Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Antonia
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Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Antonia » 09.08.2017, 15:52

Aus aktuellem Anlass möchte ich diesen Hinweis posten.

Es handelt sich um einen Senegalesen aus Dakar, wohnhaft in München.
Xxxxxx
etwa 1,80 groß, schlank, gepflegt, meistens sauber und geschmackvoll angezogen
Haare meistens zur Glatze abrasiert, kleiner Bart am Kinn
Benutzt gute After Shaves, hat gepflegte Hände
Hat die deutsche Staatsbürgerschaft, war mit einer Deutschen verheiratet.
Vater war angeblich mal Bankdirektor, mal Buchhalter, mal Controller bei der Paribas
Mutter ist Griot und handelt/e mit Weihrauch und anderem Tand
War bis 2012 recht aktiv in der Münchner Salsa-Szene, Circulo, Max-Emanuel, Skyline

Er gibt an, getrennt zu leben, Scheidung läuft angeblich.
Frau ist entweder angeblich schon im Senegal oder in Paris
Hat zwei Töchter 10 und 2 Jahre, die angeblich bei der Mutter leben.

Ein Bruder lebt mit seiner Familie in München, Treffen werden aber nie stattfinden.
So wie es auch sonst kein soziales Leben mit Treffen von Familie und Freunden gibt.
Man wird schleichend von allem ferngehalten. Irgendwann wird man verrückt, weil man nur noch Zweifel hat.
Auch dafür hat er eine Antwort parat: Man wäre so negativ, selbst bei einem Glas reiner, frischer Milch würde man schwarze Punkte entdecken. Er fordert vollstes Vertrauen, Geduld und natürlich absolute Treue ein. Hey Baby, du weißt doch, dass ich dich liebe. Du bist die Beste.

Er ist unglaublich erfinderisch in seinen Aktivitäten und hat fast nie Zeit zu einem Treffen, weil er so viel arbeiten muss.
Gibt verschiedene Berufe an: Koch, Catering-Orga, Lagerist, Programmierer, hat angeblich Tontechniker gelernt.
Arbeitet angeblich mal in Obermenzing, mal in der Innenstadt, macht am Wochenende angeblich viele Caterings in München und im Landkreis München.
Kocht dort afrikanisch: Maffe, Fatayas. Er gibt allerdings nicht seinen tatsächlichen Arbeitsort an, der mir inzwischen bekannt ist, man könnte ja mal auf die Idee kommen, dort hin zu fahren, um dann festzustellen, dass er eine völlig andere Arbeit hat, als die, von der er spricht. Fotos von der Firmenküche und Caterings schickte er mir zwar mal zu, die waren allerdings (nachweislich) aus dem Internet heruntergeladen.

Plant mit jeweiliger Freundin das Auswandern nach Mallorca, früher war es auch mal Brasilien, um dort ein Cafe zu betreiben. Natürlich gibt es dann auch eine Reise nach Dakar, er will die Freundin bald seiner Familie vorstellen.
Behauptet, dass die ganze Familie ihren Namen bereits kennen würde. Insbesondere seine Griot-Mutter, sie ist die fromme Heilige, der er schon sehr viel von der neuen Frau an seiner Seite erzählt hat. Von der Familie wird man niemals eine Person zu sehen bekommen, auch nicht, wenn diese zu Besuch in München sein sollten. Sollte man ihm dabei zufällig über den Weg laufen, wird man verleugnet.

Im Leben würde er nie wieder eine Afrikanerin zur Frau haben wollen, die könnten einen Mann sowieso nicht verstehen. Die wären unglaublich egoistisch, streitsüchtig und haben nur ein Ziel: einen Mann, der sie nach Deutschland bringt, damit sie sich ein schönes Leben ohne Arbeit machen können.

Er lobt die Sauberkeit der Wohnung, das zubereitete Essen der deutschen Freundin. Er versteht es, gute Gefühle zu erzeugen.
Und keine Angst: Von der Polygamie hält er überhaupt nichts, würde für ihn nie in Frage kommen. Sein Vater war schließlich auch mit nur einer Frau glücklich.

Seine Wohnung darf man nicht sehen, da er angeblich einen sehr gläubigen Cousin mit dessen Ehefrau als Mitbewohner hat, und die dürfen nicht mitbekommen, dass er als verheirateter frommer moslemischer Mann und Vater eine deutsche Freundin hat.
Oder er hat angeblich einen Mitbewohner, der Schichtarbeit macht und seine Ruhe haben muss.

Bemüht sich anfangs sehr charmant, lädt ins Cafe ein, bringt den Kaffee zum Tisch. Geht mit zum Einkaufsbummel, kauft Zutaten ein und kocht.
Bringt Chardonnay zum Treffen in der Wohnung der Freundin mit, oder auch mal ein Croissant.
Zum Frühstück schafft er es allerdings so gut wie nie, sowie er überhaupt (außer ganz am Anfang)niemals Uhrzeiten pünktlich einhalten kann. (Unter anderem, da seine Ehefrau schwarz arbeitet und Zöpfchen macht, deshalb muss er regelmäßig auf die Kinder aufpassen) Sollte allerdings in der Stadt mal schnell Geld ausgehändigt werden, weil er es ganz dringend für die aktuelle Renovierung seines nicht vorhandenen Cafes braucht, DANN ist er pünktlich.

Seine Opfer sind durchwegs selbständige, berufstätige Frauen, die mit der Familienplanung abgeschlossen haben und alleine wohnen. Auch ein Auto ist praktisch für Ausflüge - Benzin, Restaurant- und sonstige Kosten muss die Frau tragen. Eine Bank- und Kreditkarte ist unabdingbar, sonst fällt die Frau durchs Raster.

Frauen, die ihr Leben ganz gut im Griff haben, findet er mit einer unglaublichen Treffsicherheit. Frauen, die lange alleine waren, weil sie alleinerziehend waren oder einige Entttäuschungen hinter sich haben und nun endlich glauben, ihren Traummann gefunden zu haben. Frauen, die strukturiert, pünktlich und diszipliniert sind. Das gefällt ihm, das lobt er, der perfekte integrierte Frauenversteher.

Es dauert nicht lange, dann wird nach Geld gefragt:
- für Container
- für den kranken Vater (der allerdings schon lange gestorben ist)
- für Rechtsanwaltskosten
- für den endgültigen Heimflug von Frau und Kindern (dann ist er endlich frei!!)
- für den Einkauf von Geräten und Möbeln für den Container, deshalb geht er gerne auf Flohmärkte, die Freundin muss zahlen
- für eine Kaution und Renovierung von Cafes oder ein ganz tollen Wohnung, die er über einen Freund bekommen kann
- für die Rückzahlung eines noch offenen Kredits
- für MVV-Tickets, für Telefonkarten
- für Handys (darf schon mal ein IPhone sein, sonst wird einem Geiz vorgeworfen)
- auch Kinder lässt er hin und wieder im Senegal verunfallen, die dann dringend operiert werden müssen
- er ist ein so guter Mensch und baut ein Waisenhaus in Dakar mit auf und hat die Chance, das Mobiliar eines Pleite-Hotels spottbillig aufzukaufen
- er unterstützt einen Marabout in Dakar, der eine ganze Kinderschar zu versorgen hat

An Silvester wird man ihn nie in München sehen, da verbringt er einige Wochen im Kreise seiner Sippe, natürlich mit der Ehefrau und den Kindern. Flüge und wochenlanger Aufenthalt kosten Geld. Die Ehefrau arbeitet schließlich nicht und die Xxxxxxxxx sind irgendwann auch zu langweilig, man muss mal raus aus München. Ab Oktober werden die Daumenschrauben deshalb noch etwas fester angezogen.

Er versteht es unglaublich gut, moralischen Druck aufzubauen. Er schafft es, einen so weit zu bringen, dass man sich wirklich gut und harmonisch fühlt, ihm zu helfen. Man geht ja schließlich in Vorleistung für diese tolle Beziehung in nahester Zukunft, wenn er endlich von der schrecklichen Xanthippe von Ehefrau mit Perücke erlöst ist, die ihm regelmäßig das Messer an die Kehle setzt und schon mal die Pfanne mit heißem Öl vor seine Nase hält. Man leidet mit und er fordert moralischen Beistand ein. Es geht schließlich nicht um ihn allein, sondern um die Freiheit danach, für die neue Beziehung, für die vielen kreativen Projekte, die man zusammen schaffen will, und die gemeinsamen Reisen etc. etc.

Sollte das jemandem irgendwie bekannt vorkommen, bitte Bankkarten, Geldbeutel, Wohnungsschlüssel wegschließen, wenn der Typ in die Wohnung kommen sollte. Außerdem alle Wertsachen und Schmuck wegsperren. Sobald auch nur ein neues Headset herumliegt, hat er es schon entdeckt und will es konfiszieren. Er schnappte sich mal meine Goldkette, die mir meine Mutter geschenkt hatte und übte sofort Druck auf mich aus, ihm diese zu schenken. "Mann, bist du geizig und gemein, das ist doch gar nichts, das ist doch nur so eine kleine Kette, Gold, niemals. Ich fahre mit dir nach Paris und schenke dir ein wirklich echte, wertvolle Kette. Und natürlich Ringe für uns beide."

Mit einem Buch oder einer Zeitung wird man ihn nie sehen. Gespräche über Politik, Kultur und Wirtschaft sind nicht so sein Ding.

Er baut jedes Mal bei seiner Bettlerei ein gewaltiges Lügengebilde auf, das kaum zu durchschauen und zu entwirren ist. Er nimmt Versatzstücke von anderen ihm bekannten Personen, deren Fähigkeiten und guten Taten und mixt daraus seine Geschichten.

Inzwischen gibt es fünf Frauen, die von diesem Typen enorm geschädigt wurden. Er wurde bereits 2012 angezeigt und saß 6 Monate in Untersuchungshaft, was ihn aber offenbar nicht beeindruckt hat.

Ich habe mich entschlossen, dies zu schreiben, da sein Verhalten äußerst kriminell, amoralisch, asozial, pervers und infam ist. Er appelliert an alle guten menschlichen Werte und zerstört auf jeder Ebene: Materiell, psychisch, physisch, seelisch. Er muss gestoppt werden. Außerdem wirft er ein katastrophales Bild auf Senegal und andere Menschen aus Senegal.

Ich weiß definitiv, dass er zwischen 2006 bis 2012 mehrere Opfer geschädigt hat. Dann definitiv ab 2015 wieder. Es entspricht seinem Verhaltensmuster, dass er IMMER eine Frau zum Abzocken braucht. Sobald bei einer Frau Zweifel kamen und sie den Geldfluss eingeschränkt oder beendet hat, hat er sich ein neues Opfer gesucht.

Deshalb vermute ich, dass es weitere Frauen gibt, die ihn kennen und die von ihm ausgenutzt werden/wurden. Oder Gefahr laufen, von ihm ausgenutzt zu werden.

Sobald er einem den Rücken zudreht, telefoniert er. Er ist nicht erreichbar, sobald er aus der Wohnung draußen ist oder sobald man sich nach einem Spaziergang (gibts nur am Anfang) oder einem sonstigen Treffen verabschiedet hat. Er hat z.B. aus meiner Wohnung nachweislich andere Frauen von meinem PC aus angeschrieben oder angerufen.

Auch deshalb hat er enormen Stress, mehr Zeit miteinander zu verbringen, ganz zu schweigen von einem Wochenende. Er steht immer unter Strom, die vielen Lügen muss man sich merken, was hat er wem erzählt und wie kann er sich drausreden, wenn er einen Termin nicht einhalten kann/will.

Er vertröstet gerne aufs Wochenende, verschiebt dann aber die Termine stundenweise, bis der Tag rum ist. Er kommt nur, wenn es für ihn rentabel ist. Als Ausrede benutzt er mal die Kinder, mal die "verrückte" Ehefrau, mal eine häusliche Auseinandersetzung mit Polizeieinsatz, mal ist es ein dringender Catering-Auftrag. Oder er ist einfach nur erschöpft von der wahnsinnig vielen Arbeit.

Ob man auf ihn wartet und wegen ihm andere Treffen absagt, Freunde und Familie vernachlässigt, lässt ihn völlig kalt. Dadurch, dass er vorher aufs Wochenende vertröstet, nimmt man sich nichts anderes vor, er sucht sich ja keine abgebrühten Frauen, die ihn nach ein paar Vorkommnissen dieser Art abschießen. Darum mag er duldsame, verständnisvolle, einfühlsame Frauen. Kommt man ihm allerdings auf die Schliche, sind die jeweils anderen Frauen Huren und Schlampen. Etwas zugeben ist seine Sache überhaupt nicht. Er würde auch die Sonne verleugnen, die hoch am Himmel steht.

Sollte sich jemand angesprochen fühlen, bitte ich inständig darum, sich bei mir zu melden. Unabhängig davon werde ich diesem Mann in jedem Fall eine klare, unmissverständliche Kante zeigen.

Ariadne
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Re: Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Ariadne » 09.08.2017, 16:03

...und kann man mit so einem Mann einen einzigen Tag zusammenleben?
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka

Silur10
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Re: Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Silur10 » 09.08.2017, 16:54

Hallo Antonia ,
willkommen im Forum . Hast du dieses Sahnestückchen schon an die schwarze Liste gemeldet ? Das wäre ein ganz wichtiger Schritt . Es ist Bezness in Reinkultur was diese Person treibt.
Gut das du andere Personen warnen willst und somit Unheil verhindern kannst......

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Re: Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Anaba » 09.08.2017, 17:23

Hallo Antonia,

herzlich willkommen im Forum von 1001 Geschichte.
Das Team wünscht dir einen guten, informativen Austausch.
Liebe Grüße
Anaba

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Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: Heiratsschwindlerund Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Anaba » 09.08.2017, 17:34

@Antonia,
bitte sieh in deinem persönlichen Bereich nach, ob du deine Mailfunktion aktiviert hast.
Auf "Ja" stellen.
Sonst kann dich keine Mail erreichen.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Anaba » 26.08.2017, 21:38

Ich möchte Antonias Aufruf unterstützen.
Es wäre schön wenn jemand, der dieses Goldstück kennt, Antonia kontaktiert.
Wer möchte, kann auch mich anschreiben. Ich stehe mit ihr in Kontakt und leite es gern weiter.
Liebe Grüße
Anaba

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Antonia
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Antonia » 27.08.2017, 09:49

Mit etwas Abstand betrachtet, ist sein Vorgehen sehr systematisch und absolut nichts ist dem Zufall überlassen. Momentan treibt ihn die Frage um, wie es - bei all seinen Vorsichtsmaßnahmen - möglich sein konnte, dass ich von seinem neuen Opfer erfahren habe.

Sobald eine neue Frau bekannt wird, die durch ihn ebenfalls seelisch und finanziell geschädigt wurde, beginnt er mit seiner Intrigenmasche und betreibt nach den bereits erfolgten Schädigungen Rufmord nach allen Seiten. Da kommen so Aussagen wie:

- Er wurde von der Frau angemacht und gestalkt.
- Die Frau wäre eine unanständige Frau und leicht zu haben.
- Sie wäre nur auf schnellen Sex ausgewesen, sonst ist aber nichts.
- Sie hätte ihn emotional unter Druck gesetzt.
- Man hat sich halt jeden Tag auf der Fahrt in die Arbeit gesehen.
- Und die unglaubliche Aussage: Ich bin ein Mann, ich darf das.
- Das ist nur eine ältere Kollegin, sie ist verheiratet und hat drei Kinder, du spinnst ja.
- Sofern die betr. Frau eine Familie hat, wird über diese übelst gelästert.

Auch die bisherigen Freundinnen bekommt ihr Fett weg:
- Wir konnten nie miteinander reden.
- Du verstehst mich nicht, du hast keine Ahnung, welchen Stress ich habe.
- Du hast überhaupt keine Ahnung wie ich lebe (wie auch, wenn jahrelang nur gelogen wird)
- Du bist immer aggressiv und redest nur über Geld (klar, Geld, das er jahrelang unterschlagen hat)
- Du hast ja nie Zeit, weil du immer nur arbeitest.
- Du liebst mich sowieso nicht mehr.
- Wir haben uns auseinandergelebt.

Die Ehefrau gibt es auch noch, die wird ruhig gestellt mit Aussagen wie diesen:
Die deutschen Frauen sind alle Schlampen.
Ich würde nie was mit einer Nicht-Muslimin anfangen, diese Frauen lügen.
Glaub nicht, was dir diese Frau erzählt, sie will unsere Ehe zerstören.

Sie kommt aus einer polygamen Familie und ist letztendlich Nutznießerin des bisherigen Geldflusses.
Sie verachtet deutsche Frauen, weil diese einem Mann Geld geben. "Das macht eine Frau aus Senegal niemals. Mein Mann muss für mich sorgen."
Da sie zwei Kinder hat und nichts im Sinne einer sozialversicherten, steuerpflichtigen Tätigkeit arbeitet, die Wohnung (zugeteilt vom Wohnungsamt) auf seinen Namen läuft, hat sie sich wohl damit arrangiert, dass ihr Mann ständig auf Akquise- und Abzock-Tour ist.
Sie hat keine Ausbildung, spricht auch nach 7 Jahren in Deutschland nur rudimentäres Deutsch.
Jedenfalls kann sie jedes Jahr wochenlang Urlaub in Dakar machen und muss sich über die Bezahlung der Reise keine Sorgen machen.

Um die Anzeige abzuwenden, die ich gerade vorbereite, greift er in seine Trick-Kiste und bedroht mich mit einer Anzeige. Ich würde ihn stalken, weil ich nun nach jahrelangen Lügen seinen tatsächlichen Arbeitgeber herausgefunden habe und dort nachgefragt habe, ob er dort als Koch arbeitet, wie er mir regelmäßig ausführlichst schilderte (mit Beschreibung seines Arbeitsplatzes, Beschreibung seines Blickes aus dem Fenster, Beschreibung der zubereiteten Gerichte, Jammern über die langen Arbeitszeiten in der Küche während der Sommerhitze, vermeintliche Fotos dazu - heruntergeladen aus dem Internet - habe ich auch bekommen)
Die Wahrheit sieht vollkommen anders aus: Völlig andere Firma, völlig anderer Stadtteil, völlig andere Arbeit, arbeitete nie als Koch und auch nicht als Caterer für diverse Messen. Die Firma nimmt zwar an Messen teil, aber er nicht als Koch und Caterer. Da hat er wieder ein Stück Wahrheit rausgeschnitten und seine Lügengeschichte dazu gemixt.

Wenn die Drohung nicht wirkt, kommen die mentalen Weichspüler.
Dann probiert er es mit seiner Methode der bahnbrechenden phantastischen Neuigkeiten. Ereignisse, die in der Zukunft liegen, um Zeit zu gewinnen.
Er wird älter und braucht auch mal eine Atempause von seinem Lügen-Marathon.
Da kommen dann Aussagen wie:
- Am nächsten Freitag gibt es eine ganz tolle Neuigkeit.
- Also nächste Woche da passiert was, ich freue mich so sehr darüber.
- Ich habe die beste Nachricht in meinem Leben erhalten. Du wirst dich so freuen.
- Du wirst dann sehen, dass alles ganz anders ist und du wirst mich endlich respektieren.

Wenn auch das beim begriffstutzigen Opfer keine Wirkung zeigt, kommt die moralische Keule:
- Du bist doch auch nur ein Mensch, wenn du mich anzeigst, ist das nicht menschlich.
- Wir sind doch alle Menschen, du glaubst doch auch an Gott.
- Du lässt dich von dieser anderen Frau benutzen.

Aus seinem Mund das Wort "menschlich" im Sinne von "gut" zu hören, war unerhört. Für mich ist dieser Typ ein einziger menschlicher Abgrund, ich habe in der Zeit mit ihm mehrmals an Selbstmord gedacht. Er hat mich wie eine Sache behandelt, wie einen Bankautomaten. Ich habe vergessen, wie schön das Leben sein kann. Der Tag, an dem ich ihn kennenlernte, war der Tag, an dem mein Weg in die Verzweiflung, Einsamkeit und gnadenlose seelische, psychische, physische und finanzielle Ausbeutung begann. Als ich ihn im Sommer 2015 im Hilfe bat - ich hatte einen Bandscheibenvorfall und saß mehr oder weniger bewegungsunfähig ohne was im Kühlschrank zuhause, hat er sich keine Stunde blicken lassen. Ich flehte ihn an, seine Antwort war, ich solle doch mein Medikament nehmen.

Wenn man dieses Individuum erst kurze Zeit kennt und ihm auf seine Lügen kommt, fällt man aus allen Wolken und ist wie vor den Kopf geschlagen. Man traut es diesem - vordergründig - netten und sympathischen Menschen einfach nicht zu, dass er ein so komplett anderer Typ ist. Er versteht es perfekt, einen in sein verlogenes Leben inkl. der Zukunftspläne zu verstricken. Und er hält einen auf Trab mit immer neuen Geschichten.

Inzwischen kenne ich alle seine Tricks und Widerwärtigkeiten. Und ich werde alles Nötige dafür tun, um sein Treiben zu unterbinden. Durch seine Lügen nach allen Seiten schaffte er es immer wieder, zwischen die betroffenen Frauen einen Keil zu treiben, so dass keine Solidarität unter den ausgebeuteten und missbrauchten Frauen entstehen kann. Er ist eine Kreatur ohne Mitleid und Mitgefühl. Wenn er vor einem sitzt und heult, dann heult er über sich selbst und die Aussicht auf eine Gefängniszelle. Aber niemals wird er seine Taten bereuen und empathisch handeln. Da geht schon eher die Sonne im Westen auf, bevor das passieren könnte.

Ariadne
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Ariadne » 27.08.2017, 10:29

Liebe Antonia,

es ist erschreckend, wie ein Mensch sein oder werden kann. Nach deiner Beschreibung ist er ein charakterloser Mensch, abgerutscht in die unterste Schicht der Gesellschaft (moralisch gesehen).

Es tut mir leid für dich, dass du an ihn geraten bist. Du musst jetzt aber die Kraft finden, dich von ihm zu befreien und dich nicht von ihm einschüchtern lassen. Wenn es dir Erleichterung bringt, zeige ihn an. Gleichzeitig musst du aber daran denken, wie gut dir es tut, dich mit ihm weiter zu beschäftigen. Da musst du deine eigenen Grenzen austesten und herausfinden, was für dich sinnvoll ist.

Ich wünsche dir viel Kraft in deinem Vorhaben und hoffe, dass deine Seele so bald wie möglich anfängt zu heilen. Viel Glück!

Liebe Grüße
Ariadne
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
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Ariadne
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Ariadne » 27.08.2017, 11:42

Sorry: ich wollte sagen "wie gut es dir tut oder nicht, dich mit ihm weiter zu beschäftigen "
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka

Antonia
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Antonia » 28.08.2017, 10:45

In der Stuttgarter Zeitung wurde aktuell dieser Artikel veröffentlicht:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... e6a4f.html

Kann sich ja jeder seine Meinung darüber bilden.

Ich sehe das als einen Schlag ins Gesicht jeder schon länger hier lebenden Frau, die den Mut hat, einen moslemischen Mann zu heiraten und ihm damit hilft, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen. Dass die deutsche Frau in diesem Falls das von Anfang an gewusst hat, bezweifle ich. In keiner Ehe hat man eine Garantie auf Gelingen und ewig währendem Glück, aber diese Art von Ehen sind der Nährboden für jede Art von Lügen, Heimlichkeiten und Verletzungen gröbster Art. Wie gesagt, das ist meine Meinung. Für mich scheidet in Zukunft jede Freundschaft, Beziehung oder gar Ehe mit einem Mann moslemischer Herkunft aus. Das Leben ist zu kurz für derartige Spielchen. Entweder ein Mann legt seine ungezinkten Karten auf den Tisch oder er braucht sich nicht mehr blicken lassen.

Zitat aus dem Artikel:
"2010, 2013 und 2015 kamen drei Kinder zur Welt. Doch dann erkannte der Mann die Vaterschaft für ein weiteres, im Jahr 2012 in Damaskus geborenes Kind an. Was jetzt herauskam, führte dazu, dass die Stadt Karlsruhe die Einbürgerung umgehend widerrief. Demnach hatte der Mann bereits im Juni 2008, nur sieben Wochen nach seiner Hochzeit in Deutschland, in Syrien eine weitere Frau geheiratet."

Laura Marie
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Laura Marie » 28.08.2017, 23:15

Antonia schrieb:
"2010, 2013 und 2015 kamen drei Kinder zur Welt. Doch dann erkannte der Mann die Vaterschaft für ein weiteres, im Jahr 2012 in Damaskus geborenes Kind an. Was jetzt herauskam, führte dazu, dass die Stadt Karlsruhe die Einbürgerung umgehend widerrief. Demnach hatte der Mann bereits im Juni 2008, nur sieben Wochen nach seiner Hochzeit in Deutschland, in Syrien eine weitere Frau geheiratet."
Das finde ich sehr gut!

Auf Deinem Weg wünsche ich Dir, liebe @Antonia, auch viel Erfolg. Ich finde es sehr mutig von Dir, hier Deine Geschichte so offen einzustellen.

LG Laura Marie
Diamonds are not always girls best friends. ;-) (Laura Marie)

KungShanPing
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von KungShanPing » 29.08.2017, 03:55

Hallelujah! Wenn das Schule macht.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...vor allem der Sozialkassen für die dann hier von Hartz IV lebenden Zweit- und Drittfrauen in völliger Unterminierung unserer Werte.
Da kann ich nur hoffen, dass eine Revision erfolgreich ist.
Die Story stinkt doch zum Himmel. Er hat sie geheiratet wegen eines Verhältnisses aus 2008 und 2012 ein Kind? Ganz schön lange Schwangerschaft.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.

Zakra
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Zakra » 29.08.2017, 13:51

Antonia wenn ich das lese von dir, einfach schrecklich aber glaube mir es geht noch schlimmer. Ich habe meinen Ex-Mann angezeigt , war vor Gericht, was kam dabei raus, nichts, er lebt jetzt glücklich mit Ehefrau aus seiner Heimat und produziert Kinder immer weiter. Ich habe meine Geschichte hier noch nicht nieder geschrieben, vielleicht irgendwann. Ich wünsche dir schnelle seelische Heilung und Glück und Zufriedenheit in deinem Leben.

Efendi II
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Efendi II » 29.08.2017, 14:30

KungShanPing hat geschrieben:Hallelujah! Wenn das Schule macht.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...vor allem der Sozialkassen für die dann hier von Hartz IV lebenden Zweit- und Drittfrauen in völliger Unterminierung unserer Werte.
Katrin Göring-Eckardt: Wir brauchen auch Migranten die in unser Sozialsystem einwandern
https://www.youtube.com/watch?v=5AjgLbt-WUQ
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

KungShanPing
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von KungShanPing » 29.08.2017, 23:53

Effendi, ich kann mir so etwas einfach nicht mehr ansehen. Der müsste man mit seinem Gehaltszettel solange den Schädel einschlagen, bis jeder Euro zurück ins eigene Konto geschüttelt wurde.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem die Gewissheit, und sei sie auch noch so schrecklich, besser ist als jede Hoffnung.

EmilyStrange
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von EmilyStrange » 31.08.2017, 09:21

Antonia hat geschrieben:In der Stuttgarter Zeitung wurde aktuell dieser Artikel veröffentlicht:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... e6a4f.html
so ein ehrenwerter Mann...will ja nur seiner Cousine Ehre retten (die Tatsache, dass das Inzest ist, scheint nicht von Belang...)
Man sollte ihm die Ehrenbürgerschaft verleihen. Besondere Verdienste im Sinne der Menschlichkeit, oder so...
Told you so - sincerely your intuition

Nilka
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Nilka » 31.08.2017, 10:00

EmilyStrange hat geschrieben:
Antonia hat geschrieben:In der Stuttgarter Zeitung wurde aktuell dieser Artikel veröffentlicht:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... e6a4f.html
so ein ehrenwerter Mann...will ja nur seiner Cousine Ehre retten (die Tatsache, dass das Inzest ist, scheint nicht von Belang...)
Man sollte ihm die Ehrenbürgerschaft verleihen. Besondere Verdienste im Sinne der Menschlichkeit, oder so...
Deutschland schafft sich immer gründlicher ab.
Nach Umwegen über Istanbul, Abu Dhabi und Schweden lebt die Frau nun ebenfalls in Karlsruhe, allerdings in einer eigenen Wohnung. Seine Erstfrau habe von ihr immer gewusst. Eheliche Kontakte gebe es keine.
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Muenchner
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Muenchner » 31.08.2017, 13:23

Da es hier um Schwarzafrikaner und München geht möchte ich mal etwas einwerfen. In der Kreittmayrstraße gibt es eine Bar mit dem Namen "black & White" in der sich jeden Tag ausschließlich "Schwarze Männer" in großen Mengen treffen. Leider versteht man nicht worum es in den Gesprächen geht, aber da wird sicherlich auch die ein oder andere Frau thematisiert!

Antonia
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Re: Heiratsschwindler und Betrüger aus Senegal in München

Beitrag von Antonia » 02.04.2018, 14:57

Ergänzung zu meinen Postings:
Wie ich bereits geschrieben habe, werden die geschädigten Frauen aufs Übelste beschimpft, wenn man ihm auf die Schliche kommt. Er behauptet, die Frauen hätten ihn angemacht, die deutschen Frauen sind ja alle Schlampen. Er lästert über die Körper der Frauen, über ihre Haushaltsführung, über deren Familien. Man wird auch gerne mit dem Wort Nazi beschimpft. Bis jetzt erfolgte natürlich keine Rückzahlung. Weder bei mir, noch bei anderen Frauen. Da er offenbar bei allen Frauen über die anderen ziemlich übel schimpft, ist es nicht möglich, unter den geschädigten Frauen so etwas wie Solidarität herzustellen. Seine letzte, mir bekannte Freundin, erschien mir extrem traumatisiert, ein Gespräch war nicht möglich, da sie nur am Tisch saß und weinte. Das war im Juli 2017, seitdem verweigerte sie jeden weiteren Kontakt. Über diese Frau verbreitete er das Gerücht, sie hätte von Oktober 2015 bis Juli 2017 ihre Bettwäsche nicht gewechselt und er hätte die Beziehung schon vor ihrem Anruf bei mir beendet, weil er sich so geekelt hätte. Solche Geschichten erzählt er, um wieder bei Ex-Freundinnen landen zu können.

Seine senegalesische Ehefrau arbeitet m.W. nicht, sie darf sich ganz der Rolle als Mutter und Ehefrau widmen. Ihr Ehemann aber knüpfte ausschließlich Kontakte zu Frauen, die arbeiten und alleine für Ihre Existenz kämpfen, in zwei Fällen sind alleinerziehende Mütter betroffen. Während es in München und Umgebung äußerst schwer ist, einen Kita-Platz zu bekommen, hat es seine Ehefrau mit Hilfe ihrer Sozialarbeiterin innerhalb weniger Wochen geschafft, einen Kita-Platz für die zweite Tochter zu bekommen. Zum ermäßigten Preis natürlich, den Hauptanteil bezahlt die Stadt München. Wenn man weiß, dass ehrliche, arbeitende Ehepaare monatelang herumtelefonieren und korrespondieren, um einen Platz zu bekommen und dann 300, 400, 500 Euro oder mehr bezahlen, bekomme ich eine solche Wut. Das ist einfach nur noch ungerecht. Mir ist dabei schon klar, dass es für das Kind besser ist, im Kindergarten zu sein, als den ganzen Tag vor dem Fernseher zu sitzen, aber es ist nicht korrekt, dass eine Frau aus Senegal, die sich seit 8 Jahren nicht bemüht, in den Arbeitsprozess integriert werden zu können, eine Sonderbehandlung erfährt. Es gibt genügend Mütter, die jahrelang gearbeitet und Steuern bezahlt haben und einen Beitrag zu diesem Staat geleistet haben, trotzdem wird es ihnen schwer gemacht, einen Kita-Platz zu ergattern.

Er hat allen Frauen erzählt, sein Vater wäre Mitarbeiter und Chef-Controller der Bank Paribas gewesen, hätte in Dakar als auch in Paris gearbeitet und gelebt. Die Berichte waren mit sehr vielen Details geschmückt und ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen, dass sich jemand das alles ausdenkt. Er hat immer erzählt, dass es diverse Immobilien geben würde, und er würde nach deren Verkauf endlich seine Schulden zurückzahlen. Er zeigte mir Dokumente, Emails, Adressen, Fotos. Es war alles nur gelogen.

Durch einen zuverlässigen Kontakt habe ich erfahren, dass seine Eltern Analphabeten waren und sein Vater Klempner, was ich keinesfalls abwerten und verurteilen möchte. "Die Familie wohnte jahrelang kostenlos im Hause eines vermögenden Freundes in Dakar. Es würde sich um Griots handeln, auf die man auch in Dakar nicht so gut zu sprechen wäre, da sie mit ihren Lügengeschichten versuchen, an Geld zu kommen, ohne jemals etwas Richtiges zu arbeiten. Es wäre nur wichtig, gut dazustehen, gut angezogen zu sein, sich für Feste immer neu einkleiden zu könenn, einen äußeren Schein zu bewahren, aber in Wirklichkeit ist nichts dahinter." (Aussage von einem Senegalesen, der die Familie kennt)

Im Januar 2017 schickte mir mein Ex ein Foto, er mit Sacko und Krawatte, mit der Bemerkung, dass er gerade beim Notar in Paris sitzen würde. Das vollständige Foto fand ich dann auf einer Facebookseite einer seiner Verwandten, es war aufgenommen in einem Restaurant in Dakar, da saß er mit seiner ganzen Sippe, aus diesem Foto hat er das "Notar-Foto" ausgeschnitten. Da machte er Urlaub mit seiner Frau, während er den Frauen hier erzählte, er wäre in Paris, täglich am Krankenbett seiner schwerkranken Mutter im Krankenhaus und in der übrigen Zeit bei seinem Anwalt und Notar, er müsste sich so intensiv um seine Sache kümmern.

Im November 2017 hat er sich tatsächlich getraut, bei mir wieder nach Geld zu fragen. Ich habe alles genau dokumentiert, um Beweise in der Hand zu haben, wie er vorgeht. Zuerst wollte er 700 Euro, dann 500 Euro, dann meinte er, er würde mir entgegenkommen, da es mir offenbar finanziell nicht mehr so gut gehen würde. Er wollte dann nur noch bescheidene 200 Euro. Insgesamt rief er mich 15 mal an. Ein Nein kapiert er nicht, er ist hartnäckig wie eine Zecke. Angeblich um in einem Haus eine Reparatur durchzuführen. Das Geld sollte ich dann sofort zurückbekommen. Am letzten Tag seiner Abzock-Serie stand er unangemeldet mit einem Laptop vor meiner Türe, das er bei mir als Pfand hinterlassen wollte, gegen 200 Euro. Ich habe ihm natürlich keinen Cent gegeben und ihm mit der Polizei gedroht. Später fand ich dann Fotos von ihm und seiner Familie in Paris anläßlich eines Konzertes von Youssou N'Dour. Alle chic rausgeputzt, es war nun klar, für was er das Geld bei mir abzocken wollte. Der hätte mich glatt die Vergnügungsreise von Monsieur und Madame bezahlen lassen. Auch dieser Vorgang hat Eingang zu seiner Lügen-Sammlung gefunden, die ich für die Staatsanwaltschaft München vorbereite.

Ich habe einigen Menschen aus Afrika in prekären Situationen geholfen und ich muss leider sagen, dass ich das niemals wieder tun werde. Auf dieses Ausmaß an Lügen, Unverschämtheiten und perfidem Verhalten war ich nicht vorbereitet. Als ich einem Gast aus Senegal vor einigen Jahren mit der linken Hand eine Obstschale reichte, und mich dieser ermahnte, das könne er nicht annehmen, weil meine linke Hand nicht rein wäre, habe ich meinen Mund gehalten. Heute würde ich ihn sofort rausschmeissen. Geld würden die Herrschaften aber schon aus der linken Hand entgegennehmen. Das geht dann immer.

Mein Ex hat regelmäßig Ramadan gemacht und davon gefaselt, nach Mekka zu pilgern, bigotter gehts nicht. Bei jeder seiner Lügen hat er die Augen zum Himmel gedreht und die Hände nach oben gehalten, er schwörte bei Allah und auf den Koran. Auch wenn mich jemand als fremdenfeindlich bezeichnet, ich stehe dazu: Personen, die so ticken, sollen am besten in ihrem Herkunftsland bleiben und dort ihr Unwesen treiben. Die scheißen auf unser Land, auf unsere Kultur und vor allem auf uns Menschen.

Antonia
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Re: Heiratsschwindler aus Senegal in München

Beitrag von Antonia » 02.04.2018, 15:22

Als Gaslighting wird in der Psychologie eine Form von psychischer Gewalt bzw. Missbrauch bezeichnet, mit der Opfer gezielt desorientiert, manipuliert und zutiefst verunsichert werden und ihr Selbstbewusstsein allmählich deformiert bzw. zerstört wird (aus Wikipedia)

Und hier ein praktisches Beispiel dazu. Diese Antwort bekam ich von meinem Ex, nachdem ich ihn informiert hatte, dass ich gerade eine Frau mit ihrer Familie getroffen habe, die sich ebenfalls in einer Beziehung mit diesem Menschen wähnte. Ich habe es schriftlich von ihm:

"Mann, wenn du ein Glas Milch hast und du genau weisst, es ist nur Milch drin, aber Du trotzdem etwas Schwarzes siehst, dann wirst du das so in deinem Kopf finden. Wenn du so schlecht von mir denkst, kann ich nichts machen. Ist aber nicht wichtig, so bin ich nicht."

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