Zur Geschichte 338

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Evelyne
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Zur Geschichte 338

Beitrag von Evelyne » 16.08.2017, 11:58

Und wieder eine Geschichte, die von einem Asylbewerber aus Nigeria handelt. Maria ist nach einer schweren Krankheit noch psychisch labil und trifft in der Bahn auf einen Beznesser . Aber lest selbst. Außer einem emotionellen Schaden, ist Maria nichts passiert. Dennoch zeigt diese Geschichte, wie leicht man in so eine Situation geraten kann, wenn das Leben gerade nicht so läuft, wie es eigentlich sein sollte.
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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karima66
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von karima66 » 16.08.2017, 13:28

Hallo Maria,

natürlich verurteile ich dich nicht ist es mir doch selbst auch schon so ergangen, dass in Phasen im Leben wo man emotional labil ist und sich klein und unbedeutend fühlt, sich mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch und Trost vom Partner wünscht als dieser geben kann, empfänglich ist für jeden Strohhalm der einen rauszieht aus dem Alltag, es baut auf, schmeichelt einem und man sieht wieder Licht am Horizont und geniesst das, völlig verständlich.
Wie gut, dass du trotzdem mitgedacht hast, nicht an Geld kamst und vor allem auch standhaft bliebst dich nicht auf mehr einzulassen.
Damit bleib mehr heil emotional und die Nähe zu deinem Mann konnte vertrauensvoller wieder gelingen.
Auch wenn so ein Erlebnis noch mehr Chaos schafft und einen kurzfristig noch mehr runter zieht so warst du doch stark genug dich zu besinnen, hast nicht wirklich was verloren, aber vielleicht jetzt mehr Kraft wieder auf die Füsse zu kommen wie vorher und weisst deinen Mann an deiner Seite mehr zu schätzen.

Alles Gute!

Maria2017
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 16.08.2017, 17:41

Liebe Carima66,

vielen Dank, es tut gut, dass mich jemand versteht. Ich mache mir ja selbst die größten Vorwürfe, dass ich das alles (für mich) so lange mitgemacht habe.
Ich weiß heute auch, dass ich meinen Mann sehr verletzt habe. Aber es geht bergauf. Wie gesagt, in einem anderen Forum bin ich wirklich ganz nieder gemacht worden.
Trotzdem denke ich oft noch an den Nigerianer. Er hat mir doch sehr zugesetzt. Wie andere in dem Forum kann ich es auch noch nicht wirklich glauben, dass ich auf einen Beznesser reingefallen sein soll. Wie auch immer, ich versuche nach vorne zu schauen und mich etwas abzulenken. Emotional ist es natürlich immer noch eine große Hürde, wenn die Themen mit meinem Mann besprochen werden, der nicht mehr viel davon wissen will (verständlicherweise).
LG Maria
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Maria2017
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 16.08.2017, 18:26

oje, jetzt habe ich vor lauter Aufregung noch Deinen Namen falsch geschrieben.
Ich meinte natürlich Hallo Karima66 ;-)
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Anaba
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Anaba » 16.08.2017, 19:36

Hallo Maria,

herzlich willkommen im Namen des Teams 1001 Geschichte.
Wir wünschen dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Anaba

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Grampusgriseus
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Grampusgriseus » 16.08.2017, 19:45

Liebe Maria,

wofür sollte man Dich verurteilen? Weshalb Dich runter machen? Da kann ich nicht die Spur eines Grundes erkennen... Was das wohl für ein Forum gewesen sein mag??? :shock:
Ich bin im Gegenteil sehr beeindruckt, wie unglaublich schnell (so empfinde ICH das) Du dem Bezzi auf die Schliche gekommen bist und entsprechend konsequent gehandelt hast. Hut ab! Und das alles auch noch obwohl es Dir psychisch gerade nicht so gut ging. Da kannst Du wirklich sehr stolz drauf sein. Bei mir hat das deutlich länger gedauert...obwohl ich mich sogar als ausgesprochen stabil empfand damals.
Ich bin mir sicher, dass Du die Blockade aufrecht erhalten kannst. Denn, das dies ein Bezzie ist, ist ja wohl sonnenklar!
Wer weiß, vielleicht war das ein unterbewusster Hilferuf an Dich selbst und Deinen Mann, das bei Euch irgendwo der Wurm drin ist.

liebe Grüße
Grampusgriseus

brighterstar007
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von brighterstar007 » 17.08.2017, 18:01

Liebe Maria,

durch den Altersunterschied/ offensichtliche Geldforderungen würden wir wahrscheinlich von Bezness reden.

Verstehen kann ich dich insofern gut, dass ich für exotische
Männer empfänglich bin, insbesondere nach meiner sehr langen Ehe und ewig zurückliegenden Scheidung von einem Schwarz-Afrikaner, einer SEHR
langen EINSAMKEITSPHASE als Alleinerziehende und einer einjährigen on/off Beziehung/lovers/ Kumpelstatus mit einem Nigerianer.
Natürlich habe ich viele seiner Lügen durchschaut. Die körperliche Anziehung und schöne Erlebnisse in der Natur haben mir - trotz dunkler
Wolken - gut getan und ich habe einiges über mich gelernt.
Meine Lebenssituation ist halt anders, als vor 25 bis 30 Jahren.

Sei dankbar, dass die Beziehung zu deinem Mann wieder funktioniert.

Liebe Grüße

Brighterstar

Maria2017
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 17.08.2017, 20:06

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für den tollen Zuspruch. Leider kann man Gefühle nicht wirklich abstellen. Ich denke trotz allem noch an die schöne Anfangszeit. Auch mir haben die Komplimente und Aufmerksamkeiten sehr gut getan. Nach wie vor kann ich es immer noch nicht fassen, dass die Geschichte mir passiert ist. Wie ich bereits erwähnt hatte bin ich in einem anderen Forum sehr gedemütigt worden. Ich bin als rücksichtslos und ohne Empathie hingestellt worden. Das hat mich in meiner physischen Verfassung natürlich noch mehr verletzt. Ab nächsten Monat steige ich nun auch wieder in das Arbeitsleben ein. So kann es wieder etwas zur Normalität übergehen. Ich muss aber gestehen, dass mir das Arbeiten nach der emotionalen Geschichte sehr schwer fällt. Mein Kopf ist noch nicht frei.
Wenn ich mal wieder einen Rückfall habe lese ich wieder andere Geschichten hier. Das hilft und lässt mich nicht so schuldig stehen.

Vielen Dank für die freundliche Aufnahme hier und die guten Wünsche.

Maria
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Laura Marie
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Laura Marie » 17.08.2017, 21:30

Liebe Maria,

auch ich möchte Dir gratulieren zu Deinem rechtzeitigen Absprung, und das in einer Situation, in der Du sehr bedürftig warst. Super gemacht!
Es ist ein Geschenk, dass Dein Mann Dir verziehen hat und ihr evtl. sogar gestärkt aus der Situation hervorgeht.
Ein Tipp:
Versuche ihn nicht zu sehr mit dem zu belasten, was Dich noch belastet bei der Verarbeitung der "Geschichte". Es ist Deine Geschichte, Deine Verantwortung auch mit den Schuldgefühlen, die ja da sind, fertig zu werden. Dieser Tipp ist nicht böse gemeint, keineswegs.

Grüße
Laura
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Maria2017
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 21.08.2017, 15:34

Liebe Laura,

vielen Dank für Deinen Tipp. Ich habe ihn schon beherzigt. Ich möchte die Geschichte auch abschließen, ohne nochmals irgendjemand damit zu konfrontieren. Leider geht das nicht so schnell. Dies habe ich auch wieder am Wochenende gemerkt. Irgendwie ist dieses verletzt sein und die Gewissheit, dass man so vera....t worden ist doch noch so tief. Mein Mann ist toll. Ich hoffe nur, dass es bei mir nicht wieder umschlägt und ich mich so schlecht fühle. Na ja, das ist eine andere Geschichte, die immer wieder mit meiner psychischen Verfassung zu tun hat.
Trotzdem, bei mir ist außer ein paar emotionale Blessuren (ich habe mich hier rechtzeitig eingeloggt) und ein bitterer Nachgeschmack nichts kaputt gegangen. Dafür möchte ich allen hier recht herzlich danken. Ihr habt mir die Augen geöffnet.

LG Maria
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Laura Marie
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Laura Marie » 21.08.2017, 20:54

Liebe Maria,

Du schriebst:
Ich möchte die Geschichte auch abschließen, ohne nochmals irgendjemand damit zu konfrontieren. Leider geht das nicht so schnell.
Ich finde es toll, dass Du versuchst, Deinen Mann nicht zu sehr damit zu belasten, mit dem, was Dir noch zu schaffen macht. Damit zeigst Du, dass Du ihn achtest.
Dennoch ist es wichtig, Deinem Schmerz, so "unangemesssen" er Dir vielleicht vorkommt ob der Kürze der Geschichte, Ausdruck zu verleihen. Vielleicht hast Du eine geduldige Freundin und vielleicht sogar Therapeutin, oder Du schreibst hier weiter. Du kannst Dir auch alles von der Seele schreiben, ganz für Dich selbst. Das tut sehr gut und hilft Dir auch sicher bei der Verarbeitung. Diese Gedanken müssen ja irgendwie raus!

LG Laura
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Maria2017
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 23.08.2017, 18:51

Liebe Laura Marie,
ich möchte meine Freundin nicht so sehr mit der Geschichte belasten. Sie hat mir immer ins Gewissen geredet (was auch toll war). Sie ist nur unendlich froh, dass ich das alles beendet habe. Leider dauert es sich mit dem Ent-Verliebtsein dieses Mal so lange oder tut besonders weh. Ich weiß echt nicht weshalb das so ist. Gestern habe ich einen Artikel gelesen "10 falsche Vorstellungen, die „weiße“ Frauen sich über „schwarze“ Männer machen" und prompt ist mein bisschen Selbstbewusstsein noch mehr nach unten gerutscht. Was lässt man/frau alles mit sich machen. Es ist halt gegenüber meinem Mann nicht in Ordnung dass der "Schwarze Mann" mir immer noch im Kopf herum schwirrt. Wann ist das alles zu Ende. Selbst Ablenkung ist schwer ;-(
LG Maria
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Laura Marie » 23.08.2017, 21:16

Liebe Maria,

was sind denn die falschen Vorstellungen, kannst Du sie schreiben, wenn Dir das recht ist? Vielleicht hilft das auch anderen, sich zu überprüfen? Ich selbst würde das auch gern lesen. :)
Bedauerst Du das nicht gehabte Abenteuer? Hoffe, ich frage nicht zu indiskret. Oft ist es ja die "Exotik", das Fremde, die Abenteuerlust, das Ausbrechen aus dem Alltag, was da eine Rolle spielt. Das verstehe ich total.
Wegen des Artikels brauchst Du Dich nicht schämen und vielleicht kannst Du mit Deinem Mann etwas Neues entdecken?
Schreibst Du Deine Gedanken auf, das würde Dir helfen, ganz bestimmt.
Wenn Du wieder arbeitest und da Erfolgserlebnisse hast, dann verblasst die Geschichte automatisch.

Liebe Grüße
Laura
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Anaba » 23.08.2017, 22:10

Wenn du den Titel des Artikels eingibst, findest du ihn sofort. :shock:
Ich habe es gerade gelesen und verkneife mir einen Kommentar.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Laura Marie » 23.08.2017, 22:33

Habe den Artikel gefunden, es gab schon mal einen ähnlichen, da lautete die Überschrift etwas anders. Vielen Dank auf jeden Fall für den Tipp, im Netz zu suchen, @Anaba. Nach Niveau klingen die Formulierungen nicht gerade. UND: So einfach ist das alles nicht.
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Anaba » 24.08.2017, 15:13

Hallo Maria,

ich gebe wunschgemäß deinen letzten Beitrag gelöscht.
Obwohl mir nicht klar ist, warum du das wünschst.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Anaba » 24.08.2017, 15:23

Laura Marie hat geschrieben:Habe den Artikel gefunden, es gab schon mal einen ähnlichen, da lautete die Überschrift etwas anders. Vielen Dank auf jeden Fall für den Tipp, im Netz zu suchen, @Anaba. Nach Niveau klingen die Formulierungen nicht gerade. UND: So einfach ist das alles nicht.
Stimmt, das Niveau lässt zu wünschen übrig.
Allerdings bin ich der Meinung, über einiges könnten Betroffene nachdenken.
Vor allem darüber, was diese Männer sich mit Frauen erlauben.
Wie ganz richtig geschrieben, würden viele Frauen aus ihren Ländern, vieles niemals unwidersprochen hinnehmen.
Auch wären die nicht bereit Forderungen zu erfüllen, welche an deutsche Frauen gestellt und von denen auch erfüllt werden.
Es wäre doch nicht schwierig diesen Männern Grenzen zu setzen, aber leider wird das oft nicht gemacht.
So bekommt frau keinen Respekt.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Laura Marie » 24.08.2017, 16:31

Liebe Anaba,

Du schriebst:
Stimmt, das Niveau lässt zu wünschen übrig.
Allerdings bin ich der Meinung, über einiges könnten Betroffene nachdenken.
Vor allem darüber, was diese Männer sich mit Frauen erlauben.
Wie ganz richtig geschrieben, würden viele Frauen aus ihren Ländern, vieles niemals unwidersprochen hinnehmen.
Auch wären die nicht bereit Forderungen zu erfüllen, welche an deutsche Frauen gestellt und von denen auch erfüllt werden.
Es wäre doch nicht schwierig diesen Männern Grenzen zu setzen, aber leider wird das oft nicht gemacht.
So bekommt frau keinen Respekt.
Das stimmt. Es sind schon Sachen dabei, die frau ruhig mal auf sich wirken lassen sollte. Es ist meiner Meinung nach oft die eigene große Bedürftigkeit die da reinspielt. Wenn frau sich selbst gerade elend, ausgelaugt, unattraktiv, evtl. "vom Leben betrogen" fühlt, dann fällt das schwer, die eigenen Grenzen zu ziehen. Diese Phasen hat ja jeder Mensch mal und ist auch dann besonders anlehnungsbedürftig.
Gerade dann sollte frau sich dringend klar über den eigenen Wert werden. Und eine Frau ist auch ohne Mann "etwas Wert". Was ich sehr, sehr gut und interessant fand, war, was @Chavah in einem Thread schrieb. Sie wurde häufig gefragt, warum sie denn allein lebe, sie sei doch hübsch. Dieses Kompliment ist schon zweifelhaft. Ich selbst wusste nie ob ich nun lachen oder heulen soll in solchen Situationen. Neben dem Kompliment wird unterschwellig gefragt "Was stimmt denn bei Dir nicht, woran liegt es denn?". Schrecklich. Mich habe solche Aussagen schon zeitweilig unter Druck gesetzt und Unwohlsein hervorgerufen.

Liebe Grüße

Laura
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 24.08.2017, 16:56

Liebe Anaba, ich hatte was für mich falsches geschrieben. LG Maria
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Re: Zur Geschichte 338

Beitrag von Maria2017 » 24.08.2017, 17:18

Liebe Laura Marie,
ich bedaure nicht, dass ich das Abenteuer rechtzeitig abgebrochen habe. Auch wenn ich keinen körperlichen und finanziellen Schaden davon getragen habe war es trotzdem ein Abenteuer. Es war Exotisch und am Anfang auch sehr schön so umgarnt zu werden. Auch heute merke ich wie verwundbar ich wieder geworden bin. Drei Jahre habe ich gebraucht um wieder zu spüren und zu fühlen. Dann kam dieser besagte Tag und ich hatte sehr schöne Gefühle. Allerdings bin ich jetzt der Meinung, dass ich bei der ganzen Geschichte gefühlt 1Tag schöne und gute Gefühle hatte und dafür fast 2 Monate schlechte. Ich fühle mich irgendwie belogen und betrogen. Das tut einfach weh. Zumal ich es schon ziemlich oft mitgemacht habe sowohl beruflich wie auch persönlich. Ich möchte es so sehen und ich hoffe es gelingt mir auch, mir wurde mit dem Nigerianer ein Arschengel (der Ausdruck ist nichts schlechtes, sondern wie von Robert Betz beschrieben ein Engel der Dir wieder einmal zeigt was man noch lernen muss) geschickt, um auf brutale Weise zu lernen, dass ich mich einmal mehr vor solchen Situationen wie in der Bahn schützen muss. Ebenso die Erkenntnis, dass auf eine Woche schönes immer zehnfach die Ernüchterung kommt.
Ich bin froh, dass ihr den Artikel auch mit einem kritischen Auge betrachtet. Ich bin nun auch nicht so übergewichtig und habe eigentlich auch nicht gedacht, dass ich so schlecht aussehe.
LG Maria
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