Nigeria: Reingelegt

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Phoenix
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Re: Reingelegt

Beitrag von Phoenix » 15.12.2009, 09:48

@Valerian - ich hatte mir nochmals die Mühe genommen, trotz schon früherer Kavallerie-Phantasien Deinerseits. Aber ich lass das in Zukunft bleiben. Du hast Dich total verrannt!

Nebenbei - ich fand schon vor Jahren nicht alles schlecht an Gaddafi. Aber es geht eben um eine differenzierte Wahrnehmung.

Schade - ob Damokles dann wirklich auf Deiner Seite steht? Dass jemand auf Deiner Seite steht, ob Damokles, oder ein Schutzengel, der Dich an den Haaren aus Deiner aus meiner Sicht auch selbst kreierten Misere herausreisst, das wünsche ich Dir, auch im Interesse Deiner Tochter.

Mach's gut, das war mein letzter Beitrag in Deiner Sache...
Phoenix
Niemand kann euch etwas zeigen, was euch nicht schon nahezu klar geworden ist.
(Khalil Gibran)

Arkadas
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Re: Reingelegt

Beitrag von Arkadas » 16.12.2009, 20:45

Valerian, dazu will und kann ich mich nicht mehr äussern...

Nur noch das: Wenn der EUGMR nach Jahren einmal entscheidet, vielleicht sogar zu deinen Gunsten. Was hast du davon? Theoretisch nichts, denn der EUGMR kann die Schweiz höchstens anhalten sein Urteil umzusetzen, aber vollstrecken kann er das Urteil nicht. Das bringt dir in keiner Art und Weise deine Tochter wieder.

Schade...
"Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten." (John F. Kennedy)

Chahbani

Re: Reingelegt

Beitrag von Chahbani » 16.12.2009, 21:42

Hallo Valerian,

lehne Dich mal einen Augenblick ganz ruhig zurück und überlege Dir mal ganz wertungsfrei,
warum Dir das passiert. Reflektiere mal darüber, warum Du mit Deinen Aktionen immer
wieder gegen die Wand rennst ?

Vielleicht fällt Dir ja dazu etwas ein. Vielleicht hast Du einfach nur etwas übersehen.

Mir kommt das Ganze so vor, als wenn Du mit jeder Deiner Aktionen Deine Lage nur noch verschlechterst. Vielleicht solltest Du weniger agieren, um den Widerstand gegen Deine Person
runterzubringen ?

Je mehr Du tust, je weniger erreichst Du ! Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, weshalb das so ist.

Die Behörden und die Gerichte zu beschimpfen, bringt Dich kein Stück weiter !

Denk mal darüber nach.

LG chahbani :roll:

Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 20.12.2009, 05:15

Arkadas hat geschrieben:Nur noch das: Wenn der EUGMR nach Jahren einmal entscheidet, vielleicht sogar zu deinen Gunsten. Was hast du davon? Theoretisch nichts, denn der EUGMR kann die Schweiz höchstens anhalten sein Urteil umzusetzen, aber vollstrecken kann er das Urteil nicht. Das bringt dir in keiner Art und Weise deine Tochter wieder.
Hallo Arkadas

zum einen habe ich meine Tochter nicht verloren, sondern schon nur aufgrund der Tatsache, dass ich gleich beim ersten Trennungsurteil, das noch mündlich ausgesprochen wurde, eine schriftliche Begründung verlangte (genau genommen mein Anwalt), dann statt des mündlich ausgesprochenen Umgangsrechts von betreut 2Stunden alle zwei Wochen nun das volle Wochenende von Freitag bis Sonntag jedes zweite Wochenende habe.

Und bzgl. des EUGMR ist es so, dass die EMRK in der Schweiz direkt anwendbares Recht ist. Zum einen müsste die Schweiz im Falle einer Verurteilung den vollen Schaden bezahlen und darüber hinaus würden die hiesigen Behörden schon recht komisch dastehen, wenn sie ein Urteil des Gerichts, das letztendlich für die EMRK zuständig ist, nicht umsetzen würden.

Offen gesagt, weiss ich nicht, wie die entscheiden werden. Aber, wenn ich nichts gemacht hätte, hätte ich meine (unsere) Tochter schon jetzt verloren.
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Arabella
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Re: Reingelegt

Beitrag von Arabella » 20.12.2009, 12:33

Lieber Valerian,
das ist ja super, dass du deine Tochter jetzt jedes 2. volle Wochenende hast!!!
Das freut mich ganz rießig für dich und deine Tochter!
Ich glaube nur du verstehst wirklich noch was du versuchen kannst, für Fremde ists sehr schwierig da noch durchzusteigen.
Ich denke weiterhin du machst das schon richtig und höre weiterhin auf dein Bauchgefühl.
Mir haben die Leute immer geraten meine Prozesse zu stoppen, dass ich sie gar nicht mehr stoppen konnte, weil ich dann in eine Schuldenfalle getappt wäre hat niemand begriffen.
Es ist schwer jemanden in solch komplizierten Fällen zu raten, denn vieles kann man einfach gar nicht wissen.
Bleib weiterhin stark, du hast meinen Respekt, dass du dich um deine Tochter kümmerst, dass du immer durchgehalten hast. Ich weiss wie einsam man kämpft, wie schwer es ist.
Alles Gute weiterhin! Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut wird.
LG Arabella
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war-
du kannst im Heute stets neu beginnen !

Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 19.03.2010, 21:39

Blume hat geschrieben:Valerian, sehe, daß Du gerade online bist.
Wie geht es Dir? Wie geht es Deiner Tochter? Gibt es weiterhin regelmäßig Kontakt?
Hallo @claraq

mir gehts den Umständen entsprechend. Ich merke aber, wie mich die ganze Situation
langsam auffrist. Ich muss mir eine neue Wohnung suchen. Leider hat die Anwältin meiner
Gattin eine Betreibung (Pfändung) gegen mich gestartet. Das führt zu einem Eintrag im
so genannten Betreibungsregister. Und weil ein sauberes Betreibungsregister in der Schweiz
Vorraussetzung für die Annmietung einer neuen Wohnung ist, sind mir jetzt etwas die Hände
gebunden. Ich weiss noch nicht genau, wie ich damit umgehen werde.

Dann hat irgendein Schlumpf mein Auto zerkratzt. Zum Glück war ich versichert und muss
nur den Selbstbehalt bezahlen. Es war wirklich rundherum alles zerkratzt; 4600.- CHF Schaden.

Meiner Tochter gehts ganz gut. Wenn sie bei mir ist, sagt sie häufig, dass sie nicht zur Mami
will, weil die sie anschreit. Sie drückt das so aus, dass Mami zu ihr ist, wie ein Tiger der faucht.
Ich habe das der Vormundschaftsbehörde mitgeteilt - aber das interessiert die nicht. Das sind
Kindesmisshandler und Verbrecher. Es tut mir wirklich in der Seele weh, wenn ich in so einer
Situation meine Tochter wieder bei der Mami abliefern muss.

Eigentlich warte ich nur auf einen Beschluss vom EUGMR. Ich hoffe, dass der die Situation
auf die eine oder andere Weise löst. Vielleicht werde ich später ein Buch über meine Erfahrungen
mit den Schweizern schreiben - xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Anyways - liebe Grüsse
Zuletzt geändert von Valerian am 19.03.2010, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 20.03.2010, 15:17

Da nun auch die Referenz auf das Schweizer Bundesgerichtsurteil im Archiv verschwunden ist, hier bitte nochmals:

http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI? ... A_744/2009

und im Vergleich die Zusammenfassung meiner Eingabe an das Bundesgericht:

http://forum.1001geschichte.de/viewtopi ... 716#p89716
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Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 07.06.2010, 23:52

Inzwischen hat Staatsanwalt Exxx seine Drohung wahrgemacht und mich (!) zu der Straftat der Anwältin Brigitta M. befragt - sie hat mir unterstellt Dokumente gefälscht zu haben, was in einem Prozessprotokoll festgehalten wurde. Eine weitere Drohung steht ins Haus, meine schwarze Gattin zu befragen, um in diesem kleinen D****sland namens Schweiz, einen Aussagennotstand zwischen mir einer meiner mir nicht freundlich gesinnten Gattin herzustellen - vielen Dank Herr STA Exxx.
Hier ist ein Gedächtnisprotokoll der Vernehmung, bei der
  • Exxx mir damit drohte, mich von der Polizei festhalten zu lassen, wenn ich ohne seine Einwilligung gehe.
  • Exxx mir verweigerte, einen Anwalt zu kontaktieren.
  • Die Protokollschreiberin mir die Aufnahme meiner Anmerkungen in das Protokoll verweigerte.
  • Frau RA Mxxx die Hauptbeschuldigte, dann noch einige sachfremde Fragen stellte, die im wesentlich Drohungen enthielten bzgl. Unterhaltspflichtverletzung etc.
Hier mein Gedächtnisprotokoll:
Beginn um kurz nach 8 Uhr morgens. Exxx erklärt einige Dinge auf Schweizerdeutsch, was ich nicht verstehe. Nachdem ich ihn zweimal drauf hingewiesen habe, dass ich ihn nicht verstehe, wiederholt er ein paar Sätze auf Hochdeutsch.
Ich gebe eine kurze Erklärung darüber ab, dass ich bewußtseinsverändernde Medikamente eingenommen habe und, anbetrachts der Anschuldigungen durch Frau Mxxx, selbst auch Beschuldigter bin und deshalb keine Aussage machen will. In einem Strafgerichtsverfahren würde ich aber aussagen.
Auf die Frage, ob ich gehen kann, antwortet Exxx, daß er mich dann mit Hilfe der Polizei aufhalten lässt. Ich bleibe also sitzen. Herr Exxx erklärt mir, daß er ein alter Mann ist.
Exxx weist mich bzgl. der Aussprache seines Namens ziemlich harsch zurecht. Ich versuche der Provokation auszuweichen, indem ich den Namen richtig auszusprechen versuche und frage, ob er mich unter Druck setzen will.
Esseiva fragt mich, ob ich die Medikamente auf ärztliche Verschreibung einnehme. Die Antwort ist „Ja“. Die Frage nach dem Arzt beantworte ich mit der neurologischen Poliklinik der Universität Zürich. Die Aufhebung des Arztgeheimnisses lehne ich ab.
Exxx versucht mich mit einer möglichen „Anrufung des Menschrechtsausschusses der UNO“ zu provozieren, worauf ich nicht eingehe.
Es folgen verschiedene Fragen bzgl. Telefonrechnungen, worauf ich Exxx antworte, dass meine langjährige Telefonnummer 076XXXXXX8 ist. Telefonabrechnungen habe ich zu dieser Prepaid-Nummer nicht mitgebracht, unter anderem auch weil ich Beschuldigter bin.
Exxx behauptet, daß er den Tonbandmitschnitt aus der Verhandlung herbeigezogen hat und Frau Mxxx nicht „gefälscht“, sondern tatsächlich „manipuliert“ gesagt hätte – ich antworte, dass ich mir das gerne anhöre aber in dieser Vernehmung keine Stellungnahme dazu abliefern werde. Esseiva vermerkt, dass es darauf auch nicht ankommt. Er betont immer wieder, angeblich durch mich behauptete sehr hohe Telefonkosten, womit ich nichts anfangen kann und auch nicht drauf eingehe.
Exxx versucht mich mit verschiedenen rhetorischen Methoden zu einer Aussage zu bewegen. Worauf ich mehrfach sage, dass ich nichts sagen will und gerne gehen möchte.
Exxx kündigt an, meine Frau vernehmen zu wollen, und fragt mich, ob ich bzgl. der Vernehmung mit ihr Kontakt aufgenommen hätte. Ich sage ihm, dass ihr empfehlen werde als mehrfach befangene Person ebenfalls keine Aussage gegenüber Exxx zu machen und warne Exxx davor meine Frau zu einer falschen Aussage zu verleiten.
Ich möchte gerne einen Anwalt anrufen, was Exxx mir verweigert. Auf die Nachfrage, wie lange die Vernehmung dauert, antwortet Exxx sinngemäß, bis er fertig sei.
Frau Mxxx stellt einige bedrohlich wirkende Fragen, die auf mögliche Strafverfahren gegen mich hinauslaufen. Ich antworte mit „Sie reden mit sich selbst“. Nachdem auch Exxx die sachfremde Fragerei zu bunt wird, bricht er das ab.
Ich habe einige Anmerkungen, deren Aufnahme in das Vernehmungsprotokoll durch die Protokollschreiberin abgelehnt wird mit der Begründung, dass ausschließlich Esseiva bestimmt, was im Protokoll landet und was nicht.
Nachdem ich mehrfach auf die Uhr gucke und nochmals nachfrage, ob ich nun gehen kann, bricht Exxx die Vernehmung ab und legt mir das ausgedruckte Protokoll zur Unterschrift vor, was ich ablehne.
Ich verlasse den Raum.
Mir ist klar, dass ich mich nicht besonders freundlich über diese kleine D***sschweiz auslasse - aber mein Eindruck, besser die Unterlagen belegen meine Behauptungen.
Zuletzt geändert von Valerian am 12.06.2010, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Riguang

Re: Reingelegt

Beitrag von Riguang » 08.06.2010, 00:17

Hallo Valerian!

Ich bin leider nicht im Bilde über die letzten Ereignisse, die Dich zum besagten STA führten, muß mich wieder reinlesen...aber das hört sich wahrlich nicht gut an.
Gäbe es für Dich nicht die Möglichkeit dieses Dir so ungeliebte Land wieder zu verlassen?

Wie geht es Dir mit Deiner Tochter? Habt Ihr regelmässig Kontakt, oder macht Deine Ex immer noch Theater?

Lieben Gruß,
Riguang

Haram
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Re: Reingelegt

Beitrag von Haram » 08.06.2010, 02:53

@ Valeriean

Die Schweiz ist vielleicht ein Rechtsstaat, aber bedenke eines, du bist Deutscher :)
Es sollen ja viele Schweizer die sog. Schwaben lieben. :wink:


Gäbe es für Dich nicht die Möglichkeit dieses Dir so ungeliebte Land wieder zu verlassen?
Das ist auch meine Frage an dich.

Gruss
haram
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Chika

Re: Reingelegt

Beitrag von Chika » 08.06.2010, 07:15

VALERIAN

Leider kann ich Dir keine PM schicken mit dem Namen eines Anwaltes, der schätzungsweise ein bisschen aggressiver in den Prozess gehen könnte/würde?! Mir als Schweizerin tut es natürlich besonders leid, von Deinen dermassen schlechten Erfahrungen mit der Schweizer JUSTIZ zu lesen! Aktiviere doch die PM-Funktion in Deinem Profile, dann lass ich Dir den Namen zukommen....

LG
C

Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 08.06.2010, 08:07

@Chika
Jetzt ist meine PM aktiviert. Vielen Dank.
__________________________________________________
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Chika

Re: Reingelegt

Beitrag von Chika » 08.06.2010, 08:38

Valerian hat geschrieben:@Chika
Jetzt ist meine PM aktiviert. Vielen Dank.
PM ist unterwegs!

LG
C

lalala
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Re: Reingelegt

Beitrag von lalala » 08.06.2010, 08:57

himmeltraurige schweiz! leider muss ich nach meinen eigenen erfahrungen das bild bestätigen.
was soll es valerian denn bringen, die schweiz zu verlassen? dann kann er ja seine tochter überhaupt nicht mehr sehen!

Chika

Re: Reingelegt

Beitrag von Chika » 08.06.2010, 10:00

lalala hat geschrieben:himmeltraurige schweiz! leider muss ich nach meinen eigenen erfahrungen das bild bestätigen.
was soll es valerian denn bringen, die schweiz zu verlassen? dann kann er ja seine tochter überhaupt nicht mehr sehen!
also: Schweizer Justiz, oder?

lalala
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Re: Reingelegt

Beitrag von lalala » 08.06.2010, 11:16

ja, ich meinte die justiz.

Chika

Re: Reingelegt

Beitrag von Chika » 08.06.2010, 11:54

lalala hat geschrieben:ja, ich meinte die justiz.
:( Ich hoffe, dass es Dir mittlerweile wieder besser geht. Es macht mich traurig zu sehen, dass unser Rechtssystem nicht so funktioniert, wie es sollte!

Alles Gute, C

Riguang

Re: Reingelegt

Beitrag von Riguang » 08.06.2010, 14:59

Blume hat geschrieben:Dein Ziel ist - so lese ich Dich - guten und regelmäßigen Kontakt zu Deiner Tochter. Wie ist es damit bestellt? Und wäre dieser Kontakt auch zu halten (vielleicht dann nur einmal im Monat und für länger), wenn Du aus der Schweiz wegziehst . Du kannst Dich doch gleich hinter der dt. Grenze niederlassen, wenn es für Dich beruflich möglich ist.
So habe ich es mir auch gedacht. Der Kanton Zürich grenzt doch an Deutschland, und einige deutsche Städtchen sind in nur etwas mehr als 1 Stunde Autofahrt erreichbar, da wäre es ja auch kein Problem, Deine Kleine übers WE zu behalten...oder gäbe es da Probleme wegen der Grenzüberschreitung, so daß Dir die Ex einen Strick draus drehen könnte??

LG, R.

Stellar38
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Re: Reingelegt

Beitrag von Stellar38 » 08.06.2010, 17:33

Hallo Valerian,
auch ich habe ein ähnliches Problem,wir alle hier leiden wohl irgendwie ein bisschen mit allen anderen mit......
Viel zu Deiner Situation schreiben kann ich nicht,
das alles regt mich immer wieder enorm auf,sorry.
Ich hoffe immer wieder,es wird besser,aber Du kannst es in meinen Beiträgen lesen-ich habe nicht viel Hoffnung....
Ich wünsche Dir viel Stärke

Valerian
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Re: Reingelegt

Beitrag von Valerian » 08.06.2010, 20:43

Blume hat geschrieben: Ich verstehe den Beschluß so, es wurden Zulässigkeitsvoraussetzungen nicht eingehalten bzw liegen nicht vor. Ob das zutreffend ist, kann ich nicht beurteilen.

Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, daß die Zulässigkeitsfragen bei Rechtsmittel immer wichtig sind und selbst Juristen hier peinlichst genau auf die Einhaltung achten. Laien sind da sehr oft überfordert.
Abgesehen davon, dass ich dem Bundesgericht sämtliche Unterlagen zugeschickt hatte und auch ein kommentiertes Inhaltsverzeichnis nicht fehlte, argumentiert das Bundesgericht im Kern mit diesen beiden Aussagen:
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundes-gericht nicht rechtsgenüglich mit den Erwägungen des Obergerichts und des Kassationsgerichts auseinandersetzt,
und
dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt und die Prozess-geschichte (ohne nach Art. 105 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG substanti-ierte Rügen zu erheben) aus eigener Sicht zu schildern, der Justiz und der Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin Fehlverhalten vorzuwerfen, Täuschung und eine Gefährdung der Tochter zu behaupten sowie die Möglichkeit einer "einfachen Beschwerde" an das Kassa-tionsgericht zu fordern,
In einfachen Worten hätte ich also keine ausreichenden Argumente geliefert und lediglich bezugslose Behauptungen aufgestellt. Und genau das ist eine freche Lüge - die Bundesrichterin hatte nicht nur sämtliche Unterlagen, sondern auch noch einen weitläufigen Text, der sich mit den Kernpunkten auseinandersetzt - jeweils mit Bezug auf die EMRK-Paragraphen, die in der Schweiz direkte Rechtskraft haben. Und damit nicht genau das passiert, was hier gemacht wurde, habe ich zusätzlich eine einfache und einprägsame Zusammenfassung der Situation angefügt (http://forum.1001geschichte.de/viewtopi ... 716#p89716). Aber wie heisst es so schön - Worte sind geduldig. Und ein Bundesgerichtsurteil, das faktisch als Dasch-Liste mit iterierten Wiederholungen immer derselben Argumente, jeweils mit "dass ..." eingeleitet, organisiert ist, ist aus meiner Sicht das Papier nicht wert, auf dem es steht:
in Erwägung,
dass die ...
dass sodann ...
dass das ...
dass die ...
dass auch ...
dass m.a.W. ,,,
dass sich ...
dass er ...
dass es ...
dass somit ...
dass der ...
dass in ...
erkennt die Präsidentin: ...
Man muss sich auch klarmachen, dass es Offizialmaximen bei Gewalt in der Ehe und bei Kindesschutz gibt. Wenn ich also dem Bundesgericht unter Beilage aller Akten mitteile, dass meine Tochter verschleppt und ihr nach einem Unfall mit schwerer Verletzungsfolge die medizinische Hilfe verweigert wurde, hätte das Gericht zumindest den Sachverhalt endgültig klären müssen - eine simple Abweisung der Klage ist nicht anderes als ein schwerer Rechtsbruch und Beihilfe zur Kindesmisshandlung.
Blume hat geschrieben: Welchen Grund es jetzt gibt, daß sich die Staatsanwaltschaft einschaltet, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, vielleicht habe ich auch nicht mehr alle Deine Posts präsent.
Der Grund war eine Strafanzeige von mir gegen diese Anwältin meiner Frau, weil die mir Dokumentenfälschung unterstellt hat. Das ganze bedurfte unzähliger Schreiben mit Beschwerden an den leitenden Staatsanwalt und einer Beschwerde an das EJPD mit ziemlich deutlichen Worten - in Kopie an den Europarat, mit der Bitte, für die Einhaltung meiner Grundrechte in der Schweiz zu sorgen. Am Ende fand meine Vernehmung staat, mit der Drohung auch meine Gattin zu vernehmen, die mit der Sache genau nichts zu tun hatte. Ich habe jetzt eine Einstellungsverfügung von STA Exxxx erhalten, der der angezeigten Rechtsanwältin aber immerhin die Ermittlungskosten von 1'000.- CHF aufs Auge gedrückt hat.
Blume hat geschrieben: Ich fürchte immer noch, Du wirst Dein Ziel so nicht erreichen, ...
Diese Befürchtung habe ich auch - aber mir fällt nichts besseres mehr ein. Eine neuerlich von mir kontaktierte Anwältin, die normalerweise Frauen vertritt, hat sämtliche Akten studiert und eine ziemlich gute Darstellung der Vorgänge in der Vergangenheit abgeliefert. Jetzt vertritt sie die Meinung, dass ich mich im Interesse meiner Tochter der Situation fügen sollte und wir allenfalls einen Vergleich mit meiner Frau (faktisch ihrer Anwältin) aushandeln könnten, der aber auch auf sehr hohe Zahlungen für die Zukunft hinausläuft - ich bin noch am überlegen. Auf eine Überlegung den Fall über die Presse in die breitere Öffentlichkeit zu ziehen, würde sie mit Niederlegung des Mandats reagieren und warnte mich davor, dass ich meine letzten Möglichkeiten verspielen würde. - Ich überlege noch...
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