Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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leva
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von leva » 25.01.2016, 16:21

Dieses Forum ist doch international .
Durch Heirat,Eheschliessung zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen u Laendern.Warum sollten da meine postings nicht hilfreich sein? Zeigen sie doch Herrangehensweisen u Moeglichkeiten auf von denen jeder etwas annehmen kann o auch nicht.
Nur weil jemand in Deutschland etwas so macht,wie gehabt,heisst dass doch nicht ,dass es nicht auch x andere Moeglichkeiten gibt.
Und Nein,Dolo,ich empfinde mein Leben in den USA gar nicht "besonders".Im Gegenteil.In vielen Bereichen ist es sehr viel haerter als in D.Aber man gewoehnt sich daran u lernt Eigenverantwortung und Vorraussicht.

Dwarslooper
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Dwarslooper » 25.01.2016, 16:42

leva hat geschrieben:Wie will sie ihr Kind denn mal ernaehren? Also wenn Mami u Pappi
Oma/Opa die Betreung kostenfrei und liebevoll bereitstellen,dann ist das etwas ganz Besonderes u sie weiss ihr Kind in liebevoller Betreuung und kann sich auf eie Lehre Studium kozentrieren.

Darueber gibt es von ihr keine Auesserung.
Wenn meine postings manchmal drastisch klingen,dann nur deshalb weil ich schon viele Jahre in den USA lebe und Muetter hier nach 6 -8 Wochen nach Geburt wieder zur Arbeit gehen,Und keine wird hier als "Rabenmutter"betitelt.Denn Ausdruck gibt es nur in D.
Hallo Leva,

ich habe auf einer der vorigen Seiten gelesen, die TS möchte als Alleinerziehende studieren gehen. Und insofern ging es mir darum- so lese ich die anderen Frauen auch- ihr Wege zu zeigen, wie sie sich den potenziellen Chaosbringer möglichst weit vom Leib hält.
off topic:
"Amerikanische Verhältnisse", das habe _ich_ mehrfach geschrieben, wenn es um Ghettobildung in den Großstädten geht. Was ich seit Jahren aus der Ferne in Köln und Amsterdam beobachte, erinnert mich an einen Chicago-Aufenthalt Ende der 9oer, sowas kannte ich von Deutschland nicht. Was die Einwanderungspolitik, die soziale Hängematte pro geborenem Kind und den Umgang mit Mehrfachtätern anbelangt, da hoffe ich inständig, dass Deutsche schnell begreifen, was du so sehr zu recht ansprichst, warum in den USA so hart durchgegriffen wird. Anstatt sich weiterhin als "moralisch besonders edel" aufzuführen. "Staatliches Pampern" ist eine Aufforderung zum Mißbrauch und "schützt" vor Eigeninitiative.
In vielen Bereichen ist es sehr viel haerter als in D.Aber man gewoehnt sich daran u lernt Eigenverantwortung und Vorraussicht.
Ja, hier haben völlig ungebildete Menschen viel Zeit und Steuerzahler-Geld sich zum Terrorismus anstiften zu lassen.

Liebe Grüße

Dwarslooper

leva
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von leva » 25.01.2016, 19:24

Liebe Dwarslooper: Auch in den USA lebt nicht jeder in einer Grossstadt.
Mein posting an die TE sollte eher Mut machen.Denn sie weiss ihr Kind durch Eltern/Grosseltern gut betreut u kann sich um ihre berufliche Ausbildung kuemmern.Besser geht es doch gar nicht.

Wena Dima
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Wena Dima » 25.01.2016, 21:29

Ich finde den Umgang hier echt schade! Hier wird teilweise auf eine Art und Weise "geantwortet", die man als beleidigend empfinden kann. Muss das so sein? Dieses Forum will doch helfen! Wie soll das denn so funktionieren? Neulinge kommen mit Fragen und Anliegen. Geht es denn nicht etwas geschmeidiger? Ja! Es dürfen Wahrheiten ausgesprochen werden. Aber nein! Deshalb muss man nicht gleich ins Extrem gehen und so lange bohren, bis man etwas gefunden hat. Ihr mögt eure schlechten Erfahrungen gemacht haben mit Neulingen, die sich hier aus anderen Gründen eingeschlichen haben. Trotzdem hat jeder User hier auch Seiten an sich, die er/sie nicht erwähnen möchte. Wie weit jemand etwas preis gibt, ist doch jedem selbst überlassen. Da dürft ihr skeptisch sein so sehr ihr wollt. Ist euer gutes Recht. Aber schaut euch eure Interessenbereiche generell mal an. Wie oft lese ich Sätze wie "mich wundert, dass die TE dies und das nicht genauer erläutern will, die und die Frage nicht beantworten will..." Oder auch nur hier in diesem Thread: Es ging und geht um Bezness-Prävention. Warum wird denn (und das auch noch in einem sehr unangenehmen Ton) über "Belastung der Steuerzahler", "Studium als Alleinerziehende" etc. diskutiert, 1. ohne dass die TE das angefragt hat und 2. in einem Bezness-Forum???
Bitte versteht das als produktive Kritik, denn ich wiederhole noch mal: Dies ist ein Forum, welches helfen WILL. Ein Forum, das aufklären WILL. Das beinhaltet auch ein ständiges Kommen von neuen Usern. Ihr seid kein Kuschel-Forum höre ich hier oft. Für mich bedeutet das Gegenteil von Kuschel-Forum jetzt aber nicht gleich, dass hier Neu-User verschreckt werden. Denn so könnt ihr nicht helfen und aufklären im groß-möglichsten Rahmen.

Leva: Ich fand dich weder störend, noch habe ich verstanden, was die USA hiermit zu tun haben. :D Musste nur ein wenig schmunzeln, wie penetrant die USA mal wieder sind. :lol: (Ist nur Spaß :wink: )

Aisosa: Du bist erst 21? Ich finde dich toll! Ich mag deine Art, wie du dir Gedanken machst, dein Leben in die Hand nimmst und dich scheinbar auf deinen Weg begibst! Toll, ehrlich! Dir und deinem Kind alles alles erdenklich Gute!

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Anaba » 25.01.2016, 21:52

Ich kann hier keine Beleidigungen erkennen.

Das bei den TE näher nachgefragt wird, versteht sich von selbst.
Wer hier etwas raten möchte, muss doch auch die Verhältnisse der Betroffenen kennen.
Wen das stört, der sollte sich hier nicht öffnen. Denn anders geht das nicht.
Wenn auch Studium, Lebensunterhalt oder die Probleme Alleinerziehender angeschnitten werden,
dann gehört das doch zum Thema.
Störend empfinde ich eher, dass jede Gelegenheit genutzt wird, um Kritik am Forum und den Usern vorzubringen.
Das schreddert,wie hier auch, jeden Thread.

Deshalb sollten wir uns auch wieder dem eigentlichen Thema zuwenden.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von leva » 25.01.2016, 21:55

Musste nur ein wenig schmunzeln, wie penetrant die USA mal wieder sind.
Ja,wo ist dir das denn aufgefallen o ist das ein persoenlicher Anwurf an mich? :?: :?:

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Wena Dima » 25.01.2016, 21:59

Deshalb habe ich auch geschrieben "beleidigend empfinden"!

Deine Einstellung, Anaba, gerade als Moderatorin, finde ich sehr schade. Es separiert!
Kritik war hier ein Mittel, um eine Verbesserung anzustreben, und nicht um das Forum nieder zu reden. Das möchte ich gerne differenziert wissen. Denn das finde ich sehr wichtig! Denn das Forum ist echt eine tolle Sache!

Und sorry fürs erneute Schreddern.

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Wena Dima » 25.01.2016, 22:00

leva hat geschrieben:
Musste nur ein wenig schmunzeln, wie penetrant die USA mal wieder sind.
Ja,wo ist dir das denn aufgefallen o ist das ein persoenlicher Anwurf an mich? :?: :?:
Nein, leva. Das war wirklich nur Spaß! Keine Sorge. ;-)

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Anaba » 25.01.2016, 22:42

Wena Dima hat geschrieben:Deshalb habe ich auch geschrieben "beleidigend empfinden"!

Deine Einstellung, Anaba, gerade als Moderatorin, finde ich sehr schade. Es separiert!
Kritik war hier ein Mittel, um eine Verbesserung anzustreben, und nicht um das Forum nieder zu reden. Das möchte ich gerne differenziert wissen. Denn das finde ich sehr wichtig! Denn das Forum ist echt eine tolle Sache!

Und sorry fürs erneute Schreddern.
Wir finden auch, das unser Forum eine tolle Sache ist und lassen uns deshalb auch nicht von jeder Kritik verunsichern. :wink:
Liebe Grüße
Anaba

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Moppel
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Moppel » 26.01.2016, 10:27

Ponyhof hat geschrieben:Ich gebe dir völlig recht, Moppel. Aber es gehören 2 dazu. Klar, kann man sagen "War ein Unfall", aber warum eine Affaire starten, wenn man weiss, dass man in ein paar Monaten wieder zurückmuss? Insofern bin ich mir nicht sicher, ob da von seiner Seite nicht doch was geplant war, er wäre nicht der Erste, der Verhüterli präpariert. Eine gewisse Sorglosigkeit gehört zu Unfällen aber beiderseits dazu, und bei der Gesundheitslage in Afrika kann man ehrlich gesagt froh sein, wenn "das Ergebnis" ein Kind ist, und nicht Aids.
Und ich vermute dass das Kind von ihrer Seite aus geplant war und es sich mitnichten um einen "Unfall" handelt.


Mich wundert nur, dass die TE auf Kommentare kaum eingeht, die ihr empfehlen, sich mit der Kultur zu beschäftigen, mit der Geburtsurkunde vorsichtig zu sein, und sich drauf gefasst zu machen, dass er schneller hier ist als sie glaubt, und dass sie ihn -sorry, wenn das flapsig klingt- die nächsten Jahre nicht mehr loswird, wenn er erst einmal hier ist.
Das Problem dürfte geringer sein als es den Anschein hat. Selbst wenn er hier auftauchen sollte, sie mischt die Karten und macht das Spiel. Sie kann ihn fast nach Belieben ausgrenzen, und das Jugendamt wird ihr nach Lage der Dinge sehr wahrscheinlich dabei behilflich sein.
Bezness liegt hier nicht vor. Eher müßte man dem Vater helfen zu seinem Recht zu kommen, denn nach Lage der Dinge hat sie sich mit dem gemeinsamen Kind aus dem Staub gemacht.
Gruß

furiosa
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von furiosa » 26.01.2016, 10:57

Sorry, hätte da einmal kurz eine Frage zum gemeinsamen Sorgerecht in Deutschland, nachdem jetzt hier zwei oder drei Anmerkungen zu lesen waren, i.S. von Unterschrift des KV ist nötig für Elterngeld, für Anmeldung Kindergarten, Schule, Zahnspange,...etc.

In Österreich heißt es zwar auch gemeinsame Obsorge, aber der Begriff ist insofern irreführend, weil es sich um eine geteilte Obsorge handelt.D.h. das Kind kann von jedem Elternteil allein vertreten werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die die Zustimmung von beiden Elternteilen verlangen, wie z.B. Änderung des Namens, der Religionszugehörigkeit, Staatsbürgerschaft oder Fremdunterbringung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Deutschland für die Organisation des ganz normalen Alltags, den Kinder so mit sich bringen, immer von beiden Elternteilen die Unterschrift verlangt wird??

Dwarslooper
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Dwarslooper » 26.01.2016, 11:27

Die Alltagssorge liegt beim Betreuenden Elternteil.
Notoperationen bei Unfall, kein Problem. Zahnspange, Impfung, Therapeutische Förderung etc. 2 Unterschriften vonnöten. Schulwahl 2 Unterschriften, Fremdunterbringung, Umzug ebenso.
Stellt sich ein Elternteil bockig, geht viel Zeit und Geld bei sinnlosen Mediationsterminen bis hin zur Gerichtsverhandlung drauf.
Dort wird nicht zwingend das alleinige Sorgerecht ausgesprochen, sondern beispielweise die Gesundheitsvorsorge aus dem GSR ausgegliedert und einem übertragen. Welcher das ist, das liegt in des Richters Ermessen.
Die gemeinsame Vermögensvorsorge birgt Sprengstoff. Jeder GSR-Elternteil hat vollen Zugriff auf das Sparbuch des Kindes. Im Todesfalle der z.B. Mutter verwaltet der Vater das Erbe, zusammen mit einem vom JA benannten Vormund, sofern kein -teures- notarielles Testament besseres regelt.
Der Vater könnte dann das "Beutekind" auch sofort nach Ghana exportieren. Urlaubsausreise alleine mit Kind nach Ghana kann er einklagen gehen, etc.
Wie es dann mit Entführungsmöglichkeiten steht, das würde ich nicht herausfinden wollen.

GSR mit einem erpressenden Elternteil ist ein Alptraum.

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von 123-vorbei » 26.01.2016, 12:18

Auch beim Kindergeldantrag braucht es beide Unterschriften.
Und sofern der Vater ihn nicht blanco unterzeichnet, hat er dann auch gleich noch die Bankverbindung von Aisosa... :?

coralia
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von coralia » 29.01.2016, 03:15

Hallo Aisosa,

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Sohnes, das ist ja noch ganz frisch. Ich kann mir vorstellen, wie es dir gerade geht, die ersten Wochen der Elternschaft sind echt ein Ausnahmezustand. Ich schätze, dass sich bei dir gerade die Gedanken überschlagen, und ich finde es ehrlich gesagt unmöglich, wie dir hier teilweise geantwortet wurde. Ich möchte dir raten, dich in deiner jetzigen Situation anwaltlich beraten zu lassen, was solche Themen wie Sorgerecht, Umgang, besuche in Ghana, Unterhalt usw. angeht. Ich halte es für wichtig, dass du da nicht irgendwo reinschlitterst und dass du die Interessen deines Kindes an die erste Stelle stellst. Aber vor allem möchte ich dir raten, dich jetzt in der ersten Zeit voll auf dich und das Kind zu konzentrieren. Komm erstmal an in der Mutterrolle, du bist ja noch im Wochenbett. Die nächste Zeit wird turbulent, ein kleines Baby stellt dein Leben auf den kopf, das ist anstrengend und wunderschön zugleich. Als Alleinerziehende wird das nicht immer leicht sein, mach einen Schritt nach dem anderen und lass dir von deiner Familie helfen, es ist viel wert, dass du sie hast. Du wirst in der nächsten Zeit viel leisten müssen, dafür wünsche ich dir viel Kraft und Mut zu dem zu stehen, was dir wichtig ist.

Coralia

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Pamela » 29.04.2016, 09:25

Liebe Aisosa,

Wie geht es Dir jetzt mit Baby? Wie ist der Kontakt zum Vater?
Was Du schreibst kenne ich sehr gut: die besser betuchten ghanaischen Familien sind nicht unbedingt begeistert von einer weißen Schwiegertochter, sie haben es "nicht nötig" und im Allgemeinen wird die Tradition und Kultur hier sehr hoch gehalten.
Bei den Ashanti gehören die Kinder traditionell zur Familie der Mutter, und auch benötigst du in Ghana keine Genehmigung des Vaters um mit deinem Kind auszureisen. Wenn das Kind also mit deutschem Pass einreist, dann gilt es hier als deutsch..
Gruß
Pamela
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Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes.
(P. Scholl-Latour)

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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Joy » 30.11.2016, 23:17

Auch wenn der Thread älter ist, möchte ich was dazuschreiben, da ich mehrere Ghana-Aufenthalte hinter mir habe und einige Ghanaer in Deutschland kenne.
Zunächst finde ich es schade, dass dem Kindsvater aufgrund seiner ghanaischen Nationalität direkt unterstellt wird, er wäre nur auf eine AE in Deutschland aus.
Die Realität, wie ich sie in Ghana kennengelernt habe ist tatsächlich so, dass "Besser betuchte" Ghanaer, ein Leben in Ghana mit hohem Sozial PRestige in Ghana, einem Leben als Hartzt V EMpfänger in Deutschland vorziehen. UK und USA sind weitaus beliebter als Migrationsziele.
Nichtsdestotrotz haben die Schreiberinnen hier recht: Es könnte tatsächlich so sein, dass er es versuchen wird! Und dabei sollte die Teilnehmerin ihn auf gar keinen Fall unterstützen!!! Also die Geburtsurkunde nach möglichkeit nicht an ihn schicken, sondern, wenn er tatsächlich einen Visumsantrag stellt, eventuell an die Botschaft.
Kinder, die nicht wissen wer ihre Väter sind, machen sich irgendwann auf die Suche nach ihren Wurzeln - vor allem wenn man es schon am Aussehen sieht, dass das Kind afrikanisch ist. VOn daher finde ich die entscheidung der Teilnehmerin gut, ihn als Vater in die GU eingetragen zu haben.
ICh würde auch des Kindes Willen LOSEN Kontakt halten. Die Betonung liegt auf LOSEN. So kann die Teilnehmerin das Kind unterstützen irgendwann Kontakt herzustellen, wenn es das denn irgendwann möchte.

Ich finde es schade, welches Bild viele der Teilnehmerinnen von Afrika haben! Als wären alle arm und nur darauf erpicht nach Deutschland zu kommen, und Kinder per se AE auf zwei Beinen (was für eine Menschenunwürdeige Bezeichnung) sind! Das Leben ist facettenreicher!
Natürlich sollte man vorsichtig sein!!!!! Aber heisst das, direkt alle Kontakte abblocken? Ich denke, das sollte man erst machen, wenn was eindeutiges vorgefallen ist.

Und nicht jede alleinerziehende junge Frau ist nicht in der Lage für sich zu Sorgen! Als wäre jede Frau, die ungeplant schwanger wird ein Opfer und nicht in der Lage ihr Leben in die Hand zu nehmen....ich finde es unglaublich, was für Bilder hier teiweise transportiert werden.
Heisst "kein Kuschel Forum" sein, nur alles schwar zu sehen????
Der Ton macht die Musik: AUch ich empfinde einige Äußerungen als beleidigend. Hier wird nicht offen gefragt, sondern eine vorgefertigte Meinung transportiert.

Ich finde die Teilnehmerin hat sich total richtig verhalten und scheint sehr umsichtig zu sein!
Auch mich würde es interessieren, wie es weiter gegangen ist!

Fierrabras
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Fierrabras » 01.12.2016, 12:13

Die TE schreibt gleich am Anfang:

"Jetzt will er seinen Sohn unbedingt sehen und verlangt von mir, dass ich ihn dazu nach Deutschland einlade. Mir ist das zu riskant, denn ich hafte dann ja für alle Kosten. Jetzt will er alternativ, dass ich mit dem Kind nach Afrika komme, was ich ablehne. "

nun ja, das klingt schon mal gar nicht gut. dann noch eine ungeplante Schwangerschaft, dann noch so jung, dann noch ohne Ausbildung-- daher habe ich halt etwas scharf geurteilt, einfach weil ich schon genügend solche Beispiele erlebt habe.
gerade kam eine meiner Patientinnen in einer ähnlichen Lage, wobei das Jugendamt dort ständig droht, ihr das Kind weg zu nehmen, und erzählte fröhlich von der erneuten Schwangerschaft....ok, die TE ist nicht psychisch krank, also so ganz ist es nicht zu vergleichen, aber meine Patientin hatte auch ein Studium beginnen wollen als das erste Kin d kam, nun wohnt sie mit Kind und nordafrikanischen Kindsvater in einer Mutter-Kind-Einrichtung, und macht nichts, außer sich um das Kind zu kümmern...

zumal, wenn er aus so einer angesehenen gut situierten Familie kommt, warum soll die TE ihn dann einladen und für alles haften???
außerdem finde ich das Verhalten der TE nicht ok, sowohl dem Kind als auch dem Vater gegenüber.

aber ok, hier war das Kind nun schon in den Brunnen gefallen (ok, blöde Metapher), ihr deswegen Vorwürfe zu machen über unprotected sex (aber das haben selbst wir damals in der Schule gelernt, wobei in den 80zigern AIDS gerade aufkam mit dem Tod von Filmstar Rock Hudson) ist überflüssig.

Joy
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Joy » 01.12.2016, 12:39

Na ja, schade dass die Teilnehmerin sich nicht mehr gemeldet hat, wie es weitergegangen ist.
Sie hatte sich ja juristischen Rat holen wollen und wollte den Kindsvater keineswegs dabei unterstützen nach Deutschland zu kommen, aber halt auch nicht daran hindern.
So verwerflich finde ich in dieser Hinsicht ihr Verhalten nicht.

Vielleicht schreibt sie ja nochmal....

Efendi II
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Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Efendi II » 01.12.2016, 14:05

Joy hat geschrieben:Na ja, schade dass die Teilnehmerin sich nicht mehr gemeldet hat, wie es weitergegangen ist. Vielleicht schreibt sie ja nochmal....
Immerhin liest sie ja wohl noch mit.
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Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Laura Marie

Re: Vater meines Sohnes ist Ghanaer

Beitrag von Laura Marie » 01.12.2016, 21:06

Joy schrieb:
Na ja, schade dass die Teilnehmerin sich nicht mehr gemeldet hat, wie es weitergegangen ist.

Ich hätte auch gern von ihr gelesen, wie es weitergeht.Vielleicht schreibst Du nochmal, wie es weiterging. Ich habe Deine Geschichte still mitgelesen, liebe TE, und fand das toll, dass Du so gute Voraussetzungen hattest, die Situation zu meistern. Das hat mich sehr gefreut. Gern würde ich auch wissen, wie sich das Miteinander als Eltern mit dem doch nicht so von einer AE abhängigen Ghanaer gestaltet.

Laura

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