Zur Geschichte 387

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Nilka
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Nilka » 17.08.2021, 12:01

Vielleicht sendest du falsche Signale, Karl?
Oder dein Beuteschema entspricht unglücklicherweise einer Frauengruppe, in der sich mehrheitlich welche befinden, die als Lebensziel haben, einen "reichen Europäer" richtig finanziell auszunehmen und wenn nichts mehr z holen gibt, sich einen Anderen zu suchen zu dem gleichen Zweck. Sprich: weibliche Bezzis.

Ich würde mein Glück dort suchen, wo nicht so sehr nach finanziellen Status Wert gelegt wird. Allgemein.
Notfalls seine Reichtümern oder gutes Einkommen verschleiern :wink:
Dann zeigt sich vielleicht das wahre Ausmaß der wahren Liebe 8)
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gadi
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von gadi » 17.08.2021, 17:34

karima66 hat geschrieben:
17.08.2021, 11:08
Vielleicht solltest du dein Frauenbild noch mal überdenken und nicht so vorbelastet auf Frauen schauen dann wirst du auch liebevolle Frauen kennenlernen, es kommt viel auf die eigene Ausstrahlung an was für Menschen man kennenlernt.
Nilka hat geschrieben:
17.08.2021, 12:01
Vielleicht sendest du falsche Signale, Karl?
Oder dein Beuteschema entspricht unglücklicherweise einer Frauengruppe, in der sich mehrheitlich welche befinden, die als Lebensziel haben, einen "reichen Europäer" richtig finanziell auszunehmen und wenn nichts mehr zu holen gibt, sich einen Anderen zu suchen zu dem gleichen Zweck. Sprich: weibliche Bezzis. Ich würde mein Glück dort suchen, wo nicht so sehr nach finanziellen Status Wert gelegt wird. Allgemein.
Notfalls seine Reichtümern oder gutes Einkommen verschleiern :wink:
Dann zeigt sich vielleicht das wahre Ausmaß der wahren Liebe 8)
Ich glaube auch, obiges wäre mal eine Überlegung wert, Karl.
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Toastie
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Toastie » 18.08.2021, 10:27

Lieber Karl,

nachdem auch ich geschrieben habe, dass ich dein Frauenbild eher befremdlich finde, kann ich dir auch kurz erklären warum. Du schreibst es ginge um gegenseitigen Respekt, Teamwork und eine Kommunikation auf Augenhöhe, da gebe ich dir 100% Recht, das sehe ich genauso! Aber du schreibst auch sehr verallgemeinernd über Frauen und hast sehr konkrete Vorstellungen und Erwartungen an eine "vernünftige" Frau. Du schreibst über die bedingungslose Liebe und ich bin mir nach deinen Zeilen nicht sicher, wie deine eigene bedingungslose Liebe einer Frau gegenüber aussieht? Darüber hast du nichts geschrieben. Also was tust du für eine Frau, wenn es in einer Beziehung absolut nicht um materielle Dinge gehen sollte/darf?
KarlG hat geschrieben:
29.07.2021, 16:50
Die meisten Frauen sind materiell gesinnt. Sie sind einfach gesagt, nur gierig. Versprich ihnen ein Haus, ein Auto, was immer sie wollen und sie sind zu allem bereit. Diese Frauen mit dir, was du willst. Du denkst nur an das Material. Sie empfinden keine Gefühle, nicht einmal Liebe, dafür sind sie nicht gemacht. Über diese Frauen brauchen wir kein Wort mehr zu verlieren, sie sind es nicht wert! Ist es jetzt überhaupt möglich, eine anständige Frau zu finden? Es ist möglich, aber sehr schwierig. Es gibt wenige Frauen, die unseren Respekt verdienen.
So über "die Frauen" zu denken finde ich respektlos und traurig! :cry: Du sprichst hier über Frauen, die Männer gezielt benutzen aber sicher nicht über "die Frauen". Hast du einen Ratgeber für Männer darüber verfasst oder woraus zitierst du hier? Weil du schreibst "unseren Respekt verdienen", ich gehe also davon aus, du siehst dich als Repräsentant und Sprachrohr " aller Männer" an? Dabei hast du vielleicht die Liebe einfach am falschen Ort gesucht, wie einige vor mir auch schon anklingen haben lassen. Also als weißer (reicher) Mann in Afrika deine Werte bei einer (ärmlich lebenden) schwarzen Frau zu finden ist schon mehr als schwierig. Die Chance ist groß, dass man dort für die Menschen (Männer wie Frauen!) nicht mehr als ein Geldschein auf 2 Beinen ist, Mittel zum Zweck, kein "Partner", und sicher in erster Linie mal kein potentieller Kandidat für ehrliche Liebe. Dieses Gefühl mit dem Geldschein auf 2 Beinen hatte ich in meiner Zeit in Westafrika tagtäglich! Deswegen kann man doch aufgrund dieser Erfahrung mit einer Frau nicht auf alle Frauen (aller Kulturen) schließen? Vielleicht würde es dir helfen, die Charakteristika und Wertvorstellungen einer Frau mit ihrer Kultur zu verknüpfen?
KarlG hat geschrieben:
29.07.2021, 16:50
Was also macht eine gute Frau aus? Eine gute Frau sollte nachdenklich, liebevoll und fürsorglich sein. Dies ist eine Frau, die kleine Dinge für dich tut, aus keinem anderen Grund, aus dem sie dich liebt, und natürlich tust du es für sie. Eine Frau, die dir, wenn sie dich anlächelt, keine andere Wahl lässt, als zurück zu lächeln. Eine Frau, die von Herzen Wärme ausstrahlt. Das ist eine Frau, die ein Mann heiraten möchte, und er sollte heiraten. Eine gute Frau sollte gottesfürchtig sein. Sie sollte nicht nur eine Kirchgängerin sein, sondern auch Rollen in der Kirche haben. Wie Chorleiter oder Jugendleiter. Der Pastor sollte sie kennen. Sie sollte immer den Vordersitz in der Kirche einnehmen.
Irgendwie lieb deine Beschreibung, v.a. das mit dem Lächeln :mrgreen: !
Aber wo sind die Werte wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Handlungsfähigkeit, Authentizität? Für mich ist das alles sehr oberflächlich, "lächeln", "liebevoll", "fürsorglich" sein, das sollte sich irgendwie von selbst verstehen und keiner besonderen Anstrengung bedürfen?! Und in die Kirche gehen und dort ein Amt ausüben, okay...wie du sagst, das macht einen auch nicht automatisch zum besseren Menschen. Die Gefahr ist halt, wenn man sich auf Oberflächlichkeiten versteift, dass man dann diese Art der Frauen anzieht. Denn für eine gewisse Zeit kann jede Frau lächeln und liebevoll sein. Die Frage ist doch, ob sie mit dir durch Dick und Dünn gehen kann und nicht was sie in der Kirche für Funktionen bekleidet?
KarlG hat geschrieben:
29.07.2021, 16:50
Eine gute Ehefrau sucht immer nach Wegen, ihre Liebe zu ihrem Mann auszudrücken, indem sie sich an besondere Tage in seinem Leben erinnert, ihm Geschenke macht und ihm durch andere kleine Gesten zeigt, dass sie ihn liebt. Ehemänner lieben das, es ist nicht viel, aber es zeigt, dass die Frau Liebe empfindet. Eine gute Frau erwartet nicht nur von ihrem Mann, dass sie zuhört, was sie zu sagen hat, sie hört auch ihrem Mann zu und spricht über die Dinge, die ihn interessieren. Sie sollte keine Angst haben, dich zu korrigieren oder zu ihren Fehlern zu stehen . Eine aufrichtige, nicht defensive Person kann selbst die schlimmsten Fehler, die Sie begangen haben, vermitteln, ihnen vergeben, aber sicherstellen, dass Sie von den Auswirkungen befreit sind. Sie versteht, dass Respekt auf Gegenseitigkeit beruht. Sie versteht, dass Sie den Respekt Ihres Mannes verdienen, Sie müssen Respekt zeigen, Liebe und ihn respektieren. Eine gute Ehefrau macht ihren Ehemann zu ihrer obersten Priorität, nicht ihre Kinder, Freunde oder Eltern. Die meisten Frauen verstehen nicht, dass sie, wenn sie ihren Mann als König behandelt, Königin wird.
Aufmerksam sein (auf beiden Seiten) ist sicher wichtig (wobei ich Geschenke dabei nicht als wichtig erachte!)! Verantwortung über die eigenen Taten ("Fehler") zu übernehmen sicher auch, genau wie das gegenseitige Respekt-Zeigen. Aber das betrifft Männer und Frauen gleichermaßen, ich kann da keine spezifische Anforderung an eine Frau herausfiltern, die ein Mann nicht ebenso zu erfüllen hätte. Den letzten Satz könnte man auch umdrehen "die meisten Männer verstehen nicht, dass er, wenn er ihre Frau als Königin behandeln, König wird". Also mir wird nicht klar, was jetzt eine gute, "vernünftige" Frau wirklich ausmacht, weil ja alles aufgelistete genauso für "vernünftige" Männer gilt? :mrgreen: :wink:
Liebe Grüße,
Toastie
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von gadi » 18.08.2021, 17:57

Toastie hat geschrieben:
18.08.2021, 10:27
Aufmerksam sein (auf beiden Seiten) ist sicher wichtig (wobei ich Geschenke dabei nicht als wichtig erachte!)! Verantwortung über die eigenen Taten ("Fehler") zu übernehmen sicher auch, genau wie das gegenseitige Respekt-Zeigen. Aber das betrifft Männer und Frauen gleichermaßen, ich kann da keine spezifische Anforderung an eine Frau herausfiltern, die ein Mann nicht ebenso zu erfüllen hätte. Den letzten Satz könnte man auch umdrehen "die meisten Männer verstehen nicht, dass er, wenn er ihre Frau als Königin behandeln, König wird". Also mir wird nicht klar, was jetzt eine gute, "vernünftige" Frau wirklich ausmacht, weil ja alles aufgelistete genauso für "vernünftige" Männer gilt? :mrgreen: :wink: Liebe Grüße, Toastie
Dem schließe ich mich voll an. Sollte man nicht eher fragen "was macht einen guten Menschen aus?"
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Toastie » 19.08.2021, 09:27

gadi hat geschrieben:
18.08.2021, 17:57
Sollte man nicht eher fragen "was macht einen guten Menschen aus?"
Genau das ist der Punkt, Gadi, es geht um den Menschen, nicht das Geschlecht!
Vielleicht sollte man in erster Linie die Gemeinsamkeiten und weniger die Verschiedenheiten der Geschlechter betrachten, um eine/-n geeignete/-n Partner/-in zu finden. Ich habe in diesem Thread oft das Gefühl das andere Geschlecht wird fast mystifiziert, wie eine andere "Spezies" betrachtet :mrgreen: , fast schon etwas Furchteinflößendes. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern machen vielleicht die Anziehungskraft, den Reiz, die Spannung des "Unbekannten" aus. Aber für eine gelingende langjährige Partnerschaft sind m.M.n. die Werte ausschlaggebend, die man teilt, hier sollte man nach Übereinstimmungen suchen, die es unabhängig vom Geschlecht gibt. Es gibt sicher auch Frauen, die einen Mann suchen, der gerne lächelt, fürsorglich, aufmerksam und lieb ist :D , ob das für eine gelingende Partnerschaft genug ist, wenn man keine Werte teilt, ist aber fraglich.
Liebe Grüße,
Toastie
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von KarlG » 19.08.2021, 16:39

Zur Rolle der Frau in Kenya.
Dazu fallen mir 2 Begebenheiten ein.
1.in Kisii hat jemand eine Frau verbrannt. Sie war eine Hexe! Ich meine, so einfach geht das ja nicht, die Frau wird geschrien haben. Geholfen hat ihr niemand. War im Fernsehen.
2. Da war ich dabei. Der Nachbar hatte eine Auseinandersetzung mit seiner Frau. Das ist ein Lehrer.. Er hat sie zu Boden geworfen und fixiert. Dann hat er die Polizei gerufen. Die war nicht sehr interessiert, hat nur gefragt, ob die Frau noch lebt. Er hat geantwortet, ja. Polizei hat gemeint, ruf wieder an wenn sie tot ist, dann holen wir den kötper ab.

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Nilka » 19.08.2021, 18:50

Andere Länder andere Sitten. Brrrr...nichts wie Weg da!
Ausländer werden diese "liebgewordenen" Gegebenheiten nicht ändern können. Das können nur die Menschen selbst, die in diesen Ländern leben.
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Cimmone » 19.08.2021, 19:19

Das ist schrecklich, wie wenig Wert die Fauen in so vielen Ländern haben. Das solche Grausamkeiten toleriert werden ist untragbar.

Mit diesen Werten sind die Menschen dort aufgewachsen.
Sie können nur selbst erkennen, dass das grausam und lieblos ist. Ein von außen Kommender wird da wenig ausrichten können.
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von gadi » 20.08.2021, 21:58

Ich stimme Nilka und Cimmone völlig zu. Der Vergleich hinkt ein wenig, aber: wie in Afghanistan momentan gut zu sehen (von "außen" kann man wenig an den dortigen Zuständen ändern, auch wenn man schon lange dort lebt). Lieber Karl, vielleicht wäre es besser, dein Beziehungsglück "hier" zu suchen.
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von NGal » 09.09.2021, 21:45

Als eine Europäerin and gläubige Christ(in), wurde ich auch unbedingt einen ehrlichen, zuverlässigen, liebevollen, intelligenten usw. gläubigen Christ. Leider habe ich durch vielen Jahren gemerkt, dass eine aktive Rolle in eine Kirche (oder eine christliche Gemeinde) zu haben, bedeutet noch nichts...

Man kann alle richtige Worte sagen, und einen Gutmenschen vorspielen, und trotzdem ein Verbrecher, Kriminell, Betrüger oder sogar Pädophile sein.
Eine Mitgliedskarte bedeutet nichts, aber überhaupt nichts..

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von leva » 09.09.2021, 22:46

Das wusste schon Martin Luther vor 500 Jahren.
Es wurde geheuchelt und abgezockt fuer das Seelenheil.
Ich hoffe ,darauf faellt heute keine/r mehr rein.

NGal
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von NGal » 09.09.2021, 23:13

"Sie sollte nicht nur eine Kirchgängerin sein, sondern auch Rollen in der Kirche haben. Wie Chorleiter oder Jugendleiter. Der Pastor sollte sie kennen. Sie sollte immer den Vordersitz in der Kirche einnehmen..."

Diese Erwartung hier finde ich sehr gefährlich, ob ein Mann or eine Frau. :shock:
In vielen Kulturen(Kenia and viele andere afrikanische Länder..), ist die Gemeinde nur ein 'Social Club', und man geht hin für Gesellschaftlichen Gründen... Nix unbedingt mit Ehrlichkeit oder Glauben zu tun.

Ehrliche Christen habe ich eher ausserhalb offiziellen Kirchenkreisen getroffen ... :D :)

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von chavah » 14.09.2021, 08:52

Das Beuteschema von Mann und Frau ist häufig immer noch sehr unterschiedlich. Fällt mir immer wieder in meinen Beratungen auf. Ich wurde darauf durch die Tatsache aufmerksam, dass im Fall der Trennung erschreckend viele Frauen gar nicht wissen, was ihr Mann verdient. Und gerade diese Männer suchen sich Frauen, die eben dieses klassische überholte Ehebild leben wollen. Das sind dann eben häufig Frauen aus dem Ausland, die in Deutschland auf den Mann angewiesen sind, also abhängig, die alles andere akzeptieren, aber eben auch die, die diese Suche professionell ausnutzen. Und gerade diesen Männern schmeichelt oft die vorgegebene Bewunderung, dieses als "Macher" dastehen, eben als ganz toller Hecht, auch in finanzieller Hinsicht.

Ganz anders bei den Frauen. Da stehen viel mehr die Gefühle im Vordergrund, man verliebt sich und ist bereit, alles zu geben, auch finanziell. Man gibt sich selbst auf, isoliert sich vom alten Leben, weil die Menschen aus diesem Leben den Lover einfach nicht verstehen, schlägt alle Warnungen in den Wind. Diese erreichen nicht die Gefühlsebene der Frau, denn der neue Lover ist ja ganz anders als alle anderen aus seinem Heimatland, aus seiner Umgebung, was weiß ich. Da ist dann ein verzweifeltes Klammern, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Und dann hört man auch immer wieder (was mich fassungslos macht) "lieber so einen als gar keinen."

Was bei beiden Geschlechtern noch nicht angekommen ist, das ist, dass man ja nicht nur einen Partner heiratet, also den Menschen, sondern immer auch seine Vergangenheit. Also seine Erziehung, seine Kultur, die Kultur seines Landes, seine Familie, seine Religion. Und je älter so ein Partner ist, desto mehr hat ihn sein bisheriges Leben geprägt. Und umerziehen kann man niemanden. Man kann sich bis zu einem gewissen Punkt anpassen, kein Problem. Aber ausradieren kann man nichts.

Und wenn man denn erkennt (das gilt jetzt auch für beide Geschlechter), dann man immer wieder auf Partner aus anderen Kulturkreisen, mit anderer Hautfarbe, anderer Religion reinfällt, dann muss man vielleicht auch mal kritisch in sich gehen und analysieren, woran das liegt. Am falschen Vorstellungsbild, an fehlendem Selbstbewusstsein, an was sonst? Das wäre für mich der Einstieg, um so Beziehungskatastrophen zu vermeiden.

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Cimmone » 14.09.2021, 09:09

chavah hat geschrieben:
14.09.2021, 08:52
Und wenn man denn erkennt (das gilt jetzt auch für beide Geschlechter), dann man immer wieder auf Partner aus anderen Kulturkreisen, mit anderer Hautfarbe, anderer Religion reinfällt, dann muss man vielleicht auch mal kritisch in sich gehen und analysieren, woran das liegt. Am falschen Vorstellungsbild, an fehlendem Selbstbewusstsein, an was sonst? Das wäre für mich der Einstieg, um so Beziehungskatastrophen zu vermeiden.
Ganz meine Meinung. Die Frage, die sich früher oder später gestellt werden sollte ist nicht "Was hat sie/er getan oder unterlassen?" sondern "Was hab ich mir bieten lassen und warum?" Auf diese Weise lernt man seine Schwächen, Bedürftigkeit und Bedürfnisse kennen und macht sich selbst sicher vor übergriffigen, lieblosen, ausbeutenden Beziehungen. Die anderen kann man nicht ändern. Nur sich selbst.
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von leva » 15.09.2021, 16:25

chavah hat geschrieben:
14.09.2021, 08:52
Das Beuteschema von Mann und Frau ist häufig immer noch sehr unterschiedlich. Fällt mir immer wieder in meinen Beratungen auf. Ich wurde darauf durch die Tatsache aufmerksam, dass im Fall der Trennung erschreckend viele Frauen gar nicht wissen, was ihr Mann verdient. Und gerade diese Männer suchen sich Frauen, die eben dieses klassische überholte Ehebild leben wollen. Das sind dann eben häufig Frauen aus dem Ausland, die in Deutschland auf den Mann angewiesen sind, also abhängig, die alles andere akzeptieren, aber eben auch die, die diese Suche professionell ausnutzen. Und gerade diesen Männern schmeichelt oft die vorgegebene Bewunderung, dieses als "Macher" dastehen, eben als ganz toller Hecht, auch in finanzieller Hinsicht.

Ganz anders bei den Frauen. Da stehen viel mehr die Gefühle im Vordergrund, man verliebt sich und ist bereit, alles zu geben, auch finanziell. Man gibt sich selbst auf, isoliert sich vom alten Leben, weil die Menschen aus diesem Leben den Lover einfach nicht verstehen, schlägt alle Warnungen in den Wind. Diese erreichen nicht die Gefühlsebene der Frau, denn der neue Lover ist ja ganz anders als alle anderen aus seinem Heimatland, aus seiner Umgebung, was weiß ich. Da ist dann ein verzweifeltes Klammern, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Und dann hört man auch immer wieder (was mich fassungslos macht) "lieber so einen als gar keinen."

Was bei beiden Geschlechtern noch nicht angekommen ist, das ist, dass man ja nicht nur einen Partner heiratet, also den Menschen, sondern immer auch seine Vergangenheit. Also seine Erziehung, seine Kultur, die Kultur seines Landes, seine Familie, seine Religion. Und je älter so ein Partner ist, desto mehr hat ihn sein bisheriges Leben geprägt. Und umerziehen kann man niemanden. Man kann sich bis zu einem gewissen Punkt anpassen, kein Problem. Aber ausradieren kann man nichts.

Und wenn man denn erkennt (das gilt jetzt auch für beide Geschlechter), dann man immer wieder auf Partner aus anderen Kulturkreisen, mit anderer Hautfarbe, anderer Religion reinfällt, dann muss man vielleicht auch mal kritisch in sich gehen und analysieren, woran das liegt. Am falschen Vorstellungsbild, an fehlendem Selbstbewusstsein, an was sonst? Das wäre für mich der Einstieg, um so Beziehungskatastrophen zu vermeiden.
Klasse Beitrag...und ja ,die Vernetzung im Hirn u Erziehung fuer Maenner u Frauen in verschiedenen Laendern ist kompletto anders. :idea: :wink:

KarlG
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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von KarlG » 16.09.2021, 07:02

Das ist zwar nicht aus Kenia, ist in Uganda geschehen, dennoch ist das auch hier in Kenia gültig.
Ein irischer Staatsbürger weint, nachdem das Mpigi Magistrate Court ihn aus einem Haus und 10 Grundstücken, darunter einer Farm im Wert von Milliarden Schilling, verurteilt hat, nachdem er die Immobilien im Namen seiner ugandischen Verlobten gekauft hatte, aber nicht beweisen konnte, dass er der Finanzier ist hinter.

In ihrem am Freitag letzter Woche ergangenen Urteil entschied die Oberrichterin Ruth Nabaasa, dass das Gericht nicht auf die Einzelheiten eingehen werde, ob das Geld, das Frau Catherine Nakawooza verwendet hat, um 10 Grundstücke, 10 Morgen Ackerland in Namayumba im Distrikt Wakiso und andere Ein milliardenschweres Haus wurde von David Michael O'Connel finanziert.

„Allein der Finanzier einer Landtransaktion zu sein, für die eine andere Person als Eigentümer registriert wird, gehört nicht zu den rechtlich anerkannten Ausnahmen von der Unanfechtbarkeit des Eigentumsrechts nach dem Registration of Titles Act“, sagte Chief Magistrate Nabaasa.

„Es erscheint unsinnig und akademisch, dass dieses Gericht es wagt zu analysieren, ob es tatsächlich die Gelder des Beklagten (Herr O'Connel) sind, die das Land der Petenten (Frau Nakawooza) bezahlt haben. Mir ist bekannt, dass die Petentin (Frau Nakawooza) den Zusammenhang zwischen den von der Beklagten vorgelegten dokumentarischen Beweisen bestritten hat, um zu beweisen, dass er die Geldquelle für die Grundstückstransaktionen der Petentin war“, fügte sie hinzu.

„Dennoch bin ich aufgrund meiner Feststellungen in Ausgabe 2 davon überzeugt, dass das Wohnheim der Petentin (Frau Nakawooza), in dem sie sich normalerweise mit ihren drei Ausgaben aufhält, rechtmäßig ihr gehört. Eine Anordnung erlässt es, den Beklagten (Herrn O'Connel) daran zu hindern, dieses Haus ohne die vorherige Erlaubnis des Petenten zu betreten“, urteilte Frau Nabaasa.

Frau Nakawooza wurde von Herrn Godfrey Rwalinda vertreten, während Herr Mohammad Mbabazi der Anwalt von Herrn O'Connel war.
Gerichtsdokumente zeigen, dass Herr O'Connel und Frau Nakawooza ab etwa 2002 eine Beziehung hatten.

Etwa zur gleichen Zeit blieb das Paar zusammen und bekam später drei Kinder.
Laut Gerichtsakten führte Frau Nakawooza Beweise dafür, dass sie am 25. Januar 2014 in Bweyogerere in der Nähe von Kampala eine übliche Ehe mit Herrn O'Connel geschlossen hatte.

Sie führte auch Beweise dafür an, dass sie während des Zusammenlebens eine Reihe von Immobilien erworben hat, die sie auf ihren Namen registrierte und alle Eigentumsdokumente der Obhut und Obhut von Herrn O'Connel anvertraute.

Frau Nakawooza führte auch Beweise dafür an, dass sie nach ihrer Heirat eine weitere Immobilie in Nansana erworben haben, bestehend aus 11 eigenständigen Mieteinheiten, deren Personalien Herr O'Connel heimlich vor ihr verschwieg.
Als Reaktion darauf bestritt Herr O'Connel jedoch, eine traditionelle Ehe mit Frau Nakawooza zu feiern.

Er sagte, die Ereignisse vom 25. Januar 2014 in Bweyogerere seien keine traditionelle Ehe, sondern nur ein Besuch bei Frau Nakawoozas Mutter, die als der Mann bekannt ist, der mit ihrer Tochter zusammen war und auch der Vater der drei Kinder war.

Herr O'Connel sagte auch, da er kein Ugander sei, sei es ihm nicht erlaubt, Mailo-Land zu kaufen, und kaufte es daher im Namen von Frau Nakawooza.

„Im Prozess legte der Angeklagte (Herr O'Connel) eine Vielzahl von Dokumenten vor, die Banküberweisungen und Wechsel belegen, um zu beweisen, dass er die tatsächliche Geldquelle für die Immobilien war“, sagte Herr O'Connel.

„Er behauptete auch, dass zwischen ihm und der Petentin vereinbart wurde, dass die Petentin, da sie ein Ausländer mit irischer Staatsbürgerschaft war, der keine Mailo-Anteile an Land in Uganda besitzen könne, nachdem sie sich als Eigentümerin für mehrere Mailo-Grundstücke registrieren ließ, die Petentin dann hinrichten würde Peppercorn-Pachtverträge zu seinen Gunsten als Pächter für jede der Immobilien würden ihm die Vollmachten erteilen, jede Immobilie nach eigenem Ermessen zu nutzen und zu behandeln“, fügte er hinzu.

Der irische Staatsbürger bestritt auch, ein grausamer Vater für seine drei Kinder zu sein.

Frau Nakawooza hatte in ihrer Klage die gerichtliche Verfügung beantragt, ihre angebliche Ehe aufzuheben, eine Verfügung, die Herrn O'Connel den Zugang zu ihrer ehelichen Wohnung untersagt, und eine Verfügung, die ihr das Sorgerecht für ihre Kinder gewährt.

Aber das Gericht entschied in seinem Urteil, dass zwischen den beiden keine Ehe bestand, daher gab es nichts aufzulösen.

Das Gericht stimmte Frau Nakawooza jedoch zu und gewährte ihr das Sorgerecht für ihre drei Kinder mit der Begründung, dass diese noch jung sind und die Fürsorge ihrer Mutter brauchen.

Gelübde, Berufung einzulegen
Herr O'Connel sagte gestern, er sei mit der Gerichtsentscheidung unzufrieden und fügte hinzu, dass er innerhalb von 14 Tagen Berufung einlegen werde.

„Wenn ausländische Investoren wie ich hier auf ihr Vermögen abzielen, spricht sich das schnell herum und verbreitet sich schnell und schreckt viele weitere potenzielle Investoren ab“, sagte er.

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Cimmone » 16.09.2021, 07:22

Hallo Karl,

Dies liest sich wie ein Pressetext.
Solche solltest Du nur mit Quellenangabe in deutscher Sprache hier einstellen.
Füge bitte den link zum Quelltext im nächsten Beitrag ein
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky

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Re: Zur Geschichte 387

Beitrag von Mafa11 » 16.09.2021, 10:22

KarlG hat geschrieben:
16.09.2021, 07:02
„Allein der Finanzier einer Landtransaktion zu sein, für die eine andere Person als Eigentümer registriert wird, gehört nicht zu den rechtlich anerkannten Ausnahmen von der Unanfechtbarkeit des Eigentumsrechts nach dem Registration of Titles Act“, sagte Chief Magistrate Nabaasa.

Verständlich. Das ist wie in Deutschland. Das Haus, Grundstück, Wohnung usw. gehört dem, der im Grundbuch drinsteht, und nicht dem, der es bezahlt hat. Wenn ich in Deutschland einer Frau 200.000 Euro gebe und die sich damit eine Wohnung kauft und dann im Grundbuch steht, interessiert das kein Schwein, dass ich das bezahlt habe. Die Wohnung gehört ihr. Ich glaube auch kaum, dass das in Irland anders ist. Dass der Typ überhaupt auf die Idee kommt, dass ihm da irgendwas in Uganda gehört, ist schon selten dämlich.
KarlG hat geschrieben:
16.09.2021, 07:02
Das Gericht stimmte Frau Nakawooza jedoch zu und gewährte ihr das Sorgerecht für ihre drei Kinder mit der Begründung, dass diese noch jung sind und die Fürsorge ihrer Mutter brauchen.
Auch das ist wie in Deutschland. Hier gilt, die Mutter ist das Beste für das Kind. Väter sind überflüssig. Die sollen Unterhalt zahlen und fertig.

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