Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Darinka
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 12:08

Mignon hat geschrieben: Ich schaue mir in fremden Ländern an, wie sich Einheimische meines Geschlechtes und Alters, die auch meiner sozialen Schicht angehören, verhalten. Das ist dann die Richtschnur. Man muss das nicht 100% kopieren, aber man weiß dann, was als angemessen betrachtet wird, und bekommt ein Gefühl dafür, wie stark abweichendes Verhalten ankommt.
Machst Du das in jedem Land, in dem Du mal 1 oder 2 Wochen Urlaub machen möchtest? Wäre doch kaum durchführbar. Das ist für mich ein Verhalten für Leute, die sich länger dort aufhalten (z.B. aus beruflichen oder anderen Gründen).

LG Darinka
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Thelmalouis
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Thelmalouis » 24.07.2015, 12:09

Hallo Mignon,

das mit dem Taxifahrer ist vielleicht nicht das beste Beispiel.

Ich rede von Fällen, bei denen der Bezzi schon eine "vertrauensvolle" Beziehung zur Betroffenen aufgebaut hat. Sie kennt vielleicht schon die Familie, etc..
Und ich rede auch von so was. Gibt es hier bei den wahren Geschichten nicht auch ein Fall, wo zwei Frauen einen Hilfsfond für angeblich kranke Kinder eingerichtet haben, was sich im Nachhinein natürlich als Fake herausgestellt hat? An dem Geld habe sich dann andere bereichert. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, keine der Frauen hatte eine sexuelle Beziehung zu den Bezzis.
So eine wahre Geschichte in der Art habe ich schon gelesen, weiß nur nicht mehr, ob dies hier war.
Gruß Thelmalouis

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Darinka
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 12:18

Mignon hat geschrieben:Liebe Thelmalouise,

was glaubst du, was ein seriöser pakistanischer Mann macht, der in einer Notsituation ist und dringend Geld braucht?

Mit seinem Arbeitgeber über einen Vorschuss sprechen? Ja, hat auch Aussicht auf Erfolg.
Seine Brüder zusammentrommeln und sie um Hilfe bitten? Ja, dafür sind Familien da.
Die weitläufigere Familie um Hilfe bitten? Ja, ist üblich.
Kollegen von seiner Not erzählen, in der Hoffnung, dass sie für ihn sammeln? Kommt vor.
Den Imam, das Dorf, die Nachbarschaft fragen? Eventuell.
Eine wildfremde Frau ansprechen? Never ever!!!

Und irgendwie sagt uns doch auch unser Gefühl, dass da irgend etwas nicht stimmt. Oder?
Das Taxifahrer Beispiel ist sicher nicht das geeigneteste. Denn letztlich ist das auch gar KEIN Bezness, sondern Bettelei. Wir reden hier aber über. Bei Bezness werden erst (vermeintliche) Beziehungen aufgebaut. Bei uns ist es normal sich in einer Partnerschaft auch mal zwischen Mann und Frau zu helfen. Viele wissen nicht, dass genau das in der anderen Kultur eben NICHT normal ist. Deshalb sind Deine Zeilen durchaus wichtig. Aber bei Bezness wird doch keine wildfremde Frau nach Geld gefragt, es ist der Partner oder zukünftige Mann. Und oft wird nichteinmal direkt gefragt, sondern oft einfach geschickt indirekt die Hilfsbereitschaft angesprochen. Kenntnis über die Normalitäten der anderen Kultur würden hier einigen die Augen öffnen. Das fehlt leider zu oft.

LG Darinka
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Amenta
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Amenta » 24.07.2015, 13:04

Hallo an alle,

vielen Dank für Eure Beiträge.
Den Imam, das Dorf, die Nachbarschaft fragen? Eventuell.
Eine wildfremde Frau ansprechen? Never ever!!!

Und irgendwie sagt uns doch auch unser Gefühl, dass da irgend etwas nicht stimmt. Oder?
Ja er hat mich schon angesprochen, aber nicht nach Geld gefragt. Ich sehe das eher so wie ein Anfang zum BezNess. Habe ja auch typisch deutsch touristisch reagiert. Sehr freundlich und dann gingen mir halt die Hormone durch und klar hat er den Kontakt gehalten und geliebäugelt, Sex für lau, die Olle ist verknallt, da wäre er ja auch blöd, wenn er keinen Kontakt hält. Hätte ich den Kontakt nicht abgebrochen, hätte er später ein BezNess Verhältnis aufbauen können. Und dann wäre der Albtraum losgegangen.

Wenn man im Urlaub ist, die Sonne scheint und den Alltag vergisst, dann ist auch oft der Verstand weg und die lieben lächelnden, aufmerksamen Angestellten und Beachboys haben leichtes Spiel. Wenn dann eine emotional ausgehungerte Deutsch kommt, dann ist es für die Bezzis ganz leicht, eine Beziehung aufzubauen und schon schnappt die Falle zu. Was man in Deutschland nie ernst nehmen würde, schaukelt die Gefühle dann noch hoch wenn Carameläuglein tolle Sätze wie "Honey, plz plz, love u so much" sagt. Die Gehirnwäsche der Hormone. Dann noch ein großes Herz und die Dauerbeschallung der Medien und wir müssen immer nett und hilfsbereit sein... und ja, in unserem Kulturkreis zahlt die Frau auch mal... in deren Kultur allerdings NICHT.

Im normalen, nicht verliebten Zustand sieht man sich die Gepflogenheiten der Einheimischen sicherlich besser an. Du hast lange in Pakistan gelebt und hast deshalb einen sehr guten Blick für das Land. Aber eine Touristin ist leicht Beute und ich weiss ich bin zu gutgläubig und ja, mehr Abgrenzung täte mir gut. Zu kumpelhaft - no respect. Da ist was dran, denn das Rollenverhalten ist wirklich ein anderes und sehr viel geregelter als in Deutschland. Das muss ich mir deutlich vor Augen führen.

Das Beispiel mit dem türkischen Taxifahrer.. Mir hat ein Komilitone, Türke, folgendes erklärt. Wenn Türken Deutsch sprechen, und Deutsche etwas Türkisch, werden die Türken strahlen. Also hat er uns beigebracht wie man Türkisch einen Döner bestellt. Meine Döner hatten dann extra viel Fleisch drin und ja, die Türken haben gestrahlt wie der hellste Sonnenschein.

Liebe Grüße
Amenta

Ponyhof
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Ponyhof » 24.07.2015, 14:04

Ich glaube, das Beispiel mit dem Taxifahrer und dem "Einheimische=Richtschnur" war als Beispiel für interkulturelle Kompetenz gewählt. Kein Urlauber kann das in den 2 Wochen alles lernen- muss er auch nicht. Auch ich habe gegenüber Touristen hier in Deutschland Verständnis, und erwarte nicht, dass die alles "richtig" machen. Nur: Tourismus und Partnersuche (bzw. Partnerschaft nicht abblocken) sind zwei verschiedene Dinge. Ich meine damit, wenn man eine Partnerschaft startet oder auch nur "tiefer" herumflirtet wäre es wichtig, die örtlichen Spielregeln zu kennen- und die kann man im Notfall auch noch abends mal im Hotelzimmer googlen.

Ich möchte aber keinesfalls den Beznessopfern die Schuld geben- die Übergriffe gehen in den weitaus meisten Fällen vom Personal aus, indem einfach die Grenzen zwischen Dienstleistungsfreundlichkeit und "Anmache" übertreten werden. Zumal sich die entsprechenden Täter ja auch noch als besonders "westlich", "fortschrittlich" und "locker eingestellt" geben, und man gerade in einem internationalen Hotel als zahlender Gast sowohl Respekt als auch interkulturelle Kompetenz seitens des Personals erwarten kann. Es ist einfach ein Zeichen von Professionalität, dass ein internationales Hotel auch mit den Gepflogenheiten internationaler Gäste vorurteilsfrei umgehen kann. Sprich: Die Dame am Pool hat keinen Badeanzug an, weil sie dem Hotelangestellten "halbnackt imponieren will", sondern weil das in ihrer Kultur ein sozial akzeptiertes Kleidungsstück für Poolbesuche ist. Sie ist daher auch keine "unanständige Frau". Diese kulturelle Kompetenz seitens des Personals kann ich als Urlauber -eigentlich- erwarten, zumindest in den Touristenhochburgen.

Im Gegenzug sollte mir natürlich bewusst sein, dass es im "Hinterland" ganz anders aussehen wird, und dass ich als Tourist -sofern ich ich nicht die ganze Zeit in meiner All-inklusive-Bettenburg einigeln will- gut damit fahre, mich ein bisschen über die Kultur zu informieren. Spätestens wenn sich ein persönlicher Kontakt anbahnt.

Leider werden uns in den Medien noch die windigsten Kerle als "edle Wilde" präsentiert, und Kritik an gewissen Religionen und Weltbildern als "rassistische Vorurteile" abgetan, und genau solche persönlichen Kontakte zur "Horizonterweiterung" schöngeredet. Insofern werden seit Jahren die Leute dazu erzogen, jegliche kulturelle Zumutung noch als Bereicherung zu empfinden- das eigene Bauchgefühl, die eigenen Grenzen, die eigene Kultur und Befindlichkeit wird niedergebrüllt. Interkulturelle Kompetenz wird dann als absolute naive Offenheit verstanden, und keiner kann sich vorstellen, dass wir "ach so lieben, harmlosen" Europäer als perfekte Opfer herhalten können. Die "edlen Wilden" sind nämlich keine Rohdiamanten, die nur auf unsere Beglückung und unsere Bildungsangebote und unseren interkulturellen Stuhlkreis mit "Trommeln gegen den Klimawandel" warten, sondern willensstarke, erwachsene Menschen, die auch unsere sozialpädagogische "Diskussionskultur" und "Problembesprechung" nicht einzuordnen wissen und auch nicht brauchen, weil deren Lebenswirklichkeit ganz anders aussieht als die orientalische Romantik, die beim gemeinsamen Falafelbacken im Duft der Räucherstäbchen im Kirchencafe aufkommt.

Mir hat noch keiner erklären können, warum Kritik am Christentum ein Zeichen von aufgeklärtem, fortschrittlichen Denken ist und Kritik am Islam ein Zeichen von hohlbirnigem Rassismus. Ebensowenig verstehe ich, dass die Parteien, die sich am meisten für Frauenrechte (Entschuldigung: Recht(innen)) einsetzen den Islam so hofieren. Aber da fehlt mir die interkulturelle Kompetenz, um mal wieder zum Thema zurückzukehren.

Amenta
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Amenta » 24.07.2015, 14:13

Hallo Ponyhof,

Ein klasse Beitrag! Du triffst den Nagel auf den Kopf! Ich kann mich dem nur voll und ganz anschließen.

Vielen Dank!

nabila
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von nabila » 24.07.2015, 16:08

hallo,

voll + ganz bin ich konform mit Mignon.

Und, liebe Amenta, Deine Prof. ist in ihrer Naivität schon 'ne Knall-erbse (sorry). Sprache unterrichten, schön und gut. Aber kulturelles Wissen

kann nur unterrichtet werden von Kennern / Insidern. Ich würd mich schämen, mit so einem Halb-Wissen Studenten loszuschicken.

Ach, wir sind ja soo interessiert, und soo multi-kulti , soo gut erzogen höflich. Da vergessen wir schnell mal, dass andere Länder andere Sitten haben.

In z.B. nahezu jedem Reiseprospekt wird hingewiesen auf Unterschiede, auf angemessene Kleidung, auf andere Moralvorstellungen usw. Das ist KEIN

Wahrnehmungsproblem > das sind reale Unterschiede !!!

Meine persönliche Einstellung wird doch schon torpediert von Hotelpersonal einer intern.Hotelkette, welches aus genau dem von Ponyhof erwähnten

Hinterland rekrutiert wird, mit z.B. all deren Vorurteilen und dann folgenden Übertritten/Übergriffen. DEREN Reizüberflutungen und deren Gier

nach >will ich auch< kann ich als Gast nur durch distanzierte Höflichkeit begegnen. NEIN, ich gebe nicht Bezness-Opfern die Schuld, die Frage nach

eigenen Anteilen sollte aber gestattet sein. Erst recht, sobald ich den Rettungsschirm Hotel verlasse und auf eigene Faust im Land etwas unternehmen

möchte. Da muss ich m.E. mich ZWINGEND informieren. In ein Taxi z.B. steigt frau dort HINTEN ein, schaut während der Fahrt unansprechbar und

gelangweilt aus dem Fenster, reicht nach Fahrtende das Geld von draußen zum Fenster herein dem Fahrer zu, dreht sich um und geht.

Und von diesen Situationen gibt es viele, wo durch Unkenntnis mit Anlauf eine Landung mit beiden Füßen im Fettnapf möglich ist.


Liebe Grüße ♥


P.S. es heißt D a F = Deutsch als Fremdsprache

Amenta
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Amenta » 24.07.2015, 16:52

Hallo Nabila,

vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ach, wir sind ja soo interessiert, und soo multi-kulti , soo gut erzogen höflich.
und kommunikativ.

Genau das wurde uns beigebracht.
Da vergessen wir schnell mal, dass andere Länder andere Sitten haben.
Stimmt, weil wir ja von unserer deutschen Sichtweise denken.
KEIN Wahrnehmungsproblem > das sind reale Unterschiede !!!
und ich gehe die Sache zu deutsch an, lächle Hotelpersonal immer an und lasse mich in eine Kommunikation verwickeln um zu zeigen, wie aufgeschlossen und interessiert wir Deutschen doch sind... auch zu Leuten aus dem Hinterland...
In ein Taxi z.B. steigt frau dort HINTEN ein, schaut während der Fahrt unansprechbar und gelangweilt aus dem Fenster, reicht nach Fahrtende das Geld von draußen zum Fenster herein dem Fahrer zu, dreht sich um und geht.
Werde ich das nächste Mal so tun.

Mir fällt auf, dass ich in einigen Ländern also schon in böse Fettnäpfchen getreten bin, vor allem auch was den Status angeht.

Liebe Grüße
Amenta

P.S. Ich wollte eigentlich DiDaZ schreiben, aber wer kennt schon Didaktik des Deutschen als Zweitsprache.

Thelmalouis
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Thelmalouis » 24.07.2015, 17:26

Amenta hat geschrieben:und ich gehe die Sache zu deutsch an, lächle Hotelpersonal immer an und lasse mich in eine Kommunikation verwickeln um zu zeigen, wie aufgeschlossen und interessiert wir Deutschen doch sind... auch zu Leuten aus dem Hinterland...
Das hat wohl eher was mit einer gewissen und zum Teil auch anerzogenen Höflichkeit zu tun und mehr nicht. Man gibt sich / ist freundlich, will sympathisch und weltoffen rüber kommen, schließlich ist man ja Gast in einem Land und will auch das Gefühl haben willkommen zu sein, zumindest geht es mir so. Aber leider wird dies dann falsch interpretiert.

Natürlich kann das Hotelpersonal mich willkommen heißen, freundlich sein und dabei eine gewisse Distanz bewahren. Dies sollte man erwarten können.
Gruß Thelmalouis

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Darinka
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 17:47

Mir gehen hier 2 Sachen zu sehr durcheinander. Für mich ist das Eine: „Wie benehme ich mich angemessen in einem Gastland“ und wo ist hier der Maßstab. Und das Andere (eher in Bezug auf Bezness): „Was sind Fehler, die zu einer Fehleinschätzung des Gegenübers bzw. der Beziehung führen.“ Das ist für mich nicht dasselbe.

Europäisches Verhalten, dass nicht mit arabischen übereinstimmt, ist keine Aufforderung oder Entschuldigung für Betrug, Belügen, 2-beinigen AEs usw. Ein anständiger ehrbarer Mensch würde das auch bei Fehlverhalten eines internationalen Gastes nicht machen. Punkt aus.
Da muss ich auch nicht wissen, dass ich das Geld von außen ins Taxi reichen soll. Solche Details muss man mMn für einen Urlaub nicht wissen. Personal, dass internationales Publikum betreut, sollte klar sein, dass in anderen Länder Dinge anders gehandhabt werden und nicht daraus etwas Unanständiges/ Herabwürdigendes schlussfolgern. Solches Personal ist falsch im Job. Und gutes Personal, dass oft mit Gästen aus dem gleichen Land zu tun hat, weiß auch (zumindest im groben) um die anderen Gepflogenheiten der Gäste und dreht einem Gast daraus keinen Strick. Das ist letztlich eine Charakterfrage...
Richtig finde ich die Aussage, dass man als Gast darauf achten sollte komisches Verhalten seitens des Personals nicht zu tolerieren. Sofern man es denn erkennt...

Als Beispiel zur Diskussion bringe ich auch hier nochmal Folgendes als Denkanregung: Es gibt Menschen die der Meinung sind, dass vergewaltigte Frauen einen Anteil daran haben, weil z.B. der Rock zu kurz oder der Lippenstift zu rot war... :shock: :twisted:

Meine Meinung: Ein Fehlverhalten nach Maßstab der einheimischen Gepflogenheiten ist KEINE Aufforderung oder gar Rechtfertigung Jemand anderem SCHADEN zu zufügen. Egal wie sehr daneben sich Jemand (nach welchem Maßstab auch immer) benimmt.

Was ein viel größeres Problem ist, ist doch ein Thema, über das sich kein normaler Urlauber vorher informiert. Kaum ein Urlauber fährt doch in ein fremdes Land und hat dort vor einen einheimischen Partner kennenzulernen. Vorabinfos zu Partnerschafts- / Eheanbahnungsverhalten holt sich doch da Keiner ein. Wozu auch?
Allerdings sollte das aber spätestens dann zum Pflichtprogramm gehören, wenn dann Jemand urlaubsbedingt eine Beziehung mit Jemand aus einer anderen Kultur anfängt. Und das machen viele nicht und haben dann auch gar keine Anhaltspunkte, um was für eine Beziehung es sich handelt. Und dann nimmt alles seinen Lauf. Hier liegt doch mMn oft der Fehler / das Versäumnis seitens des Betroffenen. Die Fehleinschätzung des Verhaltens des Gegenübers führt zur Fehleinschätzung der Beziehung. Und trotzdem gehört zu Bezness kriminelle Energie seitens des Betrügers. Es gehört der Vorsatz dazu, Jemanden zu betrügen und zu belügen.

Und die Diskussion vergisst bisher auch das Thema, dass Bezness auch hier vor der Tür mitten in Europa durchgeführt wird. Und da kann nicht der Verhaltensmaßstab sein, wie sich Frauen in den Heimatländern von Migranten zu verhalten haben. Das sollte man bei Überlegungen zur Thematik nicht aus den Augen verlieren.

LG Darinka
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leva
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von leva » 24.07.2015, 17:52

Mignon hat geschrieben:Liebe Thelmalouise,

was glaubst du, was ein seriöser pakistanischer Mann macht, der in einer Notsituation ist und dringend Geld braucht?

Mit seinem Arbeitgeber über einen Vorschuss sprechen? Ja, hat auch Aussicht auf Erfolg.
Seine Brüder zusammentrommeln und sie um Hilfe bitten? Ja, dafür sind Familien da.
Die weitläufigere Familie um Hilfe bitten? Ja, ist üblich.
Kollegen von seiner Not erzählen, in der Hoffnung, dass sie für ihn sammeln? Kommt vor.
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Und irgendwie sagt uns doch auch unser Gefühl, dass da irgend etwas nicht stimmt. Oder?
Da schliese ich mich an.
Kein Mann in arabischen,asiatischen Laendern wuerde seine (Ehe) Frau/Freundinn anhauen,um i-welche Rechnungen zu begleichen.Das wird innerhalb der Familie /Vorschuss geregelt.
Da D/EU)Frauen oft denken,sich mit Zahlungen besonders beliebt/gebraucht zu machen ist das eine grosse Stolperfalle.

Wenn er keine Kohle hat,sollte frau immer von einer "Beziehung" mit Maennern aus gewissen Laendern absehen.

Was haette wohl der Pakistani Freund der TE gemacht,wenn ihm zu Ohren gekommen waere,dass seine Schwester o Tochter sich so benimmt.?!

Ich lebe in den USA und es gibt hier eine grosse Paki/Inder/Chinesen Community,alle im IT Bereich.
Auch hier koennen die Toechter nicht machen was sie wollen.....

nabila
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von nabila » 24.07.2015, 18:07

hallo,

bedauerlicherwweise teile ich Darinkas Argumentation nicht.

Sie schreibt :
.......Europäisches Verhalten, dass nicht mit arabischen übereinstimmt, ist keine Aufforderung oder Entschuldigung für Betrug, Belügen, 2-beinigen

AEs usw. Ein anständiger ehrbarer Mensch würde das auch bei Fehlverhalten eines internationalen Gastes nicht machen..........


Das ist es doch, wo unterschiedliche Denkweisen aufeinander knallen, nämlich die arabische auf die europäische. Aus Deiner europ. Sicht hast Du wohl Recht.

Trotzdem haben die Menschen DORT eine andere Sicht auf die Dinge. Und das muss mir als Tourist bewusst sein. Ja, könnte mir auch am Buckel lang rutschen

da ich ja ohnehin in z.B. 2 Wochen wieder weg bin. Aber ab da, wo ich mich PRIVAT auf was auch immer einlasse, muss mir auch bewusst sein, dass ich

mich auf fremdem Terrain mit fremden Kultur-/Moral-/Lebensanschauungen befinde. Für mich heißt das, ab da wo Gefühle/Herz dabei sind, muss ich nicht

aus einer z.B. Ankuscheltaktik heraus Logik/Verstand irgendwo abgeben. Da könnte ich auch eventuell z.B. Wahrnehmungsprobleme bei mir sehen, müsste aber

die Realität zur Kenntnis nehmen. Daran komme ich nicht vorbei. Denn DORT setze ich durch meinen Habitus, meine Fehler, wie auch immer > bei den

Menschen aus anderer Kultur Ansatzpunkte oder eben nicht --- egal ob mir das passt, ob ich das will oder nicht.


Liebe Grüße ♥

Darinka
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 18:36

nabila hat geschrieben:bedauerlicherwweise teile ich Darinkas Argumentation nicht.
...
Trotzdem haben die Menschen DORT eine andere Sicht auf die Dinge. Und das muss mir als Tourist bewusst sein. Ja, könnte mir auch am Buckel lang rutschen
da ich ja ohnehin in z.B. 2 Wochen wieder weg bin. Aber ab da, wo ich mich PRIVAT auf was auch immer einlasse, muss mir auch bewusst sein, dass ich
mich auf fremdem Terrain mit fremden Kultur-/Moral-/Lebensanschauungen befinde.
Liebe nabila,

bitte lies nochmal genau was ich in dem Beitrag geschrieben habe. Denn wir stimmen in dem was Du geschrieben hast (siehe Deine Zeilen oben) ganz GENAU überein. Genau das habe ich doch auch geschrieben. Kommunikation scheint oft eine sehr schwere Sache....

LG Darinka

PS: Bitte sei so nett und kommuniziere MIT mir und nicht über mich in der 3. Person. Das finde ich unhöflich - zu mal offensichtlich ist, dass ich mich hier an der Diskussion aktiv beteilige. Danke.
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nabila
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von nabila » 24.07.2015, 19:14

hallo,

stand da auch vorher--- dann kam Thelmas Beitrag -- und da musste ich das "DU" im Edit korrigieren.

Ich lese immer genau und bin meistens nett, finde es aber müßig über jeden Punkt und jedes Komma was zu schreiben,

was Du, liiiiebe Darinka, bitte verstehen magst.


Liebe Grüße ♥

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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 19:36

nabila hat geschrieben:stand da auch vorher--- dann kam Thelmas Beitrag -- und da musste ich das "DU" im Edit korrigieren.
Ich lese immer genau und bin meistens nett, finde es aber müßig über jeden Punkt und jedes Komma was zu schreiben,
was Du, liiiiebe Darinka, bitte verstehen magst.
Liebe nabila,

es ging nicht um Punkt oder Komma, sondern um eine der Kernaussagen in meinem Beitrag, den Du als vermeintlich gegenteilig zu Deiner Aussage dargestellt hast. In meinem Beitrag stand auch folgendes:
Darinka hat geschrieben:Allerdings sollte das aber spätestens dann zum Pflichtprogramm gehören, wenn dann Jemand urlaubsbedingt eine Beziehung mit Jemand aus einer anderen Kultur anfängt. Und das machen viele nicht und haben dann auch gar keine Anhaltspunkte, um was für eine Beziehung es sich handelt. Und dann nimmt alles seinen Lauf. Hier liegt doch mMn oft der Fehler / das Versäumnis seitens des Betroffenen. Die Fehleinschätzung des Verhaltens des Gegenübers führt zur Fehleinschätzung der Beziehung.

Das meinte genau DAS was auch Du geschrieben hast. Ich sehe da keinen grundsätzlichen Meinungsunterschied. Aber macht nix, passiert halt auch mal, dass man aneinander vorbei redet oder missverstanden wird.

Weil ein Beitrag dazwischen ist, musst Du über mich in der 3. Person reden? :shock: Du könntest mich doch z.B. einfach mit "Hallo Darinka" ansprechen... :wink:

LG Darinka
Zuletzt geändert von Darinka am 24.07.2015, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von nabila » 24.07.2015, 19:40

hallo,

darf ich das auch machen, wie ich möchte ? Auf Oberlehrer können viele nicht so recht. Und substanziell wichtig ist das zum Thema m.E. auch nicht.

Da finde ich persönliche Animositäten eher hinderlich. Sei doch so gut bitte und versteh das und wir kehren zum Thema zurück. Lieben Dank.


Liebe Grüße ♥
Zuletzt geändert von nabila am 24.07.2015, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.

Mignon
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Mignon » 24.07.2015, 19:47

Machst Du das in jedem Land, in dem Du mal 1 oder 2 Wochen Urlaub machen möchtest? Wäre doch kaum durchführbar. Das ist für mich ein Verhalten für Leute, die sich länger dort aufhalten (z.B. aus beruflichen oder anderen Gründen).


Ich mache meist Urlaub in Bayern oder in Italien. Da komme ich interkulturell gut klar :wink: Ansonsten: Wenn man in ein wirklich fremdes Land fährt, sollte man sich schon ein wenig über die Kultur Gedanken machen. Oft würde es aber auch schon reichen, wenn man sich einfach so verhalten würde, wie in einem Restaurant in Deutschland. (D.h. z.B. bei Liebeserklärungen und Geschenken vonseiten des Kellners mit Befremden reagieren statt sich geschmeichelt zu fühlen.) Und dann mal den einen oder anderen Abend in einem Nicht-Touri-Lokal verbringen und schauen, wie sich die "normalen" Einheimischen, die nicht im Tourismus arbeiten, verhalten. Das All-Inclusive-Ghetto ist sowieso nur eine Scheinwelt.

Vielleicht dazu noch ein, zwei Anmerkungen: Das mit dem "freundlichen Lächeln" ist tückisch. Ich selbst kann es mir einfach nicht abgewöhnen, weiß aber, dass es dem Ruf einer Frau nicht gerade gut bekommt, wenn sie fremde Männer anlächelt. Die Anrede "Sir" oder "Madam" wird eigentlich immer nur von unten nach oben benutzt. D.h. Hotelpersonal spricht den Gast normalerweise so an. Umgekehrt als Gast Hotelmitarbeiter mit "Sir" oder "Madam" anzusprechen, klingt für mich ziemlich schräg. Und auf gar keinen Fall, sollte man sich von Hotelpersonal beim Vornamen ansprechen lassen. Geht gar nicht. Wir Deutschen kennen in der Anrede kein Oben und Unten, deshalb suchen wir immer nach Lösungen die "gleichberechtigt" sind. Wirkt auf die Einheimischen in den Bezness-Urlaubsländern aber seltsam. (In den USA oder Australien ist das ggf. wieder anders.)
Dass TouristInnen schuld sind, wenn sie gebeznesst werden? Oder habe ich das falsch verstanden?

Nein, ich wollte nicht sagen, dass TouristInnen "schuld" sind, wenn sie betrogen werden, ebensowenig wie die vergewaltigte Frau an der Vergewaltigung "selbst schuld" ist. So etwas wäre zynisch. Es geht mir darum, dass Situationen und zwischenmenschliche Beziehungen falsch eingeschätzt werden, und der Beznesser auf dieser Grundlage überhaupt erst die Möglichkeit hat, sein Geschäft zu betreiben. Dabei fangen die Missverständnisse meines Erachtens eben schon an, bevor sich eine (falsche) Romanze entwickelt. Das ist mein Punkt.
"Honey, plz plz, love u so much"
Amenta, bitte, bitte, sei dir deines eigenen Wertes bewusst und gestatte es niemandem, dich mit solch billigen Sprüchen zu manipulieren.
Vorabinfos zu Partnerschafts- / Eheanbahnungsverhalten holt sich doch da Keiner ein. Wozu auch?
Allerdings sollte das aber spätestens dann zum Pflichtprogramm gehören, wenn dann Jemand urlaubsbedingt eine Beziehung mit Jemand aus einer anderen Kultur anfängt.
Liebe Darinka, ich glaube, hier liegt das grundsätzliche Missverständnis. Es wird hier oft so getan, als ginge es darum, aufzupassen, dass der interkulturelle Urlaubslover kein Beznesser ist. Ich behaupte: Frauen sollten sich die Vorstellung, in einem Touristenhotel unter den Hotelangestellten einen Partner zu finden, der sie als Person liebt und achtet, von vornherein abschminken. Das ist meines Erachtens aus den immer wieder genannten Gründen überhaupt nicht möglich. Reiner Sex ist drin, gegen Geld etc, oder auch nur weil der Mann sonst keine Gelegenheit hat. Wer will, kann das machen, muss aber wissen, dass die willige (und ggf. spendable) Touristin dafür verachtet wird. Deshalb: Wer sich im Urlaub verlieben möchte, dem empfehle ich organisierte Radtouren, Bildungsreisen oder irgendwas, was die Teilnehmer einander näherbringt. Und wer nunmal auf den "orientalischen" Männertyp abfährt: Schaut euch, falls ihr studiert, an eurer Uni um, geht ins Kino, wenn Filme aus dem entsprechenden Land gezeigt werden etc. Da lernt ihr eventuell arabische / pakistanische / türkische / iranische Männer kennen, die wirklich was auf dem Kasten haben, die deutsche Kultur kennen und ihr Smartphone selbst bezahlen können.
Es ist einfach ein Zeichen von Professionalität, dass ein internationales Hotel auch mit den Gepflogenheiten internationaler Gäste vorurteilsfrei umgehen kann. Sprich: Die Dame am Pool hat keinen Badeanzug an, weil sie dem Hotelangestellten "halbnackt imponieren will", sondern weil das in ihrer Kultur ein sozial akzeptiertes Kleidungsstück für Poolbesuche ist. Sie ist daher auch keine "unanständige Frau". Diese kulturelle Kompetenz seitens des Personals kann ich als Urlauber -eigentlich- erwarten, zumindest in den Touristenhochburgen.
Ponyhof, ich fürchte, das ist Wunschdenken. Toleranz gegenüber Menschen mit anderen Wertvorstellungen ist etwas sehr Schwieriges - auch für uns. In den Ländern, über die wir sprechen, kommt hinzu, dass der Islam auch bei großzügiger Auslegung bestimmte Dinge verbietet. Und das ist für einen Muslim nicht eine Sichtweise unter vielen möglichen sondern die einzig akzeptable. Und was die Toleranz gegenüber Touristen angeht: Ich wohne in Deutschland in einer Stadt, in der das halbe Jahr lang besoffene Touristen grölend den prominenten Fluss rauf und runter schippern, mit runtergerutschten Hosen und Arschdekoletée auf Bier-Bikes durch die Straßen fahren, nachts in Hauseingänge pinkeln und mit ihren Bierdosen die Gegend zumüllen. Für mich sind das, obwohl meist Deutsche, irgendwie Vertreter eines anderen Kulturkreises, und ich sehe mich leider nicht in der Lage, ihre seltsamen Verhaltensweisen als fremd aber schön zu akzeptieren. Aber die Touris bringen Geld in die Stadt, und finanzieren damit auch die Sporthallen und Büchereien für uns Ureinwohner. Also ertragen wir sie irgendwie.
Ehrlich gesagt glaube ich dass es z.B. Arabern beim Anblick halbnackter Touristinnen und den europäischen Männern in ihren ewigen Shorts genauso geht. Ich selbst würde mich in einer Hotelanlage in Dubai oder Tunesien sicher auch im Badeanzug an den Pool legen. Aber was die Einheimischen dabei wirklich denken, möchte ich lieber nicht wissen.

Darinka
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Darinka » 24.07.2015, 19:49

nabila hat geschrieben:darf ich das auch machen, wie ich möchte ?
Liebe nabila,

natürlich. Ich habe Dir doch nix vorgeschrieben, sondern Dich gebeten, nicht in der 3. Person über mich zureden. Und meinen Vorschlag/Idee im Konjunktiv formuliert... :wink:

LG Darinka
Menschen glauben fest an das, was sie wünschen. - Julius Cäsar
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte. - Friedl Beutelrock

nabila
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von nabila » 24.07.2015, 20:01

hallo Mignon,

..... Und dann mal den einen oder anderen Abend in einem Nicht-Touri-Lokal verbringen und schauen, wie sich die "normalen" Einheimischen,
die nicht im Tourismus arbeiten, verhalten. Das All-Inclusive-Ghetto ist sowieso nur eine Scheinwelt. ....

Davor würde ich arabischen Ländern für Touristen warnen wollen, denn die einheimischen Cafes liegen weit ab von der Touri Zone, also irgendwie

vermintes Gelände und total leichtsinnig. Als ich lange im arabischen Land lebte habe ich mich total bedeckt in jeder Art und Weise erstmal

informiert, habe gelernt, habe zu-/abgeschaut , usw. und es hat schon eine Weile gedauert, bis ich sozusagen als normal akzeptiert wurde und dann

in der Folge integriert war. Doch Einheimische bin ich trotzdem NIE so ganz geworden, was ja akzeptabel ist.

Touristen Zonen sind Sündenbabel, großes Theater, Schauspiel auf allen Ebenen, Bespaßung. Und sicher arbeitet dort NICHT die Creme der Gesellschaft.


Liebe Grüße ♥


@ Darinka > und ich habe es Dir erklärt. Ende OT

Mignon
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Re: Verliebt in einen Pakistani in Dubai

Beitrag von Mignon » 24.07.2015, 20:28

Liebe Nabila,

da hast du wohl leider Recht. Ich hatte an Städte gedacht und war jetzt auch davon ausgegangen, dass eine Frau nicht allein loszieht, sondern zu mehreren. In Lahore oder Istanbul bin ich oft mit Kollegen essen gegangen. Aber die Touristengebiete funktionieren wohl anders, und wahrscheinlich würde man belästigt und verfolgt, kaum dass man die Schranke der Hotelanlage passiert hat. Sorry, war eine doofe Idee.

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