Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

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Evelyne
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Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Evelyne » 15.12.2021, 14:42

Viele Geschichten aus meiner Zeit in Tunesien sind fest in meinen Erinnerungen verankert.
Deshalb will ich euch in diesem Jahr mal wieder eine kleine Weihnachtsgeschichte erzählen. Es ist keine typische Bezness-Geschichte, aber sie macht deutlich, wie das Leben so mancher europäischen Frau, die der tunesischen Familie keine "Reichtümer" bringen kann, verläuft ...
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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Nilka
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Nilka » 15.12.2021, 15:38

Danke, liebe Evelyne, für diese berührende Geschichte.
Es fängt immer so unspektakulär an und Frau ist für ihr ganzes Leben erledigt.
Ihr konntet ihr helfen ( in diesem Fall und durch diesen glücklichen Zufall) ihr Schicksal erträglicher machen.
LG ♥ Nilka

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

Cimmone
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Cimmone » 15.12.2021, 15:42

Wirklich, sehr berührend.
So wirken Engel.

Danke für diese Geschichte aus Deinem persönlichen Fundus. 💕
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky

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gadi
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von gadi » 15.12.2021, 15:58

Da habt ihr "indirekt und trickreich" (so werden auch die meisten "orientalischen Frauen" vorgehen, wenn sie etwas erreichen wollen) ein Weihnachtswunder bewirken können, Evelyne. Sehr bewegend. ✨🎄🎁🎇
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Desert Dancer
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Desert Dancer » 16.12.2021, 12:32

Sehr berührend.

Wie mag es Sabine wohl heute gehen?
Es sind ja schon viele Jahre ins Land gegangen.
Ehemaliges CIB-Vereinsmitglied

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Mafa11
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Mafa11 » 16.12.2021, 13:29

"Kinder gehören lt. Gesetz in muslimischen Ländern immer zum
Mann. Sollte Sabine das Land verlassen, müsste sie ihr Kind zurücklassen. Das wollte und
konnte sie nicht."

Das hat mich brutal an meine eigene Geschichte erinnert. Wäre ich eine Frau, hätte ich damals einfach gehen können, nachdem mir eröffnet wurde, dass die Ehe beendet sei. Ihr erinnert euch, damals war unser Kind ca. 6 Wochen alt und der Aufenthalt gesichert, wodurch ich nicht mehr benötigt wurde. Als Mann machst Du das aber nicht. Für Männer gilt in Deutschland:

"Kinder gehören lt. Rechtsprechung in westlichen Ländern immer zur
Mutter. Sollte Mafa die Mutter verlassen, müsste er sein Kind zurücklassen. Das wollte und
konnte er nicht."


Das war schon sehr bitter. Bis HEUTE übrigens !!

Cimmone
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von Cimmone » 16.12.2021, 13:47

Es ist auch bitter.
Je nach Situation für beide Seiten.
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky

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StrivingForLight
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Re: Geschichte 392 - Weihnachtsgeschichte 2021

Beitrag von StrivingForLight » 21.12.2021, 23:57

Dies ist wieder eine sehr bewegende Geschichte, Evelyne.
Mit 16 Jahren lernte Sabine den Raschid kennen und hat quasi ihr blutjunges Leben an diesen Mann gebunden, ein Leben, das noch gar nicht begonnen hatte, das gerade erst aufblühen wollte und schon nahezu erstickt wurde. Da kann ich mir gut vorstellen, dass Sabine Euch als Weihnachtsengel empfunden hat.
Ich hoffe sehr für Sabine und wünsche ihr alles Gute, und dass sie viel Freue an und mit ihrem Töchterchen hatte und hat.
"Und wenn du das Gefühl hast, dass gerade alles auseinander zu fallen scheint, bleib ganz ruhig ...
es sortiert sich gerade neu!"
Autor unbekannt

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