umgekehrtes Bezness

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Thelmalouis
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Thelmalouis » 10.09.2020, 17:17

Für mich ist jedoch unstimmig, was die Theorie des Babyhandel betrifft, dass alles auffliegt, sobald sich die Frauen doch jemanden anvertrauen.
Da fällt doch das ganze Kartenhaus sofort zusammen.
Ein zu hohes Risiko für ihn und auch vorhersehbar.
So wie es eben nun eingetreten ist.

Nun hab ich doch wieder spekuliert.
Gruß Thelmalouis

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 17:24

Keine Ahnung, ob das bei weniger intelligenten Frauen passiert. Hier war es ja auch Zufall. Wenn er den Mädels mehr Geld gegeben hätte, wäre es vielleicht nicht aufgeflogen. Und eine der Hilfsorganisationen, an die sich eine der Frauen gewandt hatte, die hatten auch nicht geschaltet, erst sehr viel später. Der Prof hatte die Studentin durch Zufall auf der Strasse getroffen, hatte sie vermisst, es zunächst auf Corona zurückgeführt, wollte sie aufklären und erfuhr dann alles.

Es hätte durchaus funktionieren können.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Thelmalouis » 10.09.2020, 17:31

Die Intelligenz von Betroffenen zweifle ich nicht an.
Wir kennen ja die Macht der Manipulation.

Gott sei Dank gibt es auch noch glückliche Zufälle, kann ich in diesem Fall nur sagen.
Gruß Thelmalouis

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Dalama » 10.09.2020, 17:32

chavah hat geschrieben:
10.09.2020, 17:24
Es hätte durchaus funktionieren können.
Klar, wenn man die Frauen entsprechend einschüchtert.

Gibt es eigentlich Gemeinsamkeiten zwischen den Frauen, wie Herkunftsland, Uni, Fakultät?

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 17:41

Die Frauen kommen aus drei verschiedenen afrikanischen Ländern, keine gemeinsame Muttersprache, keine gemeinsame Fakultät an der Uni, sie haben sich heute bei mir kennen gelernt. Klar gemeinsame Uni und farbig. Eine allerdings fast weiß, nicht auf den ersten Blick erkennbar. Keine gemeinsame Religion, kein gemeinsames Studentenwohnheim. Wirklich nichts.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Dalama » 10.09.2020, 17:53

Das macht für mich die Theorie, dass sie diese Geschichte gemeinsam erfunden haben, eher unwahrscheinlich.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von gadi » 10.09.2020, 17:55

chavah hat geschrieben:
10.09.2020, 15:02
Erst einmal: alle drei waren sehr aktive Studentinnen, voll in der Regelstudienzeit, ...[...]

...da sie schwanger seien, müssten sie sofort raus aus Deutschland, wenn das publik werde und sie würden bis nach der Geburt inhaftiert. Davor wolle er sie bewahren. Sie müssten erst mal bei Freunden unterkommen, bis zur Geburt sei es ja noch eine lange Zeit hin, bis dahin sei er geschieden und er werde sich persönlich um die Geburt kümmern bzw. die Betreuung bis dahin. Auch seien sie nicht mehr krankenversichert und die Konten seien gesperrt, also bitte die Kontokarte nicht mehr benutzen. Aus Sicherheitsgründen ihm geben.
Drei sehr aktive bzw. hier gut angekommene Studentinnen und alle lassen sich auf ungeschützen Sex mit dem gleichen Mann ein und keine dieser in Deutschland studierenden Studentinnen schafft es sich z.B. im Internet darüber zu informieren, wie das in Deutschland mit Krankenversicherung/Studium in der Schwangerschaft läuft, mit "sofort raus aus Deutschland" und so weiter?
Sie haben geschafft sich ein Studium im Ausland (Deutschland) zu organisieren mit all den Erfordernissen die dafür nötig sind, sich Informationen und Unterlagen dafür beschafft, sich beworben, sich eingeschrieben, studiert und können sich dann nicht kurz informieren...?
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 18:03

Ich denke ähnlich. Offensichtlich scheint der Mann auch peinlich drauf geachtet zu haben, dass da völlig verschiedene Lebensbereiche sind. Keine gemeinsamen Lokale oder Discos, alles sehr zurückgezogen. Man fuhr aufs Land, wanderte irgendwo u.s.w. Keine kann sich erinnern, irgendwas gemeinsam in der Stadt unternommen zu haben. Interessant noch, es waren verschiedene PKWs, mit denen er sie abholte.

Nun ja, er war ja am Anfang sehr fürsorglich, meinte, er würde alles regeln. Klar, für uns schwer nachvollziehbar. Aber, der Kerl muss was haben.

Ich denke allerdings, dass er schon zu ermitteln ist. Es ist jetzt einfach zu viel zusammen getragen.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Dalama » 10.09.2020, 18:18

Verschiedene Autos - vielleicht Leihwagen.

Aber der gleiche Name? Evtl. ein falscher.

Gibt es ein Foto?

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Rubinrot » 10.09.2020, 18:24

chavah hat geschrieben:
10.09.2020, 15:49
.... Nilka, oder eben Kinderhandel, einkassieren der Gelder?

Chavah
Spekulationen oder Realität? Es soll tatsächlich Frauen geben, die unbedingt ein "Schokoplätzchen" haben wollen, selber nicht in der Lage sind eins zu bekommen (oder nicht mit dem daranhängenden schwarzen Papa?) ich kenn da einige die schier ausflippen wenn sie ach die süßen Babys sehen. In meinem persönlichen Umfeld bekannt. 3 schwarze Männer erst mit dem letzten hat's dann geklappt, jetzt hat sie Zwillinge. Ob der Mann aus Gambia oder sie beide für den Unterhalt oder der D-ummland-Staat für die süße Familie aufkommt weiß ich nicht.
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Dalama » 10.09.2020, 18:25

Er hat ihnen Handies geschenkt. :idea: Muss man sich heutzutage nicht ausweisen, um eine SIM-Karte zu erwerben?

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Thelmalouis » 10.09.2020, 18:32

keine dieser in Deutschland studierenden Studentinnen schafft es sich z.B. im Internet darüber zu informieren, wie das in Deutschland mit Krankenversicherung/Studium in der Schwangerschaft läuft, mit "sofort raus aus Deutschland" und so weiter?
Darüber mussten Sie eigentlich informiert gewesen sein, über die ganzen Organisationen und zwar schon bevor sie sich mit diesem Mann eingelassen hatten.
Die Organisationen waren den Studentinnen sicherlich bei den ganzen Einreiseformalitäten und Anmeldungen auch behilflich,
könnte ich mir zumindest vorstellen.
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 18:37

Ja aber auch die Organisationen, die es eigentlich wissen müssten, bzw. die Sozialarbeiter, die dort arbeiten. Auch die haben über Monate falsch beraten. Wenn die es nicht mal wissen ......

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von gadi » 10.09.2020, 18:46

chavah hat geschrieben:
10.09.2020, 18:37
Ja aber auch die Organisationen, die es eigentlich wissen müssten, bzw. die Sozialarbeiter, die dort arbeiten. Auch die haben über Monate falsch beraten. Wenn die es nicht mal wissen ...
Chavah, das glaub ich nicht, tut mir leid. Drei Studentinnen, nicht Kindergartenkinder sondern Studentinnen, können nicht googeln? Und nehmen alle drei billigend eine Schwangerschaft in Kauf während des Studiums?
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 19:03

Und studierte Sozialarbeiterinnen, die eigentlich in so Notfällen helfen sollen, die dahingehend ausgebildet sind, die wissen auch nicht weiter? Bei dem einen Sozialverein, der sogar vom Staat subventioniert wird, ist keiner drauf gekommen, mal den Status zu überprüfen? Weisst Du, was man in dem einen kath. Verein gemacht hat? Man hat gesammelt und ihr, wenn sie vorbei kam 20 € oder so in die Hand gedrückt. Irgendwann kam man sogar dort auf die Idee, dass irgendwas geschehen musste. Mensch, ich hab gerade zu diesem familienrechtlichen Beratungszentrum immer wieder Frauen in Not geschickt. Mach ich nie wieder.

Da ist ganz viel schief gelaufen, auch bei den Frauen, klar. Nur, jetzt ist Hilfe angesagt. Alle wollen weiter studieren. Das mit der Immatrikulation wird wohl klappen, meinte der Prof. So, dann ist Studium angesagt. Ab 6 Monaten kann man bei uns Säuglinge stundenweise in der Uni-Kita betreuen lassen. Viel läuft ja jetzt ohnehin über das www. So viele Präsenzveranstaltungen gibt es derzeit ja nicht. Also das bekommen wir schon gebacken.

Und die Infos, die die Studis von der Uni bekommen, hab sie mir mal angeschaut, die sind wirklich dürftig. Da ist nur der Hinweis auf Pflichtversicherung während der Studienzeit drinne. Alles sehr mager, was insgesamt das soziale Gefüge in Deutschland angeht. Einfach schlimm.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 19:10

Ich sah gerade, es ging auch um das billigende in Kauf nehmen der Schwangerschaft. Bei einer hat er ja gesagt, er sei zeugungsunfähig. Bei den anderen war es halt die große Liebe. Und ganz ehrlich, eigentlich ist die Vereinbarkeit von Säugling und Beruf doch nie so optimal wie eben im Studium. 5 Monate Semesterferien, keine 8 Stunden am Tag auswärts, wenn die Beziehung funktioniert, ist das doch völlig in Ordnung.

Ich hab da heute auch nicht sehr nachgeforscht. Das obliegt mir einfach nicht. Jedenfalls muss dem Kerl das Handwerk gelegt werden. Das ist jetzt wichtig. Und es muss sichergestellt werden, dass die Zahlungen wieder da ankommen, wo sie hingehören, bei den Frauen.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von Anissa » 10.09.2020, 19:24

Vielleicht könnten sie in 1 Studentenheim kommen und sich gegenseitig mit den Babys unterstützen. Immerhin sind die Kinder Halbgeschwister.
Jedenfall eine komplett absurde Geschichte, hoffentlich wird dem Typen das Handwerk gelegt!

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 19:35

Anissa, das ist ja das komische. Gerade absurde Geschichten halten sich, weil sie keiner glaubt. Wenn es nicht drei gewesen wären, Mensch, ich bin über 40 Jahre im Geschäft, ich hätte doch nichts geglaubt. Und das ist ja die gefährliche Kombi. Absurde Geschichte, also erstunken und erlogen, Einzelfall, nie was von der Masche gehört, für wie blöd hält mich die Frau denn? Mit einem Fall wär ich doch nie zur Staatsanwaltschaft gegangen, ich mach mich doch nicht lächerlich.

Jedenfalls nehme ich als Lehre mit, vielleicht doch nicht so über Fälle hinweg zu rauschen. Ich machs ja ehrenamtlich. Aber eines habe ich gelernt, ich muss, soweit möglich, wirklich auch in absurden Fällen genau hingucken.

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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von gadi » 10.09.2020, 20:02

chavah hat geschrieben:
10.09.2020, 19:10
Ich sah gerade, es ging auch um das billigende in Kauf nehmen der Schwangerschaft. Bei einer hat er ja gesagt, er sei zeugungsunfähig. Bei den anderen war es halt die große Liebe. Und ganz ehrlich, eigentlich ist die Vereinbarkeit von Säugling und Beruf doch nie so optimal wie eben im Studium. 5 Monate Semesterferien, keine 8 Stunden am Tag auswärts, wenn die Beziehung funktioniert, ist das doch völlig in Ordnung.
Ja aber es ist doch ein Unterschied ob Ausbildung und Säugling gut vereinbar sind, wenn das Kind eben mal auf der Welt ist oder ob man es vorher bewusst drauf ankommen lässt während der Ausbildung schwanger zu werden. Die jungen Frauen werden sich kaum gesagt haben "jetzt ist eigentlich der beste Zeitpunkt im Leben um schwanger zu werden bzgl. Vereinbarkeit von Säugling und Beruf, also los...".
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Re: umgekehrtes Bezness

Beitrag von chavah » 10.09.2020, 20:11

Wir wissen doch gar nicht, ob man es bewußt darauf hat ankommen lassen. Was die Umstände waren. Jedenfalls waren die Schwangerschaften kein "Werkzeug", um sich hier irgend etwas zu ertrotzen. Wie viele junge deutsche Mädels haben wir, die das Kind bewußt zeugen mit dem einzigen Zweck, nicht mehr zur Schule oder in die Ausbildung zu müssen. Das sind die Fälle, die m.E. schlimm sind. Aber, in den zwei Fällen von mir, da scheint es so etwas wie die ganz große Liebe (seufz) gewesen zu sein, von einer Vereinbarkeit mit Studium ist man offensichtlich ausgegangen.

Nun ja, wir werden das ohne bemerkenswerte Hilfe vom Staat gebacken bekommen, wenn die Mädels weiter studieren. Wenn nicht, dann bin ich draußen. Das ist so meine übliche Vorgehensweise. Die ist hier auch nicht anders als in anderen Fällen.

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