Afghanistan

Austausch über gemachte Bezness - Erfahrungen in diesem Kontinent

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gadi
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Re: Afghanistan

Beitrag von gadi » 09.05.2018, 13:54

Hallo Soulvoice,

ich freue mich sehr, dass du dich wieder mal meldest.

Einerseits bin ich froh darüber, dass du "wenigstens skeptisch" bleibst, wie du schreibst.
Andererseits bzw. vielmehr habe ich aber die Befürchtung oder eigentlich die Gewissheit dass du auf diese Weise den Absprung vielleicht erst in einigen Jahren schaffen wirst, d.h. erst dann wenn er dich vor die schon diskutierten vollendeten Tatsachen stellen wird. Es täte mir sehr leid wenn du Jahre verlieren würdest und dies später einmal sehr bitter bereuen müsstest... :( :!:
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Thelmalouis
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Re: Afghanistan

Beitrag von Thelmalouis » 09.05.2018, 14:17

Hallo Soulvoice,

ich bin auch skeptisch, muss ich dir leider sagen.
Ich find es gut, dass du dich distanzierst.
Vielleicht bringt dich das dazu, alles in einem anderen Licht zu sehen, so dass du den Absprung endlich schaffst.
Aber es kann auch gut möglich sein, dass du am Ende nur noch mehr leidest, weil du dir was vormachst und er sein Ding ohne Rücksicht durchzieht.

Wir reagiert er eigentlich darauf?
Ihr seht auch gewiss nicht mehr so häufig.
Ich kann mir aber vorstellen, dass ihm das auch sehr gelegen kommt.

Wie Nilka schon treffend beschrieb, verplempert er keine wichtigen Resourcen, wenn er nicht unbedingt muss.
Da das Ganze nun noch lockerer, als bisher ist, du stellst ihm ja auch keine unangenehmen Fragen mehr, hat er ja alles was er bisher will.
Für ihn hat sich die Situation verbessert und entspannt.
Gruß Thelmalouis

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Re: Afghanistan

Beitrag von Nilka » 09.05.2018, 14:27

Soulvoice hat geschrieben: Und eure Meinungen haben mir geholfen nicht groß von einer gemeinsamen Zukunft zu träumen.. was einiges schon erleichtert.. denn ich bekomme jeden Tag ein stückchen mehr die Augen und stehe neue Bekanntschaften offen gegenüber.. also damit mein ich, dass ich nicht mehr fixiert auf ihn bin.. distanziere mich seit den letzten Wochen sowieso immer mehr von ihm.. um am Ende (wenn es wirklich alles ein "Zeitvertreib" war) nicht emotional zerstört zu sein..
Das ist schon was :) Vorsicht ist besser als Nachsicht :idea:
Denke damit bin ich (für mich) auf dem richtigen Weg.. einfach Verstand und Augen offen halten.. nicht zu sehr dem Folgen was das Herz will.. und ja ich fühle mich nun auch etwas erleichterter und gut dabei..
Das ist die richtige Einstellung. Es freut mich sehr, das es dich entspannter und ruhiger macht. Du kannst dann besser einen kreuzt ein Mister Right erkennen, der deinen Weg kreuzt :wink:
Recht herzlichen Dank euch allen .
Danke für die Rückmeldung und alles Gute!
Bleib wachsam und besser noch orientiere dich neu.
Vielleicht kannst du das bald.
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Re: Afghanistan

Beitrag von Soulvoice » 09.05.2018, 14:35

Naja ich verliere keine Jahre mehr.. weil ich gaaaaanz anders nun an die Sache rangehe..
ich rege mich nicht mehr auf.. verfolge meine eigenen Ziele..

Vorher war es anders.. da war ich ein "Heim'chen" und hab immer nur gemacht wie und was er wollte, war voll und ganz auf ihn fixiert..
Sowas gibt es nun nicht mehr.. ich fange an es auch (auch wenn er das villt schon immer getan hat) an locker zu sehen..

Ich habe auch angefangen zu "flirten" mit anderen Männern und denke mir nun "so lang ich keinen habe, vergnüge ich mich halt ab und an mit ihm & sobald ich jemanden kennenlerne mit dem es was ernstes warden könnte, wird er fallen gelassen"!..
Viele denken sich sicher "leicht gesagt" und das ich das nicht schaffe.. aber ich allein kenne mich am Besten und merke wie sich meine Gefühle/Emotionen was ihn betrifft komplett ändert und es größtenteils schon geändert ist.. weil ich jetzt MICH im Vordergrund sehe..

Er ist verwundert was mit mir los ist.. hat schon so nen Spruch wie "Hast du einen anderen Weg eingeschlagen?" rausgehauen..
Nun fragt er wann wir uns den mal sehen und fragt warum ich ständig an meine Freunde verplant bin..
Und wenn wir uns sehen zeigt er plötzlich andere Seiten.. mehr Gefühl usw. das was ich vorher wollte aber jetzt nicht mehr erwarte.. vor allem bewirkt es absolut nichts mehr den mein Verstand bleibt nun "an"..

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Re: Afghanistan

Beitrag von Thelmalouis » 09.05.2018, 14:45

Soulvoice hat geschrieben:Er ist verwundert was mit mir los ist.. hat schon so nen Spruch wie "Hast du einen anderen Weg eingeschlagen?" rausgehauen..
Nun fragt er wann wir uns den mal sehen und fragt warum ich ständig an meine Freunde verplant bin..
Und wenn wir uns sehen zeigt er plötzlich andere Seiten.. mehr Gefühl usw. das was ich vorher wollte aber jetzt nicht mehr erwarte.. vor allem bewirkt es absolut nichts mehr den mein Verstand bleibt nun "an"..
Ok, wenn es denn tatsächlich so ist.
Ich hatte schon die Befürchtung, dass dich seine anderen Seiten stark beeindrucken.

Es hört sich irgendwie easy an, wie du damit umgehst, von daher verstehe ich nicht ganz, warum du ihn nicht in den Wind schießen kannst.
Muss ich aber auch nicht.
Gruß Thelmalouis

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Re: Afghanistan

Beitrag von gadi » 09.05.2018, 14:52

Soulvoice, ich will dich nicht entmutigen. Aber sag selbst: Geht das alles nicht ein wenig schnell?

Gefühlt gerade noch warst du sehr enttäuscht, dass er dir keinen Heiratsantrag gemacht hat, und nun ist alles so easy? Und was wäre wenn er jetzt mit einem Heiratsantrag um die Ecke käme?
Wärst du wirklich bereit und frei für einen vielleicht auftauchenden "echten Traummann"?
Bitte horche oft und mehr in dich hinein, dass du nicht Gefahr läufst nur zu "verdrängen".
Ich wünsche dir sehr, dass es nicht so sein möge, und trotzdem...

Wie auch immer es weitergeht: es wäre sehr schön, wenn du uns hier erhalten bliebest und ab und zu berichten würdest.
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Re: Afghanistan

Beitrag von Soulvoice » 09.05.2018, 14:56

Thelmalouis hat geschrieben: Ok, wenn es denn tatsächlich so ist.
Ich hatte schon die Befürchtung, dass dich seine anderen Seiten stark beeindrucken.
So war es auch.. als ich nur auf mein Herz geachtet habe..
Thelmalouis hat geschrieben: Es hört sich irgendwie easy an, wie du damit umgehst, von daher verstehe ich nicht ganz, warum du ihn nicht in den Wind schießen kannst.
Muss ich aber auch nicht.
Glaub mir Liebes, "easy" ist es nicht.. aber es wird Stück für Stück einfacher.. innerlich Kämpfe ich mit mir selbst wenn er in dem Moment bei mir ist um nicht schwach zu werden .. ich denke mir nur nach all dem was ich auch hier gelesen habe, das wir Frauen uns zu schwach sehen.. wenn wir uns mit Entschluss an etwas festbeissen dann können wir so einiges erreichen..
Warum ich ihn noch nicht in den Wind geschossen habe? Weil ich ihn ja noch liebe.. nur versuche ich mit Verstand da ranzugehen.. und um meine Zeit nicht zu verschwenden bin ich ja offen für neue Bekanntschaften.. bis dahin kann ich ja auch sehen ob sich bei ihm was tut bzgl seinen Versprechungen usw. Ich verliere nichts wenn ich mit klaren Verstand bei der Sache bin und mein Leben lebe wie ich es möchte.. da lasse ich mir ja nicht mehr reinreden..
Aber einfach so direkt Schluss machen kann ich nun mal auch nicht.. ich hab nichts "stichfestest" auf der Hand.. deshalb will ich mich selbst und meine Einstellung ändern (das mein ich mit Verstand an die Sache gehen).. so bin ich im schlimsten Fall weniger Enttäuscht und wenn er sich aber doch als ehrlich herrausstellen sollte um so besser..

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Re: Afghanistan

Beitrag von Thelmalouis » 09.05.2018, 15:11

Soulvoice hat geschrieben:ich hab nichts "stichfestest" auf der Hand..
Doch, du hast was Stichfestes in der Hand, nämlich, dass deine Erwartungen und Wünsche in dieser Beziehung nicht erfüllt werden.
Man kann nichts erzwingen, aber wenn es partout nicht so läuft, wie man sich es erhofft bzw. die Basis nicht geschaffen werden kann (aus irgend einem Grund), dann muss man selber regieren.

So wie du schreibst, liege ich mit meiner Befürchtung genau richtig, du machst dir was vor.
Es ist für dich ein Kampf jedes Mal, wenn du mit ihm zusammen bist und du versuchst zu verdrängen.

In Wahrheit möchtest du ihn aber nicht loslassen.
Gruß Thelmalouis

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Re: Afghanistan

Beitrag von Soulvoice » 09.05.2018, 15:21

gadi hat geschrieben:Soulvoice, ich will dich nicht entmutigen. Aber sag selbst: Geht das alles nicht ein wenig schnell?
Ja man bekommt den Eindruck das es zu schnell geht.. aber ich habe mir sehr lange Gedanken gemacht.. ich bin es aber leid mir meinen Kopf zu zerbrechen.. Und ich war schon immer so wenn ich mir wirklich was vorgenommen habe dann ziehe ich das auch durch.. so war ich schon immer..
Ich will nicht mehr daheim sitzen und grübbeln.. den dadurch verliere ich erst recht Zeit.. und es würde mich im wahrsten Sinne des Wortes verrückt machen.
gadi hat geschrieben:Gefühlt gerade noch warst du sehr enttäuscht, dass er dir keinen Heiratsantrag gemacht hat, und nun ist alles so easy? Und was wäre wenn er jetzt mit einem Heiratsantrag um die Ecke käme?
Dann wüsste ich das seine Versprechungen keine Lügen wären und er mich nicht hinhalten möchte.. Denn davon hängt ja alles ab.. aber ich werde sicher nicht mehr sitzen und darauf warten.. wenn er es tut dann geht mein Traum in Erfüllung klar.. weil das Thema Heirat der einzige Knackpunkt bei uns ist..
gadi hat geschrieben:Wärst du wirklich bereit und frei für einen vielleicht auftauchenden "echten Traummann"?
Bitte horche oft und mehr in dich hinein, dass du nicht Gefahr läufst nur zu "verdrängen".
Ich wünsche dir sehr, dass es nicht so sein möge, und trotzdem...

Wie auch immer es weitergeht: es wäre sehr schön, wenn du uns hier erhalten bliebest und ab und zu berichten würdest.
Was heisst bereit?.. Bereit jemanden kennen zu lernen obwohl ich ihn noch liebe bin ich.. weil der Wunsch mir was aufzubauen wichtiger ist.. Und Gefühle für jemand anderen müssen sich sowieso erst durch viele Treffen usw aufgebaut warden..
Wie gesagt ich kenne mich selbst am Besten und Weiss das dieser Weg für mich der richtige ist.

Ich danke dir Liebes.. und werde selbst verständlich euch erhalten bleiben und hin und wieder berichten..

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Re: Afghanistan

Beitrag von Nilka » 09.05.2018, 15:22

Und wenn wir uns sehen zeigt er plötzlich andere Seiten.. mehr Gefühl usw.
Aus Erfahrung weiß ich, dass je cooler man ist 8) 8) 8) (in echt oder gespielt) desto aufmerksamer und entflammter ist das Gegenüber :lol:
Das ist auch verständlich - man braucht nicht offeneTüren einrennen :wink:
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Re: Afghanistan

Beitrag von Soulvoice » 09.05.2018, 15:24

Thelmalouis hat geschrieben:
Soulvoice hat geschrieben:ich hab nichts "stichfestest" auf der Hand..
Doch, du hast was Stichfestes in der Hand, nämlich, dass deine Erwartungen und Wünsche in dieser Beziehung nicht erfüllt werden.
Man kann nichts erzwingen, aber wenn es partout nicht so läuft, wie man sich es erhofft bzw. die Basis nicht geschaffen werden kann (aus irgend einem Grund), dann muss man selber regieren.

So wie du schreibst, liege ich mit meiner Befürchtung genau richtig, du machst dir was vor.
Es ist für dich ein Kampf jedes Mal, wenn du mit ihm zusammen bist und du versuchst zu verdrängen.

In Wahrheit möchtest du ihn aber nicht loslassen.
Ja klar ist es ein Kampf solange Liebe noch da ist.. ich habe ja auch nicht gesagt, dass er mir am A**** vorbei geht.. sondern das ich mich nun auf mich mehr konzentriere.. und wenn ich den jetzt fallen lasse werd ich sowieso nicht morgen direkt nen neuen finden.. Und wie gesagt ich halte meine Augen offen und habe kein Schild mehr um mich herum für neue Bekanntschaften..
Jeder kennt sich selbst am Besten..

heartbeat
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Re: Afghanistan

Beitrag von heartbeat » 09.05.2018, 20:28

Hallo in die Runde,
liebe Soulvoice,

ich habe hier nach langer Unterbrechung mal wieder gelesen, von Deinem Thread hier nur bis zur dritten Seite, und trage nur noch ganz selten etwas hier bei. Jetzt möchte ich aber schon aufgrund des wenigen Gelesenen doch mal etwas Grundsätzliches dazu schreiben, das sich mir beim Lesen auch hier - wie fast immer - aufdrängt, auch auf die Gefahr hin, dass bis zu dieser Seite hier von anderen schon ähnliches geäußert wurde (wovon ich ausgehe).

Und das ist Folgendes:
Es kommt immer auf die Sozialisation an (daneben auch auf den Bildungsgrad, der in gewisser Weise in manchen Fällen zu mehr Weltoffenheit und in einer Partner-Beziehung zu mehr Toleranz führen kann) - das gilt auch hier im eigenen Land - aber noch viel viel mehr für Menschen aus Kulturkreisen, die in Religion, Sitten und Gebräuchen den unseren doch sehr fremd oder sogar gegenläufig sind, die ein anderes Familien-, Männer- und Frauenbild haben und wo die verfestigten Traditionen und verinnerlichten "Regeln" wirklich noch alle Handlungsweisen bestimmen und ein Ausbrechen meist einen Bruch mit der Familie bedeutet, was in diesen Gesellschaften das Schlimmste ist, denn das ist zugleich Ausgestoßensein, Verlust der eigenen Ehre und Beschmutzung der gesamten Familienehre. (Wir kennen ja aus den Medien viele abscheuliche Vorfälle, in denen solches Verhalten brutalst "geahndet" wurde..).

Da spielt es gar keine Rolle, ob jemand aus Nordafrika, einem kurdischen Dorf, dem Irak, Pakistan, Afghanistan oder sonst einem "Was-auch-immer- stan" kommt - er wurde anders sozialisiert und hat das zutiefst verinnerlicht. Natürlich in allererster Linie auch die traditionell geltenden Regeln, wie eine Frau zu sein hat, die ihm und damit der ganzen Familie die Nachkommen sichert.

Bei den Anfragen und Schilderungen hier fällt nun immer wieder auf, wie sehr wir selbst doch von unseren eigenen, aufgeklärten und weitgehend geschlechter-gleichberechtigten, kulturellen Prägungen bestimmt sind und wie oft wir in die Falle tappen, dass unser exotisches Gegenüber uns da auf Augenhöhe begegnen könnte. Mir fielen schon früher immer die Prägungen in den Ländern Südeuropas und Kleinasiens (bes. Griechenland, Türkei - ich hatte einige angeheiratete Verwandte dort) auf, wo die Männer in den Tavernen und Cafénions saßen und die "wichtigen" Dinge besprachen, Geschäfte, Lokal- und Weltpolitik, Themen, von denen die Frauen "selbstverständlich" ausgeschlossen werden, denn diese haben ja ihre Aufgaben im Haus, bei Herd und Kindern. Es ist erstaunlich, wie stark diese "selbstverständliche" Tradition sogar noch in vielen ländlichen Gegenden im christlich-europäischen Griechenland oder in Gegenden des Balkan gelebt wird!

Je dörflicher das Lebensumfeld des Aufwachsens war und je geringer der Bildungsstand ist, desto stärker sind die Bindungen an die Religion und Traditionen, in denen diese Menschen aufgewachsen sind.

Das wird von hier jetzt in "westlich-modernen" Partnerschaften Lebenden oft einfach eine Zeitlang verdrängt oder aus Berechnung beiseite geschoben, bis gewisse Pläne aufgehen (in denen so gut wie immer die Herkunftsfamilie die erste Rolle spielen wird) , und meistens sind die europäischen Partner/Innen unwissentlich dabei nur Helfer zum Gelingen dieser Pläne - und das in jeder Hinsicht, denn sie bieten den Ort, wo der Partner sich heimisch fühlen darf, unterstützt wird und sogar (bedingungslos und vertrauensvoll - wie es unserem kulturellen Verständnis entspricht) geliebt wird. Das müssen wir uns immer wieder klar machen: dass diese Männer es sich sehr gerne in einem angenehmen Leben gut gehen und sich von einer wahrhaft liebenden Frau umsorgen lassen, so lange, bis sie ihre eigentlichen Ziele erreicht haben. *)

Umso stärker brechen dann die Unterschiede, die eigentlich auch vorher schon eine Begegnung auf Augenhöhe nicht möglich gemacht haben, hervor, wenn bei solch unterschiedlich sozialisierten Partnern Heirat und womöglich Kindererziehung anstehen.

Wie "ausgewechselt" müssen dann oft die Frauen ihren zuvor noch so "modernen, angepassten, verständnisvollen oder kompromissbereiten" Partner erleben, und der Alptraum beginnt, wenn sie sich plötzlich am besten noch unter den Teppich (oder ein Kopftuch oder andere fremde Traditionen) ducken sollen und das dann immer noch nicht "klein" genug ist, denn (zu) viele Männer, aufgewachsen und sozialisiert in diesen Kulturkreisen und Traditionen, glauben offenbar, sie selbst würden größer, wenn sie ihre Frauen klein machen und halten.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe, wie wir sie kennen und uns wünschen, ist bei ihnen weder bekannt noch erwünscht! Dazu würde nämlich gehören, dass man sich gleichwertig und gleichberechtigt anerkennt, sich gegenseitig vertraut und alle Themen und Probleme ehrlich und offen miteinander bespricht und gemeinsam nach Lösungen sucht - was sonst ist Partnerschaft und Liebe? - und nicht, dass man als (zu dumme) Frau aus den Problemen des anderen herausgehalten und davon "verschont" wird.

Das würde mir sehr aufstoßen! In den allermeisten Fällen stellen sich statt "Verschonung vor komplizierten Familienproblemen" später haufenweise Lügen über ganz andere Pläne und Verhältnisse heraus. Da muss ich in Deinem Fall auch sagen, liebe Soulvoice, dass mir die noch unverheiratete Schwester nur als vorgeschobener Grund erscheint und dahinter wohl noch mehr steckt. Ich denke auch, da Du es mit einem Moslem (besonders aus einer ländlichen Gegend) zu tun hast, wird er und die ganze Familie Dich, seiner religiösen Tradition entsprechend, nie ernsthaft als anständige, heiratbare Frau in Betracht ziehen.

Liebe Soulvoice,
aus Anlass Deines Threadthemas habe ich das geschrieben, aber - um nochmal auf das Grundsätzliche meines Beitrags zurück zu kommen:

Aufgrund der unterschiedlichen Sozialisation (Prägung) kommt mit diesen Menschen nie wirklich etwas auf Augenhöhe - das ist und bleibt eine (schöne) Illusion!

Es ist unsere eigene Falle, in die wir da tappen, weil bei uns Liebe und Partnerschaft immer etwas mit Ehrlichkeit und gegenseitigem Vertrauen zu tun haben und wir fälschlicherweise davon ausgehen (oder viele sich der Täuschung hingeben), dass Menschen aus anderen Kulturkreisen die gleichen oder ähnliche Maßstäbe haben - oder sie hier lernen würden. Das ist der Fehler!

Deshalb wird es grundsätzlich nie klappen, solch eine Partnerschaft/Ehe auf Augenhöhe zu führen, es sei denn, man selbst möchte sich verbiegen, bis man die "Augenhöhe" des Partners erreicht hat. Aber selbst bei solcher Bereitschaft sich selbst aufzugeben, kann man hier reichlich Erfahrungen und Geschichten finden, in denen man es dem Partner trotzdem nie recht machen konnte und der Alptraum sich unweigerlich einstellte.

Ich wünsche allen, die sich auf eine solche Beziehung einlassen möchten, rechtzeitig ganz wache Sinne und ein untrügliches Bauchgefühl, das ggf. den Griff zur "Notbremse" auslöst! Wer sich Rat holt wegen eines bereits vorhandenen Gefühls, hat bereits den ersten Schritt gemacht, nicht in diese beschriebene Falle zu tappen!

heartbeat

*) Berechnende Frauen entsprechend - wie mannigfache Erfahrungen belegen.
Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall! Dalai Lama

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Re: Afghanistan

Beitrag von Evelyne » 09.05.2018, 20:37

Liebe heartbeat,
Danke für Deine Ausführungen, die ich inhaltlich nur unterschreiben kann!
Lieben Gruß
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Re: Afghanistan

Beitrag von heartbeat » 09.05.2018, 21:02

Danke, liebe Evelyne!
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Re: Afghanistan

Beitrag von happy mind » 09.05.2018, 22:00

Hallo Soulvoice,

du bist bereit und offen für etwas Neues? Das Alte hast du allerdings noch nicht abgeschlossen, dafür fehlt die Kraft.
Stell dir vor du lernst einen lieben, ehrlichen Mann kennen, der sich dir vertrauensvoll öffnet, du dann aber feststellst noch gar nicht frei zu sein. Das wäre charakterlich genau so ein schäbiges Verhalten wie du es jetzt selbst erlebst. Möchtest du dich auf dieses Niveau begeben?

Ein Mensch ist keine Ware und man sollte nicht einen gegen den anderen auswechseln.

Heartbeat hat es nochmals sehr gut zusammengefasst. Du trägst falsche Hoffnungen in dir. Aber nun, so soll es dann wohl sein...

Lieben Gruß, happy mind

moonlight
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Re: Afghanistan

Beitrag von moonlight » 10.05.2018, 08:05

heartbeat hat geschrieben:Hallo in die Runde,
liebe Soulvoice,

Und das ist Folgendes:
Es kommt immer auf die Sozialisation an (daneben auch auf den Bildungsgrad, der in gewisser Weise in manchen Fällen zu mehr Weltoffenheit und in einer Partner-Beziehung zu mehr Toleranz führen kann)

Aufgrund der unterschiedlichen Sozialisation (Prägung) kommt mit diesen Menschen nie wirklich etwas auf Augenhöhe - das ist und bleibt eine (schöne) Illusion!
Liebe heartbeat,

mir geht es wie Dir, lange habe ich schon nichts mehr geschrieben, nur ab und zu mitgelesen und bin jetzt eher zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen. Diesen möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen.

Ich arbeite in einem internationalen Umfeld, habe viele Jahre in Südamerika gelebt, im euopäischen Ausland und im Moment leben wir in Japan. Zu unserem internationalen Freundeskreis, die meisten Expats wie wir, gehören auch viele bi-nationale (Ehe-)Paare. Insbesondere in Südamerika habe ich auch einiges an Bezness beobachtet, nicht so sehr im Kollegenkreis (da auch), aber eher im Tourismus oder wenn sich die Partner übers Internet kennen gelernt haben und dann im Ausland Kontakt zu Landsleuten suchen.

Auf diesen Erfahrungen basierend kann ich Deinen Beitrag nur voll und ganz unterstreichen. Von den vielen Ehen im engeren Freundeskreis mit einem moslemischen Ehemann existieren heute nur noch zwei. In einem Fall, weil sich die Ehefrau verbiegt bis zur Unkenntlichkeit. Der andere Fall ist die berühmte Stecknadel im Heuhaufen, beide akademisch ausgebildet und weltoffen, im Studium in USA kennen gelernt, bei der selben Firma beschäftigt ... und trotzdem kämpfen auch diese Beiden immer wieder mit ihrer unterschiedlichen Sozialisation. Je älter man wird, umso stärker tritt sie hervor, umso traditionsbewusster wird man - was die gegenseitige Toleranz zusätzlich nicht gerade fördert.

Alle anderen Damen haben auf unserem Sofa tonnenweise Taschentücher vollgeheult und sind früher oder später an den sehr verschiedenen Normen, Werten, Maßstäben etc ihrer Ehemänner gescheitert.

Es kommt immer auf die Sozialisation an (daneben auch auf den Bildungsgrad, der in gewisser Weise in manchen Fällen zu mehr Weltoffenheit und in einer Partner-Beziehung zu mehr Toleranz führen kann). Das kann ich, liebe heartbeat aus eigener sehr naher Beobachtung und leider auch eigener erfahrung nur mehr als unterstreichen.

Schönen Feiertag Euch allen
moonlight

heartbeat
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Re: Afghanistan

Beitrag von heartbeat » 10.05.2018, 19:26

Liebe moonlight,

schön, Deinen Namen hier mal wiederzusehen, und danke für Deine Zustimmung und die "Untermauerung" meines Beitrags mit Deinen Erfahrungen!

Ich spreche auch nur aufgrund wirklich reichhaltigster Erfahrungen in meinem durch und durch multinationalen Leben!

Es hat sich bei mir durch berufliche Tätigkeit (Vollzeit bis zur Rente) und auch privat im "bunten" Beziehungs- und Eheleben so ergeben, das so vollgepackt ist mit Erfahrungen mit Menschen aller Bildungsschichten und Religionen aus vieler Herren Länder, dass ich nochmal soviele Jahre leben müsste, um alles aufzuschreiben.

Und ja: meine erwachsenen Söhne sind Kinder eines (jetzt schon lange verstorbenen), akademisch gebildeten und als Dozent in leitender Funktion tätigen, ganz modern wirkenden und lebenden Mannes (der darüber hinaus in vielen Bereichen unglaubliche Talente besaß - besonders musikalische), der in einem muslimischen Kulturkreis aufwuchs und sozalisiert wurde. Er war kein bisschen gläubig oder religiös, aber die gelebten und von Kindesbeinen an erlebten Rollenbilder von Mann und Frau und so manches andere aus seinem Kulturkreis hatte er trotzdem verinnerlicht.
Ich kann es nur unterstreichen, was Du sagst: meistens wird der Faktor "Sozialisation" immer stärker und bricht hervor, je älter die Menschen werden, je länger die Beziehung dauert oder wenn Kinder ins Spiel kommen. Das war bei ihm auch der Fall. Und erzeugte dann große Konflikte.

Man findet diesen "Kampf der Unterschiede", der sich erst oft ganz unterschwellig und in alltäglichen Kleinigkeiten abspielt, auch in den Schilderungen von "Schuscha" über ihre Ehe mit ihrem ebenfalls gebildeten Mann aus Ägypten.

Sozialisation findet ja nicht (nur) bewusst statt, wo Mütter und Omas einen gemahnen, sich so oder so zu benehmen, sondern die Regeln (Verhalten gegenüber anderen, Achtung oder Missachtung, Wert oder "Unwert" eines anderen, "Rollen", die man auszufüllen hat und sich abschaut ... etc.) ist etwas "Unbewusstes", das sich durch das kulturelle Umfeld des Aufwachsens tief einprägt, weil man es nicht nur beigebracht, sondern als "einzig richtig, gültig und erstrebenswert" vorgelebt bekommt. Deshalb gibt es ja auch den zutreffenden Spruch, dass jemand "etwas mit der Muttermilch eingesogen" hat, was ja nichts anderes bedeutet, als dass es so tief verinnerlicht und verfestigt in jemandem steckt, dass nicht mal er selbst es wieder heraus bekommt.

Deshalb muss ich manchmal laut lachen (wenns nicht so traurig naiv wäre), wenn ich in den Zeitungen lese, mit welcher Art "Kursen" die längst geprägten Erwachsenen nun "umgekrempelt" werden sollen, damit sie ihr Weltbild und Lebensgefühl dem unseren anpassen. Passend dazu wird ja oft verlangt, sie sollten "integriert werden". Nein, sie selbst müssen sich integrieren wollen und dafür Interesse aufbringen und Anstrengungen unternehmen - sonst wird das gaaaaar nichts!
Das ist - finde ich - durchaus vergleichbar mit den Bemühungen einer Liebenden um die Liebe und Aufmerksamkeit ihres Beznessers (oder Bi-na - Ehe-/Partners ohne Bezness). Sie pampert und pampert, ebnet ihm jeden Weg und öffnet die Türen, wo sie kann - weil sie auf seine "Integration" in ihre Werte- und Gefühlswelt hofft, die aber von ihm gar nicht angestrebt wird, weil er a) auch in Bezug auf "Liebe" anders sozialisiert ist und b) als Bezzi sowieso keine echte Integration in das Leben seiner bemühten Partnerin anstrebt, oder (vorübergehend) nur so weit, wie es seinen wahren Zielen nützt.

Die verinnerlichte, mitgebrachte Kultur ist zugleich ihre "Identität", ihre Werteskala, ihr Lebensgefühl. Daran klammern sie sich, je ungebildeter sie sind - besonders in der Fremde, wo sie auf ganz andere gelebte Werte treffen. Das Unbekannte macht Angst. In diesen Familien macht ja sowieso auch schon in der Heimat jeder jedem Angst vor irgendwelchen schlimmen Folgen - bei Allah oder bei den enttäuschten Eltern, bei der Familienehre oder bei dem Dorfgeschwätz oder oder oder...
Nur Angst, Drohungen und Repressalien wenn einer es wagen sollte, aus diesem Korsett auszusteigen. Das verträgt sich alles überhaupt nicht mit unseren selbstbestimmten, freiheitlichen Ansichten und Lebensweisen, und deshalb könnte ich - würde ich gefragt - aufgrund meiner Lebenserfahrungen auf diesem Gebiet niemandem zu Bi-na-Beziehungen oder gar Familiengründungen mit Menschen aus Gegenden raten, die unseren kulturellen Werten und Normen zuwiderlaufen oder viel zu weit entfernt davon sind.

Aber ich habe meine Erfahrungen (gute und ganz fürchterliche - in der Bilanz aber immer: zu inkompatibel, nicht auf Dauer lebbar!) auch selbst gemacht und mich nicht durch "Ratschläge" abhalten lassen - bin allerdings auch ganz gut im "Konsequenzen tragen" (glaub ich). :?
Nur: was man sich selbst an Konsequenzen zuzumuten und auszuprobieren bereit ist, kann noch ein "ganz anderer Schnack" werden, wenn Kinder ins Spiel kommen - das sollte man sich unbedingt vorher klar machen!

Der heutige Feiertag war hier düster mit Extremregen bis in den Nachmittag. Ich war trotzdem draußen und hab es genossen: schlammige Flüsse und Bäche mit Hochwasser, satte grüne Wälder und Wiesen, Pfingstrosen zum Selbst-Schneiden vom Acker...

Ich hoffe, Ihr alle hattet es auch schön und könnt jetzt noch den Abend genießen!

heartbeat
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Atin
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Re: Afghanistan

Beitrag von Atin » 10.05.2018, 22:09

Denk einfach mal daran wie du dich fühlen würdest, wenn er das alles von dir verlangen wollte (und dazu wird es mit Sicherheit kommen)
Setzte einfach überall in den Sätzen über deren Sozialisierung und Kultur deinen Namen ein... Soulvoice.

Glaub mir das reicht schon um zu verstehen das da was im Argen liegt :shock:

Und schau dich auch in unserem Land um. Wie wird gelebt? Was macht deren Generation aus. Ja genau. Die stehen alle unter deren Fittiche und kommen selbst nur schlecht da raus bis gar nicht, bspw Heirat des Cousins (e) nur damit noch so Eine(r) ins erträumte Europa einreisen darf. Was ist das denn bitte mal für eine ( Lebens-)Einstellung :roll: :|
Zuletzt geändert von Atin am 10.05.2018, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
Tue was richtig ist und wende dann jedem geschmacklosen Kritiker deinen Rücken zu. ( von einem Schriftsteller )

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Re: Afghanistan

Beitrag von Nilka » 10.05.2018, 22:11

Liebe heartbeat und auch du liebe moonlight, es ist schön, dass ihr wieder da seid und dass ihr wieder schreibt.
Eure Beiträge sind eine echte Bereicherung für diesen Thread ( und das Forum).
Ich freue mich, dass sich vermehrt (habe ich das Gefühl) "alte" User zu Wort melden.
LG ♥ Nilka
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mountkenia
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Re: Afghanistan

Beitrag von mountkenia » 10.05.2018, 22:45

Nilka hat geschrieben:Liebe heartbeat und auch du liebe moonlight, es ist schön, dass ihr wieder da seid und dass ihr wieder schreibt.
Eure Beiträge sind eine echte Bereicherung für diesen Thread ( und das Forum).
Ich freue mich, dass sich vermehrt (habe ich das Gefühl) "alte" User zu Wort melden.
guten Abend, bin wieder aus Sri Lanka zurück.....habe dort keine Beznesstendenzen gesehen,Hotelpersonal 80%Männer, sehr freundlich aber dazu strengstens angehalten,den Touristen mit Höflichkeit zu begegnen,ohne Anmache oder sonstiges.Aber dies nur nebstbei erwähnt.
Ich bin ganz begeistert,von heartbeat,moonlight u.a. zu lesen.
Soviel Erfahrungen aus dem privaten Umfeld gekoppelt mit Einblick geben in die komplett andere Sozialisation der Menschen, die uns in Mitteleuropa begegnen welches nicht ihre Heimat ist,
sollten uns Frauen(die Jüngeren-bin 59)noch mehr dazu anregen,sich das Wagnis einer binationalen Beziehung sehr gut zu überlegen und besonders heartbeats aufschlussreiche Stellungnahme sagt eigentlich genug,danke, heartbeat, besser als dein Kommentar kann so eine Beziehung mit all ihren Problemen,die du angeführt hast,gar nicht analysiert werden, Soziologen hätten eine Freude mit deinen Berichten.
Bei uns in Ostösterreich erst seit abends Regenschauer und Gewitter,also hatten wir hier einen sonnigen sehr heißen Feiertag.
lg Viktoria :D

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