betreuter Umgang - und dann?

Gibt es Probleme in der Erziehung? Droht Kindesentzug oder -entführung? Wie kann man sich davor schützen? Hier könnt Ihr Euch austauschen!

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luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.05.2010, 18:16

leah_neu hat geschrieben:
Auch die Mitarbeiter des Jugendamtes würden dann wahrscheinlich einen ganz gehörigen Respekt vor Dir bekommen.
Warum?
Hallo Leah,

ich habe mir gerade den ganzen thread nochmal durchgelesen.
Ich konnte keine Aussage von B.E. finden, daß das Jugendamt ihr in irgendeiner Weise geholfen hat. Im Gegenteil wird sie ohne entsprechende gerichtliche Anordnungen von den Jugendamtsmitarbeitern, dem Kinderschutzbund und dem Mediator in die Zange genommen und zu Aktionen genötigt, zu denen sie in keiner Weise verpflichtet ist.
B.E. hat ein Recht auf eine juristische Klärung der Angelegenheiten und ein Richter kann Entscheidungen nur auf den gesetzlichen Grundlagen fällen. Das Jugendamt, der Kinderschutzbund und der Mediator haben keinerlei Autorität. Dadurch, daß B.E. sich diesen Institutionen ausliefert, schadet sie sich meiner Meinung nach nur selber, bzw. ihrem Sohn.
Wenn B.E. aus diesem Affentheater einen Rechtsstreit macht und mit allen Parteien nur noch schriftlich verkehrt, wissen sämtliche Parteien wo die Glocken hängen.
Bockiger Esel hat geschrieben:JA hat sich vorgestern telefonische gemeldet, war aber noch bei der Arbeit. Die wollten heute Vormittag einen Rückruf... war aber auch bei der Arbeit. Ich hatte keinen Brückentag.

An diesem Satz erkenne ich deutlich, wie das Jugendamt mit B.E. umspringt und sie womöglich noch soweit treibt, daß sie sich beim nächsten Gespräch dafür entschuldigt, nicht angerufen sondern gearbeitet zu haben.

Dies ist nur meine persönliche Meinung.

Liebe Grüße
Luna2000

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.05.2010, 18:21

Bockiger Esel hat geschrieben:...meine Mutter war ja nur als Zeugin geladen...
Als Zeuge kann man nicht , denke ich, in Berufung gehen...

Angeklagt hat die Staatsanwaltschaft... die dann das Verfahren nach der Verhandlung - mittels des Richters - eingestellt hat.
Und eben diese Staatsanwaltschaft hält es ja nicht für nötig, Leute, die erst 5 Jahre in D sind und schon einiges auf dem Kerbholz haben, auch mal in die Verantwortung zu nehmen.

Beim Weissen Ring bin ich Mitglied, seit dem ganzen Theater.
Die können aber nicht viel tun - außer Beistand leisten. Die wissen genau, was läuft. Aber Änderungen bei so etwas zu bewirken dauert Jahre.

Mein Anwalt - er vertritt nur mich/meine Mutter war bei ihrer Zeugenaussage ohne Anwalt - weiß noch nichts von dem Urteil. Als ich ihm aber geschildert habe, wie die Verhandlung so ablief, hat er sich schon gewundert... auch der Psychologe meiner Mutter hat bei ihr nachgefragt und wollte wissen, wie die Verhandlung war. Und fand den Ablauf auch etwas merkwürdig... denn meine Mutteer mußte nach ihrer Aussage wieder raus und durfte gehen. ich kenne das so, dass der/die Zeuge/-in im Raum Platz nehmen darf. Und obwohl es eine öffentliche Verhandlung war, durfte mein Vater nicht mit in den Gerichtssaal rein... alles sehr merkwürdig.
...
Hallo bockiger Esel,

nachdem was Du da schreibst, ist es vielleicht sinnvoll, die Prozeßakten von einem Anwalt auf Verfahrensfehler hin überprüfen zu lassen.

Liebe Grüße
Luna2000

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 15.05.2010, 20:03

Danke für eure guten Tipps und euren Beistand.

ich weiß nicht, ob meine Mutter nochmal alles aufrollen will - sie leidet noch immer darunter... wird das wohl nie mehr vergessen können... und das ist meine Schuld - ich habe diese *sowas sagt man nicht* aus Tunesien hier hergeholt - war bescheuert - geblendet - verliebt.

Ich musste in diesen vielen Monaten schmerzhaft lernen, dass unser Staat die eigenen Staatsbürger elend im Stich lässt.
Und wenn man Opfer ist, erst recht.
...während solche schmarotzende Individuen überall Hilfe bekommen.
Und wenn sich mal jemand quer stellt, von den Offiziellen, dann wird ihm vorgeworfen ein Nazi zu sein, und schon wird wieder gespurt.

Immer öfter habe ich das Gefühl im falschen Film zu sein, umgeben von rückgratlosen Entscheidungsträgern.

Warum nur, versteht jeder, was hier abgeht.
Jeder 'normale' Mensch blickt das...

Merkwürdig wie wenig sich der Wille des Volkes in unseren Gesetzen wiederfindet... irgendetwas läuft schief. Alle gucken zu - und keiner zieht die Reißleine. Ich komme jetzt ins politisieren... ich höre jetzt lieber auf. Sonst platzt mir noch der Kragen.

Mir ist jetzt sowieso gerade der Kampfgeist vergangen.
Ich habe eben erfahren, dass eine gute Freundin heute Mittag an Krebs getorben ist. Sie wurde nur 52 Jahre. Vor 4 Monaten hat sie die Diagnose bekommen, nachdem sie monatelang auf Bronchitis behandelt wurde. Vor 3 Tagen wurde sie dann ins Koma gelegt. Und heute Mittag hatte sie wohl keine Kraft mehr... :cry: :cry: :cry:
Ich hoffe nur, dass sie keine Schmerzen hatte.

Ich glaube, dass nach dem Tod etwas anderes kommt... ich wünsche mir - so kitschig wie es sein mag - dass sie jetzt im Himmel ist und ab und zu meinen eigenen Schutzengel unterstützt und mit ihm das Schicksal etwas zurechtbiegt. Mein Schutzengel allein ist ab und zu müde und überfordert... der kann etwas Hilfe gut gebrauchen. Also liebe Karin, lass dir ein paar wunderschöne weiße Flügel wachsen - wie sehen uns irgendwann...

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.05.2010, 21:02

Lieber Bockiger Esel,

es tut mir sehr leid, daß Du eine gute Freundin verloren hast. Und ich denke genau wie Du: sie ist noch da, nur in einer anderen, nicht mehr menschlichen Form. Und ganz sicher wird sie Deinem Schutzengel helfen.

Liebe Grüße
Luna2000

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 15.05.2010, 21:03

Hallo BE, tut mir Leid, das mit deiner Freundin und überhaupt alles.
Luna hat schon Recht, ich verstehe, was sie meint. ABER, das Ganze kann auch nach hinten los gehen. Ich bin ja in einer ähnlichen Situation und Respekt zollt man mir schon allein meines Berufes wegen. Aber nicht nur. Ich denke nach wie vor, dass jeder, aber auch jeder der Beteiligten eine Rolle spielt in diesen Filmen, die du, BE, als falsch empfindest. Angefangen von diesen verkrachten Existenzen, die sich als Sozialabrbeiter auf Honorarbasis für einen freien Träger durchschlagen (haha) über die SB´s vom Jugendamt und den Verfahrensbeistand bis hin zum Richter. Alle spielen sie ihre Rolle. Selbst die Richter auf dem Amtsgericht handeln unter Beachtung der Tatsache, dass ihnen das OLG im Nacken sitzt. Ich habe das dir schon einmal geschrieben. Auch du musst deine Rolle spielen. Querstellen kannst du dich nur in Erfüllung deiner Rolle. Verlange in den Elterngespräche Dinge, die ganz logisch sind, wo du aber weißt, dass der KV sie nicht wird leisten können. Hat dein Ex eigentlich eine Wohnung? Wie aufgeräumt ist diese? Könntest du einen Spontanbesuch ermöglichen? Du musst AGIEREN, nicht Reagiern, v.a. nicht bocken.
Herzliche Grüße
von Leah

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.05.2010, 23:06

Hallo Leah,

ich freue mich, daß Du meine Message verstehst. Und ja, Menschen mit einem akademischen Grad wird in der Regel mehr Respekt entgegengebracht aber genau darauf möchte ich hinaus.
Diese Institutionen, diese Sozial-Industrie, ist geschult, ihre Klientel einzuschüchtern und zu manipulieren, für ihren eigenen Vorteil (= Arbeitsplatz innerhalb dieses Systems). Bockiger Esel weiß schon seit langem, daß sie von diesen Leuten verarscht wird. Bitte lies noch mal nach - sie hat das ganze miese Spiel von Anfang an erkannt. Ich weiß, daß es risikoreich ist, sich gegen die Institutionen aufzulehnen. Aber was hilft es, im eigenen Kopf zu politisieren und sich trotzdem diesen Institutionen zu beugen.
Da gab es doch mal Menschen, die gerufen haben: wir sind das Volk.
Wie sollen Gerichte im Namen des Volkes urteilen, wenn das Volk sich von der Sozial-Industrie zermürben läßt, anstatt den Weg durch die rechtsstaatlichen Instanzen zu gehen.

Liebe Grüße
Luna2000

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 16.05.2010, 22:25

Liebe Leah,

ich stelle mich nicht quer.
Ich bin auch nicht bockig.
Ich fordere für mich nur das gleiche Recht wie er es hat.
Ich fordere, dass man mir genauso Glauben schenkt wir ihm.
Ich bin nicht bereit mich brechen zu lassen.
Ich werde kämpfen - das diplomatische Rumgeeiere nervt mich nicht nur kolossal... es bringt auch nichts!

Ich habe ein Jahr mitgespielt in diesem Schmierentheater - mit null Erfolg... meine Forderungen werden in den Wind geschlagen. Anscheinend bin ich nicht in der Position etwas zu fordern...Wenn ich z.B. einen Drogentest fordere, schalten alle - das JA, das Gericht, der KSB - die Ohren auf Durchzug. Liebe Leah, stünde ich im Verdacht, Drogen zu konsumieren, was glaubst du, wie lange es dauern würde, bis ich einen Test machen müsste?... bestimmt keine 4 Wochen.
Meine Forderung, dass ein KV auch seine Pflichten - z.B. sich nachweislich um Arbeit kümmern, damit er den Unterhalt für das Kind bezahlen kann - erfüllen sollte, interessiert keinen Menschen. Da kommt nicht eine müde Nachfrage seitens des JA oder des Gerichts. Im Gegenteil, ich muss meine Rechte einklagen, Gerichtskosten bezahlen, damit ein Titel erwirkt wird, der dann eh erfolglos ist, weil der KV kein offitielles Geld mehr hat. Die Gerichtsvollzieher kündigen sich ja auch vorher an. Da kann man alles schön beiseite schaffen, was einen Wert hätte.

...und wenn das mir dem Beruf so stimmen würde, dann hätte ich es auch leichter... ich arbeite ganz seriös bei einer Bank.
Er hingegen hat keinen Schulabschluss, keine Ausbildung, war in TN bereits straffällig, ist hier straffällig, konsumiert Drogen, bezieht ALG I und bald auch ALG II... also kann das mit dem Respekt im Zusammenhang mit dem Beruf irgendwie nicht hinhauen... persönlich habe ich z.B. vor Dipl.Ing. kaum Respekt... und komischerweise sorgt dieser akademische Titel bei vielen Menschen, die beruflich mit Kunden zu tun haben, für Augenrollen und sind sträubende Nackenhaare. Eine ziemlich unbegliebte Spezies eben.... aber darum geht es hier ja nicht. Deshalb Thema Ende.

Ich weiß nur, wenn man sich nicht wehrt, passiert auch nichts.
Klar kann immer alles nach hinten losgehen. Aber man sollte auch Mut besitzen und nicht alles bis ins Letzte absichern... geht eh nicht. Denn wer alles immer plant, den erwischt der Zufall um so heftiger.
Ich fühle mich damit am Wohlsten, nach meinem Bauchgefühl zu agieren oder auch zu reagieren.
Mehr als es jetzt schon ist, kann es nicht mehr nach hinten losgehen.
Ich bin es meinem Kind schuldig, zu kämpfen.
Ja, Luna2000, so eine Bewegung bräuchten wir wieder: WIR SIND DAS VOLK!
Den Mauerfall hätte damals auch niemand für möglich gehalten - und trotzdem wurde er wahr.
Man kann Berge versetzen - aber nicht mit wischiwaschi und laberlaber.

Die Rolle die ich spiele, ist die der Mutter. Diese Rolle spiele ich nicht. Diese Rolle bin ich. Und Mütter sind Löwenmütter.

Elterngespräche finden nicht mehr statt.... die sind sinnlos. Habe ich auch schon oft geschrieben. Denn das bestreben dieser Gespräche ist, dass ich wieder Vertrauen in den EX fasse. Und das werde ich nie wieder tun. So blöd ist wohl kein Mensch!

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 19.05.2010, 23:04

@leah und luna:
Ich habe einen pädagogischen Abschluss und arbeite sogar auf diesem Gebiet. Vor Gericht wurde mir beim letzten Mal trotzdem vorgeworfen, dass mein Abschluss "veraltet" wäre, da schon vor zehn Jahren erworben.
Ich wusste echt nicht, ob ich lachen oder heulen sollte. (wohl eher letzteres!)
Trotz negativer Berichte von amtlicher Seite hat er sein (begleitetes) Umgangsrecht bekommen!!!! - Migrantenbonus?
Mein Ex zahlt nicht, kümmert sich nicht, gibt vor dem Mediator offen seine Gewaltattacken zu, die er in der Vergangenheit gegen mich hatte und was passiert?
Natürlich nix.
Obwohl er noch keine 3 Jahre in Deutschland ist, wird seine AE immer wieder verlängert, damit "Papi" für das Kindeswohl zur Verfügung steht.
Ich frage mich nur für welches Kindeswohl, wenn jemand während des begleiteten Umgangs sein eigenes knapp eineinhalbjähriges Kind in den Hintern tritt?
Unterhalt kommt natürlich auch keiner, der "Arme" hat ja keine Arbeit. Aber für einen vierwöchigen Heimaturlaub jedes Jahr da reicht das Geld. Wie geht denn das????
Es ist einfach nur traurig!
Aber trotzdem kämpfe ich weiter! Mütter geben niemals auf!!!!!

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arche Noah » 19.05.2010, 23:17

Ich habe den gleichen Mist mitgemacht und es wird immer von psychologischer Sicht behauptet, dass Väter wichtig sind.
Doch , solange Psychologen nichtmal in der gleichen Lage / Situation kommen und sich die Sichtweisen nicht ändern, sind uns ,den Müttern die Hände gebunden.

Die Denkweise und die Moral wird sich ändern, wenn sie selbst einmal davon betroffen sind , eher nicht !
Die Gesetze sind hier so sehr gestrafft , ich wünschte mir, dass mehr emotional als gesellschaftlich gehandelt wird.

Man sollte wirklich abwegen und das können die meißten nicht.....
Zum Schluß sitzen alle da und sagen, ich hätte gerne anders gehandelt ...

Arche
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 20.05.2010, 18:59

wenn jemand während des begleiteten Umgangs sein eigenes knapp eineinhalbjähriges Kind in den Hintern tritt?
:shock: :shock: :shock:
Also ganz ehrlich, ich bin sicher, dass in dem Falle hier die Umgänge dann eingestellt worden wären. Wenn nicht, hätte ich sie verweigert :cry: Das ist so schlimm.

Ich weiß ja, ich weiß, es ist alles zum Eufeln. Ich behaupte mal, dass mein ägyptischer Ex erziehungsunfähig ist. Der Umgangsbetreuer hat das durchaus bereits gecheckt, aber er will echt für unseren Sohn den Vaterkontakt (Gewalt gabs da aber noch nie). Der Umgangsbetreuer ist da wirklich der Meinung, er handelt zum Kindeswohl und ist sehr überzeugt davon, dass er Gutes tut. Unser Sohn geht auch gern zu den Treffen. Irgendwie finde ich das auch gut. Wenn ich wüsste, es wär auf etwa noch 10 Jahre der Umgang betreut, ich wär so glücklich.

Ich weiß nicht, wie ich BE anders Mut machen soll. Ich will ja nicht, dass sie klein bei gibt. Ich will nur, dass sie klug ist und - wie Clara schon sagte - strategisch denkt, nicht emotional, denn alle denken strategisch.
Ihr müsst genau so berechnend sein, wie diese orientalischen Typen. Wir können nur gewinnen, wenn wie länger ausharren. Sie erwarten von uns, dass wir durchdrehen wegen der vielen Ungerechtigkeiten. Es ist wie eine Prüfung. Aber wir werden nicht durchdrehen. Wir sind wie die Spinnen im Netz. Wir warten, bis der Feind keine Kraft mehr hat, dann werden wir aktiv. Und während wir warten studieren wir das Sozialinstitutschinesisch auf Sprach- und Handlungsebene.
Da gab es doch mal Menschen, die gerufen haben: wir sind das Volk.
Wie sollen Gerichte im Namen des Volkes urteilen, wenn das Volk sich von der Sozial-Industrie zermürben läßt, anstatt den Weg durch die rechtsstaatlichen Instanzen zu gehen.
Liebe Luna,

ich habe das Volk nicht gefragt, als ich diesen Menschen in unser Land holte. Im Gegenteil. Ich habe geflucht auf die Ausländerbehörde, weil sie diesen "armen Jungs" mit so viel Misstrauen begegnen und ihnen keine Chance geben wollen.
Was war ich naiv. Blöd. Völlig lebensfremd. Ungerecht. Ach... Ich schreie jetzt nach dem Volk? Nee, ich würde mich schämen, wenn ich so dächte.

Ich wünsche uns allen viel Kraft. Wünsche uns, dass wir am Ende den längeren Atem haben. Arches Beispiel gibt mir Hoffnung.
Herzliche Grüße
von Leah

past2009
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 20.05.2010, 22:31

@Leah:
Ich habe es gesehen, die Umgangsbetreuung hat es gesehen und es stand im Bericht an das Gericht!!!!
Die den Umgang betreuende Stelle hat daraufhin den Umgang eingestellt. Mein - ebenfalls ägyptischer - Ex hat daraufhin vor Gericht geklagt.
Fazit:
Der "arme" Papa kommt ungeschoren davon (Verlängerung des begleiteten Umgangs) und das Nachsehen haben die Kinder. Mein Kleiner hat monatelang geweint und sobald männliche Personen im Alter des Kindesvaters sich näherten, stand er wie versteinert da, konnte nur noch in Tränen ausbrechen. Mir tut mein Kind so Leid!!!!!!!!!!
Er hat sich während des Umgangs noch andere Dinge geleistet, alles aufzuführen, würde Seiten füllen.
Sicherlich ist er auch erziehungsunfähig, aber bei mir dreht man an der Schraube, dass ich das Kind nicht richtig auf den Umgang einstimmen würde.
(Wie denn???? Etwa so: "Heute gehen wir mal wieder zum Papa, der darf Dich in den Hintern treten, ist alles nur zum Kindeswohl?")
Ich habe wie BE kein alleiniges Sorgerecht, kein Aufenthaltsbestimmungsrecht - nix! Dafür darf ich PKH abstottern. Supi, oder?
Er hatte im Erstantrag von seiner Anwältin schreiben lassen, dass er das Kind ja nur mal nach Ägypten zu den Großeltern mitnehmen will!!
Aber zum Glück "besteht ja kein Verdacht auf Kindesentführung". (Originalzitat von Gerichtsseite während der Verhandlung)
Die ABH hat seine AE weiterhin verlängert und er darf im September seine geliebte Familie in Ägypten besuchen. Von welchem Geld? Das frage ich mich, da er offiziell nur 400 Euro zum Leben zur Verfügung hat. Schulterzucken von allen Seiten. Unterhalt kann er bei seinem Einkommen natürlich nicht zahlen.
Woher nimmt er nur das Geld für das Flugticket? Kriegt er bestimmt von seiner Anwältin geschenkt, die laut seinen Aussagen schon seine Restschulden bei der Staatsanwaltschaft für ihn bezahlte (mehr als 1.000 Euro), vielleicht sogar noch seine Schulden in Höhe von fast 2.000 Euro?
Das ist alles so krank! Von Förderung des Kindeswohls ist laut meiner Meinung da nichts zu sehen! :evil:
(Im letzten Jahr wusste ich noch, wo er schwarz arbeitet und habe das der zuständigen Stelle gemeldet. Die waren ganz begeistert über so viel Infos und wollten gleich am nächsten Tag los. Als sie aber dann den ausländischen Namen erfuhren, fiel ihnen auf, dass sie auf Monate wahrscheinlich keine Zeit haben, meinen Infos nachzugehen. - Ich hatte übrigens Beweise, aber das war dann alles nicht mehr interessant!)
Na ja, wir sitzen wohl alle im selben Boot und zurück bleibt nur das Bestreben, alles menschenmöglich 'Gute für das Kindeswohl zu tun und schädliche Eingriffe so gering wie möglich zu halten.
Eines Tage werden aber auch unsere Kinder erwachsen sein und ich hoffe, dass dann mal öffentlich zur Sprache kommt, was diese Gesetzgebung den armen Kinderseelen angetan hat.

past2009
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 20.05.2010, 23:01

Ach ja, die Kommentare von der gegnerischen Anwältin und von Gerichtsseite während der Verhandlung waren auch interessant:
Ein kleiner Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet!!!
Hallo, es ging um Tritte in den Hintern und um ein eineinhalbjähriges Kind!!!
Wenn man mich auf offener Straße in den Hintern treten würde, würde ich Anzeige erstatten und klagen.
Kindesväter aus Ägypten dürfen das mit ihren Kindern machen?
Wo ist da die Gerechtigkeit? Wo der Schutz der Menschenwürde und das Recht auf Unversehrtheit?
Scheint sich irgendwo versteckt zu halten, denn es wurde ernsthaft in der Verhandlung diskutiert, einen unbegleiteten Umgang durchzusetzen!
Zum Glück bleibt es zunächst einmal bei der Begleitung. Die Frage ist nur: Wie lange?

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 21.05.2010, 22:06

Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.

Darf ich mal fragen, wie der Richter/Richterin heißt? Kannst mir das ja auch per PN schicken.

Ich würde in diesem Fall wohl gar an die Presse gehen.

Darf er mit dem Kleinen nach Ägypten?

GSD hab ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht mir schon erkämpft.

Ich bin wirklich sehr erschüttert über das, was du schreibst.
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 22.05.2010, 15:23

meine Mutter hat Akteneinsicht über meinen Anwalt beantragt.
Bin mal gespannt, was da so alles drinsteht...

@Blume:
Das Verfahren wurde nach § 153 II der StPO eingestellt. Ich weiß, dass das kein Urteil ist. Aber genau deshalb investieren wir nun mal wieder Geld, um an Informationen zu kommen. Ich werde euch schreiben, was Sache ist/war.

...ob mich mein Anwalt gut vertritt kann ich mittlerweile nicht mehr beurteilen. Ich hoffe es.
Was soll er auch groß machen, wenn die Gesetze so krank sind?

Da mein Ex ja keinen Unterhalt für das Kind zahlt, aber noch 1 Monat offen ist (jetzt zahlt ja das JA), hat mein Anwalt ein Gerichtsvollzieherin beauftragt, um das Geld zu pfänden bzw. einen Vermögensaufstellung zu bekommen. Die Pfändung war fruchtlos. Da mein Ex aber nicht zu dem Termin erschienen ist, an der er die EV (eidenstattliche Versicherung = Offenbahrungseid) ablegen sollte, hat nun mein Anwalt Haftbefehl beantragt. Das ist so der 'normale' Lauf der Dinge... insgeheim freut mich das ein wenig. Aber passieren wird auch hier nichts. Denn sollte er sich weiterhin weigern die EV abzugeben, könnte er zwar in Haft müssen - aber anscheinend müsste ich die Kosten auslegen... (so meine Recherche über google). Also bin wieder ich der Depp.

:twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil:
gerade hat er angerufen... will den Kleinen sehen... ich soll hinfahren - Morgen - ...er hat ihm Sachen gekauft. Von welchem Geld, bitte schön? Angeblich hat er ja nichts! Ich werde das nicht tun! ... dann wollte er vorbei kommen und mit dem Kind spazieren gehen ... kann er auch vergessen. Hat er noch nie getan! ...außerdem viel zu gefährlich.
...und mein Vater rastet auch aus, wenn er diese Type nochmal zu Gesicht bekommt.
Jetzt will er wieder über seinen Anwalt klagen... toller Vater: 4 Wochen hat ihn sein Kind nicht interessiert (war eine schöne Zeit für uns :) ). Heute ruft er an, dass er ihn Morgen sehen will.
Dass er noch einen Monat Unterhalt zu bezahlen hat, interessierte ihn am Telefon gerade nicht - da hat er aufgelegt.
:twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil:
...ist aber ganz typisch:
Die Rechte will er jetzt und sofort... wie es ihm gerade in den Kram passt.
Die Pflichten interessieren ihn nicht die Bohne.
- und unsere Gesetze lassen das auch noch zu -

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 13.06.2010, 16:36

Liebe BE,

wie geht es euch jetzt?

Ich ziehe alles, was ich gesagt habe, zurück. Es stimmt. Sie setzen sich weder für die Rechte der Kinder ein, schon gar nicht wird Rücksicht auf die ohnehin schon doppeltbelastete Mutter genommen, nein, hier gehts ums Väterwohl, ganz eindeutig.
Ich weiß im Moment auch nicht mehr weiter.

Ich lasse eskalieren.
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 14.06.2010, 14:34

Hallo Leah,

tut mir leid, dass du jetzt auch diese Erfahrung machen mußtest.
Es ist wirklich zum Heulen :x :x :x :cry: :cry: :cry:

.. wir haben eben keine Lobby, deshalb kriegen wir städnig eines drauf.

Auch, weil wir uns nicht zusammentun und uns wehren .... wäre vielleicht mal angesagt, oder?
Bestünde Interesse?
...aber wegen 2 oder 3 leidgeprüften Frauen brauchen wir nichts auf dei Beine stellen.
Das müßte sich dann schon lohnen.

...ich schreiben das jetzt einfach mal so dahin.
Ich habe mir noch keinen Plan gemacht wie, wo, was und überhaupt.
Keine Ahnung wie ich das anpacken müßte... ob ich das alleine stemmen könnte
...also alles ziemlich unausgegoren.

Was aber bestimmt helfen würde: Wenn alle betroffenen Frauen mal die einschlägigen (Boulevard-)Medien mit ihren Geschichten 'bombardieren' würden (einfach auf die HP und über den entprechenden Link oder über das Kontaktformular). Dann hätte die Presse nicht immer den Eindruck, dass es sich hier um bedauernswerte Einzelfälle handelt, sondern dass hier Not am Mann/an der Frau ist!

Uns geht es so là là bzgl. des Umgangs... der findet gerade nicht statt bis das JA oder das Gericht sich entschieden haben wie es weitergehen soll. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass ich selbst die Umgänge begleiten werde, wenn keine BUs mehr genehmigt werden. Das fand das JA gut. Ich habe mir Gedanken über die Umgangsorte gemacht und dies dem JA mit Ausdrucke aus dem Internet weitergeleitet.
Ich werde nur dort hingehen, wo ich und das Kind relativ sicher sein können und wo ggf. Freunde/Verwandte dazukommen können oder nicht weit entfernt sind. Das muss sein - denn dem KV ist alles zuzutrauen.

Ach, heute waren meine Mutter und ich beim Anwalt wegen Akteneinsicht bzgl. der Einstellung des Verfahren meiner Mutter (exhibitionische Handlungen).
Das Urteil bzw. Nicht-Urteil gründet sich auf die angebliche Tatsache, dass meine Mutter vom Aussageverweigerunsrecht gebrauch gemacht hat. Was so nicht stimmt.
Sie hat nur gesagt, dass sie ihrer Aussage, die sie bei der Polizei gemacht hat, nichts hinzuzufügen hat.
Der Richter hat das als Aussageverweigerung interpretiert... hat sie nicht weiter über die Folgen aufgeklärt (hätte er dch tun müssen, oder?). Denn hätte er das getan, hätte meine Mutter die Möglichkeit gehabt, dem zu widersprechen.
Denn es war nie die Absicht meiner Mutter, die Aussage zu verweigern und ihn damit ungeschoren davon kommen zu lassen.

Die festgestellten Spermaspuren hat mein Ex vor Gericht so erklärt, dass wir (= er und ich) in der unteren Wohnung gelebt haben. Und meine Eltern oben... Aber wie genau die Sparmaspuren dorthin kommen, wüßte er nicht...
Ist natürlich mal wieder ein seiner Lügen.
Das mit den Wohnungen würde sich über Fotos, Verwandte, Freunde, und über den Mietvertrag nachweisen lassen...

Jetzt versucht mein RA noch eine Schmerzensgeldklage für meine Mutter... auch um die Lüge wegen der Wohnung klarzustellen. Und ggf. das Mißverständis bzgl. der Aussageverweigerung klarszustellen.

Hier drückt der Staat ein Hühnerausge nach dem anderen zu.
Jeder Mensch weiß, was er von so einem Typen zu halten hat, wenn ihm das Gesamtpaket dargelegt wird.
Unsere Judikative aber (und auch die Legislative) ist so blind wie Justitia mit ihren Waagschalen... aber nicht im Sinne der Gerechtigkeit. Sondern eher im Sinne der Täterschonung = Opferbestrafung... und ja kein Blick für das Gesamtgeschehen haben wollen.
Das wird jede/r bestätigen können, der selbst mal als Opfer in diese Mühlen geraten ist.

Liebe Leah und auch die anderen stummen Mitleserinnen.
Kopf hoch! :wink:
Es ist Kampfgeist angesagt. :evil: :twisted: :evil:
Alles andere ist Kraftverschwendung und führt zu nichts! :) :D :wink:

Liebe Grüße,
die Eselin

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 14.06.2010, 17:57

Naja, es gab ja schon mal den Versuch eine Selbsthilfegruppe zu gründen hier in Berlin. Nannte sich BinaKids oder so ähnlich. Ist aber leider im Sande verlaufen.

Ich fürchte, durch Gang an die Presse wird sich unsere Lobby nicht gerade vergrößern. Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst :(
Herzliche Grüße
von Leah

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.06.2010, 00:57

Hallo Leah,
leah_neu hat geschrieben:Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst
Deine Sorge ist sicherlich begründet in Anbetracht der Millionen von Neo-Nazis in Deutschland, die sämtliche staatlichen Instanzen, von den Jugendämtern bis hinauf in die Justiz, infiltriert haben und allseits bekannt ganz knallhart gegen Kanaken (-bälger) vorgehen.

Ich wünsche Dir noch weiterhin einen angenehmen Schlaf.
Liebe Grüße
Luna2000

Elisa
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Elisa » 15.06.2010, 07:35

Vielleicht hat Luna die Multi-Kultis gemeint, denn ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man diesen Menschen mit südländischen Aussehen gegenüber sehr viel toleranter und rücksichtsvoller ist. Sie haben schon einen Bonus gegenüber einem normalen Deutschen.

Und in den Kindergärten und Schulen gibt es doch schon oft mehr Kinder mit Einwanderungshintergrund als mit deutschem Hintergrund, so daß sie in der Mehrzahl sind.

Luna, ich denke, in Deiner Wut hast Du was verwechselt.

LG Elisa

altintas
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von altintas » 15.06.2010, 08:59

Lieber bockiger Esel (ein schöner Nick übrigends, ich hoffe, du bleibst bockig und lässt nicht auf dir herumtrampeln!)

Du hast mehrmals in deinen Mitteilungen erwähnt, der Kindesvater sei stark drogenabhängig bzw. ständig von Marihuana berauscht. Hast du dies den Mitarbeitern der diversen Stellen denn offengelegt? Ich könnte mir vorstellen, mich in dieser Situation einer kindesbezogenen Zusammenarbeit mit dem Argument zu verweigern, dass er zunächst seine Drogensucht beenden muss, bevor ich daran denke, den wie auch immer gearteten Umgang mit dem Kind zuzulassen. Denn Kindeswohl bedingt doch einen drogenfreien Umgang mit demselben! Immerhin wäre dies doch eine schöne Voraussetzung bzw. eine gute Basis für die Zukunft: Wenn er den Kindesumgang so sehr wünscht wie er dauernd vorlügt wird er mit Sicherheit mit Freuden auf thc verzichten können :lol:
Ich würde vorschlagen du bestehst vor allen weiteren amtlichen Zwängen auf
a.) Drogentest
b.) Drogenentzug
Nach erfolgreichem Abschluss von b denkst du über alles weitere nach.

Liebe Grüsse,
altintas

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