Sind "Beznesser" grundsätzlich durchtriebene Mensc

Wie lebe ich heute. Was habe ich geändert. Wie habe ich Bezness verarbeitet. Der "Neuanfang".

Moderator: Moderatoren

Chahbani

Beitrag von Chahbani » 07.06.2009, 16:32

Hallo wachsam,

wir wünschen Dir im Namen des Teams ein herzliches Willkommen und einen guten Austausch.

LG Chahbani

Anaba
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Beitrag von Anaba » 07.06.2009, 18:11

Autor Nachricht
Wachsam



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BeitragVerfasst am: 07.06.2009, 17:48 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Ich habe meinen Ex-Mann im Juni 1999 kennengelernt. Wir lebten bis Februar 2006 zusammen. Nächste Woche werde ich mit Stolz meinen alten Familiennamen wieder annehmen. Ich habe mir im vollem Umfang die Augen über ihn geöffnet. Etwas über drei Jahre benötigte ich dafür. Diesmal bin ich mir ganz sicher, dass das Kapitel für alle Zeiten abgeschlossen ist. Allerdings bin ich nie wieder bereit, mich auf einen Partner eines anderen Kulturkreises einzulassen. Das geht nicht mehr! Ich habe Glück im Unglück gehabt. Ich habe von gemeinsamen Kindern stets Abstand genommen. Hier hat mein Verstand einfach noch funktioniert.
Liebe Grüße
Anaba

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Beitrag von Anaba » 07.06.2009, 18:12

Liebe Wachsam,

willkommen auch von mir.
Ich habe deinen anderen Beitrag hierher verschoben.
Das ist jetzt dein Thread. :wink:
Sonst kommt alles durcheinander.
Zuletzt geändert von Anaba am 07.06.2009, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Anaba

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Beitrag von Arche Noah » 07.06.2009, 18:12

Bezness ist keine Sache, die nur im Urlaub stattfindet. Das Geschäft mit den Gefühlen von Menschen kann direkt vor Deiner Haustür in Deinem Alltag Dich treffen. Das kommt hier viel zu wenig zum Ausdruck und das bedauere ich sehr. Meine Geschichte begann in Berlin in einer Discothek, wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt. Zehn Jahre kann ich nicht auf die Schnelle zusammenfassen. Das wäre auch meinem Afrikaner gegenüber ungerecht. Mir ist es einfach wichtig hier und jetzt deutlich Menschen zu sagen, dass sie an jedem Ort der Welt vorsichtig sein müssen, wem sie vertrauen und wem sie ihre Gefühle schenken
Hallo Wachsam

vielleicht schreibst Du Deine Geschichte mal auf
und schickst sie an Redaktion@1001Geschichte.de

LG
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Beitrag von Arche Noah » 07.06.2009, 18:41

Ich denke, dass das kein Problem ist :wink:

Gruß
Arche
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Beitrag von Anaba » 07.06.2009, 20:07

Wachsam hat geschrieben:Trotzdem würde ich mich freuen, wenn mir mal jemand sagt, wie es nach der Trennung, Scheidung etc. mit dem Beznesser weiterging. Hören diese Leute irgendwann auf und werden tatsächlich wunderbare Familienväter und Ehemänner?
Wer kennt schon alle und kann das sagen ?

Ich kann nur von einigen sprechen, die ich kenne.
Alle ohne Ausnahme haben nach der Trennung von ihrer deutschen Frau eine Frau aus der Heimat geheiratet und fast immer noch einmal Kinder bekommen.
Sie leben dann in der Regel das Leben so wie in ihrer Heimat.
Frau sitzt zu Hause und er verbringt die meiste Zeit im Cafe mit Freunden.
Liebe Grüße
Anaba

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Beitrag von Anaba » 07.06.2009, 20:18

Und wo leben sie dieses Leben? Unter unseren deutschen Dächern.
Das ist wohl war.
Aber in der Regel ist das auch ihr Ziel und leider erreichen sie es immer. :evil:
Liebe Grüße
Anaba

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Beitrag von Anaba » 07.06.2009, 20:32

Liebe Wachsam,

selbst wenn du es dir im Moment nicht vorstellen kannst wird er dir eines Tages egal sein.
Du wirst, wie viele ander Frauen hier, froh sein ihn los zu sein und wieder dein eigenes Leben zu leben, frei und selbstbestimmt.
Ich wünsche dir das auch du das schnell schaffst.

Wenn du deine Geschichte veröffentlichst ist das der erste Schritt zum Abschließen.

Schreib und lies weiter bei uns.
Es tut gut Frauen zu treffen, die deine Gefühlslage verstehen.
Liebe Grüße
Anaba

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Enas
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Beitrag von Enas » 07.06.2009, 23:27

Hallo Wachsam,
auch von mir ein herzliches Willkommen an Dich, schön das Du den Weg in dieses Forum gefunden hast. Der Austausch hier wird Dir helfen mit dem Erlebten umzugehen und einen guten Weg für Dich in eine beznessfreie Zukunft zu finden.
Du fragst Dich ob ein Beznesser der andere Menschen auf das widerlichste benutzt um seine Ziele zu erreichen, der lügt das sich die Balken biegen, der andere oft Jahre auf das Schlimmste hintergeht irgendwann einmal ein guter Familienvater und Ehemann sein kann?
NIEMALS!!!!
Setzt das nicht voraus das ich das Glück und das Wohlergehen meiner Kinder oder meines Partners vor mein eigenes Wohl setze?
Dazu ist diese Sorte Mensch nun absolut nicht in der Lage.
Mein Ex-Beznesser hat, ohne mein Wissen, sein Ticket ins gelobte Deutschland durch eine Heirat mit einer mehr als 30 Jahre älteren Frau bekommen.
Er hat ihr das Leben über Jahre zur Hölle gemacht, sie massiv bedroht, geschlagen und an den Rand der Verzweiflung getrieben.
Seine abgrundtiefe Verachtung hat sie, seit seinem ersten Tag auf deutschem Boden, zu spüren bekommen.
Einen Platz zum Schlafen in ihrem Haus, einen Kühlschrank aus dem er sich allzeit bedienen konnte, ein Auto das er benutzte (natürlich ohne zu fragen und auch noch ohne Führerschein) sowie das Benutzen ihrer EC Karte um sich seine Wünsche damit zu erfüllen, all das war selbstverständlich für dieses Etwas.
Er hätte dieser Frau dankbar sein sollen für das was sie für ihn getan und was sie für ihn auf sich genommen hat, aber von Dankbarkeit war da keine Spur.
Auf ihre Bitte, nach Erteilung der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis, das er nun ausziehen und sich eine eigene Bleibe suchen sollte, war seine Antwort : Was sie denn wollte, sie wäre doch schließlich eine alte Frau und ihr Leben wäre doch sowieso vorbei. Das Recht auf ein eigenes Leben sprach er ihr damit ab.
Wie sollte ein so gewissen-und charakterloser Mensch jemals ein guter Mann oder Vater sein??? Das passt für mich absolut nicht zusammen. Neben all der Wut, der Enttäuschung und der Traurigkeit über all diese Schicksale und Geschichten gibt es einen Gedanken der mir eine große Befriedigung verschafft.
All diese verachtenswürdigen Herrschaften werden es nie erleben was es heißt aus reinem Herzen, einen anderen Menschen um seiner selbst Willen zu lieben, denn dazu sind sie doch gar nicht in der Lage.
Eine gute Nacht
Enas
"Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts." Max Planck

Enas
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Beitrag von Enas » 08.06.2009, 00:02

Hallo Karol,
sollen sie doch, sich "TOT lachen" über diese Formulierung, darum gehts mir nicht.
Ich wollte damit zum Ausdruck bringen was für ein armseeliges Leben diese Beznesser in meinen Augen führen. Das ihre Vorstellung und das Empfinden von Liebe, Ehre und Moral etwas völlig anderes ist das ist mir sehr wohl bewusst. Ich tausche mich hier in diesem Forum mit überwiegend deutschen Frauen aus, die ähnliches erlebt und erfahren haben und genau für diese schreibe ich meine Gedanken auf.
Was Ägypter darüber denken ist mir ehrlich gesagt völlig egal.
Enas
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Elisa
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Beitrag von Elisa » 08.06.2009, 07:43

Karol,

Du schreibst: Es geht ihm blendend. Dass er fett geworden ist, dass er Geld hat, das heisst aber noch lange nicht, dass es ihm gut geht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch, der seine Würde verkauft hat für Drogen, Klamotten, etc. jemals ein gutes Leben führen kann.

Man kann sich nur einmal verkaufen, dann besitzt man sich aber auch nicht mehr.

Auch hier kannst Du solche Menschen (bzw. leere Hüllen) erleben. Glück, sie wissen nicht mehr, was das ist.

Sich auf diese Art und Weise zu prostituieren, ist doch schon ekelhaft, und ich kann mir nicht vorstellen, dass das an einem Menschen spurlos vorbei geht, oder er ist kein Mensch.

LG Elisa

Mahalia
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Beitrag von Mahalia » 08.06.2009, 19:25

Da b ist Du ja einem typischen Afrikaner aufgesessen Das tut mir leid für Dich ! Ich hoffe Du überwindest das gut und ich bin sehr gespannt auf eine Fortsetzung. Irgendwie gleichen sich die Geschichten mit Afrikanern ja doch alle. Doch irgendwie sind sie auch unterschiedlich und sehr interessant aus der jeweiligen Perspektive betroffener Frauen zu hören.

Liebe Grüße
Mahalia
Tu,wo Du bist was Du kannst,mit dem was Du hast.
Theodore Roosevelt

Mahalia
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Beitrag von Mahalia » 08.06.2009, 19:39

Ich habe erst jetzt alle Deine Posts gelsen und fest gestellt, daß Du quasi "doppelt betrofffen" bist. Dafür war mein Kommentar vorher etwas zu "lax" .

Das ist sehr hart finde ich und ich hoffe wirklich das es Dir gut geht und weiterhin besser wird. Wie alt bist Du denn , wenn ich fragen darf ?

Liebe Grüße
Mahalia
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Theodore Roosevelt

Arche Noah
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 18:33

Hallo Wachsam

Ich denke, wenn er schon acht Jahre in D ist , dann wird es schwer ihn abzuschieben.

Ein Kind sichert ihm hier auf jeden Fall den Aufenthalt.

Gruß
Arche
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 18:57

Weißt Du denn , ob er die neue Partnerin, mit der er ein Kind bekommt, nun heiratet ?

Arche
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 19:41

Hat das bi-nationale Paar bereits ein gemeinsames minderjähriges Kind, für das die Vaterschaft anerkannt oder festgestellt worden ist, so hat der ausländische Elternteil unter Umständen die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis vor beziehungsweise unabhängig von einer Heirat (im Hinblick auf das deutsche Kind) zu erhalten. Voraussetzung ist, dass der ausländische Elternteil das Personensorgerecht innehat und dieses im Rahmen einer familiären Lebensgemeinschaft mit dem Kind ausübt oder, wenn er nicht sorgeberechtigt ist, eine Beistands- und Betreuungsgemeinschaft in Deutschland schon besteht.

Gruß
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 20:11

Voraussetzung ist, dass der ausländische Elternteil das Personensorgerecht innehat und dieses im Rahmen einer familiären Lebensgemeinschaft mit dem Kind ausübt
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 20:23

Hat er hier ein Kind - wenn auch unehelich - so hat er und das Kind ein Recht auf Umgang.

Meißtens ist es auch so , dass bei vielen Abschiebeverfahren die Väter auf ihre Grundrechte pochen und auch damit durchkommen.

Gruß
Arche
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 20:38

Ich habe da noch was gefunden

Rechte ausländischer Väter gestärkt

Das Bundesverfassungsgericht hat in den letzten 2 - 3 Jahren in mehreren Entscheidungen die Rechte von ausländischen Vätern gestärkt, die trotz hier bestehender Familie oder trotz hier lebender Kinder abgeschoben werden sollten.
In folgenden Situationen kann auf der Basis dieser Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - je nach Lage des Einzelfalles - bei den Behörden und falls erforderlich bei den Gerichten eine Duldung und eine Aufenthaltserlaubnis beantragen:
- Geschiedener Vater, Kind oder Kinder leben bei der Mutter, Vater hat Sorge- oder Umgangsrecht,
- Nicht-verheirateter leiblicher Vater eines noch ungeborenen oder bereits geborenen Kindes, Mutter hat Aufenthaltserlaubnis oder ist Deutsche, oder das Kind hat Aufenthaltserlaubnis oder ist Deutsch.
In diesen Fällen ist eine Duldung und später eine Aufenthaltserlaubnis möglich, auch wenn der Vater zur Zeit ohne Duldung ist oder sogar Vorstrafen hätte (Einzelfallprüfung erforderlich).

Quelle:RA Sp.....

Arche
Zuletzt geändert von Arche Noah am 09.06.2009, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Arche Noah » 09.06.2009, 21:24

Ja, aber Du hast doch woanders geschrieben, dass er einen deutschen Pass hat.
Also hatte er doch schon ein eigenständiges Aufenthaltsrecht :roll:
Gemeinsam sind wir stark!

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