Artikel, die sprachlos machen 2

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Fierrabras
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Fierrabras » 28.06.2020, 21:37

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 57262.html

Konsequent wäre es nur, wenn die Taz jetzt die Müllabfuhr um Schutz bittet...

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anaba » 29.06.2020, 08:25

Fierrabras hat geschrieben:
28.06.2020, 21:37
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 57262.html

Konsequent wäre es nur, wenn die Taz jetzt die Müllabfuhr um Schutz bittet...
Was sagt man dazu? Lächerlicher geht es wohl kaum.
Als die Dame in ihrer Kolumne die Polizei diffamierte, beleidigte und sogar auf dem Müll entsorgen wollte, stellte sich die
TAZ hinter ihre Autorin und deren menschenverachteten Aussagen.
Jetzt, wo die Wellen hoch schlagen und man die Schreiberin bedroht, wird auf einmal nach der Polizei gerufen.
Das entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Konsequenterweise sollte die TAZ ihre Mitarbeiterin selbst schützen lassen, z.B. durch einen privaten Sicherheitsdienst,
den die Zeitung selbst bezahlt.
Warum den Steuerzahler in die Pflicht nehmen?
Liebe Grüße
Anaba

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zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 29.06.2020, 08:44

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Kommentare:

Tja Taz, wer Wind säht, wird Sturm ernten. Ich würde mir als Polizei seeeehr viel Zeit lassen. Blöd, wenn die eigene Ideologie und der Polizeihass ins Gegenteil schlägt. Auf einmal rufen die so mutigen Polizeihasser und Rassismus-Krakeeler in der Redaktion nach der Polizei. Zum Piepen, wie der Berliner sagen würde.
***
Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Autor*in von berufsunfähigen Cops schützen zu lassen. Das widerspricht doch der in der TAZ gestellten Hypothese, daß niemand Polizei braucht.
LG ♥ Nilka
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Cimmone » 29.06.2020, 08:51

Nilka hat geschrieben:
29.06.2020, 08:44
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Kommentare:

Tja Taz, wer Wind säht, wird Sturm ernten. Ich würde mir als Polizei seeeehr viel Zeit lassen. Blöd, wenn die eigene Ideologie und der Polizeihass ins Gegenteil schlägt. Auf einmal rufen die so mutigen Polizeihasser und Rassismus-Krakeeler in der Redaktion nach der Polizei. Zum Piepen, wie der Berliner sagen würde.
***
Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Autor*in von berufsunfähigen Cops schützen zu lassen. Das widerspricht doch der in der TAZ gestellten Hypothese, daß niemand Polizei braucht.
Wenn ich die Polizei wäre, würde ich sie an die nächste Müllkippe verweisen.
"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 29.06.2020, 09:01

Ich bin froh, dass man sie nicht gänzlich vergessen hat.
Die Frau, die alles kommen sah

Am 28. Juni 2020 jährt sich zum zehnten Mal der in seinen Umständen bis heute nicht restlos aufgeklärte Tod der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig (1962 – 2010). Peter Hahne, der ihr letztes, nicht veröffentlichtes Interview führte, sagt heute: „Aus meiner Lebenserfahrung: Es war kein Selbstmord“ und „Stuttgart hätte es mit Kirsten Heisig nie gegeben“. Von Josef Kraus.
[...]
Kirsten Heisigs posthum erschienenes Buch ist in der heutigen Wahrnehmung untrennbar verbunden mit ihrem Tod vom 28. Juni 2010. An diesem Tag – so die staatsanwaltschaftlichen und gerichtsmedizinischen Aussagen – erhängte sich die Mutter zweier Töchter im Tegeler Forst an einem Baum. Nach einer Vermisstenanzeige vom 29. Juni wurde ihre Leiche am 3. Juli gefunden. Weil Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) und Staatsanwaltschaft eine restriktive und fragwürdige Informationspolitik betrieben, rankten sich um Heisigs Tod schnell manche Theorien – auch die Theorie, es sei kein Suizid, sondern Mord gewesen. Erst der Journalst Gerhard Wisnewski brachte mehr Licht ins Dunkel, indem er im November 2010 beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Aufhebung der strikten Nachrichtensperre der Staatsanwaltschaft erstritt. Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte in der Folge einen vierseitigen Bericht, der den Suizid bestätigte und Details zur unmittelbaren Vorgeschichte sowie zur Auffindesituation darlegte.

Fragen blieben dennoch: Warum diese hinhaltende Öffentlichkeitsarbeit der Behörden? Warum gab es keinen Abschiedsbrief? Warum gab es keine Hinweise zuvor? Was ist mit Kirsten Heisigs tot aufgefundenem Hund? Wie kann es sein, dass sie noch wenige Stunden vor ihrem Tod an den Druckfahnen ihres Buches arbeitete? Wie passt der Suizid zusammen mit ihrem Plan, im Juli 2010 Urlaub mit ihren Töchtern zu machen? Wie passt es zusammen, dass die Leiche mal in 5 Metern, mal in 2,30 Metern Höhe gefunden worden sei? Manches bleibt mysteriös.

Was die Motive des (sehr wahrscheinlichen) Suizids waren, bleibt wohl auf Dauer ungeklärt. Belassen wir es mit den Nachrufen von namhaften Leuten, die Kirsten Heisig sehr gut kannten. Am 10. Juli 2010 war in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, in einer Traueranzeige für Kirsten Heisig zu lesen: "In unserem Gesprächskreis war sie uns eine leidenschaftliche und kluge Partnerin, deren Mut und Engagement wir bewundert haben." Unterzeichnet war der Nachruf unter anderem von Monika Maron, Necla Kelek, Peter Merseburger, Regina Mönch, Jens Reich, Michael Wolffsohn. Heinz Buschkowsky, markanter damaliger SPD-Bürgermeister von Neukölln schrieb: "Sie war keine Richterin Gnadenlos. Das ist Unfug. Sie war auch nicht Berlins härteste Richterin. Sie war aber eine Vertreterin der Linie, dass die Gesellschaft, dass der Staat sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben darf.“ Buschkowsky schloss seinen Beitrag mit dem Satz: "Irgendwann sollte man dieser außergewöhnlichen Person ein kleines Denkmal setzen. Und sei es nur das Namensschild für einen Platz oder eine Straße." (Den nach ihr benannten Platz gibt es mittlerweile in Neukölln.)

ERGÄNZUNG: Nach Veröffentlichung dieses Nachrufe erreichte den Autor J.K. ebenfalls zur Veröffentlichung folgendes Schreiben des früheren ZDF-Moderators Peter Hahne. Dieser hatte das letzte, dann nicht ausgestrahlte TV-Interview mit Kirsten Heisig geführt, er schreibt: „Mit dieser großartigen Frau wollte ich meine neue Gesprächssendung eröffnen. Sie fasste ihre Philosophie zusammen mit zwei Worten, die wir bis heute nicht vergessen haben: ‚Knicks Knacks müssten nach der Tat Verhandlung, Urteil und Strafe kommen. Vor allem die Araber müssten sofort wissen, wer Herr im Ring ist: ich. Nicht beeindrucken lassen durch die Luxus-Anwälte der Clans!“ Jugendliche, so Kirsten Heisig laut Hahne weiter, bräuchten Autorität, wären sogar dankbar dafür. Ängstliche Weicheier in der Justiz würden sofort durchschaut, verächtlich gemacht, aber dankbar wegen milder Strafen akzeptiert. Zwei Tage später kam die besonders auch für Peter Hahne erschütternde Todesnachricht. Hahne sagt heute: „Aus meiner Lebenserfahrung: Es war kein Selbstmord, das ganze Interview war zukunftsgerichtet.“ Er zitiert Kirsten Heisig aus dem damaligen Interview: „Ich komme gerne jederzeit wieder zu Ihnen“ waren ihre letzten Worte. Und Hahne heute: „Stuttgart“ hätte es mit Kirsten Heisig nie gegeben.

https://www.reitschuster.de/post/jugend ... kommen-sah
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 29.06.2020, 09:11

Wieder Krawalle in Stuttgart - Zweifel an Polizei-Aussagen

Stuttgart. In Stuttgart gab es in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal in Folge schwere Auseinandersetzungen und Krawalle. Wieder bewarfen Täter Beamte und Autos der Polizei mit Steinen. Nur mit einem massivem Aufgebot konnten weitere Krawalle erstickt werden. Zweifel an den beschönigenden Aussagen der Polizei werden laut. Von Roland Tichy.
https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... -aussagen/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 29.06.2020, 09:13

Linksextreme feiern Randalierer, der Polizisten in den Rücken sprang

Stuttgart. Die Bilder des vergangenen Wochenendes sorgten in ganz Deutschland für Entsetzen: Hunderte Randalierer zogen durch Stuttgart. Eine Szene schockte besonders. Und die wird nun auf einer linksradikalen Website gefeiert. Zudem rufen sie dazu auf: "Bekämpft die Polizei!"
https://www.tag24.de/stuttgart/stuttgar ... ia-1560587
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Fierrabras » 29.06.2020, 09:35

Warum wundert mich nicht, dass die Clans das neue Berliner Polizeigesetzt schamlos ausnutzen? https://www.tagesspiegel.de/berlin/clan ... 57496.html

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Fierrabras » 29.06.2020, 15:53

Mich wundert diese Dimension nicht. Studien haben gezeigt, dass ca 1% aller Männer pädophile Neigungen haben. Nur ein Bruchteil davon befindet sich in Therapieprogrammen wie "Kein Täter werden" (wobei es auch längst nicht genügend Therapieplätze gibt).
Bei Frauen kenne ich die Zahlen nicht. Es gibt aber auch pädophile Frauen.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 59292.html

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 29.06.2020, 18:51

Ich, der privilegierte Italiener. Evviva la Germania!

Von Rafael Castro.

In Deutschland werden Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in den Medien stets thematisiert. Die Beleidigungen und Entmutigungen, denen Ausländer und Deutschen mit Migrationshintergrund ausgesetzt werden, sollen der Grund sein, warum wir dieses Land nicht mögen und dankbar sein sollten.

Als Italiener wurde ich im Laufe der letzten zehn Jahre in Deutschland wegen meiner Muttersprache und meines Aussehens manchmal benachteiligt. Allerdings fühle ich mich als Italiener in Deutschland privilegiert.

Warum bin ich hier ein privilegierter Italiener?

Weil in Deutschland mein Lebenslauf nicht in dem Mülleimer landet, sobald die Personalabteilung merkt, dass ich weder einen Freund noch Verwandten im Vorstand habe.

Weil ich in Deutschland einen Arzttermin in sechs Tagen oder sechs Wochen kriege, statt in sechs Monaten, selbst wenn meine entfernte angeheiratete Cousine, die Ärztin im Ruhestand ist, ihre Kontakte nicht ausnutzt, um mir einen Arzttermin zu verschaffen.

Weil in Deutschland Beamte meine Mails beantworten und meine Rechte achten, selbst wenn ich ihnen zu Weihnachten keine Schokoladen oder Weinflaschen schenke.
https://www.achgut.com/artikel/ich_der_ ... a_germania
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Qisma » 29.06.2020, 19:35

gadi hat geschrieben:
29.06.2020, 18:51
Ich, der privilegierte Italiener. Evviva la Germania!

Von Rafael Castro.

Warum bin ich hier ein privilegierter Italiener?

Weil in Deutschland mein Lebenslauf nicht in dem Mülleimer landet, sobald die Personalabteilung merkt, dass ich weder einen Freund noch Verwandten im Vorstand habe.
In D landet der Lebenslauf dafuer im Muelleimer, wenn man z. B. nicht einer bestimmten Altersgruppe entspricht. Bei den heutigen online Bewerbungen kein Problem. Viele Firmen fordern die Bewerbungen ueber Online Plattformen einzureichen, wo man sein Geburtsdatum eingeben muss. Ungewuenschte Bewerber koennen so von vornherein ausgesiebt werden. Da kommt die Bewerbung gar nicht erst an.
Was dir in der Aussenwelt begegnet, ist nur eine Reflektion deiner inneren Welt.

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 29.06.2020, 20:02

Sehr geehrter Herr Castro,

Sie dürfen sich hier in Deutschland nicht als "privilegierter Italiener" fühlen, weil hier Bewerbungen nach Altersgruppen bewertet werden.
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Ariadne » 29.06.2020, 21:54

Das größte Problem ist es, dass wenn man eine Stelle zu vergeben hat, aber 100 sich bewerben, werden 99 diskriminiert. :wink: :wink:
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 29.06.2020, 22:05

Echtwahr :mrgreen:
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 30.06.2020, 09:15

Schwarzfahren für Migranten in Leipzig jetzt legal?

Leipzig, Sachsen. Zuwanderer, die bei Kontrollen in einem Leipziger Bus ohne Fahrschein und ohne Maske angetroffen wurden, mussten laut Zeugen kein Bußgeld bezahlen, während bei der gleichen Kontrolle eine deutsche Mutter mit Kindern Strafe zahlen musste. Weiterlesen auf tichyseinblick.de
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... behandelt/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 30.06.2020, 09:20

Wie der Staat mit Millionen eine linke Anti-Hass-Industrie unterstützt

Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich eine florierende Branche entwickelt, die Millionen an Staatsgeldern für den Kampf gegen Hasskommentare einnimmt. Dumm, wenn man da selbst als Hate-Speech-Produzent auffällt. Von Jan Fleischhauer.
Unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit hat sich eine florierende Branche entwickelt, die erstaunlich findig darin ist, Texte auf verfängliche Stellen zu flöhen, um diese dann in einer vielfältigen Broschüren-Produktion zu katalogisieren. Es gibt Hate-Speech-Seminare, woran man Hate-Speech erkennt, und Workshops, wie man sich gegen Hate-Speech zur Wehr setzen kann. Auf „Hate-Slams“ werden am Abend die schlimmsten Hasskommentare vorgetragen.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 47178.html
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Wathani » 30.06.2020, 11:03

Erst Lügde, dann Bergisch-Gladbach, dann Münster...das nimmt ja Ausmaße an :shock: ...wieviele von diesen kranken A....l..... gibt es eigentlich in diesem Land? :shock:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/mi ... -1.4952252

schier jede Woche werde neue Pädophilen-Netzwerke ausgehoben - die Vorstellung wieviele Kinder diese Schicksale ertragen müssen macht einen wirklich krank...

...und dann noch diese kranke Aktion mit den Pflegekindern in Berlin :cry:

https://www.deutschlandfunk.de/missbrau ... _id=478608
Viele Grüße
Wathani

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anaba » 30.06.2020, 16:53

Erst Lügde, dann Bergisch-Gladbach, dann Münster...das nimmt ja Ausmaße an :shock: ...wieviele von diesen kranken A....l..... gibt es eigentlich in diesem Land? :shock:
Solche Leute gibt es überall, nicht nur in „diesem Land“.
Leider dauern die Ermittlungen hier sehr lange.
Aber, das kennen wir ja auch von anderen Taten
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 30.06.2020, 18:15

Der Zeitgeist will schwarze Opfer – Schwule Tote stören nur

Es war 2:00 zur Nacht, als Omar Mateen seinen übrig geblieben Rest an Menschlichkeit ablegte. Mit Gewehr, Pistole und einer finsteren Religion ausgestattet, betrat er den Schwulenclub „Pulse“ in Orlando und tötete 49 Menschen. 53 weitere wurden teils schwer verletzt und leiden bis heute an den Folgen. Im Juni 2016 begann das große Schlachten in Florida, was nach 9/11 als der schlimmste islamische Anschlag in den USA gilt.

Für Homosexuelle ist dieser Tag Zäsur und Schmerz zugleich. Orlando ist bis heute Albtraum für die Szene und in seiner Brutalität und Bildhaftigkeit präzedenzlos. In der Nacht beim Feiern mit Freunden oder dem Partner beschließt ein Mensch, ihre Existenzen zu beenden. Einfach so. Weil sie so waren, wie er es nicht ertrug und sie so lebten, wie er es vielleicht nie konnte.

Am 20. Juni dieses Jahres schlachtete ein Libyer drei Engländer in Reading, eine Stadt in Großbritannien. Sie hörten auf die Namen James Furlong, Joe Ritchie-Bennett und David Wails. Namen, die außerhalb den britischen Medien kaum jemand gehört haben dürfte. Denn neben dem Szenenportal queer.de berichtete lediglich Tichys Einblick über die Tat. Sie wissen schon, das Medium, dessen Betreiber laut Claudia Roth ein „Stichwortgeber für rechte Hetze ist“, die man „benennen müsse“. Im Gegensatz zu Ihnen, Frau Roth, hat „TE“ James, Joe und David eine Stimme gegeben, wofür ich dem Herausgeber und dem Autor sehr dankbar bin.
Den Opfern fehlte das Timing

Ein weiterer Grund, warum die Ermordung dieser drei Männer in Deutschland keine Rede wert ist, scheint mir auch darin zu liegen, dass es sich hier nicht nur um die falschen Opfer, sondern auch um den falschen Täter handelt. Der ist das Problem, weil er nicht ins Narrativ zu passen scheint. Bei #Blacklivesmatter sind Schwarze Opfer. In Reading war jedoch ein Schwarzer Täter. Auch das passt nicht in den Zeitgeist. Die Geschichte des ewigen schwarzen Opfer darf ja keine Risse bekommen, denn sie sind die Bessermenschen, die unter Generalschutz stehen. Eine so brutale Straftat stört da nur.
https://neomarius.blog/2020/06/28/der-z ... oeren-nur/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 01.07.2020, 08:34

Medien: Der Rück-Spiegel

Zunächst die Nachrichten. In Louisville, Kentucky, so berichtet der Spiegel, wurden „bei einer Anti-Rassismus-Demonstration im US-Bundesstaat Kentucky Schüsse auf die Menge abgegeben, ein Mann starb. Der Tatort war in den vergangenen Wochen zum Zentrum der Proteste geworden.“ Es handele sich offenbar um einen Einzeltäter, ein weiterer Mensch wurde auch noch verletzt. Im Nachklang bekommt der Artikel, der sehr im Ungefähren bleibt, noch die Kurve zur Polizeigewalt, denn die Proteste richteten sich ja gerade gegen die Polizei, die für den Tod einer Afroamerikanerin in deren Wohnung verantwortlich gemacht wird. Dieser Vorfall ereignete sich zwar schon im März, muss heute aber als Begründung für alles mögliche herhalten.

Natürlich vergisst der Spiegel nicht zu erwähnen, dass der Bürgermeister von Louisville, Greg Fischer (Demokraten), „rechte Gegendemonstranten aufgefordert hat, sich von dem Protest im Jefferson Square Park fernzuhalten“. Die amerikanische Presse sekundiert zudem der deutschen, und es wird munter geraunt und vermutet. Der „Louisville Courier Journal berichtet“, so orakelt der Spiegel, „dass bewaffnete Patrioten-Gruppen vorhätten, den Anti-Rassismus-Demonstranten entgegenzutreten.“ Mehr erfährt der Spiegel-Leser nicht, aber das ist ja auch gar nicht nötig, um die antrainierten Reflexe zu aktivieren.

Was wirklich geschah

Was wirklich geschah, erfährt man derzeit nicht im Spiegel, sondern in einigen US-Medien (USA today, oder dem courier journal, das der Spiegel als Quelle in eigener Sache nennt). Darf ich vorstellen: das (hier links im Bild) ist der Schütze Steven Nelson Lopez, ein Bürschlein von 23 Lenzen, das seit mindestens zwölf Tagen mit von der Partie war, als BLM-Demonstranten Louisville den Rassismus ein für allemal austreiben wollten. Am 17. Juni wurde er zusammen mit 16 weiteren „Demonstranten“ verhaftet, es ging um die Teilnahme an kriminellen Aktivitäten wie Plünderungen. Das Foto stammt von dieser Festnahme. Lopez kam wieder auf freien Fuß, trotz der Pistole mit zwei vollen Magazinen, die er bei sich trug. Vermutlich Eventbedarf.

Der gute Steven geriet jedoch immer wieder mit den anderen „friedlichen Demonstranten“ im Camp in Streit, wobei es wohl auch zu Schießereien kam. Eines Tages wurde es den „trained marxist“ Anführern von BLM in Louisville zu bunt, weshalb sie ihren nützlichen, aber dummen Troll kurzerhand vor die Tür des Weltrettercamps setzten. Das wiederum konnte dieser offenbar nicht verwinden, weshalb er mit einer (seiner?) Pistole erst mehrmals in die Luft und dann in die Menge der „Protestierer“ feuerte.

Ergebnis: der 27-jährige Fotograf Tyler Gerth, im Gesicht getroffen, war mehr oder weniger sofort tot. Eine weitere Person wurde verletzt. „Zuschauer“ der Szene stoppten Lopez, indem sie das Feuer erwiderten und ihn am Bein verletzten. Die herbeigerufene Polizei (hört, hört!) nahm Lopez fest, er hat sich nun wegen mass-shooting zu verantworten.

Und nun, Spiegel? Weit und breit war kein Rassist beteiligt oder auch nur zu sehen, auch kein White Supremacist oder Beelzetrump höchstselbst. Den Finger am Abzug hatte ein drogenabhängiger Idiot, randvoll mit seltsamen Ideen, den BLM nicht mehr unter Kontrolle hatte. Lopez erschoss ausgerechnet einen Foto-Journalisten, der begeistert von den ach so friedlichen Protesten berichtete.

Ich frage mich nun, wie groß wohl die Richtigstellung im Spiegel ausfallen wird und ob einer der Kurzgeschlossenen im Kommentarbereich des Spiegel sie lesen wird.


https://www.achgut.com/artikel/medien_der_rueck_spiegel
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