Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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Julchen87
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Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julchen87 » 29.11.2017, 08:57

Hallo, meine Tochter ( deutsch/kath.) ist seit einem Jahr mit einem Tunesier ( Moslem) verheiratet .Ich suche auf diesem Wege betroffene Mütter oder Eltern hier im Saarland zwecks
Erfahrungsaustausch und evtl. gemeinsamer Treffen.

Nilka
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Nilka » 29.11.2017, 09:11

Guten Morgen Julchen87,

willkommen im Forum von 1001 Geschichte.
Das Team wünscht dir einen guten, informativen Austausch.
LG ♥ Nilka
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Liberty
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Liberty » 29.11.2017, 09:31

Hallo Julchen
Gibt es denn Probleme in dieser Ehe? Ich war mit einem Tunesier verheiratet und wohne nicht weit vom Saarland entfernt.
LG Liberty

gadi
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von gadi » 29.11.2017, 11:02

Hallo und willkommen Julchen.
Hatte sie ihn denn in Tunesien kennengelernt?
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karima66
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von karima66 » 29.11.2017, 13:08

Ich nehme mal an es schrieb die Mutter von Julchen87, die sich ja im Mai angemeldet hatte, also herzlich willkommen Mutter von Julchen!
(Wenn 87 das Geburtsjahr ist dann passt es nicht anders)

In der Nähe vom Saarland bin ich zwar nicht, also Treffen eher schlecht, aber Erfahrungsaustausch kann es ja auch anders geben.
Ich kann es auch nur anbieten wie die anderen Userinnen, ich bereise Tunesien seit Anfang der 90iger, habe dort alleine knapp 2 Jahre gelebt und gearbeitet und war später auch einige Jahre mit einem Tunesier verheiratet mit dem ich in Deutschland gelebt hab.
Dazu, so höre ich das raus, geht es wohl auch um den Glauben, die verschiedenen Religionen, ich bin im evang.christlichen Elternhaus groß geworden, hab viel in der Ökumenischen Arbeit zu tun gehabt, bin ein sehr gläubiger Mensch, heute unabhängig von Konfessionen und kenne mich auch gut aus mit dem Islam, im Alltag, aber auch in der Theologie.

Da ich vermute, dass es Probleme gibt in der Ehe und du dich sorgst, vielleicht aber auch nur vieles besser verstehen möchtest oder was auch immer so hoffe ich du findest Gesprächspartner wie du es dir vorstellst.

Julchen87
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julchen87 » 29.11.2017, 19:21

Hallo, danke für die schnellen Antworten! Ja,meine Tochter hat diesen Mann in Tunesien kennen gelernt. Sie haben in Deutschland geheiratet und leben auch hier. Meine Tochter macht ihre Ehe nicht öffentlich! Deshalb möchte auch ich die Geschichte meiner Tochter hier nicht veröffentlichen.Ich habe diese Suchanzeige gemacht, weil ich hoffe, dass sich vielleicht betroffene Mütter oder Eltern binationaler Ehen auch hier im Saarland einen Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern wünschen.Vor einem Jahr habe ich mich an das Amt für binationale Ehen im Saarland gewendet. Bezness war für dieses Amt ein Fremdwort. Man wollte sich diesbezüglich informieren und sich wieder zwecks Vermittlung von anderen Ansprechpartnern bei mir melden. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Eine Rückmeldung ist nie erfolgt...! Auch hat mir eine Beznessgruppe bei Facebook nicht viel gebracht.Betroffene Mütter haben meine Gefühle verstanden und der Austausch mit ihnen hat mir gut getan. Umso heftiger haben mich Kommentare von Frauen in binationalen Beziehungen herunter gezogen. Als sogar eine Anschuldigung in Richtung Rassismus erfolgte, habe ich die Gruppe wieder verlassen. Wie schon erwähnt, möchte ich mich nicht über das Internet mit Betroffenen austauschen. Ein gemeinsames Treffen unter höchster Diskretion oder auch Telefonate könnte ich mir gut vorstellen. Vielleicht will es der Zufall und es werden sich Betroffene bei mir melden!? Ich wünsche es mir sehr!

KungShanPing
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von KungShanPing » 29.11.2017, 19:43

Als sogar eine Anschuldigung in Richtung Rassismus erfolgte, habe ich die Gruppe wieder verlassen.
Na super, wer gegen etwas ist, ist Rassist. Hat von denen überhaupt mal einer das Wort Rassismus nachgeschlagen? Ich wusste gar nicht, dass Tunesier eine Rasse ist...
Ich hoffe für Dich, dass Du einige Ansprechpartner findest. Wenn Du die Mailfunktion aktivierst, können Dir die User auch private Mails schicken.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.

Efendi II
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Efendi II » 29.11.2017, 19:53

Julchen87 hat geschrieben: Amt für binationale Ehen im Saarland
Gibt es das tatsächlich ?
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

gadi
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von gadi » 29.11.2017, 20:18

@Julchen: entschuldige wenn ich (dennoch) nachfrage: Warum willst du dich denn nicht hier mit uns austauschen? Das ginge ja auch, wenn du die Geschichte deiner Tochter nicht oder nur in Auszügen mitteilst.
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Julchen87
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julchen87 » 29.11.2017, 20:21

Es handelte sich um einen Verband binationaler Ehen im Saarland.

Evelyne
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Evelyne » 29.11.2017, 20:45

Liebe Julchen
Wir können Dir nur helfen, wenn wir mehr wissen. Was hast Du für Bedenken? Wird Deine Tochter schlecht behandelt?
Anonymer privater Austausch per Mail ist nicht immer ratsam und mit Vorsicht anzugehen. Ich denke, dass Du hier im Forum besser aufgehoben bist. Wir verstehen die Sorgen der Mütter, deren Kinder sich in einen Moslem verliebt haben, sehr gut.

Ich hatte früher öfter Kontakt mit dem Verband binationaler Beziehungen. Die wissen sehr wohl, was Bezness ist, leugnen es aber. Der Verband fördert binationale Kontakte und gibt bei gescheiterten Beziehungen meist den deutschen Partnern die Schuld, weil diese die andere „Kultur“ nicht verstehen wollen. Ich hatte den Eindruck, dass es sich dort um lauter „Gutmenschen“ handelt, die nichts verstehen wollten. Zumindest diejenigen, mit denen ich Kontakt hatte.
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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Niemand ist selbst schuld, wenn er Opfer eines Betruges wird. Bezness ist Betrug.

Liberty
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Liberty » 29.11.2017, 22:10

Hallo Julchen
Ich verstehe jetzt nicht so ganz warum du hier nicht mehr schreiben kannst. Warum diese Diskretion? Hat deine Tochter Angst oder möchte sie es einfach nicht.?Auch ich und noch viele andere User hier haben schlimmes erlebt und haben ihre Geschichte hier erzählt.

Ich wohne an der Grenze vom Saarland.Natürlich wäre es kein Problem sich zu treffen oder auch mal zu telefonieren. Aber man müsste auch wissen um was es überhaupt geht. Einfach nur ein Austausch oder gibt es schlimme Probleme in dieser Ehe.
LG Liberty

Julija
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julija » 30.11.2017, 03:21

absolutes OFF Topic, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Sonst versuche ich das wirklich zu vermeiden.
Evelyne hat geschrieben:
Ich hatte früher öfter Kontakt mit dem Verband binationaler Beziehungen. Die wissen sehr wohl, was Bezness ist, leugnen es aber. Der Verband fördert binationale Kontakte und gibt bei gescheiterten Beziehungen meist den deutschen Partnern die Schuld, weil diese die andere „Kultur“ nicht verstehen wollen. Ich hatte den Eindruck, dass es sich dort um lauter „Gutmenschen“ handelt, die nichts verstehen wollten. Zumindest diejenigen, mit denen ich Kontakt hatte.
Fast genau dies wird das Kernthema meiner nächsten Forschungsarbeit.

Ich werde sowohl Beratende als auch Betroffene befragen und im beidseitigen Entwicklungs- und Lernprozess beobachtend begleiten. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden. Mit den Beratenden problemzentriert und leitfadenunterstützt, bei den Betroffenen wenden wir narrative Interviewformen an. Die Auswertung des so gewonnenen Datenmaterial findet nach Mayring statt. Wer selbst mal geforscht hat, wird wissen, was das für eine Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes ist.
So entstehen über einen längeren Zeitraum eine wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die ggf. in der Praxis zu einem Umdenken führt - sofern sich herausstellt, dass ein Umdenken nötig ist.

Jede solide Forschung beginnt mit einem Erkenntnisinteresse und das o. g. Zitat von Evelnye zeigt sehr genau auf, warum das Forschungsvorhaben genug Brisanz besitzt, um es durchzuführen. Die ersten Befragungen werden erst ab Mitte nächsten Jahres beginnen.
Schlagwörter bei den Beratenden-Interviews sind (Auswahl): Verständnis ihres beruflichen Handelns und Wahrnehmung des Arbeitsfeldes / Änderungen in den letzten Jahren / Nutzen von Fort- und Weiterbildungsangeboten / Herausforderungen, Vorraussetzungen und Grenzen in ihrem Arbeitsfeld
Bei den Betroffenen wollen wir erfassen, ob sie sich ausreichend und multiperspektisch beraten wurden. Wie sie die Kompetenzen einordnen, gut aufgehoben gefühlt, ernst genommen und noch weiteres. Da das sehr subjetiv ist, werden wir narrativ vorgehen.
Das Herzstück wird die Analyse sein, inwieweit die Erwartungen erfüllt werden konnten. Kurzum: was klappt gut, was muss verbessert werden (Auswertung der Forschungsergebnisse).


Wenn ihr Interesse an meiner Arbeit (ich leite zwar, aber ich bin nicht allein verantwortlich) habt, kann ich gerne in einem extra Thread hin und wieder darüber berichten. Dieser sollte aber in einem Unterforum sein, wo nur registrierte Lesen können. Zwar ist alles anonym, aber man weiß ja nie... Also einfach kurz schreiben, wenn ihr meint, euch könnte mein Vorhaben interessieren. Wenn nicht ist das auch völlig ok.

Entschuldigung für so viel OFF TOPIC, aber es hat gerade so gut reingepasst. Aber irgendwie passt es auch zur Anfrage. Offensichtlich ist die TE ja eben nicht gut beraten worden.

Anaba
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Anaba » 30.11.2017, 08:34

Guten Morgen Julija,

es wäre für die User und das Team sehr interessant, wenn du hier von deiner Forschungsarbeit berichten würdest.

Gern eröffne ich dir dazu einen eigenen Thread, zu dem nur registrierte User Zugriff haben.
Du entscheidest dann, ob du dort informieren oder auch Diskussionen zulassen möchtest.
Dazu musst du mich vor Eröffnung bitte kurz anschreiben.
Wir freuen uns, von dir zu hören.
Liebe Grüße
Anaba

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Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
Kurt Tucholsky

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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Evelyne » 30.11.2017, 11:22

Sehr interessant Julija, ich bin gespannt.
Lieben Gruß
Evelyne Kern
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von leva » 30.11.2017, 14:47

Julija hat geschrieben:absolutes OFF Topic, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Sonst versuche ich das wirklich zu vermeiden.
Evelyne hat geschrieben:
Ich hatte früher öfter Kontakt mit dem Verband binationaler Beziehungen. Die wissen sehr wohl, was Bezness ist, leugnen es aber. Der Verband fördert binationale Kontakte und gibt bei gescheiterten Beziehungen meist den deutschen Partnern die Schuld, weil diese die andere „Kultur“ nicht verstehen wollen. Ich hatte den Eindruck, dass es sich dort um lauter „Gutmenschen“ handelt, die nichts verstehen wollten. Zumindest diejenigen, mit denen ich Kontakt hatte.
Fast genau dies wird das Kernthema meiner nächsten Forschungsarbeit.

Ich werde sowohl Beratende als auch Betroffene befragen und im beidseitigen Entwicklungs- und Lernprozess beobachtend begleiten. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden. Mit den Beratenden problemzentriert und leitfadenunterstützt, bei den Betroffenen wenden wir narrative Interviewformen an. Die Auswertung des so gewonnenen Datenmaterial findet nach Mayring statt. Wer selbst mal geforscht hat, wird wissen, was das für eine Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes ist.
So entstehen über einen längeren Zeitraum eine wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die ggf. in der Praxis zu einem Umdenken führt - sofern sich herausstellt, dass ein Umdenken nötig ist.

Jede solide Forschung beginnt mit einem Erkenntnisinteresse und das o. g. Zitat von Evelnye zeigt sehr genau auf, warum das Forschungsvorhaben genug Brisanz besitzt, um es durchzuführen. Die ersten Befragungen werden erst ab Mitte nächsten Jahres beginnen.
Schlagwörter bei den Beratenden-Interviews sind (Auswahl): Verständnis ihres beruflichen Handelns und Wahrnehmung des Arbeitsfeldes / Änderungen in den letzten Jahren / Nutzen von Fort- und Weiterbildungsangeboten / Herausforderungen, Vorraussetzungen und Grenzen in ihrem Arbeitsfeld
Bei den Betroffenen wollen wir erfassen, ob sie sich ausreichend und multiperspektisch beraten wurden. Wie sie die Kompetenzen einordnen, gut aufgehoben gefühlt, ernst genommen und noch weiteres. Da das sehr subjetiv ist, werden wir narrativ vorgehen.
Das Herzstück wird die Analyse sein, inwieweit die Erwartungen erfüllt werden konnten. Kurzum: was klappt gut, was muss verbessert werden (Auswertung der Forschungsergebnisse).


Wenn ihr Interesse an meiner Arbeit (ich leite zwar, aber ich bin nicht allein verantwortlich) habt, kann ich gerne in einem extra Thread hin und wieder darüber berichten. Dieser sollte aber in einem Unterforum sein, wo nur registrierte Lesen können. Zwar ist alles anonym, aber man weiß ja nie... Also einfach kurz schreiben, wenn ihr meint, euch könnte mein Vorhaben interessieren. Wenn nicht ist das auch völlig ok.

Entschuldigung für so viel OFF TOPIC, aber es hat gerade so gut reingepasst. Aber irgendwie passt es auch zur Anfrage. Offensichtlich ist die TE ja eben nicht gut beraten worden.

Das hoert sich interessant an.

Ich war ja Anfang der 80er Jahre Praktikantin am Fraport bei einer kirchlich getragenen Einrichtung,die sich um ankommende Fluechtlinge gekuemmert hatte.Wir wurden geschult durch den Bundesgrenzschutz,Geschraeche mit Botschaften,Dolmetschern,Essensausgabe etc
Da hat sich wohl viel veraendert ob der Zahl der Fluechtlinge u deren Einreise durch den Landweg.

Julchen87
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julchen87 » 30.11.2017, 22:33

Hallo , leider hatte ich nicht früher die Gelegenheit auf die zahlreichen Kommentare zu antworten. Ich finde es sehr wohltuend , wieviele Menschen sich hier um mich kümmern. Gerne würde ich die Geschichte meiner Tochter erzählen. Aber ich hatte ihr schon vor einem Jahr von diesem Forum erzählt und sie hatte es auch gekannt. Ich weiß mit großer Wahrscheinlichkeit, dass sie es verurteilen würde, wenn ich hier ihre Geschichte preisgeben werde. Sie könnte sich als ,, stille Mitleserin‘‘ hier wieder erkennen. Auch habe ich Angst sie dann zu verlieren. Sicher ist auf jeden Fall, dass meine Tochter sich nicht in akuter Not befindet. Ich selbst habe vermutlich die größten Bedenken und Sorgen bezüglich dieser Ehe.
Positive Nachrichten von meinem Schwiegersohn lassen mich daran glauben, dass er vielleicht eine Ausnahme ist und meine Tochter auch wirklich liebt. So zerschlagen dann schlechte Nachrichten von ihm meine ganzen Gefühle wieder ins Negative. Dieses Wechselbad der Gefühle macht mich total fertig . Ängste entstehen und lösen bei mir einige gesundheitliche Beschwerden aus.
Meiner Meinung nach ist es sehr problematisch,wenn zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen.

Flensee
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Flensee » 30.11.2017, 22:41

Wenn ich es richtig verstanden habe, nur ein Jahr verheiratet? Dann ist es schlüssig, dass er noch nett rüberkommt, sie kennen die Bestimmungen für AE besser als wir. Pass auf sie auf.

leva
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von leva » 01.12.2017, 00:29

Liebe Julchen87,ich finde es voellig legitim ,dass Eltern,Familienangehoerige in Foren ihre Bedenken vortragen.

Wenn man Namen u Wohnort weglaesst ist es ja nicht so leicht sich als "Tochter" wiederzuerkennen.
Viele Geschichten gleichen sich und die Sorge der Angehoerigen hat mMn einen grossen Stellenwert,wer soll sich sonst kuemmern?

Was sind denn "positive Nachrichten" von deinem Schwiegersohn?Seht ihr euch nicht mehr persoenlich?

Julchen87
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Re: Mutter sucht betroffene Angehörige im Saarland

Beitrag von Julchen87 » 03.12.2017, 11:59

Hallo Leva, ich habe Kontakt zu meiner Tochter. Deine letzte Frage möchte ich aber nicht beantworten, da es mir dann zu tiefgründig geht...Die Absicht meines Aufrufes hier war primär,weitere betroffene Angehörige zu finden, um sich hier im Saarland vor Ort auszutauschen. Bitte versteht mich nicht falsch! Das Forum finde ich sehr gut und wertvoll für betroffene Menschen, die zu ihrer Geschichte stehen. Aber in meinem Fall steht meine Tochter nicht öffentlich zu ihrer Geschichte . Da es sich hier auch nicht um ein ,, geschlossenes Forum‘‘ handelt und auch jeder Gast hier als , stiller Mitleser’‘schnellen Zutritt erhält , ist mir die Veröffentlichung der Geschichte hier zu ,, transparent‘‘.

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