Zur Geschichte 279

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Evelyne
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Zur Geschichte 279

Beitrag von Evelyne » 11.08.2013, 11:52

Was muß eine Mutter alles aushalten, sich und ihre Kinder vor einem gewalttätigen Ehemann zu schützen? Da reicht es nicht, dass man ständig die Polizei bemühen und sich demütigen lassen muß.
Die ständigen Drohungen, dass einem das Kind weggenommen wird kommt noch obendrein. Diana_T_K will dennoch in das Land zurück, wo sie Ihren Peiniger kennenlernte, um vieles zu regeln...
Soll sie es wirklich wagen, mit den Kindern dorthin zu reisen?

Ich würde dort lieber alles zurücklassen, als das Risiko einzugehen, meine Kinder zu verlieren. Auch wenn es bedeutet, von ganz vorne anfangen zu müssen.
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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Efendi II
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Efendi II » 11.08.2013, 12:24

Evelyne hat geschrieben:Soll sie es wirklich wagen, mit den Kindern dorthin zu reisen?

Ich würde dort lieber alles zurücklassen, als das Risiko einzugehen, meine Kinder zu verlieren. Auch wenn es bedeutet, von ganz vorne anfangen zu müssen.
Obwohl mir die näheren Umstände in diesen Fall nicht bekannt sind, gebe ich zu bedenken, daß ihre Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit als Doppelstaater den dortigen Gesetzen unterliegen und als Inländer behandelt werden.

Seitens der deutschen Auslandsvertretung ist es dadurch nicht möglich (für diese Kinder) konsularische Hilfen zu leisten, falls ihnen - aus welchen Gründen auch immer - die Rückreise nach Deutschland verweigert werden sollte.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Jakobs_Weg
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Jakobs_Weg » 11.08.2013, 12:56

Evelyne hat geschrieben:Ich würde dort lieber alles zurücklassen, als das Risiko einzugehen, meine Kinder zu verlieren. Auch wenn es bedeutet, von ganz vorne anfangen zu müssen.
Das sehe ich genau so!
LG, Jakobs_Weg

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Silur10
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Silur10 » 11.08.2013, 13:26

Nie und nimmer würde ich meinen Kindern diesem Stress aussetzen. Die DR war einmal Dein Lebensmittelpunkt aber dieses Leben dort hat doch einen sehr faden Beigeschmack für Dich, weil auch dort schon viel passiert ist. Halt Dir das immer vor Augen. Dein sehr aggresiver Mann ist eine Katastrophe für Dich und auch für die Kinder.Kannst Du ahnen, was passiert,wenn Du dahin gehst? Was ist so wichtig zu regeln in einem Land, wo einfach auch Leute verschwinden. Organisiere Dein Leben mit den Kindern hier u. laß Deinen unberechenbaren Partner in seine Heimat ziehen. Denk an Deine Lütten!

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Anaba » 11.08.2013, 14:31

Hallo Diana,

völlig unverstädlich warum du zurück möchtest.
Ist es wirklich nötig?
Warum schließt du nicht mit allem dort ab?
Suchst dir hier eine eigene Wohung und richtest dein Leben für dich und die Kinder hier ein?
Lässt dich von diesem Mann, der sowieso keine Verantwortung übernimmt, scheiden und fängst ein neues Leben an?

Vielleicht kannst du etwas über die Gründe schreiben, die es zwingend nötig machen, zurückzukehren?
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von morena » 11.08.2013, 16:23

Hallo Diana,
Ich weiß grad nicht weiter. Bitte helft mir. …
Ich versuche es mal:
Doch seine Großeltern und die Mutter vermittelten, sagten ihm, welche Chance er
damit auf ein besseres Leben bekommt.
Hier war doch schon klar, dass es um einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland geht.
Nur vier Wochen vor Abflug kam es schon zu einem größeren Streit. In
diesem stand er mit einer Machete vor mir und ich ließ, als er die Wohnung
verließ, aus Angst die Polizei rufen.
Welche Hilfe hätte Dir so ein Mann bei einer Reise nach Deutschland nur zur Geburt sein können? Warum hast Du nicht genau in diesem Moment auf seine Mitreise verzichtet?
Das ist zwar jetzt Vergangenheit, aber ein wesentlicher Punkt.
Er erhielt somit auch nicht seine erhoffte Aufenthaltsgenehmigung, sondern muss weiterhin mit einer Duldung ausharren. Ich nahm also einen Anwalt für Ausländerrecht, der sich nun bis zum heutigen Tage immer noch drum kümmert.
Hast Du diese Aktion gestoppt??
Mein Mann sollte für 14 Tage die Wohnung verlassen. Doch wo soll er hin? Somit räumte ich das Feld,
Unverständlich. Dann zieht ihr nach Rüsselsheim um. Du wolltest nicht, dass er zurück geht, obwohl eure Ehe nur mit Hilfe der Polizei noch nicht zu schweren Körperverletzungen bzw. zum Tode geführt hat.
Doch dadurch, dass mein Mann jedes Mal die Kinder sehen wollte und ich aus Respekt ihm als Vater dies gewährte,
Das ist doch Unsinn.
Denn es kann passieren, dass mein „Noch-Mann“ zurück muss/kommt, da er ohne uns keine Berechtigung für den Aufenthalt in Deutschland hat). Das ist sogar recht sicher der Fall, jedoch bin ich froh, erst einmal alleine rüber zu können und er mit seiner Duldung noch etwas hier bleibt. Kann für mich und die Kinder nur mehr Ruhe bedeuten.
Bringe die Kinder eventuell mit Hilfe des Jugendamts bei einer Familienpflegestelle unter, halte das vor ihm geheim, fliege nach DK und locke ihn dort hin. Reich dort die Scheidung ein und flieg bevor er dort eintrifft zurück. Ist er erstmal außer Landes, kommt er mit einer Duldung nicht mehr rein. Dann soll er komplett alleine versuchen, hier wieder ein Aufenthaltsrecht zu bekommen. Das wird er vermutlich gar nicht versuchen.
Warum Deine Eltern ausgerechnet in der Situation in die DK reisen müssen, verstehe ich nicht. Sie könnten Dir die Kinder doch für einen kurzen Zeitraum hier abnehmen, oder nicht?
Ich denke schon über solche Verrücktheiten nach wie meine Kinder chippen zu lassen. Verrückt, aber ich bin eine liebende Mutter.
Du musst das Problem mit diesem Mann lösen und nicht die Kinder chippen lassen.
Erkundige Dich mal bei der Ausländerbehörde, ob er ganz sicher mit der Duldung nicht mehr reinkommt ohne einen riesen Aufwand von dort zu betreiben (vorausgesetzt Du bemühst hier nicht weiterhin Anwälte für seinen Aufenthalt). Dann könntest Du ihm auch ein Ticket schenken(!) für eine Urlaubsreise. Oneway gibt es bei Condor.

Nach so einem Jahr und den Babies kann man nachvollziehen, dass Du durch den Wind bist. Aber Du braucht doch eine langfristige Lösung und dafür einen Plan und Konsequenz. Du hast NOCH die einmalige Chance, dass er mit diesem Aufenthaltsstatus das Land vermeintlich kurzfristig verlässt und dann nicht mehr so einfach zurück kann. Das hätte zur Zeit oberster Priorität.
Du kannst doch nicht dauernd Polizeikommandos anfordern, dann fliehen, ihn wieder zurücknehmen und so weiter. Es scheinen ja Holzlatten, Macheten und lange Messer im Spiel zu sein. Unterschätze nicht, dass Dir von den Behörden die Kinder weggenommen werden könnten. Du hast ja gar keinen festen Wohnsitz. Innerhalb eines Jahres wohnt ihr in einem Gartenhaus, in einem Hotel, eine (feste?) Wohnung wurde gekündigt, um nun in einer Wohnung eines unbekannten Mannes zu sitzen - mit zwei Babies. Das Frankfurter Jugendamt ist ja jetzt nicht mehr Ansprechpartner, wenn Du in Rüsselsheim sitzst, ebenso die für Deinen Mann zuständige Ausländerbehörde. (Da wäre doch lieber Dein Mann ab und zu die relativ kurze Strecke nach Rüsselsheim gefahren, um diesen ihm unbekannten Landsmann zu besuchen, anstatt dass Du die Wohnung wegen so etwas kündigst.

Reise mit Babies und Zeitpunkt des Fluges scheinen ja festzustehen. Anders als mit obenstehenden Ratschlägen kann man Dir nicht helfen. Was ich schreib und aufzeigte, ist kein Vorwurf, sondern um plastisch zu machen, dass Dein Hauptproblem grundsätzlich ein anderes ist, als Du es zu sehen scheinst.

Grüße, morena

Darinka
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Darinka » 12.08.2013, 11:37

Liebe Diana,

ich sehe es als äußerst riskant an, mit Deinen Kindern in die DR zu reisen.

Das kann Folgen ungeahnten Ausmaßes haben, bei denen Du Dir später wünschst, Du wärst nie wieder mit Ihnen dorthin zurückgekehrt. Das Risiko für die Kinder ist viel zu groß.
Was könnte es wert sein, dort etwas klären zu wollen, das wichtiger wäre als das Leben und die Sicherheit Deiner Kinder?
Meine Antwort: Nichts. Absolut gar nichts.


Ja - der Plan war mal anders. Du wolltest nur zur Geburt hier sein. Aber alles, was hier passiert ist (HG...), hat sich nunmal erst hier entwickelt.
Es wirft ein neues Licht auf den Kindesvater, dass Du nicht ignorieren kannst und darfst! :!:
Darüberhinaus hast Du selbst eingangs in Deiner Geschichte geschrieben: In der DR läuft Vieles über Korruption... - Geld entscheidet über das was und wie...
Das bedeutet letztlich doch auch, dass man sich nicht darauf verlassen kannst, was dort bzgl. Deiner Kinder (behördlicherseits) passiert / entschieden werden könnte.
Ein solches Risiko für meine Kinder würde ich NIEMALS eingehen, egal was dort noch in dem Land von mir wäre (bzw. zu klären wäre).

Er hat doch auch schon gedroht, Dir eines der Kinder wegzunehmen... Mich würde es auch nicht überraschen, wenn er versucht an seiner Situation etwas zu drehen, in dem er Dich mit Deinen Kindern erpresst. Jemand, der mit dem Messer in der Hand droht, traue ich auch so etwas zu.
Was, wenn er Dir die Kinder dort wegnimmt? Du dann nichteinmal mehr weißt wo sie sind? Willst Du dann alleine zurück nach D? Was, wenn Dir dort dann Keiner hilft, sie wieder zu bekommen?
Solche furchtbaren Geschehnisse haben andere Frauen doch schon erleben müssen. Einige haben ihre Kinder bis heute nicht wieder gesehen.
Das ist keine theoretische Angstmache. Das ist ein reales Risiko.

Du hast doch schon entschieden, dass Deine Kinder hier in D aufwachsen sollen. Ich rate Dir, das in aller Konsequenz umzusetzen und kein Risiko für die Kinder einzugehen.
Ich kann verstehen, dass Du das Bedürfnis hast, Deine Sachen dort zu ordnen. Aber nichts ist es wert, Deine Kinder zu gefährden.

Ich kann Dir nur raten einen klaren Schlußstrich unter Dein Leben in der DR zu ziehen. Laß alles dort zurück ohne Klärung (bzw. versuche nur von hier in D zu klären, soweit das geht).
Schaue nur noch nach vorne, auf eine schöne Zukunft mit Deinen Kids hier in D.


Ich wünsche Dir viel Kraft & Glück!
Habe einen klaren Kopf für die richtige Entscheidung!

Viele liebe Grüße
darkness
Menschen glauben fest an das, was sie wünschen. - Julius Cäsar
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte. - Friedl Beutelrock

Moppel
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Moppel » 12.08.2013, 11:59

Wirre Geschichte, über die man als Aussenstehender nur noch den Kopf schütteln kann.
Ein schönes juristisches Kuddelmuddel garniert mit immensen Kosten für die Allgemeinheit und wenig Hoffnung auf ein gutes Ende.
Moppel

Evelyne
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Evelyne » 12.08.2013, 17:03

Deine unqualifizierten Kommentare kannst Du Dir sparen, Moppel. Dass Du kein Verständnis für Bezness-Opfer hast, wissen wir längst.
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Moppel » 12.08.2013, 18:10

Was bitte soll man da auch verstehen?
Eine Frau die in ein Land auswandert was zwar schön ist, nur leider ist es ihr nicht gut genug um dort Kinder auf die Welt zu bringen.
Sorry, das ist für mich ein Widerspruch der sich gewaschen hat und für den Beitragszahler in Deutschland ein teurer Spaß.
Den Kasper, den sie sich gegen besseres Wissen selber ausgesucht hat, bringt sie gleich mal mit.
Das der Bursche hier nicht klarkommt kann keine Überraschung sein, es wird auch in Zukunft sehr wahrscheinlich nicht funktionieren.
Wie bitte soll man ihr helfen?
Sie wird sich erstmal entscheiden müssen wo sie eigentlich hingehört und sich damit abfinden müssen das es die GEMEINSAMEN Kinder sind für die es eine Lösung bedarf.
Moppel

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Nilopa » 12.08.2013, 19:11

Hallo Diana_T_K,

die Dom.Rep. betreffend gibt es ja auch bereits seit längerem eine Internetseite, die vieles erklärt:
http://www.freewebs.com/rentasankie/content.html

Deiner ist vermutlich eine Mischung aus dem kinderlieben Sankie, dem Heiratssankie und dem Investitionssankie,
falls er durch die Eheschließung in der DR irgendwelche Rechte an Deinem Unternehmen erworben haben sollte. :shock:
Du hast geschrieben:
Immerhin hat er schon einige Male geäußert, dass wir dann drüben (DR) zum
Fiscal gehen und wir das mal dort in seinem Land regeln lassen.
Eben genau diese Aussage von ihm läßt mich fast sowas vermuten. :evil:
...dass in einem so korrupten Land wirklich nur Geld entscheidet was und wie man etwas machen darf
Wie Du selbst schreibst, funktioniert vieles dort ja doch wesentlich anders als in Deutschland. :(

Durch die Kinder bist Du natürlich erst recht erpressbar geworden,
deshalb auch von mir den Rat, sie möglichst doch irgendwo hier in Deutschland unterzubringen, wo er nix von weiß, ergo nix machen kann. :wink:
Inwieweit könnten denn Deine Eltern Dich evt. dort vor Ort unterstützen?

8) LG Nilopa
»Your rights matter because you never know when you're going to need them.« – Edward Snowden-

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Diana_T_K » 12.08.2013, 19:28

"""""Eine Frau die in ein Land auswandert was zwar schön ist, nur leider ist es ihr nicht gut genug um dort Kinder auf die Welt zu bringen.
Sorry, das ist für mich ein Widerspruch der sich gewaschen hat und für den Beitragszahler in Deutschland ein teurer Spaß."""""""



Geanu DAS brauch ich grad! Fragen brauchen Antworten und keine Kommentare.
Eine Mehrlingsschwangerschaft (was vielleicht nicht Verständlich gemacht wurde meinerseits) ist immer eine Risiko Schwangerschaft.
Zu Rechtfertigen das ich meinen Kindern als Deutsche eine anständige Geburt ermöglichen wollte, halte ich in einer Zeit von Imigranten ohne Papiere, ohne Arbeit und ohne jegliche Kulturanpassung absolut daneben. Und JA ich brachte meinen Mann mit. Warum? Weil ich ach so naiv den Kindspapa dabei haben wollte und davon träumte das in Deutschland alles anderst wird. Und nur weil es noch Menschen gibt die selbst mit Niederlagen immernoch an das gute glauben und sich den Traum von NUR EINMAL IM LEBEN HEIRATEN vor Augen hielten. Verdient das scheitern dessen.....nicht solch ein Kommentar!


"""""die Ehe braucht hier nicht anerkannt zu werden. Wenn in Dom nach den dortigen Eheregularien geheiratet, dann gilt sie auch hier. Sie muß nur registriert werden. Ich denke, Du fühlst schon, daß sich die ganze Sache falsch anfühlt, von daher wurde die Registrierung nicht vorgenommen. Auf welcher Grundlage konnte er einreisen? Trotzdem ist er offiziell der Vater der Kinder und ihr habt gemeinsames Sorgerecht. Das wird wohl für einen Aufenthalt reichen."""""


Eingereist war er derzeit durch eine Einladung eines Bekannten, denn es war schon im Vorfeld klar das wir uns einen Anwalt für Ausländerrecht nehmen müssen. Derzeit hat er eine erneut verlängerte Fiktionsbescheinigung die ihn berechtigt ersteinmal weitere 3 Monate hier zu sein.
Unsere Ehe wurde hier nicht anerkannt da die DomRep mit Apostilen arbeitet und Deutschland diese seit 2001 nicht mehr anerkennt. Uns wurde somit seitens des Standesamtes angeboten die Eheurkunde globalisiert prüfen zu lassen. (400 €) wollte ich nicht ausgeben und gott weis warum hatte ich auch gar nicht das Geld zu dem Zeitpunkt. Somit sollte mein Mann nun seinen Aufenthaltstitel wegen der Kinder bekommen. Doch die Standesbeamtin weigerte sich die Eintragung des Kindsvaters in die Geburtsurkunden vorzunehmen, da die Ehe ja in der Luft schwebt. Dagegen klagt nun der Anwalt seit ca. 6 Monaten.



"""""Welche Hilfe hätte Dir so ein Mann bei einer Reise nach Deutschland nur zur Geburt sein können? Warum hast Du nicht genau in diesem Moment auf seine Mitreise verzichtet? Das ist zwar jetzt Vergangenheit, aber ein wesentlicher Punkt."""""


Ich wollte halt den Papa dabei haben. Warum heiratet man? Warum bekommt man Kinder? Ich war verliebt und ich glaube ich werde nirgendwo besser verstanden als hier in 1001geschichte. Ich gab diesem Menschen mein JA WORT für die guten und die schlechten Zeiten. Was bis dahin passierte nannte ich aus lauter Liebe irgendwie eine "nur" schlechte zeit, die aber vorrüber gehen wird.
Dem Anwalt schrieb ich jüngst eine Nachricht und informierte Ihn über unsere Trennung und das ich bis auf weiteres mich der Sache raus nehme.
Leider ist mein Mann sein Mandant und somit hat er nun nur noch Kontakt mit diesem.
Zuvor wohnten wir nähe Usedom. Dort habe ich Bekannte die mir halfen. Hätte mein Mann den Wohnungsverweis bekommen hätte ich mich in die eigene Wohnung gesperrt. Einkaufen gehen, Müll raus bringen etc. wäre wahrscheinlich schon am selben Abend zum Problem geworden.
Es war so einfacher sowohl für mich als vorallem auch meine Würmchen Ihre Ruhe bekamen. Bis ich meinem Mann die Kinder sehen ließ vergang einige Zeit und unsere ersten Treffen waren entweder nicht allein oder auf öffentlichen Plätzen.
Mein Mann will das Land nicht ohne seine Papiere verlassen, da er weis er würde ohne diese nicht zurück kommen können um seine Kinder zu sehen.


""""Vielleicht kannst du etwas über die Gründe schreiben, die es zwingend nötig machen, zurückzukehren?"""""


Ich war 2007 mit einem Container ausgewandert. Ich habe mir in 6 Jahren dort ein Leben und eine Arbeit aufgebaut. Ich habe dort ein kleines Restaurant. Mein Apartment zahlt seit einem halben Jahr meine Mama für mich....denn es ist noch immer.
Nun könnte man sagen "lass die Türen auf schliessen und die Leute sollen es leer räumen". Doch wenn jeder von Ihnen nun einmal durch seine eigene Wohnung in Gedanken geht....genauso ists bei mir. Da hats in der einen Schulblade zwie Fotos von meinem Uropa, im Kleiderschrank versteckt ist mein erstes Plüschtier und ach ja in der Schublade ist noch was anderes wichtiges...
Selbstverständlich ist und kann nichts wichtiger sein als die Kinder UND DAS IST AUCH NICHT DER FALL!!!!!!!!!! Deshalb suche ich grad nach einer Lösung.


"""""Obwohl mir die näheren Umstände in diesen Fall nicht bekannt sind, gebe ich zu bedenken, daß ihre Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit als Doppelstaater den dortigen Gesetzen unterliegen und als Inländer behandelt werden. Seitens der deutschen Auslandsvertretung ist es dadurch nicht möglich (für diese Kinder) konsularische Hilfen zu leisten, falls ihnen - aus welchen Gründen auch immer - die Rückreise nach Deutschland verweigert werden sollte."""""

Die Kinder sind deutscher Staatsangehörigkeit. Mit der dortigen Botschaft habe ich mich in den vergangenen Tagen kurz geschlossen. Solange ich meinen gewöhnlichen Aufenthalt mit den Kindern in Deutschland beibehalte (was ja definitiv nie in Frage stand), ist auch die Botschaft für uns zuständig und bereits kundig über uns.



""""Warum Deine Eltern ausgerechnet in der Situation in die DK reisen müssen, verstehe ich nicht. Sie könnten Dir die Kinder doch für einen kurzen Zeitraum hier abnehmen, oder nicht?""""""

Um mir bei Seite zu sein. Beide werden mir sowohl dort mit den Kleinen helfen, als das ich auch nicht alleine bin.



"""""falls er durch die Eheschließung in der DR irgendwelche Rechte an Deinem Unternehmen erworben haben sollte"""""

Auf Anraten meiner geliebten Mama, habe ich vor der Ehe einen Ehevertrag aufsetzen lassen!!! In diesem ist geregelt das alles was ich in die Ehe mitbrachte auch zu 100% im Falle der Scheidung an mich zurückgeht. Anschaffungen innerhallb der Ehezeit werden bei Scheidung zu gleichem an beide Parteien getrennt.

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Efendi II » 12.08.2013, 19:47

Diana_T_K hat geschrieben: Eingereist war er derzeit durch eine Einladung eines Bekannten, denn es war schon im Vorfeld klar das wir uns einen Anwalt für Ausländerrecht nehmen müssen. Derzeit hat er eine erneut verlängerte Fiktionsbescheinigung die ihn berechtigt ersteinmal weitere 3 Monate hier zu sein.
Unsere Ehe wurde hier nicht anerkannt da die DomRep mit Apostilen arbeitet und Deutschland diese seit 2001 nicht mehr anerkennt. Uns wurde somit seitens des Standesamtes angeboten die Eheurkunde globalisiert prüfen zu lassen. (400 €) wollte ich nicht ausgeben und gott weis warum hatte ich auch gar nicht das Geld zu dem Zeitpunkt.
Einerseits engagiert Ihr, völlig überflüssigerweise, einen Anwalt und auf der anderen Seite fehlt das Geld für die Überprüfung der Eheschließungsurkunde.

Das verstehe wer will ?

Der Anwalt wird sicherlich teurer als die 400 €uro für die Urkundenüberprüfung, um die Ihr ohnehin nicht herumkommen werdet. Anwalt hin oder her. Auch bei einer (eventuell angestrebten) Scheidung, wird zunächst die Überprüfung der Eheschließungsurkunde erforderlich werden.

Umständlicher (und kostenintensiver) kann man so eine Angelegenheit wahrlich kaum angehen.
Die Kinder sind deutscher Staatsangehörigkeit. Mit der dortigen Botschaft habe ich mich in den vergangenen Tagen kurz geschlossen. Solange ich meinen gewöhnlichen Aufenthalt mit den Kindern in Deutschland beibehalte (was ja definitiv nie in Frage stand), ist auch die Botschaft für uns zuständig und bereits kundig über uns.
Bleibt zu hoffen, daß die Behörden in der DR das ebenso sehen, wenn die Kinder erst einmal dort im Land sind. Denn das widerspräche allen internationalen Gepflogenheiten.
Zuletzt geändert von Efendi II am 12.08.2013, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Efendi II » 12.08.2013, 20:04

Africus hat geschrieben:Ich kenne die rechtliche Lage der dom. Republik nicht, aber erkundige dich gut, bevor du dort mit deinen Kindern hinreist.
Sicher bin ich kein ausgewiesener Experte für dominikanisches Staatsangehörigkeitsrecht, aber es würde mich schon sehr wundern, wenn einzig und allein in diesen Land die Rechtslage so völlig anderes sein sollte, als in allen anderen Ländern auf dieser Welt.

Natürlich sind und bleiben diese Kinder deutsche Staatsangehörige, aber diese Staatsangehörigkeit spielt eben genau dann keine Rolle, wenn sie sich in einem Staat aufhalten, dessen Staatsangehörigkeit sie ebenfalls innehaben.

Die Inhabe oder Nichtinhabe eines dementsprechenden Passes ist dafür überhaupt nicht von Bedeutung.
Zuletzt geändert von Efendi II am 12.08.2013, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Diana_T_K
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Diana_T_K » 12.08.2013, 20:09

Sie sind Deutsche. Mein Mann müsste Sie dort deklarieren damit sie die zweite Staatsbürgerschaft bekommen.
Zudem habe ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht und eine notarielle Vollmacht über die Gesundheitsvorsorge etc. etc.
Diese in beiden Sprachen. Das bringt sicherlich nicht viel wenn ich dort leben würde. Aber ich habe mich dazu entschlossen den Lebensmittelpunkt wieder hier in Deutschland zu haben.

Was den Anwalt angeht, so zahlte den meine Mama. Zu der Zeit der Urkundenprüfung bekam mein Mann noch keine Bezüge, sondern nur ich. Dh. ich zahlte seinen Mietanteil etc. von meinen Bezügen. Ich hatte zu der zeit (7 Monat Schwangerschaft) nur knapp 50€ zur Verfügung...doch der Anwalt war schon bezahlt. Ich lies es somit bei Ihm dies zu regeln.

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von chandu » 12.08.2013, 20:20

Mein Mann müsste Sie dort deklarieren damit sie die zweite Staatsbürgerschaft bekommen.


Diana,
bist du dir absolut sicher, dass dein Mann nie auf die Idee kommen könnte, genau das zu tun?

chandu

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Efendi II » 12.08.2013, 20:23

chandu hat geschrieben:
Mein Mann müsste Sie dort deklarieren damit sie die zweite Staatsbürgerschaft bekommen.

Diana,
bist du dir absolut sicher, dass dein Mann nie auf die Idee kommen könnte, genau das zu tun?
Die können sie nicht "bekommen", denn die haben sie bereits seit ihrer Geburt (durch Abstammung). Es ist nur erforderlich dies zu dokumentieren.
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Anaba
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Anaba » 12.08.2013, 20:46

Die Kinder sind deutscher Staatsangehörigkeit. Mit der dortigen Botschaft habe ich mich in den vergangenen Tagen kurz geschlossen. Solange ich meinen gewöhnlichen Aufenthalt mit den Kindern in Deutschland beibehalte (was ja definitiv nie in Frage stand), ist auch die Botschaft für uns zuständig und bereits kundig über uns.
Im Notfall, wenn er die Kinder nicht ausreisen lassen würde, kann dir die Botschaft nicht helfen.
Sie werden sich niemals in die inneren Angelegenheiten der DR mischen.
Denn die Kinder haben in der Heimat ihres Vaters auch seine Staatsbürgerschaft.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Efendi II » 12.08.2013, 21:38

Africus hat geschrieben: Es gibt durchaus Länder, die eine doppelte Staatsbürgerschaft nicht akzeptieren - d.h. das Kind ist dann deutsch und nur deutsch. So etwa im Fall meiner Tochter.
Bist Du Dir sicher, daß es in der DR ebenso ist ?
Oftmals ist dann in solchen Fällen der Geburtsort oder die Staatangehörigkeit des Vaters dafür ausschlaggebend, welche Staatsangehörigkeit das Kind erhält.
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Re: Zur Geschichte 279

Beitrag von Diana_T_K » 12.08.2013, 21:46

Sie werden sich niemals in die inneren Angelegenheiten der DR mischen.
Denn die Kinder haben in der Heimat ihres Vaters auch seine Staatsbürgerschaft.


Dafür ist die Botschaft da. Sich unteranderem auch um die Deutschen im Land zu kümmern. Sie repräsentieren das Land im Land.
Das sie sich niemals in innere Angelegenheiten der DR mischen, glaub ich irgendwie nicht. Wenn es sich (im schlimmsten) um Kindsentführung handelt? Die DR ist dem HKÜ beigetreten.
Aussage der Botschaft:
"Das anwendbare Sorgerecht richtet sich nach dem Recht des Staates indem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Solange Sie noch mit Ihren Kindern in Deutschland leben ist also deutsches Recht maßgeblich."

Worauf soll ich mich beziehen wenn nicht auf die zuständige Botschaft?

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