Fragebogen NR. 2

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Fragebogen NR. 2

Beitragvon Arche Noah » 05.02.2009, 22:39

Liebe Userinnen und User!

Wir haben unserem C.I.B.-Fragebogen noch einen weiteren, detaillierten Fragebogen hinzugefügt, der helfen soll, einen besseren Überblick zu bekommen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und wichtige Fragen im Vorfeld zu klären.


Wer sicher gehen will, sollte sich folgende Punkte in Ruhe durchlesen und mit dem Partner besprechen. Manchmal kommen dann schon Zweifel auf. Fragen werden vielleicht nicht beantwortet oder die Reaktion auf gezielte Fragen ist nicht so, wie Sie sich das erhofft haben.
Machen Sie sich Notizen zu den einzelnen Fragen. Wenn Sie keine oder keine befriedigenden Antworten bekommen, haken Sie nach. Lassen Sie sich Dokumente wie Pass und andere auf jeden Fall zeigen. Falls es möglich ist, kopieren Sie diese Dokumente auch. Das mag ein wenig mühsam anmuten und am Anfang einer Beziehung, bei der Verliebtheit vorherrscht, auch vielleicht von Ihnen als zu misstrauisch oder nicht als sinnvoll erachtet werden, aber die Mühe lohnt sich, um ggf. Bezness erkennen oder sogar ausschließen zu können.

Sollte er/sie es ablehnen, zu diesen Fragen Antworten zu geben, empfehlen wir auf jeden Fall, die Finger von dieser Beziehung zu lassen. Wer nichts zu verbergen hat, kann auf diese allgemeinen Fragen durchaus antworten. Lassen Sie sich diese Antworten aber, wenn möglich, auch irgendwie belegen. Glauben Sie bitte nicht, was Sie nur von ihm/ihr gehört haben. Aufgrund unserer bisherigen Arbeit bei C.I.B. raten wir Ihnen, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen, bevor Sie sich auf eine Beziehung einlassen, die Ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird und das meist nicht zu Ihrem Glück und Ihrer Zufriedenheit.

1. Tabellarischer Lebenslauf (detailliert!!)
- Persönliche Daten (Geburtstag, -ort, etc.)
- Ausbildung, Abschluss (Zeugnis?)
- Beschäftigung nach Ausbildung (lückenlos für jedes Jahr mit
Angabe Arbeitgeber, Zeugnisse, Kopien)
- Sprachen (welche? Kenntnisse in Wort und Schrift?
Bescheinigungen?)
- Führerschein? Welche? (in Deutschland überschreibbar ohne
erneute Prüfung?)
- Sonstiges

2. Familie von ?
- Vater (Alter, derzeitiger Beruf? frühere Berufe? Wo arbeitet er? In
welchen finanziellen Verhältnissen lebt die Familie?)
- Mutter (Alter, Beruf)
- Geschwister (welche? Alter? Beruf? verheiratet, mit wem? (ggf.
binational?) Kinder?)
- leben weitere Verwandte dort oder Europa? Welche und wo?

3. Wie stellt sich er/sie sein/ihr Leben in Deutschland vor?
- Spricht er/sie deutsch? Wie verständigen Sie sich mit ihm/ihr?
- Was weiß er/sie über Deutschland und seine Traditionen?
- Ist er/sie bereit, sich diesen Werten anzupassen? (Der Gast passt
sich den Werten des Gastlandes an!!)
- Wie wichtig ist ihm, eine „unberührte“ Frau zu heiraten? Sind sie
z. B. seine erste Frau? Haben Sie Kinder aus erster Ehe? Wie steht
er dazu?
- Hat sie Kinder aus erster Ehe? Haben die Kinder Kontakt zu ihrem
Vater?
- Kennt er/sie die Lebenshaltungskosten in Deutschland? Kennt
er/sie den Arbeitsmarkt in Deutschland? Welche Art Arbeit ist
er/sie bereit anzunehmen? Reicht das für eine Familie, wenn Sie
evtl. Kinder bekommen?
- Was bedeutet für ihn/sie Familie?
- Wie wichtig ist für ihn/sie, in Deutschland Kontakt zu Landsleuten
zu unterhalten? In welchem Umfang?
- Stimmt er zu, dass Sie auch nach der Heirat alleine ausgehen
(Freundinnen treffen, Fitness Training, Tanzen, etc.)?
- Inwieweit prägen Wunschvorstellungen sein/ihr Bild von Ihnen
und Deutschland? Darüber müssen Sie sich vor einer evtl. Ehe klar
werden.


4. Können Sie sich ein Leben in seinem/ihrem Land vorstellen?
- Was wissen Sie über sein/ihr Heimatland und seine Traditionen?
- Sind Sie bereit, sich diesen Werten anzupassen? (Der Gast passt
sich den Werten des Gastlandes an!!)
- Glauben Sie, glaubt er, dass Sie als Frau in seinem Land geachtet
werden? Achtet er Sie?
- Was bedeutet für Sie Familie?
- Inwieweit prägen Wunschvorstellungen Ihr Bild von ihm/ihr und
seinem/ihrem Heimatland? (Darüber müssen Sie sich vor einer
evtl. Ehe klar werden)


5. Besser kennen lernen
- Wäre er/sie bereit, mit einem Touristenvisum ein halbes Jahr in
Deutschland zu leben, damit Sie ihn/sie im Alltag und nicht nur
unter Urlaubsbedingungen kennen lernen? Vorausgesetzt, Sie
wollen bei einer evtl. Ehe in Deutschland leben.
- Welchen finanziellen Anteil wäre er/sie bereit, für diesen
Aufenthalt beizusteuern?
- Warum oder wird (von Ihnen oder von ihm/ihr) so schnell auf
Heirat gedrängt?
- Warum und wann hat er/sie schon mal ein Touristenvisum
beantragt? Warum ist dies abgelehnt worden (Details), Wer hat
für das Touristenvisum die Einladung ausgesprochen?

6. Heirat
- Wie stellen Sie sich Ihre Heirat vor? (Zuerst Hochzeit in XX? Dann
in Deutschland? Keine Blitzhochzeit mit 2 Trauzeugen!!!! Dies
sollte der „schönste Tag“ Ihres Lebens sein)
- Erwarten Sie vor einer evtl. Heirat, dass er/sie Ihre Familie
kennen lernt und Sie seine/ihre?
- Hat er für Sie eine „Morgengabe“ vorgesehen? (wie in seinem
Land evtl. üblich) Welche? Wenn nein, warum nicht?
- Wie stellt er/sie sich das Eheleben vor? Stellung der Frau in der
Familie, bei der Kindererziehung, im Beruf, im Eheleben

7. Ehevertrag
- In orientalischen Ländern sind Eheverträge meist üblich. Dort
abgeschlossene Eheverträge nehmen aber nicht auf die Umstände
einer europäischen Ehefrau/eines europäischen Ehemannes
Rücksicht und gelten hier in D nicht.
- Um in Deutschland ohne Einschränkung gültig zu sein, sollte der
Ehevertrag hier durch einen spezialisierten Notar notariell
beurkundet werden. Das geht nur im Beisein beider Partner.
- Im Internet findet man Muster von Eheverträgen, diese sollte man
Punkt für Punkt durchsprechen. Hat er/sie bei irgendeinem Punkt
Schwierigkeiten? Falls ja, warum? Ist er/sie bereit, diesen
Ehevertrag zu unterschreiben?
- Wegen der besonderen rechtlichen Situation in seinem/ihrem
Heimatland sollte anschließend eine beglaubigte Übersetzung des
Ehevertrags auch in seinem Land notariell vollzogen werden. Ist
er/sie damit einverstanden?

Für ihn/sie gibt es keinen Grund, einen solchen Ehevertrag nicht zu unterschreiben. Der Ehevertrag dient Ihrer Sicherheit!

8. Kinder
- Bestimmte „Grundrechte“ verbindlich festlegen! (siehe auch
Ehevertrag)
- Sollen die Kinder in Deutschland aufwachen und hier erzogen
werden? Wie steht er/sie z. B. zum Christentum, wie steht er/sie
zu Ihrer Religion? Wie religiös ist er/sie selber?
- Nach welchem Glauben werden die Kinder erzogen? (Werden
Jungs/Mädchen beschnitten?)
- Sind Sie über das Sorgerecht etc. im Heimatland des Vaters
Informiert
- Sind Sie darüber informiert, dass eine Ausreise von Ihnen oder
den Kindern vom Vater z. B. in Ägypten verboten werden kann?
- Würde er zustimmen, notariell in seinem Land festlegen zu
lassen, dass Sie jederzeit auch mit gemeinsamen Kindern aus
seinem Land ausreisen dürfen?


9. Fragebogen zur binationalen Beziehung von CiB e.V. Nr. 1

- Bitte alle 24 Punkte des Fragebogens Nr 1 mit ihm/ihr
diskutieren. Es hilft Ihnen, sich darüber klar zu werden, ob Sie
eine solche Beziehung tatsächlich eingehen wollen.

Und es hilft, besser zu erkennen, ob hier Bezness im Spiel ist oder nicht.


Liebe Userin, lieber User,

es ist ein richtiges Stück Arbeit, all diese Themen Punkt für Punkt durchzusprechen und zu diskutieren. Aber es ist absolut notwendig, um Ihre künftige Verbindung auf eine (einigermaßen) tragfähige Basis zu stellen. Bitte einigen Sie sich zu jedem Punkt auf einige Stichworte. Er/Sie wird das verstehen, wenn er/sie dauerhaft mit Ihnen leben möchte.

Wir möchten noch darauf aufmerksam machen, dass die Beantwortung dieser Fragen natürlich keine Garantie dafür ist, nicht einem Beznesser/einer Beznesserin aufgesessen zu sein. Es verringert aber das Risiko.
Gemeinsam sind wir stark!
Arche Noah
 
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Beitragvon Pamela » 06.02.2009, 00:00

Die Auflistung finde ich suuuper und äußerst hilfreich!

Allerdings will ich auch nochmal darauf hinweisen, dass die Existenz der oben genannten Dokumente (Pass, Zeugnisse) Betrug nicht ausschließt. Besonders in schwarzafrikanischen Ländern ist es sooo einfach diese zu fälschen.
Auch falsche englische und polnische Pässe sind viel im Umlauf.

LG!
Gruß
Pamela
_____________________________________________________________
Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes.
(P. Scholl-Latour)
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Beitragvon ocean12 » 06.02.2009, 09:59

Gute Arbeit!
Aber Pamela hat recht, das Meiste kann man bei Schwarzafrikanern vergessen. Erstens kann man alle Papiere leicht fälschen und zweitens wissen die Frauen, dass ein magerer sozialer und oft auch intellektueller Hintergrund besteht.

Was ich aber unbedingt auf die Liste setzen würde:

Sind Sie sich bewusst, dass ein Kind eines Moslems automatisch als Moslem geboren wird? Auch wenn der Mann behauptet, die Religion sei für ihn nicht wichtig?"

Das wird oft verschwiegen oder als unwichtig abgetan, wenn das Kind da ist, ist auch die Katastrophe da.
Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen. Z.B. wenn die Frau praktizierende Christin ist und darauf wert legt, den Koran gut kennt und gut argumentieren kann. Also so gut wie nie...

Zudem:
Ist ihr Partner bereit, dass ein Kind einen europäischen Namen erhält? Resp. als Zweitnahme?

Auch hier fallen die Frauen oft aus allen Wolken, wenn der Partner absolut keine Zugeständnisse macht. Ob er will, oder nicht: er hat eine Familie im Hintergrund. Und die akzeptiert niemals einen Patrick oder eine Daniela.

In meiner über 13-jährigen Tätigkeit in der binationalen Beratung waren das die häufigsten Probleme. (neben Geld)

ocean
ocean12
 

Beitragvon Anaba » 06.02.2009, 11:26

Sind Sie sich bewusst, dass ein Kind eines Moslems automatisch als Moslem geboren wird? Auch wenn der Mann behauptet, die Religion sei für ihn nicht wichtig?"


Danke Ocean, diese Frage gehört unbedingt dazu und wir werden sie aufnehmen.
Liebe Grüße
Anaba

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anaba@1001Geschichte.de

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
Kurt Tucholski
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Beitragvon karol » 06.02.2009, 11:43

"Sind Sie sich bewusst, dass ein Kind eines Moslems automatisch als Moslem geboren wird? Auch wenn der Mann behauptet, die Religion sei für ihn nicht wichtig?"

bezüglich gemeinsamer kinder würde ich noch einfügen: ...und im muslimischen glauben erzogen wird...

gruß,
karol

p.s.: dieser thread liefert auch einige antworten: :wink:

http://www.1001geschichte.de/phpBB2/vie ... php?t=1725
karol
 

Beitragvon ocean12 » 06.02.2009, 12:45

das stimmt nur bedingt, Karol.
Mein Ex war Koranlehrer für Kinder. Nur die konvertierten Mütter sind bei einer binationalen Beziehung darauf bedacht, dass ihre Kinder islamisch erzogen werden. Die Männer scheren sich nicht darum. Hauptsache es hat einen moslemischen Namen, ist als Junge beschnitten, isst kein Schweinefleisch.
Das ist anders, wenn beide Elternteile islamisch sind wie z.B. türkisch-türkisch. Da spielt sich alles in deren Kultur ab.
Die eingewanderten, resp. eingeheirateten Moslems sind äusserst selten aktiv in der (religiösen) Erziehung.
ocean
ocean12
 

Beitragvon karol » 06.02.2009, 13:01

...aber der weihnachtsbaum und der adventskranz und - kalender haben dann nichts mehr in der wohnung zu suchen, oder?

dürfen die mädchen ohne weiteres zum schwimmunterricht und später in die disco? dürfen die mädchen sex vor der ehe haben?


muss das zum verzehr vorgesehene tier (z.b. huhn) geschächtet werden - womöglich in der badewanne?

wer garantiert, dass nach einer scheidung der mann nicht die gemeinsame tochter zu sich nimmt und in seinem heimatland( z.b. ägypten) inoffiziell beschneiden lässt?


fragen über fragen... :?:
karol
 

Beitragvon Jezabel » 06.02.2009, 13:12

Im Prinzip wäre so ein Fragebogen richtig.
Nur:
Jeden Tag werden wir mit Fragebögen, Umfragen und Anträgen zugemüllt.
Und nun soll eine Dame, voll des AMIGA's sowas ausfüllen und ,noch schlimmer, mit dem Partner besprechen? Die Frau wird von Rassismus (wenn nicht noch Schlimmerem) sprechen...und Bezzi wird ihr mit treudoofem Augenaufschlag ALLES sagen, was sie zu hören wünscht!
Wenn's um die AE geht, also um alles, wird er sogar damit einverstanden sein, sein zukünftiges Kind notfalls Jesus taufen zu lassen. Erst mal. Im Erzählen (und Schwören) sind sie ja alle gross.

Und die Papiere sind, wie Ocean schon schrieb, das Papier nicht wert auf dem sie gefälscht wurden.

Meine Frage: Ist auf den Fragebogen schon mal positives Feedback bekommen? Positiv in dem Sinne: "Gottlob hab' ich das gelesen, darüber nachgedacht...und das Ganze danach abgeblasen"
Lassen Sie IHN stottern! ( Ephraim Kishon)
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Beitragvon ocean12 » 06.02.2009, 14:35

Absolut richtig.
Eigentlich sollte man so einen Fragebogen persönlich abgeben. Weil diese AMIGA-Damen sich selten informieren. Der Typ gibt sich "europäisch" und schon denken sie, alles sei o.k. Sie suchen ja gar nicht im Internet, oder eben selten.
Ich habe Dramen erlebt, das kann ich euch sagen.
Z.B. ein libanesisch-schweizerisches Paar (kein Bezzness), einige Jahre glücklich, das erste Kind kommt, und der Weihnachtsbaum samt Plätzchen flog aus dem Fenster. Ohne Vorwarnung, einfach so. Es kam ihm in den Sinn, dass er ja Moslem ist und er jetzt ein Vorbild sein sollte. Die Frau mit dem Baby im Arm drehte fast durch, das war ein vollkommen fremder Mensch! Solches und ähnliches habe ich erlebt, das kann schlimm ausarten.
Manchmal könnte ich verzweifeln.
Es kommt auf so vieles an, das man nicht vorherplanen kann.
Leben Familienangehörige hier, die rapportieren? Kennt er sich und seine Religion wirklich? Wie soll das eine verliebte Frau herausfinden, wenn sie vom Islam nur weiss, was sie über Irak und Afghanistan im TV sieht?

Wir können nur hoffen, dass immer mehr Menschen auf diese Seite stossen und sich auch die Mühe machen zu recherchieren.
ocean
ocean12
 

Beitragvon karol » 06.02.2009, 15:04

hallo,

den frisch verliebten empfehle ich auch zu folgender literatur zu greifen:



meiner meinung nach standen die ägypter vor vierzig jahren dem westen liberaler und aufgeschlossener gegenüber, wie heutzutage!

Bitte keine Links einsetzen. Auf unserer Bücherliste ist das Buch übrigens auch. :wink: http://www.1001geschichte.de/seite206aa ... aaaaa.html L.G. Anaba
karol
 

Beitragvon Canim » 06.02.2009, 15:21

Es mag sein, dass manche Frau den Fragebogen nicht wirklich "durcharbeitet". Aber drüber schauen werden sicher einige und einige der Fragen bleiben bestimmt auch im Kopf haften und dann fängt Frau irgendwann auch mal an, sich Gedanken zu machen. Sie muss die Fragen ja auch nicht alle in einer halben Stunde beantworten, manches kann sie am Anfang eh noch nicht beantworten. Er soll nur ein weiterer Gesichtspunkt im Umgang mit binationalen Beziehungen sein und als solcher ist er sicher hilfreich.

Einige der Punkte wurden auf Anregungen einzelner User hinzugefügt und so kann Frau sich durchaus ein umfassendes Bild machen, was im einzelnen auf sie zukommen kann. Das hat nicht nur etwas mit Bezness zu tun, sondern die Fragen dienen auch durchaus dazu, sich darüber Gedanken zu machen, ob viele der automatisch aufkommenden Probleme in einer binationalen Beziehung überhaupt zu leisten wären oder ob die Frau bereit ist, sich dann überhaupt tiefer in eine solche Beziehung zu begeben.

Denn eine binationale Beziehung (ob mit oder ohne Bezness) ist ein hartes Stück Arbeit.

Und gerade, weil die Frauen anfangs rosarot sehen und viele Fragen wie z. B. Religion, Beschneidung, Erziehung, Rechtsfolgen etc. nicht absehen kann bzw. sie noch gar nicht im Kopf gestellt hat, ist er sicher durchaus hilfreich.

LG
Canim
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Beitragvon Canim » 06.02.2009, 15:21

Und gerade wenn es um Habibi geht, suchen Frauen doch nach Informationen bis zum gehtnichtmehr, also warum nicht auch einen Fragebogen?

Schönes Wochenende!
Canim
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Beitragvon Lippi » 06.02.2009, 15:46

Ganz wichtig finde ich die Erwähnung der Morgengabe


Jede verliebte Frau , die sich mit dem Gedanken trägt Habibi zu heiraten, sollte sich über Höhe und Art der Morgengabe informieren und auf diese unbedingt bestehen und diese in Form eines Brautgeldes anfordern.

Allein da wird sich schon die Spreu vom Weizen trennen :lol:

Meint der Mann es wirklich ernst, wird die Familie dieser Aufforderung nachkommne, tut sie es nicht......ich gehe mal von 99, 9 Prozent aus :shock: .........ist Habibi ein Beznesser

Vielleicht gibt es ja einige User hier, die die Frage der Höhe der Morgengaben beantworten können, ich kann da leider mit meinem Kanister Olivenoel nicht mitreden :oops: :wink:

Vielleicht hat die Ein oder Andere ja mehr zu bieten


LG Lippi
Ich wollte lieben,
ich wollte geliebt werden.
Also verliebte ich mich
Mit anderen Worten:
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Beitragvon Canim » 06.02.2009, 15:55

Liebe Lippi,
dazu wäre wichtig, zu eruieren, wie die Gepflogenheiten bei Hochzeiten in den einzelnen Ländern oder auch Regionen sind und ob das auch auf ausländische Bräute zutrifft.

Vielleicht gibt es hier ja einige UserInnen, die sich damit gut auskennen und uns eine Liste erstellen könnten.

Diese Morgengaben sind aber Privatsache, oder sieht das jeweilige Ehegesetz das auch vor, damit meine ich jetzt nicht das islamische oder religiöse, sondern das gesetzliche Eherecht des jeweiligen Landes.

Denn wenn es nur "Sitte" ist, bringt eine solche Liste nicht unbedingt etwas, denn Sitten und Gebräuche richten sich doch immer sehr nach der jeweiligen Befindlichkeit des Beznessers, ganz nach seinem Belieben wird das ausgelegt.

Schönes WE
Gruß
Canim
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Beitragvon Lippi » 06.02.2009, 16:05

Das habe ich dazu gefunden:

xxxxxxx


Frau und Geld

Die neue Regel, das Brautgeld an die Frau selbst statt an ihre männlichen Verwandten zu bezahlen, und das Recht der Frauen zu erben (das sie vor dem Islam nicht besassen), verbesserten die ökonomische Stellung der Frau:



«Und diejenigen von euch, die abberufen werden und Gattinnen zurücklassen, haben ihren Gattinnen eine Versorgung für ein Jahr zu vermachen, ohne sie (aus dem Haus) auszuweisen. Wenn sie aber von sich aus ausziehen, so besteht für euch kein Vergehen, wenn sie über sich in rechtlicher Weise verfügen. Und Gott ist mächtig und weise.» (Koran 2, 240)



Allerdings erben Frauen und Mädchen auf Grund ihres Geschlechts nur die Hälfte von dem, was der Bruder erhält (Koran 4, 12 f).



Bei einer Scheidung resp. Verstossung hat sie das Recht auf einen finanziellen Ausgleich (Koran 2, 241).

Der Link wurde gelöscht. Wer Interesse hat bitte Lippi anmailen. L.G. Anaba
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Beitragvon Lippi » 06.02.2009, 16:10

Ich dachte hier sollte nichts ohne Quellenangabe zitiert werden ? :?
Ich wollte lieben,
ich wollte geliebt werden.
Also verliebte ich mich
Mit anderen Worten:
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Beitragvon Canim » 06.02.2009, 16:27

Lippi, kannst du mir den link mal schicken. Ich schau mal, ob ich da was zusammen finde bzw. zusammenstellen kann.

LG
Canim
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Beitragvon Jezabel » 06.02.2009, 16:28

Ich bin nochmal fies:
Die eigentliche Wirksamkeit von diesen Fragebogen ist der, dass es beim "Diskutieren" über - doch nen Haufen Fragen- schon zum finalen Schuss kommt.
Denn das sind ja immerhin knallharte Fragen, auf die ich als Frau,(die geheiratet werden soll!) ein Recht habe, eine klare Antwort zu kriegen. Und ernstgemeinte Gespräche zwischen den Geschlechtern sind ja nicht so gerne gesehen.
Wenn ich nach zwei Jahren "Beziehung" immer noch nur weiss "er macht irgend was mit Informatik"..ja, dann wird die plötzliche Frage nach einem Lebenslauf...darf ich sagen - ziemlich getürkt oder Wischiwaschi sein. Oder es gibt den üblichen Streit von wegen mangeldem Vertrauen...oder ein "isch libbe disch, das genug.".. Also, spätestens da dürfte der erste Krach vorprogrammiert sein. Jedenfalls bei mir.
Wenn ich ein Bezzi wäre, wär' mir das Ganze schon viel zu lästig. Sprechen wir doch lieber über L'amour, neues Handy und die schöne Sonne.
Und wenn Frau da hartnäckig bleibt mit ihren Fragen, dürfte die Lovestory ein rasches Ende finden!
Ihr seid ganz schön gefinkelt! :twisted:
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Beitragvon Canim » 06.02.2009, 16:29

Deine Fundstellen beziehen sich auf den Koran und wie ich annehme, auf die Verwendung der Scharia als Recht. Das wäre z. B. im Iran so bei Ehescheidungen oder dergl. Aber in Tunesien oder der Türkei wird ja nur die standesamtliche Ehe anerkannt. Sieht da der Gesetzgeber z. B. auch Morgengaben vor? Ich sehe die im Augenblick eher im Reich der Freiwilligkeit bzw. bei islamischen Hochzeiten ohne offiziellen Charakter.

LG
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Beitragvon karol » 06.02.2009, 17:26

@ anaba,

warum löscht du den titel des buchs und meine kurze erläuterung dazu???:

den link hatte ich übrigens von der forums-internen bücherliste! :wink:

"gefangen im geliebten land"

warum werden sehr hilfreiche links gelöscht?
das verstehe ich nicht!
karol
 

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