Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Wir reden hier über die Unterschiede. Was ist Bezness und wer betreibt "Sextourismus" - Was sind die Folgen?

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stanzi
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Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von stanzi » 10.01.2012, 15:56

@ all,ich habe heute so mal herumgestöbert und bin echt erstaund und paff :shock:

frauen die weite reisen machen,fremdsprachen sprechen, sicher eine guten job haben,warum geben sie sich mit kellnern,fahrer oder sonste welche typen ab?

fahren sie mit der absicht gar schon weg,oder sind das zufälle :roll:

ich habe schon viele fernreisen hinter mir aber ich bin noch nie auf die" idee" gekommen mich mit einheimischen einzulassen,wahrscheinlich wirke ich unheimlich stark,und blödes geduddle nervt mich eigentlich.auf so blöde sprüche bin ich nicht mal als jungendliche herreingefallen,sorry wenn zu heftig.


ich akzeptiere höflich jede kultur, ich selbst möchte aber auch akzeptiert werden,ich mache urlaub ,spanne aus und schaue mir dort die sehenswürdigkeiten an.

wie seht ihr das.es kann doch nicht sein, das liebe frauen solchen gemeinheiten ständig passieren,sagt mal was ist faul im staate dänemark :wink:
"Wenn ein Mensch verliebt ist, zeigt er sich so, wie er immer sein sollte" Simone de Beauvoir

stanzi
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von stanzi » 10.01.2012, 17:19

Bigi hat geschrieben:Hallo stanzi,
erstmal Willkommen hier, ich verfolge Deinen anderen Thread mit und finde den äußerst interessant..schreib weiter dort..
Versuche nicht zu verstehen, was nicht zu verstehen ist :wink:
Aber hier hast Du noch etwas Lektüre dazu..
guckst Du hier---> http://forum.1001geschichte.de/viewtopi ... =76&t=6677

Diese, Deine Frage, wurde hier schon zu oft gestellt..

Gruß, Bigi
ok, :wink:
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Tabiba
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Tabiba » 11.01.2012, 00:12

Hallo Stnzi, ich weiss nicht, wie alt Du bist.
Auch ich habe viele schöne fernreisen in verschiedene Länder, auch sogenannte beznessgefärhdete Länder
gemacht, ohne jemals daran zu denken,mich dort zu verlieben oder ein Sexabenteuer zu haben.
Meine einzigen Interessen waren die Kultur, die natur und natürlich auch das Leben der Menschen dort kennenzulernen.

Ich musste erst "relativ" alt werden, um auf einen Beznesser hereinzufallen.
Bei meinem handelte es sich um ein besonderes "Exemplar". Also nicht der Typ Animateur, Kellner
mit geringer Sprach- und Schulbildung. Ich glaube gegen solche typen war ich schon immer resistent.
Nein, "Meiner" war in der Reisebranche tätig, sprach fast perfekt Deutsch (allerdings schriftlich nicht sehr gut),er hatte
eine gute schulausbildung. hatte viel gelesen und auch schon Auslandserfahrung als es noch möglich war.
Ich konnte mich also mit ihm "fast" auf Augenhöhe über alles unterhalten, er kannte auch das Leben in Europa und
da ich nicht das erste Mal in seinem Land war, konnte ich ja auch verstehen, dass er wieder dorthin wollte.
Er sah eigentlich eher durchschnittlich aus, ich stehe sowieso nicht auf den Typ "Adonis", weil ich dann nicht glauben kann,
dass sie es wirklich ernst meinen.
Ich war zwar älter aber nicht sehr viel,war zu dem Zeitpunkt weder verheiratet noch sonst liiert und hatte auch keine
Kinder.
Ich habe mich schon vorher für die arabische Kultur interessiert und auch die sprache gelernt, aber einfach um mich in diesen
Ländern verständigen zu können. Da ich nicht an Gott glaube, hatte ich auch nie Interesse, zum Islam überzutreten, habe ich auch
nie gemacht.
Ok, er war ein begnadeter Redner, hinzu kam natürlich die Urlaubsstimmung und die Entfernung von der "harten Arbeitswelt"
in Deutschland.
Das war noch in der Vor-Internet-Zeit, Handys kamen auch gerade erst auf den Markt. Also nichts mit Chatten oder E-Mail`s.
Trotzdem hat er es geschafft, ich sehe aber durchaus auch bei mir eine Teilschuld (auch wenn das viele hier nicht so gerne hören).
Ich wusste ja was er wollte, nach deutschland. Da er die Sprache und das Land kannte, sah ich das aber nicht so problematisch, da ich
eben glaubte oder glauben wollte, dass er relativ leicht eine Arbeitsstelle findet.
Ich gebe auch zu, dass ich reichlich Geld bezahlt habe, direkt oder in sachwerten, da er ja nicht so viel verdiente wie ich, und
ich eben nicht wie eine arabische Frau dachte. ich wollte ja auch nicht wie eine behandelt werden, das heisst, ich habe vorher
mit ihm geklärt, dass ich mein Leben so weiterführen werde, mit allen Freiheiten. Das habe ich auch weitgehend durchgezogen.
Und in Deutschland habe ich ihn finanziell nicht besonders unterstützt, er musste sich Arbeit suchen, was aber nicht so einfach war.

Warum das ganze dann gescheitert ist, hatte diverse Gründe, die ich jetzt hier nicht darlegen möchte.
Hauptgrund war aber, dass wir in Deutschland kaum gemeinsame Interessen hatten im Vergleich zu seinem Heimatland.
Und ich habe relativ schnell gemerkt, dass diese Ehe ein Fehler war. Da ich damals Bezness noch nicht kannte, aber schon lange
vermutet hatte, dass ich nur als Eintrittskarte nach Deutschland gedient hatte, war das Lesen hier eine "Erleuchtung" bzw. eine
Bestätigung.
Ich bekenne mich "schuldig, einem Beznesser zur Einreise nach Deutschland verholfen zu haben. Es ist wahrscheinlich keine
Entschuldigung, aber er hat doch meist gearbeitet und Steuern gezahlt, seit mehreren Jahren ohne Unterbrechung.
Ausser kurzfristigem Erhalt von arbeitslosengeld nach Rückkehr aus dem Ausland habe ich vom Staat keine weiteren
Sozialleistungen bezogen, ausser den üblichen wie Kindergeld , obwohl der "Ungute" (Claraq :wink: ) keinen Unterhalt zahlt.

Tabiba

stanzi
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von stanzi » 11.01.2012, 09:37

Tabiba hat geschrieben: Hauptgrund war aber, dass wir in Deutschland kaum gemeinsame Interessen hatten im Vergleich zu seinem Heimatland.
Und ich habe relativ schnell gemerkt, dass diese Ehe ein Fehler war. Da ich damals Bezness noch nicht kannte, aber schon lange
vermutet hatte, dass ich nur als Eintrittskarte nach Deutschland gedient hatte, war das Lesen hier eine "Erleuchtung" bzw. eine
Bestätigung.
Ich bekenne mich "schuldig, einem Beznesser zur Einreise nach Deutschland verholfen zu haben. Es ist wahrscheinlich keine
Entschuldigung, aber er hat doch meist gearbeitet und Steuern gezahlt, seit mehreren Jahren ohne Unterbrechung.
Ausser kurzfristigem Erhalt von arbeitslosengeld nach Rückkehr aus dem Ausland habe ich vom Staat keine weiteren
Sozialleistungen bezogen, ausser den üblichen wie Kindergeld , obwohl der "Ungute" (Claraq :wink: ) keinen Unterhalt zahlt.

Tabiba
hallo,Tabibal...was mich bei deinen posting sehr traurig macht,das Du dich schuldig bekennst.

ich habe mal intensiv darüber nachgedacht (und möchte auch mich selbst ins boot setzen),leiden denn die frauen gernerell an einem helfersyndrom.wir begegnen menschen die uns ein paar krumen liebe geben und schon entwickeln wir ein helfen :? ...in dem moment fühlt sich das gut an.ein freund der sich mit psychologie beschäftigt.sagte mir einmal ,es gibt immer einen pfleger und einen pflegling-ergibt auch eine symbiose-beide bekommen was sie wolllen und in dem moment brauchen!,probleme gibts dann nur wenn einer der beiden aussteigt.

;der pfleger mag nicht mehr pflegen!

;der pflegling mag selbstständig werden- bedarf keiner pflege mehr!

:fazit: es gibt keine symbiose mehr.....irgeneiner ist gefrustet,oder hat sich etwas abstraktes ausgemalt,die realität sieht aber anders aus.

;was mich erschütterete-der täter soll der pfleger sein! weil er sein ego polieren will,vielleicht nicht mal bewust.


diese gedanken haben mich gestern umtriebig gemacht,ich mag hier niemanden verletzten...ich selbst hatte auch schon meine wunden mit männern :?
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Tabiba
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Tabiba » 11.01.2012, 13:02

Hallo Stanzi, das muss Dich nicht traurig machen. Mir hilft es eher. Das heisst ja, dass ich
nicht völlig blauäugig und blind vor Liebe gehandelt habe.
Ich stehe dazu, dass auch ich eine Mitschuld habe. Ich wusste, er wollte wieder nach Deutschland und
da sein damaliges Visum, das ihm einen langjährigen Aufenthalt in Austria ermöglicht hatte, wurde aus
irgendwelchen Gründen nicht verlängert. Da hab ich zwar nachgefragt, bekam aber keine befriedigenden
Antworten.
Eines ist jedenfalls sicher, er war nie dort verheiratet und auch nicht kriminell, hatte aber wohl ein kleines
"Drogenproblem" das sich später als eher gross herausstellte. :shock:
Es war auch nicht Liebe auf den ersten Blick, nicht auf den 2., ich mochte ihn, ok, aber schwer verliebt war ich nicht.
Ich wäre also durchaus in der Lage gewesen, das ganze nicht zu machen, ohne jetzt an Liebeskummer zu sterben.
Wir haben uns in Ägypten immer viel besser verstanden als in Deutschland. Das liegt natürlich daran, dass
diese Männer in ihrem Land den "Durchblick" haben, es ist ihr Land, ihre Sprache und Kultur, sie wissen was man unternehmen kann usw. Dann sind sie natürlich viel
selbstbewusster. Denn auch wenn man oft allein dort gewesen ist, ist man
doch in vielen Dingen auf ihre Hilfe angewiesen. Und da hat er auch alles für mich geregelt, ohne mir jetzt
Vorschriften zu machen, also ich musste weder Verhalten noch Kleidung noch Kontakt mit anderen Männern noch irgendwas ändern.
Auch nicht, nachdem wir verheiratet waren.
Aber ein Ägypter hat in seinem Land eine ganz andere Ausstrahlung und die verliert sehr an Wirkung, sobald er deutschen
Boden betritt. So war es jedenfalls bei mir, und da war ich es, die einen leichten Kulturschock erlitt :shock:


Es war ja auch nicht so, dass ich noch nie in einem arabischen Land war, mir war die Stellung der Frau dort natürlich
bekannt. Wir haben ja auch darüber geredet, auch über themen wie Mädchenbeschneidung. Er hat mir sogar erzählt,
wie es im Tourismus läuft, wenn alleinreisende europäische Frauen kommen. Aus irgendeinem Grund, wahrscheinlich weil er
nach 10 Jahren Europa für mich schon mindestens ein halber Europäer war.
Ich habe den Fehler gemacht, zu europäisch zu denken. Das heisst,ich habe geglaubt, dass er nach längerem Suchen nun in mir die
Richtige gefunden hat.

Schuscha
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Schuscha » 11.01.2012, 15:26

Hallo Tabiba,

danke das Du immer so ausführlich schreibst.

Ich mag Deinen Stil sehr, und da, glaube ich, besonders wir Frauen an Neugierde leiden, passt das gut.

Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du mal geschrieben, dass Du den Schlussstrich gezogen hast, wegen völliger "entliebtheit"

Was denkst Du, wäre Eure Beziehung ewig so dahingegangen oder denkst Du hätte er Dich doch demnächst gegen eine "Araberin" eingetauscht, so nach Bezness Schema F Muster.
War er länger allein, bevor er wieder geheiratet hat?

Was mich wundert an Deiner Geschichte, ist seine neue Frau.
Die hast geschrieben, sie war ebenfalls in Besitz eines französischen (?) Passes und sehr jung.
Ich hab mich oft gefragt warum grade er? Er ist ja auch nicht ganz gesund, nach Deinen Angaben.

Sind die jungen Araberinnen tatsächlich so anspruchslos?
Hauptsache er ist in Europa, alles andere ist Nebensache.
Konntest Du Sie mal kennlernen? Wie kam Sie Dir vor?

Ich durfte selbst vor einiger Zeit eine sehr schöne und erfolgreiche Ägypterin kennenlernen, die jobmässig in Deutschland Fuß gefasst hat, und mit 33 Jahren, trotz Ihrer unglaublichen Attraktivität keinen Ehemann bekommt.
Ich frage mich, ob sie auch irgendwann einen wesentlich älteren, kranken Mann heiratet? Heiraten muss sie ja, wenn sie in ihrer Gesellschaft etwas darstellen möchte, da führt kein Weg vorbei.
Ein Ägypter aus Ägypten kommt für sie nicht infrage. Sie will sich auch nicht immer fragen, was die wahren Gründe seinerseits dann sind....


Schuscha
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Tabiba
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Tabiba » 11.01.2012, 21:16

Liebe Schuscha, ich fang mal mit deinen letzten Fragen an, denen zu seiner Frau.
Also sie ist ca. 15 Jahre jünger als er, sehr hübsch, klein und schlank. Das nur zum Aussehen.
Ich weiss es nicht genau, aber ich glaube, sie ist in Marokko geboren und dann mit ihrer
Familie nach Paris gegangen, sie stammt aus einer rein marokkanischen Familie.
Aber die Lebensbedingungen für Araber in Paris sind ja wohl nicht so rosig, sicher schlechter als
in Deutschland. Sie hat Abitur, ich glaube sie hat den Beruf einer Erzieherin gelernt, ob sie
eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, weiss ich nicht. Sie ist sicher nicht dumm, spricht
arabisch, französisch und Englisch und hat wirklich sehr schnell Deutsch gelernt. Vor allem
schriftlich ist sie wesentlich besser als mein Exmann.

Sie ist mir durchaus nicht unsympathisch, allerdings sind wir keine Freundinnen. Das verhindert
auch der Altersunterschied von ca 20 Jahren. Ich habe mich allerdings schon mehrfach mit ihr
per E-Mail ausgetauscht, es ging auch um meine Tochter, da die oft bei ihrem Vater übernachtet,
allerdings ist der Kontakt zur Zeit nicht so intensiv.
Natürlich habe ich ihr auch geschrieben, wie sich ihr lieber Ehemann mir gegenüber verhalten hat,
natürlich nicht alles, aber doch einiges. Ich weiss ja nicht, was er ihr für Horrorstorys über mich
erzählt hat. Auf jedenfall sicher nicht die volle Wahrheit.

Du fragst, warum eine junge hübsche Marokkanerin mit französischem Pass (ich glaube sie hat jetzt auch
den deutschen) einen wesentlich älteren, auch älter aussehenden (langjähriger Raucher) und kranken Ägypter
heiratet.
Sie hat es mir geschrieben. Sie hat ihn wohl bei gemeinsamen Freunden kennengelernt und nach ihren Aussagen
war es bei ihr die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" :shock: . Er kann ja wirklich wunderbar "schleimen" und hat
auf gewisse Frauen wirklich eine besondere Wirkung. Bei mir wirkt es aber schon lange nicht mehr, ich muss
zugeben, dass ich regelrecht allergisch auf ihn reagiere.
Ob sie immer noch so veliebt ist, weiss ich nicht, aber so ganz glücklich scheint sie auch nicht zu sein, den
ganzen Tag nur zu hause mit Kind, finanzielle Einschränkungen, Kaum Arbeitsmöglichkeiten hier für sie...

Normalerweise denke ich ja gar nicht an ihn. Am Besten ist immer, wenn ich ihn so selten wie möglich sehe.
Ich könnte nicht sagen, dass er unfreundlich zu mir ist, aber er hat so eine gewisse Art, die mich einfach krank macht.
Ich weiss nicht, ob es Absicht ist, aber immer wenn wir uns treffen, sieht er besonders ärmlich und elend aus, ich weiss
nicht, ob dass von ihm so geplant ist, um bei mir Mitleid zu erregen :roll: . Er neigt auch zu Depressionen und schafft es immer
noch, mich als die Schuldige hinzustellen. Er leidet ja sooooooooooooo schrecklich darunter, dass seine geliebte Tochter
soooooo wenig Interesse an ihm zeigt. Na ja, er hat ihr ja auch nicht viel zu bieten. Er ist ja sooooooooo arm, da kann er
natürlich keinen Unterhalt zahlen oder mal ein etwas teureres Geschenk machen. Aber er tut doch wirklich alles für sie :(
und sie mag ihn trotzdem nicht besonders :( :shock:
Ich gebe ja zu, meine Tochter ist nicht einfach, sie ist 13 aber gefühlt mindestens 16 :wink: , aber sie ist ihren Klassenkameraden
wirklich um mindestens 2 Jahre vorraus. Eine gewisse geistige Reife kann ich ihr nicht absprechen, sie liest viel und schreibt auch
(Berufswunsch Schriftstellerin). Natürlich bin ich da mit ihr auf gleichen Niveau, wir lesen oft die gleichen Bücher.
Ihr Vater und auch dessen Frau kennen sich da natürlich nicht aus, aber so etwas ist für sie extrem wichtig.
Sie hat jetzt zum Glück eine ähnlich gepolte Freundin gefunden, die beiden könnten fast Zwillinge sein.
Was ich gut finde, sie hat eine kleine Stiefschwester, keinen Bruder :D , die sie ganz gerne mag. Aber auch nicht täglich :wink:

Du fragst, ob mein Exmann bei mir geblieben wäre, wenn ich es gewollt hätte? Nach seinen Aussagen ja, es läge nur an mir, dass
wir uns trennen mussten :( Aber ich wollte absolut nicht mehr, auch weil er mich schon in der Zeit als ich noch an eine eventuelle
Zukunft geglaubt habe, belogen und betrogen). Dann war von meiner Seite natürlich auch Schluss mit Sex, weil er mich einfach nur noch
anwiderte. Und das war und ist für ihn bis heute der Hauptgrund, warum er sich überhaupt scheiden lassen "musste", der Arme :?
Für mich gab es noch sehr viele andere Gründe, aber die jetzt alle aufzuzählen würde meinen Beitrag sprengen :wink:
So habe ich mich dann sehr schnell entliebt(wie Du schreibst) und so bald es möglich war, auch räumlich getrennt. Das war nicht schwer, eher befreiend :D

Es gab also kein tiefes schwarzes Loch oder die Notwendigkeit einer Therapie, nein ich war sehr froh wieder "solo" zu sein.
Unsere Scheidung verlief ja auch sehr schnell und schmerzlos. Ob er noch in den Genuss von Anteilen an meiner
Rente kommt, wage ich bei seinem Gesundheitszustand zu bezweifeln. Keines seiner älteren Geschwister hat bis jetzt das
Rentenalter lebend erreicht. Ich weiss, das sind böse Gedanken, aber es ist ja nicht meine Schuld, wenn er weiter raucht und seine
Leber ist eben nicht die Beste. :?
Wahrscheinlich muss ich ja bis 70 arbeiten, wenn ich ganz böse bin und es mir gut geht, mache ich das sogar :twisted:

Jetzt habe ich so viel "privates" geschrieben, aber er kann es ruhig lesen, es ist ja die Wahrheit.

Liebe Grüsse Tabiba

Schuscha
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Schuscha » 13.01.2012, 00:03

Liebe Tabiba,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht!

Nachdem man heutzutage 100 wird, spricht sicher nichts dagegen bis 70 zu arbeiten :D

Diese Schuldzuweisungen, kenne ich nur zu gut. Ich nehme an, es ist ein Erfindung des arabischen Mannes. Sich selbst Fehler einzugestehen, Verhalten zu reflektieren, haben Sie einfach nie gelernt. Von daher ist es eigentlich verständlich,dass Du schuld bist, wer sonst?

Das ist das zermürbende (für uns Europäer) an der Sache. Wenn jemand, mein Partner, einen Fehler macht, erwarte ich irgendeine Art von (An)Erkennung dieses Fehlverhaltens, aber da das nie passiert, gerät selbst die beste binationale Beziehung früher oder später in eine Schieflage. (in meiner Meinung).


Wovon ich persönlich auch überzeugt bin, ist dass die Wahrscheinlichkeit der "Untreue" bei einem arabischen Partner um ein vielfaches höher ist, wird ihm doch schon im Kleinkindalter suggeriert, dass man gewisse Dinge nicht steuern kann.
Von daher kann ich die Hardliner fast verstehen, wenn sie meinen die Frauen verhüllen und wegsperren zu müssen, da der Mann nicht anders kann, als sich das erste weibliche Wesen, das des Weges kommt, zu nehmen. Sie glauben wirklich, die Frauen beschützen zu müssen, vor dieser unkontrollierbaren Sexualität.
Und klaro, ist die des Weges kommende Frau schuld. Sie hätte ja nicht da sein müssen, wo er grad ist und er konnte nicht anders.

Obwohl man die Untreue natürlich nicht an der Nationlität festmachen kann, glaube ich doch, dass der gemeine "Westler" sich denkt: ich kann das jetzt tun, oder ich kann es lassen. Es ist meine Entscheidung.
Während der oben genannte sich denkt: ich muss es tun, weil ich kann gar nicht anders.
Ich wünschte die Mütter würden mal die Erziehung Ihrer Söhne überdenken und Ihnen ein anderes Körpergefühl vermitteln.


Diese Affinität arabischer Mädchen, zu älteren Männern wundert mich unter diesem Gesichtspunkt auch nicht mehr. Erhofft man doch, dass sie im Alter ruhiger werden.


Ich freue mich, dass Du Tabiba, ein schönes Leben mit Deiner Tochter führen kannst, während er sich durchkämpfen muss. Wenigstens hattest Du eine aufregende Zeit in Kairo und bist ihn auch gut losgeworden.
Ich hab das Gefühl, Du bist ein eher rationaler Mensch, da Du die Sache rechtzeitig beendet hast, bevor Du mehr Schaden genommen hast.


LG
Schuscha





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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von naschkatze » 13.01.2012, 00:32

Schuscha hat geschrieben: Und klaro, ist die des Weges kommende Frau schuld. Sie hätte ja nicht da sein müssen, wo er grad ist und er konnte nicht anders.
Das erinnert mich an eine andere Sache: In manchen Ländern sollte man sich als Tourist bzw. Nicht-Einheimischer nicht in einen Verkehrsunfall verwickel lassen. Denn man ist prinzipiell immer an dem Unfall Schuld, egal, was genau passiert ist. Warum? Wäre der Tourist nicht ins Land gekommen, wäre der Unfall nicht passiert. Also ist er auch schuld. Logisch, oder :mrgreen: ?

Gruß Naschkatze

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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Bocanda » 13.01.2012, 10:28

ich war auch immer Schuld an allem was schief lief. Sogar an dem schlechten in Deutschland :lol:

nachdem wir schon nicht mehr zusammenlebten und auch bereits getrennt waren, war ich Schuld, dass er durch die Führerscheinprüfung gefallen ist, da ich immer nur Ärger mache.

@Stanzi

ich glaube die Frage stellt man sich hinterher oft wenn die Liebe vorbei ist. "was habe ich bloß an den Partner damals gut gefunden"?
Das ist manchmal nicht von der Nationalität abhängig :wink:

Liebe Grüße
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Bocanda
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Bocanda » 13.01.2012, 10:56

ich war auch immer Schuld an allem was schief lief. Sogar an dem schlechten in Deutschland :lol:

da vergesse ich doch glatt was es wichtiges war :oops:

das Wetter natürlich :lol:
Liebe Grüße
Bocanda



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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Galadria » 13.01.2012, 11:33

Schuscha hat geschrieben:Wovon ich persönlich auch überzeugt bin, ist dass die Wahrscheinlichkeit der "Untreue" bei einem arabischen Partner um ein vielfaches höher ist, wird ihm doch schon im Kleinkindalter suggeriert, dass man gewisse Dinge nicht steuern kann.
´
Mmmh, da muss ich widersprechen! Das kann man nun wirklich nicht sagen. Die Deutschen gehen ebenso fremd. Wie easy wird auf Parties fremdgeknutscht, wird eine "Affäre" eingegangen, wird in der Disse gebaggert, was das Zeug hält, obwohl man "vergeben" ist- ja, weil es unendlich viele Möglichkeiten gibt und die auch ohne Moralgrenzen genutzt werden.
Da hält bei den Arabern der Glaube der Männer doch noch so manches Bedürfnis an den Zügeln..mein Ex war übertrieben treu- er hatte alle Frauen auf FB gelöscht, bei TV-Sendungen mit aufreizenden Frauen umgeschaltet und sehr darauf geachtet nirgendwo zu nahen "Frauenkontakt" zu haben.
Sein Argument war, dass man eine Beziehung pflegen muss und es auch erst gar nicht zu zweifelhaften Situationen kommen lassen darf....
Ich finde, man kann gar nicht pauschalisieren, wer MEHR oder LEICHTER fremd geht...das kommt wirklich auf den einzelnen Mann an.

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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Anaba » 13.01.2012, 11:41

Da hält bei den Arabern der Glaube der Männer doch noch so manches Bedürfnis an den Zügeln..mein Ex war übertrieben treu- er hatte alle Frauen auf FB gelöscht, bei TV-Sendungen mit aufreizenden Frauen umgeschaltet und sehr darauf geachtet nirgendwo zu nahen "Frauenkontakt" zu haben.
Wie passt denn zu diesem keuschen Verhalten die Tatsache, dass er mit dir eine Beziehung und Sex hatte ?
Liebe Grüße
Anaba

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Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Bocanda » 13.01.2012, 11:59

Ich bin davon überzeugt, dass der Glaube, oder die Gläubigkeit niemanden davon abhält untreu zu sein. Wie oft habe ich gläubige Männer im Ramadan "sündigen" sehen. Oder es wird hinter vorgehaltenen Händen unter Freundinnen getuschelt in welcher Form gesündigt wurde. Moslemische Männer haben oft den "Glauben" sie haben das Recht viele Frauen zu haben. Der Prophet hat es auch gemacht. Sie wissen natürlich, dass wir hier in Europa das nicht gern sehen und verstecken ihre Untreue genauso wie alle anderen Personen auch

Ich gebe Dir liebe Galadria aber echt. Treue bzw. Untreue steckt in einem selbst.

Liebe Grüße
Bocanda
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Schuscha
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Schuscha » 13.01.2012, 12:13

Hallo Galadria,


im Prinzip bestätigst Du mir meine Theorie.

Der Mann, der den Regeln seiner Religion gerecht werden möchte, hält sich von Frauen und Situationen mit Frauen grundsätzlich fern.
Und er verachtet auch Frauen, die durch Ihre Schönheit, Kleidung etc. ihn dazu bringen könnten diese Regeln zu verletzen.
Er selbst kann ja nicht anders.

Ich wollte Dir die gleiche Frage stellen wie Anaba.
Er war mit Dir intim, und Dich für Dich war es ok, weil Du Dich in einer Partnerschaft mit ihm befandest. Das Blöde ist nur, dass es eine "Partnerschaft" in seiner Weltanschauung nicht gibt. Was war es dann für ihn?


LG
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Galadria
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Galadria » 14.01.2012, 08:50

Schuscha hat geschrieben:
Ich wollte Dir die gleiche Frage stellen wie Anaba.
Er war mit Dir intim, und Dich für Dich war es ok, weil Du Dich in einer Partnerschaft mit ihm befandest. Das Blöde ist nur, dass es eine "Partnerschaft" in seiner Weltanschauung nicht gibt. Was war es dann für ihn?
Zwischen "In einer Partnerschaft intim sein" und "Fremdgehen" gibt es doch noch einen kleinen moralischen Unterschied meine Lieben!
Im Prinzip ist es auch bei uns Christen so...ganz Konservative wahren "Kein Sex vor der Ehe", weniger Konservative haben durchaus Sex vor der Ehe- für sie ist Untreue jedoch ein NO-GO, weil es den anderen verletzt/ der Beziehung schadet.
Man kann das also überhaupt nicht gleichsetzen.
Zudem: Für junge Marokkaner gibt es durchaus mittlerweile Partnerschaften! Sie haben ebenso Freundinnen, gehen aus, besonders in Uni-Städten.

Bocanda
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Bocanda » 14.01.2012, 09:39

Für einen gläubigen Marokkaner ist es sehr wohl ein Unterschied, ob er mit einer Person vorher S.. hatte, oder nicht.

Ja, klar haben sie gerade in den Uni Städten Freundinnen. Sie sammeln Erfahrung, die sie dann bei Ihren moslemischen Jungfrauen einsetzen.

Liebe Grüße
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hope
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von hope » 14.01.2012, 09:41

naschkatze hat geschrieben:
Das erinnert mich an eine andere Sache: In manchen Ländern sollte man sich als Tourist bzw. Nicht-Einheimischer nicht in einen Verkehrsunfall verwickel lassen. Denn man ist prinzipiell immer an dem Unfall Schuld, egal, was genau passiert ist. Warum? Wäre der Tourist nicht ins Land gekommen, wäre der Unfall nicht passiert. Also ist er auch schuld. Logisch, oder :mrgreen: ?

Gruß Naschkatze
Liebe Naschkatze,
Da hast Du vollkommen Recht (ich kann auch mehrere Liedchen davon singen.)

Alleine die Tatsache, das ein "Tourist bzw. Nicht-Einheimischer" mit einem Auto unterwegs ist, reicht oft schon aus, um in einer Verkehrskontrolle angehalten zu werden (in Schwarz-Afrika erkennt die Trafic-Police einen "Weissen" auf mehrere 100 Meter) ob Mann/Frau etwas falsch gemacht hat oder nicht interessiert keinen, kostet nur etwas Geld :roll:

LG hope

three*little*birds
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von three*little*birds » 14.01.2012, 17:59

hope hat geschrieben:Liebe Naschkatze,
Da hast Du vollkommen Recht (ich kann auch mehrere Liedchen davon singen.)

Alleine die Tatsache, das ein "Tourist bzw. Nicht-Einheimischer" mit einem Auto unterwegs ist, reicht oft schon aus, um in einer Verkehrskontrolle angehalten zu werden (in Schwarz-Afrika erkennt die Trafic-Police einen "Weissen" auf mehrere 100 Meter) ob Mann/Frau etwas falsch gemacht hat oder nicht interessiert keinen, kostet nur etwas Geld :roll:

LG hope
ja das ist hierzulande leider genauso. ich bin in meinem ganzen leben zusammengezaehlt noch nie so oft kontrolliert worden als an dem einen tag wo ich mal mit einem afrikanischen bekannten im auto unterwegs war.
auch an der schweizer grenze werden wir jedesmal kontrolliert wenn mein mann faehrt, wenn ich fahre nie... ist traurig aber leider normal.

Bocanda
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Re: Warum lassen sich Frauen überhaupt ein?

Beitrag von Bocanda » 14.01.2012, 18:04

three*little*birds hat geschrieben:
hope hat geschrieben:Liebe Naschkatze,
Da hast Du vollkommen Recht (ich kann auch mehrere Liedchen davon singen.)

Alleine die Tatsache, das ein "Tourist bzw. Nicht-Einheimischer" mit einem Auto unterwegs ist, reicht oft schon aus, um in einer Verkehrskontrolle angehalten zu werden (in Schwarz-Afrika erkennt die Trafic-Police einen "Weissen" auf mehrere 100 Meter) ob Mann/Frau etwas falsch gemacht hat oder nicht interessiert keinen, kostet nur etwas Geld :roll:

LG hope
ja das ist hierzulande leider genauso. ich bin in meinem ganzen leben zusammengezaehlt noch nie so oft kontrolliert worden als an dem einen tag wo ich mal mit einem afrikanischen bekannten im auto unterwegs war.
auch an der schweizer grenze werden wir jedesmal kontrolliert wenn mein mann faehrt, wenn ich fahre nie... ist traurig aber leider normal.
Ich kenne das auch, nur das man hier nicht zur Kasse gebeten wird :wink:
Liebe Grüße
Bocanda



Der klügste Trick des Teufels ist, uns davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt (Baudelaire)

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