Business mal anders rum

Wir reden hier über die Unterschiede. Was ist Bezness und wer betreibt "Sextourismus" - Was sind die Folgen?

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Canim
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Re: Business mal anders rum

Beitrag von Canim » 26.08.2009, 09:46

Natürlich haben Sextouristinnen die Einstellung orientalischer Männer zu europäischen Frauen entscheidend mitgeprägt. HInzu kommt die mangelnde Bildung vieler Orientalen, die ebenso wie die "Bildleser" alles für bare Münze nehmen, was ihnen ihre tr., tn. Bildzeitungen mit großen Überschriften präsentieren, eben auch die leicht bekleideteten Europäerinnen als Titelblatt auf Seite 1 am türkischen Strand. Außerdem sind europäische Frauen leicht zu haben, sprich, ich kann hier meine sexuellen Bedürfnisse auf eine Art und Weise ausleben, wie ich sie nicht mal im tr. Puff für viel Geld bekomme. Junge stößt sich die Hörner ab und wenn er dafür auch noch entlohnt wird durch Geschenke etc, wie wunderbar. Und daraus entsteht durchaus über kurz oder lang Bezness, denn kaum einer der Herren, der mit einer Sextouristin Erfahrungen gesammelt hat, kann sich aufgrund schlichter Strukturiertheit seines Hirns vorstellen, dass es auch Frauen gibt, die keine Sextouristin sind. Das Problem ist allerdings auch hierbei, dass uns unsere sexuelle Freizügigkeit schnell dazu verleitet, durchaus in einem ersten Urlaub mit Habibi im Bett zu landen, sich allerdings vorher verliebt zu haben.

Wie soll Habibi aber da den feinen Unterschied heraussehen? Die eine ziert sich gar nicht, die andere ein paar Tage länger und interessant sind dann tatsächlich nur die, die er im ersten Urlaub nicht auf die Matte legen kann. Die kriegt er aber schnell dazu, nach ein paar Wochen den nächsten Urlaub zu buchen. Denn das geht ja mächtig gegen sein männliches Gefühl, er muss sie irgendwie herumkriegen und wenn sie dann nach ein paar Wochen wiederkommt, wunderbar, da wächst er gleich um 10 Zentimeter.

Die Leidtragenden sind die unwissenden Frauen, die im Urlaub in diesen Ländern ihr Verhalten nicht an die Landessitten anpassen, sondern sich verlieben, trotzdem nach einer oder zwei Wochen Urlaub mit Habibi im Bett landen und dann gleich den Sextouristinnenstempel aufgedrückt bekommen, ohne es zu wissen.

Hier tut nach wie vor Aufklärung not und zwar auf breiter Ebene. Verhaltet euch wie eine einheimische, laßt den Sex weg, wenn ihr nicht nur auf ein Abenteuer aus seid. Das schützt zwar nicht unbedingt vor Bezness, vereinfacht aber manches auch schon im Urlaub. Den schlechten Ruf haben wir eh alle weg, wenn wir uns nur einen Fingerbreit auf einen orientalischen Mann einlassen, eben, weil sie oben genanntes Bild von allen Europäerinnen im Kopf haben.

Nur ein orientalischer Mann mit Bildung, Kultur, Toleranz, Weitsichtigkeit und keinerlei finanzieller Interessen wird sich überhaupt die Mühe machen, hinter die Kulissen zu schauen, und dass auch nur, wenn er sich wirklich für die Frau interessiert. Der wird sich aber auch nicht wie ein Beznesser benehmen, sondern wie ein anständiger Mann aus seinem Kulturkreis, sprich, der würde nicht nach einer gemeinsamen Flat Ausschau halten, die Frau in der ersten Woche zur Familie schleppen, mit ihr händchenhaltend durch die Gegend laufen oder sie ins Bett zerren.....
Und solche Männer lernt man garantiert nicht an den Badeküsten Nordafrikas oder in der Türkei kennen. Da läuft das Fußvolk und sonst nichts.

Gruß
Canim
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sonnenblume2008
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Re: Business mal anders rum

Beitrag von sonnenblume2008 » 13.05.2010, 14:54

Christine hat geschrieben:@ Rubinrot,

ich finde nicht dass es auch nur annähernd i.O. wenn ein sechzehnjähriger Jugendlicher mit einer 40-jährigen Frau 6 hat. Und da spielt es m.E. überhaupt keine Rolle welche Nationalitäten beide haben.

Würdest du es im umgekehrten Fall auch in Ordnung finden? Ich meine wenn ein sechzehnjähriges europ. Mädchen mit einem 40-jährigen Orientalen 6 hätte.

Es ist und bleibt Verführung Minderjähriger, egal in welche Richtung...

Doch wohl eher nicht!

Kopfschüttel :?
Christine
In Ordnung ist es sicher nicht, wenn man nun selber erwachsen ist und darüber nachdenkt. Doch als Jugendliche/r auch nicht so ungewöhnlich. 40 / 16 ist schon etwas krass. Doch kenn ich selbst solche Fälle aus der Schulzeit. Lehrer/in, die mit Schüler/in usw. Kommt doch oft vor! Auch wenn's nicht erlaubt ist. Was sehr oft vorkommt, ist doch 14/15/16 mit Mitte Zwanziger/Dreissiger. Und das hier bei uns in Europa, da muss man gar nicht in Urlaub fahren. Ein Skilager genügt oder ein Sommercamp.

Erinnere mich auch an einen Fall, da hab ich in Südfrankreich gearbeitet mit einer Klasse Teenager. Die eine hat sich unsterblich in den Kellner eines Strandbistros verliebt, Franzose, sie Schweizerin. Ist nicht in die Gastfamilie gegangen am Abend, dafür bei ihm eingezogen, nach Verwarnung von der Schule geflogen, wurde in den Zug nach Hause gesetzt, ist bei der nächsten Haltestelle wieder ausgestiegen, zurück zu ihrem Liebsten, bei ihm untergetaucht! Wir konnten gar nichts tun, auch wenn wir mehrfach bei ihm vorbeigingen, und die Eltern waren weit weg und hat's auch gar nicht so sehr interessiert. Sie war 14 oder 15, der Kellner mitte Dreissig. Passiere mindestens 1x pro Ort pro Sommer. Also X-Mal...

Ich war damals Anfang Zwanzig. Mir selbst hat ein 16-jähriger, überaus kluger und hübscher Schüler damals eindeutige Angebote gemacht. Ich fühlte mich geschmeichelt, gab ihm aber klar zu verstehen, dass er für mich zu jung ist, worauf er allerdings noch mehr beweisen wollte, dass dem nicht so ist (ich hab trotzdem nichts mit ihm angefangen, aus Prinzip nicht).

Spätestens mit 12 weiss heute jedes Kind, was 6 ist! Es ist völlig falsch zu denken, ein 16-jähriger wüsste nicht, was er tut und worauf er sich einlässt.

Was mich interessieren würde, ist, was ihr davon haltet, wenn danach nicht unmittelbar Forderungen kommen, niemand für nichts bezahlt, sondern es eben nur Spass war für beide. Vielleicht denken sie noch aneinander nach dem Urlaub, doch geht es nicht weiter, es war einfach ein Urlaubsabenteuer. Das würd ich sagen kommt sehr oft vor. Sehr viele, ob Mann oder Frau, die ich kenn und z. B. in Kuba auf Urlaub waren, hatten da was mit einer/m Einheimischen. Doch es blieb beim Urlaubsflirt/spass. Was soll ich von ihnen halten? Sind sie nun Schuld, dass einige Kubaner dann mit anderen Leuten Bezness betreiben? Ich weiss es nicht. Meines Erachtens braucht es VIEL, um den Schritt zu machen, sich zu bereichern, zu lügen und etwas vorzutäuschen. Dann wirklich ins Bezness reinzukommen und kriminell zu werden. 6 allein ist nicht kriminell, vorausgesetzt beide wollten es freiwillig.

Ah, und noch eine Frage: Eine Freundin von mir war eben in Marokko. Sie passt sich immer sehr genau an ihrer Umgebung an und hat sich darüber aufgeregt, wie viele Touristinnen da im Trägerleibchen rumliefen und die Herren Marokkaner nur so aus ihren Schlupfwinkeln lockten. Sie wundert sich gar nicht, dass es dann Bezness gibt. War etwas aufgebracht, denn selbst wenn sich jemand so anziehen sollte, dann gibt es noch lange keinem das Recht, sie zu betrügen und abzuzocken!

Was meint ihr?

Grüsse
Sonnenblume
"You can't regain your innocence, but you can retain your sweetness."
Von einer Freundin

Agadirbleu
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Re: Business mal anders rum

Beitrag von Agadirbleu » 13.05.2010, 17:30

Hallo Sonnenblume,
Sie passt sich immer sehr genau an ihrer Umgebung an und hat sich darüber aufgeregt, wie viele Touristinnen da im Trägerleibchen rumliefen und die Herren Marokkaner nur so aus ihren Schlupfwinkeln lockten. Sie wundert sich gar nicht, dass es dann Bezness gibt.
Die Herren Marokkaner kommen nicht explizit wegen der Spaghettiträger aus den Schlupfwinkeln sondern weil sie auf der Kontaktsuche zu Europäern-/innen sind. Die etwas freizügigere Kleidung mag zusätzlich ein gewisser Anreiz sein, aber der Hauptgrund ist doch die Kontaktaufnahme, um ein kostenloses Abenteuer zu haben oder natürlich noch besser sich ein Ticket nach Europa zu sichern. Die wirtschaftliche Lage für die Normalos in Marokko ist nach den starken Regenfällen im Winter und auch noch im Frühjahr ,durch den Ausfall der landwirtschaftlichen Ernteerträge, nicht gerade rosig!
Gemüse, vorallem Tomaten u. Kartoffeln, wurden wochenlang auf dem Souk zu horrenden Preisen deshalb verkauft; das Leben hat sich auch in Marokko verteuert, nur die Löhne stagnieren, wenn jemand überhaupt einen festen Arbeitsvertrag hat.
Die Urlauberzahlen nehmen auch nicht zu sondern tendenziell ab, d.h. im Klartext, dass Kellner in den kleineren Gastronomiebetrieben nur noch auf Abruf arbeiten und oftmals keine Arbeitsverträge mehr haben.
Im übrigen ist so manche junge Marokkanerin more sexy: knallenge Jeans wo man denkt, sie müsste sie mit der Beisszange anziehen, engste Oberteile, die nichts verbergen, laszives Gebaren, ausdruckvollste Augen und Mimik.............

Ich finde auch "do in Rome how the Romans do", und halte nichts von der körperlichen Freizügigkeit, die im übrigen in Marokko durchaus auch bei älteren Frauen zu sehen ist, wo oftmals die Schamgrenze überschritten wird.

Amely
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Re: Business mal anders rum

Beitrag von Amely » 13.05.2010, 17:41

Agadirbleu hat geschrieben: Im übrigen ist so manche junge Marokkanerin more sexy: knallenge Jeans wo man denkt, sie müsste sie mit der Beisszange anziehen, engste Oberteile, die nichts verbergen, laszives Gebaren, ausdruckvollste Augen und Mimik.............

Ich finde auch "do in Rome how the Romans do", und halte nichts von der körperlichen Freizügigkeit, die im übrigen in Marokko durchaus auch bei älteren Frauen zu sehen ist, wo oftmals die Schamgrenze überschritten wird.
Warum auch nicht - das ist hier in D. nicht anders.
Auch hier empfinde ich die Schamgrenze manchmal sehr niedrig.
Aber immer noch besser als das andere Extrem - Burka, Schleier, Kopftuch etc. Hier wie dort.
Ist meine Meinung.
Liebe Grüße Amely

Agadirbleu
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Re: Business mal anders rum

Beitrag von Agadirbleu » 14.05.2010, 16:52

Hallo Amely,


Der Ausgangspunkt für meine Darstellung war die Aussage
wie viele Touristinnen da im Trägerleibchen rumliefen und die Herren Marokkaner nur so aus ihren Schlupfwinkeln lockten
möglicherweise habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt als ich die "Sexy-Kleidung" der jungen Marokkanerinnen beschrieb, die selbstverständlich auch nicht von allen getragen wird. Wenn ich "Aicha, Fatima" in dieser, ich möchte sagen - schon fast obszönen Aufmachung mit Kopftuch sehe -, dann ist der Gipfel der Scheinheiligkeit erreicht und es dürfte sich von den Einheimischen eigentlich niemand über Touristinnen mokieren, die per se als grosszügig und unehrenhaft abgestempelt werden.

Meine marokkanische Freundin besuchte mich vor ein paar Jahren hier in D. Sie war baff erstaunt, dass sie hier in der dt. Großstadt weniger Miniröcke, nabelfrei etc. bei den jungen Mädchen sah als sie es aus dem Alltag von Agadir kannte.

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Re: Business mal anders rum

Beitrag von sonnenblume2008 » 23.10.2010, 13:45

PLANETENTON hat geschrieben:40 und 16 krass - Unterschied= 24 jahre - wann war das ?? meine in welchem Jahr ?

kenne jemanden , der ist 48 und habibi 26 - UNterschied = 22 Jahre !! vgl. thread Altersunterschied..
denke aber hier ist es fast 'Mutterkomplex' ??? oder früh übt sich , was ein beznesser werden will ?

gruß
PLANETENTON
Nein. Das Mädchen war 16. Der Mann 40. Kenne einige Freundinnen, die, aus was für Gründen auch immer, immer viel ältere Freunde hatten (gleiche Nationalität, keine Bezzis). Mit 20 einen über 40-jährigen... Erst jetzt mit Mitte Dreissig finden sie langsam mal die ersten Freunde in "ihrem" Alter, wieder gegen 40... Vielleicht kehrt es irgendwann und sie suchen sich einen Jüngeren... :wink:

Eine meiner Tanten hat mit 18 einen über 40-jährigen, bereits geschiedenen geheiratet, sehr zum Leidwesen meiner Grosseltern... (Zu allem "Schreck" war sie auch noch das jüngste von 6 Kindern und natürlich war es ein Skandal damals vor etwa 30 Jahren!) Verhindern konnten sie es nicht. Die beiden sind heute noch verheiratet, haben 2 erwachsene Kinder, ein Haus, sind noch immer glücklich. Er ist längstens Pensioniert, von mir aus gesehen ein totaler Langweiler und Spiessbürger hoch drei, sie macht gerade richtig Karriere (im Spital) und hat einige längere Auslandeinsätze für karitative Unternehmen hinter sich... Zuletzt länger in Indien. Sie hat nun auch eine Stiftung aufgemacht für die Leute, die sie da kennen gelernt hat und engagiert sich mit Herzblut - er ist etwas genervt, dass sie jetzt weniger Zeit für ihn hat, doch es geht noch im Moment...

Es gibt wohl alles...

Grüsse
Sonnenblume
"You can't regain your innocence, but you can retain your sweetness."
Von einer Freundin

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