Rollenverteilung

zum Thema Bezness

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leva
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 25.08.2016, 14:14

Deutscher Landwirt? Einer der davon leben muss o ein "Gutsherr" mit Hobby....^^

Glaub kaum,dass du in der Massentierhaltung o Monokultur Glueck findest?

AH,Wie waers mit Bauer sucht Frau? Gibts das noch? (Achtung Spass) :wink:

Wie waers mit einem Betriebspraktikum im landwirtschaftlichen Betrieb irgendwo jwd? Danach bist bestimmt genesen.....
Zuletzt geändert von leva am 25.08.2016, 14:22, insgesamt 2-mal geändert.

PeggySue
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von PeggySue » 25.08.2016, 14:20

:lol: ... natürlich ein Gutsherr mit Hobby, leva, sieht doch immer so romantisch aus bei Landpartie im NDR, das will ich auch :lol:

leva
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 25.08.2016, 14:25

Ja,ich sehe hier manchmal lecker auf Land ueber DW-TV.

Sehr schoen alles,aber da ist ordendlich Knete vorhanden und oft habe beide noch zusaetzliche Jobs.

Darf ich fragen,wie alt du ungefaehr bist?

PeggySue
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von PeggySue » 25.08.2016, 15:06

Ich bin 26 Jahre alt, leva, aber ich weiß schon, dass das eher Wunschvorstellungen sind und mit der Realtität nicht so viel tun hat.

Ich möchte auch noch einmal betonen, dass ich definitiv nicht vor habe, nur Hausfrau zu sein mein Leben lang. Ich hätte einfach nur gern die Möglichkeit meine Kinder die ersten zwei bis drei Jahre selbst zu betreuen und ich möchte schon auch mehrere Kinder. Ob das dann tatsächlich machbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich hab ja jetzt noch die Wahl einen Mann zu suchen mit dem das vielleicht klappt...Pläne, Wünsche und dann die Realität, mir ist schon klar, dass ich mein Ideal vielleicht nie erreiche, aber ich will wenigstens versuchen so nah wie möglich ranzukommen!

leva
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 25.08.2016, 15:12

Evtl ist ein Abschluss als Agrar Ingeneurin fuer dich das Richtige.Bist ja noch blutjung.
Dann bist kompetent in deinem Beruf u ggf gemeinsamen Betrieb.

https://de.wikipedia.org/wiki/Agrarwissenschaften
Die Rollenverteilung bei "Landfrauen" war schon immer anders.Jeder muss alles koennen,Betriebskentnisse haben,Buchhaltung ,EU Bestimmungen etc.
Aber wenn das dein Traum ist warum nicht? Ich finde es gut ,wenn eine Frau auf ein Ziel hinarbeitet.....nur Mut......

coralia
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von coralia » 25.08.2016, 17:00

Oh, wenn du die beiden Forenmänner meinst, die ich meine, kann man auf deren steinzeitansichten zu diesem Thema sicher verzichten. Der eine der beiden verbietet seiner Gattin den Kontakt zu ihren Landsleuten. Aber das nur am Rande. Ich bin jedenfalls froh, wenn die sich aus meinen Threads heraushalten.

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von coralia » 25.08.2016, 17:03

Die Kinder die ersten zwei bis drei Jahre zu Hause zu betreuen ist doch auch heute keine Seltenheit, peggysue, das machen wirklich viele Frauen.

Ich denke eher darüber hinaus zum Beispiel in eine Zeit, in der eine Ehe vielleicht nicht mehr funktioniert, aus welchen Gründen auch immer, dann möchte ich die Option haben, gehen zu können, ohne finanziell alleine nicht klarzukommen.

Coralia

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von luna2000 » 25.08.2016, 23:06

coralia hat geschrieben:
In Deutschland ist es meiner Meinung nach recht schwierig, das Muttersein mit dem Beruf in Einklang zu bringen. Die meisten meiner Freundinnen mit Kindern haben nach der elternzeit von ihren Arbeitgebern Tätigkeiten angeboten bekommen, die ganz anders waren als die vorherige und die sie so nicht ausüben wollten, das finde ich sehr frustrierend.

Coralia
Ich habe bis jetzt nur bis hierhin gelesen, und da fällt mir nur einfach der "Fachkräftemangel" ein. Da brauchen wir in Deutschland unbedingt Ingenieure aus Damaskus, während in Deutschland ausgebildete Ingenieurinnen ihr Kind vor 20 Jahren abgetrieben haben, weil sie nicht wußten, wie sie es großziehen sollten. Diese Ingenieurinnen sind jetzt zum großen Teil arbeitslos und leben von der Substanz, die sie sich auf Kosten ihrer emotionalen und rationalen (Stichwort: Überbevölkerung) Verausgabung erwirtschaftet haben.

PeggySue
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von PeggySue » 27.08.2016, 01:07

leva hat geschrieben:Evtl ist ein Abschluss als Agrar Ingeneurin fuer dich das Richtige.Bist ja noch blutjung.
Dann bist kompetent in deinem Beruf u ggf gemeinsamen Betrieb.

https://de.wikipedia.org/wiki/Agrarwissenschaften
Die Rollenverteilung bei "Landfrauen" war schon immer anders.Jeder muss alles koennen,Betriebskentnisse haben,Buchhaltung ,EU Bestimmungen etc.
Aber wenn das dein Traum ist warum nicht? Ich finde es gut ,wenn eine Frau auf ein Ziel hinarbeitet.....nur Mut......
Lieben Dank, leva, für diese Anregung. Hatte sogar tatsächlich mal mit dem Gedanken gespielt Agrarwissenschaften zu studieren, aber zurzeit bin ich beruflich ganz gut aufgehoben. Aber man weiß ja nie, was noch kommt :D

chui
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von chui » 27.08.2016, 12:02

Das nennt man an einem Strang ziehen auch wenns mal blitzt , donnert und kracht . Deshalb halten solche Beziehungen auch mehr als 3 Jahre .

LG chui

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von coralia » 27.08.2016, 18:26

Strauss, dass was du beschreibst, klingt erstens nach Respekt und zweitens nach Interesse für- und aneinander, und ich glaube, das ist ganz wesentlich für eine Beziehung, die dauerhaft Bestand haben soll.

Ich finde, es ist nochmal ein ganz großer Unterschied, ob man Kinder hat oder nicht. Kommen Kinder in die Beziehung, verschiebt sich einiges, man muss sich neu aufstellen, die Rollen verteilen und sich erstmal wieder neu finden. Ich war anfangs voll mit der neuen Rolle als Mutter beschäftigt und habe dabei viele andere Rollen vernachlässigt, die der Ehefrau, Geschäftsfrau, Schwester, Tochter, Freundin, Nachbarin usw. Meine Tochter hat mich so in Beschlag genommen, dass ganz vieles zu kurz kam oder auch ganz aus meinem Sichtfeld verschwunden ist. Auch das pendelt sich dann irgendwann wieder ein und wird wieder normal. Nichtsdestotrotz verschiebt sich einfach der Fokus, wenn man so ein kleines Baby hat. Und das hält auch nicht jede Partnerschaft aus, deswegen finde ich es in dieser Zeit besonders wichtig, dass man weiter kommuniziert und sich weiterhin den oben erwähnten Respekt und das Interesse entgegenbringt.

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 27.08.2016, 19:19

Hallo Strauss,das ist ja ein Traum so einen Mann zu finden.Das ist ja richtig "old school".

Heutzutage sieht es oft anders aus.Habe selbst 2 erwachsene Kinder in den USA und die muessen sich mit heute hier-morgen dort arrangieren,u ob der bF/gf dann mitzieht ob Jobveraenderung/Collegeaufnahme ist eine andere Baustelle.

Bist halt auch kein Auswanderer der unter Landesgesetz,College Kosten arbeiten muss.
Nur in D wird dir mMn der A**** hinterhergetragen.
Zuletzt geändert von leva am 27.08.2016, 19:29, insgesamt 1-mal geändert.

leva
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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 27.08.2016, 19:28

Jede/r der wirklich first hand mal erleben moechte,wie es ist unter Landesgesetz zu leben,studieren,trainee,Auslandsaufendhalt zu leben ,kann sich informieren. Frauen muessen schon immer beides bewerkselligen.Arbeit,Haushalt,,Fortbildung.
Amerikanische Frauen mussten schon immer selbststaendig sein/werden.
Zuletzt geändert von leva am 27.08.2016, 19:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von Thelmalouis » 27.08.2016, 19:30

leva hat geschrieben:Nur in D wird dir mMn der A**** hinterhergetragen
Bin froh, dass wir das jetzt auch wissen. :D
Gruß Thelmalouis

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 27.08.2016, 19:33

Thelmalouis hat geschrieben:
leva hat geschrieben:Nur in D wird dir mMn der A**** hinterhergetragen
Bin froh, dass wir das jetzt auch wissen. :D
aus meiner Sicht ist s so....KA ob dein posting ironisch gemeint war...... :?:

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 27.08.2016, 20:09

BTW: Schwarze Frauen in den USA mussten sich nie emanzipireen und einklagen.Die mussten immer arbeiten.

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von lunaverde » 27.08.2016, 20:34

leva hat geschrieben:Jede/r der wirklich first hand mal erleben moechte,wie es ist unter Landesgesetz zu leben,studieren,trainee,Auslandsaufendhalt zu leben ,kann sich informieren. Frauen muessen schon immer beides bewerkselligen.Arbeit,Haushalt,,Fortbildung.
Amerikanische Frauen mussten schon immer selbststaendig sein/werden.
Laut Wikipedia waren um 2000 herum 37,2 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter sechs Jahren in den USA nicht erwerbstätig (in Deutschland noch mehr mit 47,1 %). Ich weiß nicht, wie du angesichts dieser Zahlen darauf kommst, dass amerikanische Fraune schon immer selbstständig sein mussten. Das trifft sicherlich auf einen Teil der Frauen zu, aber offensichtlich längst nicht auf alle. Mütter, die nur geringfügig arbeiten und damit sicherlich nicht selbstständig ihren Lebensunterhalt bestreiten können, sind in den Zahlen noch nicht mal berücksichtigt.

EDIT: Hier noch der Link zum Wikipediaartikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Hausfrau# ... sche_Daten

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von leva » 27.08.2016, 20:54

Danke fuer deinen link.
Lebe selbst im Sueden der USA als Einwanderin.Die meissten Frauen hier glauben nicht an staatliche Zuwendungen sondern an Eigeninintiative.Das ist eine kulturelle Unterschiedlichkeit.Lieber x Jobs haben,als durch food stamps/etc dem Staat finanz Offenlegung anheim zu fallen.Ich denke,es ist wirklichlich eine kulturelle Besonderheit.Hier ist fast jeder froh ,es irgendwie zu schaffen.

Muetter mit Babies bekommen natuerlich auch Versorgung u Nahrung bei Bedarf.

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von Efendi II » 27.08.2016, 20:59

Julija hat geschrieben:....wenn ein 5jähriger Junge zu einem Kind mit asiatischen Wurzeln "Schlitzauge, hau ab aus meinem Land" sagt)
Wenn hingegen ein deutsches Kind als "Schweinefresser" benannt wird, hast Du wohl keine Probleme?
coralia hat geschrieben:Oh, wenn du die beiden Forenmänner meinst, die ich meine, kann man auf deren steinzeitansichten zu diesem Thema sicher verzichten. Der eine der beiden verbietet seiner Gattin den Kontakt zu ihren Landsleuten.
Falls Du mich damit meinst, dann darf ich Dir sagen, dass Du auf dem Holzweg bist. In unseren Bekanntenkreis überwiegt eher die Anzahl der Landsleute meiner Frau, das hat sich einfach so ergeben.
luna2000 hat geschrieben: Da brauchen wir in Deutschland unbedingt Ingenieure aus Damaskus, während in Deutschland ausgebildete Ingenieurinnen ihr Kind vor 20 Jahren abgetrieben haben, weil sie nicht wußten, wie sie es großziehen sollten.
Diese Ingenieure, sowie andere Fachkräfte aus Damaskus dürften, wie wir inzwischen erfahren konnten, nicht allzu "dicht gesät" sein. Zumindest entspricht deren Qualifikation in den meisten Fällen nicht dem, was hier in Deutschland von solchen Leuten erwartet wird. Von den nicht vorhandenen Sprachkenntnissen ganz zu schweigen.
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

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Re: Rollenverteilung

Beitrag von lunaverde » 27.08.2016, 21:43

leva hat geschrieben:Die meissten Frauen hier glauben nicht an staatliche Zuwendungen sondern an Eigeninintiative.
Ich hatte mich eher auf die finanzielle Unabhängigkeit vom Ehemann/Kindsvater bezogen. Und ich glaube, dass es da in den USA ebenso wie in Deutschland immer noch viele Mütter gibt, die nicht arbeiten und daher finanziell voll vom Ehemann abhängig sind (das soll jetzt keine Wertung sein, jedes Paar soll das handhaben, wie es möchte). Ich dachte, dass es in dem Thread darum geht und nicht um Abhängigkeit von staatlichen Zuwendungen. Beim Thema staatliche Leistungen hast du sicher Recht, dass das in den USA vollkommen anders gesehen wird als in Deutschland.

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