Zur Geschichte 354

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Zur Geschichte 354

Beitrag von Evelyne » 12.12.2018, 10:12

Rebekka war in Österreich neben ihrem Job als Jugendtrainerin auch als Flüchtlingshelferin tätig.
Hier erzählt sie uns, wie sie von ihren syrischen Schützlingen, für die sie sehr viel getan hatte, dann doch gnadenlos belogen und getäuscht wurde.
Lieben Gruß
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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von gadi » 12.12.2018, 20:35

Rebekka,

deine Geschichte ist keineswegs "wirr", wie du befürchtest.

Sie zeigt sehr anschaulich, wie Hilfe ausgenutzt wird und wie Schmeicheleien und Heucheleien zielgerichtet dafür eingesetzt werden, um Vorteile zu erlangen.
Sie beschreibt auch gut das Frauenbild vieler dieser jungen Männer.

Du schreibst in deiner Geschichte:

Auch wenn der Bericht etwas wirr erscheint, er soll einfach dazu aufrufen, dass sich Eltern
und Töchter mit dem Thema auseinanderzusetzen, um sie vor größeren Schäden zu
schützen. Heirat ist für jeden Flüchtling noch immer der einfachste Weg um eine
Aufenthaltsgenehmigung in Mitteleuropa zu bekommen
.

Das hoffe und wünsche ich!
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brighterstar007

Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von brighterstar007 » 13.12.2018, 17:32

Hi Rebekka,

wie wäre es, wenn deine Freundin diese dreisten Störer mal wegen stalkings anzeigt ? Inzwischen geht das nämlich.
Irgendwann muss sie wieder zurück in ihre Umgebung. da sollte sie sich VORHER Unterstützung holen.

Es ist immer schwer, wenn man/frau desillusioniert wird, aber auch gut, weil es einen der Realität näher bringt...( Ent-Täuschung).

Auch ich sehe den ein oder anderen Flüchtling, dem ich in kleinem Rahmen (durch Geschenke für die Babies zu Weihnachten) "geholfen" habe, im Rotlicht Bezirk oder vorm Wettbüro.
Es tut zwar ein bisschen weh, aber wundert mich nicht wirklich, nach allem, was ich erlebt habe. Wahrscheinlich gefährden sie so ja auch ihr
Asylverfahren, zumindest wenn sie Straftaten überführt werden.
Die Mentalität dieser Leute ist, wie sie ist. Wir können uns nur austauschen, informieren im Netz und uns durch Wissen und Vorsicht schützen.
Ändern können wir niemanden, außer uns selbst und auch nur, wenn der Leidensdruck so groß ist, dass wir selbst es wollen.

Liebe Grüße

Brighterstar

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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von Anaba » 13.12.2018, 17:54

Liebe Rebekka,

danke, dass du diese Geschichte mit uns teilst.
Viele Menschen, die sich anfangs sehr für die Flüchtlinge eingesetzt und ihnen geholfen haben,
wurden enttäuscht.
Sie haben sich aufgerieben, Zeit und Kraft investiert, um dann zu erkennen, es war umsonst.
Sobald es diesen Leuten gut geht, sie Asyl, Wohnung, Kitaplätze u.s.w. bekommen, ändert sich vieles.
Leider reden viel zu wenig Helfer darüber. Aus Scham, aus Angst?
Um so wichtiger ist es, dass jemand mutig die Wahrheit schreibt.
Vor allem, um zu warnen.
Wie du richtig schreibst, diese Leute verstehen es gut andere Menschen zu täuschen und für sich einzunehmen,
immer auf den eigenen Vorteil bedacht.
Man kann Frauen nur warnen vorsichtig zu sein.
Eltern müssen auf ihre Töchter achten und sie über diese Männer aufklären.
In vielen Fällen gab es ein tragisches Ende.
Deshalb, nochmals danke für den ehrlichen Bericht.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von Eclipse » 13.12.2018, 19:57

Diese rückstandslose Gewissensbefreitheit finde ich ebenso verstörend wie anthropologisch interessant. So viel Ignoranz & Niedertracht, das kennen wir hierzulande (noch) nicht, jedenfalls nicht so notorisch-systematisch.

Ich glaube mittlerweile, unser viel zu positives mitteleuropäisches "Menschenbild" muss dringend einer kritischen Revision unterzogen werden. Viel zu viele Leute gehen realiter davon aus, die seien pi mal Daumen so wie wir.

Was eine bittere Illusion. Wenn man über die orientalisch-islamische Mentalität aufzuklären versucht, ist man ein Nazi.

Mir ist (GsD nur recht weitläufig) eine fanatisierte "Flüchtlings"helferin bekannt, die ihre komplette Freizeit und noch erheblich mehr in diese Araber- und Afghanenbuben steckt. Ich begreife nicht, was solche Illusionistinnen in denen sehen. Wenn sie von ihrer Mission dort berichtet, beschleicht mich der Verdacht, sie kompensiere eigene Defizite: Da wird ALLES entschuldigt, schöngeredet und mit einer Vehemenz verteidigt, als gehe es um die eigene Familie (oder das "eigene Werk"?) Trotz aufopfernder Pamperei werden die Kerle selbstverständlich mit Drogen erwischt, begehen logo Straftaten oder verprügeln sich gegenseitig oder andere.

Diese Frauen haben ihr komplettes Leben in den Dienst dieser Fremden gestellt, die mittlerweile fast 3 Jahre hier sind und noch immer keinen Behördengang ohne die "deutsche Mutti" erledigen können. Hinter ihrem Rücken lachen die sich wahrscheinlich kaputt oder denken, das müsse so sein und sie hätten einen Anspruch darauf. Die "Mutti" fährt sie natürlich zu der Behörde, sogar jeden morgen in aller Herrgottsfrühe auf die Arbeit. Ungesund.

Der eigene Ehemann der SELBST-LOSEN Samariterin jedoch hockt allein daheim und legt Patiencen, und das eigene Kind fährt mit dem Bus zur Schule. :wink:

Sehr viele Helferinnen haben längst die Nase voll von diesem parasitären Verhalten und zogen sich zurück.

brighterstar007

Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von brighterstar007 » 14.12.2018, 13:29

Hi an alle, ich stelle Mal eine gewagte Theorie auf : in Ländern, in denen die materiellen Grundbedürfnisse, wie Strom, fliessend Wasser, Dach über dem Kopf,
Regelmäßige Mahlzeiten , normale Arbeits-
Möglichkeiten, erschwingliche Gesundheitsversorgung, funktionierende Verwaltung, Justiz , nicht garantiert ist, sind Menschen dazu gezwungen, kreativ und ohne Gewissen zu überleben.
Moral und ethisches handeln sind also ein
Luxusartikel der westlichen Welt, die sich Ethik leisten kann.

Ich billige diese Mentalität nicht, um dies
Gleich deutlich zu machen. Betrug , Diebstahl, Manipulation, Lüge und Verrat tun jedem weh, egal welche Hautfarbe oder
Kulturellen Hintergrund er/sie hat.

Liebe Grüße brighterstar

P.s. es wäre interessant, wenn Ethnologen/
Soziologen sich dieses Themas annehmen
Würden.

Eclipse
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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von Eclipse » 14.12.2018, 17:32

brighterstar007 hat geschrieben:
14.12.2018, 13:29
in Ländern, in denen die materiellen Grundbedürfnisse, wie Strom, fliessend Wasser, Dach über dem Kopf,
Regelmäßige Mahlzeiten , normale Arbeits-
Möglichkeiten, erschwingliche Gesundheitsversorgung, funktionierende Verwaltung, Justiz , nicht garantiert ist, sind Menschen dazu gezwungen, kreativ und ohne Gewissen zu überleben.
Moral und ethisches handeln sind also ein
Luxusartikel der westlichen Welt, die sich Ethik leisten kann.

[...]
P.s. es wäre interessant, wenn Ethnologen/
Soziologen sich dieses Themas annehmen
Würden.
Bin "nur" Historiker. Als solcher kann ich Dir sagen, dass die von Dir aufgezählten Lebensumstände bis vor noch nicht allzu langer Zeit für exakt jedes Land in Mitteleuropa zutrafen, die Leute sich aber keineswegs so verhielten.

Deine These stimmt so leider nicht.

gadi
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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von gadi » 14.12.2018, 18:32

Eclipse hat geschrieben:
14.12.2018, 17:32
brighterstar007 hat geschrieben:
14.12.2018, 13:29
in Ländern, in denen die materiellen Grundbedürfnisse, wie Strom, fliessend Wasser, Dach über dem Kopf,
Regelmäßige Mahlzeiten , normale Arbeits-
Möglichkeiten, erschwingliche Gesundheitsversorgung, funktionierende Verwaltung, Justiz , nicht garantiert ist, sind Menschen dazu gezwungen, kreativ und ohne Gewissen zu überleben.
Moral und ethisches handeln sind also ein
Luxusartikel der westlichen Welt, die sich Ethik leisten kann.

[...]
P.s. es wäre interessant, wenn Ethnologen/
Soziologen sich dieses Themas annehmen
Würden.
Bin "nur" Historiker. Als solcher kann ich Dir sagen, dass die von Dir aufgezählten Lebensumstände bis vor noch nicht allzu langer Zeit für exakt jedes Land in Mitteleuropa zutrafen, die Leute sich aber keineswegs so verhielten.

Deine These stimmt so leider nicht.
Zumal ich glaube, diese Betrüger, von denen Rebekka schreibt, hatten Strom, fließend Wasser, Dach über dem Kopf, regelmäßige Mahlzeiten, Gesundheitsversorgung, kostenlose Verwaltung und Justiz :shock: :lol: und trotzdem hatten sie nichts besseres zu tun, als zu belügen und zu betrügen.
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brighterstar007

Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von brighterstar007 » 15.12.2018, 14:24

Hi, ja klar - wenn sie schon einige
Zeit in Österreich waren...hatten sie dies
Alles. Mir schwebten bei meiner Theorie
Auch eher bettelarme Gegenden in Afrika,
Asien und Russland vor...

Liebe Grüße brighterstar

gadi
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Re: Zur Geschichte 354

Beitrag von gadi » 15.12.2018, 16:49

Achso, ich dachte, du schreibst über "Flüchtlinge" und ihre Helfer(innen). Weil es in dieser Geschichte ja auch darum geht, um "Flüchtlinge" und eine Frau die geholfen hat.
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