Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon Julija » 06.06.2018, 12:05

Nur um das richtig zu verstehen... Er hatte bereits eine 4jährige Beziehung mit einer Albanerin, die in Deutschland lebte, die aber nicht den Eltern vorgestellt wurde?
Du wurdest aber vorgestellt und warst damit die Erste, die vorgestellt wurde.
Was sagt er denn dazu, dass er die andere nicht vorgestellt hat? Die hatte doch in den vier Jahren bestimmt auch den Wunsch offiziell die Frau an seiner Seite zu sein.
Und bei euch dann gleich Vorstellung nach einmal Sehen in Deutschland und bei einem Besuch im Kosovo. Das finde ich schon etwas seltsam.

Was studiert er denn und wie lange geht das noch?
Vielleicht hat er tatsächlich die Chance ein Arbeitsvisum zu erhalten. Er kann sich ja jetzt schon mal für Deutsch-Kurse einschreiben.

Ich würde da an deiner Stelle unverbindlich bleiben. Das herauszufinden und Wege zu finden ist seine Aufgabe und seine Verantwortung.

Das ändert aber nichts an eurer Konstellation. Selbst wenn er ein Arbeitsvisum bekäme, könnte er jederzeit seine Arbeit und damit seine Aufenthaltsrecht verlieren. Da ist es alle mal sicherer eine Frau mit deutschem Pass im Hintergrund zu haben. Das einfachste wäre für ihn ein Baby. Da braucht er bezüglich einer Ausweisung keine Sorgen zu haben.
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon Nilka » 06.06.2018, 13:05

Julija hat geschrieben:Überleg dir gut, ob du so eine komplizierte Beziehung willst, ganz unabhängig von seiner Nationalität.
Als ich 19 war, was habe ich da so alles ausgelebt. Schwimmen im See, nachts auf Partys, tagsüber in Cafés gesessen. Zwischendrin immer mal wieder selbstkritische Phasen mit "Wo will ich hin, was will ich wie erreichen". Ich hätte überhaupt keinen Kopf gehabt, eine komplizierte Beziehung zu führen und dann auch noch Deutschunterricht zu geben. Du wirst so viel Zeit am Computer und am Handy verbringen. Pass auf, dass deine tolle erste Erwachsenen-Zeit nicht an dir vorbei zieht.

Liebe Dasma,

du bist so blutjung. Du hast noch mindestens 10 Jahre Zeit, um das Leben zu genießen, um sich zu besinnen, was dir im Leben wichtig ist und um herauszufinden, welche Mann für dich gut ist.
Setze sich nicht freiwillig in ein Käfig, das höchstwarscheinlich auch noch eine Falle ist :(
Denn ... ich denke auch, dass es einen Grund hat, warum ausgerechnet dir diese Ehre zugeteilt wurde.

und dann noch seine Eltern, was mich ziemlich überrascht hat, da jeder meint, dass Albaner seine Freundin erst relativ spät seinen Eltern vorstellt.

Das alleine wäre für mich Grund genug, um weg zu rennen.
LG ♥ Nilka
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon leva » 06.06.2018, 14:12

Dasma1 hat geschrieben:@Julija

Die eine Frau hat 6 Jahre lang in Deutschland gelebt und arbeitet in einem Call-Center, wo sie hauptsächlich nur mit Schweiz und Deutschland machen. Die andere hat als Kind 2 Jahre dort gelebt und sie liebt es einfach und studiert jetzt deutsch und unterrichtet sogar.

Er studiert zur Zeit.

wie hat sie denn in D gelebt,mit welchem Visum?

Wie man die Arbeit in einem call center lieben kann ist mir schleierhaft.
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon Julija » 06.06.2018, 14:38

Liebe leva,

ich verstehe das so:
Frau 1 hat sechs Jahre in Deutschland gelebt und arbeitet in einem Call-Center mit Kunden aus Deutsch und Schweiz. (Die Seriösität sei mal dahin gestellt.)
Frau 2 hat als Kind zwei Jahre in Deutschland gelebt und liebt die Sprache. Außerdem studiert sie Deutsch und unterrichtet diese Sprache auch.

Emily hat ja schon darauf hingewiesen, dass die deutsche Sprache schon während des Kosovo-Krieges gelernt sein könnte. Das macht auch Sinn.
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon leva » 06.06.2018, 15:13

Julija hat geschrieben:Liebe leva,

ich verstehe das so:
Frau 1 hat sechs Jahre in Deutschland gelebt und arbeitet in einem Call-Center mit Kunden aus Deutsch und Schweiz. (Die Seriösität sei mal dahin gestellt.)
Frau 2 hat als Kind zwei Jahre in Deutschland gelebt und liebt die Sprache. Außerdem studiert sie Deutsch und unterrichtet diese Sprache auch.

Emily hat ja schon darauf hingewiesen, dass die deutsche Sprache schon während des Kosovo-Krieges gelernt sein könnte. Das macht auch Sinn.


waren sie dann kosovo Fluechlinge u mussten in ihr Land zurueckkehren?
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon Ariadne » 07.06.2018, 15:13

Liebe Dasma, du schriebst:
"Dieses Beispiel habe ich meinen Eltern vorgelegt. Ich bin einfach keine Frau, die sich unterordnet oder besser gesagt sich unterdrücken lassen würde. Aber das alles wollen meine Eltern ja nicht sehen"

Deine Eltern wissen, dass du eine selbstbewusste, moderne Frau bist und deshalb sind dagegen. Und sie haben recht. Wenn du so bleiben möchtest, lass es sein, nicht weiter ausprobieren, wie es sein könnte. Denn man ergibt sich in Abhängigkeit und der Weg zurück ist sehr beschwerlich. Wie andere User auch geschrieben haben, du bist noch so jung, du hast noch massig Zeit. Man muss im Leben nicht alles ausprobieren, vor allem nicht, wenn die Situation so unsicher ist.

Wir haben unsere Lektion gelernt, es war aber nicht unbedingt notwendig und es tut unheimlich weh. Erspare dir Leid und Schmerzen, solange es noch geht.
Viel Glück
Ariadne
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka
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Re: Beziehung mit einem Kosovo-Albaner

Beitragvon mountkenia » 08.06.2018, 15:35

Servus Dasma!
Ich war 8Jahre(vor vielen Jahren,der Kosovokrieg war im 3.Jahr unserer Ehe) verheiratet, daher kann ich 1000% bestätigen,was meine Vorgänger/innen geschrieben haben. Es stimmt, sie(Männer) geben sich zuerst modern denkend,Religion eher im Hintergrund,je länger man in so einer Beziehung verweilt, desto mehr kehren sie den Macho heraus und treiben sich(wenn sie ihren sicheren Aufenthalt haben) nächtelang mit den Freunden--und Mädchen in Discos und zwielichtigen Lokalen herum.Da hat "Frau" überhaupt nichts zu sagen....denke,das hast du nicht notwendig.
Bin und war auch immer selbstbewusst und nicht verbiegbar gewesen, jedoch bemerkte ich immer mehr,dass ich in die untergeordnete Rolle hineinwuchs.Als er dann kriminell wurde,ließ ich mich endlich scheiden,auch das ging mit Lebensbedrohung vor sich....gekränkte Ehre,einen Albaner verlässt man nicht...usw.
Ich kenne bis heute keine deutsch/österreichische Beziehung, die länger als 6 bis 7Jahre dauerte.
Sogar die schon hier geborenen Kinder meiner Exschwägerinnen(also man sollte denken,viel integrierter) sind alle mit Albanern verheiratet worden,obwohl so einige vorher in Beziehungen mit Österreicherinnen waren, duldete die Familie nur eine albanische Frau zum Heiraten.
Höre auf den Rat deiner Eltern und genieße deine Jugend mit allem was Spaß macht und ich rate dir oder lege dir nahe:lass die Finger davon, du ersparst dir viel Leid, vertanene Zeit und Dramen.
glg sendet dir Viktoria
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