Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

zum Thema Bezness

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Galadria
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Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Galadria » 07.03.2013, 10:55

Eigentlich wollte ich mich hier längst mal wieder abmelden, alleine- weil das Thema "Bezness" für meinen persönlichen Lebensbereich doch total in den Hintergrund getreten ist bzw. keine Rolle (mehr) spielt.
Doch nun habe ich arbeitsbedingt eine sehr liebe, nette 56-jährige Frau kennen gelernt und in einigen Gesprächen stellte sich heraus, dass sie in Kürze nach Ägypten fliegt, um: zu heiraten!
Und wen???!
Einen Mann, den sie nur über Skype kennt....einen Mann, dem sie schon "kleine Geldbeträge" geschickt hat, weil er angeblich ein arbeitsloser, leidender Journalist ohne feste Wohnung ist.....einen Mann, der immerhin auch 49 Jahre alt ist- aber über den sie weder ein klares Bild hat- noch seine Familienverhältnisse oder seinen Alltag genau kennt.
Die Frau ist seit 18 Jahren alleinstehend und hat 5 Kinder groß gezogen- mir sagte sie, dass sie bewusst für ihre Kinder nie irgendwelche Männer heim gebracht hätte, aber dieser hier hätte es ihr "angetan"- sein Charakter, seine lieben Worte, seine Romantik- und all das per Skype und in endlosen Telefongesprächen!
All meine Hinweise und Bedenken (wie sie wohl auch ihre ganze Familie haben), schlägt sie in den Wind.
Ende März fliegt sie mit Papieren zu einem 1. Treffen.
Und ich denke mir so: WARUM?
Eine Frau, die fest im Leben steht, die ihr Leben bewältigt hat und durch negative Eheerfahrungen eigentlich wissen müsste, wie risikoreich eine Heirat ist.....fällt auf Bezzi rein.
Mittlerweile denke ich mir, dass man sowieso nicht hilfreich warnen kann, dass das ganze Reden und Aufmerskam-Machen sowieso nie auf fruchtbaren Boden fällt, wenn der Mensch eine ganz tiefe Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht und einem Traumbild von Liebe hinterherrennt.
Und ich denke mir auch, dass Einsamkeit ein gaanz großer Faktor ist....vor allem für die nach außen von Energie strotzenden "Powerfrauen".....die dann bei so etwas schwach werden.
SCHADE :(

Efendi II
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Efendi II » 07.03.2013, 11:32

Galadria hat geschrieben: ...dass sie in Kürze nach Ägypten fliegt, um: zu heiraten!
Und wen???!
Einen Mann, den sie nur über Skype kennt....
Geht denn das in Ägypten so schnell und ohne weiteres ?

Mit dem Hierherkommen des Habibis wird es aber wohl noch ein ganzes Weilchen
dauern, da dürften noch einige Hürden im Weg stehen.
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
- Aristoteles -

Desert Dancer
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Desert Dancer » 07.03.2013, 12:19

Ich glaube nicht, dass Power-Frauen anfälliger sind.

Aber allenfalls Frauen, die ihre eigenen Bedürfnisse das Leben lang hinter die der Kinder und allenfalls des Ehemanns gestellt haben und wenn das dann nicht mehr so vordergründig ist, haben sie wieder Zeit eigene Liebes-Gefühle zuzulassen. Und weil diese so lange vernachlässigt waren, haben sie auch den vernünftigen Umgang damit verlernt und es fehlt die Erfahrung, den Spreu vom Weizen zu trennen.

Kannst Du die Dame nicht auf diese Seite aufmerksam machen ??
Ehemaliges CIB-Vereinsmitglied

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Nebelwolke
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Nebelwolke » 10.03.2013, 15:13

Irgendwie glaube ich schon, dass Frauen, die immer kämpfen müssen, auch im Job -ja ungleich härter als Männer, die in einem Job "was werden wollen"- und sehr lange auf Liebe von / zu einem Mann verzichten (warum auch immer), letztendlich einen zu großen "Hunger" haben....

Da kommen sehr viele Faktoren zusammen und so ein charmanter Ägypter, der einem Komplimente macht usw., hat dann eben manchmal ziemlich leichtes Spiel. :roll:

Diese Seite hier oder auch wenn man warnt hilft doch nicht, wenn "frau" wirklich schon verliebt ist...Ist doch immer so.

Sinaluise
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Sinaluise » 10.03.2013, 17:28

Vielleicht kommt auch hinzu, dass Powerfrauen gewohnt sind, alle Angelegenheiten mit Taten statt mit Theorie zu lösen.
Sie haben gelernt, wie ein Mann zu denken, zu handeln, zu kämpfen - schriebst Du ja auch schon, liebe Nebelwolke - und empfinden sich als gleichberechtigte Partnerinnen, die für sich und ihre Gefühle einstehen.

Das Traurige daran ist ja, dass diese Denkensart in der arabischen Welt so gar nicht erwünscht ist, dies allerdings aufgrund ihrer eigenen Ziele von den Männern
vertuscht wird. Vermutlich wird auch die 56jährige Freundin der Threaderstellerin ihre Art, eine Beziehung zu leben bzw. ihre Vorstellung davon, 1 : 1 auf ihren Freund übertragen...
Zufall ist die Maske des Schicksals, wenn es inkognito bleiben will

Akenaten
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Akenaten » 11.03.2013, 18:27

Ich glaube auch nicht, dass es Powerfrauen leichter trifft, denn der Beweis ist doch, dass es jede Kategorie von Frauen "befällt". Ich glaube, dass wir Europäerinnen uns einfach -am Anfang, wenn wir unwissend und naiv in dieses Land reisen- nicht vorstellen können, dass Menschen so gut und einfach ohne jegliche Skrupel Lügen, Manipulieren und betrügen können. Die Vorstellungskraft reicht da einfach nicht aus, denn das Gefühl der Frauen ist doch echt und niemand mag sich da vorstellen können, dass der Partner es nicht ehrlich meint (AMIGA). Es hat meiner Meinung nach nichts mit Erfolg oder Intelligenz der Frau zu tun.

Nilka
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Nilka » 12.03.2013, 11:12

Akenaten hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass es Powerfrauen leichter trifft, denn der Beweis ist doch, dass es jede Kategorie von Frauen "befällt". Ich glaube, dass wir Europäerinnen uns einfach -am Anfang, wenn wir unwissend und naiv in dieses Land reisen- nicht vorstellen können, dass Menschen so gut und einfach ohne jegliche Skrupel Lügen, Manipulieren und betrügen können. Die Vorstellungskraft reicht da einfach nicht aus, denn das Gefühl der Frauen ist doch echt und niemand mag sich da vorstellen können, dass der Partner es nicht ehrlich meint (AMIGA). Es hat meiner Meinung nach nichts mit Erfolg oder Intelligenz der Frau zu tun.
Genau zu diesem Fazit, nach Monaten des Lesens hier im Forum und Grübelns, bin auch ich gekommen.
Unsere Vorstellungskraft reicht einfach nicht aus, um sich zu vergegenwärtigen, dass die Wahrheit höchstens aus Versehen gesagt wird.
LG Nilka
LG ♥ Nilka

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

morena
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von morena » 12.03.2013, 11:28

Akenaten hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass es Powerfrauen leichter trifft, denn der Beweis ist doch, dass es jede Kategorie von Frauen "befällt". Ich glaube, dass wir Europäerinnen uns einfach -am Anfang, wenn wir unwissend und naiv in dieses Land reisen- nicht vorstellen können, dass Menschen so gut und einfach ohne jegliche Skrupel Lügen, Manipulieren und betrügen können. Die Vorstellungskraft reicht da einfach nicht aus, denn das Gefühl der Frauen ist doch echt und niemand mag sich da vorstellen können, dass der Partner es nicht ehrlich meint (AMIGA). Es hat meiner Meinung nach nichts mit Erfolg oder Intelligenz der Frau zu tun.

Ein großes Problem besteht darin, dass viele Frauen einfach ausblenden, dass es zu einer Beziehung auch gewisse Voraussetzungen braucht.
Bei einem deutschen Mann würden sie ganz andere Maßstäbe anlegen. Und sie glauben, dass Verliebtheit und Anziehungskraft bei einem Mann aus diesen besagten Ländern ausreicht, um alle "Hürden" zu überwinden, abgesehen von religiösen und kulturellen Unterschieden. Die sind schon bei einem Mann aus Südeuropa
sehr groß, ohne dass der Islam eine Rolle spielt.
Dazu vergessen sie, dass viele dieser Männer ohne Bildung sind oder kaum Bildung haben und auch das spielt für viele Frauen auf einmal keine Rolle mehr.
Es hat auch etwas damit zu tun, dass viele Frauen es als etwas Romantisches sehen, einen jungen "Wilden" oder "Pharao" Orientalen oder was sonst noch in ihren Köpfen vor sich geht, zu zähmen und eine völlig falsche Vorstellung der Struktur des Clans/ Stammes dieser Männer haben.


Gruß,Morena

FlammendeMorgenröte
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 12.03.2013, 11:53

Hallo Akenaten, lange nichts mehr von Dir gelesen.
Habe öfters an Dich gedacht...

Erzählst Du mir/uns, wie Deine Luxor-Theben-West-Geschichte weiter ging?

Viele Grüße E.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

Leonessa
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Leonessa » 12.03.2013, 18:51

morena hat geschrieben:
Ein großes Problem besteht darin, dass viele Frauen einfach ausblenden, dass es zu einer Beziehung auch gewisse Voraussetzungen braucht.
Bei einem deutschen Mann würden sie ganz andere Maßstäbe anlegen. Und sie glauben, dass Verliebtheit und Anziehungskraft bei einem Mann aus diesen besagten Ländern ausreicht, um alle "Hürden" zu überwinden, abgesehen von religiösen und kulturellen Unterschieden. Die sind schon bei einem Mann aus Südeuropa
sehr groß, ohne dass der Islam eine Rolle spielt.
Dazu vergessen sie, dass viele dieser Männer ohne Bildung sind oder kaum Bildung haben und auch das spielt für viele Frauen auf einmal keine Rolle mehr.
Es hat auch etwas damit zu tun, dass viele Frauen es als etwas Romantisches sehen, einen jungen "Wilden" oder "Pharao" Orientalen oder was sonst noch in ihren Köpfen vor sich geht, zu zähmen und eine völlig falsche Vorstellung der Struktur des Clans/ Stammes dieser Männer haben.


Gruß,Morena
Hallo Morena,

Du hast meine volle Zustimmung! Ich nenne es gern das "Bambi-Syndrom", von dem manche Frauen (oder Männer) in Phase eins der Beziehung befallen werden. :wink:

LG
Leonessa
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
(Ralph Waldo Emerson)

Moppel
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Moppel » 18.03.2013, 15:35

Ob "Powerfrauen" anfälliger sind?
Für meinen Geschmack ja.
Die Kombination aus ehemals emanzipierter, unabhängiger Frau die sich von ihrem Orientalen zum Schoßhündchen abrichten/dressieren läßt, ist mir schon des öfteren begegnet.
Gruß
Moppel

brighterstar007

Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von brighterstar007 » 18.03.2013, 15:59

Ihr Lieben,

auf BBC habe ich in den letzten Monaten Interviews weltweit-bekannter-Powerfrauen mitverfolgt.
Mit Staunen musste ich zur Kenntnis nehmen, dass beide, denen ich gelauscht habe, sinngemäß sagten:
"Ich brauche jemanden, der mir sagt, wo`s langgeht, ich will mich unterwerfen..."
Zwei Vertreterinnen unserer Spezies,die schön, superreich, talentiert und erfolgreich sind.

Das hat mich wirklich verblüfft. Später dachte ich mir, es ist vielleicht bei einigen eine Art "Syndrom", wie
z.B. bei hochrangigen Managern, die sich zum Ausgleich ihrer Machtfülle und Stresspegels in`s Dominastudio bewegen...

Liebe Grüße

Brighterstar

Leonessa
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Leonessa » 18.03.2013, 18:23

brighterstar007 hat geschrieben:

Später dachte ich mir, es ist vielleicht bei einigen eine Art "Syndrom", wie
z.B. bei hochrangigen Managern, die sich zum Ausgleich ihrer Machtfülle und Stresspegels in`s Dominastudio bewegen...

Brighterstar
Das kann gut sein - kostengünstiger ist es auf Dauer auch: für die Beteiligten selbst und den Steuerzahler.

Schade, Domino's gibt es wohl leider nicht. :P

LG
Leonessa
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
(Ralph Waldo Emerson)

coralia
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von coralia » 18.03.2013, 22:53

Hallo Galadria,

ich glaube nicht, dass Powerfrauen anfälliger sind. Klar, es gibt heute einige Frauen die so um die 50 Jahre alt sind und die mit der hart erkämpften Emanzipation gar nicht wirklich was anfangen können, das sind meiner Ansicht nach auch dieselben, die eine Frauenquote einfordern, einfach weil sie immer in dieses Horn stoßen, fast wie ein Automatismus. Frau sein allein berechtigt eben NICHT automatisch dazu, gut bezahlte Jobs in Führungspositionen zu bekommen. Das ist ja bei Männern auch nicht so. Hier sollte nicht das Geschlecht ausschlaggebend sein sondern die Leistung. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

Ich glaube, dass genau diese Frauen, die ständig das Gefühl hatten, gegen Männer kämpfen und sich ihre Daseinsberechtigung erstreiten zu müssen, irgendwann müde werden von diesem Kampf. Vor allem, wenn die "Gegner" schon gar keine Lust mehr haben und kaum noch auf die Barrikaden gehen sondern vielmehr für die Frauen uninteressant werden, weil sie den Geschlechterkampf aufgebgen haben und sich stattdessen in Jasager verwandelt haben, die versuchen, es ihren Frauen recht zu machen. Langweilig. Da kann ich mir dann schon vorstellen, dass solche Frauen wieder einen "echten Mann" wollen, der ein bisschen Pepp ins Leben bringt, der einem auch mal wieder die altbekannten Unterdrückungsmuster vorsetzt, die ja in Deutschland in dieser Form kaum noch anzutreffen sind. Da kann man dann wieder kämpfen, den Typ kann man dann wieder versuchen umzubiegen, das ist die nächste Aufgabe. Die Zähmung des tunesischen Animateurs oder des ägyptischen Taxifahrers.

Wie du hier im Forum aber so häufig siehst, gibt es eigentlich keinen Frauentyp der prädestiniert ist, auf einen Beznesser hereinzufallen. es gibt verschiedene Kategorien, das mag sein, aber letztlich ist dann doch jeder Fall für sich genommen zu betrachten.

coralia

Nebelwolke
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Nebelwolke » 19.03.2013, 13:45

@Leonessa: *PRUST* Dominos ! :lol: Ich kenn nur Dominosteine-lecker! :mrgreen:

Aber es gibt die männliche Variante einer Domina; sie heisst DOMINUS, abgekürzt DOM - gerne nennen sich diese Herren auch "der Meister" oder "der Erzieher".

Vorteil für eine devote Frau (die dann Sklavin ist) ist, dass die Herren gratis zu haben sind! :mrgreen:

Micky1244
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Micky1244 » 19.03.2013, 19:06

Genau darum geht es doch in diesen gerade so wahnsinnig erfolgreichen Büchern
Shades of grey
http://de.wikipedia.org/wiki/Fifty_Shades_of_Grey
Liebe Grüße, Micky


"Lass uns angeln gehen", sagte der Haken zum Wurm.
Isaiah Berlin: Die Freiheit der Wölfe ist der Tod der Lämmer.

Bocanda
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Bocanda » 19.03.2013, 21:18

"Ich brauche jemanden, der mir sagt, wo`s langgeht, ich will mich unterwerfen..."
wenn ich soetwas lese, kann ich kaum glauben, dass vor 100 Jahren unsere Groß- und Urgroßmütter für die Emanzipation der Frau gekämpft haben...
das macht Bauchschmerzen
Liebe Grüße
Bocanda



Der klügste Trick des Teufels ist, uns davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt (Baudelaire)

morena
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von morena » 19.03.2013, 21:55

Bocanda hat geschrieben:
"Ich brauche jemanden, der mir sagt, wo`s langgeht, ich will mich unterwerfen..."
wenn ich soetwas lese, kann ich kaum glauben, dass vor 100 Jahren unsere Groß- und Urgroßmütter für die Emanzipation der Frau gekämpft haben...
das macht Bauchschmerzen

noch genauer gesagt, nach dem 2.Weltkrieg und den ganzen unglaublichen Schwierigkeiten und der Väter, die aus dem Krieg heim kehrten und
ziemlich strenge Erziehungsmaßnahmen ausübten, die Mütter sich noch fügten und wir die Töchter alles daran gesetzt haben, um die Emanzipation
zu erreichen, die dann langsam kam.

Und wenn ich heute so viele junge Frauen und auch nicht mehr so junge Frauen höre, von den Konvertitinnen ganz zu schweigen, graust es mit,
was langsam aus Deutschland wird. Frauen unterwerfen sich mit Freude un d machen alles zunichte, was wir erkämpft haben.

Meine Großmutter die im vorigen Jahrhundert geboren wurde, 2 Weltkriege erlebt hat, war bedeutend fortschrittlicher, als diese unterwürfigen
naiven , dummen Frauen.

coralia
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von coralia » 20.03.2013, 08:55

Es sind zwei paar Schuhe, ob man als Frau bereit ist sich zu "unterwerfen" oder ob man einen Mann an seiner Seite will, der eine Meinung hat, die nicht bei jedem kleinen Windstoß ins Schwanken gerät, der also "sagt, wo es langgeht".

Ich könnte mit einem Jasager nichts anfangen. Ich brauche also auch jemanden, der sagt, wo es langgeht. Ob ich dann folge oder nicht, ist eine ganz andere Frage.

coralia

Nebelwolke
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Re: Sind "Powerfrauen" anfälliger?!

Beitrag von Nebelwolke » 20.03.2013, 12:08

Einen "Jasager" brauche ich auch nicht, aber ich habe auch nicht den Fetisch, mich zu unterwerfen.

Ich mag keine "Paschas", aber mit einem "Weichei" kann ich auch nichts anfangen. Da fühle ich mich eher wie eine Mama, die ihrem Sohn sagt, wo es lang geht... Und irgendwie auch verar...(so nach dem Motto "Ich sag zu Allem Ja und Amen und dann hab ich meine Ruhe")! :roll:

Eben so das gesunde Mittelmaß brauche ich.

Das was in Shades of Grey" beschrieben wird (und noch sehr harmlos) ist eben eine sexuelle Neigung / Spielart. Die devoten Frauen erregt es sexuell, wenn ein Mann sie beim Sex beherrscht. Wenn sich ein perfekter dominanter Mann und eine devote Frau treffen, ist das eben für das Paar die sexuelle Erfüllung, die andere Paare woanders finden.
Die Auswüchse können extrem sein, aber auch harmlos (wie fesseln, Augen verbinden und solche Spielchen).

Auch eine Frau, die sexuell devot veranlagt ist, kann aber im sonstigen Privatleben und im Berufsleben durchaus eine sehr emanzipierte, selbstständige Frau sein. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun...

Haha-es gibt Manager, die gewickelt werden wollen wie ein Baby oder sich am Halsband auf allen Vieren durch die Gegend treten lassen.
Denen spricht man die Führungsqualität / Durchsetzungsfähigkeit / Selbstbewußtsein weder im Berufs- noch im Privatleben deshalb auch nicht ab!

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