Beziehung mit Ablaufdatum?

Tauschen Sie sich mit den anderen Mitgliedern über Ihre eigenen Erfahrungen über Beziehungen und Ehe mit einem orientalischen Mann aus.

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gadi
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von gadi » 10.02.2016, 17:17

Mit Verlaub, ich finde diese "Medizin-Diskussion" so sinnlos. Selbst wenn, SELBST WENN dies alles zuträfe mit seinen Studienambitionen/-möglichkeiten:
Ja, verd..., dies ist "eine Beziehung mit Ablaufdatum" mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Medizinstudium hin oder her.
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Augenstern1001
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Augenstern1001 » 11.02.2016, 22:13

Ich habe nicht alle eure Antworten gelesen, aber ich muss schon sagen, dass ich darüber schockiert bin, wie hier einfach pauschalisiert und abgestempelt wird.
Keiner von euch kennt die genauen Hintergründe und dennoch werden einfach mal so Dinge in den Raum geworfen, die einfach weder Hand noch Fuß haben.
Ich bin keine ehrenamtliche Helferin und auch keine Lehrerin für DaF. Ich bin eine richtig studierte Deutsch- und Chemielehrerin und habe 6 Jahre meines Lebens dafür verwendet, diesen Beruf zu erlernen. Und ich habe nichts mit meinem Schüler angefangen, weil ich sehr wohl weiß, dass das nicht ok geht. Unsere Beziehung entwickelte sich erst, als ich bereits die Schule und den Wohnort gewechselt hatte. Die Entscheidung FÜR diese Beziehung habe ich mir alles andere als leicht gemacht. Ich habe ein paar Monate gehadert bis ich schließlich gesagt habe, dass ich es probieren will.... in vollem Wissen um alle Risiken, die es da geben kann. Man hat viele schlechte Geschichten gehört. Da bin ich nicht verblendet oder sonstwas. Ich werde ihm weder das Studium noch das Leben finanzieren. Er hat nach wie vor einen eigenen Betreuer, mit dem ich zusammenarbeite, da wir für ihn eine von mir unabhängige Lebenssicherung anstreben, um seinen Selbstwert auch nicht zu mindern. Er soll neben dem Studium entweder arbeiten oder Bafög erhalten. Ich unterstütze ihn lediglich dahingehend, dass er in meiner Wohnung wohnen darf, die ich ja ohnehin für mich alleine schon bezahlen muss (er wird mir Miete bezahlen) und dass ich ihm eben bei solchen bürokratischen Dingen helfe, wo es mit Betreuern einfach wesentlich länger dauern würde. Das Abitur ist wie gesagt anerkannt und er hat einen 1er-Schnitt. Und uns ist allen klar, dass er nicht so ohne Weiteres studieren gehen kann, sondern diverse Bedingungen daran geknüpft sind. Wie ich bereits schrieb, arbeitet er hart an dem Sprachniveau und bis Mai wird er B1 an der VHS erreichen. Unsere Beziehung ist außergewöhnlich und wie ich auch bereits schrieb, suchen mich auch noch ab und an die Zweifel heim. Die Gefahr, dass er mich eines Tages verletzt, besteht. Aber diese Gefahr besteht doch in jeder Beziehung. Oder hättet ihr alle zu Zeiten eurer verflossenen Beziehungen daran geglaubt, dass ihr eines Tages getrennte Wege geht? Wenn ich eines gelernt habe die letzten Jahre, dann ist es, die rosa Brille ganz schnell zu zerschlagen. Tötet leider auch die Schmetterlinge im Bauch und frustriert manchmal, aber dadurch weiß der Junge schon von Anfang an, dass ich kein arabisches Hausmütterchen sein werde, das ihm alles hinterherträgt. Dass er mir im Haushalt hilft, hat einfach damit zu tun, dass er so erzogen wurde. Respekt ist für ihn ein großes Thema und das eben nicht nur gegenüber Männern.
Vielleicht schreib ich hier in ein paar Jahren "ihr hattet Recht, es ist in die Brüche gegangen". Aber vielleicht sind wir dann noch immer zusammen und ich bin glücklich? Ich kann alle Bedenken wirklich verstehen. Aber von vornerein alle arabischstämmigen Männer oder jüngere Männer abzustempeln finde ich falsch. Es gibt doch immer wieder Ausnahmen. Falls sich jemand näher damit beschäftigen möchte, wie die enge Arbeit mit Flüchtlingen in Sprachprogrammen abläuft, der kann sich gerne bei mir melden. Diese Arbeit hat sowas von Mehrwert, das will der ein oder andere vielleicht nicht glauben.

Flensee
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Flensee » 11.02.2016, 22:24

darf ich nicht kommentieren, werde sonst gesperrt

Moppel
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Moppel » 11.02.2016, 23:04

Geht mir genauso.
Gruß

Dwarslooper
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Dwarslooper » 11.02.2016, 23:10

Ja.

Liebe Grüße

gadi
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von gadi » 11.02.2016, 23:52

AMIGA scheint einfach nicht kleinzukriegen zu sein.
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lunaverde
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von lunaverde » 12.02.2016, 01:12

@ Augenstern: Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du trotz einiger pauschalisierender Kommentare hin und wieder hier berichtest.

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von chui » 12.02.2016, 07:09

Bei mir geht , bei folgendem Satz ein ganzes Feuerwerk auf nicht nur eine Laempchen .

von Augenstern
Dass er mir ihm Haushalt hilft , hat einfach damit zu tun , dass er so erzogen wurde . Respekt ist fuer ihn ein grosses Thema und das eben nicht nur gegenueber Maennern .

Ja ich weiss es sind nicht alle gleich . Trotzdem gilt , Respekt gegenueber Frauen minimal , erzogen zur Hausarbeit wird in dieser Gesellschaft kein Junge .
So wie ich es lese hat sie nun die Nadel im Heuhaufen gefunden . Gratuliere !

LG chui

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Anaba » 12.02.2016, 07:40

Genau das ist mir aufgefallen.
Im Haushalt helfen..... :lol:
So wird in dieser Gesellschaft keiner der kleinen Prinzen erzogen.
Dazu sind die Schwestern da.
Liebe Grüße
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Gioia » 12.02.2016, 07:43

Augenstern1001 hat geschrieben:Die Gefahr, dass er mich eines Tages verletzt, besteht. Aber diese Gefahr besteht doch in jeder Beziehung.
Liebe Augenstern

Dieser Satz kommt mir so was von bekannt vor. Dies ist einer von den Sätzen, welcher dazu herhalten muss wenn das Gewissen beruhigt werden soll. Denn eine Frau, welche eine solch ungleiche Beziehung eingeht, weiss grundsätzlich, dass dies keine Beziehung für die Ewigkeit, basierend auf Augenhöhe und Vertrauen sein wird. Du hast auch ganz realistisch deinen Titel "Beziehung mit Ablaufdatum" gewählt. Genau um solch eine Beziehung handelt es sich mMn in vorliegendem Fall. Dein Freund ist ein Teenager, 18, und du bist 10 Jahre älter. Nur schon diese Tatsache lässt aufhorchen :!: Dann sind noch die religiösen und kulturellen Unterschiede - das was für dich ganz normal ist, ist für ihn nicht denkbar und umgekehrt - welche eine solche Beziehung zu 99.9% zum Scheitern verurteilen. So wie ich dich nach deinen Beiträgen einschätze, klammerst du dich nun an die 0.01%. Hoffen wir mal für dich, dass dich diese 0.01% nicht in den Ruin treiben und dich nicht seelisch verkrüppeln lassen.

Du hast in deinem ersten Post gefragt: Was geschieht am Ende mit mir? Ich bin eben auch keine 20 mehr, stehe eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben und hätte die nächsten 2-3 Jahre schon gerne an Familienplanung gedacht. Was, wenn er mich verlässt, wenn ich 35 bin und dann ist es dafür zu spät? Lohnt es sich, diese Beziehung aufrecht zu erhalten?

Ich gebe dir nun eine klare Antwort: Nein, es lohnt sich nicht. Ist meine Meinung, leben musst du mit deiner Entscheidung.

LG
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von chui » 12.02.2016, 08:15

Geht mir auch noch so im Kopf herum .
Vielleicht sollte man sich mal uberlegen ob es sich bei dieser Verbindung nicht eher um einen Mutterkomplex handelt . Er ist 18 also eher noch ein Kind .
Sollte es sich jedoch um Liebe handeln , kann die TE froh sein an Sex mit Minderjaehrigem , knapp vorbeigeschrammt zu sein .

LG chui

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von gadi » 12.02.2016, 09:24

Liebe Augenstern,

bitte tu mir einen Gefallen, lies mal dieses Thema hier:

http://forum.1001geschichte.de/viewtopic.php?f=4&t=6134

Hier stand der Mann fest im Leben (kein vielleicht-bald-Student), war nicht jünger als die Frau, sie hatten sogar Kinder zusammen, die Frau hatte beinahe die selbe Kultur wie er, ... alles "bessere Voraussetzungen" als bei dir, und schau mal, was passiert ist und vor allem warum.

Bitte lies dir das mal durch, ja!?

Gestern war ich zu emotional um mehr zu schreiben, weil dein gestriger Beitrag sowas von die allergleichen (verteidigenden) Sätze enthält wie wir sie hier schon so oft gelesen haben. Fast eins zu eins zu manchen Statements vieler Bezness-Opfer. Ich möchte dich schon fragen, denkst du eigentlich, die anderen "Bezness-Opfer" waren dumm und naiv? Haben sich keine Gedanken gemacht? Denkst du nicht, dass die Bezzies genau überlegen, was sie zu tun haben, um glaubwürdig zu erscheinen? Glaubst du, die lesen hier und anderswo nicht mit/sind nicht im Austausch? Es sind perfekte Schauspieler, mach dir das bitte bewusst.

Ach man möchte dich schütteln und sagen: bitte tu dir das nicht an, bitte lüge dich nicht selber so an!
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Dwarslooper
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Dwarslooper » 12.02.2016, 09:42

Nunja, bezness im ureigentlichen Sinne liegt m.M.n nicht vor. Tatsächlich ist der junge Mann passiv geblieben und stammt aus einer Familie, die auf sich hält.
Was schon angesprchen wurde: Jungmann übernimmt die Geschäfte, wenn Vater ausser Haus.

Was ich nochmal näher beleuchten möchte:
Er wurde zu Respekt erzogen. Klingt zunächst positiv, bedeutet aber nun etwas ganz anderes, als AMIGA-Blick meint.
Wurde er zu Respekt vor einer Ungläubigen auch noch 10 Jahre älteren Deutschen erzogen?

Die Familie hat die Antwort bereits gegeben: Entsetzt sind sie.

Dieser vermeintlich positive Respekt ist ein Bumerang. Egal, ob hier in dieser Beziehung noch eine Ehe geschlossen wird, Kinder gezeugt werden...
"Deine Mutter wird krank durch diese Schande in der du lebst, Sohn!"
"Dein Vater traut sich nicht mehr zum Freitagsgebet, alle mißachten ihn, Sohn!"
"Du befleckst unsere Ehre, Sohn!"
"Du lebst in Sünde gegen Allah, Sohn!"
"Du heiratest jetzt Fatima oder wir verstoßen dich, Sohn!"

Eine Ungläubige wieder loswerden ein Ruhmesblatt für die Familie. Jeder Imam hat dazu eine ganz eindeutige Meinung. Weltweit.
Und der Sohn zeigt auf die Art seinen Respekt, _dazu_ wurde er erzogen.

Wie gesagt, es ist deine Entscheidung. Aber sieh es doch mal eher so, als wenn du einen jungen Mann aus einer Familie der Scientologen, Zeugen Jehovas etc. kennen gelernt hättest. Die gibt es auch nicht in der "light"-Version.
Ausstieg bedeutet dann komplett raus aus allem, ohne Familienkontakte. So respektlos ist der junge Mann aber nicht.

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von gadi » 12.02.2016, 10:29

@Dwarslooper: Was ist denn "Bezness im ureigentlichen Sinn"? Der Begriff Bezzness beschreibt eine Kombination aus Beziehung und Geschäft. "Gewinn" durch Beziehung. Genau das liegt hier vor.
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von chui » 12.02.2016, 11:51

Im Eingangsthread schreibt sie

In meinem Fall handelt es sich nicht um Bezness
Das denken alle , aber solange kein Verdacht auf Bezness besteht kommt man auch nicht in ein Beznessforum .
Ich bin deiner Meinung Gadi

...... hab ihn einfach zu Hause besucht .
Dwarslooper , natuerlich ist er passiv geblieben er brauchte nur zu warten bis sie vor der Tuer steht . Ein 18 jaehriger ist auch nicht mehr so dumm um nicht zu wissen/spueren was Frau von einem will .
Ihn einfach so in seinem Zuhause zu besuchen , so ein Vorgehen ist in seinem Land nicht ueblich . Abgesehen davon was sich die Leute/Nachbarn denken . Und in diesen Kulturkreisen ist Neugier absolut wichtig , denn ueber was anderes koennen sie nicht tratschen .

LG chui

Dwarslooper
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Dwarslooper » 12.02.2016, 12:13

unter "Bezness im ureigentlichen Sinn" versteh ich eine Familie die sagt: Such dir ne Frau, Nutz die dumme Kuffar mal nach Strich und Faden aus, schick fleißig Geld zu uns, lüg ihr das Blaue vom Himmel runter, wir sind spielen mit und wenn du dein Studium fertig hast, dann servier sie ab.
Und einen Mann, bei dem diese Devise eigene Lebensart ist.
Hier hat aber die TS diese Beziehung selbst forciert,
Ihn einfach so in seinem Zuhause zu besuchen , so ein Vorgehen ist in seinem Land nicht ueblich . Abgesehen davon was sich die Leute/Nachbarn denken . Und in diesen Kulturkreisen ist Neugier absolut wichtig , denn ueber was anderes koennen sie nicht tratschen .
Die Familie ist offen dagegen, ergo haben sie ihn nicht dahin gehend gedrillt.
"Es könnte alles so schön sein, wenn die syrische Familie nicht wäre. Auf lange Sicht darf er mich weder heiraten noch Kinder mit mir haben."
Ist doch mal ne klare ehrliche Ansage...
Die TS denkt irriger Weise, dagegen würde sie sich schon durchsetzen.

Dennoch bin ich auch der absoluten Überzeugung, genau so wird es unter dem Strich kommen.
Durchfüttern lassen und dann "ein tränenreicher Abschied".
Ob hier völlig berechnend planvoll vorgegangen wird oder eher nicht ist völlig sekundär.

Fierrabras
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Fierrabras » 12.02.2016, 14:29

naja, vielleicht wird der junge Mann ja tatsächlich Arzt, und vielleicht entschliesst er sich ja sogar später dazu, auf dem Land zu praktizieren, dann wäre es doch immerhin ein Gewinn für die Landbevölkerung. und die TE kann später stolz sein, dass sie das möglich gemacht hat.

(was ihren Kinderwunsch angeht...und ihr gigantisches AMIGA-Syndrom...dazu will ich mich lieber nicht äußern. und jetzt will sie sich alles schön reden)

nannte man in den 50ziger-Jahren nicht so ein Verhältnis junger Mann-deutlich ältere Frau ein "Bratkartoffel-Verhältnis"? wenn der TE das klar ist und sie sich ein Leben ohne Kinder (und irgendwann auch ohne jüngeren Mann) vorstellen kann, dann ist es doch ok.

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Anaba » 12.02.2016, 15:08

gadi hat geschrieben:@Dwarslooper: Was ist denn "Bezness im ureigentlichen Sinn"? Der Begriff Bezzness beschreibt eine Kombination aus Beziehung und Geschäft. "Gewinn" durch Beziehung. Genau das liegt hier vor.
Für mich ist das Bezness im ureigentlichem Sinne.
Ob die Familie mitspielt oder nicht.
Der junge Mann profitiert auf der ganzen Linie.
Er bekommt Hilfe, die er dringend nötig hat, ihm wird der Weg geebnet, Schwierigkeiten werden gemeinsam angepackt.
Er kann das Flüchtlingsheim verlassen, wird bei Augenstern leben.
Für ihn wie ein Lottogewinn.
So kann er sein Studium, falls alles nach Wunsch läuft, in Ruhe durchziehen.
Die Verliererin ist Augenstern. Sie wird jahrelang Probleme lösen, Hilfestellung leisten und wenig zurückbekommen.
Wenn er schlau ist, wird er die Rolle des netten, aufgeklärten Mannes weiterspielen, um sich diese Chance nicht zu verderben.
Augenstern hat als Titel "Beziehung mit Ablaufdatum?" gewählt.
Meine Antwort darauf ist ein klares JA.
Spätestens wenn er das Studium beendet hat, ist diese Beziehung auch vorbei.
Nie und nimmer wird er dann eine deutlich ältere Frau heiraten, wenn zu Hause die Jungfrauen Schlange stehen und er sich
so mit den Eltern versöhnen kann.
Für Augenstern werden es verlorene Jahre sein.
Aus gestandene Frau sollte sie allerdings wissen, dass von einem Achtzehnjährigen nicht erwartet werden kann, dass er Verantwortung übernimmt und mutig zu dieser Beziehung stehen wird.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von Rubinrot » 12.02.2016, 16:42

Fierrabras hat geschrieben:nannte man in den 50ziger-Jahren nicht so ein Verhältnis junger Mann-deutlich ältere Frau ein "Bratkartoffel-Verhältnis"?
Meines Wissens nicht immer aber: junge und alte Krieger-Witwen, die ihren Anspruch auf Krieger Witwen-Rente nicht verlieren
wollten - durften/konnten nur sogenannte "Onkel-Ehen" eingehen. Das lief dann auch auf Bratkartoffel u. mehr hinaus.
Den bereits vorhandenen Kinder von ihr wurde der Mann dann als "Onkel" vorgestellt.
Sage nicht immer was Du weißt, aber wisse immer was du sagst!

leva
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Re: Beziehung mit Ablaufdatum?

Beitrag von leva » 12.02.2016, 17:16

Heute wuerde man ein Verhaeltniss unter den geposteten Begebenheiten als "sugarmommy" betiteln.Sie ermoeglicht ihm etwas um seine "Liebe" zu haben u er ist der "Nutzniesser" bis er zu Neuem aufbricht.

Ein 18 jaehriger kann doch viel erzaehlen.Ist sich der Tragweite noch nicht bewusst u geniesst erstmal sein Leben.
Warum sie sich dafuer hergibt,weiss nur sie,siehe "Beziehung mit Ablaufdatum".

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