betreuter Umgang - und dann?

Gibt es Probleme in der Erziehung? Droht Kindesentzug oder -entführung? Wie kann man sich davor schützen? Hier könnt Ihr Euch austauschen!

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Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 03.03.2010, 02:17

Ich wollte nur mal kurz den Stand der Dinge durchgeben.

Ich konnte tatsächlich die BUs nicht wahrnehmen - der Geldmangel war es aber nicht.
Beim ersten Termin war das Kind krank (3-Tage-Fieber).
Beim zweiten Termin war ich krank.
Ich habe mich um einen neuen BU-Termin gekümmert - auch um einen (sinnlosen) weiteren Beratungstermin, da diese ja zusammen in Kombination durchgeführt werden müssen (Auflage vom JA).

Einen Tag später bekomme ich über meinen Anwalt u.a. ein Kopie eines Schreibens des Kinderschutzbundes an das Gericht, dass die BUs leider schleppen laufen, wegen Krankheit. Ich werde auch als aufgebracht und voller Hass gegen meinen Noch-Ehemann dargestellt... dass ich nur schlecht von ihm reden würde und ihm unterstelle, dass er nur alles spielt... und außerdem behaupte, dass er dauernd bekifft ist. Bei den BUs wäre das aber noch nicht aufgefallen.
Klartext: Ich bin hysterisch und denke mir Märchen aus um ihn schlecht zu machen...

Den Damen hat er also auch schon 'schöne Augen' gemacht und sich als armer, ausgebeuteter Tunesier dargestellt. Und da diese Damen leider von berufswegen übertolerant sind und sein Fehlverhalten - auch in deren dabeisein - wohl damit entschuldigen, dass er in einer Ausnahmesituation ist (so verkauft er denen das), stehe ich allein auf weiter Flur. Die Hintergründe meines Falls interessieren die Betreuerinnen des Kinderschutzbundes nicht... denn sonst wäre sie ja evtl. voreingenommen. Ach, und was habe ich denn für einen Rpckhalt dort? Keinen. Erst sagen die, man solle evtl Bedenken äußern. Tut man das, wird es als belanglos dargestellt. z.B. habe ich u.a. erwähnt, dass er nichts bezahlt, ich nicht weiß, wie ich die Fahrerei finanzieren soll, er aber immer das neueste Handy am Start hat und fürs Kiffen reicht es wohl ja auch - aber für den Sohn nicht (für mir ja sowieso nicht) und er wird gut Leben, weil er vermutlich - wie früher - schwarz arbeitet. Und dann bekomme ich doch allenernstes die Antwort der Betreuerin `...das machen die doch alle` Ja was jetzt? Kiffen? Schwarz arbeiten? Oder beides? Egal was ich mache und wie ich reagiere. Es ist immer falsch.

Wehre ich mich gegen seine Lügen und stelle die Sachen klar - dann provoziere ich ihn damit.
(Leider macht sich niemand die Mühe die Aussagen zu prüfen. Dann wäre nämlich schnell klar, wer hier lügt und Halbwahrheiten verbreitet)

Ignoriere ich seine Provokationen und Lügen, wird unterstellt, dass seine Darstellung korrekt ist... denn sonst würde ich mich ja widersetzen.


Fakten: Er selbst hat vor Gericht eingeräumt Drogen konsumiert zu haben.
Er selbst hat bei einem Beratungsgepräch gesagt, er würde kiffen.
Mein Kinderarzt, bei dem mein Bald-Ex die Praxis aufgemischt hat, konnte mir auf den Kopf zusagen, dass dieser Mann ein
Drogenproblem hat, aggressiv und unberechenbar ist. Mein Kinderarzt wird, sollte er nochmals die Praxis betreten, von
seinem Hausrecht gebrauch machen und ihn rauswerfen. Erfahren habe ich den Vorfall per Zufall, weil ich einen Termin hatte,
da mein Kind seit der BUs unter Schlafstörungen und Angst leidet.
Außerdem muss er ein gewisses Quantum haben, um normal rüberzukommen. Hat er das nicht oder zu viel oder den falschen
Stoff, kommen die Ausfallerscheinungen - so wie bei Alkoholikern auch. Warten die denn bis er mit 'ner Nadel im Arm reinspaziert
Auch mein RA pflichtet mir bei der Einschätzung meines Bald-Ex bei. Nur leider geben unsere Gesetze nicht viel her. Das was er sich
bisher geleistet hat, reicht noch lange nicht. Er muss sich schon noch ein paar Granaten erlauben...

Dass ich kein Geld habe, um zu den Umgängen zu fahren, interessiert definitiv niemanden! Es ist auch nicht Sache des KVs den Umgang zu bewerkstelligen. Das hängt an mir. Allein an mir. Mein Anwalt hat mir gesagt, dass ich da nicht weiter komme, wenn ich mich auf diese Sachlage berufe... toll, oder? Ich muss also weiterhin sehen, wie ich das Kind (jetzt wöchentlich - nicht mehr 14-tägig) zu den BUs kutschiere... 10 km und 10 km zurück... nebenbei noch die Beratungen... 10 km hin und wieder zurück.

Ach, und dauerbekifftsein darf der KV auch. Macht weder dem JA noch dem Gericht etwas aus. Um den Umgang zum Kindeswohl einzuschränken, müsste der KV stark drogenabhängig sein... tja, und das dürfte mal wieder Auslegungssache sein.

Ich empfinde es momentan so, dass hier das Kindeswohl vorgeschoben wird, um die Rechte des KV durchzusetzen.
Ich denke mal, dass sich an dieser Einstellung so schnell auch nichts ändern wird.

Vielleicht hätte ich bei den Ämtern bessere Karten, wenn ich lügen und heucheln würde. Wenn ich genau die gleiche Masche wie er abziehen würde wie er. Und mein Kind werde ich schon gar nicht belügen, in dem ich ihm vorgaukle, dass die BUs ganz, ganz toll sind, weil dort so ein lieber, netter Vater wartet (was ja auch nicht stimmt).Ich bin aber dazu erzogen worden, ehrlich zu sein. Und dies finde ich gut so... auch wenn mir das im Moment nur Nachteile bringt. Ich möchte mich aber jeden Morgen im Spiegel ansehen können, ohne dass mir schlecht wird. Und wie heißt es so schön: wer einmal lügt dem glaubt man nicht...

Weiß vielleicht jemand, ob ich verpflichtet bin, für ihn telefonisch erreichbar zu sein? Ich habe seine Anrufe satt. Außerdem muss ich ihm 14-tägig einen Brief schreiben, weil er ja nie etwas über sein Kind erfährt... da kann ich nur lachen. Wenn er angerufen hat, habe ich ihm kurz und kanpp erzählt, was los ist. Hat er aber dann an passender Stelle immer abgestritten... Und dass ein 1 1/2-jähriges Kind noch nicht telefonieren, geht ihm ja nicht in den Kopf... Ich denke, ich muss mir das nicht geben. Und durch die BUs und die Briefe sollte ich doch meine Schuldigkeit getan haben, oder?
Zuletzt geändert von Ute H. am 05.03.2010, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

Arabella
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arabella » 03.03.2010, 09:00

Liebe bockiger Esel,
lass dir bei Erkrankungen ärzliche Atteste geben.
Krankheit sollte wirklich respektiert werden, denn wenn du dein Kind krank zur BU schleppen würdest, würdest du ja logischerweise das Kindeswohl gefährden.

Es ist traurig, dass der Kinderschutzbund deine Sorge nicht erkennt.
Leider ist es zumeist so, dass eine Drogensucht nicht als Verhinderungsgrund des Umgangs angesehen wird.
Um Gefahr zu erkennen muss leider erst etwas ernsthaftes passieren.
Gerade bei einem begleitendem Umgang gilt ein Suchtproblem nicht als Grund, denn das Kind steht ja unter amtlichem Schutz während des Umgangs.

Gibt es keinerlei Möglichkeiten, dass du von den Busgeldern befreit werden kannst oder zumindest günstiger fahren kannst?

Ich kann dir nur raten dich in der jetzigen Situation etwas zurückzuhalten und zu versuchen mit aller Kraft diese Umgänge einzuhalten, auch wenn es schwer ist.
Lass dem Ganzen Zeit und warte doch erstmal ab wie der Vater in den weiteren Umgängen noch auffällig wird.
Gerade wenn diese nun wöchentlich stattfinden sollen, der Mann aber unzuverlässig und süchtig ist........es wird eventuell doch noch auffallen welch ein Typ dies ist.
Auf Dauer kann ein Mensch, gerade so ein "velorener" Mensch sich nicht verstellen.
Nicht versuchen bockig durch die Wand zu brechen.......durchatmen, aushalten und zuwarten dass der Mann sich selbst eine Grube gräbt.
Leider leider muss sich Mutter in solchen Situationen sehr sehr geschickt verhalten.
Alles Liebe Arabella
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Arabella
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arabella » 03.03.2010, 09:21

Telefonisch erreichbar ja, zu normalen Zeiten, aber nicht rund um die Uhr. Am Besten einen festen Termin ausmachen .
Ansonsten sieht er ja das Kind jetzt auch einmal in der Woche.

Die Idee einen Brief zu schreiben über Entwicklung und was das Kind so macht finde ich gar nicht so schlecht, finde aber das sollte bei so vielen Umgängen einmal im Halbjahr genügen. Im Gegenzug würde ich ebenfalls Briefe vom Vater erbitten was er so alles macht und von seinem Leben erzählen lassen. Das Kind kanns zwar nocht nicht lesen, aber du kannst sagen das wäre später für das Kind sehr wertvoll. Versuche auf ne ruhige nette Art gegenzuspielen.

Heucheln und lügen würde ich auch nicht. Aber bei dem was du sagst solltest du Fingerspitzengefühl haben und lieber mal schweigen.
Wer weiss vielleicht wird der Vater über einen längeren Zeitraum gesehen seine Umgänge nicht regelmässig einhalten und auch so von ganz alleine negativ auffallen.
Jedenfalls solltest du dies ersteinmal hoffen.
Arabella
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Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 03.03.2010, 11:12

der Brief von KV ist eigentlich eine gute Idee, schon alleine deshalb weil er sich dann mal hinsetzen muss und auch etwas tun muss. Er weigert sich ja bisher auch eine Mail-Adresse anzulegen und kommt damit durch. So muss ich also immer Briefporto zahlen. Alles Berechnung.

Ich vermute, dass ich das mit dem Brief nicht durchkriegen werde... ich werde es aber mal ansprechen.
Und falls doch, wird er das sowieso nicht tun - was vermutlich auch wieder ohne jegliche Folgen für ihn bleibt (wie bisher auch).
Der Mediator und die anderen Beteiligten finden ja noch nicht mal, dass er sich wegen des Ausrasters beim Kinderarzt bei mir und/oder dem Arzt entschuldigen sollte. Also was habe ich da zu erwarten???
Der Mediator hat ihn ja auch mal auf die Anzeige meiner Mutter angesprochen. Er hat aber eine merkwürdige Formulierung benutzt. Ich weiß es jetzt nicht mehr 1:1... aber für mich klang durch, dass sich - trotz der Tatsache, dass ein positiver DNA-Abgleich vorliegt - das für ihn erstmal als 'Märchen' von mir und meiner Mutter anhört... wie die Spermaspuren auf die Auslegeware meiner Eltern kommen sei ja auch fraglich... seine bereits in Tunesien kriminelle Laufbahn und die Dinge die hier passiert sind, werden vollkommen außer acht gelassen... ich habe oft das Gefühl, dass es umgedreht wird: Aus mir und meiner Mutter werden Lügnerinnen gemacht. Und der arme, kriminelle, ausländische KV kann sich nicht wehren (der weiß sehr wohl was Sache ist, kann sich aber perfekt dumm stellen) und ist daher gleich Mal zu schützen.
Ich und meine Mutter fühlen uns dadurch beleidigt und ein weiteres Mal gedemütigt, weil hier mal wieder dem Täter - der das Unschludlamm mimt - mehr geglaubt wird, als den Opfern. Und genau deshalb hat meine Mutter so lange nichts gesagt und ihn nicht angezeigt. Weil es für die Opfer keine Lobby gibt - im Gegenteil. Man wird noch der Lüge bezichtigt... besonders wenn es dann noch um Scheidung und Umgangsrecht geht.

Der Mediator hat beim letzten Gespräch sein Eindruck wie folgt geschildert:
Ich hätte vermutlich in der Ehe viele Verletzungen einstecken müssen... wäre wohl der schwächere Part gewesen (naja, um das auszuhalten muss mal wohl eher stark sein... ich habe nur geliebt und ihm immer wieder vertraut und geglaubt. Was sich aber als Fehler herausgestellt hat. Und aus Fehlern sollte man lernen. Aber genau das wird mir jetzt verwehrt, weil die Herren und Damen der Meinung sind, zum Wohle des Kindes müßten sich die Eltern vestehen...)
Und da ich nach der Trennung jetzt in der Machtposition sei (davon spüre ich aber herzlich wenig...), würde ich das ausnutzen, um mich an ihm zu rächen! :shock:

Meine Antwort dazu interessiert mal wieder nicht:
Ich will mich nicht rächen. Ich will nur das was dem Kind (und mir?) zusteht. Was wir zum Leben benötigen.
Ich hätte auch gerne meine 23.000,00 € zurück... vom geklauten Geld will ich gar nicht erst reden.
Würden wir uns rächen wollen, hätte ihn meine Mutter gleich mal auf Schadensersatz verklagt (sie leidet ja aufgrund dieser sexuellen Übergriffe an Depressionen, die jetzt - nach einem Jahr - Gott sei Dank abklingen).

Ich habe keine Ahnung wss im nächsten Beratungsgespräch und bei der Gespräch mit dem Kinderschutzbund wieder alles über mich hereinbricht. ich bin es langsam leid, mich gebetmühlenartig wiederholen zu müssen. Mir wird ja sowieso nichts geglaubt. Mir wird erstmal unterstellt, dass ich alles erfunden habe, um den KV loszuwerden...
Mir wird anscheinend auch das Recht verweigert, in einer Ausnahmesituation zu sein, mit dem ja seine Ausraster immer entschuldigt werden.

Es ist zermürbend.

Würde ich einige Millionen gewinnen, ich wüßte, was ich tun würde...

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 03.03.2010, 11:23

noch was... ich wollte ja eigentlich ein Attest machen lassen.
Ich habe das bei der Mediation verwähnt. Da hat aber der Mediator gesagt, ich solle und bräuchte das nicht tun... super. Da weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Na, jetzt bin ich g'scheiter :P

Der wird die BUs einhalten...schon alleine aus taktischen Gründen. Bei dolchen Dingen kann er langen Atem zeigen.
Außerdem ist das für ihn ja kein Aufwand. Er muss nur 3x umfallen und ist an Ort und Stelle. Wäre vielleicht anders, wenn er auch Fahrtkosten hätte.
Ich kann leider nirgends billiger fahren. Ich fahre ja mit dem Auto. Aber selbst mit dem Bus würde es keine Ermäßigung geben. Gäbe es die, hätten mich doch das JA oder der Kinderschutzbund darauf hingewiesen. Aber von denen kommt nur hilfloses Achselzucken.

Sein wahres Gesicht zeigt er nur da, wo er nicht von den wichtigen Dritten 'kontrolliert' wird.
Und - wie beim Kinderarzt ja passiert - passiert das doch, reicht es, wenn er sagt, dass er Sorge um das Kind gehabt hätte... und schon ist wieder alles in Butter. Meine Sorge bzgl. der Unberechenbarkeit und der Drohungen aber wird von den gleichen Leuten als überzogen und kaum realistisch dargestellt. Und das bringt mich auf die Palme!

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von sternchen62 » 22.03.2010, 22:25

Hallo Bockiger Esel,
hab dir eine PN geschickt.

Agadirbleu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Agadirbleu » 22.03.2010, 23:17

Hallo Bockiger Esel,

beim Lesen Deines letzten Beitrages wird mir förmlich schlecht. Das darf doch nicht wahr sein, dass alle Welt ihm abnimmt, was er vorgibt zu sein!

Die Inkompetenz des Kinderschutzbundes ist ja der Gipfel. Eine Frage hierzu: Muss denn der Kinderschutzbund überhaupt eingeschaltet werden? Gäbe es keine andere Institution, die das eben so gut/schlecht händeln könnte? Es ist leider so, dass im Kinderschutzbund nicht immer die Besten das Sagen haben, sondern externes Netzwerk Ihnen zu dem Posten verhilft, vorallem in kleineren Städten.
Bezüglich finanzieller Unterstützung bei den wöchentlichen Terminen mit dem KV würde ich beim Kinderschutzbund nachfragen. Ich habe vor vielen Jahren ehrenamtlich in Einem gearbeitet und dort gab es eine Kasse, für spontane Unterstützungen.

Lieber Bockiger Esel, ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Monate und Jahre.
Glaube mir, jeder Mensch demaskiert sich selbst eines Tages und so wird es bei Deinem Ex auch sein. Er kann nicht für immer und ewig "den Schönen mimen".

Alles Gute wünscht Dir
Agadirbleu

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 23.03.2010, 13:36

die Mediation läuft bisher immer noch ätzend - und auf meine Kosten.

Der KV zahlt noch immer nicht (seit 6 Wochen hält er sich nicht an diese Vereinbarung).
Meinen Teil, ihm 14-tägig einen Brief bzgl. des Kindes zu schreiben habe ich brav eingehalten... habe aber angekündigt, dass ich das sein lasse, weil er ja auch nichts macht. Und gleich bekam ich eins vor den Bug... ich solle das Geld nicht dazu nutzen, um Macht auszuüben :shock:
Hä? Der KV ist unterhaltspflichtig, oder?
Das Kind hat ein Recht auf dieses Geld, oder?
Der KV bezahlt nicht, nur um ich zu ärgern... und ich soll zugucken?
Nein - nie! Ich habe schon genug unter diesem A... gelitten.

Ach, und das Tollste: Der KV verlangt jetzt wöchentlich einen Brief - obwohl er derzeit das Kind wöchentlich sieht!
Und der Mediator findet das okay... :x Der liest die Brief doch nicht mal. Das ist reine Schikane.

Wenn alle Meidationen so ablaufen, ist es mir schleierhaft, wie die angeblich so hohe Erfolgsquote dabei rauskommt.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass so etwas funktioniert/funktionieren kann, wenn 'normale' Trennungsstreitigkeiten vorliegen.
Aber sobald, Gewalt, Diebstahl, Betrug und jahrelange sexuelle Belästigung (der Oma des Kindes=mein Mutter), Mordrohungen mir gegenüber und angedrohte Kindesentführungen in den arabischen Raum vorliegt, kann so etwas doch nicht funktionieren...bei aller Liebe...wie soll man als Opfer zu so einem KV jemals wieder ein einbelastetes und vertrauensvolles Verhältnis aufbauen???

Beim Gespräch mit der Leiterin des Kinderschutzbundes konnten einige Dinge klar gestellt werden. Ich hatte ein gutes Gefühl als ich rausgegangen bin... aber das kann mich auch trügen. Das Thema Fahrtkosten hatte ich mehrmals angesprochen... leider kam keine helfende Reaktion. Mittlerweile ist er mir egal. Ich werde ab April wieder in Teilzeit berufstätig sein und mich und das Kind durchbringen. Aber ohne die Hilfe meiner Eltern hätte ich das nie und nimmer geschafft.

Übrigens wird die Sache mit meiner Mutter am 20.04.2010 verhandelt.
Bitte drückt die Daumen, dass er wenigstens mal hier Grenzen aufgezeigt bekommt und Verantwortung für sein gestörtes Verhalten übernehmen muss.

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 25.03.2010, 21:25

Hallo BE,

sag mal, hast du keinen Unterhaltstitel? Hast du eine Beistandschaft beantragt? Ansonsten mal selber zum Amtsgericht gehen, per einstweiliger Verfügung Verdienstbescheinigungen anfordern. Wenn KV nicht zahlen kann, dann gibts erstmal Unterhaltsvorschuss. In puncto Kindesunterhalt bist du verpflichtet für die Interessen deines Kindes zu kämpfen. Sag das dem Betreuer deutlich. Manchmal testen die einfach nur, ob du sachlich Stellung beziehen kannst. Manchmal sind die aber mit Fällen, wie den unsrigen, einfach überfordert.

Die Briefe schreibst du nicht, wenn wöchentlicher Umgang stattfindet. Du kannst ihn bitten, konkrete Fragen zu stellen, die du dann beantwortest.
Verlange von ihm, sich zu seinem Erziehungskonzept zu äußern. Hinterfrage dabei einzelne Punkte (damit er nich rumlabern kann). Befrage ihn im Beisein des Betreuers zu heiklen Punkten. Du bist doch nicht blöd, provoziere ihn, dass es zu einer Eskalation kommt. Ich kann dir nur sagen, dass sie in bestimmten Punkten nicht schauspielern können. Ich habe auch lange gebraucht, um zu kapieren, wie das läuft. Du musst kooperieren. Man kann aber auch fordernd kooperieren. Du kennst doch die Schwachstellen von deinem Ex. Schläft er gerne lange? Finde einen Grund, warum die Umgänge am frühen Vormittag stattfinden sollten. Lass ihn Vorschläge machen, wie er die Umgänge alterspezifisch gestalten kann (Mein Ex hat da mal, als der Kleine gerade drei war, vorgeschlagen im Kino so einen Pixar-Streifen anzusehen :mrgreen: )... Sei klug, strategisch, umsichtig und ganz klar, dann wirst du ihn schlagen!

(Wenn einige von den netten Admins das jetzt lesen, denken die bestimmt: hä? - ich hab echt lange Zeit und Abstand gebraucht, um klar zu sein. ich war meistens hitzköpfig, unklug, impulsiv, sehr spontan und gar nicht klar :mrgreen: , aber als es drauf ankam, da hat es dann geklappt.)
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 28.03.2010, 12:58

Ich bin verdonnert die Briefe zu schreiben... tu ich das nicht, blockiere ich und bin der Depp.

Er hat früher schon ab und zu angerufen und nach dem Kind gefragt, wenn er wußte, dass es krank ist (weil ein Termin ausgefallen ist). Er hat dann von mir kurze, sachliche Antworten bekommen. Beim Mediator hat er dies aber abgestritten. Deshalb muss ich schreiben. Ich darf bei der Mediation ja noch nicht mal sagen, wenn er lügt... denn dann provoziere ich ihn ja... und muss mich nicht wundern, wenn er zumacht.
Aha! Aber ER darf MICH provozieren. Und wenn ich dann zumache, wirft man mir vor, nicht zu kooperieren... Ich bin deiner Meinung Leah, die sind damit überfordert, weil sich versuchen unsere Kultur/unser Denken/unsere Art zu kommunizieren diesen Typen überstülpen wollen (was natürlich nicht klappt). Die sagen denen, was sie hören wollen (so wie uns auch) - machen aber trotzdem was sie denken. Und genau das hat der Mediator nicht verstanden... oder er hat immer noch Hoffnung, dass der KV sich ändert.

Bei den betreuten Umgängen rede ich nichts mit dem KV, denn die BU sind für das Kind da. Nicht dazu, dass die KM mit dem KV diskutiert. Das ist eine klare Anweisung beim Kinderschutzbund. Die wissen, dass dies nicht klappt und dann ruckzuck ein Streit entsteht... und das vor den Augen des Kindes... deshalb wird das dort nicht geduldet.

Ich muss also da durch... Briefchen schreiben.... handschriftlich (damit er etwas Mühe hat beim lesen, obwohl ich nciht unleserlich schreibe...) und eben von wahren Leben.... aufstehen, essen, trinken, spielen, Windel vollmachen etc... .Der liest das ja sowieso nicht. Also ist es egal, was ich reinschreibe. Ich muss nur meine Pflicht erfüllen. Und durchhalten.

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von hulla » 28.03.2010, 13:29

muß der seinerseits die briefe den herren- und damenschaften eigentlich zeigen?

am besten wäre ja, er müßte sie denen vorlesen.

so ein fürchterlicher affenzirkus, was die alles von dir verlangen :evil:

ich sag ja .................

ach ne, ich sag lieber nix, sonst reg i mi bloß uff.

grüßle hulla

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 28.03.2010, 15:22

Bist du per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet worden? Wenn nicht, bleibe ich bei meiner obigen Meinung. Du sollst ja nicht verweigern, nur deine Arbeit an Gegenleistungen knüpfen. Du beantwortest gerne schriftl. Fragen, wenns denn schriftlich sein muss. Ende.
Was ist mit meinen weiteren Vorschlägen, Fragen... Du musst dir Gedanken machen und aus deiner Opferhaltung rauskommen, agieren, nicht immer nur reagieren. Der KSB ist nicht das Maß der Dinge, auch nicht fürs Gericht.
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 30.03.2010, 13:33

nein, ich bin nicht per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet diese Briefe zu schreiben... aber der Mediator hat das verlangt. Im Gegenzug habe ich verlangt, dass er mir - weil er sich ja weigert einer Mailadresse einzurichten - mir das Porto zu ersetzen. Ihr hättet mal hören sollen, was dann abging... der Mediator meinte, ích solle mit den Machtspielchen aufhören... das wären ja Peanuts-Beträge (genauso mit dem restl. Kindesuntesunterhalt von letztem Jahr März), so würde man nicht weiterkommen usw...

Ich bin leider nicht in der Position zu fordern - bzw Gegenleistung zu fordern. Ich muss ständig in Vorleistung treten. Und von ihm kommt nichts! Es kotzt mich echt an! Ich muss parieren. Denn wenn ich etwas fordere, dann wird mir von überall her vorgeworfen, ich würde den KV provozieren. Und dann bin ich diejenige, die sich sperrt und kratzbürstig ist... man kann eben immer alles entweder so oder so auslegen.
Und ich habe Angst, die Briefchen nicht mehr zu schreiben, weil mir das dann wieder als 'sperren' ausgelegt wird.
Wobei... es gibt noch einen Mediator-Termin Mitte April. bis dahin schreibe ich brav. Und dann? :) war's das für mich :P Ich wundere mich sowieso, dass der KV noch nicht behauptet hat, dass er gar keine Briefe kriegt. Ich kann es ja nicht beweisen...

Und am 13.04.2010 ist der letzte BU... keine Ahnung wie es dann weitergeht.
Heute war auch nochmal BU... die sind ohne mein Wissen mit dem Kind rausgegangen, spazieren laufen. Muss ich mir das gefallen lassen? Ich würde gerne wissen, wo mein Kind ist. Ich dachte die sind in den Räumen des KSB... und dann laufen die gemütlich in der Gegend rum. Da krieg ich 'nen Hals (hab aber nichts gesagt, weil ich sonst wieder der Buhmann bin).

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 14.05.2010, 17:21

Ich wollte euch mal den neuesten Stand durchgeben:

z.Zt. 'ruhe' die betreuten Umgänge, weil ich - da jetzt wieder berufstätig - nur noch 2 Nachmittags Zeit habe. Und an denen kann der KSB nicht...

JA hat sich vorgestern telefonische gemeldet, war aber noch bei der Arbeit. Die wollten heute Vormittag einen Rückruf... war aber auch bei der Arbeit. Ich hatte keinen Brückentag.

Das Urteil bzgl. der Verhandlung (zur Erinnerung: mein Noch-Ehemann hat meine Mutter jahrelang sexuell belästigt- was in D kein Straftatbestand ist - deshalb lautete die Anklage auf: exhibitionistische Handlungen.
Beleidigt und gedehmütigt hat er sie auch, sodass sie über 2 Jahre in psychologischer Behandlung war und medikamentös behandelt werden musste.

(Ach, um euch zu erklären was man unter diesen exhibitionistischen Handlungen versteht:
Er ist zu meiner Mutter in die Wohnung runter und hat sich vor ihr befriedigt - daher auch die DNA-Spuren, hat sie verbal auf schmierige, widerliche Art und Weise angemacht, hat sie betatscht)

[b]Achtung, das Urteil:
Das Verfahren wir mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft, des Angeklagten und seines Verteidigers gem. § 153 II StPO eingestellt.
...die Kosten fallen der Staatskasse zur Last[/b]
:evil: :cry: :twisted: :evil: :cry: :twisted: :evil: :twisted:

Ich verstehe die Welt bald nicht mehr.
Wir - die Opfer (ich hasse dieses Wort) leiden schon genug.
Aber das Leiden hat kein Ende, weil uns nicht geglaubt wird... weil die Lügen eines Täter mehr zählen, als die Aussagen eines Opfers.
Die Opfer sind schon durch die Tat(-en) gestraft und werden durch solche Urteile nochmals bestraft.
Während der Täter frech grinsend weiter unsere Gesellschaft zunichte macht, indem er nichts und niemanden respektiert.


Diese Typen treiben hier ihr Unwesen - und werden darin auch noch durch solche Urteile bestärkt, weiterzumachen.

Nur drauf auf die blöden Deutschen/Europäer. Die sind so doof, die lassen sich alles gefallen. Die kann man toll ausnutzen. Die können sich noch nicht mal wehren, wenn man sie beklaut, schlägt, betrügt, beleidigt, beschimpft, sexuell belästigt - denn deren (=unsere) Gesetze sind so human, dass - egal was man macht - erstmal an unschuldig gilt. Und wenn man dann noch alles abstreitet, stehen die Chancen gut, dass man ungeschoren davon kommt, da im Zweifel immer FÜR den angeklagten entschieden wird. Und man muss noch nicht mal bezahlen... die Anwälte bekommt du über PKH, die anderen Kosten übernimmt die Staatskasse - toll. Liebe Landsleute und Mit-Kriminelle, ich kann euch diese Land wärmstens empfehlen.
Ich wünsche jedem Staatsanwalt und Richter, dass sie selbst oder Familienangehörige irgendwann einmal in eine solche Situation kommen.
Dann können Sie vielleicht nachempfinden, wie ungerecht unsere Gesetze mittlerweile sind.
Was einmal gut angedacht war, hat sich ins Gegenteil verkehrt... viele wissen dies. Aber keiner unternimmt etwas dagegen. Traurig...

Anaba
Administration
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Anaba » 14.05.2010, 17:52

Das Verfahren wir mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft, des Angeklagten und seines Verteidigers gem. § 153 II StPO eingestellt.
Das der Angeklagte und sein Verteidiger da zugestimmt haben ist keine Frage.
Man will es kaum glauben das dieser Mann noch ein Umgangsrecht hat.
Was sagt denn dein Anwalt dazu ?
Wollt ihr das Urteil hinnehmen oder in Berufung gehen ?
Liebe Grüße
Anaba

Administratorin
anaba@1001Geschichte.de

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit
zu befinden und laut zu sagen: Nein
Kurt Tucholsky

Hülya

Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Hülya » 14.05.2010, 18:06

Hallo Bockiger Esel,

hast Du Dich schon mal beim Weissen Ring in Deiner Nähe gemeldet.?

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 14.05.2010, 18:29

...meine Mutter war ja nur als Zeugin geladen...
Als Zeuge kann man nicht , denke ich, in Berufung gehen...

Angeklagt hat die Staatsanwaltschaft... die dann das Verfahren nach der Verhandlung - mittels des Richters - eingestellt hat.
Und eben diese Staatsanwaltschaft hält es ja nicht für nötig, Leute, die erst 5 Jahre in D sind und schon einiges auf dem Kerbholz haben, auch mal in die Verantwortung zu nehmen.

Beim Weissen Ring bin ich Mitglied, seit dem ganzen Theater.
Die können aber nicht viel tun - außer Beistand leisten. Die wissen genau, was läuft. Aber Änderungen bei so etwas zu bewirken dauert Jahre.

Mein Anwalt - er vertritt nur mich/meine Mutter war bei ihrer Zeugenaussage ohne Anwalt - weiß noch nichts von dem Urteil. Als ich ihm aber geschildert habe, wie die Verhandlung so ablief, hat er sich schon gewundert... auch der Psychologe meiner Mutter hat bei ihr nachgefragt und wollte wissen, wie die Verhandlung war. Und fand den Ablauf auch etwas merkwürdig... denn meine Mutteer mußte nach ihrer Aussage wieder raus und durfte gehen. ich kenne das so, dass der/die Zeuge/-in im Raum Platz nehmen darf. Und obwohl es eine öffentliche Verhandlung war, durfte mein Vater nicht mit in den Gerichtssaal rein... alles sehr merkwürdig.

Mein Kinderarzt hat gemeint, ich solle der zuständigen Familienrichterin selbst schreiben, warum ich es nicht zulassen kann, dass der KV unbetreuten Umgang bekommt. Ich soll alles nochmals sachlich schidern, auch die Probleme beim KSB. Und ich solle nochmal alles wiederholen, was vorgefallen ist (hat sich ja bereits....). Und dieses Schreiben solle ich ihm (Kinderarzt) in Kopie schicken. Hintergrund: Sollte die Gegenseite darauf spekulieren und mich als hysterisch und überdreht darstellen, könne er mir helfen und bestätigen, dass ich völlig normal bin.
Wie findet ihr den Vorschlag?
Soll ich das vorher mit meinem Anwalt abklären oder einfach loslegen und schreiben?

Arche Noah
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arche Noah » 14.05.2010, 19:44

Hallo B.E.

Ich persönlich finde, dass man sich immer vorher mit seinem Anwalt kurzschließen sollte,
bevor man auf eigene Faust agiert.

Die Idee ist ok , lass den Brief evtl. vorab von deinem Anwalt lesen.
Mal schauen , was er dazu sagt.....

Gruß
Arche
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luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 14.05.2010, 23:53

Hallo B.E.

ich bin gerade fast am platzen vor Zorn über den Verlauf Deiner Geschichte.

Trotzdem glaube ich, daß es wichtig ist, was ich Dir jetzt schreibe:

Wenn die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einstellt, beweist das weder die Schuld noch die Unschuld des Angeklagten.
Um Munition gegen den Kindsvater in weiteren Verhandlungen zu haben, ist es absolut wichtig, daß Du bzw. Deine Mutter sämtliche Akten über dieses gerade zu Ende gegangene Verfahren bekommst. Ich kann Dir nur dringend raten, daß Deine Mutter über einen Anwalt diese Akten einfordert. Ich glaube, das die dadurch entstehenden Kosten gut investiert sind, auch wenn sie momentan wehtun.

Desweiteren frage ich mich wirklich, ob es nicht sinnvoll wäre, den Umgang mit dem Kindsvater zu verweigern, und ihn diesbezüglich klagen zu lassen. In jedem Fall gewinnst du dadurch Zeit, nicht er zermürbt Dich sondern Du ihn und im schlimmsten Fall hast Du die Prozeßkosten zu tragen. Auch die Mitarbeiter des Jugendamtes würden dann wahrscheinlich einen ganz gehörigen Respekt vor Dir bekommen.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mit dieser Einschätzung richtig liege.
Vielleicht wäre es aber gut, wenn Du vom bockigen Esel zum Kampfstier mutierst.

Ich wünsche Dir alles Gute, viel Mut, Kraft und auch Glück.
Liebe Grüße
Luna2000

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 14.05.2010, 23:55

Auch die Mitarbeiter des Jugendamtes würden dann wahrscheinlich einen ganz gehörigen Respekt vor Dir bekommen.
Warum?
Herzliche Grüße
von Leah

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