Zukunftsgedanken

zum Thema Bezness

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Wathani
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Wathani » 20.09.2018, 09:55

chui hat geschrieben:
Man sollte nicht vergessen das die Kinderproduktion ( anders kann ich es nicht bezeichnen ) dem finanziellen Vorteil gilt . Mit Sicherheit aber nicht von Deutschen , die ueberlegen ob und wann sie ein Baby in die Welt setzen . Hier hat auch die Frau ein Mitspracherecht ob sie will oder nicht .
Wohingegen man das von den Bereicherern nicht behaupten kann da die Frau keine Stimme hat da , da rollt der Herrscher drueber ob Frau will oder nicht . Als Gebaermaschinen werden sie die Deutsche Kartoffel ueberrollen .

LG chui
Dem stimme ich zu, liebe chui. Deine Anmerkung passt wunderbar zum "drüben" derzeit diskutierten Thema in "Artikel, die sprachlos machen".
Für viele der neuen Bürger sind Kinder Prestigeobjekt, finanzielle Versorgung, Altersversorgung. Die Frauen haben nicht viel zu melden zur Familienplanung und/oder sind auch diesem Prestigegedanken/Zwang unterworfen.

Diejenigen, die sich aber Gedanken um das Wohl möglicher eigener Kinder machen und um die Finanzierung, und sich deshalb vielleicht gegen Kinder entscheiden, zahlen für den Spaß der anderen. Ein Wahnsinn.
Da habt ihr auf jeden Fall zu großen Teilen Recht! Und vielleicht ist DAS auch der Grund, warum Frauen heute weniger Kinder haben in D: weil sie nämlich zum Glück ein Mitspracherecht und die Möglichkeit der Geburtenkontrolle haben.

Drum schrieb ich ja "drüben", welche Frau WILL denn tatsächlich 4 oder mehr Kinder (austragen, gebären, aufziehen)?
Wenn wir ehrlich sind, nimmt das denn Körper (und ich meine nicht Optisch) ja auch ganz schön mit :P (aber auch das vermutlich wieder eine Frage des Alters, in dem man sich für Kinder entscheidet, und der persönlichen Fitness :wink: )

Zu Zeit meiner Omas war das mit dem Mitspracherecht und der Geburtenkontrolle ja auch noch anders - und da gab es in D auch noch genug Nachwuchs.

Zum Glück ist das ja heute anders, aber die Medaille hat eben auch eine Kehrseite...zu wenig Jugend im Lande...

LG
Wathani
Viele Grüße
Wathani

 "Ursprünglich aber hat niemand an einem Orte der Erde zu sein mehr Recht als der andere." (Immanuel Kant)

chui
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 10:21

Wathani hat geschrieben:
chui hat geschrieben:
Man sollte nicht vergessen das die Kinderproduktion ( anders kann ich es nicht bezeichnen ) dem finanziellen Vorteil gilt . Mit Sicherheit aber nicht von Deutschen , die ueberlegen ob und wann sie ein Baby in die Welt setzen . Hier hat auch die Frau ein Mitspracherecht ob sie will oder nicht .
Wohingegen man das von den Bereicherern nicht behaupten kann da die Frau keine Stimme hat da , da rollt der Herrscher drueber ob Frau will oder nicht . Als Gebaermaschinen werden sie die Deutsche Kartoffel ueberrollen .

LG chui
Dem stimme ich zu, liebe chui. Deine Anmerkung passt wunderbar zum "drüben" derzeit diskutierten Thema in "Artikel, die sprachlos machen".
Für viele der neuen Bürger sind Kinder Prestigeobjekt, finanzielle Versorgung, Altersversorgung. Die Frauen haben nicht viel zu melden zur Familienplanung und/oder sind auch diesem Prestigegedanken/Zwang unterworfen.

Diejenigen, die sich aber Gedanken um das Wohl möglicher eigener Kinder machen und um die Finanzierung, und sich deshalb vielleicht gegen Kinder entscheiden, zahlen für den Spaß der anderen. Ein Wahnsinn.
Da habt ihr auf jeden Fall zu großen Teilen Recht! Und vielleicht ist DAS auch der Grund, warum Frauen heute weniger Kinder haben in D: weil sie nämlich zum Glück ein Mitspracherecht und die Möglichkeit der Geburtenkontrolle haben.

Drum schrieb ich ja "drüben", welche Frau WILL denn tatsächlich 4 oder mehr Kinder (austragen, gebären, aufziehen)?
Wenn wir ehrlich sind, nimmt das denn Körper (und ich meine nicht Optisch) ja auch ganz schön mit :P (aber auch das vermutlich wieder eine Frage des Alters, in dem man sich für Kinder entscheidet, und der persönlichen Fitness :wink: )

Zu Zeit meiner Omas war das mit dem Mitspracherecht und der Geburtenkontrolle ja auch noch anders - und da gab es in D auch noch genug Nachwuchs.

Zum Glück ist das ja heute anders, aber die Medaille hat eben auch eine Kehrseite...zu wenig Jugend im Lande...

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 10:41

Hab vergessen zu schreiben :lol:

Das zu wenige Jugendliche vorhanden sind liegt vielleicht daran , dass man die Familien vergessen hat vor Jahrzehnten schon . Dann haette es auch mit dem Nachwuchs besser geklappt .
Aber nun bemueht man sich ja um Nachwuchs das kann man kaum abstreiten . Nur der Nachwuchs hat kein Interesse am lernen oder arbeiten und das sind keine Deutschen . Den Deutschen hat man von jeher schon Fleiss nachgesagt das hat sich ja kaum geaendert . Nur wenn man in den Schulen mehr Fremdsprachige hat leiden die Deutschen Kinder darunter , denn was sollen die noch lernen wenn man auf sie nicht eingehen kann da man den Fremdsprachlern erst beibringen muss Respekt vor Lehrkraeften zu haben . Den Level auf dem deutschsprachige Kinder sind kann man kaum mit demselben Level messen den die Fremdsprachler mitbringen . Man kann die Klassen nicht mit einem Mehranteil an Migranten , oder was auch immer man fuer eine Bezeichnung fuer sie hat , vollstopfen und dem Anteil an Deutschen Kinder der unter 10 liegt auch noch etwas beibringen . Das ueberfordert die Lehrkraefte und die resignieren .
Also wie ich das sehe hat man die Deutschen Familien und die Lehrkraefte immer schon im Stich gelassen und das was jetzt so an Kinderlosigkeit immer wieder angesprochen wird und Nichtlernwilligen Fremdlaendischen Kindern ist das Resultat einer versagenden Politik .
Das in Zukunft das Geld fuer Rentner fehlen wird dazu braucht es keine Glaskugel . Man sollte den Rentnern sagen sie sollen gefaelligst bei Rentenantritt gleich ins Kisterl huepfen . :evil:
Und noch etwas : Wer nicht in die Zukunft sehen kann und will ist ein Dummer Mensch . Mit schoenreden kann man keinen Blumentopf gewinnen . Die Situation ist in allen Lebensbereichen prekaer und wird sich mit der jetzigen Regierung verschlimmern .

LG chui

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 10:47

Nicht das ich jetzt hier Schlau rueberkommen moechte , denn all das wissen die Deutschen die sich um ihre Kinder und ihr weiteres Leben sorgen auch . Das der Anteil an ihnen unzufrieden ist kann man leicht nachvollziehen . Denn die meisten denken weiter als nur bis zum Tellerrand .

LG chui

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Efendi II » 20.09.2018, 11:39

chui hat geschrieben:Nur wenn man in den Schulen mehr Fremdsprachige hat leiden die Deutschen Kinder darunter , denn was sollen die noch lernen wenn man auf sie nicht eingehen kann da man den Fremdsprachlern erst beibringen muss Respekt vor Lehrkraeften zu haben . Den Level auf dem deutschsprachige Kinder sind kann man kaum mit demselben Level messen den die Fremdsprachler mitbringen . Man kann die Klassen nicht mit einem Mehranteil an Migranten , oder was auch immer man fuer eine Bezeichnung fuer sie hat , vollstopfen und dem Anteil an Deutschen Kinder der unter 10 liegt auch noch etwas beibringen . Das ueberfordert die Lehrkraefte und die resignieren .
Eine Kette ist so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Wenn einem Teil der Kinder in der Klasse zunächst erst einmal die Sprache und Grundsätzliches der Verhaltensweisen beigebracht werden muss, dann leidet natürlich die Wissensvermittlung für die ganze Klasse. Der vorgesehene Lehrstoff kann nicht vermittelt werden, weil einige Kinder weder über die dafür erforderlichen Sprachkenntnisse, noch über elementare Fertigkeiten oder Verhaltensgepflogenheiten verfügen.

Hinzu kommt außerdem, dass die religiösen Belange mancher Kinder ebenfalls noch Berücksichtigung finden müssen (eigenartigerweise betrifft das nahezu nur Kinder muslimischer Herkunft, bei allen anderen gibt es da keinerlei speziellen Erfordernisse).

Da wäre es doch das Beste, wenn die Muslime ihre eigenen Unterrichtstätten (Kindergärten, Schulen) installieren würden. Da könnten sie ihren religiösen Erfordernissen ungestört nachkommen und wären keinen negativen Einflüssen der Ungläubigen mehr ausgesetzt. Auch die Fragen des Schulessens ließen sich dann einvernehmlicher und ohne großes Aufsehen regeln.

Eine Lehrerin erzählte mir neulich, dass sie im neuen Schuljahr Kinder in der Klasse habe, die noch nie einen Stift in der Hand hatten, während andere bereits zumindest ihren Namen schreiben und ein wenig rechnen können.

Wie soll da ein Unterricht stattfinden können und Lehrziele erreicht werden, der für alle Kinder von Nutzen sein kann? Das erinnert doch an die Dorfschulen vergangener Jahrhunderte, als alle Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

chui
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 12:07

Genau darum geht's . Im ganzen afrikanischen Raum gibt es noch immer Schulen wo der Unterricht im Freien abgehalten wird . Von Lehrern die Kinder von 6 - 10 unterrichten deren Bildung auch nicht das Gelbe vom Ei ist . Unter anderen Lehrer die sich als solche bezeichnen nur weil sie den Kindern lesen und schreiben beibringen . Nicht falsch verstehen ich finde das ganz in Ordnung das man sich um diese Kinder kuemmert , wenns schon der Staat nicht tut .
Akademiker , Geschaeftsleute , Fachkraefte oder andere die zu Reichtum gekommen sind werden sich kaum auf den Weg nach Europa machen um von Harz4 zu leben .
Das sind die Menschen die kommen : Kleinbauern , Analphabeten , Olivenpfluecker , Schaf - und Rinderhirten , Jugendliche die noch nie eine Schule von innen gesehen haben . Wie sollen die jemals imstande sein ihren Betrag an Renteneinzahlungen zu leisten . Man darf nicht ausser acht lassen das der Grossteil Schutz vor Arbeit sucht und NICHT Schutz vor Krieg . Wenn man Geld geschenkt bekommt begibt man sich gerne in den Schutz Europas .
Man bezahlt Schlepper und kann sich nicht sicher sein das man lebend Europa erreicht . Unverstaendlich , das ist wie Euros in der Toilette runterspuelen .
Wenn ich x-tausend Euro fuer Schlepperdienste bezahlen kann wieso kann ich dieses Geld nicht dafuer verwenden um mir in meinem Land eine Existenz aufzubauen . Auch in Afrika woher der Grossteil ja kommt gibt es Kredite fuer Geschaeftsgruendung , Geld das vom Familienverband gesammelt und investiert wird . Auch wenn es sich nur um kleine Shops handelt reich wird man nicht dabei aber man kann seine Familie ernaehren .

Was will man aus Europa machen ein Drittland ? Denn die Lebensart und die Gewalttaetigkeit bringen sie mit nach Europa .
Wie war das nochmal mit dem Ende der Kolonien Afrika den Afrikanern , am Ende haben sie ohne Europa nichts zustande gebracht .

LG chui

karima66
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von karima66 » 20.09.2018, 13:15

Ich stimme deinen Beiträgen im Großen und Ganzen voll zu, chui, aber mit einer Ergänzung, dass es nicht genug Fachkräfte gibt liegt nicht nur an den nichtauszubildenden Migranten und Co., sondern auch an dem katastrophalen Nichtwissen von Biodeutschen,unseren Jugendlichen, die teils verheerendes Grundwissen haben, als Muttersprachler ne 4 in Deutsch, von Mathe ganz zu schweigen, nicht mal das Einmaleins wird beherrscht geschweige denn Prozentrechung oder anderes, sie wollen teils wenig Arbeitsstunden, keine körperliche Anstrengung, aber vieeeel Geld verdienen......
Ich sprech da aus 8 Jahren Erfahrung bis heute im Bereich Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk.
Dabei sind die Jugendschutzgesetze und generell die Rechte für Arbeitnehmer dermaßen toll heutzutage.......
Zu meiner Anfangszeit im Berufsleben hieß es Lehrjahre sind keine Herrenjahre, ich musste schon in der Ausbildung 6 Tage die Woche arbeiten, wir wurden teils auch ausgenutzt, aber es war normal sich zu bemühen, froh zu sein wenn man eine gute Ausbildung bekam, einen guten Mentor hatte, wir wollten lernen bzw. mussten arbeiten, meine Eltern hätten mein Leben nicht weiter finanziert, ich gab schon vom Ausbildungsgehalt Zuhause meinen Anteil ab, es war für mich klar, dass ich arbeiten muss um leben zu können......eine Alternative gabs nicht.
Heute erlebe ich vielfach, dass entweder Jahre durch die Welt getingelt wird, weil Eltern es bezahlen, dann studiert und mit Mitte 30 fängt man dann an Geld zu verdienen, da gehen Jahre bei der Rentenversicherung verloren und viele tun sich schwer nach so langer Rumbummelei plötzlich jeden Tag am Arbeitsplatz stehen zu müssen.
Es gibt aber auch viele bildungsschwache Biodeutsche die aber trotzdem sich nicht die Hände schmutzig machen wollen.
Was ich da schon alles erlebt hab in Vorstellungsgesprächen, Praktika oder auch dann am Beginn einer Arbeit......wie sagte neulich ein Bekannter, er ist froh wenn der Angestellte oder Azubi jeden Tag kommt, mehr kann man nicht erwarten und selbst das ist schon viel......
Das das so ist liegt auch an den Zuständen in den Schulen, aber auch an den Eltern, wenn Eltern vorleben, dass man nicht arbeiten braucht, schon gar nicht viel und schwer dann wollen die Kids am liebsten auch Geld fürs Nichtstun.

Ich wurde mal gefragt warum wir denn syrische Mitarbeiter beschäftigen und keine Biodeutschen.....ja warum wohl, aus Verzweiflung, weil Biodeutsche nicht wollen.......klein anfangen wenn ohne Ausbildung, sich hochbarbeiten, anstrengen, jeden Tag zuverlässig sein und dann noch körperlich schwer über 6-8 h, nein.........niemand will das mehr.....
Für uns wars selbstverständlich.

Efendi II
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Efendi II » 20.09.2018, 13:35

karima66 hat geschrieben:Ich stimme deinen Beiträgen im Großen und Ganzen voll zu, chui, aber mit einer Ergänzung, dass es nicht genug Fachkräfte gibt liegt nicht nur an den nichtauszubildenden Migranten und Co., sondern auch an dem katastrophalen Nichtwissen von Biodeutschen,unseren Jugendlichen, die teils verheerendes Grundwissen haben, als Muttersprachler ne 4 in Deutsch, von Mathe ganz zu schweigen, nicht mal das Einmaleins wird beherrscht geschweige denn Prozentrechung oder anderes, sie wollen teils wenig Arbeitsstunden, keine körperliche Anstrengung, aber vieeeel Geld verdienen......
Ich sprech da aus 8 Jahren Erfahrung bis heute im Bereich Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk..
Wer wollte/könnte das bestreiten?
Aber es ist wohl kaum anzunehmen, dass der dafür benötigte "Ersatz" aus Afrika kommen könnte. Da hätte man eher im asiatischen Raum fündig werden können.
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EmilyStrange
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von EmilyStrange » 20.09.2018, 13:40

karima666 - ich sehe einen Großteil Schuld auch bei den neuen Erziehungsmethoden. Ich erlebe es teilweise im eigenen Freundeskreis. Da werden zukünftige kleine Kotzbrocken herangezogen, die absolut inkompatibel mit einer Gesellschaft sind, die Rücksichtnahme, Leistungserbringung auch wenn man keinen Bock hat und Selbstbeherrschung fordert.

Kinder werden nicht mehr ERzogen, sondern man geht davon aus, dass ein Kind absolut gleichtwertig einem vollgeschäftsfähigen Erwachsenen zu behandeln ist. Sprich: es wird mit einem 3jährigen diskutiert, warum es jetzt das Essen nciht an die Wand werfen kann, oder noch besser: lass ihn doch, er will doch ausprobieren, wie sich das anfühlt, ob wirklich jedes mal die Wurst runterfällt, wenn man sie auf den Boden wirft oder wie es klingt, wenn man Essen zwischen den Fingern zermatscht (nicht ausgedacht, steht so in etwa in einem Mamiblog)

Da werden Trotzanfälle von Kindern mit Stolz beobachtet, weil das Kind so selbstbewusst und stark ist.

Auszeiten im Kinderzimmer wenn es nur noch rumbrüllt, mit Sachen wirft, schlägt und schimpft sind Kindesmisshandlung und Wegsperren.

Maßregelung ist Einschränkung in der Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressen in vorgegebene Schubladen.

Wirklich, ich kam aus dem Kopfschütteln fast nicht mehr raus, bis ich beschloss, dass diese Welt nicht die meine ist und ich seitdem Mütterforen / Erziehungsformate meide wie die Pest.

Und 10 Jahre später sitzen genau diese Kinder in der Schule oder vor ihrem Ausbildungsleiter und...
Wer das Kaffeepulver nicht filtert, wird mit dem Kaffeesatz Bekanntschaft machen.

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 14:53

Ja das waren noch Zeiten als man eine gesunde Watschen bekam heute faellt das unter Misshandlung , wirklich lachhaft .
Kinder werden nicht erzogen sie wachsen quasi wild auf . Ich bin in einer Zeit aufgewachsen wo eine Ohrfeige nicht strafbar war , wo schulische Leistungen gelobt und nicht bezahlt wurden . Wo man nicht alles bekam was andere Kinder hatten , na damals hatte auch kaum jemand etwas . Und Diskussionen wurden keine gefuehrt weder ueber Essen noch sonst etwas .
Und ich behaupte mal wir waren gluecklicher und zufriedener . Vor allem haben wir uns gefreuet wenn uns die Oma mal Suessigkeiten mitbrachte oder einem 2 Schillinge zugesteckt hat . Ob die heutige Generation damit zufrieden waere ?
Handy , Laptop , du meine Guete man wusste gar nicht was das ist . Heute verwoehnt man die Kinder zu sehr . Welche Mutter hat das noch nicht gehoert " Warum bekomm ich das nicht der Max hat das ja auch " . Das die Kinder sich trotzkoepfiger verhalten und Forderungen stellen liegt auch daran das beide Elternteile verdienen und es sich meistens leisten koennen die Wuensche ihrer Sproesslinge zu erfuellen . Und wenn der Atem lang genug ist bekommt man auch etwas wenn die Eltern genervt aufgeben .

In der Lehre war putzen wichtiger , wie Karima schon bemerkt hat , man wurde ausgenutzt . Beschwerden waren nicht erwuenscht . Fachkrafte waeren schon vorhanden haette man die Zuegel bei der Erziehung nicht so locker gelassen und sich mehr darum gekuemmert das das Kind sich auf den Hosenboden setzt und lernt Aber man wollte ja modernen Erziehungsstil .

Ob das alles so gut ist ………

LG chui

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von EmilyStrange » 20.09.2018, 15:05

Nur um das klarzustellen: ich unterscheide zwischen schlagen und einem Klaps auf die Finger oder den Hintern.

Manche mögen das für Haarspalterei halten, aber für mich exisitert ein ganz deutlicher Unterschied zwischen einen Klaps auf den Po und einer Ohrfeige - letztere habe ich noch nie verteilt und werde es hoffentlich auch nie müssen (man soll nie nie sagen)

Es ist einfach schade - so wie überall - dass es in der Erziehung neuerdings oft auch nur noch schwarz und weiß gibt - gibst du deinem Kind einen Klaps, weil es nach dem 10. mal "lass das bitte sein" immer noch nicht hört, bist du auf einer Stufe mit jemandem, der sein Kind mit dem Gürtel malträtiert

Genauso, wie du heute zumindest verdächtig bist, wenn du nicht für open borders und Refugees welcome with no limits bist

Wann ist uns die Fähigkeit zum Differenzieren abhanden gekommen?

Ob ich glücklicher war, als meine Kinder heute beispielsweise kann ich nicht sagen. Jedenfalls hatte ich Respekt vor älteren Menschen - ja vor manchen auch durchaus Angst. ABER ich bin deswegen keineswegs traumatisiert, habe ein gestörtes Verhältnis zu meinen Eltern oder sonstwelche Schäden davon getragen.

Ich wusste: bis hier hin und nicht weiter. Ich habe meine Eltern oft verflucht und gehasst, aber das gehört dazu. Das müssen Eltern aushalten. sie sind NICHT die Freunde ihrer Kinder. Vielleicht später mal, wenn die Kinder erwachsen sind, kann sich sowas wie Freundschaft entwickeln.

Und natürlich hats mich genervt immer "bitte" "Danke", "guten Tag" usw. sagen zu müssen, obwohl ich vielleicht gar nicht wollte. Aber wenn man es als Kind nicht lernt, wann denn dann? Welches Kind putzt sich gern die Zähne oder wäscht sich gern? Lässt man sie trotzdem stinken, weil das ihre Individualität unterstreicht?
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 20.09.2018, 15:31

Ja Emily ,Bitte , Danke , Guten Tag da hatte ich oefter mal das Gefuehl die Worte gehoeren der Vergangenheit an . Oder steht man heute noch auf ( vereinzelt schon ) wenn ein aelterer in die Bahn/Bus steigt . Es hat sich vieles geaendert dazu gehoert auch der Respekt .

Mit Ohrfeige meinte ich nicht , dass man mit voller Wucht hinhaut :)
Aber gestorben sind wir auch nicht an der Ohrfeige ein paar hab ich schon eingefangen und habs auch gebraucht :lol:
LG chui

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von karima66 » 20.09.2018, 15:41

Danke, Emily, dass du auch als jüngere Generation das so siehst, was bin ich froh, dass ich mich mit solchen heutigen Müttern nicht auseinandersetzen muss.....
Kinder brauchen Orientierung und Grenzen, gibt man ihnen das nicht leiden sie viel mehr als unter einem Klaps.
Mir haben die Watschen meiner Mutter nichts geschadet, Respekt vor Eltern und Erwachsenen galt einfach, meine Eltern sind auch jetzt noch nicht meine Freunde auch wenn man jetzt auf Augenhöhe kommuniziert.
Wir fanden es eher lustig und abenteuerlich, dass wir vor manchen Älteren Angst hatten, das war alles aufregend und gehörte dazu......

Heute bekommen viele Kinder keine Aufmerksamkeit, sondern Geld, es wird sich nicht für sie interessiert, sich kaum Zeit genommen was natürlich auch den stressigen Arbeitsleben heute geschuldet ist, viel gearbeitet wurde früher auch, aber es war anderer Stress.

Ja genau die Kinder sind dann die Jugendlichen die dann vor einem sitzen und meinen es müsste alles nach ihren Wünschen gehen, weil es immer so war, alles so wie sie wollen und das sofort......mir macht das oft Angst was da für Zombies heranwachsen.

Nur zum Verständnis, ich freue mich jedes Mal wenn ich auf gesunde Kinder und Jugendliche treffe, es gibt sie noch....

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von distel » 21.09.2018, 08:30

Guten Morgen,

ich habe 2 mittlerweile erwachsene Töchter und ich habe immer auf "Bitte", "Danke" gute Tischmanieren, etc. großen Wert gelegt. Meine Mädels fanden das alles total uncool und haben das auch so gesagt.
Aber jetzt- wo sie selbst Kinder haben, legen Sie auch Wert darauf und sind total genervt, wenn andere Kinder nichtmal mit Messer und Gabel essen können oder ganz verwundert schauen, wenn gesagt wird, dass man Bitte und Danke sagt.

Ich bin auch immer wieder angenehm überrascht, wenn Jugendliche gute Manieren haben. Das gibt es auch -aber leider sehr selten.

Gruß
Distel
Lächeln ist der beste Weg, dem Gegener die Zähne zu zeigen.

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Anaba » 21.09.2018, 09:18

Da kann ich mich anschließen.
Für uns war es auch selbstverständlich den Kindern Grenzen zu setzen und ihnen beizubringen,
wie man sich zu benehmen hat.
Es macht mich glücklich und auch ein bisschen stolz, das es gelungen ist und aus ihnen tolle Menschen geworden sind,
zu denen wir ein wirklich gutes Verhältnis haben.

Das es in der Pubertät manchmal gekracht hat, kennen sicher alle Eltern.
Da ging ihnen „meine Meckerei“ zwar auf die Nerven, aber auch diese harte Zeit geht vorbei. :D
Kinder brauchen Grenzen und klare Regeln, auch wenn es ihnen nicht immer passt.
Als ich Letztens bei einem Gespräch äußerte, dass ich leider nicht immer ausreichend Zeit für sie hatte und oft auch mal gestresst war, kam „Ach was Mama, alles richtig gemacht“.
Zeigt mir, dass Kinder genau wissen, was für sie gut ist, bzw es später erkennen. :wink:
Liebe Grüße
Anaba

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zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von EmilyStrange » 21.09.2018, 11:54

Ich sach ja immer: eigentlich müssten alle Generationen vor uns emotionale, sozial völlig inkompatible Krüppel sein.

Es ist schon krass, was mir meine Mutter oder Oma erzählt haben, wie bei ihnen so Erziehung aussah (mit dem Teppichklopfer um den Tisch gejagt, links und rechts schallende Backpfeifen, und wenn man geheult hat, gabs noch eine hinterher etc.) Das finde ich auch schlimm und könnte mir nie vorstellen, das mit meinen Kindern zu machen. Aber das ulkige: niemand - wirklich niemand mit dem ich über sowas gesprochen habe aus dieser Generation, ist seinen Eltern böse. Es war eben so, sie sagen selbst, dass sie wussten, wie die Eltern reagieren werden und haben trotzdem Mist gebaut. Der Reiz war, sich nicht erwischen zu lassen -wenn man sich dann eine gefangen hat - Pech.

Nein, um Erziehung wird heute genauso viel unnötiger Geschiss gemacht, wie um Ernährung.
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von chui » 21.09.2018, 12:27

Und nach der Teppichklopfer Generation kam die Kochloeffel Generation :lol:

LG chui

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Rubinrot » 21.09.2018, 21:18

Genau! Aber noch die aus Holz - die neuen Kunsttoff/Bakelit/Plastik gabs noch nicht!

Mit 15 hab ich von meinem Papa das erste mal so richtig (aber wirklich) Prügel bekommen.
Mit meiner Truppe Karneval zu spät zur Bahn die aber - weg.
Dann zu Fuss und nicht um 24 Uhr zu Hause wie versprochen. Dabei hab ich doch den 1. Preis für mein Kostüm bekommen.... schluchz, schluchz,
3 Wochen hab ich dann wegen der blauen Flecken an den Beinen die "Blickdichten Strumpfhosen" getragen.
Alles vergeben, alles vergessen.
Gruss
Rubinrot
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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Ariadne » 21.09.2018, 22:55

Teppichklopfer, Besen, egal was, aber es geht immer darum wofür! Das ist nämlich nicht egal, wegen Kleinigkeiten, wofür man nichts kann, verklopft zu werden?
Ich weiß es nicht, vergessen - ja, vergeben - nein.
Es geht auch anders, man muss es nur wollen.
Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.
Franz Kafka

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Re: Zukunftsgedanken

Beitrag von Wathani » 22.09.2018, 16:58


Es geht auch anders, man muss es nur wollen.
Das sehe ich auch so...ich finde auch schon Klapse nicht in Ordnung. Es ist einfach ein Aktion des körperlich Überlegenen gegen den Unterlegenen. Mit dem "ungewünschten" Verhalten des Kindes in Zusammenhang stehende Konsequenzen, die (nicht nur als leere Worte angedroht) eingehalten werden, reichen meiner Ansicht nach. Auch 1-Jährigen kann man das mit Worten klar machen. Keines unserer Kinder hat auch je nur ein Kläpschen bekommen, obwohl der Große seine Trotzphase gerne in vollen Zügen ausgelebt hätte, und dennoch sind beide derzeit brav und höflich. Klar muss man bei der Kleinen (5) noch ab und an mit "wie sagt man da?" nachhaken, aber in der Regel klappt das.
Ich finde es einfach ungut, vorzuleben, dass "Klapse" oder gar Schläge eine Mittel des "Älteren" sind, um sich den Respekt und Gehorsam des Jüngeren und Schwächeren zu sichern....wie Ariadne schreibt: das geht auch anders...man muss nur wollen und manchmal erstmal tief durchschnaufen...

Wenn ich lese, dass ein Teenager blickdichte Strumpfhosen tragen musste um die Spuren der Schläge seines Vaters zu kaschieren, krieg' ich Gänsehaut...sowas hat kein Kind verdient...
Viele Grüße
Wathani

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