Ich habe Haram so verstanden, dass er die beruflichen Zukunftspläne deines Freundes in DE meinen könnte, dass er ohne dein aktives Zutun in DE bewirbt, auch (oder besonders) bei anderen Firmen.BlackSheep81 hat geschrieben:Was hat das denn mit meiner Situation zu tun??? Verstehe den Zusammenhang gerade nicht. Sorry!Haram hat geschrieben:Das würde ich machen, und mich nicht an den Rockzipfel einer Frau klammern
http://www.arbeitsagentur.de/nn_25474/N ... d-Nav.html
Unterschrieben habe ich gar nix außer den regulären Einladungspapieren.
Losgelöst von deinem Freund und nur verallgemeinernd weiter gedacht, falls es dann mit der Anstellung (in praxi) doch nicht so (für den Mann zufriedenstellend) klappte, stünde er dann auch nicht auf der Straße, sondern könnte sich "Kost & Logi" (nebst "Kuscheln") sicher sein, denn kaum jemand würde den Partner vor die Türe setzen. Es werde doch baldigst um einen anderen Job umgesehen. Dabei können schon Monate vergehen. Um nicht den Bleibestatus zu verlieren bzw. ihn wieder zu erhalten, bliebe dann de facto nur die Eheschließung.
Auf Arbeitslosengeld würde (so vermute ich, bitte im Fall berichtigen!) nach relativ kurzer Arbeitszeit noch keinen Anspruch bestehen. Im Fall einer Ehe würde auch das Gehalt des Ehepartners in die Berechnung mit einbezogen werden.
Die finanzielle Bürde bleibt klarerweise bei demjenigen, der das Gehalt heim bringt. Auch braucht der andere Partner auch Taschengeld, Kleidung, Fahrgeld, Kaffeehaus und event. Zigarettengeld, Telefon(kosten) nach Hause, etc.
Den arbeitslosen Partner zu unterstützen ist völlig selbstverständlich im westlichem Kulturkreis, doch sehr beschämend und erniedrigend für jemanden aus (z.B.) seinem Kulturkreis, da ja er seinerseits für die Familie sorgen sollte. Außer...
Das sollen nur Denkanstöße sein. Welche Zukunftspläne deines Freundes wirklich hat, weiß nur er allein, denn auch du kannst ihm nur vor dem Kopf schauen und glauben (oder auch nicht), was er dir erzählt. Da heißt es, hellhörig zu sein und warnende Bauchgefühle nicht zu ignorieren, bloß weil sie am eigenen Traumbild kratzen, an dem man (verständlicherweise) so gerne fest halten möchte. Wie wir wissen, sind Träume oft Schäume und das Aufwachen am Morgen (in der Realität) schmerzhaft.