Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

zum Thema Bezness

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Atin
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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von Atin » 27.12.2014, 13:47

Und hier wieder ein Beweis das Arbeitskräfte erwünscht sind aber... das Bezness Forum (ihr) habt sehr recht.

Aber lest selber:

http://www.fr-online.de/newsticker/hand ... 28926.html


Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.


Lieben Gruß


Atin
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sita
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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von sita » 27.12.2014, 14:13

Atin,
Deinen Beitrag habe ich hierhin verschoben.
Wo er vorher war, das war Betty´s Thread.

Hier noch ein ähnlicher Bericht:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/viel ... -1.4762983

Dagegen spricht für mich eigentlich nichts, wenn sich die jungen Menschen bemühen.
Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich sehr verunsichert darüber bin, was sonst noch so hinter
den Kulissen in unserem Land zum Thema abgeht.
Liebe Grüße
sita


Es ist einfacher die Leute zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht wurden.


Mark Twain

Zwoelfe
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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von Zwoelfe » 30.12.2014, 09:34

Hier einen Auszug aus meinem heutigen Beitrag , der sich mit den Lehrstellen für Flüchtlige befaßt :

Eine wesentliche Frage habe ich mir für den Schluß aufgespart - dazu ein Zitat vom Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer :

Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen wir einen humanitären Ausbildungsaufenthalt, der ihnen den Abschluss einer dualen Ausbildung rechtssicher ermöglicht.

Waaaas - Minderjährige Flüchtlinge , die vielleicht des Lesens und Schreibens nicht mächtig sind , keinen Schulabschluss vorweisen können , keine Pässe haben oder falsche Papiere zur Identität vorweisen sollen hier eine Ausbildung beginnen ? Na klar , die Bessermenschen vonne soziale Tantenfraktion stehen begeistert klatschend und jubeln daneben ... mal gan abgesehen davon , das solche Projekte die Taschen der Sozialindustie füllen und Arbeitsplätze schaffen , gibt es von den Bessermenschen einen durchaus ernst zu nehmenden Hintergrund dazu ...

Erinnert sich noch wer an die Geschichte vom senegalesischen "Flüchtling" von der Userin Fleur ? Der hier eine "Gastronomieausbildung" machte , zurücck in den Senegal ging und dort nun "Chefkoch" oder "Restaurantleiter" ist ? Wenn die Geschichte stimmt , ist das genau das , was die Bessermenschen planen : eine halbwegs wertige Ausbildung für jedermann , danach zurück in die Heimat und dort nach europäisch- freiheitlich demokratischen Gelernten die Heimat aufbauen ! Selbst wenn sie in der Asylzeit "nur" deutsch gelernt hätten . könnten sie in der Heimat für Deutsche (Unternehmen) arbeiten - warum kein Englisch unterrichten ? wenn sie in Deutschland bleiben , brauchen sie Deutsch , gehen sie in die Heimat zurück , könnten sie mit englisch auch für die Chinesen arbeiten ... das ist aus Wettbewerbsgründen aber gar nicht gut ... unterstell ...

Wenn das kappen würde , wär`s ja toll . Doch viele haben sich dann in der Zwischenzeit an unsere Lebensstandards gewöhnt und wollen nicht zurück gehen ...

Ist das überhaupt im Interesse der "geflüchteten Flüchtlinge" soviel Geld für die "Anfahrt" zu bezahlen , um zB auch nach Ausbildung in schlecht bezahlten Jobs oder Arbeitslosigkeit zu landen ... macht Ausbildung überhaupt einen Sinn ? Und wo wäre ein guter Ort . auszubilden ?

Eine überraschende Antwort darauf gibt es morgen vom Grünhelm-Chef Rupert Neudeck ... und was hat das alles mit Goslar zu tun ?

Wer sich für den gesamten , sehr ausfühlichen Beitrag interessiert :

http://forum.1001geschichte.de/viewtopi ... 71#p296671

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... ich hab`mal gehört , der ist von Shakespeare - oder isses der Glückskeksspruch vom Chinamann nebenan ?

Atin
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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von Atin » 30.12.2014, 22:32

Hallo alle zusammen,

erstmal brauchen die Flüchtlinge wieder Halt und therapeutische Hilfe dann können sie auch arbeiten. Das ist sicher individuell unterschiedlich aber diese Arbeit würde sich lohnen, meiner Meinung nach.

Ich denke ja das es Probleme gibt mit den Auszubildenden und schau sich mal einer an was das deutsche Schulsystem hervorbringt. Leute mit immer schlechter werdenden Deutschkenntnissen. Ja klar, heißt es dann wieder die Muslime werden bei Bewerbungen diskriminiert. Mit Sicherheit gibt es Diskriminierung und das kann jedem passieren. Aber hallo hier geboren und aufgewachsen und dann nicht mal den Lebenslauf schreiben können. Also nee sorry da hat man dann schon selber Schuld und braucht sich nicht beschweren.
Außerdem gibt es Anlaufstellen hier in Deutschland.

In meinem Beitrag ging es auch um Erwachsene und die könnte man schon gut unterbringen aber das verhindert das Gesetz. Bezness vorprogrammiert. So toll ist Deutschland dann nun auch wieder nicht und die leidtragenden sind die Menschen.

Anstatt einen Vertag mit den Arbeitswilligen zu machen das sie Deutsch lernen und arbeiten, dürfen die das nicht und können so auch nicht in die Steuerkassen oder Krankenkassen einzahlen. Es gibt also nur Ausgaben.
Sowas geht doch auch auf die Psyche oder nicht?
Eltern die arbeiten Zeigen ihren Kindern das es erstrebenswert ist ein anständiges Leben zu führen und den Bauplan bekommen sie gleich mit. Wieder hat der deutsche Staat Geld gespart.

Die minderjährigen Auszubildenden ohne Deutsch-und Englischkenntnisse haben eine lange, mit Kosten verbundene Bildungzeit vor sich und vielleicht hat der Eine oder Andere auch Talent und Ergeiz.

Ich meine, ich kann es gut verstehen wenn man sich in einen Ausländer verliebt der vorgibt "korrekt" zu sein. Die deutschen Jungs sind auch nicht besser.

Nur leider geben die Gestze andere Verhaltensweisen vor wie zum Beispiel im Arbeitssystem das die Menschen als Sklaven ausnutzt.

Aber von Schäuble, jemand der 100.000 Euro in seiner Schreibtischschublade findet und nicht weiß woher das Geld kommt, dem traue ich vernünftige Politik zum Wohle des Volkes nicht mehr zu.


liebe Grüße
Atin
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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von Zwoelfe » 31.12.2014, 09:40

Lieber Straus , ich habe Deinen Beitrag einfach mal in "meinen" Thread rübergebeamt , denn ich finde ihn als Einstieg zum heutigen Thema ungemein passend ... und an zwei Stellen dieselbe Diskussion zu führen ist für mich als ältere Weibsperson zu verwirrend ...

Liebe Atin , aus diesem Grund gehe ich auch nur ganz kurz auf Deinen Beitrag ein :

Dieses "traumatisiert" wird mir heute schlicht zu inflationär benutzt . Und grade bei den Erwachsenen wird es mit der Arbeit schwierig , da heutzutage immermehr Unqualifizierte kommen , für die es schlicht keine Arbeit gibt .

Durch im Internet veröffentlcihte Flüchtlingsbiografien läßt sich das leicht recherchieren . Selbst für Akademiker wird es schwierig . Wer kein Deutsch oder im technischen Bereich kein Englisch kann , wird Startschwieigkeiten haben oder muß hin nehmen , weit uter seiner Qualifikation arbeiten zu müssen .

Die nächsten Proteste der Asylsuchenden könnten durchaus darum gehen , dass sie trotz Arbeitsgenehmigung keine Arbeit finden und nun verlangen , das man ihnen Arbeitsplätze schafft - für Hartz IV Leute gibt es da schon Konzepte .

aus : http://www.derwesten.de/politik/staedte ... 83972.html

Berlin. Um Langzeitarbeitslose besser in den Arbeitsmarkt eingliedern zu können, fordert der Städtetag ein eigenständiges Fördersystem innerhalb der Jobcenter.

Der Deutsche Städtetag setzt sich dafür ein, dass vom Bund geförderte Programme zur Beschäftigung Langzeitarbeitsloser durch einfache Jobs wieder ausgebaut werden. "Wir müssen uns mehr um die rund drei Millionen Menschen kümmern, die Langzeitbezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II sind", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus, der Zeitung "Die Welt" (Montag). Dazu sollten unter anderem sogenannte Teilhabe-Jobs angeboten werden.

Durch solche Arbeitsgelegenheiten ohne Sozialversicherungspflicht könne auch jenen Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden, die wegen geringer Qualifikation nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden.

Und solche Arbeitsgelegenmheiten ist doch besser wie zu Hause/im Heim zu hocken ... oder gilt das für Flüchtlinge nicht ?

Schaum mer mal ...

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Re: Lehrstellen für Flüchtlinge

Beitrag von Atin » 31.12.2014, 13:27

Hallo,

@zwoelfe

Man sollte nicht vergessen was das alles kostet und anscheinend wissen Flüchtlinge ganz genau in welches Land sie wollen und warum. Nicht zu vergessen das sie die "westliche Einstellung" ablehnen.

Wie kann man auch deutsch können wenn man plötzlich aus seinem Land raus muß. Dann noch schnell mal die Sprache zu lernen ist nicht möglich.

Das es Sozialamt gibt und Jobcenter ist ein gute Sache nur bekommt jemand der noch nie gearbeitet hat auch kein Harzt4, siehe Sinti und Roma.
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