Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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steckchen
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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von steckchen » 01.10.2011, 09:56

Imene hat geschrieben:
steckchen hat geschrieben:

Integration wäre für mich, daß er mit Dir in die Oper geht, ins Theater, daß er nicht nur in Dönerbuden bei seinesgleichen abhängt, sondern mit Dir in deutsche Restaurants geht, meinetwegen italienische (aber richtige - ohne die penetrante Sahnesaucen), die auch wirklich von Italienern oder Deutschen geführt werden und nicht nur von Arabern oder Türken, die zu faul sind zum Kochen und Euch dann Fertiggerichte aus der Tiefkühlasiette präsentieren. Zur Integration gehört für mich, daß er deutsche Zeitungen liest, deutsche Bücher, daß er deutsche Freunde hat. Daß er mit Weihnachten feiert, sich gewählt deutsch ausdrücken kann und "nischt nur Kanakschprak."
Hallo Steckchen,

bei Deinen Maßstäben an Integration - wie viele Deutsche, gerade auch jüngere Deutsche, sind demnach nicht integriert? Es gibt dcoch total viele Menschen, die nie eine Oper von innen gesehen haben, nicht die FAZ oder die SZ lesen und sich auch nicht gewählt ausdrücken können. Und die grundsätzlich nur JamFM der Kiss hören - und niemals einen deutschschprachigen Titel freiwillig hören würden.

Da hakt es doch dann irgendwo, oder nicht?

Liebe Grüße.

Imene
Hallo Imene,

so eine Antwort habe ich schon erwartet. Natürlich gibt es auch Deutsche, die diesen Standard, den ich hier aufgezeigt habe, nicht erfüllen. Aber sollen wir uns immer nur an der unteren Skala des möglichen orientieren? Sowohl in der Integration als auch in der Liebe? Würdest Du das tun? Das hat ja den betroffenen Frauen zumindest hier im Forum überhaupt kein Glück gebracht in ihren Beziehungen. Und Du wirst mir ja hoffentlich beipflichten, daß das Bild der Integration, was Rauchen, Biertrinken und Fernsehngucken, wie es Mourina von ihrem Kurden gezeichnet hat, wohl überhaupt nichts mit echter Integration zu tun hat.

Es geht auch gar nicht darum, ständig ins Theater zu rennen oder in die Oper, sondern darum, daß der ausländische Partner das der deutschen Partnerin zuliebe tut, genauso wie es viele deutsche männliche Theatermuffel tun, sonst wären die Theatersäle viel leerer und ich hätte dann auch mal eine Karte bekommen, als ich mich mal drum bemühte. :wink: Und der deutsche Partner sollte solche Gefälligkeiten auch aktiv einfordern, denn nur so erkennt er oder sie, ob der Partner auch willig ist, auch mal Kompromisse zu schließen oder ob er nur dann spendabel oder mitgehfreudig ist, wenn es ihm auch selber nützt. Denn an solchen Gefälligkeiten, die dem Gebenden erstmal nichts nützen, erkennt man auch, welchen Wert man in der Partnerschaft wirklich hat. Das gilt auch für Urlaubsziele und materielle Dinge.

Ich finde es übrigens schlimm genug, daß bestimmte Deutsche keine deutsche Musik hören wollen, dabei ist die mittlerweile so vielfältig. Das sagt ja auch etwas über das Selbstbild dieser Deutschen aus, wenn sie das nicht wollen. Das ist nämlich ganz schön negativ. Und für mich gottseidank kein Maßstab.

Wie gesagt, hier geht es mit nicht vordergründig um Oper oder Theater, sondern um das Selbstbewußtsein des deutschen Partners, Befriedigung von Bedürfnissen einzufordern oder zumindestens Akzeptanz und Respekt zu verlangen. Und an dieser Einforderung, die auf einem gesunden Selbstwertgefühl basieren sollte, hapert es wohl bei vielen betroffenen Userinnen hier.

Oder wie es Rena so schön formuliert hat:
RenaII hat geschrieben:Sollte ich ausnahmsweise zu der ganz, ganz seltenen Spezies der Nichtverfolgten gehören, reicht doch auch die Solidarität zu meinem geliebten, deutschen Ehepartner und der dringende, ganz persönliche Wunsch, mit ihm in dessen Land zu leben, weil mir das Heimatland meines Partners so viel liebenswerter erscheint, als mein eigenes, um mich entsprechend schnell, wie o.g. zu integrieren.
Danke Rena, Du konntest es viel besser formulieren. :D

LG
Steckchen
Die Liebe vernachlässigt diejenigen am meisten, die ihrer am meisten bedürfen.
(Madame de Rosemonde im Film: Gefährliche Liebschaften (Regie: Stephen Frears) 1988

steckchen
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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von steckchen » 01.10.2011, 10:03

Mourina hat geschrieben:Heut bin ich allein zu Hause - gewollt.
Bin übrigens krank geschrieben wegen Bindehautentzündung.
ER wollte wie immer heute Abend zu mir kommen. Hab es abgelehnt, sogar sehr schroff.
"Warum bist du so gemein zu mir" heißt es dann.
Und das tut weh, weil ich will zu keinem Menschen gemein sein; aber wäre ich lieb zu Ihm, würde er nie kapieren, dass es aus
ist.
Er hat es auch nie während unseren Trennungsphasen kapiert, weil ich immer wieder schwach wurde, und sagte, dass ich ihn liebe und ich ihm nicht
weh tun will.
Aber heute hab ich eig. schon entschieden, dass ich mein Leben ohne ihn verbringen will.
Ich habe im Moment nicht mal Herzschmerz (was ich aber schon oft wegen ihm hatte) sondern, es tut mir einfach nur leid, diese Beziehung AUFZUGEBEN und ihn traurig zu sehen.
Hallo Mourina,

erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch zu Deiner richtigen Entscheidung:

Hier einige Gegenfragen:
Tat es ihm je leid, Dich traurig zu sehen? Tut es Dir leid, gerade diese Beziehung zu ihm aufzugeben oder nur eine Beziehung an sich? Hast Du jetzt Angst vor dem Alleinsein?
Mourina hat geschrieben:Morgen, ganz plötzlich, erhielt er eine Einladung von einem ehemaligen Arbeitskollegen gesterm, dass dieser morgen Hochzeit feiert (kurdischer TÜRKE)
Als ich fragte, warum der erst einen Tar vor der Hochzeit einlädt, meinte er, der Kollege hätte es schon öfters versucht ihn zu erreichen, aber ist nicht gelungen.
Er fragte, ob wir da morgen gemeinsam hinfahren.
Ich verneinte, wegen zu kurzfristig (keine Kleidung für eine Festlichkeit) und wegen der Bindehautentzündung.

Aber, da ich mich doch an alles klammere, freu ich mich innerlich schon wieder, dass er mich mitnehmen will.
Toll... ich weiß, das bedeutet wohl nichts....?!
Das mit der späten Hochzeitseinladung ist ja wohl ein Witz. Er macht sich nicht die Mühe, dich in längerfristige sichere Planung einzubinden, ist für mich eher eine kurzatmige Panikreaktion, ein Versuch, Dich zurückzugewinnen. Ja, damit kommen sie immer gerne, wenn sonst nichts mehr geht. Aber wer bezahlt das Hochzeitsgeschenk? Ohne hingehen geht ja wohl schlecht. Und dann der Aufwand, wie Du ja wegen dem Kleid selbst bemerkt hast. Also wieder mal nur eine Taktlosigkeit, die es nicht wert ist, daß man der Hochzeit hinterhertrauert.
Mourina hat geschrieben:Warum ich das alles schreibe?
Ich will euch sagen, wie ich innerlich kämpfe. Will ihn trösten, will nicht allein sein, will gemeinsam Arm in Arm einschlafen, und doch bin ich heut allein.
Und mir geht es nicht einmal soooo schlecht... Mir tut es einfach nur leid, einen Mann zu verletzen und nicht JA zu sagen, wenn er bei mir sein will
Tat es ihm denn genauso leid, wenn er Dich verletzt hat? Hat er sich je die Mühe gemacht, Dich wirklich zu verstehen? Ich glaube, Du investierst schon wieder viel zu viele Gedanken und Gefühle in ihn, die er gar nicht wert ist. Weil Du nett sein willst. Aber Nettsein allein wird von solchen Leuten leider nicht respektiert.

Ich wünsche Dir, daß Du stark bleibst.

LG
Steckchen
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RenaII
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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von RenaII » 02.10.2011, 02:34

Hallo Sternchen, Mourina oder wer es lesen mag,

allein leben heißt oftmals auch:

Endlich nicht mehr entsetzlich einsam sein, zu zweien. Denn unverstanden, ungeliebt, gefühlsmäßig und materiell mißbraucht zu werden, ist ganz schlimmes Alleinsein.
Alleinleben heißt, den Tag ganz für sich verplanen zu können, (ein ganz ungeheurer Luxus).
Es heißt, kuscheln, spielen mit den Kindern. Abends, vorm Schlafengehen, Kerze auf dem Tisch, Geschichten erzählen, Tag eines jeden reflektieren, kindliche Probleme lösen.
Es heißt, gemeinsames Kochen und Abendessen mit den Kids genießen , ja, wirklich genießen, essen was WIR mögen!
Es heißt, relaxt, wirklich relaxt, ins Bett gehen, mit einem ganz tollen Buch, nach einem ganz tollen Bad. Ohne das Horchen auf Schritte im Treppenhaus, Warten am Fenster, Hoffnung auf das Geräusch des Schlüssels im Schloß, das so selten kommt. Ohne Anspannung, Wappnung, welche Dramen, Vorwürfe kommen werden.
Es heißt, für sich ganz, ganz persönlich etwas tun, wie: Weiterbildung, (gibt ganz viel Selbstbewußtsein), neues Make-up, neue Frisur, ohne den Gedanken daran, mag ER es. Nein, ICH muß es mögen.
Es heißt, schlendern über den Markt, Flohmarktbesuch, Zoo, Stadtfest, Treffen mit Freunden, Bekannten, Lachen.
Es heißt, die Wohnung komplett umräumen, umstellen, einrichten, mit den Kids verrückte Dekos auf dem Flohmarkt suchen und basteln. Alles wie es MIR und nur MIR und meinen Kindern gefällt.
Es heißt, endlich die giftgrünen Gardinen und den knatschroten Teppich zu kaufen, weil ICH das mag.
Es heißt, hey........ ICH bin ICH, bin ICH, bin ICH!
Alleinleben heißt, ganz, ganz bestimmt auch irgentwann DEN Mann zu treffen, der giftgrüne Gardienen, knatschrote Teppiche und mich rundherum toll findet. Der mir nicht wehtut, mich und die Kids nicht allein läßt, der Verantwortung übernimmt und uns einfach mag. Mag ich mich, mögen mich alle!!!!!!!!
Kurz, Alleinleben kann so richtig was haben. Genieße es...........

Für alle Userinnen, die Angst vor dem Alleinleben haben, möchte ich noch eine kurze Geschichte erzählen:
Ich betreue eine junge Frau, (28 Jahre alt). Mein Mädel ist Rollstuhlfahrerin, schwerstbehindert, gelähmt, auf ständige Hilfe durch Pflegedienst, etc. angewiesen. Nennen wir sie Karin. Karin war, trotz Behinderung, verheiratet und hat sich, nach einjähriger Trennung, vor 4 Wochen scheiden lassen.
Karin ist sehr aktiv, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ihr Mann war eher langsam, phlegmatisch und an ihren Wünschen desinteressiert. Er engte sie ein, verbot ihr Außenkontakte und machte sie sehr stark von sich abhängig. Karin hat mir klipp und klar erklärt, daß es ihr, im Rahmen dieser Ehe, nicht möglich ist, sich weiter zu entwickeln, daß sie es aus diesem Grunde lieber allein versuchen möchte.
Inzwischen arbeitet Karin in einer Telefonzentrale, wird in ihrer knuffigen Wohnung, allein vom Pflegedienst versorgt und morgens zur Arbeit gefahren. Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr viel unternimmt. (Neulich waren beide im Rockkonzert). Übrigens hat sie diesen knatschroten Teppich, (ihre Gardinen sind himmelblau mit großen Sonnenblumen) und von ihrer Lebensfreude profitiere ICH.
Allen Frauen, die da also glauben, Alleinleben sei ja so unendlich schrecklicher, als sich von einem Mann manipulieren und mißbrauchen zu lassen, kann ich Karins Lebenseinstellung nur wärmstens empfehlen.

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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von RenaII » 02.10.2011, 03:22

Liebe Elisa,

auch ich habe mich lange Zeit mit dem Gedanken getragen, in einem anderen Land zu leben. Ich habe es dann doch nicht getan, weil Probleme der Kinder überwogen haben.
Ich habe mich damals auch ganz, ganz intensiv mit der Mentalität meiner eventuell künftigen Heimat beschäftigt. Habe alle Unterlagen hundertmal studiert, habe in jedem Jahr viele Wochen dort verbracht und war bereit, mich vollständig zu integrieren.
Mit leisen Wehmutsgedanken hängt noch immer ein Haustürschlüssel an meinem Bund. Inzwischen ist er nur noch ein Talisman. Und nein, es war kein Beznessland und nein, es hat kein Mann eine Rolle gespielt. Starthilfen wären ein guter Job, meine beste Freundin und eine sorgfältige Vorbereitung gewesen. Ich bin da sehr pragmatisch.
Heute hat sich meine Perspektive verschoben und eigentlich ist es sehr gut so, wie es ist. Ich wäre ja nicht gegangen, weil ich meine Heimat nicht schätze ..... Ich wäre gegangen, weil ich dieses Land sehr liebe, die Weite, die Unabhängigkeit, die traumhafte Vielfältigkeit der Landschaft und vieles mehr. Heute weiß ich, daß man Landschaft nicht essen kann, daß die freie Wahl der medizinischen Versorgung unendlich wichtig ist. Weiß, daß eine soziale Hängematte, so oft angeprangert und kritisiert, doch in wenigen Ländern so ausgeprägt ist, wie hier.

Dir einen lieben Gruß und für künftige Entscheidungen das richtige Gespür. Ich lese deine einfühlsamen Beiträge, schon lange, sehr gerne.
Rena

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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von Elisa » 02.10.2011, 08:53

Hallo Rena,

ja man kann mit einem anderen Menschen sehr einsam sein.

Es geht noch nicht mal so sehr darum, dass man sich nicht ausleben kann. Aber schon morgens am Frühstückstisch sitzen, der einen nicht mit Wohlwollen ansieht, in dessen Beisein man nicht sich selbst sein kann, wo man bestimmte Themen umschiffen muss, wo man nicht weiss, ob das 'Guten Morgen' überhaupt erwünscht ist, das kann sehr einsam machen.

Egal ob das ein Mann, eine Freundin oder sonst wer ist.

Sobald man sich in Gegenwart eines Menschen nicht mehr frei fühlt, überlegen muss, wie man sich verhält, sollte man sich trennen.

Und zurück zu Mourina: Wenn man soviel hinterfragen muss, dann stimmt was nicht. Mourina, tue Dir das nicht weiter an.

LG Elisa

steckchen
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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von steckchen » 02.10.2011, 08:58

Blume hat geschrieben:
Imene hat geschrieben: Hallo Steckchen,

bei Deinen Maßstäben an Integration - wie viele Deutsche, gerade auch jüngere Deutsche, sind demnach nicht integriert? Es gibt dcoch total viele Menschen, die nie eine Oper von innen gesehen haben, nicht die FAZ oder die SZ lesen und sich auch nicht gewählt ausdrücken können. Und die grundsätzlich nur JamFM der Kiss hören - und niemals einen deutschschprachigen Titel freiwillig hören würden.

Da hakt es doch dann irgendwo, oder nicht?

Liebe Grüße.

Imene
Ich bin da ganz bei Imene. Integration läßt sich aus meiner Sicht nicht am Besuch der Oper messen. Und ich kenne einige, die gehen in keine Oper und sind trotzdem nicht untere Bildungsschicht. Diese Sichtweise ist zu einfach.
Hallo Clara,

hast Du meinen Beitrag und den von RenaII weiter unten zu diesem Thema gelesen? Dann hättest Du gemerkt daß ich es mir nicht so einfach mache. Es geht ja hier nicht um Oper, sondern darum, dem Partner zuliebe was zu machen.

LG
Steckchen
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(Madame de Rosemonde im Film: Gefährliche Liebschaften (Regie: Stephen Frears) 1988

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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von Mourina » 14.08.2014, 21:48

Hallo!
Ich wollt mich wieder mal melden.
Ich lese immer noch interessiert auf eurer Seite.
Mittlerweile bin ich schon lang von "meinem" Kurden getrennt (Herbst 2011) und hab auch schon
eine längere Beziehung mit einem Deutschen. Neben den üblichen kleinen Alltagsproblemchen
ist es so herrlich unkompliziert und völlig ohne irgendwelche Spielchen oder Lügen.
"Mein" Kurde meldet sich immer noch! Er liebe mich immer noch und ich fehle ihm so sehr.
Krank oder?
Da er mit meinem Schwager noch in Kontakt ist bekomme ich immer wieder mal was von ihm mit.

Wenn ich hier meine alten Posts durchlese, kann ich nur Kopf schütteln!

Wollte mich nur melden und euch danke sagen: mir gehts gut.

Bina62
Beiträge: 282
Registriert: 21.01.2012, 17:08

Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von Bina62 » 14.08.2014, 22:45

Schön von Dir zu hören,Genieße Dein Neues Leben.Alles Gute.Lg.Bina

AJasker45
Beiträge: 1
Registriert: 10.04.2016, 21:55

Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von AJasker45 » 11.04.2016, 17:25

Ich war 5 Monate mit einem Iraker zusammen. Er hat fast bei mir und meiner Mutter gewohnt. Am Anfang wo ich mit ihm zusammen war habe ich mich eigentlich noch recht wohlgefühlt. Die ersten zwei Monate war noch alles in Ordnung. Er hat mir viel geschenkt zum Beispiel Blumen, ein Ring zu Weihnachten. Anfang dieses Jahres fing er an mich zu schlagen und mich als dumm zu bezeichnen. Er hat auch öfters unanständige Frau zu mir gesagt ohne Grund. Wahrscheinlich bin ich ihm langweilig geworden oder unsere deutsche Mentalität hat ihm nicht gefallen. Er hat den ganzen Tag im Bett gelegen, und sich bedienen lassen. Ich war sozusagen die Hotelfachfrau für alles. Ich war soweit das ich alles gemacht habe was er gesagt hat weil ich war so fixiert auf diesen und keiner konnte mir helfen. Wieso musste es soweit mit mir kommen? Wieso hab ich mich so unterkriegen lassen von ihm?
Ich freue mich wenn ihr mir antwortet.

Anaba
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Re: Mein Fall - Beziehung mit einem Kurden

Beitrag von Anaba » 11.04.2016, 17:46

Hallo AJasker,

willkommen im Namen des Teams 1001 Geschichte.
Wir wünschen dir einen guten Austausch.

Ich würde dir gern einen eigenen Thread eröffnen.
Denn hier ist ein älterer Thread einer anderen Userin.
Welchen Titel soll der Thread haben? Hast du einen Wunsch?
Liebe Grüße
Anaba

Administratorin
anaba@1001Geschichte.de

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zu befinden und laut zu sagen: Nein
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