User stellen sich vor

zum Thema Bezness

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Lemoni
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Lemoni » 13.03.2010, 23:37

Hallo an alle,

da ich in den lezten Tagen ein Paar Beiträge geschrieben habe, werde ich mich auch mal vorstellen. Ich bin stille Mitleserin seit 5 Jahren. Von dem Forum habe ich damals durch eine Reportage erfahren. Ich bin 27, komme aus Osteuropa und bin zum Studium nach Deutschland gekommen. Der Grund warum ich mal immer wieder vorbeischaue oder mich mit dem Thema Bezness beschäftige ist, dass ich mit einem Marokkaner verheiratet bin. Ich finde das Forum sehr gut und habe die eine oder andere Frau schon darauf hingewiesen. Ich habe viele Bezness Geschichten im Bekantenkreis erlebt und erlebe immer noch und leider ist keine für die betroffene Frau gut ausgegangen.

Lemoni

habbibbti
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von habbibbti » 16.04.2010, 18:21

hallo,
ich bin 38 Jahre alt und wohne zur Zeit in der Nähe von Ulm, komme aber ursprünglich aus dem Umkreis von Berlin. Ich bin im Internet auf diese Seite aufmerksam geworden, da ich mich für eine Bekannte ein wenig informieren wollte. Seit 13 Jahren bin ich jetzt mit einem Ägypter verheiratet und wir haben zusammen eine Tochter. Das Forum hier finde ich sehr gut, da man sehr viele und gute Informationen bekommt oder auch konkrete Hilfe oder Ansprechpartner. Und manchmal ist es auch zum Schmunzeln. Vor allem sieht jeder Betroffene, dass er bzw. sie nicht der einzige ist.
LG habbibbti :D
... und dann haut die Realität der Hoffnung ein's in die Fresse!!!
Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null... und das nennen Sie dann Ihren Standpunkt.

Mascha8
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Mascha8 » 21.04.2010, 12:42

Hallo zusammen

..bin seit Anfang 2010 hier registriert,
lebe in NRW, 39 Jahre, Mutter einer Tochter, reise liebend gern
und ich interessiere mich für Esoterik und Astrologie

Liebe Grüße
Mascha
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Frei
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Frei » 21.04.2010, 13:51

Hallo Mascha, was für eine schöne Vorstellung! Und bitte, ... wie bist du hier gelandet? Danke! Herzlichste Grüsse, Frei

Mascha8
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Mascha8 » 21.04.2010, 14:24

Upps! Hab ich ganz vergessen zu erwähnen:

4 Wochen nach der ägyptischen Verirrung mit "meinem" Bezzi- Nessi, stieß ich zusammen mit Hilfe einer Freundin durch Recherche im Internet hier auf 1001Geschichte. Durch das Lesen der vielen tragischen Schicksale aber auch der hilfreichen Tipps, wurde ich wieder voll auf Kurs gebracht :D
Mein Leiden ist vorbei- ich lese dennoch immer mit.
An andere Urlauberinnen/Freundinnen/ Bekannte denen Ähnliches droht, gebe ich einen Hinweis auf 1001Geschichte.

Übrigens: Wer lästige Bezzi-Anrufer loswerden will:
schaut einfach mal unter ---> www.frank-geht-ran.de
einfach die Handynummer 0 163 1 73 77 43 an "unerwünschte Anrufer" weitergeben :mrgreen:

Sonnige Grüße
Mascha
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Anaba » 21.04.2010, 14:34

Übrigens: Wer lästige Bezzi-Anrufer loswerden will:
schaut einfach mal unter ---> www.frank-geht-ran.de
einfach die Handynummer 0 163 1 73 77 43 an "unerwünschte Anrufer" weitergeben :mrgreen:
Hallo Mascha,

danke für den Tipp.... :mrgreen:
Liebe Grüße
Anaba

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Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von steckchen » 07.05.2010, 12:41

Amaretta hat geschrieben: Ich war lange Jahre aktiv in der Tanzszene, orientalischer Tanz und Salsa (Cuba hauptsächlich).
Dabei macht man natürlich viele Bekanntschaften, und macht Beobachtungen, auch wenn man selbst nicht so richtig
in eine Geschichte reinrasselt. Musiker, Tänzer, Dj's egal ob weiblich oder männlich, auf Veranstaltungen, Backstage,
im arabischen Lokal/Restaurant oder Salsa Disco.
Bevor ich das Wort Bezness kannte, fielen mir merkwürdige Paar-Konstellationen und Verhaltensweisen bereits auf,
so das ich "Bescheid" wusste, ohne wirklich in Worten formulierbar "Bescheid" zu wissen.
Hallo Amaretta,

erst mal möchte ich Dir für diesen tollen Beitrag danken. Es ist der seit langem erste, wo ich eine richtige Gänsehaut beim Lesen bekommen habe, weil er nicht nur spannend geschrieben ist, sondern gerade so, als hätte ich dasselbe in anderer Konstellation genauso erlebt. Die Salsa-Discoteken, die Bauchtanzszene. Letztere kenne ich nicht so gut, kann aber lebhaft nachvollziehen, was du beschreibst. Mit diesen merkwürdigen Paaren meinst du vielleicht das, was in der Berliner Zeitschrift "Tip" als "Scheppe Paare" bezeichnet wird? Solche Paare mit entweder großem Altersunterschied oder sie extrem häßlich, er extrem schön, dick und dünn - solche gegensätzlichen Extreme eben, die zusammenkommen.
Amaretta hat geschrieben:Ein Trommler(Cuba) heirate eine Deutsche, ich lernte die beiden in einer Disco kennen.
Später traf ich ihn öfter ohne sie, als ich als DJ in einem Team unterwegs war.
Wir machten auch Tanz-Animation zusammen, er war nett und ich hatte ihn auch bei mir zu Gast, weil ich damals meinen Keller
Musikern zum Proben zur Verfügung stellte. Jahre später traf ich ihn in meinem Stammcafe, geschieden, andere Frau an der Seite.
AE in der Tasche...
Apropos Trommler: Kennst du die Geschichte: "My dear Drumsmaster" von Pedro Juan Gutièrrez aus seiner "Schmutzigen Havanna-Trilogie"?
Amaretta hat geschrieben:Ein Restaurantbesitzer heiratete eine Deutsche. Da hatte er noch kein Restaurant.
Das gründete er dann mit ihr, und als Kinder kamen, leitete er den Betrieb, und sie blieb zu Hause und machte die Buchführung.
Der Herr hatte immer Samstags Bauchtänzerinnen im Lokal. Mit einer ist er nun zusammen, natürlich nachdem er die AE erhalten hat.
Das Restaurant ist das seine, und die Tänzerin hilft, als Kellnerin. Wenn ich mich richtig erinnere, besuchte sie irgendwann einen Buchführungskursus...
das Tanzen lässt sie bleiben, das ist nämlich bäh bäh. Der Herr aus Ägypten wollte seine Freundin nicht mehr vor Gästen tanzen sehen,
da war die Kunst dann nebensächlich...
Tja, vom Bauchtanz zur Buchführung. Welch eine Karriere! Da werden ihr sicherlich die Augen übergegangen sein ob der vielen oder wenigen Rechnungen.
Amaretta hat geschrieben:Nach dem Fall meiner Freundin [die mit dem Marokkaner, der sie mit Glasscherben zerschnitt] hörte ich mit dem Tanzen auf.
Multi-Kulti stand in Frage, lang vorher schon, das war der Tropfen, der das Fass der Zweifel zum Überlaufen brachte.
Die Liebe zu Musik und Tanz, das Streben nach Verbindung verschiedenster Menschen und Herkunft, das Leben einer Art Mittlerin
zwischen Kulturen wurde von der Realität endgültig überrollt.
Ja, Amaretta, auch ich habe eine zeitlang unbedarft einen auf Multi-Kulti gemacht, bis ich dann im ausgehenden Jahrtausend ein Jahr in Kuwait verbrachte, wo ich dann die gelebte Realität in einem Stammland des Islams kennenlernte. Ziellos umherfahrende, durch Zwangsheirat schwer gestörte junge Frauen, die ihre Ausbildung nicht beenden durften, ständige gegenseitige Kontrolle der arabischen Frauen untereinander, damit keine aus dem Moralkodex ausschert, ständige Lügereien, um sozial und materiell zu überleben, was dort zeitweilig sogar auf mich abfärbte. Und als ich bei einer Privatparty mit einem jungen kuwaitischen Mann zu einem Song der Sängerin Fatoum tanzte, da fragte ich mich plötzlich, was ich hier eigentlich will. Und mir war schlagartig klar, daß keiner dieser netten gutaussehenden Jungen jemals bei mir würde eine Chance haben. Aber dieser Moment der Klarheit hielt vorerst nur eine gewisse Zeit.

Zurückgekehrt nach Deutschland hatte ich im Rahmen meines Studiums der Islamwissenschaften im Sommer 2000 einen Text von Sayyid Qutb (Ma'alim fi-t-Tariq مَعالِم في الطَّريق - Wegzeichen) während meines Studiums zu übersetzen und hielt über diesen auch noch ein Referat. Während der Übersetzung des Textes zu Hause wurde mir der faschistoide Charakter des politischen radikalen Islams erst einmal so richtig vor Augen geführt, so daß meine Tränen auf diese kopierten Seiten tropften und ich meine Übersetzungsarbeit erst einmal für einige Stunden unterbrechen mußte. Da war bei mir mit dem Verständnis endgültig Schluß. Das Referat hielt ich später noch. Aber ich war nicht mehr dieselbe wie vorher. Deshalb kann ich Dich sehr gut verstehen.
Amaretta hat geschrieben:Viele werden sich ja auch in der Konfrontation mit anderen Kulturen erst bewusst, das es Dinge geben könnte, an denen es ihnen mangelt,
ohne das sie es in klare Worte fassen könnten. Man spürt also etwas, was man nicht greifen kann.
Erst in der Analyse nachdem das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, findet man manches über sich selbst heraus,
erhält sozusagen den Schlüssel zum Verstehen im Nachhinein in die Hand gelegt.
Ich glaube, schöner kann man das nicht beschreiben. Bei mir waren es die Bewertung von den Beziehungen zu anderen Kulturen und mein Selbstverständnis als Frau, welches sich in Kuwait ziemlich verändert hat. So bekam auch ich einen Schlüssel in die Hand gelegt. Deshalb hatte ich im übrigen auch in Kikis Familie S.-Thread eine etwas andere Meinung als die meisten Userinnen dort.

LG
Steckchen
Die Liebe vernachlässigt diejenigen am meisten, die ihrer am meisten bedürfen.
(Madame de Rosemonde im Film: Gefährliche Liebschaften (Regie: Stephen Frears) 1988

Amaretta
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Amaretta » 07.05.2010, 21:44

steckchen hat geschrieben:
Zurückgekehrt nach Deutschland hatte ich im Rahmen meines Studiums der Islamwissenschaften im Sommer 2000 einen Text von Sayyid Qutb (Ma'alim fi-t-Tariq مَعالِم في الطَّريق - Wegzeichen) während meines Studiums zu übersetzen und hielt über diesen auch noch ein Referat. Während der Übersetzung des Textes zu Hause wurde mir der faschistoide Charakter des politischen radikalen Islams erst einmal so richtig vor Augen geführt, so daß meine Tränen auf diese kopierten Seiten tropften und ich meine Übersetzungsarbeit erst einmal für einige Stunden unterbrechen mußte. Da war bei mir mit dem Verständnis endgültig Schluß. Das Referat hielt ich später noch. Aber ich war nicht mehr dieselbe wie vorher. Deshalb kann ich Dich sehr gut verstehen.

LG
Steckchen
Was du da schreibst...
"Aber ich war nicht mehr dieselbe wie vorher." Das habe ich genauso empfunden.
Dies hier ist mein "Motto" Stück gewesen: Compay Segundo und Cheb Khaled im Duett. Saludo a Chango.
Es beginnt langsam und ruhig, dann folgt ein Wechsel ab der dritten Minute und es steigert sich das Tempo bis zum Finale.
Mein Tanzmeister aus Cuba (seit über 15 Jahren mit einer Deutschen verheiratet- no Bezness und damit fast die einizige
gute Ehe derart, von der 100% weiß) und ich haben es oft getanzt und wurden immer wieder darum gebeten.
Danach starteten wir Party für alle, und wir erwischten auch alle: Junge und Alte, schüchterne und lockere Leute,
auch Leute die selten tanzten standen mit auf.
Ich hatte das Gefühl zu leuchten, wenn ich für die Leute tanzte und sie mitriss.
Nach der Katastrophe mit der Freundin war das Leuchten fort- wir wurden gebeten, unsere Fusionsshow auf einer große Bühne
zu zeigen, mit meinen Geschichten zur Entwicklung der Tänze Cubas und Ägyptens und den Anekdoten dazu.
Ich sagte das zu, und je näher der Termin rückte und ich wusste, wir müssen die Vorbereitungen beginnen, desto schlechter ging es mir.
Ich hatte es doch versprochen! und ich wusste überhaupt nicht was mit mir los ist.
Ich rief eine andere Tänzerin an, die eine Gruppe hatte, und bat sie, irgendwie mit einem veränderten Konzept
meinen Part zu übernehmen, obwohl sie kein Salsa konnte. Man müsse eben einiges umstellen.
Sie sagte zu.
Dann rief ich meinen Partner an, und beichtete meine unbegreifliche Unfähigkeit, begann ununterbrochen zu heulen,
und schluchzte ins Telefon, ich könne nicht mehr auf einer Bühne stehen, mir käme alles wie eine Lüge vor,
wie sollte ich denn einem Publikum eine heile Multi-Kulti Welt, einen schönen Schein vormachen, die mir glaubten,
weil ich daran glaubte,
das an Musik und Tanz die Welt genesen würde und alle gut miteinander sein würden.
Es dauerte nicht einmal eine Stunde, da standen Tanzmeister und Frau vor meiner Tür, und ich ließ mich widerstandslos
zum Arzt fahren. Seine Frau ging nicht weg, wartete bis ich durch war, und die Tränen liefen und liefen die ganze Zeit.
Die Ärztin wollte mich stilllegen, erstmal einweisen. Depression. Du meine Güte. Die war richtig entsetzt,
so ein Häuflein plärrendes zitterndes Elend da auf dem Stuhl vor ihr :mrgreen:
Na ja, da war er halt endgültig aus, der Multi-Kulti-Tanz-Traum. :(
Die Show ist dann übrigens sehr nett geworden, Publikum und Veranstalter zufrieden, mein Lehrer war
glücklich mit der anderen Tänzerin, er meinte, sie hätte die Idee auf ihre Weise gut umgesetzt.
Dann drückte er mich und sagte, mit mir wäre das Tanzen "unserer" Stücke doch anders,
diese innere Bindung, die das Wissen der Träume und Ideale des Tanzpartners mit sich bringt,
die unsere Art zu Tanzen eben möglich gemacht hat und dann zu diesem Strahlen führt, sei unkopierbar.

Die Frau meines Lehrers sagte dann als sie mich nach Hause brachte, ich solle mich erstmal beruhigen,
mir um die Show keine Sorgen machen, und später langsam lernen, die Tanzsachen von den Beznesser-Sachen wieder zu trennen.
Sie haben mir sehr geholfen, die Beiden.
Ich habe jetzt zugesagt, auf des Meisters Geburtstag das Stück mit ihm zu tanzen.
Einfach so, ohne Kostüm (passt eh nicht mehr, 10 kg + :wink: ), zu unserer eigenen Freude.
http://www.youtube.com/watch?v=KJEE6tAusc0
Ich habs probiert, es geht wieder. :) Die Alte bin ich nicht mehr, aber ...da geht noch wieder was, so für mich privat
und im vertrauten Kreis.

Hier ist noch einer unserer Favoriten: Hanine y Son Cubano
http://www.youtube.com/watch?v=A9xC0fBMdx4

Ich habe darüber eigentlich fast nix geschrieben, weil es mir so albern, so klein vorkommt im Vergleich zu den anderen Geschichten hier,
mit entführten Kindern, verlorenen Häusern, jahrelangen Liebes-und Lebens-Lügen.

LG Amaretta

steckchen
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von steckchen » 07.05.2010, 23:25

Hallo Amaretta,

dieses Post hat mich jetzt wieder umgehauen. Ich glaube, es gibt so einige Menschen, die nicht direkt von Bezness betroffen sind, und die ähnliches erlebt haben wir Du. Ich habe zwar Arabistik studiert, aber habe mich da eigentlich nie so richtig zu Hause gefühlt, wie ich das anfangs gerne wollte. Du jedoch warst das Herz- und Glanzstück einer Szene, die sich um Dich und deinen Partner drehte und du bist durch persönliche Tiefschläge dir Nahestehender aus dieser Szene herausgerissen wurde, weil man Dir etwas aus dem Herzen herausgerissen hat. Und das ist schon tragisch. Du hast geschrieben, dir käme deine Geschichte im Vergleich zum Verlust mancher Schreiberinnen hier klein und eher lächerlich vor. Aber kann man einen Lebenstraum, der ja in deinem Falle auch etwas mit Geldverdienen zu tun hatte, nicht mit dem Verlust einer Liebe plus dem Verlust eines Vermögens vergleichen? Es ist ja wirklich die Frage, ob einem eben mal von einem Wildfremden 10000 Euro geklaut werden, oder das Vertrauen in die Menschheit oder die Liebe an sich flöten geht. Viele Frauen hier haben ja auch geschrieben, daß die materiellen Verluste eigentlich nicht so schwer wogen wie der Verlust an Lebensmut, Lust und eben Liebesfähigkeit. Und wenn man Ideale verliert, die man verkörpert, ja, gelebt hat, dann ist das mindestens genauso schlimm, finde ich. Du schriebst, vielleicht könntest Du irgendwann einmal die Bezness-Erlebnisse und das Tanzen wieder trennen. Aber genau diese Verführung ist es ja, diese Deine Animation, die viele Frauen in die Armen von Beznessern treibt, ohne daß du das eigentlich wolltest, aber vielfach erleben mußtest. Du bist eben nicht wie die Kesse Lola, der Blaue Engel Marlene Dietrich, der einst sang: Männer umschwärmen mich wie die Motten das Licht. Und wenn sie verbrennen - dafür kann ich nichts.

Ich habe nun mit meinen Referaten und Islam- und Arabistikstudien niemanden verführt oder unglücklich gemacht. Aber ich hatte das Gefühl, daß diese Kultur irgendwie mein Denken und Fühlen vergiftet. Ich habe deshalb auch Salsa- und Tangokurse besucht nach meinem Kuwait-Aufenthalt. Einfach, weil ich etwas neues machen wollte, was so gar nichts mit der arabischen Welt zu tun hat. Und da in den Salsa-Salons sah ich sie wieder: Schmierige arabische und türkische Männer, die versuchten, von Salsarhythmen und Multi-Kulti-Romantik enthemmte Mädels anzugraben. Fur unerfahrene Leute fallen sie dort ja auch nicht sonderlich auf unter Latinos oder Schwarzen, aber gerade das schätzen diese Männer wahrscheinlich, dort im Trüben zu fischen. Mir scheint, als ob sich mehr und mehr muslimische Männer dort herumtreiben, weil sie von dem Latino-Bonus profitieren wollen, der hierzulande immer mehr Leute in den Spanisch-Unterricht und die Salsa-Kurse treibt. Aber die Musik interessiert diese Männer in keinster Weise. Aber sie können sich mit ihrem Verweilen dort einen liberalen Anstrich geben.

Ich kenne Dich nicht, habe aber das Gefühl, Dir hin und wieder über den Weg gelaufen zu sein. :) Die Videos habe ich mir angesehen aber ich werde nie die Gefühle dabei haben, die dein Strahlen dabei erst ermöglichen würden. Ich danke Dir für Deine offenen Zeilen und wünsche Dir, daß du wenigstens im privaten Kreis bald wieder tanzen mögest.

LG
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Frei » 08.05.2010, 01:27

Hallo Amaretta. Die ganze Video die du gepostet hast, waren von arabo-islamischen Authoren, die in Kuba gespielt haben. Willst du damit etwas uns sagen? "Ist es nicht so, wie man es meint (wie die Kritikerinnen meinen)"? Vielleicht habe ich dein erstes Beitrag nicht verstanden: hast du gelernt, die beide Kulture und Mentalitäte zu lieben (lateinische und arabische, und diejenige aus Afrika) oder eine mehr als die andere, oder beide im Gegenteil von unsere westliche, weisse, europäische, ... kälter Kultur? Entschldigung, vielleicht passen diese Gedanke mit deiner Erzählung nicht. Aber ich möchte tiefer verstanden, was du innerlich meinst. Danke und herzlichste Grüsse.

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Re: User stellen sich vor

Beitrag von steckchen » 09.05.2010, 01:17

JanineNi hat geschrieben: Übrigens: Das mit "Frank geht ran" ist genial!!! Nur leider auf Deutsch. Wer kennt schon einen deutschen Bezzie??? Ich hätte das gerne auf englisch und werde es mir daher von "LEO" im Internet übersetzen lassen und selber auf meine Mailbox sprechen.

LG und einen guten Austausch mit Euch.

Janine
Hallo Janine,

hast du keine Angst, daß dann auch andere Leute nicht mehr anrufen? Oder machst du den Text dergestalt, daß er sich nur auf ihn bezieht?

LG
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Amaretta » 09.05.2010, 04:00

Frei hat geschrieben:Hallo Amaretta. Die ganze Video die du gepostet hast, waren von arabo-islamischen Authoren, die in Kuba gespielt haben. Willst du damit etwas uns sagen? "Ist es nicht so, wie man es meint (wie die Kritikerinnen meinen)"?
Hallo, Frei
die Videos sind wie ein klingendes Symbol für das, woran ich einmal geglaubt habe und nun nicht mehr so glaube.

Frei hat geschrieben: Vielleicht habe ich dein erstes Beitrag nicht verstanden: hast du gelernt, die beide Kulture und Mentalitäte zu lieben (lateinische und arabische, und diejenige aus Afrika) oder eine mehr als die andere, oder beide im Gegenteil von unsere westliche, weisse, europäische, ... kälter Kultur? Entschldigung, vielleicht passen diese Gedanke mit deiner Erzählung nicht. Aber ich möchte tiefer verstanden, was du innerlich meinst. Danke und herzlichste Grüsse.
Das befürchte ich auch: du hast den Beitrag, die Beiträge nicht verstanden. Da nutzt das beste Übersetzungsprogramm nichts.
Ich weiss worauf du mit deiner Frage hinaus willst, du möchtest es verstehen, sagst du, und da ist die einzige Möglichkeit,
das ich es in italienisch zu schreiben versuche und in den anderen Strang setze.

Wir müssten da anfangen...wo wir vierzehn Jahre alt waren, um unsere Lebenswege zu analysieren.
Vierzehn Jahre ist auch nur eine Symbolzahl: Für mich bedeutet sie den Beginn
der Entwicklung vom Kind zur Frau, vom Kind zum Mann.
Warum sind wir dann die Wege gegangen, die wir gingen?
Was haben wir geträumt?
Was war die Sehnsucht?
Was glaubten wir über uns und die Welt? Man muss ganz unten anfangen(gestern) und sich nach oben durcharbeiten(heute),
um zu finden, wo die Entscheidungen für das eigene Leben getroffen wurden, wo die Weichen gestellt wurden.
WARUM.

Es nützt wenig, die Geschichte des Beznessers und sich selbst zu erzählen, man müsste vorher anfangen,
bei den eigenen Idealen und Wünschen, bei dem was man hatte und - noch wichtiger: was man nicht hatte,
um zu sehen warum der Beznesser überhaupt Erfolg haben konnte.
LG Amaretta

Frei
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Frei » 09.05.2010, 08:03

Liebe Amaretta, danke für die Antwort. Ich nütze keinen Übersetzungsprogramm und habe deine Video gesehen, nicht dein ganzes Beitrag gelesen (aber ich habe verstanden, dass du uns über deine beobachtete Beznessbeziehungen erzähltest?).

Da habe ich zufallig direkte (oder fast direkte) Erfahrung mit dem (sicheren) arabischen Bezness und dem (möglichen) spanischen Bezness, bestimmt mit dem (sicheren) ägyptischen und dem (möglichen) kubanischen,

und ich die beide Kulture (politische Strukture) kritizieren,

wollte ich wissen, ob du das Gegenteil von mir glaubst, und wolltest uns darüber erzählen.

Natürlich habe ich dein Beitrag nicht verstanden, dafür habe ich dir Frage gestellt. Mein Zweck ist zu verstehen, was du meintest, und Nichts anders. (Wenn ich etwas dagegen zu sagen haben, dann sage/schreibe ich es ... mir scheint, dass ich es - fast immer - gemacht habe. Nicht?

Und das werde ich auch mit dir, mit deinen Beiträgen, machen!)

*

Ich habe vielleicht es schon gesagt, dass die Regierung den Kubanern lehrt, ihren Leader zu bewundern. "Che" wird als ... ein perfektes Lebensbeispiel ... betrachtet (ich würde sagen: wie ein Prophete).

Kritike gegen die Regierung (die von "dem Prophete" inspiriert wurde - und Kastro auch, selbstvertändlich -), sind dort unmöglich,

und jetzt wird auch ... die Stragegie des Bewunderns ... ausgeübt (Ergebnis: gehirngewäschte Leute).

*

Dafür schöne Video wie diejenige, die du gepostet hast, sehe ich als gefährlich: alles ist schön, die beide Bevölkerungen, Kulturen sind herzlich, schön, freundlich, ....

Was ich "nicht kritisch genug" finde (das könntet eine Beznesserfahrung erleichtern) - sowhol wenn es zur islamo-arabischen Kultur/Mentalität/Politik als auch zur kubano-spanischen Kultur/Mentalität/Politik kommt -. [Selbstvertändlich sind Beznesserfahrungen etwas, das nicht nur unser privates Leben beeinflusst, sondern beinflüssen sie das ganze Leben der/unserer Gesellschaft, also, beinflüssen sie auch das Leben der Andere.]

(...)

*

[ Thread geöffnet "14 Jahre alt und später, bis zum Bezness" http://forum.1001geschichte.de/viewtopi ... =14&t=4324 ]

*

Ist das verständlich? Wie habt ihr ... euere frühere Zeit erlebt? (...)

Herzlichste Grüsse und alles Gute ... und wahre ... Liebe.

Ines

Re: User stellen sich vor

Beitrag von Ines » 13.05.2010, 11:21

Liebe Amaretta!
Vielen Dank für Deinen tollen Beiträge, Du hast eine tolle Art das auszudrücken, wie Du fühlst, wie es Dir ergangen ist u. was Du für Dich daraus gelernt bzw. gemacht hast.
Und ich liebe Cheb Khaled u. den leider mittlerweile verstorbenen Segundo Compay, ich kann sogar sagen, dass auf der CD von Segundo Compay dieses Lied mein Lieblingslied ist. Ich war so ca. 2003 (weiß aber nicht mehr genau) auf einem Konzert von Cheb Khaled, klasse Sänger, klasse Konzert.
Diese ganzen traurigen Geschichten, was im eigenen Umfeld passiert, was man evtl. auch selbst erlebt hat, da macht man sich Gedanken darüber. Vor allem denkt man, ist es das, was ich wollte und erwartet habe von meinem Leben?
Multi-kulti ist der Tanz, die Musik, die Show, das Land, die Exotik, das Aufregende, aber es gibt wie von allem natürlich 2 Seiten. Wie weit lebe ich multi-kulti aus? Muss ich immer einen entsprechenden Partner dazu haben? Kann man nicht einfach träumen? Ich liebe immer noch die Musik, aber ich liebe den Kubaner nicht mehr, ich fliege immer noch nach Ägypten, heirate aber keinen.
Multi-kulti verzaubert natürlich auch, es ist fremd, vielleicht nicht wirklich erreichbar für uns. Natürlich können wir Bauchtanz erlernen, aber ich habe Bauchtanz in Marokko innerhalb einer Frauengemeinde erlebt, das ist nicht zu vergleichen, mit dem, was wir hier sehen u. tun, trotzdem wir wollen es lernen, wir wollen ein Teil sein davon, von dieser aufregenden Welt.
Nun ist die Frage, wie weit wollen wir ein Teil sein oder wie weit wollen wir diesen Teil des Anderen mit uns verschmelzen.

Ich lebe selbst in einer binationalen Beziehung seit 20 Jahren, wie ich schon schrieb u. von der Liebe her ist mein Liebster mein Ein und Alles, ich fühle mich wahnsinnig geliebt von ihm u. er läßt mich vor allem so sein wie ich bin, natürlich umgekehrt genauso. Es war nicht einfach 2 Kulturen unter einen Hut zu bekommen, das haben wir Beide damals in unserer Jugend gar nicht bedacht. Wir sind blindlings in diese Beziehung gegangen u. nur unsere Liebe hat so manchen Sturm überstanden. Aber heute würde ich mit meinen 42 Jahren über vieles anders denken u. anders machen. Es ist doch letzten Endes so, dass wir möchten, dass der Partner hier integriert ist u. damit fängt die Schwierigkeit an. Mein Liebster u. ich hatten einen ganz anderen Start ins Leben, er hatte eine schwere Kindheit, ich dagegen eine schöne, natürlich auch mit gravierenden Schicksalsschlägen, aber ich bin immer aufgefangen worden von meiner Mutter u. sie hat mir alles ermöglicht für einen guten Start ins Leben. Mein Liebster hatte diesen Start nicht. Die Folge davon ist, dass ich mir beruflich etwas aufgebaut habe, während er immer wieder arbeitsmäßig ums Überleben kämpft. Natürlich ist das dann natürlich so, dass er sich vieles nicht leisten kann u. auch nicht möchte. Nehmen wir z. B. den Urlaub, viele sagen, warum ich ihn nicht mit bezahle für ihn, da kann ich nur sagen, soviel Geld habe ich nicht u. er möchte das überhaupt auch nicht. Er möchte nur in den Urlaub, wenn er es sich leisten kann. Aber ich möchte auch nicht auf meine Reisen verzichten, sie sind mir wichtig und dafür liebe ich ihn ganz besonders, dass er dann sagt, natürlich, dass ich fahren kann mit meinen Freundinnen u. er gönnt es mir von Herzen. Vielleicht führen wir nicht immer eine Beziehung auf Augenhöhe, aber das ist mir auch nicht sooo wichtig, für mich ist wichtig das Herz und unsere Liebe hat Berge versetzt. Ich fühle mich einfach bei ihm geborgen.

Aber eine binationale Beziehung ist nicht einfach zu führen, vor allem dann nicht, wenn man den Mann aus dem Ausland hierher holt. Da sind die Kulturunterschiede noch gravierender, weil der Mann hier in eine ganz fremde Welt kommt. Denn wer Arbeit heutzutage hat, der arbeitet für 3 u. oft arbeiten wir alle 10 Stunden etc. u. man hat immer den Druck, dass man seine Arbeit u. damit seine Existenz behält. So ist das in unserer "reichen Welt" u. schon alleine damit zurechtzukommen, ist ja bekanntermaßen sehr schwer. Hinzu kommt, dass wir Frauen ja es auch erwarten, dass der Mann im Haushalt mit anpackt, das kennen diese Männer aus ihrem Kulturkreis gar nicht. Das sollte man bedenken, bevor man aus dem Urlaub oder dem Chat heraus, sich auf eine multi-kulti Beziehung einläßt. Hinzu kommt, dass wir Deutschen (leider, vielleicht aber auch nicht leider) gar nicht so spontan sind, meist wird sich verabredet, bevor man sich trifft bzw. bevor man jemanden nach Hause zu sich einlädt, da wird geplant, wir Deutschen verplanen unser halbes Leben, wie man so schön sagt. Die Ausländer sind spontan, d.h., es kommt Hinz und Kunz so einfach mal hereingeschneit u. frau muss sie dann bewirten, das ist in ihren Ländern so üblich, sie kennen es nicht anders. Wir Frauen sind dann genervt.

Ich habe das Glück, dass mein Liebster eher ein Einzelgänger ist u. wir unsere Ruhe haben. Aber ich habe schon von einer Bekannten gehört, dass ihr Mann ständig Besuch nach Hause einlädt, sie geht zwar nicht arbeiten, aber sie hat 3 kleine Kinder....

Das alles sollte man bedenken, selbst, wenn kein Bezness vorhanden ist, ich habe jetzt einen kleinen Teil des Lebens genommen, es gibt noch viele andere Teile im Alltagsleben, die man bedenken sollte. Und man muss für sich gucken, ob man damit klar kommt. Denn eine Urlaubs-Liebe, wo die SMS immer nur lauten I love u, I miss u, das macht nicht das Leben bzw. den Alltag aus.

LG Ines

Anaba
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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Anaba » 13.05.2010, 11:34

Ich war so ca. 2003 (weiß aber nicht mehr genau) auf einem Konzert von Cheb Khaled, klasse Sänger, klasse Konzert.
Ostern war er wieder in Berlin. :wink:
......und ich habe sogar 2 Karten bei einer Zeitung gewonnen. :D :D
Liebe Grüße
Anaba

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zu befinden und laut zu sagen: Nein
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Ines

Re: User stellen sich vor

Beitrag von Ines » 13.05.2010, 12:16

Echt? Schade, ich war bei meiner lieben Freundin, der ich doch immer noch helfe, nicht nur wegen Bezness, sondern auch in anderen Belangen. Ich wäre garantiert wieder hingegangen. Ich liebe seine Musik, natürlich am meisten das Lied "Aisha", aber ich wußte auch gar nicht, dass er noch andere tolle Lieder singt, die ich zwar kannte, aber nicht den Interpreten wußte.
Mustafa Amar ist auch toll, den liebe ich auch, tolle Musik.
Und natürlich Sezen Aksu, eine tolle türkische Sängerin, sie hat mal mit Udo Lindenberg gesungen.
Ich war übrigens bei Lady GaGa im Konzert mit meiner Mutter vorgestern. In welche Konzert-Halle kam denn Khaled?

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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Anaba » 13.05.2010, 12:27

In welche Konzert-Halle kam denn Khaled?
Khaled war diesmal in "Huxleys Neue Welt" in der Hasenheide.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Ines » 13.05.2010, 12:33

Die Halle kenn ich nicht, hab ich noch nie was von gehört. Kommt er denn mal wieder? Kennst Du die Sängerin Ishtar - the voice of Alabina? Die CD hab ich mir beim Karneval der Kulturen gekauft, schade, dass man von der Sängerin nichts mehr hört.

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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Anaba » 13.05.2010, 12:44

Ich habe keine Ahnung wann er wieder in Berlin ist.
Soweit ich weiß hat er doch bisher hier immer nur in kleinen Hallen gespielt.
Ich war auch schon am Flughafen Tempelhof in einer kleinen Halle als er hier war.
Das Huxleys ist aber ziemlich bekannt.
Die anderen Sänger kenne ich nicht.

Außer Khaled und Cheb Mami interessiert mich diese Musik nicht so.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: User stellen sich vor

Beitrag von Ines » 13.05.2010, 13:05

Mustafa Amar kannst Du ja mal im Internet bei You Tube reinhören, der hat eine schöne Stimme u. auch gute Musik. Ich wußte ja seinen Namen nicht, weil ich nur Kassetten habe,die arabisch beschriftet sind, da gibts eine lustige Geschichte.
Von unserem Kumpel lernte ich die neue Freundin kennen, sie macht u. a. orientalischen Tanz u. sie zeigte mir eine CD u. meinte, dass sie diesen Sänger ganz toll findet, ich meinte, kenn ich nicht, spiel doch mal vor, hi, hi u. weißte, wen sie mir vorgespielt hat? Na Mustafa Amar. Ich hätte ihn weder auf dem Bild erkannt u. wie gesagt der Name ist ja immer bei mir auf arabisch auf der Kassette. Könnte mir vorstellen, dass Dir diese Musik auch gefällt.
Ich liebe alles an Musik von Sharukhan (oh Gott, wahrscheinlich falsch geschrieben) bis hin zu Sezen Aksu, bis hin Katie Melua oder irischer Musik, Julio Iglesias find ich auch toll, aber nur, wenn er spanisch singt, auf deutsch kann ich ihn nicht ertragen. Meist ist es so, dass ich, wenn ich irgendwo bin u. tolle Musik höre, ich da hinmarschiere u. frage, was das für Musik ist, daher hab ich tolle Musik. Griechische Musik find ich auch ganz gut. Ich höre einfach alles gerne.

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