Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 01.08.2011, 23:30

Liebe Mandy,

haltet euch an dem Bibelspruch fest (ich glaube, Joseph im AT sagte ihn) : "Ihr (afrikanischer lover) gedachtet, es böse zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen."

Ich würde mich freuen, wenn Du uns von den Erfahrungen mit dem Baby berichten kannst, auch wie Deine Tochter
die Sitation meistert.

LiebeGrüße

Brighterstar

avelin
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von avelin » 02.08.2011, 20:12

Liebe Mandy,
Es ist super dass du dich sofort für Deine Tochter und ihr Kind entschieden hast und den Täter rausgeworfen hast.
unabhängig davon welchem Kulturkreis der Exfreund entstammt, ist die Tochter vom Lebenspartner ihrer Mutter sexuell missbraucht worden.
das schließt sich daraus, dass er sie in ihrem eigenen Zuhause bedrängt hat, sie emotional unter Druck gesetzt hat mit Drohungen sie flöge raus wenn die Mutter es erfährt. Das sind verhaltensmerkmale von Tätern, die sexuellen Missbrauch begehen. dabei spielt es keine Rolle ob sie vierzehn war oder 16. Es ist IHR zuhause IHR sicherer Raum, werweiss, evtl. war sie in einen Jungen aus ihrer Klasse verliebt und war am überlegen, wie sie ihn auf sich aufmerksam machen kann und das kann sie nun vergessen. Es ist auch anzunehmen, dass der Täter diese Angriffe auf die Tochter schon beim Einzug bei der Mutter angestrebt hatte und deshalb wenig interesse an den Kindern gezeigt hat. Im eigenen Zuhause vom Partner der Mutter sexuell bedrängt zu werden, als Schülerin, die dort geschützt sein sollte ist schwer traumatisierend. Ich finde die Geschichte könnte ebenso in einem Forum für Missbrauchsopfer diskutiert werden, da dieser Aspekt den des Bezness zwischen Reich/Arm übertrifft.
Schönen Gruß Aveline

Tabiba
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Tabiba » 02.08.2011, 20:27

Hallo Avelin, es ist bekannt, dass die Täter in Missbrauchsfällen sehr häufig
aus dem engsten Familienkreis stammen (Väter, Großväter, Brüder, Onkel)
oder zum Freundes- und Bekanntenkreis der Eltern gehörten.

Tabiba

avelin
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von avelin » 02.08.2011, 20:38

Hallo Solodonna, Tabiba,

es gibt auch Austauschmöglichkeiten und Foren für die Verbündeten der MB-Opfer, um den richtigen Umgang zu finden. Die Tochter wird sich sicher Hilfe Suchen wenn sie dazu bereit ist. Das Mädchen tut mir richtig leid und ich wünsch ihr alles Gute und viel Kraft. Und auch super dass die Mama auf ihrer Seite ist. Aveline

kleeblatt
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von kleeblatt » 02.08.2011, 21:01

ich frage mich wirklich, warum das mädchen jetzt zum missbrauchsopfer gemacht wird? davon war doch von mandies seite aus nie die rede.

manche mädchen sind heute mit 17 schon sehr erwachsen. ein beispiel ist die berlusconi-ruby-affäre, die war auch 17 jahre.

http://www.welt.de/vermischtes/prominen ... anger.html
liebe grüße, kleeblatt

avelin
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von avelin » 02.08.2011, 21:19

Hallo Kleeblatt,

vielleicht hat die Schreiberin gedacht, das ist so ein substanzieller Beitrag, wie ihn sich Mandy gewünscht hat.

LG

Solodonna[/quote]



Was soll das denn?

luna2000
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von luna2000 » 03.08.2011, 02:32

Mir graut einfach davor, daß dieses Mädchen ab dem Zeitpunkt der Geburt ihres Kindes für 18 Jahre mit diesem ekelhaften Kindsvater Kontakt haben muß und auch erpressbar sein wird.

Canim
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Canim » 03.08.2011, 08:55

Na, vielleicht will der Kindsvater ja keinen Kontakt und sie muss ihn ja auch nicht als Vater angeben. Und wenn er Vater sein will, muss er ja eine Vaterschaftsanerkennung machen etc. pp......
Da wäre abzuwägen, was das kleinere Übel ist, auf Unterhaltssvorschuss durch das Jugendamt zu verzichten und den Vater nicht angeben zu müssen, oder ihn anzugeben und ihn dann vielleicht an den Hacken zu haben. Und siehe oben, wenn er die Anerkennung nicht beantragt, dann ist ja alles gut.... Es sei denn, man glaubt, zu dem Kind müsse auch unbedingt der Vater gehören und dessen Wurzeln und und und.

So ein Ar..., der sich an die Tochter der Lebensgefährtin ranschmeisst, ist für mich kein Vater. Da würde ich mein Kind lieber allein groß ziehen. Aber auch hier entscheidet das die Kindsmutter allein.

Trotz anderer Meinung wünsche ich hier alles Gute.

Gruß
Canim
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Efendi II
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Efendi II » 03.08.2011, 11:36

Canim hat geschrieben:Na, vielleicht will der Kindsvater ja keinen Kontakt und sie muss ihn ja auch nicht als Vater angeben.
Die Idee, daß der Vater von sich aus auf einer Vaterschaftsanerkennung bestehen und diese auch juristisch durchsetzen könnte, liegt wohl außerhalb Deiner Gedankenwelt ?

.
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
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Canim
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Canim » 03.08.2011, 15:05

Im Vorteil ist, wenn man lesen kann. Ich habe nicht gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass er eine Vaterschaftsanerkennung machen lassen möchte. Es steht aber nirgendwo geschrieben, dass sie ihn mit der Nase darauf stoßen muss, wenn sie das nicht will.....

Wenn er das juristisch durchsetzen kann, soll er das tun, das ist sein gutes Recht.

In diesem Fall würde ich das Kind gar nicht bekommen, ich hätte mich auch schon gar nicht auf den Mann meiner Mutter eingelassen (auch mit knapp 18 nicht), egal was der säuselt, eine heute 17jährige weiß genau, was sie da tut, es sei denn, sie ist im letzten alpenländischen Bergdorf aufgewachsen ohne Kontakt zur Außenwelt......

Aber das ist wieder eine ganz andere Diskussion.

Und ja, stell dir vor, auch in meiner Gedankenwelt kommt es vor, dass Väter sich um ihre Kinder kümmern wollen.

Canim
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Efendi II
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Efendi II » 03.08.2011, 16:07

Canim hat geschrieben:In diesem Fall würde ich das Kind gar nicht bekommen, ich hätte mich auch schon gar nicht auf den Mann meiner Mutter eingelassen (auch mit knapp 18 nicht), egal was der säuselt, eine heute 17jährige weiß genau, was sie da tut, es sei denn, sie ist im letzten alpenländischen Bergdorf aufgewachsen ohne Kontakt zur Außenwelt......
Na das ist doch wohl der springende Punkt.
So naiv und unbedarft dürfte heute keine 17jährige meht sein.
.
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brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 04.08.2011, 13:54

Ihr Lieben,

ich würde es ebenfalls als extrem traumatische Erfahrung werten (wie eine userin es schön ausgeführt hat) - quasi ein emotionaler "Inzest"angriff auf Mandy`s Familie...
was aus meiner Erfahrung NICHT heißt, dass sie das ungeborene, unschuldige Baby ablehnen "müssen", was zum Glück auch nicht geschieht.
Hut ab, Mandy vor eurer Entscheidung.
Ich meine es ernst, teile uns bzw. mir bitte mit, wie es euch mit dem kleinen Schatz ergeht.

LiebeGrüße

Brighterstar

Canim
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Canim » 04.08.2011, 15:32

Sorry, Brighterstar, aber da muss ich jetzt mal gegenhalten:

Schau dir die meisten 17-18jährigen Mädchen heute an, die wissen genau, was sie tun. Aufgrund Mandy's Schreibweise kann ich mir nicht vorstellen, dass ihre Tochter eine unterbelichtete, schlecht gebildete, unerzogene junge Frau ist, die nicht weiß, was passiert bzw. die sich nicht hätte wehren können. Vielleicht fand sie es toll, dass der Typ ihrer Mutter auf sie abfährt.

Allein bei dem Gedanken, meine Tochter würde sich mit meinem Lebensgefährten einlassen, würde es selbst meine Tochter schütteln, und zwar nicht aus ästhetischen Gründen, sondern einfach aus Gründen der Moral und des Anstandes.

Die Tochter ist hier für mich definitiv kein Opfer, welches mißbraucht wurde, sondern sie hat mitgemacht. Dass sie daraufhin schwanger geworden ist, ist für mich ebenfalls unverständlich, jede 18jährige, die ich kenne, hat Kondome in der Tasche bzw. weiß, wo es solche gibt und eine Vergewaltigung hat hier wohl nicht stattgefunden.

Ist hier ist die Erziehung vielleicht massiv fehlgeschlagen, hat Aufklärung nicht stattgefunden, etc. pp? Wir wissen es nicht, aber eines weiß ich, es gibt durchaus sehr abgebrühte 18jährige, die bewußt mit dem Kerl ihrer Mutter herummachen, weil sie das toll finden, weil sie ihrer Mutter eins auswischen wollen, einfach, weil sie den Typ auch toll finden und was es sonst noch für Gründe gibt. Und sie hoffen, Mama kommt nicht dahinter.

Mandy, bitte nicht falsch verstehen, ich kenne weder deine Tochter noch dich, und ich kann nicht beurteilen, ob obige Aussagen auf einen von euch beiden zutreffen. Mir war es wichtig, aufzuzeigen, dass auch solche Gründe ausschlaggebend gewesen sein können.

Meiner Tochter würde ich in diesem Fall immer einen Abbruch empfehlen.

Gruß
Canim
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Jakobs_Weg
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Jakobs_Weg » 04.08.2011, 16:01

Das entspricht auch meiner Meinung, was Carim schrieb.

Meine Überlegungen dazu: Es "passierte" der Tochter nicht "nur" einmal, sondern ich las es als eine über längere Zeit andauernde amour fou, die nur deswegen aufflog, weil die Schwangerschaft eingestanden werden musste. Wäre es ansonsten weiter gegangen?

Nun kann mir niemand plausibel machen, dass dies eine Frau, als Ehefrau, Mutter sowie Großmutter, ihr weiteres Leben lang "übermenschlich" deckeln kann. Vor allem, wenn sie durch das Kleine vor Augen, das unschuldig entstandene Menschlein aus dieser "ménage à trois", lebenslang daran erinnert wird.

Das so zu behandeln, als wäre alles in Ordnung, erfordert hohe Verdrängungskünste. Da hoffe ich wirklich für alle Beteiligten, dass diese emotionale "Bombe" niemals hoch gehen möge.

Dass "er" ein :evil: ist, steht fest.

Mögen alle (außer "ihm") ihr Glück finden - das wünsche ich von ganzem Herzen!
LG, Jakobs_Weg

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kleeblatt
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von kleeblatt » 04.08.2011, 17:19

Blume hat geschrieben:Ich will hier den Strang nicht zu einem Pro/Contra- Abtreibungsstrang machen.

Ich möche nur einige Denkanstöße geben_
Wäre ich das (inszwischen goße) Kind, dann wäre ich froh, meine Mama hätte mich nicht abgetrieben.

Es gibt immer noch die Möglichkeit der Adoption, zwar kein ganz leichter Weg (Stichwort Einverständnis Vater), aber er ist machbar.
Zu denken ist auch an eine Pflegefamilie. Das alles kann mit dem Jugendamt besprochen werden.


Wäre ich das (inszwischen goße) Kind, dann wäre ich froh, meine Mama hätte mich nicht abgetrieben.

hallo clara,

diese aussage ist doch sehr hypothetisch :roll:

ich bin selbst ein absolut ungewolltes kind. meine mutter hat meinen vater geheiratet, weil ihre eltern das so wollten. das kind braucht ja einen namen :|

kurz nach der hochzeit hat sie sich wieder scheiden lassen, hat wieder geheiratet, ist mit ihrem zweiten mann in die USA, und hat mich bei einer alten tante gelassen.

mit ihm hat sie dann noch drei kinder bekommen.

die tante bekam die pflegschaft für mich, deiner meinung nach ist ja dann alles gut, oder?

da der zweite mann meiner mutter GI war, war er öfters in deutschland stationiert und ich habe meine mutter auch öfters gesehen. meine mutter und meine halbgeschwister lebten in saus und braus, tolle kleidung, tolles cabrio ........... ich musste schon mit 6 jahren zeitungen austragen, damit ich was zum essen hatte.

ich habe sie dann mal gefragt, warum meine geschwister alles haben, und ich nichts? ihre antwort war: das sind eben die kinder von C. und natürlich liebt sie mich genauso, sonst hätte sie mich ja abtreiben lassen. ich wusste damals nicht mal, was eine abtreibung ist und musste mich erst durchfragen.

meine pflegemutter war eine sehr fromme und strenge frau. wenn ich nicht gespurt habe, dann gab es auch schon mal schläge, oder es hieß: wenn du nicht machst was ich dir sage, dann kommst du in ein heim.

ich habe mir damals jedenfalls öfter gewünscht, sie hätte mich einfach abgetrieben.
liebe grüße, kleeblatt

Elisa
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 04.08.2011, 17:55

Kinder sollten ihrer selbst Willen auf die Welt kommen, nicht wegen einer Religion, nicht wegen irgendwelcher Gedanken.

Manche Aussagen hier machen mich richtig böse, weil nur in irgendeiner Form gedacht wird, und nicht an das Kind als Individuum.

Ich bin aus rein vernünftigen Gründen grundsätzlich gegen Abtreibung, nicht aus irgendwelchen religiösen Ansichten.

Ich kann auch mit dem : der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen, nichts anfangen. Zwei Menschen entscheiden, ob ein Kind entsteht.

Wie sieht denn die Zukunft dieses Kindes aus ? Liebe Brighterstar, wie kann es mti all eines Tages umgehen ? WEisst, es ist schon eine Last, wenn man weder auf Mutter noch auf Vater stolz sein kann, wenn man sich mit niemandem identifizieren kann.

Versetz Dich doch mal in die Lage dieses Menschen mit 12 Jahren, da ist dann nichts mehr mit kleinem Schatz.

Sollte die junge Mutter einen Mann kennenlernen: Wie stark muss er sein, immer wieder dem Liebhaber der etwaigen Schwiegermutter zu begegnen, falls dieser Umgang verlangt. Also ich könnte das unter diesen Umständen nicht.

Ich kann mir die Zukunft nicht vorstellen.

LG Elisa

Mandy
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Mandy » 21.08.2011, 15:59

Nach drei Wochen möchte ich Euch mitteilen, wie es weiterging.
Mit Hilfe unserer Rechtsanwältin haben wir noch die Dinge geklärt, die mit dem Kindsvater zu regeln waren. Er hat sich auch einen Rechtsanwalt genommen und wissen lassen, daß er die Vaterschaft anerkennen wird. Er will auch den Unterhaltsverpflichtungen nachkommen, besteht aber auf Umgang mit dem Kind.
Meine Rechtsanwältin machte mir klar, daß er ein Recht auf Vaterschaftsanerkennung hat. Man könnte zwar mit der Brechstange versuchen, ihm den Umgang zu verweigern, aber meine Tochter meinte auch, daß ihr Kind ein Recht auf seinen Vater hat.
Meine Tochter hat auch psychologische Betreuung, möchte aber keine weiteren Sitzungen, was ich akzeptiere obwohl ich anderer Meinung bin.
Im Mutter-Kind-Heim hat meine Tochter ein Mädchen kennengelernt, das nur zwei Monate älter ist und vor einem halben Jahr einen Sohn von einem Togolesen geboren hat. Eine ähnliche Konstellation, denn ihre neue Freundin hat keinen Kontakt zum Kindsvater, mußte aber die Wohnung der Mutter verlassen.
Meine Tochter hat jetzt ein Vorbild, wie man unter schwierigeren Bedingungen mit einer solchen Situation klarkommt. Sie betreut den Jungen ihrer Freundin manchmal auch alleine. Bei Spaziergängen mit dem schwarzen Kind wird sie für die Mutter gehalten, sie konnte gute und schlechte Erfahrungen machen (freundliche Worte wie abfällige Blicke). Meine Tochter ist sich jetzt bewußter, welche Verantwortung auf sie zukommen wird, aber sie freut sich auf das Kind.

brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 21.08.2011, 17:55

Ihr Lieben,

wenn ihr nur einen Teil von dem wüßtest, was ich erleben und erleiden musste, würdet ihr nicht weiterlesen können -
trotzdem versuche ich dem Leben, wenn auch auf sehr reduzierte Art, etwas Schönes abzugewinnen.

Meiner Meinung würde Mandys Tochter ihre ohnehin schwierige- aber nicht hoffnungslose - Situation durcheine
Abtreibung NOCH schlimmer machen. Dies würde sich erst in derZukunft zeigen. Ich finde es - aus heutigerSicht mit reicher
Erfahrung - schockierend,wie der weibliche Körper als eine Art Ersatzteillager gesehen wird und die unschuldigen Würmchen noch VOR ihrer Geburt "mitanhören"/seelisch erspüren müssen, dass ihre engsten Bezugspersonen ihre Abschlachtung bzw. "Daumen hoch/ Daumen runter" planen.

Liebe Grüße

Brighterstar

Mandy, ihr schafft das.

Mandy
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Mandy » 21.08.2011, 22:12

Liebe Brighterstar,

vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.

Was Deine eigenen Erfahrungen angeht, läßt Du mich im Unklaren. Hattest Du eine Abtreibung, über die Du nicht hinweggekommen bist? Hast Du Dich über Deine eigene Situation irgendwo näher geäußert, wo?

Liebe Grüße

Mandy

Elisa
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 21.08.2011, 22:32

Mandy, ich wünsche Deiner Tochter, dass sie trotz aller Schwierigkeiten, die sie jetzt erwarten, einen Zipfel vom Glück erwischt, auch wenn ich mir das mit diesem Vater, falls er wirklich Umgang will, nicht vorstellen kann.

Ich wünsche ihr, dass sie eine Ausbildung machen kann und sich und das Kind allein versorgen kann.

LG Elisa

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