"Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Tauschen Sie sich mit den anderen Mitgliedern über Ihre eigenen Erfahrungen über Beziehungen und Ehe mit einem orientalischen Mann aus.

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Elisa
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Elisa » 27.02.2012, 15:27

Liebe Strauss, selbst vorurteilsfrei (was es nicht zu 100 % gibt, da jeder Mensch seine Erfahrungen einfliessen lässt,
darf ich doch nicht die Realität aus dem Auge verlieren.
Und zu meiner Freiheit gehört doch gerade, dass ich wählen kann, dass ich Verstand und Gefühl haben darf.

Für mich grenzt es doch schon an Dummheit, wenn ich glaube, dass gerade mir es gelingt, alle Grenzen zu überwinden.

Mir ist das zu realitätsfremd. Ich kann niemanden aus seiner Kultur loslösen, und ich selbst kann mich nicht von meiner Kultur lösen.

Und nur weil mir jemand romantische Dinge erzählt, kann ich doch nicht meine Wahrnehmung wegsperren. Ich schau mir einen Film an, aber ich weiss, dass es ein Film ist, und ich das nicht erlebe.

LG Elisa

Elisa
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Elisa » 27.02.2012, 17:01

Strauss, ich es ist fast unmöglich, denn sonst müsste man sein bisher gelebtes Leben vergessen.

Ich möchte noch einen Gedanken in Deine Argumentation einfliessen lassen.

Wenn ich als Frau einen Ernährer heirate, also mich nicht an dem Einkommen usw. beteiligen will, muss ich akzeptieren, dass ich ihm folgen muss, denn wenn dieser gemeinsam Gedanke fehlt, fehlt er auch in der Beziehung.

Entweder versteht man sich als Paar, das gemeinsame Ziele hat, oder man folgt als Frau und in manchen Fällen auch als Mann.

Beides kann man nicht haben. Und beides haben zu wollen, empfinde ich oft als genau den Punkt, warum sich Frauen von diesen Männern angezogen fühlen. Sie wollen den Pascha, aber mit ihm in westlicher Partnerschaft leben. Es ist einfach unmöglich.

Dort kauft der Mann die Frau und sie gehört ihm logischerweise. Da er oft jahrelang dafür sparen muss, mag sie ihm sogar sehr wertvoll erscheinen, wie wenn hier ein Mann jahrelang auf sein Traumauto spart. Aber sie ist auch sein Besitz.

Ob eine Frau, die im Westen groß wurde, sich mit dieser Rolle überhaupt zufrieden geben kann, wage ich zu bezweifeln.

Zwar sind viele mit der Rolle der verantwortlichen Partnerin überfordert, aber diese Rolle der Dienerin lehnen sie ab.

Zudem sind die meisten Männer ja auch nicht mal finanziell dazu in der Lage, der Frau ein angenehmes Leben zu bieten.

Und hier so ein Leben zu leben, das scheitert schon an den finanziellen Bedürfnissen einer Familie.

Strauss, ich kann tolerant sein, aber man darf dabei die Realität nicht aus den Augen verlieren.

Da müssen beide schon sehr, sehr a n d e r s sein, dass es funktioniert.

LG Elisa

Daisy2510
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Daisy2510 » 27.02.2012, 18:21

Ich habe im Laufe meiner Ehe mitvielen arabischen Frauen Kontakt gehabt (und habe mit denen, die meinen "Abfall vom Islam" nicht verurteilen, das ist aber hier niht wichtig, noch Kontakt). Laut den Regeln der Scharia werden der Frau natürlich gewisse Rechte zugestanden, die so nicht bekannt sind in der westlichen Welt. Auch ist es zwar so, dass der Mann mehr erbt, das Geld aber auf die Familie aufteilen MUSS, die Frau ihren kleineren Teil nicht. Oder eben auch, dass die Frau das Geld, das sie verdient für sich behalten kann. Nur - wer macht das in der Realität?
Ich habe viele Ehepaare kennengelernt, bei denen sich beide Partner an die, nennen wir sie arabischen Regeln, halten. Und diese Ehen haben auf mich nicht den Eindruck weniger stabil/glücklich zu sein, als die von österreichischen Paaren. Dass die Wertvorstellungen (Beziehungsvorstellungen) anders sind, ist klar.
So hat eine Freundin von mir etwa gezielt nach einem Mann gesucht, das sie "Angst" hatte, etwas Falsches mit Jungs zu machen. Die beiden wirken sehr glücklich auf mich.
Natürlich haben wir die Freiheit zu sein und zu tun, was wir wollen. Wenn wir uns aber von jeglichen Rollen, die Sicherheit nd zugleich Gefängnis sein können, befreien, so stehen wir ja quasi "nackt" da. Aber eigentlich müsste man dies als Frau tun, darauffolgend eine arabische "Identität" annehmen. Denn vom Mann kann man in nur seltenen Fällen ein WIRKLICHES Entgegenkommen erwarten.
Leider wird oft die Tatsache, dass ER trinkt, in Discos geht, Sex vor der Ehe hat als Zeichen der "Europäisierung" gesehen. Dies ist ein Trugschluss, denn eine stabile Beziehung besteht nun mal aus mehr, als Alk, Sex und Party...

Ich denke, dass ich mein menschenmögliches getan habe, um diese Beziehung mit meinem Ex zu halten. Ich habe tunesisch gekocht, gesprochen, mich mit Tunesiern umgeben, den Islam angenommen, die Geschlechtertrennung akzeptiert und und und... Ich habe aber auch gesagt, wenn mir etwas nicht passte, das war viel. Und genau das wurde mir zum "Vorwurf" gemacht, als Grund für betrügen und lügen genannt. Ich habe WIRKLICH viel abgelegt. Das merke ich daran, dass ich mich jetzt manchmal wie eine 16jährige fühle, die etwas nachholen muss. ´

Ich habe mit viel Interesse die Beiträge von "Schuscha" gelesen, die ihre Ehe mit einem Ägypter als funktionierend beschreibt. Viele Punkte kommen mir bekannt vor, sind für mich jedoch heute, zum jetztigen Zeitpunkt, nicht erstrebenswert. Hier spielt wieder mit, welche Werte/Erwartungen an eine Partnerschaft ich habe, mir angeeignet habe. Und da gehört nun mal auch dazu, dass eine Beziehung nicht als Anstrengung gesehen wird, nicht als permanentes Rennen, ja betteln um Anerkennung, Liebe....

Ich denke, dass eine bi-nationale Ehe funktionieren kann, aber nicht, dass er dazu "anders/europäisch" sein muss, sondern, dass sie ihre europäische Denkweise, Rolle schlichtweg ablegen muss. Und ob das möglich ist, bezweifle ich.
LG Daisy
Ach ja, ich finde diese Diskussion sehr interessant und anregend, danke für eure Gedanken! :D

Elisa
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Elisa » 27.02.2012, 18:47

Daisy, eigentlich müsste Du zur Beantwortung der Frage alles in Einzelteile zerlegen.

War erwartet man (und das ist sicherlich genauso vielfältig wie hier) von einer Ehe usw. Und dann müsstest Du noch die einzelnen Fälle vergleichen.

Und wenn nur einer seine Werte etc. ablegt (wenn das möglich ist, was ich nicht glaube), dann kann es auch nicht funktionieren, weil dieser Mensch ja keinen Hintergrund mehr hat.

Er ist nackt, wie Du schreibst, bzw. leer.

LG Elisa

Daisy2510
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Daisy2510 » 27.02.2012, 19:21

Autsch.... Man definiere Liebe/Ehe/Freundschaft usw.... :shock:
Ich weiß, dass ich hier aus meiner subjektiven Sicht heraus schreibe, vielleicht sollte ich nicht so allgemein formulieren. Ich kenne eine Deutsche, die mit einem Syrer verheiratet ist. Sie haben Kinder, führen ein ruhige Ehe. Sie ist zum Islam konvertiert und ich mag mal behaupten, sie ist, meiner persönlichen Ansicht nach glücklich... Er hat studiert, ist ein ruhiger Kerl...

Ich kann mir eigentlich auf jedes "Negativbeispiel" auch ein "Positivbeispiel" geben. Hier kommt eben diese Frage des "Ablegens" hinzu. Denn ich denke, das tuen viele Frauen, in unterschiedlicher Intensität, habe es ja auch schrittweise getan... :(

Aber hier schreibe ich wieder von den Anforderungen an die Frau. Die sind gewaltig, selten zu "schaffen". Nur sind diese Überlegungen, die sich ja eigentlich in schon bestehenden (und oft hart erarbeiteten) Ehen befinden passend/hilfreich für die Frage vieler junger Frauen, die lautet: Kann mein Kerl denn nicht einfach "anders" sein? Ich denke nicht, denn das ist der falsche Antwort/Argumentedeckel auf einen Fragetopf. Nur wird eben gerne eine bi-nationale Ehe, die funktioniert zur Selbststärkung herangezogen.

LG Daisy

sita
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von sita » 27.02.2012, 22:56

Liebe Daisy 2510

Du schriebst u.a.:


(((Ich bin Lehrerin, meine Klasse besteht aus Kindern im ALter von 10/11 Jahren. Ich versuche jeden Tag mit ihnen auch das Leben zu lernen, nämlich: Habe keine Vorurteile, verurteile niemanden aufgrund seiner Herkunft/Religion und und und. So, nun mache ich das, im selben Moment lege ich einen Grundstein für zukünftige Bezznessopfer. Ist doch irgendwie krank. Natürlich kann ich mein bestes geben, den Jungs aus dem arabischen/türkischen Raum auch diese Werte zu vermitteln. Nur funktioniert so etwas begrenzt. Ich weiß, wie österreichische Frauen ohne Kopftuch von so manchen Familien aus dem arabischen Raum angesehen werden. Ungläubige N.... So ist mein Einfluss begrenzt.)))

Bin erst jetzt auf diese Konferenz gestoßen, hatte den Link schon an anderer Stelle hier eingesetzt, finde besonders Teil 3 sehr hilfreich und informativ, Teile (6 insgesamt) sind sehr lang.
Ich bewundere den Mut der "Insider-Frauen", die es sich zur Aufgabe gemacht haben, aufzuklären und zu helfen.( Ab 1 min 11 kann Dir und uns sicherlich Hilfestellung geben.)
Stammt zwar aus 2008, heruntergeladen 2011, ich finde aber hochaktuell.

Hier Teil 3:

http://www.youtube.com/watch?v=6xFt1rnO1mE&feature=gv

Alles Liebe Dir

sita(hab8)
Zuletzt geändert von sita am 27.02.2012, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
sita

Der größte Feind des Menschen ist die Unwissenheit.
...unbekannt...

Daisy2510
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Daisy2510 » 27.02.2012, 23:00

Danke für den link, heute Abend geht sich das nimma aus, auch ist mein Hirn nicht mehr so aufnahmefähig... Aber es scheint schon mal sehr interessant! :)
Ach ja, danke auch für den Tipp zum "Prinz aus dem Orient" - Link, ich kenne den Film...
LG und gute Nacht,
Daisy

Stern
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Stern » 27.02.2012, 23:14

Ich denke, dass eine bi-nationale Ehe funktionieren kann, aber nicht, dass er dazu "anders/europäisch" sein muss, sondern, dass sie ihre europäische Denkweise, Rolle schlichtweg ablegen muss. Und ob das möglich ist, bezweifle ich.
Wenn sie das tut ist es keine Beziehung mehr. Sie wird nie bekommen was sie für diese Art der Unterwerfung erwartet. Sie ändert nur ihr Verhalten, ihre Wünsche und Erwartungen kann sie nicht grundlegend und dauerhaft ändern.

Liebe Grüße, Stern

Daisy2510
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Daisy2510 » 29.02.2012, 22:22

Ok danke für die Antwort. Ich kann wir vorstellen, was deine Bedenken sind! ;-)
Alles Liebe
Babsi

Ines

Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Ines » 29.02.2012, 22:28

Worum gehts denn?

brighterstar007

Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von brighterstar007 » 03.06.2012, 12:49

Ihr Lieben,

meiner Ansicht nach sind diese Überlegungen : "Gibt es das ?" , dass meiner anders ist, unfruchtbar. Wohin
sollen all unserer Überlegungen führen - es sind fast alles Mutmaßungen und zum Teil unbewiesene Vorstellungen.

Meiner Meinung nach können wir Frauen uns nicht vergeben, dass wir uns haben täuschen lassen, nicht genau hin-
sehen wollten..... Jetzt versuchen wir mit einem ungeheuren Aufwand zu beweisen, wie schrecklich wir behandelt
wurden oder noch werden, was ja auch meistens Fakt ist.
Eine gesunde Variante wäre, sich ehrlich einzugestehen, dass Frauen und Männer (besonders aus orientalischen Ländern
ganz anders geprägt sind) und wir dieses Kapitel irgendwann mit neuer Kraft emotional abschließen.

LIebe Grüße

Brighterstar

P.S. 1 Es gibt viele ungewöhnliche Liebesgeschichten, meiner Meinung nach ist dort aber der Mann zuerst oder intensiver
von der Liebe überzeugt (und nicht hauptsächlich die Frau). Es wurde z.B. einmalein kurdisches Liebespaar gezeigt, die
ALLE Brücken zu ihren jeweiligen Familien abbrechen und zusammen fliehen mussten.

P.S. 2 Daisy, um deine Frage konkret zu beantworten : "Sicher gibt es das", wenn wahrscheinlich auch eher selten. Nur werden diejenigen in ihrem Glück sicher nicht im Netz nach Ratschlägen suchen, damit fremde Leute ihnen quasi die "Absolution" für die Legitimation ihrer Beziehung erteilen.

chandu
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von chandu » 04.06.2012, 07:54

Djenna schreibt:

„Gut...zum dem Zeitpunkt, an dem ich misstrauisch wurde, hätte ich konsquenter handeln sollen, aber ich war schon von ihm abhängig und er verstand es auch wunderbar mein Misstrauen zu zerstreuen. Ich konnte mich nicht mehr abgrenzen“

Ich denke, bei mir war es keine Abhängigkeit, aber irgendwann steckt man so in der ganzen Geschichte drin, dass man das Ganze für normal hält.

Shadowka
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Shadowka » 05.06.2012, 21:55

Was am hinderlichsten ist, am schnellsten einen Schlussstrich zu ziehen, sind doch die Gefühle, die man dem anderen gegenüber bringt.

Wenn diese Gefühle in den Hintergrund treten, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man beginnt, sich zu hinterfragen.
Liebe Grüße
Katja


Gemeinsam sind wir stark!

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Sayde
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Sayde » 06.06.2012, 16:06

Hallo Daisy,

Oh doch! Die gibt es! Ich war mit einem verheiratet der "anders" war! Große Liebe! Bei uns ging es nicht um Bezness. Es war eine liebevolle Ehe, ich hatte einen wunderbaren Mann.... und musste nie an seiner Liebe zweifeln!

Und dennoch:
großes Herz'e-Leid zum Schluß bei ihm und bei mir!
Und letztendlich wurde ich doch durch die Jungfrau mit Kopftuch ausgetauscht!

Liebe Daisy, diese Männer haben andere Werte! Sie müssen "ihren Weg" gehen. Wie steinig er auch ist! Dabei stehen sie sich selbst im Weg: Religion, Familie und die Sache mit dem unbedingt Vater werden stehen höher als alles andere!

Ich weiß, viele Frauen mussten schlimme Erfahrungen machen... aber wie oft habe ich gedacht: Könnte ich meinen doch auch so hassen! Kann ich aber nicht!
Ich habe längst einen anderen Partner und dennoch denke ich oft an die schöne Zeit mit meinen Ex-Mann. Für mich ist er gestorben. Ganz klar! Aber ein Grab zum Trauern gibt es dennoch nicht!

Sayde
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Sayde » 06.06.2012, 16:11

Liebe Daisy,

es ist völlig egal ob es sie gibt, die "Guten" - es wird nicht funktionieren! Da kannst du dich noch so anpassen... Du musst in so eine Kultur geboren werden, um das alles zu begreifen. Das sagen auch die Leute, die lange in arabischen Ländern gelebt haben. Sie haben sehr viel Verständnis aber verstehen tun sie längst nicht alles...

Shadowka
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Shadowka » 06.06.2012, 22:46

Sayde was ich nicht verstehe: Du schreibst immer von der großen Liebe und ich glaube dir das auch aber warum hat er dich dann zum Schluss doch verlassen?

Wenn er dir gegenüber genauso gefühlt hätte, wäre er dann nicht bei dir geblieben?
Konntest du sein Verhalten verstehen?
Du scheinst eine wirklich gute Ehe geführt zu haben. Hätte es keinen Weg für euch beide gegeben oder hat er sich gegen seine wahren Gefühle von dir getrennt und wie ging es ihm dabei?
Ich hoffe meine Fragen sind nicht zu privat und wenn das so sein sollte, antworte einfach nicht darauf :wink:
Liebe Grüße
Katja


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Shadowka
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Shadowka » 07.06.2012, 07:23

Danke Dagmar :D
Liebe Grüße
Katja


Gemeinsam sind wir stark!

Katja@1001Geschichte.de

Femme Fatale
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Femme Fatale » 08.06.2012, 00:44

Liebe Scharade,

...wie ging deine Geschichte aus?
Seid ihr zusammen noch eine glückliche Familie?

Gruß
FF
Etends ton mari comme du linge sur la terrasse : si ton destin est de le garder, il ne s'envolera pas. proverbe arabe

Was macht eine Frau, deren Mann aus dem Fenster springen will?
Sie gibt ihm den Müll mit... ;o)
Unbekannt

Magnolia
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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von Magnolia » 08.06.2012, 10:03

@ scharade

Kompliment! Auch wenn es mir gerade eiskalt den Ruecken runterlief, weil ich oft zu feige fuer den Befreiungs-Schritt aus einer "toten" Liebe
war.

Magnolia

Zum Thread- natuerlich ist es bei jeder/jedem immer anders. Weil wir alle anders sind. Es gibt weder DEN Prototyp "Beznesser" noch "Opfer".
"Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben..."
Goethe

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Re: "Bei mir ist es anders" - gibt es das?

Beitrag von CeeYou » 08.06.2012, 11:17

Scharade hat geschrieben: Ich denke, jede Liebe, einerlei, ob mit einem Deutschen oder auch mit einem Ausländer, verändert sich im Laufe der Zeit und man entwickelt sich gemeinsam weiter - oder eben nicht. Je nachdem, was man sich selber wert ist und was im Hintergrund steht - Kinder, finanzielle Werte, zieht man daraus eben seine Konsequenzen oder leider auch nicht. Es liegt immer an einem selbst, wie man sein Leben weiter lebt. Als Opfer seiner selbst oder eben in der eigenen Freiheit mit allen Konsequenzen.

Heute sage ich im Rückblick, dass meine Entscheidung richtig war. Bezahlen muss man solche Änderungen im Lebensweg immer.
So ist es. In jeder Ehe gibt es solche Entwicklungen und die Sinnfrage zu irgendeiner Zeit. Ob die Ehe dann weitergeht, hängt dann von der Fähigkeit des anderen an, die Entwicklung als ernste Bedrohung wahrzunehmen und sich am Partner / oder an der Partnerin neu zu orientieren. Die bequeme Ehe gibt es nicht.
Das Wichtigste Peripheriegerät eines Computers ist der Mensch.

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