sachverständigengutachten

Gibt es Probleme in der Erziehung? Droht Kindesentzug oder -entführung? Wie kann man sich davor schützen? Hier könnt Ihr Euch austauschen!

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leah_neu
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sachverständigengutachten

Beitrag von leah_neu » 17.04.2011, 21:26

Hallo zusammen,

viele von euch mussten da wohl durch. Alle werden befragt, auf psychologisch so zu sagen, um dann mitgeteilt zu bekommen, ob und wieviel Umgang mit dem KV gut fürs Kind sei.

Ich hätt gern einen Austausch in dem Faden zu euren Erfahrungen: wie habt ihr die Befragung erlebt, habt ihr euch vorbereitet, wie alt waren die Kinder, wie habt ihr sie darauf eingestimmt, wo fanden die Befragungen statt....

Weiß jemand, wie man an den Inhalt des Family Relations Test kommt? Da gibts wohl Bilderkarten, die den Bezugspersonen zugeordnet werden sollen, anhand derer man das Vertrauen und die Bindungsstärke "ablesen" kann.
Herzliche Grüße
von Leah

past2009
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von past2009 » 17.04.2011, 23:15

Austausch ist gut. Ich habe das Sachverständigengutachten noch vor mir.
Angeregt durch diesen Thread werde ich mal bei der örtlichen Uni-Bibliothek nachforschen. Sollte ich auf brauchbare Literatur stoßen, stelle ich sie gerne ein.

leah_neu
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von leah_neu » 27.04.2011, 13:40

Hallo,

ist ja nicht besonders viel Resonaz :-(

Ok, also ich habe jetzt den Namen des Gutachters. Einer, der gern mal bei Beratungen online und Talkshows was dazu verdient und der bei eurocirc die Beschneidung von Jungen propagiert.

Er soll untersuchen
1. wieviel Umgang dem Kindeswohl entspricht, ob begleitet oder unbegleitet;
2. ob das Verhalten der Eltern kindeswohlgefährdend ist, welche Maßnahmen er vorschlägt, wenn dem so ist;
3. wie die Eltern aus dem Konflikt zu bringen sind.

Anmerkung: ich habe keinen Konflikt mit dem KV.

Es wäre doch wirklich schön, wenn ein reger Austausch stattfände. Wir können doch von unseren Erfahrungen profitieren. Vielleicht können die Mods uns für diesen Zweck ja einen geschützten Bereich schaffen?
Herzliche Grüße
von Leah

leah_neu
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von leah_neu » 27.04.2011, 13:43

Ach so, vergessen: das Gericht setzt zur Erledigung des Gutachtens eine Frist von vier Monaten. Ist das - auch angesichts bevorstehender Urlaubszeit - überhaupt realistisch?
Herzliche Grüße
von Leah

Amely
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Amely » 27.04.2011, 14:17

leah_neu hat geschrieben:
ist ja nicht besonders viel Resonaz :-(
ja liebe leah, das ist schade.
Aber vielleicht auch bedingt durch die Osterferien, warten wir mal ab.
Liebe Grüße Amely

Ute H.
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Ute H. » 27.04.2011, 19:47

Liebe leah,

ich kenne mich da (noch) nicht aus.
Das steht mir evtl. noch bevor - du bist mir einen Schrift voraus.... so wie 'past2009' auch.

Was du zum Gutachter geschrieben hast, würde mich persönlich beunruhigen...

Er findet die Beschneidung von Jungs gut, naja.

Ach, und du wirst gleich mit deinem Ex in eine Topf bzgl. kindswohlgefährdendem Verhalten gesteckt - super (Ironie).

Und einen Konflikt unstellt man dir auch gleich, obwohl ER der aggressive Teil ist und du dir bloß nicht mehr alles gefallen läßt...

Wie wäre es denn, wenn man Mama und Kind zu Ruhe kommen lassen würde.
Und wenn das Kind Kontakt zu Erzeuger haben will, kann es den ja haben - geschützt (durch wen auch immer).

Mir persönlich geht es so, dass je mehr ich von Dritten genötigt werde, Kontakt mir dem Erzeuger zu haben und mich immer wieder dem aggressivem und beleidigendem Verhalten auszusetzen muss, desto mehr sträubt sich innerlich alles gegen den KV - und das spüren die Kinder. Egal mit welchen zuckersüßen Worten man versucht, dem Kind ein Halbwahrheit aufzutischen.

Liebe Grüße, Ute

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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von past2009 » 11.06.2011, 11:20

Allgemein zu Gutachten im Internet gefunden:
http://www.gwg-gutachten.de/

past2009
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von past2009 » 27.10.2011, 21:05

Ich stelle den Link zur ZDF-Sendung "Der Kampf ums Kind" auch mal hier ein:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... bc=svp;sv1

Der genannte lösungsorientierte Ansatz wird auch von der von meinem Gericht eingesetzten Gutachterin vertreten. (Kommt übrigens auch in der TV-Sendung zu Wort.)
Ich bin gespannt, was dann im Ergebnis bei rauskommt.
Sicherlich ist der Fall mit einem Bezzie-Vater nicht einfach. (Er hat schon wieder bei zwei Terminen abgesagt - nachweisbare Lügen.)
Mir ist nur wichtig, dass es meinem Kind gut geht.
Bisher hat der begleitete Umgang meinem Kind sehr gut getan. Die nächtlichen Schrei-Attacken haben endlich aufgehört. Allerdings war der Kleine auch noch nie mit dem KV alleine. - Ich habe ja auch immer noch Angst vor einer Kindesentführung. (Hatte er ja mehrmals vorher angedroht.)

Wie eine Einigung mit dem KV stattfinden und das gemeinsame Sorgerecht in der Realität ausgeübt werden soll, ist mir schleierhaft. Ich kriege immer noch Panik-Attacken, wenn ich beispielsweise mit dem KV auch nur in einem Raum sitzen soll. (Sicherlich kein Wunder bei der Vorgeschichte!)
Werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten....

Elisa
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Elisa » 27.10.2011, 22:34

Liebe Past,

Es wird nicht immer eine Lösung geben, kann es auch nicht, denn, wenn sehr schlimme Dinge passiert sind, wie soll man da eine Lösung finden ?

Würdest Du jetzt in Zukunft Theater spielen, würde Dein Kind das spüren. Es geht einfach nicht und es wäre auch nicht gut, weder für Dein Kind noch für Dich.

Ich habe einen großen Teil der Sendungen gesehen. Für einen Teil der Gutachter geht es da um die Kohle, und die machen sich nicht Gedanken, was sie damit anrichten. Außerdem gehört in schwierigen Fällen da eine kompetente Person hin, die die Beteiligten über längere Zeit begleitet. Aber kompetente Leute haben ihre eigene Praxis, die arbeiten nicht fürs Jugendamt oder fürs Gericht.


Und in manchen Fällen ist es das beste für ein Kind, wenn es einen Elternteil nicht mehr sieht, damit die Wunden zunächst mal heilen können. Das braucht viel Zeit.

Past, Kopf hoch, geht irgendwie weiter.

LG Elisa

Arche Noah
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Arche Noah » 27.10.2011, 22:52

Ich persönlich habe das ja auch alles durch.

Trotz zweifacher Kindesentführung , wird die Kindeswohlfrage nur nach Gesetzen geregelt.
Und das ist total schwer ...wer nimmt die Emotionen von einem drei jährigen Kind ernst ?
Zum Schluß sind die Kinder nicht die Opfer des Vaters , sondern die Mütter die Täter , die angeblich gegen den Vater sind...

Psychologen schreiben ein Gutachten nach den anderen , obwohl ich aus eigener Erfahrung weiß .....

Es waren nur die Assistenten , die den ganzen Hauptanteil leisten , nicht der , der die Entscheidungen trifft !

Zum Ende hab ich dann mal den jenigen treffen dürfen , der sein Urteil trifft und er sagte nur einen Satz !

Sie wissen doch , dass Väter wichtig sind !

Manchmal frage ich mich wirklich , warum ich und meine Kinder das alles durch machen mussten ....

Von den Psychologen vom hiesigen Gesundheitsamt war es vom Anfang an klar ...

Erst mal Pause und die Kinder zur Ruhe kommen lassen , da es massive Entwicklungsstörungen geben kann,
gerade , wenn die Kinder so klein sind ...


Gruß
Arche
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Frei
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Frei » 28.10.2011, 07:56

Hallo liebste,

ich dachte mir, dass gute Lösungen oft nicht gefunden werden,

weil das ganze Problem mit der Psychologie zu tun hat,

und möglicherweise werden die Sozialarbeiter/innen, (Mit)helfer/innen, die eigene emotionellen versteckten ungelösten emotionellen Problemen in den Fall mitbringen,

und deswegen wird der Fall nicht (völlig) fürs Gute des Kinds, der Frau/Mutter, und des Manns/Vaters behandelt,

sondern (unbewusster Weise) für die eigenen Problemen (sieh oben) des/der Helfers/Helferin zu erlösen.

(Möglich?)

Es ist so schwer, alles behandeln zu schaffen, und die ganzen Problemen den ganzen Leuten zu lösen.

Endlich, sind wir alle Menschen, und keine Götte/innen, falls es sie gibt/existieren.

Mit liebsten Grüssen.

Frei
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Frei » 28.10.2011, 09:11

Wollte auch beiliegen, dass man oft einfach überfordert ist,

und seine/ihre Arbeit, und auch Sozialarbeit, nicht am besten schaffen kann.

*

An Leah_neu und die ganzen anderen Mütter (und ihre Kinder), die schwierige Momente erleben,

wünsche ich, dass die ganzen Probleme sich am besten lösen werden.

Tabiba
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Tabiba » 28.10.2011, 13:42

Liebe Leah, ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Gutachtern, da ich zum Glück
keine gebraucht habe.
Mein Exmann und ich haben das gemeinsame Sorgerecht, den Umgang haben wir
unter uns ausgemacht. Das war am Anfang zwar etwas schwierig, weil mein
Exmann meinte, er hätte zu wenig Kontakt. Das lag aber eher an den unmöglichen
Zeiten, zu denen er sie sehen wollte bzw. immer sehr kurzfristige Entscheidungen
seinerseits.
Feste Regelungen waren nicht möglich, da wir beide an den Wochenenden arbeiten,
diese Wochenenden aber nicht immer gleich waren.
Das hat sich dann aber ganz gut entwickelt.
Inzwischen entscheidet meine Tochter, wann sie ihren Vater sehen will oder nicht.

Tabiba

Ute H.
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Ute H. » 28.10.2011, 17:40

Hallo past,

den Beitrag habe ich auch gesehen.
Ich habe irgendwie ein ungutes Gefühl, wenn ich daran denke. Denn offenbar wird das ganze Spektakel des Kindeswohles wegen veranstaltet... aber dasselbr oft nicht wirklich berücksichtigt. Es wird eine gerade aktuelle Lehrmeinung mit allen Mitteln durchgeboxt.
Die Aussagen 'Kinder brauchen einen Vater', 'Väter - egal wie sie sind - ind für die Entwicklung eines Kindes von enormer Bedeutung' sagen hier schon alles.

Wenn ein Baby oder Kleinkind bereits negativ auf einen Elternteil reagiert, dann sollte diese Tatsache ernst genommen werden.
Das passiert aber nicht. Die Schuld liegt nämlich dann beim anderen Elternteil, der seine negativen Gefühle dem Ex-Partner gegenüber unbewußt auf das Kind projiziert und damit diese Reaktion beim Kind auslöst.
Was wird in aller Regel gemacht? Die Kinder MÜSSEN zu den Umgangsterminen. Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, gewöhnt er sich auch daran. Kinder auch. Ob das dann immer gut für das Kind ist, sei dahingestellt.

Am gleichen Tag kam im SWR ein Bericht 'hinter den Türen von...' (Finanzamt Essen und Jugendamt Gelsenkirchen) oder so ähnlich. War sehr Aufschlussreich. Hier hat man am Beispiel des jugendamtes sehen können, dass alles getan wird, um den KV (der in diesem Fall 2 Jahre nichts von sich hören lassen hat) tatkräftig zu unterstützen, damit er Umgangskontakte haben kann. Obwohl die Tochter extrem abweisend reagiert hat, musste sich das Kind fügen und die Stunde durchhalten. Da kommt mir die Galle hoch.
Das Jugendamt kann nichts dafür, weil die einzigste Richtlinie, die sie haben, unsere Gesetze sind. Alles andere ist schwammig und auslegbar/angreifbar.

Ute H.
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Ute H. » 28.10.2011, 18:07

http://www.podcast.de/episode/1810442/d ... eibtischs/
das ist der Link zum Beitrag u.a. über das JA Gelsenkirchen

brighterstar007

Re: sachverständigengutachten

Beitrag von brighterstar007 » 29.10.2011, 19:32

Hallo Ute H.,

dann verstehe ich in unserem Fall nicht, weshalb das Jugendamt den Kontakt zwischen Ex und unserem Kind
nicht "forciert" hat.
Ex hat sich an nichts gehalten, trotz Gerichtsbeschluss, total willkürlich. Ich fühlte mich total eingeschüchtert und verwirrt.
Der zuständige Sozialarbeiter hat nur auf meine zaghaften Beschwerden gemeint, es sei nicht gut, wenn der Vater gezwungenerweise zu den Treffen kommen muss.
Das wäre auch nicht gut.
Ich habe aufgegeben, da ich mit so vielen existentiellen Sachen überflutet wurde.

So oder so ist eine Trennung immer traumatisch. Wohl denen, die sich auf erwachsener Ebene einigen können
und verlässliche Absprachen/Termine hinkriegen - das sollte eigentlich für ALLE Eltern NORMAL sein !!!

Liebe Grüße

Brighterstar

Anaba
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Anaba » 29.10.2011, 19:57

Der zuständige Sozialarbeiter hat nur auf meine zaghaften Beschwerden gemeint, es sei nicht gut, wenn der Vater gezwungenerweise zu den Treffen kommen muss.
Meiner Meinung nach hat er da völlig Recht.
Welches Kind braucht einen Vater, der zum Umgang gezwungen werden muss ?

Das ist bitter für Mutter und Kind, aber das Beste.
Liebe Grüße
Anaba

Administratorin
anaba@1001Geschichte.de

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
Kurt Tucholsky

Ute H.
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von Ute H. » 30.10.2011, 15:10

mein Ex kommt ja (noch) zu den Treffen (leider)... er hat es aber auch sehr bequem:
Er kann dorthin laufen.
Er muss nur seinen Eintritt für den Indoor-Spielplatz bezahlen.

Den Eintritt fürs Kind habe ich für 1 Jahr im voraus bezahlt.
Außerdem entstehen für mich Fahrkosten, weil ich 10 km dorthin fahren muss.

Trotzdem ist mir diese Lösung immer noch lieber, als wenn er mal wieder mit PKH klagt und ich ihm dann womöglich das Kind übers Wochenende geben muss - ohne Begleitung, ohne alles.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das JA die Umgänge bei mir forciert hätten - haben sie ja ganz am Anfang auch. Ich habe noch den gebetmühlenartigen Satz im Ohr: '...aber er ist halt der Vater'. Das kam immer, wenn sie nicht mehr weiter wußten bzw. wenn die gesetzliche Vorgabe mit der Realität einfach nicht zusammen passen will. Ich krieg heute noch Auschlag, wenn ich das höre). Und seither ist bei mir ja ständig ein Verfahren am laufen... mit begleitetem Umgang und dann fast 1 Jahr Umgangspflegschaft. Es läuft und läuft... und ich versuch das Beste draus zu machen.

brighterstar007

Re: sachverständigengutachten

Beitrag von brighterstar007 » 30.10.2011, 15:16

Hallo Anaba,

verstandesmäßig habe ich es auch so gesehen, leider ganz und gar nicht gefühlsmäßig !

Da Ex immer "den Himmel auf die Erde gepredigt hat" (copyright: Brighterstar), wie wichtig und heilig die Ehe ist,
Väter für Kinder sind und sich auch vor Erhalt der AE meist rührend um unseren Kleinen gekümmert hat, war/ist dies
für mich ein echter Schock, wie ein Erdbeben.
Da ich selbst als Baby für längere Zeit in ein Waisenhaus kam, ist es für mich eine Re-Traumatisierung, dies bei
unserem Kind erleben zu müssen, eine wirklich tiefe heftige Erschütterung ohne Worte.

LiebeGrüße

Brighterstar

leah_neu
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Re: sachverständigengutachten

Beitrag von leah_neu » 07.11.2011, 19:35

Hallo, melde mich mal kurz, will auch nicht zu sehr ins Detail gehen, da das Sachverständigengutachten noch läuft. Es gibt leider sehr viel Stress. Ich empfinde den Gutachter als - sagen wir mal "bizarr". Wenn alles vorbei ist, schreib ich mehr. Während das GA läuft, sind bei uns die Umgänge auf Betreiben von Hilfeträger und dann zögerlich auch Jugendamt ausgesetzt. Am Tag des letzten Termins - Begutachtung des Kindes - hatte ich einen Unfall, infolge dessen ich drei Tage vollstationär in der Unfallklinik lag.
Unglaublich, dass der SV mir jetzt daraus tatsächlich einen Strick zu drehen versucht. Unglaublich, was alles gelaufen ist - bizarr eben.
Schlimm, dass der SV gegenüber dem Gericht lügt :shock: - wir konnten das mit Beweisen richtig stellen. Ich habe überhaupt kein Vertrauen mehr. Ich möchte, dass bei der Kindesbegutachtung eine neutrale Person - möchte dem Jugendamt die Umgangsbegeiterin, da für meinen Sohn eine Vertrauensperson vorschlagen - anwesend ist.
Weiß jemand, ob es ein eindeutiges Urteil dazu gibt?
Herzliche Grüße
von Leah

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