DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Mathi
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DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Mathi » 22.01.2017, 08:42

Liebes Forum, über Weihnachten und Silvester 2016/2017 besuchte ich (m47) meine neue Internetbekanntschaft (w34) in der dominikanischen Republik. Es war eine sehr schöne und herzliche Zeit. Ich war in der Familie mit Mutter und Sohn voll integriert. Aber es gab eine Diskrepanz zum Thema Geld-Kultur zu der ich hier eine Frage stellen möchte. Meine Freundin, aber auch ihre Freundin, behaupteten, dass es in der Karibik gang und gäbe wäre, dass der Freund die Freundin mit Geld zu unterstützen habe. Sie nannten das Budget. Noch mal mit anderen Worten, wenn jemand eine Freundin hat, dann muss der Freund an die Freundin monatlich Geld zahlen.
Bei mir gingen dabei natürlich die Alarmglocken an, möchte mich aber auch nicht sperren, falls diese Kultur dort wirklich gelebt wird. Aber ich fühle Unsicherheit, ob diese Aussagen wahr sind. Mein Nein dazu kühlte die Beziehung deutlich ab. Schlimmer noch, meine Missachtung karibischer Gesetzmäßigkeiten macht die Fortsetzung der Beziehung unmöglich. Daher hier meine Frage an das Forum: weiß jemand mit Sicherheit wie das in der Karibik gelebt wird?

Thelmalouis
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Thelmalouis » 22.01.2017, 08:51

Hallo Mathi,

herzlich willkommen bei 1001 Geschichte.
Das Team wünscht dir einen guten und informativen Austausch.
Gruß Thelmalouis

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gringa
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von gringa » 22.01.2017, 09:21

Lieber Mathi,

da haben die chicas dem gringo aber einen netten Baeren aufgebunden :lol:

Monatliche Unterstuetzung der Freundin, mit einer festgesetzten Summe,
gehoert ganz sicher NICHT zur dominikanischen Kultur,

Was in Lateinamerika, also auch in der auch in der Dom.Rep., selbst noch in Spanien
ueblich ist :
Mann zahlt, d.h laed ein, wenn er mit seiner Freudin, der Novia, also mit einer Frau ausgeht.
Getrennte Kasse ist nicht ueblich.

Ein Beispiel, wenn ich beim Einkauf zwischen Supermarkt und Markthalle einen Cafe
trinken gehe, mein Nachbar oder sonst ein mir bekannter Mann sitzt in dem Augenblick
auch an der Bar, zahlt der automatisch die 50 cent fuer meinen cafecito.
Mann ist und bleibt nun mal ein caballero :D

Lass Dir nichts vom Pferd erzaehlen.....

lg gringa

Thelmalouis
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Thelmalouis » 22.01.2017, 09:30

Hallo Mathi,

ich kann dazu nur sagen - Vorsicht vor Internetbekanntschaften!

Mathi, ich hoffe, du sperrst dich auch weiterhin gegen die Forderungen dieser Frau und ihrer Familie bzw. Freunde.

Mit dieser Kultur kenne ich mich nicht aus. Das brauche ich aber auch gar nicht und will ich auch nicht, da ich dieses Verhalten mehr als frech und dreist empfinde.

Lange gefackelt hat die ja nicht.
Im Gegenteil, sie hat gleich die Katze aus dem Sack gelassen und den wahren Grund "GELD" genannt, warum sie eine "Beziehung" mit dir eingehen will.

Nachdem du gezögert hast, war sie dir auf einmal nicht mehr so zugetan.
Sie geht sogar soweit, dass sie dir einreden will, dass du dich nicht rechtmäßig verhältst.
Ich hoffe, sie hat es nicht geschafft, dir auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden.
Das ist meistens die nächste Stufe der Manipulation, damit sie leichter an deinen Geldbeutel ran kommt.

Meiner Meinung nach, hat sie von ihrer Seite her keine wahren Gefühle für dich.

Möchtest du dich wirklich auf so was einlassen?

Wie stellst du dir überhaupt euer weiteres Kennenlernen vor?
Alle paar Monate in die Karibik fliegen und den Rest per Skype?
Zwischendurch sie schön brav finanziell unterstützen, damit sie zufrieden ist.
Das wird alles ziemlich kostspielig für dich.

Außerdem, weißt du nicht, was sie die restliche Zeit über so treibt.
Vielleicht bist du nicht der einzige, mit dem sie dieses Spiel spielt.

Mathi, überlege dir gut, ob du dies wirklich alles möchtest.
Eine gesunde Beziehung fängt meiner Meinung nach anders an.
Gruß Thelmalouis

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Karlotta
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Karlotta » 22.01.2017, 10:43

KEIN GELD - KEINE LIEBE, so einfach ist die Formel. Sie hat doch sehr deutlich gezeigt, was sie von Dir will. Mich erinnert das an eine Prostituierte, willst Du das? Wie Thelmalouis schon schrieb, Du weißt nichts über sie und ob sie nicht noch andere Männer ausnimmt :roll:
Ich finde die Geldforderungen unverschämt und ich hoffe, dass es Dir die Augen öffnet. Du wirst glücklicher werden, wenn Du den Kontakt nicht fortsetzt. Karlotta
Wer will, sucht Wege. Wer nicht will, sucht Gründe
Optimismus ist nichts anderes als ein Mangel an Information. Heiner Müller

Ariadne
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Ariadne » 22.01.2017, 10:51

Hallo Mathi,
Was heisst Gesetzmäßigkeit in der Dom Republik: heisst es, dass jede Frau einen ausländischen Freund hat (oder mehrere :wink: ), der ihren Lebensunterhalt finanziert?
Das würde mir zu denken geben.

Lass dich nicht einwickeln, schalte deinen Verstand ein.

LG
Ariadne
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka

Mathi
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Mathi » 22.01.2017, 11:12

Ich freue mich sehr, so schnell erste Antworten erhalten zu haben. Herzlichen Dank hierfür.

@gringa:
Ja, ich hatte während dieser Zeit auch alle Einkäufe für die Familie im Supermarkt zu tragen und in den Restaurants war es eh selbstverständlich. Ich tat es gern, weil es mir vergleichsweise nichts ausmacht. Aber beim letzten Großeinkauf zog ich doch etwas Gesicht und sprach es an. Nächsten Tag musste ich mich für mein Verhalten entschuldigen :D
Liebe gringa, da ich meine Freundin aufgrund deiner Aussage zu einer Stellungnahme dazu auffordern werde, woher stammt dein Wissen? Hast Du persönliche Erfahrungen in der Karibik gemacht?

@Thelmalouis:
Bezüglich Internetbekanntschaften: Ja, ich war vorsichtig und hatte mich schon im Vorfeld umfassend zu Bezness (Internet, Foren, YouTube) informiert. Wollte aber andererseits auch nicht, dass mich dieses Wissen blockiert. Ich sprach das zu Beginn vor sechs Monaten an und sie hatte entsprechende Argumente, warum unsere Beziehung funktionieren kann (Win-Win-Situation; ihr stand die Zukunft ihres Sohns im Vordergrund; mir eine Familie)

Bezüglich Schuldgefühle: nein, ich habe keine Schuldgefühle. Ich war zu jederzeit offen, ehrlich und aufrichtig. Ich sagte zu ihr, dass ich diese Regel aus Deutschland nicht kenne, aber ich sagte auch, dass ich neuem gegenüber offen aufgeschlossen bin, denn ich habe aufrichtiges Interesse an einer Beziehung.

Bezüglich weiteres Kennenlernen: nächster Schritt ist, dass sie im April für drei Wochen nach Deutschland zu Besuch kommt. Dann kann sie hier sehen, ob sie hier mit mir glücklich werden könnte. Das Touristenvisum besorgten wir bereits gemeinsam in Santo Domingo; d.h. ich habe sie nach Deutschland eingeladen.
Der weitere nächste Schritt ist zunächst nur eine Idee: dass sie mit ihrem Sohn für ein halbes Jahr nach Deutschland kommt. Er könnte eine deutsche Schule besuchen, ab September vielleicht.

Ja, es spricht einiges gegen diese Beziehung, aber es gibt auch einiges was dafür spricht. Wir verstehen uns sehr gut und lachen viel gemeinsam. Im April möchte ich ihr Deutschland zeigen und sie soll viele meiner Freunde kennen lernen. Ich habe ihr frühestens ab dann Geldzahlungen in Aussicht gestellt. Dann heisst es für mich: hop oder top :D

@Karlotta: ja, vielleicht hast du recht; ich bleibe vorsichtig
Aber ich brauche noch eine weitere Rückmeldung zu meiner Hauptfrage zum Thema Geldkultur, damit ich sie und ihre Freundin zu einer Stellungnahme dazu auffordern kann - ihre Reaktion wird auch Einfluss auf ihre Zukunft haben

@Ariadne: der Freund (ob Ausländer oder nicht) zahlt je nach "Wert" (denke mal Aussehen, Alter, Stand) der Freundin

Da ich keine Geheimnisse vor meiner Freundin haben möchte, werde ich ihr auch den Link zu diesem Post schicken. So ist sie informiert und könnte sich sogar selbst äußern. Mal sehen. :D

LG Mathi

gringa
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von gringa » 22.01.2017, 11:47

Lieber Mathi,

kurz zu mir....

Ich habe mal ein halbes Jahr in der Dom.Rep. am Flughafen
Puerto Plata gearbeitet.
Ich bin in D aufgewachsen, habe aber mein ganzes Berufs/ Erwachsenenleben
in Spanien bzw. Lateinamerika verbracht.
Lebe in Spanien und bin oft in Suedamerika.

Mathi, hast Du Deine Freundin mal gefragt, was der Vater ihres Sohnen
denn an Unterhalt bezahlt.
Wenn sie ehrlich ist antwortet sie DIr - ni un peso....
(Das ist sehr oft naemlich auch " Landesueblich :mrgreen: )

Aber der Gringo soll regelmaessig Unterhalt zahlen, wo steht das
denn geschrieben ?

lg Gringa

Mathi
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Mathi » 22.01.2017, 12:02

@gringa: vielen Dank! ja, richtig, der Vater zahlte nie etwas - aber beide, sie und ihre Freundin, waren so überzeugend dabei - o.k., dann werde ich sie mal auffordern sich dazu zu erklären

Silur10
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Silur10 » 22.01.2017, 12:04

Hi Mathi,

bin erst vor 10 Tagen aus der Dominikanischen Republik ( Puerto Plata ) zurückgekommen. Ich habe vor allem ältere Männer erlebt, die eine Dominikanerin ins Hotel eingeladen haben.
Aber vor 4 Jahren hatte ich Kontakt zu einem jungen Mann, der mit mir zusammen angereist war.Er war sehr redselig. Über Internet hatte er auch eine Dominikanerin kennen gelernt und er hatte auch ernste Absichten. Nach der 1. Nacht hat ihn ein Kellner darauf aufmerksam gemacht, das die Frau verheiratet ist und 2 Kinder hat. Er hat die Verbindung dann abgebrochen u.a. in Santo Domingo die Nächste kontaktiert. Was daraus wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich könnte einen Dominikaner fragen, ob es so ein eigenartiges "Abkommen" gibt. Aber ich bin fast sicher, daß es eine Geldbeschaffungsmassnahme dieser Familie ist.

Thelmalouis
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Thelmalouis » 22.01.2017, 12:46

Mathi, auf die Fragen, die du ihr stellst, wird sie immer eine für dich plausible Erklärung finden.

Es tut mir leid, aber ich kann an dem Ganzen nichts Gutes erkennen.

Ich kann auch keine Win-Win-Situation für dich erkennen.
Hier gibt sie es ja offen zu.
Sie sucht einen Versorger für ihren Sohn und sich.
Sie will dein Geld und nicht dich.
Möchtest du tatsächlich mit so einer berechenbaren Person eine Familie gründen?
Mathi, du gehst mit einer ganz anderen Voraussetzung als sie an die Sache ran.

Und da du ihr ja versprochen hast, dass ab April, sie mit deinen Geldzahlungen rechnen kann, wird sie dich auch schön warmhalten und dir das vorspielen, was du auch hören möchtest.

Mit dem Touristenvisum hast du eine Verpflichtungserklärung abgeben, indem du dich verpflichtest für alle Kosten aufzukommen,
die dem Staat durch ihren Aufenthalt in D entstehen können.
Das können Kosten für Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung, Medikamente, ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalte sowie die Rückführung in das Heimatland des Gastes sein.
Das kann sehr sehr teuer werden.
Ich bin allerdings hierbei überfragt, ich dachte, diese Verpflichtungserklärung kann man nur von D aus beantragen und nicht von dem Land, aus dem der Gast stammt.
Mathi hat geschrieben:Bezüglich Schuldgefühle: nein, ich habe keine Schuldgefühle. Ich war zu jederzeit offen, ehrlich und aufrichtig. Ich sagte zu ihr, dass ich diese Regel aus Deutschland nicht kenne, aber ich sagte auch, dass ich neuem gegenüber offen aufgeschlossen bin, denn ich habe aufrichtiges Interesse an einer Beziehung.


Da hast du mich etwas falsch verstanden.
Ich meine nicht die Schuldgefühle, die aufgrund einer Lüge basieren, sondern davon, dass sie dir welche macht, weil du keine Kohle rausrückst.
Damit musst du rechnen, dass das noch kommen kann.
Sie wird jammern, dass sie Geld fürs Krankenhaus braucht, weil jemand aus ihrer Familie oder sogar ihr Sohn krank geworden ist und sie die hohen Kosten selber nicht bezahlen kann.
Nur du kannst ihr aus dieser Situation helfen.
Das ist jetzt nur ein Beispiel unter vielen, was zu fast 100% immer gelogen ist.
Überprüfen kannst du es aber nicht, ob dies der Wahrheit entspricht.
Du kannst hier im Forum aber nachlesen, viele der User haben geglaubt und bezahlt, am Ende hat sich jedoch alles als Lüge erwiesen.

Ich kann dir nur raten, hier sehr viel zu lesen.
Wir sind hier keine Schwarzseher, aber viele der User haben diesen Betrug am eigenen Leib erfahren und warnen hier und jeder, der keine rosarote Brille (mehr) auf hat, kann das Offensichtliche sehr schnell erkennen.
Gruß Thelmalouis

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Moppel
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Moppel » 22.01.2017, 12:56

Mathi hat geschrieben:Liebes Forum, über Weihnachten und Silvester 2016/2017 besuchte ich (m47) meine neue Internetbekanntschaft (w34) in der dominikanischen Republik. Es war eine sehr schöne und herzliche Zeit. Ich war in der Familie mit Mutter und Sohn voll integriert. Aber es gab eine Diskrepanz zum Thema Geld-Kultur zu der ich hier eine Frage stellen möchte. Meine Freundin, aber auch ihre Freundin, behaupteten, dass es in der Karibik gang und gäbe wäre, dass der Freund die Freundin mit Geld zu unterstützen habe. Sie nannten das Budget. Noch mal mit anderen Worten, wenn jemand eine Freundin hat, dann muss der Freund an die Freundin monatlich Geld zahlen.
Bei mir gingen dabei natürlich die Alarmglocken an, möchte mich aber auch nicht sperren, falls diese Kultur dort wirklich gelebt wird. Aber ich fühle Unsicherheit, ob diese Aussagen wahr sind. Mein Nein dazu kühlte die Beziehung deutlich ab. Schlimmer noch, meine Missachtung karibischer Gesetzmäßigkeiten macht die Fortsetzung der Beziehung unmöglich. Daher hier meine Frage an das Forum: weiß jemand mit Sicherheit wie das in der Karibik gelebt wird?
Ich hoffe dass das ein Fake ist. Wenn nicht, dann wird dieses Verhalten im Ausland unter "Liebeskasper" verbucht.
Sorry junger Mann, die Dame ist auf Geld aus und hat wohl jemanden gefunden der ihr diesen Wunsch erfüllt.......
Gruß

gringa
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von gringa » 22.01.2017, 14:34

Hallo Mathi,

ich hab da mal eine Frage,

kannst Du mir/uns hier beantworten, musst Du aber nicht..... :)

Was arbeitet, wovon lebt Deine Freundin ?
Ich kann mich erinnern, dass die Gehaelter meiner Kollegen in unserem
Buero in Puerto Plata nicht sehr ueppig waren, im Gegensatz zu Personen
wie z.B. mir, die statt in Pesos auf US-$ Basis bezahlt wurden.
Aber sie jammerten nicht rum.

Es ist voellig normal, dass ein Gast waehrend seines Besuch bei Freunden
ab und an den Supermarkteinkauf bezahlt und auch mal die Restaurantrechnung.
Mache ich in Suedamerika auch, aber Grosseinkaeufe taetigt von meiner
Familie/Freunden dort niemand, wenn ich beim Einkauf die Visa-Karte zuecke.

lg Gringa

Efendi II
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Efendi II » 22.01.2017, 17:52

Thelmalouis hat geschrieben:Mit dem Touristenvisum hast du eine Verpflichtungserklärung abgeben, indem du dich verpflichtest für alle Kosten aufzukommen,
die dem Staat durch ihren Aufenthalt in D entstehen können.
Das können Kosten für Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung, Medikamente, ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalte sowie die Rückführung in das Heimatland des Gastes sein..Ich bin allerdings hierbei überfragt, ich dachte, diese Verpflichtungserklärung kann man nur von D aus beantragen und nicht von dem Land, aus dem der Gast stammt.
Richtig.
Die Verpflichtungserklärung holt er sich an seinem Wohnsitz hier in Deutschland
bei der Ausländerbehörde unter Nachweis seines Einkommens/Vermögens und seiner Wohnsituation (Mietvertrag). Kostet 25 €uro.

Diese VE muss er ihr schicken und damit beantragt sie dann bei der deutschen
Vertretung ihr Visum. Das Besuchsvisum kann er, als Gastgeber, nicht beantragen, dass muss sie, als Besucherin, schon selber machen.

Bei der Visumsbeantragung muss sie auch eine Krankenversicherung für Deutschland vorlegen. Die kann er ebenfalls hier für relativ kleines Geld bei verschiedenen Versicherungsträgen abschließen.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Franconia
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Franconia » 22.01.2017, 18:16

Hallo Mathi,

ich habe selbst mal in der Dom. Rep. gelebt (Sto. Domingo) und war jahrelang mit einem Dominikaner verheiratet.

Ich muss den anderen zustimmen, deine Internetbekanntschaft samt Freunden (und Familie?) haben dir einen großen Bären aufgebunden. Für mich hört es sich an als wäre sie eine "Cheapy Cheapy" (Prostituierte) die parallel zum lokalen "Gringofang" das Internet als mögliche Einnahmequelle für sich entdeckt hat. Der Preis den sie dir genannt hat ist sozusagen für ihre "Dienste" dir gegenüber zu verstehen, da sie während deines Besuches exklusiv nur für dich da ist (und damit keine anderen Einnahmequellen hat).
Vergleichbar mit Männern (Sugarboys) in einigen afrikan. Ländern (z.B. Kenia), die europäischen Touristinnen während ihrers gesamten Urlaubs zur Verfügung stehen.


Üblich ist, wie die anderen schon geschrieben haben, dass der Mann in Lokalen/Cafes für die Frau zahlt. Männliche Gigolos leihen sich dafür auch gerne mal das Geld von ihrer aktuellen Gringa (selbstverständlich mit einem Aufschlag zum selbstbehalt), wenn sie nicht über das nötige Geld verfügen.
Außerdem ist es üblich mal den einen oder anderen Einkauf zu tätigen wenn man länger bei einer Familie zu Gast ist. Da landen dann auch Dinge im Einkaufswagen, die sich die Familie sonst nie kaufen würde oder könnte (aber der Gringo hat´s ja und merkt sowas meist nicht).

Zu ihrem Kind...
ich habe in der Zeit in der ich dort gelebt habe und in der ich dieses Land inzwischen kenne kaum einen Dominikaner kennen gelernt der für sein Kind Unterhalt zahlt, wenn die Eltern nie verheiratet waren erst recht nicht. I.d.R. leben diese ledigen Mütter (meist junge Frauen) bei ihrer Familie und werden von dieser mehr oder weniger bereitwillig unterstützt, wobei die Unterstützung meist in der Kinderbetreuung besteht damit die junge Mutter schnellst möglich wieder arbeiten kann und zum LU der gesamten Familie beitragen kann.
Es ist übrigens auch nicht unüblich das ein uneheliches Kind bei der Familie der Frau lebt und von dieser aufgezogen wird während die Mutter über alle Berge ist (sich meist in den Tourihochburgen gegen Geld vegnügt) und sich nur alle Schaltjahre mal bei ihrem Kind und der Familie meldet.
Wenn Unterhalt gezahlt wurde, dann eigentlich nur bei gut situierten Familien in denen die Eltern geschieden waren. Hat was mit Gesichtsverlust vom Kindsvater zu tun.


Sollte es wirklich ihr Kind sein, dann ist sie in ihrem Alter (34) eigentlich weg vom Fenster was die Ehe mit einem Dominikaner betrifft, es sei denn ein deutlich älterer Dominikaner sucht eine Frau für Haushalt und Bett und "erbarmt" sich ihrer.


Ich schließe mich der Frage von Gringa an, was macht deine Bekannte beruflich (wenn sie sich nicht von Männern wie dir aushalten lässt), hat sie eine Ausbildung, einen festen Job, hat sie überhaupt einen Schulabschluss.

Und was mich interessieren würde, falls du es beantworten magst, woher kommt deine Freundin und wo lebt sie jetzt?
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen. (Platon)

happy mind
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von happy mind » 22.01.2017, 18:24

Hallo Mathi,

Geld- Kultur? Viele Deutsche sind sich im Ausland IHRER Kultur nicht mehr bewußt. Warum diese Unsicherheit? Ist die eigene im Ausland nichts mehr wert?

Wie gehst du denn in deiner Heimat mit Freundinnen und deren Lebensstandard um? Finanzierst du sie? Lässt du dir die Pistole auf die Brust setzen, weil sie ausgehalten werden möchten?
Wie hat deine Freundin in der Dom.Rep. denn vorher ihr Leben finanziert? Den Vater ihres Kindes interessierte das zumindest nicht.

Warum erklären Menschen im Ausland nicht ihre Werte, das Zusammenleben, die Ehe zwischen Mann und Frau in ihrer Heimat?
Du könntest deiner Freundin erklären, dass ihr Verhalten nach deutschen Werten unschicklich ist. Ich denke allerdings nicht, dass sie sich damit beschäftigen möchte. In eurer Beziehung bist du ihr als Versorger für sich und ihr Kind wichtig.

Wie siehst du dich in der Situation? Baut dich solch ein Verhältnis emotional auf, entstehen hier echte Verliebtheitsgefühle? Ist die Frau so toll, dass du sie bezahlen möchtest?

Ich empfinde, dass du in eurer Geschichte schon verloren bist.

Aber du triffst hier deine Entscheidungen.

Viel Glück.

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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Mathi » 22.01.2017, 18:27

@gringa: sie arbeitet in einem sehr großen Hotel-Ressort in der Nähe von Punta Cana als Sales Professional im gehobenen/luxuriösen Timesharing-Bereich. Sie verdient in US$ und vergleichsweise recht gut. Sehr qualifiziert, fünf Sprachen.
Der Weihnachtseinkauf im Supermarkt waren z.B. 500€. Aber mir war es Recht, denn es war nur Essen (Truthahn etc.) und sie kochten ganz toll zu Weihnachten.

happy mind
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von happy mind » 22.01.2017, 18:33

Mathi hat geschrieben: Der Weihnachtseinkauf im Supermarkt waren z.B. 500€. Aber mir war es Recht, denn es war nur Essen (Truthahn etc.) und sie kochten ganz toll zu Weihnachten.
Ach, nur 500 Euro? Das sind ja wahre Peanuts. Hauptsache, es war lecker.

Entschuldige, aber :lol:

Mathi
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Mathi » 22.01.2017, 18:42

@Efendi ll: die Verpflichtungserklärung habe ich selbst erstellt und unterschrieben. Sie war Bestandteil der Unterlagen, die sie in der deutschen Botschaft in Santo Domingo abgegeben hatte. Ein Einkommens- oder Vermögensnachweis meinerseits war nicht notwendig, da sie selbst genug Einkommen beziehungsweise Vermögen für die Reise nachweisen konnte. Und sie bezahlt ihren Flug selbst.
Auch die Auslandskrankenversicherung haben wir gemeinsam vor Ort geklärt (115US$).

Franconia
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Re: DomRep - Monatliche Zahlungen an Freundin gefordert

Beitrag von Franconia » 22.01.2017, 18:48

Mathi hat geschrieben:Bezüglich weiteres Kennenlernen: nächster Schritt ist, dass sie im April für drei Wochen nach Deutschland zu Besuch kommt. Dann kann sie hier sehen, ob sie hier mit mir glücklich werden könnte. Das Touristenvisum besorgten wir bereits gemeinsam in Santo Domingo; d.h. ich habe sie nach Deutschland eingeladen.
Der weitere nächste Schritt ist zunächst nur eine Idee: dass sie mit ihrem Sohn für ein halbes Jahr nach Deutschland kommt. Er könnte eine deutsche Schule besuchen, ab September vielleicht.
Hast du sie bisher nur eingeladen oder hat sie ihr Visa für den Besuch im April schon in der Tasche)


Was deine Idee (nächster Schritt betrifft): Vergiss es!
Ein Besuchsvisa berechtigt (je nach angegebener Dauer) maximal zu einem Aufenthalt von 90 Tagen (3 Monate). Für einen längeren Aufenthalt in D braucht sie ein anderes Visa, für das bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssen. Ein Blick in meine Glaskugel sieht bei deinen bisherigen Infos eigentlich die Heirat von euch als einzige Option für einen längerfristigen Aufenthalt in D, wobei eine Heirat erst mal nur die AE für sie sichern würden, nicht aber für ihren Sohn (da gelten dann wieder ganz andere Voraussetzungen.

Schulbesuch vom Sohn während einem Urlaub in D:
Wie alt ist der Junge?
Spricht der Junge Deutsch, wenn ja welches Sprachniveau? Ohne Deutschkenntnisse wird es schwer bis unmöglich (selbst Austauschschüler brauchen mind. nachweisbare Grundkenntnisse in der Sprache des Gastlandes) eine Schule zu finden die den Jungen für diesen kurzen/begrenzten Zeitraum aufnimmt.

Mathi hat geschrieben:sie arbeitet in einem sehr großen Hotel-Ressort in der Nähe von Punta Cana als Sales Professional im gehobenen/luxuriösen Timesharing-Bereich. Sie verdient in US$ und vergleichsweise recht gut. Sehr qualifiziert, fünf Sprachen.
OK, sie schein zumindest eine gewisse Qualifiaktion zu haben, denn sonst würde sie nicht in US $ bezahlt. Allerdings, und das gebe ich zu bedenken, sind ihre Sprachkenntnisse für dominikan. Verhältnisse im Touribereich kein Bonus sondern ein Muss und sie ist diesbezüglich nicht die Einzige die darüber verfügt (und damit nach dominikan. Methode schnell austauschbar wenn nötig).
Und wenn sie so eine gute Stelle hat, wie will sie dann für 6 Monate nach D kommen. So lange Urlaub bekommt sie dort nicht.
Ich beantworte dir die Frage: sie kündigt ihre Stelle wenn sie für so lange nach D kommt und da das ganze dann auch richtig vorbereitet werden muss kündigt sie natürlich schon lange vorher und erwartet von dir angemessen finanziert zu werden. Und sollte es nicht klappen hier, dann erwartet sie selbstredend auch das du sie nach ihrer Rückkehr finanzierst (denn sie hat wegen dir ja alles aufgegeben) bis sie einen anderen solventen Gringo findet. (von wie vielen Kerlen sie sie nebenbei aushalten lässt wirst du selbstverständlich nie erfahren).
Mathi hat geschrieben:Der Weihnachtseinkauf im Supermarkt waren z.B. 500€. Aber mir war es Recht, denn es war nur Essen (Truthahn etc.) und sie kochten ganz toll zu Weihnachten.
:lol: :lol: :lol:
500 € für einen Weihnachtseinkauf an Essen?
Sorry, aber da hat sie dich gewaltig ausgenommen, egal was es zu Essen gab. Lebensmittel für diesen Wert, damit ist die Ernährung von ihr und ihrer Familie eigentlich für die kommenden 3 Monate gesichert (oder sie verköstigt auf deine Kosten das komplette Viertel in dem sie lebt :wink:)
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen. (Platon)

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