Gibt es Ausnahmen?

Tauschen Sie sich mit den anderen Mitgliedern über Ihre eigenen Erfahrungen über Beziehungen und Ehe mit einem orientalischen Mann aus.

Moderator: Moderatoren

Mignon
Beiträge: 261
Registriert: 20.07.2015, 20:49

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Mignon » 11.03.2019, 18:27

karima66 hat geschrieben:
11.03.2019, 13:00
Ariadne, ich kann mich deinen Beiträgen voll anschließen, hab es genau so erlebt und sehe diesen "europäischen Blick" mit als größtes Problem .......aber leider denke ich auch, dass man den richtigen Blick für diese fremde Kultur nur ganzheitlich bekommt wenn man in dem Land Alltag lebt oder über Jahrzehnte regelmäßig dort unterwegs ist.
Ganz genau so sehe ich es auch.

Mignon
Beiträge: 261
Registriert: 20.07.2015, 20:49

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Mignon » 11.03.2019, 18:46

Ein Gedanke zum Thema "Tabu":

Viele Deutsche, vor allem Frauen, tun alles, um nicht als Rassisten zu gelten. Äußerst man sich ganz vorsichtig kritisch zu dem Verhältnis einer Landsmännin zu einem Einheimischen, das einem sehr absonderlich vorkommt (Altersunterschied, Bildungsunterschied etc.), dann ist man ein Rassist. Und weil man das weiß, sagt man meist erst gar nichts, weil man ja kein Rassist sein will, und sich ein bisschen auch für seine eigenen Gedanken schämt.

Das andere Problem, das eng damit zusammenhängt, ist das Bemühen, Statusunterschiede zu vernebeln. Der Liegestuhlrücker ist ein Freund. Der Bootstourverkäufer ist ein Freund. Der Kellner ist ein Freund. Dienstbare Geister im Hause der Expats sind auch oft Freunde. Ebenso Fahrer etc. Alles sehr gute Freunde. Man ist ja schließlich kein Ausbeuter, der sich Sklaven hält. Dass Vertretern der einheimischen Mittelschicht so ein Verhalten nie in den Sinn käme, merken viele nicht einmal.

Na, und wenn unser guter Freund Ali, der immer am Strand die Holzkamele verkauft, jetzt eine deutsche Freundin hat, ist das doch schön! Oder was hat man dagegen? Hat man etwa etwas gegen Tunesier? Oder ist es der Standesdünkel? Der Ali ist auf seine Weise hochintelligent. Der kann doch auch nichts dafür, dass er nur vier Jahre zur Schule gegangen ist.

Usw. Usf. Da hält man lieber gleich den Mund.

Efendi II
Beiträge: 5930
Registriert: 04.04.2008, 21:59

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Efendi II » 11.03.2019, 20:39

Mignon hat geschrieben:
11.03.2019, 18:46
Na, und wenn unser guter Freund Ali, der immer am Strand die Holzkamele verkauft, jetzt eine deutsche Freundin hat, ist das doch schön! Oder was hat man dagegen? Hat man etwa etwas gegen Tunesier? Oder ist es der Standesdünkel? Der Ali ist auf seine Weise hochintelligent. Der kann doch auch nichts dafür, dass er nur vier Jahre zur Schule gegangen ist.
Damit ist er natürlich für die Weiterführung seines Lebens in Deutschland bestens vorbereitet, um nicht zu sagen geradezu prädestiniert. Sicher wird er sich dann hier in Deutschland zu einen kompetenten Herzchirurgen oder Raumfahrttechniker qualifizieren.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Mignon
Beiträge: 261
Registriert: 20.07.2015, 20:49

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Mignon » 11.03.2019, 21:06

Efendi II hat geschrieben:
11.03.2019, 20:39
Mignon hat geschrieben:
11.03.2019, 18:46
Na, und wenn unser guter Freund Ali, der immer am Strand die Holzkamele verkauft, jetzt eine deutsche Freundin hat, ist das doch schön! Oder was hat man dagegen? Hat man etwa etwas gegen Tunesier? Oder ist es der Standesdünkel? Der Ali ist auf seine Weise hochintelligent. Der kann doch auch nichts dafür, dass er nur vier Jahre zur Schule gegangen ist.
Damit ist er natürlich für die Weiterführung seines Lebens in Deutschland bestens vorbereitet, um nicht zu sagen geradezu prädestiniert. Sicher wird er sich dann hier in Deutschland zu einen kompetenten Herzchirurgen oder Raumfahrttechniker qualifizieren.
Oder so ähnlich. Ich kenne mich mit internationalen Bildungsabschlüssen ein wenig aus und bin immer wieder erstaunt, was manche meiner eigenen Landsleute sich so vorstellen, wie leicht man in Deutschland einfach mal ein paar fehlende Schulabschlüsse nachholen kann, von der Kleinigkeit fehlender Deutschkenntnisse mal ganz abgesehen. Auch für Menschen, deren Prognose gar nicht so schlecht ist, ist das ein ziemlicher Kraftakt. Man vergisst dabei auch, dass in den meisten Entwicklungsländern Schule stures Auswendiglernen und Wiedergeben ist, in vielen Ländern viele, viele Unterrichtsstunden mit Vaterlandsliebe, dem Leben des Präsidenten und anderen Propagandainhalten draufgehen, Lehrer*innen schlecht ausgebildet und schlecht bezahlt sind, Fachräume für Naturwissenschaften nicht existieren etc. pp. Selbst wenn man zehn Jahre lang in solchen Schulen gesessen hat, schafft man nicht in weiteren drei Jahren das deutsche Abitur, wie sich manche das so vorstellen. Wer aus einem Entwicklungsland kommt und dann in Deutschland ein Studium packt, der hat meist schon im Heimatland eine Privatschule besucht (z.B. eine Schule, die den A-Level anbietet). So etwas gibt es ja durchaus für Leute, die es sich leisten können. Aber zu denen zählt Ali der Souvenirverkäufer eben nicht.

Aber darüber kann man stundenlang reden. Es nützt nichts: "Der ist so intelligent. Der packt das schon."

Corinna
Beiträge: 261
Registriert: 12.01.2014, 07:07

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Corinna » 12.03.2019, 10:08

Hallo Mignon,

ich finde Deinen Beitrag sehr interessant! Es ist immer wieder hilfreich von einem Land auch einmal durch eine „nicht – europäische“ Brille etwas zu erfahren.

Ich kenne dies von einer Arbeitsstelle, an denen ich den Kollegen sagte, daß die meisten unserer erwachsenen türkischen Schüler maximal 5 Jahre zur Schule gegangen wären (das war zu dem Zeitpunkt normal) und gelernt hätten nach dem Motto: „Je auswendiger, desto eins“.

Ich denke übrigens, daß nicht nur die Schulbildung und die Deutschkenntnisse wichtig sind, sondern auch der Wille sich mit einem anderen Wertesystem auseinanderzusetzen. Z. B. fiel es manchen der Schüler nicht leicht eine Arbeit präzise auszuführen. Sie waren zum Teil begnadete Pfuscher und empfanden das nicht als Nachteil, sondern kamen sich schlau vor. Diese Ansicht haben sie manchmal sehr vehement verteidigt.

Schönen Tag
Corinna

Redwine
Beiträge: 48
Registriert: 11.10.2018, 14:07

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Redwine » 12.03.2019, 10:35

ich habe irgendwie den Eindruck das Beeree Beratungsresistent ist.. ich hoffe es nicht für sie..
Man mag die Rosa Brille drauf haben.. und die Unguten wissen genau wie sie einem ein gutes Gefühl geben..aber es hält nicht an..
Bitte Beeree mach nicht den Fehler... :oops:

Mignon
Beiträge: 261
Registriert: 20.07.2015, 20:49

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Mignon » 12.03.2019, 11:20

Liebe Corinna,

oooooh ja! Davon kann ich ein Lied singen. Erfahrung aus Wunderland: Mein Büro sollte vom Vermieter gestrichen werden. Da ich die örtlichen Handwerker und ihre Geflogenheiten kannte, bin ich vorher selbst losgezogen und habe Abdeckplane, Kreppband etc. besorgt, um Boden und Möbel zu schützen. Abends habe ich dann selbst auf die Handwerker gewartet und sie gebeten, die Planen auszulegen, Bodenleisten und Lichtschalter mit Kreppband abzukleben etc. pp. Sie kannten das nicht und wollten das nicht. Das könne man doch hinterher wieder saubermachen. Damit meinten sie: Irgendwann, wenn es schon so richtig schön eingetrocknet ist und man die Farbe vom Laminat kratzen muss. Ich habe die Vorbereitungsarbeiten schließlich selbst gemacht, weil sie sich standhaft weigerten und mich wohl für völlig verrückt hielten.

Oder auch in einem östlichen Land der Weltrevolution. Was macht man, wenn man einen Dübel und eine Schraube braucht? Klar! Man schaut, ob nicht irgendwo irgendwas mit zwei Schrauben befestigt ist. Die zweite ist dann wirklich entbehrlich. Und statt Dübel tun es auch ein paar Streichhölzer. Und Lüsterklemmen? Pah! Ist was für Weicheier. Ein echter Freizeitingenieur kann auch mit Isolierband Stromleitungen verbinden und muss dafür auch keine Sicherung rausdrehen. Die ist ohnehin längst überbrückt bzw. die Leitung am Zähler vorbei gelegt.... Ein Hoch auf den Erfindungsreichtum postsozialistischer Männer!!! Oh Mist! Schon wieder ein Kurzschluss ... Aber was soll man machen? Das Leben ist eben schwer....

Nilka
Moderation
Beiträge: 7258
Registriert: 22.01.2012, 14:50

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Nilka » 12.03.2019, 11:39

:lol: :lol: :lol: oder :cry: :cry: :cry: je nachdem, ob es einen selbst betrifft (die Malertruppe) oder nicht.
LG ♥ Nilka
Moderatorin
Nilka@1001Geschichte.de

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

brighterstar007

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von brighterstar007 » 12.03.2019, 14:16

Hi Mignon,

Mit : " das kann MAN doch später wieder saubermachen", meinten sie aber nicht sich selbst
Oder (Fragezeichen)

LG Brighterstar

leva
Beiträge: 3537
Registriert: 27.06.2014, 17:01
Wohnort: USA

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von leva » 12.03.2019, 14:30

brighterstar007 hat geschrieben:
12.03.2019, 14:16
Hi Mignon,

Mit : " das kann MAN doch später wieder saubermachen", meinten sie aber nicht sich selbst
Oder (Fragezeichen)

LG Brighterstar

Haeh?
...liest du sorgfaeltig?
Das Laminat ect war gemeint. :idea:

gadi
Moderation
Beiträge: 5954
Registriert: 05.06.2014, 18:56

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von gadi » 12.03.2019, 15:18

Ich denke, die Frage war, wer danach das Laminat wieder sauber macht. MAN (Mignon oder die Handwerker?). Da dürften die Handwerker und Mignon ebenfalls unterschiedliche Antworten parat gehabt haben. :mrgreen:
Moderatorin
gadi@1001Geschichte.de
...................................
Betrug entehrt, Irrtum nie. C.L.
من عاشر قوما اربعین یوما یا صار منھمیا رحل عنھم - Wer 40 Tage bei einem Volke weilt, wird einer von ihnen oder wandert weiter.

Nilka
Moderation
Beiträge: 7258
Registriert: 22.01.2012, 14:50

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Nilka » 12.03.2019, 15:35

Meinen Kommentar kann man missverstehen :oops:
Ich meinte - wenn man nicht auf solche Handwerker angewiesen ist, kann man sich tot lachen. Wenn doch, gibt's nichts zum Lachen. Ist klar, dass die Handwerker nie im Leben vor hätten, ihr Dreck zu beseitigen.
LG ♥ Nilka
Moderatorin
Nilka@1001Geschichte.de

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

leva
Beiträge: 3537
Registriert: 27.06.2014, 17:01
Wohnort: USA

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von leva » 12.03.2019, 15:46

Gut,dann sind ja alle Klarheiten beseitigt..... :lol: :wink:

gadi
Moderation
Beiträge: 5954
Registriert: 05.06.2014, 18:56

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von gadi » 12.03.2019, 15:48

Nilka hat geschrieben:
12.03.2019, 15:35
Meinen Kommentar kann man missverstehen :oops:
Ich meinte - wenn man nicht auf solche Handwerker angewiesen ist, kann man sich tot lachen. Wenn doch, gibt's nichts zum Lachen. Ist klar, dass die Handwerker nie im Leben vor hätten, ihr Dreck zu beseitigen.
Deinen Kommentar hatte ich schon so verstanden, liebe Nilka :lol:
Moderatorin
gadi@1001Geschichte.de
...................................
Betrug entehrt, Irrtum nie. C.L.
من عاشر قوما اربعین یوما یا صار منھمیا رحل عنھم - Wer 40 Tage bei einem Volke weilt, wird einer von ihnen oder wandert weiter.

Juliette0583
Beiträge: 105
Registriert: 14.10.2018, 01:33

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Juliette0583 » 12.03.2019, 18:45

Liebe BEERE, äußer dich doch bitte mal. Wir würden alle gern wissen was du jetzt denkst oder tust. LG Julia

Mignon
Beiträge: 261
Registriert: 20.07.2015, 20:49

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Mignon » 12.03.2019, 20:10

Ich denke, die Frage war, wer danach das Laminat wieder sauber macht.
Ist egal. Ein Laminat, von dem du alte Farbreste mit dem Spachtel abgekratzt hast, kannst du wegwerfen.

Noch eine leidvolle Erfahrung aus Revolutionsland (die tatsächlich einem mir flüchtig bekannten Menschen das Leben gekostet hat): Die ungeheuer intelligenten und gut ausgebildeten Freizeitingenieure dieses Landes waren schon lange darauf gekommen, dass die Hochhäuser falsch konstruiert sind. Die Treppenhäuser in diesen Gebäuden sind nämlich bei Licht betrachtet Quatsch und verschenkter Raum. Es nehmen ja doch alle den Aufzug. Außerdem gibt es nur Unordnung, wenn man eine Etage sowohl per Lift als auch über das Treppenhaus erreichen kann. Die erste Maßnahme gegen diese Unübersichtlichkeit: Die Türen zu den Treppenhäusern müssen stets verschlossen sein. Und der Mensch, der weiß, wer den Schlüssel hat, ist grundsätzlich auf Dienstreise.

Und da nun die Nutzung der Treppenhäuser durch Hinz und Kunz ein für alle Mal unterbunden war, ersonnen die ungeheuer cleveren Bewohner neue Nutzungsmöglichkeiten: In den stillgelegten Treppenhäuser lassen sich prima alte Möbel und Akten lagern. Man kann aber auch durch das Einreißen bestehender und das Einziehen neuer Wände Teile des Treppenhauses einfach der eigenen Wohnung oder den Geschäftsräumen zuschlagen. Ganz wichtig ist es natürlich, den eigenen Treppenhausbereich mit einem festen Gitter gegen den Treppenhausbereich der nächsten Etage abzugrenzen. Ein schönes Beispiel, wie westliche Architektur durch die Überlegenheit der Bewohner von Revolutionsland weiterentwickelt und optimiert wird.

In Gedenken an die Opfer eines Hotelbrandes in meiner damaligen unmittelbaren Umgebung. Ihre Leichen wurden im Flur vor der Tür zum Treppenhaus gefunden. Die Türen waren verschlossen.

brighterstar007

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von brighterstar007 » 13.03.2019, 00:04

Danke, Gadi für deinen weitsichtigen und zutreffenden Kommentar, wer was saubermachen
Soll.oder eben nicht.

LG Brighterstar

Beeree
Beiträge: 5
Registriert: 24.02.2019, 13:50

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Beeree » 15.03.2019, 19:25

Hallo zusammen,
jetzt hab ich endlich mal wieder Zeit zu schreiben. Sehr viel um die Ohren momentan.
Ich danke euch für eure vielen Antworten.
Meine Überschrift lautet ja: Gibt es Ausnahmen?. Ich hatte wirklich einen kleinen Hoffnungsschimmer dass es vielleicht Ausnahmen gibt. Aber nachdem ich jede einzelne Antwort durchgelesen hab, kann ich mir meine Frage selbst beantworten.
Viele Sachen könnte ich zwar berichtigen, die wohl doch falsch verstanden wurden, aber das ist nicht so wichtig.
Ali ist doch einer von vielen. Hab mich ein bisschen blenden lassen, jedoch nie die Realität aus den Augen verloren. Für mich war es irgendwo auch ein bisschen ein Spiel. Natürlich haben sich auch irgendwie Gefühle entwickelt, jedoch sind diese Gefühle von Liebe weit entfernt. Eher vielleicht verliebtheit, oder wie wir früher sagten: verknallt.
Ich hab natürlich geschrieben, dass ich heiraten wollte, jedoch war dies nie meine ernste Absicht. Ich war einfach verwirrt und vieles lässt sich nicht so aufschreiben wie man es denkt.
Aber: unterm Strich hab ich vielleicht ein bisschen Bezness betrieben :lol: in den 4 Tagen im Januar. Er hat für Geschenke, Taxi, Essen, etc bezahlt; ich durfte ein bisschen Tunesien ausserhalb der Hotels kennen lernen, ich durfte ein tunesisches Haus besuchen und das Essen der Familie genießen.
Denn diese Eindrücke kann mir niemand nehmen und ich möchte sie auch nicht missen.

!!!Achtung!!! Ich rede mir nichts schön, das ist meine ehrliche Meinung!!!

Aber letztendlich konnte ich dank eurer Mühe Abstand gewinnen und alles aus einer anderen Richtung sehen.
Dafür möchte ich mich bedanken und jeder einzelnen von euch alles gute weiterhin wünschen.

Vorerst hab ich noch Kontakt, werde dies aber nach und nach auf Null reduzieren.

Danke!

Thelmalouis
Moderation
Beiträge: 3066
Registriert: 28.08.2014, 13:20

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Thelmalouis » 15.03.2019, 19:39

Hallo Beere,

schön, dass du uns ein Update gibst.

Ich lese deinen Betrag jedoch mit gemischten Gefühlen.
So lange du noch mit ihm in Kontakt stehst, besteht sehr wohl noch die Gefahr, dass du umkippst.
Was für einen Sin siehst du noch mit ihm zu schreiben?
Wie gesagt, selbst eine platonische Freundschaft auf ehrlicher Basis kann und wird nie entstehen.
Das ist das eine.
Beeree hat geschrieben:
15.03.2019, 19:25
Hab mich ein bisschen blenden lassen, jedoch nie die Realität aus den Augen verloren. Für mich war es irgendwo auch ein bisschen ein Spiel. Natürlich haben sich auch irgendwie Gefühle entwickelt, jedoch sind diese Gefühle von Liebe weit entfernt. Eher vielleicht verliebtheit, oder wie wir früher sagten: verknallt.
Blenden und ein bisschen verknallt sein, waren hier schon viele.
Das hat als "Einstiegsdroge" mehr als ausgereicht.
Irgendwelche Gefühle von Seiten der Betroffenen waren immer im Spiel und wurden im Verlauf fälschlicherweise mit Liebe verwechselt.
Was dabei raus gekommen ist, kannst du hier ja zuhauf nachlesen.

Es ist und bleibt eben ein Spiel mit dem Feuer.
Gruß Thelmalouis

Moderatorin
_____________________________________________________________________________
Es gibt Berge über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. (Ludwig Thoma)

Corinna
Beiträge: 261
Registriert: 12.01.2014, 07:07

Re: Gibt es Ausnahmen?

Beitrag von Corinna » 16.03.2019, 07:56

Hallo Beere,

schön, daß Du ein Update gegeben hast.

Du schreibst:
" Aber: unterm Strich hab ich vielleicht ein bisschen Bezness betrieben in den 4 Tagen im Januar. Er hat für Geschenke, Taxi, Essen, etc bezahlt; ich durfte ein bisschen Tunesien ausserhalb der Hotels kennen lernen, ich durfte ein tunesisches Haus besuchen und das Essen der Familie genießen. Denn diese Eindrücke kann mir niemand nehmen und ich möchte sie auch nicht missen. „
Ich finde es gut, wenn Frauen sich zur Wehr setzen. Ich kann gut verstehen, wenn sie ihrem Beznesser etwas heimzahlen wollen.

Und um bei den Tatsachen zu bleiben:

Ein Beznesser hat in der Regel sehr wenig eigenes Geld. In der Regel zu wenig, um dafür Taxi, Essen, Geschenke etc. zu bezahlen. In der Regel hat er dieses Geld von einer anderen Frau.

Das Geld von Frauen geben Beznesser für sich und ihre Familien aus. Und für „vertrauensbildende Maßnahmen“. Man kann es auch Werbegeschenke nennen. Wie bei den Firmen zahlen sich die Werbegeschenke unter dem Strich aus und werden letztendlich vom Kunden bezahlt.

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich möchte Dich weder kritisieren noch Dir die Freude an bestimmten Dingen nehmen. Ich finde es wichtig, daß über Bezness so geschrieben wird, wie Bezness funktioniert.

Viele Grüße
Corinna

Antworten