die Frau und auch dann in bestimmten Fällen). Ich sehe da, solange dies nicht zu einer expliziten vorehelichen Abmachung gehört, absolut keinen Automatismus, weder hier, noch umgekehrt bei einer Ehe einer deutschen Frau mit einem ausländischen (oder, wie oben, deutschen) Partner.
No Name
 

Re: Beziehung zu einer Latina

Beitragvon Geena » 19.03.2014, 12:19

Hallo Rainer,

warum eine Frau aus dem eigenen Land zwangsläufig "irgendwie unsexy" sein muss, erschließt sich mir nicht.


Mfg
Geena
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Re: Beziehung zu einer Latina

Beitragvon Rainer » 19.03.2014, 18:19

Hallo Geena,

die Aussage bezog sich auf die vorangegangene Erkenntnis, nicht auf Frauen.

Gruß,
Rainer
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Re: Beziehung zu einer Latina

Beitragvon Ponyhof » 04.06.2014, 23:20

Naja, es ist für viele Menschen ja schon so, dass das Exotische sehr anziehend ist. Das augenblickliche Schönheitsideal favorisiert z.B. auch braungebrannte Haut- es gibt den Begriff des Latin Lovers, vom Nerd Lover oder norwegian Lover hört man irgendwie nix. Unterschwellig gelten die "Latin Lovers" beiderlei Geschlechts als "sexier". Auch wenn der persönliche Geschmack da anders liegt- dieses Bild wird in der Werbung, in Filmen usw. vermittelt und beeinflusst uns unterschwellig vermutlich mehr, als wir denken. Im Eingangsthread kam das auch so wunderschön raus: da las ich weniger was von der persönlichen grossen Liebe, sondern was von einer Frau, die nicht lange allein geblieben wäre, indirekt also eine Frau,um die man beneidet wird etc. (zumindest habe ich das so gelesen...) Gleichzeitig erleichtern Charaktereigenschaften wie Offenheit und Temperament eine Kontaktaufnahme, und machen das Flirten einfacher. Desweiteren ist die deutliche Geschlechtsprägung (gelebte Weiblichkeit, demonstrierte Männlichkeit) auch etwas, was die Liebe anfangs anheizt- wenn man eine Frau sucht, ist natürlich eine "richtige", sehr weibliche Frau unter Umständen attraktiver als -überspitzt gesagt- eine bodenständige, praktisch veranlagte "Macherin", die Jeans statt Minirock trägt, im Besitz einer Schlagbohrmaschine ist und ein Rennrad fährt. Genauso ist der Gentleman der alten Schule mit leichtem Bauchansatz, der ein treuer, fürsorglicher Ehemann wäre augenblicks nicht das "Charakterideal" und wird als weniger "sexy" angesehen- Steigerungsform ist der nerdige, bleichsüchtige Informatiker, mit dem Flirten fast unmöglich ist, der aber intelligent, ehrlich und treu wie Gold ist.... Nur so als Beispiele ;-)

Kurz: unsere Biologie hat da nen riesigen Einfluss, das erste Interesse läuft meist über das Optische oder eben die körperliche Anziehung, zumindest wenn man jünger ist und die Hormone schneller sprudeln als der Kopf mit Denken hinterherkommt. Und da sind Menschen mit deutlicher Geschlechtsprägung, einem fitten Körper, braungebrannter Haut und einem flirterleichterndem Charakter wahrscheinlich biologisch erstmal attraktiver.

Das heißt nicht, dass Deutsche nicht auch sexy sein können, bzw. gibt es ja auch genug Leute, bei denen Attraktivität anders definiert ist, z.B. als vornehme Zurückhaltung, Manieren, den "zarten" weisshäutigen Typ etc.
Ponyhof
 
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