Artikel, die sprachlos machen 2

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Anaba
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anaba » 20.10.2019, 10:27

Nilka hat geschrieben:
20.10.2019, 09:36
Die Liebe zu Deutschland muss grenzenlos sein!
Libanesische Familie wurde schon einmal abgeschoben

Mülheim, NRW. Eine kriminelle libanesische Familie aus Mülheim an der Ruhr sollte am Donnerstagmorgen abgeschoben werden. Doch die Lage eskalierte - das SEK musste die Situation beenden. Nun kommt ans Licht: Die Familie wurde schon einmal im Dezember 2018 aus Deutschland abgeschoben.
https://m.focus.de/panorama/welt/muehlh ... 45169.html
Unfassbar was in Deutschland so alles möglich ist.
Die Familie wird abgeschoben und kommt umgehend zurück nach Deutschland.
Wer vermietet denen eine Wohnung, wer bezahlt die Miete, wer den Unterhalt?
Fragen über Fragen.
Dreht Ihnen den Geldhahn zu und lässt sie in einer Unterkunft wohnen.
Sie haben kein Recht hier zu leben, sondern sind bereits in Spanien gemeldet.
Das Theater bei der Abschiebung ist doch lächerlich.
Die Mutter und der Sechzehnjährige sperren sich mit einem Messer in ein Zimmer ein? Gut so.
SEK ist da nicht nötig.
Lasst sie drin, setzt ein paar Polizeibeamte vor die Tür. Sie kommen irgendwann von allein wieder raus.
Was sollen wir mit Menschen hier, die sich so verhalten?
Liebe Grüße
Anaba

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Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anaba » 20.10.2019, 11:01

Das folgende Video möchte ich euch nicht vorenthalten.
Frau Kaddor erklärt uns, was heute „Deutschsein“ bedeutet.
Wie beschränkt muss man sein, dazu auch noch Beifall zu spenden?
Absurdistan lässt grüßen.

Das Video ist nicht mehr taufrisch, zeigt aber überdeutlich die Einstellung mancher Migranten.

https://m.youtube.com/watch?v=W8Xe8D4ZpjY
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anaba » 20.10.2019, 13:30

Die Frage ist doch auch, können sich das eigentlich alle Eltern leisten?
Wird solche Luxusklassenreise eigentlich auch vom Amt übernommen, wenn die
Eltern wenig Einkommen haben?
Berlin hat ein so tolles Umland.
Brandenburg z.B. hat viele schöne Ecken. Die Ostsee ist nicht weit.
Reicht das alles nicht?
Ich habe dafür auch kein Verständnis.
Liebe Grüße
Anaba

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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 20.10.2019, 15:01

Anaba hat geschrieben:
20.10.2019, 11:01
Das folgende Video möchte ich euch nicht vorenthalten.
Frau Kaddor erklärt uns, was heute „Deutschsein“ bedeutet.
Wie beschränkt muss man sein, dazu auch noch Beifall zu spenden?
Absurdistan lässt grüßen.

Das Video ist nicht mehr taufrisch, zeigt aber überdeutlich die Einstellung mancher Migranten.

https://m.youtube.com/watch?v=W8Xe8D4ZpjY
*******

Anderes Bspl. wie gewisse Wesen sich äußern, der heimischen Bevölkerung vorzugeben,
was für uns gut und richtig sei bzw. die Führung übernehmen zu müssen.


Hier macht Barbara Lerner Spectre, die eine von der Regierung finanzierte jüdische Studiengruppe in Schweden leitet, die folgende bemerkenswerte Aussage – bemerkenswert, weil sie anti-jüdische Haltungen und Aktionen nicht irrationalen Vorurteilen zuordnet oder Moslems, die Israel hassen. Statt dessen, sagt sie, ist es wegen der „führenden Rolle“, die von Juden gespielt wird in der Bewegung hin zu Multiculturalismus.
Zitat aus dem Video:
„Ich denke, es gibt ein Wiederemporkommen des Anti-semitismus, weil Europa an diesem Punkt in der Zeit noch nicht gelernt hat multikulturell zu sein, Und ich denke, wir werden teilhaben an den Geburtswehen dieser Transformation, die stattfinden muß. Europa wird nicht als die monolithischen Gesellschaften bleiben, die sie einmal waren im letzten Jahrhundert. Juden werden im Zentrum des Geschehens sein. Es ist eine ungeheuere Transformation, die Europa machen muß. Sie gehen jetz in den multikulturellen Zustand über und man wird es den Juden übelnehmen wegen unserer führenden Rolle. Aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Transformation wird Europa nicht überleben.
Ende des Zitats
Juden retten Europa, indem sie es in den Multikulturalismus führen. Man wundert sich, warum sie denkt, Europa könnte nicht überleben als viele einzel-kulturelle Gesellschaften (eigene Kulturen). Israel und viele andere Gesellschaften funktionieren ganz gut mit einer anerkannten Leitkultur und -Volk und, wie hier wiederholt betont wurde, haben multikulturelle Gesellschaften eine Menge Kosten und keine sichtbaren Vorteile. Die bessere Frage ist natürlich, wie Europa den Multikulturalismus überleben kann. Es kann es nicht, nach der Definition.

( Da ich selbst jüd. Vorfahren habe, beschäftigte ich mich schon sehr lange mit der Thematik, in jeder Kultur gibt es Solche und Solche.
Die Drahtzieher der Solchen meinen es nicht gut mit den Menschen, auch mit ihren eigenen nicht und auf keinen Fall darf man pauschalisieren.
Unter dem Video ist noch ein anderes wichtiges eingebettet.)


Sept. 2010 Schweden:
Barbara Spectre zur Immigration nach Europa
https://www.youtube.com/watch?v=fI5Qhd3R8ik
Liebe Grüße
sita


Oft gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben

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Anissa
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Anissa » 20.10.2019, 15:28

Eine Bitte an Fierrabbas:
Du postest oft Artikel, wo man keine Ahnung hat, was drin ist, zumindest am Handy nicht.
Ich finde diese "Überraschungseipostings" nicht gut.

Gleichzeitig möchte ich mich aber auch bedanken, deine Beiträge sonst sind für mich äusserst lesens - und wissenswert! Danke für diese Einblicke!
Lg Anissa

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 21.10.2019, 09:46

Asylbewerber 45 Mal häufiger Tatverdächtige bei „Mord & Totschlag“ als Deutsche!

Asylbewerber/Geduldete waren in 2018 pro Kopf mehr als 45 Mal so häufig Tatverdächtige für „Mord & Totschlag“ wie Deutsche. Im Bereich „sexuelle Belästigung“ waren sie sogar mehr als 50 Mal so häufig Tatverdächtige wie Deutsche.
Für die genannten 10 Straftatenkategorien lassen sich für Asylbewerber/Geduldete und das Jahr 2018 (gemäß PKS 2018 und den Populationszahlen des Statistischen Bundesamts) die folgenden Kriminalitätsindizes (als Untergrenze) bestimmen:

► Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 36,01
► Sexuelle Belästigung: 50,62
► Sexueller Missbrauch: 16,16
► Gefährliche und schwere Körperverletzung: 35,99
► Wohnungseinbruchdiebstahl: 17,02
► Straftaten insgesamt: 15,82
► Rauschgiftkriminalität: 15,38
► Gewaltkriminalität: 35.63
► Mord & Totschlag: 45,39
► Straßenkriminalität: 22,69

Konkret bedeutet dies unter anderem: Asylbewerber/Geduldete waren in 2018 pro Kopf mehr als 45 Mal so häufig Tatverdächtige für „Mord & Totschlag“ wie Deutsche.

Nach Angaben des Ausländerzentralregisters lebten zum 31.12.2018 In Deutschland insgesamt 225.935 Ostasiaten der Nationalitäten China, Japan, Südkorea oder Taiwan. Bekanntermaßen sind sie seit Jahren pro Kopf weniger häufig Tatverdächtige für Straftaten als Deutsche. Würde man die Kriminalitätsindizes für Asylbewerber nicht in Relation zu den Deutschen, sondern zu den in Deutschland lebenden Ostasiaten der genannten Nationalitäten ermitteln, dann ergäben sich die folgenden Werte:

► Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 89,72
► Sexuelle Belästigung: 105,06
► Sexueller Missbrauch: 86,23
► Gefährliche und schwere Körperverletzung: 94,72
► Wohnungseinbruchdiebstahl: 136,32
► Straftaten insgesamt: 30,94
► Rauschgiftkriminalität: 173,55
► Gewaltkriminalität: 101,08
► Mord & Totschlag: 55,20
► Straßenkriminalität: 152,40

Mit anderen Worten: Asylbewerber/Geduldete waren in 2018 pro Kopf mehr als 100 Mal so häufig Tatverdächtige für „Sexuelle Belästigung“ oder „Gewaltkriminalität“ wie in Deutschland lebende Ostasiaten.


https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... daechtige/

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 21.10.2019, 09:50

Anissa hat geschrieben:
20.10.2019, 15:28
Eine Bitte an Fierrabbas:
Du postest oft Artikel, wo man keine Ahnung hat, was drin ist, zumindest am Handy nicht.
Ich finde diese "Überraschungseipostings" nicht gut.

Gleichzeitig möchte ich mich aber auch bedanken, deine Beiträge sonst sind für mich äusserst lesens - und wissenswert! Danke für diese Einblicke!
Lg Anissa
Wahrscheinlich postet Fierrabbas die Artikeln vom Handy aus, deswegen nur den Link.
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 21.10.2019, 10:10

Lesenswert!
Die Deutschen sind wieder ein Volk von Flüsterern

Jeder Normalbürger weiß und praktiziert es: Man sollte in dieser unserer Republik öffentlich und sogar privat nicht mehr alles sagen, was man denkt. Geschweige denn solches niederschreiben. Es geht um die Eliminierung „rechter“ Vorstellungen, wobei als „rechts“ alles definiert wird, was einen Millimeter rechts von Merkel ist. Von Josef Kraus.
[...]

Mindestens vier Topthemen fallen darunter: Flüchtlinge, Klima, Islam, sexuelle Orientierung. Wer sich hier auch nur differenziert kritisch äußert, bekommt sofort ein pathologisierendes „-phob“-Etikett umgehängt: xenophob, islamophob, homophob. Oder er gilt als „Klimaleugner“. Und so etwas kriegt man nicht mehr los.

Was also tut der nicht gerade zum Helden geborene Normalbürger, will er nicht beruflich, öffentlich und im Freundeskreis am Pranger stehen? Er hält die Klappe oder heult mit den Wölfen.

Wir sind ein „Volk von Flüsterern“ geworden. Warum? Weil das seit den 1980er Jahren aus US-amerikanischen Eliteuniversitäten kommende Krebsgeschwür der „political correctness“ („PC“) endlos metastasierte. Eifrig gefördert ausgerechnet von den sonst so anti-amerikanisch aufgestellten medialen Linken. Norbert Bolz nennt sie „Meinungssoldaten“ – sich gutmenschlich suhlend in der Lufthoheit ihrer Parallelgesellschaft. Nicht-linke Positionen können da nicht mehr stattfinden.

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“, schrieb Ludwig Wittgenstein. So ist es. Denn wenn mir Sprachdiktate immer engere Grenzen des Sagbaren ziehen, dann grenzt das meine Wahrnehmungs- und Gedankenwelt ein. Und: Wenn die Sprache ver(bl)ödet, ver(bl)ödet das Denken.
[...]
Dieser „Gouvernanten-/Nanny-Presse“ geht es um zweierlei: Sie arbeitet gerne mit semantischen Tricks; sie ummantelt euphemisierend negative Wirklichkeiten (siehe Kriminalstatistiken), und sie skandalisiert positive Wirklichkeiten in alarmistischer Weise. Folge etwa: Es gibt Opfer erster Klasse: Migranten, „Fremde“, Muslime – und Opfer zweiter Klasse: Deutsche, alte weiße Männer, Christen. Und es gibt Täter erster Klasse: alte weiße Männer, Deutsche, Europäer, Christen – und Täter zweiter Klasse: islamistische Terroristen. Aber letztere sind ja Einzelfälle, traumatisiert, psychisch auffällig.

Das erinnert an Orwells „big-brother“-Regime. Die dort vorkommenden Figuren müssen stets ein „Zwiedenken“ praktizieren: Sie sehen die Realität und müssen das Gegenteil glauben. Sie werden manipuliert durch ein stets aktualisiertes Wörterbuch der „Neusprache“. An diesem Verzeichnis bastelt der Sprachwissenschaftler Syme. Er sagt zur Hauptfigur des Romans, zu Winston Smith: „Wir geben der Neusprache ihren letzten Schliff … Wir merzen jeden Tag Worte aus … Siehst du denn nicht, dass die Neusprache kein anderes Ziel hat, als die Reichweite der Gedanken zu verkürzen? … Es ist lediglich eine Frage der Wirklichkeitskontrolle. … Die Revolution ist vollzogen, wenn die Sprache geschaffen ist … Es wird überhaupt kein Denken mehr geben … Strenggläubigkeit bedeutet: …. nicht mehr zu denken brauchen.“ Oder siehe den Leitspruch: „Unwissenheit ist Stärke.“ Stärke der Regierenden! Einmal wird Winston Smith, am allgegenwärtigen „big-brother-Televisors“ stehend, beschrieben: „Er hatte die ruhige optimistische Miene aufgesetzt, die zur Schau zu tragen ratsam war.“ PC-Mimik sogar! Folge ist dort – auch hier und heute: Wer nicht politisch korrekt denkt und spricht, wer im Orwellschen Sinn ein „Gedankenverbrecher“ ist, wird zur Zielscheibe der „Gedankenpolizei“, er wird der „Herrschaft des Verdachts“ (Hegel), vor allem des Faschismusverdachts unterstellt, oder er wird im Sinne des „big brother“ „vaporisiert“, verdampft, das heißt, er findet in der Meinungsbildung nicht mehr statt. Deswegen hat der Winston Smith in George Orwells „1984“ die Aufgabe, Geschichte ständig umzuschreiben, in einem Ministerium für Wahrheit, das schön zweideutig mit „MINIWAHR“ abgekürzt wird.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... uesterern/
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EmilyStrange
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von EmilyStrange » 21.10.2019, 12:56

Anaba hat geschrieben:
20.10.2019, 13:30
Die Frage ist doch auch, können sich das eigentlich alle Eltern leisten?
Wird solche Luxusklassenreise eigentlich auch vom Amt übernommen, wenn die
Eltern wenig Einkommen haben?
Berlin hat ein so tolles Umland.
Brandenburg z.B. hat viele schöne Ecken. Die Ostsee ist nicht weit.
Reicht das alles nicht?
Ich habe dafür auch kein Verständnis.
Naja, das hat eh bald ein Ende, diese Rumfliegerei.
Laut Greta fliegen wir ja eh alle viel zu viel.
Dann gehts eben mit der Bahn nach Paris :mrgreen:

Konsequent wäre ja mal ein Überlebenstraining im Freigehege - so ohne Strom, Feuerzeug, Mobiltelefon und pipapo. Ganz bio und nachhaltig...
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Cimmone » 21.10.2019, 19:29

Wer hätte das gedacht? :mrgreen:

Wissenschaftler packt aus: So kauft sich die Politik politisch korrekte Kriminalitätsstatistiken

https://www.anonymousnews.ru/2019/10/21 ... atistiken/

Werner Sohn studierte Sozialwissenschaften, Philosophie und Germanistik an der Universität Gießen. Von 1986 bis 2017 war er Mitarbeiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassten Kriminalprävention, Strafvollzug, Politikberatung und kriminologische Fachdokumentation. Seit 2018 ist er in der Sicherheitsbranche tätig. Mit seinem Buch „Kritik der politisierten Kriminologie“ enthüllt der Wissenschaftler Werner Sohn jetzt für die breite Öffentlichkeit darüber wie unerwünschte Statistikergebnisse bei Polizei- und Sicherheitsbehörden im Sinne der deutschen Regierung beschönigt, umgedeutet, manipuliert, abgeändert oder gleich ganz erlogen werden.

Der Werner Sohn enthüllt für die Leser eine bis dato verborgene Welt – die Welt der kriminologischen Forschung. Die behandelten Themen zeigen bereits die Brisanz dieser wissenschaftlichen Forschung auf: Ausländerkriminalität, Radikalisierung bei Muslimen, Extremismus, Bewährungshilfe sowie die Krawalle in Paris und London. Sein Alleinstellungsmerkmal erreicht das Buch dadurch, dass es die Einflussnahme durch Politik und Behörden auf die vormals unabhängige Forschung aufdeckt. Diese zeigt sich unter anderem darin, dass unerwünschte Statistikergebnisse willkürlich glatt geschliffen werden.

Beginnen möchte ich die Buchbesprechung jedoch mit einer Kritik. Das Buchcover eines verzweifelten englischen »Bobbys« weckt die falsche Assoziation, dass das Buch einen dominanten Bezug zu England habe, dem ist aber nicht so. Der Autor Werner Sohn forschte 30 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter der kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und arbeitete oftmals an Studien im Auftrag des Bundeskriminalamtes (BKA). Es handelt sich demnach um einen der profundesten Kenner der Kriminalität in Deutschland.

Ehemalige Kollegen werden an dem Enthüllungswerk Ausländerkriminalität, Extremismus, Krawall: Eine Kritik der politisierten Kriminologie sicherlich keine Freude haben, denn Sohn scheut sich nicht davor, dreiste Einflussnahmen, um nicht zu sagen Manipulationen, beim Namen zu nennen. Mehrfach wird hier die Arbeitsweise von Christian Pfeiffer, dem ehemaligen Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), seziert. Seit Jahrzehnten wurde er bei Talkshows von Will, Maischberger und Co. dem zwangsbeglückten Zuschauer als unabhängiger Experte und Kriminologe präsentiert. Pfeiffer wurde vornehmlich dann eingeladen, wenn es darum ging, der Bevölkerung zu suggerieren, dass die Auswüchse der Ausländerkriminalität gar keine Auswüchse seien, sondern auf bestimmte statistische Faktoren zurückzuführen sind. Dass es sich bei diesem »Auftragsforscher« um einen stramm linken SPD-Funktionär handelt, der zudem in Niedersachsen das Amt des Justizministers für die SPD besetzte, behielten die hochbezahlten Staatsjournalisten natürlich für sich.

In dem Buch wird deutlich, dass sich die Mehrzahl der Forschungseinrichtungen nicht mehr der unabhängigen Wissenschaft verpflichtet fühlen, sondern den nicht versiegenden Millionen an Steuergeldern, die Ministerien und Behörden über sie ausschütten. Dies geschieht aber nur, solange die Studien politisch korrekte Ergebnisse abliefern, die dann von den Qualitätsmedien millionenfach in die Wohnzimmer der Republik transportiert werden. Eine eigenständige journalistische Einordnung, oder gar eine Recherche über das Zustandekommen der Forschungsergebnisse, wird von den Medien nicht mehr vorgenommen, sondern der Bevölkerung bereitwillig als seriöse wissenschaftliche Arbeit verkauft.

»Ausländer raus … aus der Kriminalitätsstatistik«
Werner Sohn berichtet vom Siegeszug linker Kriminalitätsdeutung, die massiv und vorsätzlich die öffentliche Meinung durch ihren politisch gewünschten, moralischen Ansatz beeinflusst. Besonders im Bereich der Ausländerkriminalität sei durch die gewünschte Selbstzensur eine regelrechte »Dementierkriminologie« entstanden.

Im Buch wird resümiert, dass Ausländerkriminalität, auch in der Kriminologie, einmal ein wissenschaftliches Debattenthema war, es dann aber dem öffentlichen Diskurs entzogen und schließlich tabuisiert wurde. Eine Stärke des Buches liegt im konkreten Aufzeigen der einzelnen Manipulationsarten, etwa wenn es darum geht, die ausgewiesenen Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) herunterzustufen. So wurde aus der »Eingangsstatistik« eine »Ausgangsstatistik«. Das bedeutet, dass die statistische Erfassung nicht mehr mit der Anzeige einer Straftat erfolgte, sondern erst nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Bereits im Jahr 1984 nahm die Ausländerkriminalität solche Dimensionen an, dass die Politik sowohl eine Abwahl als auch das Erstarken einer Law-and-Order-Partei befürchtete und deswegen massiv die statistischen Merkmale der PKS veränderte.

Besonders türkische Mehrfach- oder Intensivtäter sorgten durch ihre erheblichen Gewalttätigkeiten und ihre kriminelle Energie für einen entsprechenden Ausschlag bei der registrierten Ausländerkriminalität. Kurzerhand änderte die Politik die Merkmale der Erfassung und führte den Begriff der »Echttäterzählung« ein. Fortan konnte beispielsweise ein Intensivtäter »Mehmet« pro Jahr sechs Körperverletzungen, vier Einbrüche, zwei Raubstraftaten und eine Vergewaltigung begehen und durch die eingeführte Echttäterzählung schlägt sich diese Verbrechenshäufung in der PKS lediglich als ein türkischer Straftäter nieder. Schlagartig sank im nächsten Jahr die Zahl der ausgewiesenen (ausländischen) Straftäter um rund ein Viertel.

Islamistischer Terror – »Radikalisierung in nur zwei Tagen«
Im Kapitel »Radikalisierung« nimmt das Buch noch einmal an Fahrt auf. Der Autor beschreibt, wie die Befürworter der Multikulti-Ideologie Geheimdienste und Forscher ausbremsen, die den radikalen Islam als Bedrohung der freien Gesellschaften einordnen. Nach den Terroranschlägen 9/11 hat die EU-Bürokratie eine »Entislamisierung« der Sprache betrieben und mit immensen Mengen an Geld, wieder mithilfe von Auftragsforschung, Einfluss auf den öffentlichen Sprachgebrauch genommen. So weigern sich Politik und Medien seit Jahren, besonders in Deutschland, bei islamistischem Terrorismus von einer islamistischen Motivation des Attentäters zu sprechen. Stattdessen fabulieren sie etwas von internationalem Terrorismus oder Extremismus, den es zu bekämpfen gilt.

Gleichzeitig wird versucht, jegliche berechtigte Islamkritik als »islamophob« zu diffamieren. Diese Terminologie wurde durch den EU-Apparat vorgegeben und durch entsprechende bezahlte Auftragsforschung mit einem wissenschaftlichen Anstrich versehen, den Regierung und Medien nur zu gern übernehmen. Den negativen Höhepunkt dieser »Forschung« hat aktuell der Begriff der »Schnell- oder Selbstradikalisierung« eingenommen. Als der afghanische Asylbewerber Riaz Khan Ahmadzai mit einer Axt willkürlich auf Personen in einem Würzburger Regionalzug einschlug und fünf schwer verletzte, soll es sich um eine sogenannte »Schnell-Radikalisierung« gehandelt haben. Immerhin wurde dies dem deutschen Medienkonsumenten mit geballter Meinungsmacht vermittelt. Nicht die lebenslange islamische Sozialisation des Terroristen in Afghanistan, der durch den Islam geschürte Hass auf Ungläubige, Juden, Christen sowie auf westliche Lebensgewohnheiten, sind damit ursächlich für die Begehung des Terroranschlags, sondern eine angebliche Blitz-Radikalisierung in Deutschland.

Mehrere Tageszeitungen kreierten daraus ganz im Sinne des EU-Apparates und der Bundesregierung die Titelzeile »Radikalisierung in nur zwei Tagen?«. Gestützt auf »Forschungsergebnisse« ist es dann nicht mehr weit, um den islamistischen Terroranschlag als ein Integrationsversagen der deutschen Gesellschaft umzudeuten und dieser damit eine Mitschuld zu implizieren. Das Schlusswort überlasse ich dem studierten Sozialwissenschaftler, Philosophen und Germanisten Werner Sohn: »Forschung dieser Art macht sich zu einem bloßen Mittel politischen Taktierens. Sie verstößt gegen grundlegende ethische Normen.«
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 21.10.2019, 20:02

Nilka hat geschrieben:
21.10.2019, 10:10
Lesenswert!
Die Deutschen sind wieder ein Volk von Flüsterern

Jeder Normalbürger weiß und praktiziert es: Man sollte in dieser unserer Republik öffentlich und sogar privat nicht mehr alles sagen, was man denkt. Geschweige denn solches niederschreiben. Es geht um die Eliminierung „rechter“ Vorstellungen, wobei als „rechts“ alles definiert wird, was einen Millimeter rechts von Merkel ist. Von Josef Kraus.
[...]

Das erinnert an Orwells „big-brother“-Regime. Die dort vorkommenden Figuren müssen stets ein „Zwiedenken“ praktizieren: Sie sehen die Realität und müssen das Gegenteil glauben. Sie werden manipuliert durch ein stets aktualisiertes Wörterbuch der „Neusprache“.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... uesterern/
Neusprech seit ca. 2015: "Rechtspopulismus, Hass, Hetze, Fake-News, Geflüchtete, Volksverhetzung, rechts, antidemokratisch, Klimaleugner, Seenotrettung, Aktivisten,..."
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...................................
Betrug entehrt, Irrtum nie. C.L.
من عاشر قوما اربعین یوما یا صار منھمیا رحل عنھم - Wer 40 Tage bei einem Volke weilt, wird einer von ihnen oder wandert weiter.

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 21.10.2019, 21:05

Kommentar:
Zunächst einmal, und das kann nicht oft genug wiederholt werden: Die sog. ‚Grünen‘ sind keine Umweltpartei, sondern ein Ableger der kommunistisch-britischen Fabian-Society. Ihre Ideologie, ihre Agitation ergibt sich aus diesem Umstand.
Die Grünen sind sog. ‚Kulturmarxisten‘ – ihre ideologsichen Taktgeber sind die Herren Kommunisten der sog. ‚Frankfurter Schule‘, die in den 20-er Jahren und nach dem WK II in Deutschland angetreten sind die Gesellschaft zu zerstören, um eine kommunistisch-faschistische Weltdiktatur a la Orwell zu errichten.
Sie sind die elenden Handlanger der okkult-kabbalistischen Hochfinanz.

Wie sagte der von mir geschätzte H.M Border mal absolut richtig:
Wenn man Deutschland überdachen könnte, wäre es eine geschlossene Anstalt!

Dem ist nichts hinzuzufügen – zumal wenn man die Zustimmung der Deutschen zu der zerstörerischen Politik der sog. ‚Grünen‘ verinnerlicht.
Ich sag’s mal vereinfacht: ‚Deutschland hat fertig‘ sofern nicht ein Wunder geschieht.
Claudia Roth: Wir müssen uns um IS-Terroristen kümmern uns diese nach Deutschland holen
Seltsam: Sind es nicht gerade die Grünen, die eine Rückführung sogenannter Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer verweigern ? Nun soll also Deutschland seine straffällig gewordenen Staatsbürger zurücknehmen. Das ist nicht sonderlich konsistent, aber sicherlich grün.

Noch absurder sind die Ausführungen Claudia Roths zu Erdogan und seiner Politik.
Zunächst erwartet sie, dass Berlin Wirtschaftssanktionen als Druckmittel gegen Ankara verhängt. Das ist zwar genau die Strategie, mit der US-Präsident Trump gegen den türkischen Despoten erfolgreich war. Allerdings hat Erdogan gegen Trump praktisch nichts in der Hand.

Anders sieht es aus gegen Deutschland und Europa. Auf Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei wird Erdogan wie angekündigt reagieren: »Das hätte eine weitere Flüchtlingsbewegung in Richtung Europa zur Folge«, folgert »Die Welt«. Kurz redet Frau Roth noch um den heißen Brei herum. Dann wird die Bundestagsvize endlich deutlich: »Europa hat eine humanitäre Schutzverantwortung, die müssen und können wir wahrnehmen, wenn wir endlich die entsprechenden Weichen stellen.« Und zur Abrundung: »Wenn Europa glaubwürdig sein will, müssen wir diesen asylrechtswidrigen Deal aufkündigen.« – Sprich: Deutschland soll eine weitere Invasionswelle über sich ergehen lassen. Und das alles im Namen angeblicher Humanität.
https://www.anonymousnews.ru/2019/10/21 ... -kuemmern/
Liebe Grüße
sita


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FRIEDRICH HEBBEL

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 22.10.2019, 09:48

Die Prioritäten eines "failing State"

Vielleicht finden Sie ja etwas als Pizzakurier oder im Einzelhandel – meinetwegen auch als Kellner. Denn die guten Jobs von VW, Opel, Siemens, RWE und so weiter kommen nicht zurück. Die sind weg. Das Deutschland von 2030 wird man nicht wiedererkennen.
Deutschland rutscht in die Rezession. Diese Entwicklung kündigte sich schon vor einigen Monaten langsam an, als die Mainstreammedien noch nicht darüber berichteten und die Heile-Welt Rhetorik aus dem Kanzleramt noch bei vielen verfing. Wer allerdings ein paar Kontakte nach NRW, Hessen oder BW hatte, musste schon vom Wegbrechen vieler Jobs aus der Zuliefererbranche gehört haben. Das Zugpferd der deutschen Industrie, die Autohersteller, schwächelt.

»Bayer will weltweit 12.000 Stellen abbauen, davon 4.500 in Deutschland. Die BASF will 6.000 Stellen streichen. BMW will die Verträge von rund 10.000 Leiharbeitern auslaufen lassen. Die Deutsche Bank streicht insgesamt circa 18.000 Stellen. Auch die Deutsche Telekom hat Jobabbau angekündigt. Beim Energieversorger E.on sollen rund 5.000 Jobs wegfallen. Bei Volkswagen sollen es rund 7.000 sein. Auch Siemens und SAP planen einen Stellenabbau. Mindestens 6.000 Stellen werden bei ThyssenKrupp wegfallen. Und so setzt sich die Liste fort. Denn mit den großen Unternehmen sind zugleich auch immer kleinere Zuliefererbetriebe betroffen.« – Freie Welt

Aber nicht nur die Autoindustrie ist betroffen. Wobei es dort oftmals die wirklich guten Arbeitsplätze sind, fallen auch andernorts Stellen weg, die nur schwer zu ersetzen sein dürften. Dieser Abschwung, den Deutschland aufgrund seines Mangels an Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und einer gut ausgebildeten Jugend nicht abfangen kann, wird uns noch lange begleiten. Die Bundesrepublik droht international den Anschluss zu verlieren.

» Deutsche Bank – 18.000 Stellen

Deutsche Telekom – 2.000 Stellen pro Jahr

E.on – 5.000 Stellen

Merck – 650 Stellen

RWE – unbekannt

SAP – 4.400 Stellen

Siemens – 2.400 Stellen

Airbus – bis zu 1.100 Stellen

Commerzbank – bis zu 4.300 Stellen

Miele – 770 Stellen

Opel – bis zu 2.000 Stellen

Schaeffler – 1.300 Stellen

ThyssenKrupp – mindestens 6.000 Stellen «
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Gleichzeitig kostet die Energiewende den Verbraucher künftig mehr. Das gilt auch für die Industrie und damit alles, was in Deutschland hergestellt wird. Die Verteuerung des Stroms ist die logische Konsequenz der Abschaltung von AKWs und Kohlekraftwerken und dem kopflosen Fördern einer grünen Energie, die nicht ausgereift ist. Bis 2022 könnten es knapp 60% mehr sein, heißt es im Spiegel. Jeder hat bereits in den letzten Jahren registriert, das beständige Strompreiserhöhungen des eigenen Anbieters ins Haus geflattert sind. Diese Entwicklung wird in genau diese Richtung weitergehen und nicht anhalten, nur weil es dem deutschen Verbraucher schmerzt. Auch der Automobilzulieferer Brose aus dem Frankenland wird 2000 Jobs streichen. Noch bis zum nächsten Jahr müssen sich die dann arbeitslosen Ex-Mitarbeiter eine neue Beschäftigung suchen.

https://younggerman.com/2019/10/18/die- ... ing-state/
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Thelmalouis
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Thelmalouis » 22.10.2019, 10:01

Logisch, wenn deutsche Firmen ihre Produktion ins Ausland verlegen, dann werden in Deutschland Arbeitskräfte überflüssig.
Mich regt es maßlos auf, wie unsere Wirtschaft kaputt gemacht wird.
Und dann dieser Widerspruch,im Ausland billig produzieren, aber kaufen sollen wir es immer noch für das gleiche teure Geld
(abgesehen mal von Billigklamotten).
Gruß Thelmalouis

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gadi
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 22.10.2019, 10:06

..so ist es. Vor allem auch den "bösen Kernenergie- und Kohlestrom", wenn wir ihn teurer aus dem Ausland kaufen, ist er gleich viel braver. :roll:
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 22.10.2019, 10:08

Balkanroute 2019 - Alle Wege führen nach Deutschland?

Am Endziel der Balkanroute ein Volk traumtänzerischer Idioten? Deutschland bleibt mit seiner Rundumalimentierung für Neubürger die Insel der Glückseligen, auf der die Alarmrufe weiter ungehört verhallen. Das Irrenhaus vom Vogel Strauß.
Europa im Krebsgang, wo ein Sprint in höchster Not angebracht wäre, die Ventile zu schließen. Der europäische Grenzer ist immer noch nicht auf seinem Posten.

Diese stille Post der Alarmmeldungen ist nun also über Griechenland, Bosnien, Kroation, Slowenien auch in Österreich angekommen, wenn u.a. der niederösterreichische Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) den Asyl-Notfallplan verkündet: Die Frühwarnstufe sei erreicht. Der österreichische Innenminister müsse jetzt für verstärkten Grenzschutz sorgen und alles in die Wege leiten, damit die Grenzen auf Knopfdruck geschlossen werden können.

Als gäbe es eine unsichtbare Mauer am Ende dieser Balkanroute, die keinen der hinreichenden Warnrufe durchlässt, bleibt Deutschland mit seiner Rundumalimentierung für akademische Einheimische und Neubürger die Insel der Glückseligen, auf der die Alarmrufe weiter ungehört verhallen und im Gegenteil jeder alles dafür tut, die Widerholung dessen, was nicht mehr passieren darf (Merkel) zu befördern, indem nichts dagegen getan wird und Mahner weiter als Nazis diffamiert werden – soweit, dass eine grüne Bundestagsabgeordnete den Oppositionsführer im deutschen Bundestag ungestraft als überwiegend faschistisch und Nazi beschimpfen darf.

Konkret eröffnet beispielweise die schöne Stadt Karlsruhe gerade die Ausstellung „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600-1700“ und schwärmt dort in einer auch historisch kühnen Verdrehung von einer umgedrehten Balkanroute, wenn mal eine Europäerin im 17. Jahrhundert in den Orient flüchtete, dort „freiwillig“ zum Islam konvertiert sei und später als Vermittlerin zwischen Abend- und Morgenland fungiert hätte.

Dass heute eine Reihe von solchen „freiwilligen“ europäischen Frauen in kurdischen Lagern als IS-Frauen sitzen, die gerade von der Türkei angegriffen werden, kommt den Kuratoren solcher unzeitgemäßen Ausstelllungen wohl nicht in den Sinn – Hauptsache es kann von einem dreihundert Jahre alten europäischen Migrantionsschicksal berichtet werden – aber als bizarre Rechtfertigung wofür eigentlich? Für kollektive Verblödung? Die Erklärung ist noch bizarrer als der Zeitpunkt: Damals hätte ungeachtet aller Feind-Propaganda ein „wechselseitiger Austausch und eine gegenseitige Durchdringung der Kulturen“ stattgefunden. Warum? Weil sich August der Starke gerne einen Turban aufgesetzt hat? Deshalb sollen heute also die Unglücklichen der Welt und des Orients 2019 alle zu uns kommen?

Die Welt empört sich gerade, dass ein bosnisches Lager für Illegale auf oder nahe einer Mülldeponie entstanden sein soll. Wer sich allerdings daran erinnert – auch das gehört zur unbequemen Wahrheit dazu – wer sich erinnert, in welcher Geschwindigkeit die vorwiegend jungen Männer aus dem islamisch-arabischen Raum viele deutsche Unterkünfte vermüllt haben und wie dann auch noch das weibliche Reinigungspersonal belästigt wurde, das diesen Müll regelmäßig entfernen musste, der wird unweigerlich ein stückweit auch zum Relativierer, so schrecklich die Zustände in diesem bosnischen Düsterlager auch sein mögen.

Am Endziel der Balkanroute ein Volk traumtänzerischer Idioten? Nein, denn dieses Mal und nach den Erfahrungen von 2015 kann niemand sagen, er wäre überrascht worden. Es wird also – noch präziser als 2015 – eine politische und eine gesellschaftliche Verantwortung und also eine Reihe von Verantwortlichen geben.

Und noch eine Meldung: Der Focus berichtet aktuell davon, dass Migranten auf Güterzügen der Polizei Sorgen machen würden – aber nein, nicht etwa, weil diese so illegal einreisen würden in die Sozialsysteme. Sorgen macht man sich, dass diese Eisenbahnsurfer sich etwa verletzen könnten. Wäre es nicht zu dämlich, gäbe es sicher bald auch Eisenbahnnotrettungen – sponsort bei evangelische Kirche. Noch ein Haken: Jede dieser Kontrollen würde automatisch zu Zugverspätungen führen, die zu vermeiden seien, also kontrolliert man so wenig wie möglich. Das Irrenhaus vom Vogel Strauß.

Und zur Wahrheit gehört auch, dass Wirtschaftsminister Peter Altmaier die Rentner auf niedrigere Leistungen in der Zukunft einstimmt: Die Renten stiegen seit sechs Jahren oberhalb der Inflationsrate. Das sei ein großes Geschenk. „Zur Ehrlichkeit gehört, dass wir nicht versprechen können, dass das auf ewig so weitergeht“, sagte der Minister. „Auch in der Rentenkommission setzt sich langsam die Einsicht durch, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Wer heute ein stabiles Rentenniveau für die Zukunft verspricht, muss auch sagen, wie er das bezahlen will.“

Die Sozialsysteme sind eben nicht belastbar; was an der einen Stelle zusätzlich ausgegeben wird muss angesichts der ohnehin grotesk hohen Steuern und Abgaben woanders eingespart werden.


https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... utschland/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 22.10.2019, 10:34

Nilka schrieb:
Die Welt empört sich gerade, dass ein bosnisches Lager für Illegale auf oder nahe einer Mülldeponie entstanden sein soll. Wer sich allerdings daran erinnert – auch das gehört zur unbequemen Wahrheit dazu – wer sich erinnert, in welcher Geschwindigkeit die vorwiegend jungen Männer aus dem islamisch-arabischen Raum viele deutsche Unterkünfte vermüllt haben und wie dann auch noch das weibliche Reinigungspersonal belästigt wurde, das diesen Müll regelmäßig entfernen musste, der wird unweigerlich ein stückweit auch zum Relativierer, so schrecklich die Zustände in diesem bosnischen Düsterlager auch sein mögen.

Und noch eine Meldung: Der Focus berichtet aktuell davon, dass Migranten auf Güterzügen der Polizei Sorgen machen würden – aber nein, nicht etwa, weil diese so illegal einreisen würden in die Sozialsysteme. Sorgen macht man sich, dass diese Eisenbahnsurfer sich etwa verletzen könnten. Wäre es nicht zu dämlich, gäbe es sicher bald auch Eisenbahnnotrettungen – sponsort bei evangelische Kirche. Noch ein Haken: Jede dieser Kontrollen würde automatisch zu Zugverspätungen führen, die zu vermeiden seien, also kontrolliert man so wenig wie möglich. Das Irrenhaus vom Vogel Strauß.
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Weiteres aus der auf dem Kopf stehenden Welt:
„Jetzt bezahlt vielleicht indirekt Sellner“
Wagner und Blaschitz übernahmen die Verteidigung des Asylwerbers. Auf die Frage, wie der Afghane solche Top-Anwälte bezahlen kann, spielt Wagner im krone.at-Gespräch auf eine vielleicht bald gewonnene Klage gegen den Identitären-Chef an: „Indirekt bezahlt ja jetzt vielleicht bald der Herr Sellner die Verteidigung …“

Was war passiert? Anlässlich der dramatischen Vorfälle im oberösterreichischen Wullowitz hatten die Identitären am Sonntag in Leopoldschlag zu einer Gedenkfeier für den getöteten Landwirt Franz G. (63) geladen. In einer Rede soll Sellner den dringend tatverdächtigen Jamal A. dann als Mörder bezeichnet haben.

„Rechtliche Schritte werden geprüft“
Grund genug für Wagner und Blaschitz nun, gegen den Identitären-Chef rechtliche Schritte einzuleiten. Da Jamal A. nämlich noch nicht der Prozess gemacht und er somit nicht wegen Mordes verurteilt wurde, entspreche die Aussage Sellners einer Vorverurteilung. So ist es im Rechtsstaat geregelt. „Es werden jetzt rechtliche Schritte wegen Verstoßes gegen die Unschuldsvermutung geprüft“, erklärt Wagner die Situation im Gespräch mit krone.at.
„MÖRDER“ JAMAL A.
Jetzt droht Sellner Klage wegen Vorverurteilung
https://www.krone.at/2027455
Liebe Grüße
sita


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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 22.10.2019, 12:53

Mir fehlen die Worte,...
In Syrien lebte sie mit ihren Kindern in der Stadt Raqqa in verschiedenen Unterkünften, die von Gegnern des IS bombardiert und beschossen wurden. Alle drei Kinder wurden auf Veranlassung der Angeschuldigten im Sinne des IS religiös unterrichtet und mussten sich eine öffentliche Hinrichtung ansehen. Zudem ließ Carla-Josephine S. ihren Sohn im Alter von sechs und sieben Jahren mehrfach in einem Ausbildungslager der Terrororganisation militärisch, insbesondere im Umgang mit Schusswaffen, ausbilden und Wachdienste leisten. Als er die IS-Ideologie hinterfragte, meldete Carla-Josephine S. dies der örtlichen "Religionspolizei". Wie von ihr beabsichtigt, wurde er daraufhin von deren Mitgliedern gezüchtigt. Im Jahr 2018 kam ihr Sohn bei einem Raketenangriff ums Leben.
Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
GBA: Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" erhoben

In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt:

Carla-Josephine S. reiste im Herbst 2015 über die Niederlande und die Türkei mit ihren drei minderjährigen Kindern nach Syrien, um dort im Herrschaftsgebiet der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" zu leben. Die Angeschuldigte nutzte für die Abreise eine berufsbedingte Abwesenheit ihres Ehemanns aus, der mit der Ausreise seiner Kinder nicht einverstanden war. In der Folgezeit hatte er während deren Aufenthalts in Syrien keinen Einfluss auf das Leben und die Lebensumstände der Kinder und konnte das ihm gemeinsam mit Carla-Josephine S. zustehende Sorgerecht nicht mehr ausüben.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14981/4409942
Liebe Grüße
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Wathani » 22.10.2019, 16:33

Vorfall in Oslo

Bewaffneter stiehlt Krankenwagen und fährt Passanten an
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... schen.html
Viele Grüße
Wathani

 "Ursprünglich aber hat niemand an einem Orte der Erde zu sein mehr Recht als der andere." (Immanuel Kant)

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