Warnzeichen-Heiratsverhalten der Orientalen

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Re: Warnzeichen-Heiratsverhalten der Orientalen

Beitragvon Lucky » 17.04.2013, 18:14

Liebe Ammit,

naja, ich war, als es um die Heirat ging unter 25. Schönheitskönigin war ich nicht, das gebe ich zu :lol: aber normal hübsch :lol:
Wie ich in meinem Eingangspost bereits geschrieben hatte, ging es mir bei meiner Aufstellung um die durchschnittlich- traditionelle bis sehr traditionelle muslimisch-arabische Gesellschaft.
Hier ist das Eheeintrittsalter bei maximal 30, da Kinder der Grund für eine Ehe sind.
Es gilt aber: je traditioneller, desto jünger die Braut.

Ich möchte hier nicht im Detail auf meine Situation eingehen.
Nur so viel: mein Mann ist Christ. Damit ist er noch kein "Guter", A...löcher gibt es überall, aber zumindest kann man sich kulturell besser verständigen, als mit einem Muslim.
Ich kann mir sicher sein, von ihm und seiner Familie nicht als " unanständige Ungläubige" verlacht zu werden, sondern als praktizierende Christin sogar besonders respektiert zu werden.
Wir sind kirchlich verheiratet, dh. Eine Scheidung gibt es praktisch nicht oder ist sehr sehr schwer zu erreichen.
Da die Familie darauf besonders gedrängt hat, gehe ich davon aus, dass sie eine Ehe bis dass der Tod uns scheidet gewollt haben. Bildung ist für meine Schwiegerfamilie sehr wichtig. Mein Mann und ich haben einen gleichwertigen Abschluss an der Uni gemacht.
In den Kreisen, in denen ich mich bewege, haben die Frauen zudem viele Freiheiten. Die Schwestern meines Mannes sind oft mit Kirchengruppen verreist, haben im Ausland gearbeitet und studiert, d.h. Ich wurde dafür nicht schief angeschaut. Das ist aber im Nahen Osten sehr sehr selten, auch leider bei Christen.
Außerdem muss man wissen, wie man sich dort verkauft. ich spreche fließend arabisch und weiß, wie man sich präsentiert. Die Reisen habe ich selbstverständlich mit meiner Familie oder der Kirche unternommen, nie allein 8)
gewohnt habe ich dort bei einer anderen arabisch-christlichen Familie, also auch entsprechend der gesellschaftlichen Konventionen, nicht allein oder im Hotel.

Apropos Familie. Meine Familie war auch mehrmals vor Ort und pflegt Kontakt zur Schwiegerfamilie. Einen Brautpreis haben sie natürlich nicht verhandelt. Manchmal denke ich, sie hätten es tun sollen.

Und trotz allem bin ich natürlich keine Araberin und habe sicherlich einige Makel an mir oder in meinem Lebenslauf.
Meine Schwiegerfamilie ( die ältere Generation) hat sicherlich auch den Bonus durch meine Staatsbürgerschaft im Hinterkopf gehabt. Da bin ganz realistisch. Die Ehe ist im Nahen Osten eben traditionell eine Kosten-Nutzen-Rechnung.
Allerdings mit einem Kind aus einer vorherigen Beziehung oder über dem gebärfähigen Alter, hätte ich den Segen der Familie nie bekommen. Das wäre auch hier ein absolutes No-Go.

Ich hoffe, ich habe für Ammit und einige andere Leser etwas Licht ins Dunkel gebracht.
Lucky
 
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Re: Warnzeichen-Heiratsverhalten der Orientalen

Beitragvon Ayliiin » 06.06.2015, 22:05

Sorry, dass ich so nen alten Thread rauskrame.
Aber ich find den Post von Lucky sehr gut. Die lügen einem ins Gesicht ohne Rot zu werden :x

Das sollte man immer im Hinterkopf haben, aber mir passiert es auch voll oft, dass ich dann denk "ach so wie der redet, kann er keiner von den Bösen sein" "der ist total modern". Würde mich mal interessieren was passiert wenn man nur zum Spaß antwortet "nee also ich finde die Frau gehört an den Herd." Dann wüsstens sie nicht mehr was sie sagen sollen. :lol:

#Rachegelüste :roll:
Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze.
Ist es zerstört, kommt es so bald nicht wieder.
Ayliiin
 
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