nur so interessehalber

Erfahrungen mit Flüchtlingen und Migranten zum Thema Bezness

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Fierrabras
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Fierrabras » 28.03.2019, 15:47

nun ja, ein anderes meiner "Schätzchen" hat nun endlich seine deutsche Verlobte ehelichen können. Und, drei Mal dürft Ihr alle raten: jetzt ist seine psychische Erkrankung verschwunden, er will keine Medikamente mehr nehmen und nicht mehr zu uns kommen.
Es gibt halt doch noch Wunderheilungen!!!
(die Verlobte kenne ich nicht, mal sehen, ob sie in 3 Jahren unsere Patientin wird...)
bzw. er arbeitet als Küchenhilfe/Tellerwäscher, verliert wegen seiner Unzuverlässigkeit aber immer wieder den Job. Wenn er in 3 Jahren die Ehefrau verlässt, wie lange muss er denn da einen Job gehabt haben, der ihn ernährt?
(obwohl: der Typ wird uns allen erhalten bleiben, ist schon seit 2012 hier und wird von den Flüchtlingsräten etc bestens beraten).

Efendi II
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Efendi II » 28.03.2019, 20:04

Fierrabras hat geschrieben:
28.03.2019, 15:47
Wenn er in 3 Jahren die Ehefrau verlässt, wie lange muss er denn da einen Job
gehabt haben, der ihn ernährt?
Wenn er nach dreijähriger Eheführung in Deutschland nicht in der Lage war seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften, dann wird das allerdings auch nichts mit dem unbefristeten Aufenthalt. Im Fall der Trennung bekommt er dann bestenfalls noch
ein Jahr um das zu regeln, aber wenn er das nicht hinbekommt, muss er ausreisen.

Den unbefristeten Aufenthalt (Niederlassungserlaubnis) nach dreijähriger
Eheführung gibt es nicht automatisch, den muss man beantragen und dazu
ist es notwendig einige Voraussetzungen zu erfüllen. Allein die Ehe mit dem
deutschen Partner reicht dazu nicht aus.

So steht das allerdings nur im Gesetz, inwieweit das dann auch zur Anwendung
kommt ist natürlich wieder eine ganz andere Sache.
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Thelmalouis
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Thelmalouis » 28.03.2019, 20:15

Efendi II hat geschrieben:
28.03.2019, 20:04
So steht das allerdings nur im Gesetz, inwieweit das dann auch zur Anwendung
kommt ist natürlich wieder eine ganz andere Sache.
Da kann man doch hierzulande schon sagen, "Papier ist geduldig", auf dem das Gesetz steht.
Was interessiert da das Geschwätz oder das Gesetz von gestern.
Gruß Thelmalouis

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brighterstar007

Re: nur so interessehalber

Beitrag von brighterstar007 » 28.03.2019, 21:30

Hi Efendi,

Anders ist es, wenn sie ein Kind zusammen haben sollten...

LG Brighterstar

KungShanPing
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von KungShanPing » 28.03.2019, 23:50

Efendi II hat geschrieben:
28.03.2019, 20:04

Den unbefristeten Aufenthalt (Niederlassungserlaubnis) nach dreijähriger
Eheführung gibt es nicht automatisch, den muss man beantragen und dazu
ist es notwendig einige Voraussetzungen zu erfüllen. Allein die Ehe mit dem
deutschen Partner reicht dazu nicht aus.

So steht das allerdings nur im Gesetz, inwieweit das dann auch zur Anwendung
kommt ist natürlich wieder eine ganz andere Sache.
Meine festangestellte, hochqualifizierte und mit einem Deutschen verheiratete Kollegin wurde mit diesem Gesetz schikaniert, naja, sie war/ ist eben nur eine fleißige gesetzestreue Europäerin!
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.

gadi
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von gadi » 29.03.2019, 08:29

Solche Menschen werden schickaniert, dass ist die Ironie heutzutage, KungShanPing.
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Efendi II
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Efendi II » 29.03.2019, 09:40

KungShanPing hat geschrieben:
28.03.2019, 23:50
Meine festangestellte, hochqualifizierte und mit einem Deutschen verheiratete Kollegin wurde mit diesem Gesetz schikaniert, naja, sie war/ ist eben nur eine fleißige gesetzestreue Europäerin!
Das solltest Du allerdings einmal etwas genauer erläutern, denn für EU-Bürger ist das Aufenthaltsgesetz relativ ohne Bedeutung, weil sie freizügig berechtigt sind. Außerdem dürfte es für sie auch als Drittstaatlerin, als Ehegattin eines Deutschen, keinerlei aufenthaltsrechtliche Probleme geben.
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Eclipse
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Eclipse » 29.03.2019, 10:45

Efendi II hat geschrieben:
28.03.2019, 20:04


So steht das allerdings nur im Gesetz, inwieweit das dann auch zur Anwendung
kommt ist natürlich wieder eine ganz andere Sache.
Der Geltungsbereich der deutschen Gesetze ist auf Menschen deutscher Abstammung beschränkt. Ist doch logisch. :lol:

Efendi II
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Efendi II » 29.03.2019, 12:27

Eclipse hat geschrieben:
29.03.2019, 10:45
Der Geltungsbereich der deutschen Gesetze ist auf Menschen deutscher Abstammung beschränkt. Ist doch logisch.
So sehen das anscheinend viele Migranten.
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KungShanPing
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von KungShanPing » 30.03.2019, 22:46

Efendi II hat geschrieben:
29.03.2019, 09:40
KungShanPing hat geschrieben:
28.03.2019, 23:50
Meine festangestellte, hochqualifizierte und mit einem Deutschen verheiratete Kollegin wurde mit diesem Gesetz schikaniert, naja, sie war/ ist eben nur eine fleißige gesetzestreue Europäerin!
Das solltest Du allerdings einmal etwas genauer erläutern, denn für EU-Bürger ist das Aufenthaltsgesetz relativ ohne Bedeutung, weil sie freizügig berechtigt sind. Außerdem dürfte es für sie auch als Drittstaatlerin, als Ehegattin eines Deutschen, keinerlei aufenthaltsrechtliche Probleme geben.
Effendi, nicht alle Europāer sind EU-Būrger. Sie ist Osteuropāerin und hat nach den drei Jahren zwei Mal die AE jeweils nur ein Jahr verlāngert bekommen.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.

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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Efendi II » 31.03.2019, 10:23

KungShanPing hat geschrieben:
30.03.2019, 22:46
Effendi, nicht alle Europāer sind EU-Būrger. Sie ist Osteuropāerin und hat nach den drei Jahren zwei Mal die AE jeweils nur ein Jahr verlāngert bekommen.
Dafür gibt es sicher Gründe und die wurden ihr bestimmt auch erläutert. Schließlich hätte sie auch dagegen Einspruch erheben oder klagen können, wenn sie glaubte, ungerecht behandelt worden zu sein. Wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt werden, dann ist so eine kürzere Verlängerung der AE durchaus rechtens.

Ein Blick ins Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung.

Natürlich ist es überhaupt nicht möglich, hier eine Aussage zu machen, dazu müsste man schon die genauen Umstände kennen, deshalb kann man über die Gründe der kurzzeitigen Verlängerungen nur spekulieren.

Deshalb gebe ich zu bedenken: "Warum sollten eine Ausländerbehörde, die sich bestimmt nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen kann, entgegen gesetzlichen Vorgaben handeln und sich zusätzliche Arbeit aufhalsen, um einen Kunden zu ärgern? Jeder Sachbearbeiter dort ist doch froh, wenn er die anstehenden Anträge vom Tisch hat und einen Fall abschließen kann.
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von gadi » 31.03.2019, 18:01

Warum die Behörde so handelt? Weil bei der einen Personengruppe Gesetze und Richtlinien bis ins Kleinste befolgt werden müssen, bei anderen jedoch nicht.
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brighterstar007

Re: nur so interessehalber

Beitrag von brighterstar007 » 31.03.2019, 18:39

Hi,

Da im Post geschrieben wurde, sie sei mit einem Deutschen verheiratet, wundern mich
Die Prozeduren schon...

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KungShanPing
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von KungShanPing » 31.03.2019, 22:50

gadi hat geschrieben:
31.03.2019, 18:01
Warum die Behörde so handelt? Weil bei der einen Personengruppe Gesetze und Richtlinien bis ins Kleinste befolgt werden müssen, bei anderen jedoch nicht.
Ganz genau, das war die Quintessenz meiner Aussage. Sie hat ihren Pass eben nicht beim illegalen Grenzübertritt das Klo runtergespült. Danke Gadi!
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Efendi II
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Efendi II » 01.04.2019, 09:35

KungShanPing hat geschrieben:
31.03.2019, 22:50
Ganz genau, das war die Quintessenz meiner Aussage. Sie hat ihren Pass eben
nicht beim illegalen Grenzübertritt das Klo runtergespült. Danke Gadi!
@Gadi hat damit wohl weniger zu tun. Dafür solltet man sich eher bei den
Wählern der Altparteien bedanken, welche die Politik der Frau Merkel so
tatkräftig unterstützen.
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Fierrabras
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Fierrabras » 09.04.2019, 15:45

habe gerade mir einen Arztbrief von 2014 einer meiner Patientinnen mit Migrationshintergrund angesehen, und entnervt festgestellt, dass ich wortwörtlich den Text übernehmen könnte, will sagen, in 5 Jahren Therapie hat sich gar nichts getan, sie kriegt aber seit 5 jahren regelmäßige psychologische Einzelgespräche in der Muttersprache, die jeweils 50 Minuten dauern.
ok, psychische Krankheiten sind chronisch, und wenn sie eine Schizophrenie hätte, dann wäre das auch völlig normal. Hat sie aber nicht: sie ist unglücklich, weil sie gleich 2 erwachsene (Mitte 30) alkohol-drogen- und spielsüchtige Söhne hat, die beide bei ihr wohnen und denen sie immer Geld gibt. Per se hat sie eine Ko-Abhängigkeit, sie müsste also dringend zu AlAnon Gruppen (gibt es auch auf anderen Sprachen). Da kommt sie mit den blödesten Ausreden so ala "der Hamster hat den Zettel mit der Adresse der Selbsthilfegruppe aufgeknabbert". Nun habe ich entdeckt, dass bereits vor 5 Jahren mein Vorgänger ebenfalls versucht hat, sie zu genau solchen Gruppe zu schicken- vergeblich.
Ich wollte heute im Plenum die Sinnhaftigkeit einer Weiterbehandlung wie bisher besprechen, will sagen, bei den Psychologengesprächen heult sie unverändert 50 Minuten darüber, dass die Söhne nicht verheiratet und stattdessen süchtig sind. Ihr wird dann gesagt, sie solle aufhören, den Söhnen Geld zu geben, weil sie damit den Teufelskreis aufrecht erhält bzw sie solle die Söhne aus ihrer Wohnung rausschmeissen bzw wenigstens die Polizei holen, wenn diese sie wieder mal bedrohen, weil sie nicht genügend Geld rausrückt (das Schloss auszutauschen wäre bereits völlig undenkbar, kann man ihr auch nicht vorschlagen)... Seit 5 Jahren will sie dies tun und tut es nicht.
Mein Vorschlag war, die Fortsetzung der Psychologengespräche an den Besuch einer Selbsthilfegruppe zu knüpfen (wobei sich eine normale Angehörigengruppe wöchentlich trifft, hier ist es nur alle 3 Wochen).
tja, wie soll ich sagen: ich bin kulturunsensibel, so wurde mir von dem restlichen Personal attestiert. "Bei denen" ist es nun mal anders als bei uns, da kann man nichts fordern. Es soll so weitergehen wie bisher. Sie leide doch so sehr.
Es ist auch völlig egal, dass viele andere Patienten keine Psychologengespräche oder nur in der Gruppe kriegen, weil unser Angebot nicht für alle Patienten reicht.
nun ja, in weiteren 5 Jahren werde ich den Fall erneut vorstellen...vielleicht wird mir nach 10 Jahren vergeblicher Einzel-Psychotherapie erlaubt, auch mal etwas von Patienten mit Migrationshintergrund zu fordern (was bei deutschen Patienten völlig normal ist).

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Re: nur so interessehalber

Beitrag von leva » 09.04.2019, 16:37

Ich kann mir durchaus vorstellen,dass deine Patientin Angst hat ihre Soehne rauszuwerfen,sich gegen sie endlich zu wehren etc

Mit ihrem Hintergrund ist es ja nicht unueblichen Frauen,die sich wehren "Strafen" zukommen zu lassen.

Warum setzten sich keine Vertreter ,Ansprechpersonen ihrer eigenen Herkunft fuer sie ein.
Gibt es da keine Sozialarbeiter,Moscheeangestellte,Selbstghilfegruppen fuer Frauen mit Migrationshintergrund.anwaltliche Beratung von gleichsprachigen Anwaelten etc ??

Nilka
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Nilka » 09.04.2019, 17:58

Fierrabras hat geschrieben:
09.04.2019, 15:45
Es ist auch völlig egal, dass viele andere Patienten keine Psychologengespräche oder nur in der Gruppe kriegen, weil unser Angebot nicht für alle Patienten reicht.
nun ja, in weiteren 5 Jahren werde ich den Fall erneut vorstellen...vielleicht wird mir nach 10 Jahren vergeblicher Einzel-Psychotherapie erlaubt, auch mal etwas von Patienten mit Migrationshintergrund zu fordern (was bei deutschen Patienten völlig normal ist).
Deine Kollegen verhalten sich gutmeinend blöd und fahrlässig oppotunistisch, so wie die Politiker und das Volk, das diese Politik unterstützt.
LG ♥ Nilka
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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

brighterstar007

Re: nur so interessehalber

Beitrag von brighterstar007 » 10.04.2019, 15:33

Hi Fierrabras,

So wie es bei Gericht die Möglichkeit in manchen Fällen gibt " Therapie statt Knast",
So sollte auch bei entsprechenden psychiatrischen Erkrankungen, der regelmäßige Besuch
Einer passenden Selbsthilfegruppe, parallel zur stationären Therapie, Pflicht sein / werden.

Eine Betroffene aus den U.S.A hat kürzlich erklärt, dass jahrelanger Missbrauch, wie es UNTER
ANDEREM auch bei Bezness in einer Ehe der Fall ist, zu Schädigungen im Gehirn kommt, sprich:
Der Mandelkern ( Amygdala ) schwillt an und der Hypocampus schrumpft, was unter anderem dazu führt, dass das Opfer automatisch / zwingend von seinen Gefühlen gesteuert wird und der Verstand abgespalten/ verleugnet wird.
Dies ist auf Aufnahmen sichtbar und beweisbar.

LG Brighterstar

Maus
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Re: nur so interessehalber

Beitrag von Maus » 10.04.2019, 15:51

KungShanPing hat geschrieben:
30.03.2019, 22:46
Efendi II hat geschrieben:
29.03.2019, 09:40
KungShanPing hat geschrieben:
28.03.2019, 23:50
Meine festangestellte, hochqualifizierte und mit einem Deutschen verheiratete Kollegin wurde mit diesem Gesetz schikaniert, naja, sie war/ ist eben nur eine fleißige gesetzestreue Europäerin!
Das solltest Du allerdings einmal etwas genauer erläutern, denn für EU-Bürger ist das Aufenthaltsgesetz relativ ohne Bedeutung, weil sie freizügig berechtigt sind. Außerdem dürfte es für sie auch als Drittstaatlerin, als Ehegattin eines Deutschen, keinerlei aufenthaltsrechtliche Probleme geben.
Effendi, nicht alle Europāer sind EU-Būrger. Sie ist Osteuropāerin und hat nach den drei Jahren zwei Mal die AE jeweils nur ein Jahr verlāngert bekommen.
Da kenne viele, sehr viele, Länder, in denen ich es als Deutscher um einiges schwerer habe, wenn ich dort drei Jahre lebe und arbeite. Schikane ist etwas anderes.

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