betreuter Umgang - und dann?

Gibt es Probleme in der Erziehung? Droht Kindesentzug oder -entführung? Wie kann man sich davor schützen? Hier könnt Ihr Euch austauschen!

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Arche Noah
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arche Noah » 19.05.2010, 23:17

Ich habe den gleichen Mist mitgemacht und es wird immer von psychologischer Sicht behauptet, dass Väter wichtig sind.
Doch , solange Psychologen nichtmal in der gleichen Lage / Situation kommen und sich die Sichtweisen nicht ändern, sind uns ,den Müttern die Hände gebunden.

Die Denkweise und die Moral wird sich ändern, wenn sie selbst einmal davon betroffen sind , eher nicht !
Die Gesetze sind hier so sehr gestrafft , ich wünschte mir, dass mehr emotional als gesellschaftlich gehandelt wird.

Man sollte wirklich abwegen und das können die meißten nicht.....
Zum Schluß sitzen alle da und sagen, ich hätte gerne anders gehandelt ...

Arche
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leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 20.05.2010, 18:59

wenn jemand während des begleiteten Umgangs sein eigenes knapp eineinhalbjähriges Kind in den Hintern tritt?
:shock: :shock: :shock:
Also ganz ehrlich, ich bin sicher, dass in dem Falle hier die Umgänge dann eingestellt worden wären. Wenn nicht, hätte ich sie verweigert :cry: Das ist so schlimm.

Ich weiß ja, ich weiß, es ist alles zum Eufeln. Ich behaupte mal, dass mein ägyptischer Ex erziehungsunfähig ist. Der Umgangsbetreuer hat das durchaus bereits gecheckt, aber er will echt für unseren Sohn den Vaterkontakt (Gewalt gabs da aber noch nie). Der Umgangsbetreuer ist da wirklich der Meinung, er handelt zum Kindeswohl und ist sehr überzeugt davon, dass er Gutes tut. Unser Sohn geht auch gern zu den Treffen. Irgendwie finde ich das auch gut. Wenn ich wüsste, es wär auf etwa noch 10 Jahre der Umgang betreut, ich wär so glücklich.

Ich weiß nicht, wie ich BE anders Mut machen soll. Ich will ja nicht, dass sie klein bei gibt. Ich will nur, dass sie klug ist und - wie Clara schon sagte - strategisch denkt, nicht emotional, denn alle denken strategisch.
Ihr müsst genau so berechnend sein, wie diese orientalischen Typen. Wir können nur gewinnen, wenn wie länger ausharren. Sie erwarten von uns, dass wir durchdrehen wegen der vielen Ungerechtigkeiten. Es ist wie eine Prüfung. Aber wir werden nicht durchdrehen. Wir sind wie die Spinnen im Netz. Wir warten, bis der Feind keine Kraft mehr hat, dann werden wir aktiv. Und während wir warten studieren wir das Sozialinstitutschinesisch auf Sprach- und Handlungsebene.
Da gab es doch mal Menschen, die gerufen haben: wir sind das Volk.
Wie sollen Gerichte im Namen des Volkes urteilen, wenn das Volk sich von der Sozial-Industrie zermürben läßt, anstatt den Weg durch die rechtsstaatlichen Instanzen zu gehen.
Liebe Luna,

ich habe das Volk nicht gefragt, als ich diesen Menschen in unser Land holte. Im Gegenteil. Ich habe geflucht auf die Ausländerbehörde, weil sie diesen "armen Jungs" mit so viel Misstrauen begegnen und ihnen keine Chance geben wollen.
Was war ich naiv. Blöd. Völlig lebensfremd. Ungerecht. Ach... Ich schreie jetzt nach dem Volk? Nee, ich würde mich schämen, wenn ich so dächte.

Ich wünsche uns allen viel Kraft. Wünsche uns, dass wir am Ende den längeren Atem haben. Arches Beispiel gibt mir Hoffnung.
Herzliche Grüße
von Leah

past2009
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 20.05.2010, 22:31

@Leah:
Ich habe es gesehen, die Umgangsbetreuung hat es gesehen und es stand im Bericht an das Gericht!!!!
Die den Umgang betreuende Stelle hat daraufhin den Umgang eingestellt. Mein - ebenfalls ägyptischer - Ex hat daraufhin vor Gericht geklagt.
Fazit:
Der "arme" Papa kommt ungeschoren davon (Verlängerung des begleiteten Umgangs) und das Nachsehen haben die Kinder. Mein Kleiner hat monatelang geweint und sobald männliche Personen im Alter des Kindesvaters sich näherten, stand er wie versteinert da, konnte nur noch in Tränen ausbrechen. Mir tut mein Kind so Leid!!!!!!!!!!
Er hat sich während des Umgangs noch andere Dinge geleistet, alles aufzuführen, würde Seiten füllen.
Sicherlich ist er auch erziehungsunfähig, aber bei mir dreht man an der Schraube, dass ich das Kind nicht richtig auf den Umgang einstimmen würde.
(Wie denn???? Etwa so: "Heute gehen wir mal wieder zum Papa, der darf Dich in den Hintern treten, ist alles nur zum Kindeswohl?")
Ich habe wie BE kein alleiniges Sorgerecht, kein Aufenthaltsbestimmungsrecht - nix! Dafür darf ich PKH abstottern. Supi, oder?
Er hatte im Erstantrag von seiner Anwältin schreiben lassen, dass er das Kind ja nur mal nach Ägypten zu den Großeltern mitnehmen will!!
Aber zum Glück "besteht ja kein Verdacht auf Kindesentführung". (Originalzitat von Gerichtsseite während der Verhandlung)
Die ABH hat seine AE weiterhin verlängert und er darf im September seine geliebte Familie in Ägypten besuchen. Von welchem Geld? Das frage ich mich, da er offiziell nur 400 Euro zum Leben zur Verfügung hat. Schulterzucken von allen Seiten. Unterhalt kann er bei seinem Einkommen natürlich nicht zahlen.
Woher nimmt er nur das Geld für das Flugticket? Kriegt er bestimmt von seiner Anwältin geschenkt, die laut seinen Aussagen schon seine Restschulden bei der Staatsanwaltschaft für ihn bezahlte (mehr als 1.000 Euro), vielleicht sogar noch seine Schulden in Höhe von fast 2.000 Euro?
Das ist alles so krank! Von Förderung des Kindeswohls ist laut meiner Meinung da nichts zu sehen! :evil:
(Im letzten Jahr wusste ich noch, wo er schwarz arbeitet und habe das der zuständigen Stelle gemeldet. Die waren ganz begeistert über so viel Infos und wollten gleich am nächsten Tag los. Als sie aber dann den ausländischen Namen erfuhren, fiel ihnen auf, dass sie auf Monate wahrscheinlich keine Zeit haben, meinen Infos nachzugehen. - Ich hatte übrigens Beweise, aber das war dann alles nicht mehr interessant!)
Na ja, wir sitzen wohl alle im selben Boot und zurück bleibt nur das Bestreben, alles menschenmöglich 'Gute für das Kindeswohl zu tun und schädliche Eingriffe so gering wie möglich zu halten.
Eines Tage werden aber auch unsere Kinder erwachsen sein und ich hoffe, dass dann mal öffentlich zur Sprache kommt, was diese Gesetzgebung den armen Kinderseelen angetan hat.

past2009
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 20.05.2010, 23:01

Ach ja, die Kommentare von der gegnerischen Anwältin und von Gerichtsseite während der Verhandlung waren auch interessant:
Ein kleiner Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet!!!
Hallo, es ging um Tritte in den Hintern und um ein eineinhalbjähriges Kind!!!
Wenn man mich auf offener Straße in den Hintern treten würde, würde ich Anzeige erstatten und klagen.
Kindesväter aus Ägypten dürfen das mit ihren Kindern machen?
Wo ist da die Gerechtigkeit? Wo der Schutz der Menschenwürde und das Recht auf Unversehrtheit?
Scheint sich irgendwo versteckt zu halten, denn es wurde ernsthaft in der Verhandlung diskutiert, einen unbegleiteten Umgang durchzusetzen!
Zum Glück bleibt es zunächst einmal bei der Begleitung. Die Frage ist nur: Wie lange?

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 21.05.2010, 22:06

Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.

Darf ich mal fragen, wie der Richter/Richterin heißt? Kannst mir das ja auch per PN schicken.

Ich würde in diesem Fall wohl gar an die Presse gehen.

Darf er mit dem Kleinen nach Ägypten?

GSD hab ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht mir schon erkämpft.

Ich bin wirklich sehr erschüttert über das, was du schreibst.
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 22.05.2010, 15:23

meine Mutter hat Akteneinsicht über meinen Anwalt beantragt.
Bin mal gespannt, was da so alles drinsteht...

@Blume:
Das Verfahren wurde nach § 153 II der StPO eingestellt. Ich weiß, dass das kein Urteil ist. Aber genau deshalb investieren wir nun mal wieder Geld, um an Informationen zu kommen. Ich werde euch schreiben, was Sache ist/war.

...ob mich mein Anwalt gut vertritt kann ich mittlerweile nicht mehr beurteilen. Ich hoffe es.
Was soll er auch groß machen, wenn die Gesetze so krank sind?

Da mein Ex ja keinen Unterhalt für das Kind zahlt, aber noch 1 Monat offen ist (jetzt zahlt ja das JA), hat mein Anwalt ein Gerichtsvollzieherin beauftragt, um das Geld zu pfänden bzw. einen Vermögensaufstellung zu bekommen. Die Pfändung war fruchtlos. Da mein Ex aber nicht zu dem Termin erschienen ist, an der er die EV (eidenstattliche Versicherung = Offenbahrungseid) ablegen sollte, hat nun mein Anwalt Haftbefehl beantragt. Das ist so der 'normale' Lauf der Dinge... insgeheim freut mich das ein wenig. Aber passieren wird auch hier nichts. Denn sollte er sich weiterhin weigern die EV abzugeben, könnte er zwar in Haft müssen - aber anscheinend müsste ich die Kosten auslegen... (so meine Recherche über google). Also bin wieder ich der Depp.

:twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil:
gerade hat er angerufen... will den Kleinen sehen... ich soll hinfahren - Morgen - ...er hat ihm Sachen gekauft. Von welchem Geld, bitte schön? Angeblich hat er ja nichts! Ich werde das nicht tun! ... dann wollte er vorbei kommen und mit dem Kind spazieren gehen ... kann er auch vergessen. Hat er noch nie getan! ...außerdem viel zu gefährlich.
...und mein Vater rastet auch aus, wenn er diese Type nochmal zu Gesicht bekommt.
Jetzt will er wieder über seinen Anwalt klagen... toller Vater: 4 Wochen hat ihn sein Kind nicht interessiert (war eine schöne Zeit für uns :) ). Heute ruft er an, dass er ihn Morgen sehen will.
Dass er noch einen Monat Unterhalt zu bezahlen hat, interessierte ihn am Telefon gerade nicht - da hat er aufgelegt.
:twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil:
...ist aber ganz typisch:
Die Rechte will er jetzt und sofort... wie es ihm gerade in den Kram passt.
Die Pflichten interessieren ihn nicht die Bohne.
- und unsere Gesetze lassen das auch noch zu -

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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 13.06.2010, 16:36

Liebe BE,

wie geht es euch jetzt?

Ich ziehe alles, was ich gesagt habe, zurück. Es stimmt. Sie setzen sich weder für die Rechte der Kinder ein, schon gar nicht wird Rücksicht auf die ohnehin schon doppeltbelastete Mutter genommen, nein, hier gehts ums Väterwohl, ganz eindeutig.
Ich weiß im Moment auch nicht mehr weiter.

Ich lasse eskalieren.
Herzliche Grüße
von Leah

Ute H.
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Ute H. » 14.06.2010, 14:34

Hallo Leah,

tut mir leid, dass du jetzt auch diese Erfahrung machen mußtest.
Es ist wirklich zum Heulen :x :x :x :cry: :cry: :cry:

.. wir haben eben keine Lobby, deshalb kriegen wir städnig eines drauf.

Auch, weil wir uns nicht zusammentun und uns wehren .... wäre vielleicht mal angesagt, oder?
Bestünde Interesse?
...aber wegen 2 oder 3 leidgeprüften Frauen brauchen wir nichts auf dei Beine stellen.
Das müßte sich dann schon lohnen.

...ich schreiben das jetzt einfach mal so dahin.
Ich habe mir noch keinen Plan gemacht wie, wo, was und überhaupt.
Keine Ahnung wie ich das anpacken müßte... ob ich das alleine stemmen könnte
...also alles ziemlich unausgegoren.

Was aber bestimmt helfen würde: Wenn alle betroffenen Frauen mal die einschlägigen (Boulevard-)Medien mit ihren Geschichten 'bombardieren' würden (einfach auf die HP und über den entprechenden Link oder über das Kontaktformular). Dann hätte die Presse nicht immer den Eindruck, dass es sich hier um bedauernswerte Einzelfälle handelt, sondern dass hier Not am Mann/an der Frau ist!

Uns geht es so là là bzgl. des Umgangs... der findet gerade nicht statt bis das JA oder das Gericht sich entschieden haben wie es weitergehen soll. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass ich selbst die Umgänge begleiten werde, wenn keine BUs mehr genehmigt werden. Das fand das JA gut. Ich habe mir Gedanken über die Umgangsorte gemacht und dies dem JA mit Ausdrucke aus dem Internet weitergeleitet.
Ich werde nur dort hingehen, wo ich und das Kind relativ sicher sein können und wo ggf. Freunde/Verwandte dazukommen können oder nicht weit entfernt sind. Das muss sein - denn dem KV ist alles zuzutrauen.

Ach, heute waren meine Mutter und ich beim Anwalt wegen Akteneinsicht bzgl. der Einstellung des Verfahren meiner Mutter (exhibitionische Handlungen).
Das Urteil bzw. Nicht-Urteil gründet sich auf die angebliche Tatsache, dass meine Mutter vom Aussageverweigerunsrecht gebrauch gemacht hat. Was so nicht stimmt.
Sie hat nur gesagt, dass sie ihrer Aussage, die sie bei der Polizei gemacht hat, nichts hinzuzufügen hat.
Der Richter hat das als Aussageverweigerung interpretiert... hat sie nicht weiter über die Folgen aufgeklärt (hätte er dch tun müssen, oder?). Denn hätte er das getan, hätte meine Mutter die Möglichkeit gehabt, dem zu widersprechen.
Denn es war nie die Absicht meiner Mutter, die Aussage zu verweigern und ihn damit ungeschoren davon kommen zu lassen.

Die festgestellten Spermaspuren hat mein Ex vor Gericht so erklärt, dass wir (= er und ich) in der unteren Wohnung gelebt haben. Und meine Eltern oben... Aber wie genau die Sparmaspuren dorthin kommen, wüßte er nicht...
Ist natürlich mal wieder ein seiner Lügen.
Das mit den Wohnungen würde sich über Fotos, Verwandte, Freunde, und über den Mietvertrag nachweisen lassen...

Jetzt versucht mein RA noch eine Schmerzensgeldklage für meine Mutter... auch um die Lüge wegen der Wohnung klarzustellen. Und ggf. das Mißverständis bzgl. der Aussageverweigerung klarszustellen.

Hier drückt der Staat ein Hühnerausge nach dem anderen zu.
Jeder Mensch weiß, was er von so einem Typen zu halten hat, wenn ihm das Gesamtpaket dargelegt wird.
Unsere Judikative aber (und auch die Legislative) ist so blind wie Justitia mit ihren Waagschalen... aber nicht im Sinne der Gerechtigkeit. Sondern eher im Sinne der Täterschonung = Opferbestrafung... und ja kein Blick für das Gesamtgeschehen haben wollen.
Das wird jede/r bestätigen können, der selbst mal als Opfer in diese Mühlen geraten ist.

Liebe Leah und auch die anderen stummen Mitleserinnen.
Kopf hoch! :wink:
Es ist Kampfgeist angesagt. :evil: :twisted: :evil:
Alles andere ist Kraftverschwendung und führt zu nichts! :) :D :wink:

Liebe Grüße,
die Eselin

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 14.06.2010, 17:57

Naja, es gab ja schon mal den Versuch eine Selbsthilfegruppe zu gründen hier in Berlin. Nannte sich BinaKids oder so ähnlich. Ist aber leider im Sande verlaufen.

Ich fürchte, durch Gang an die Presse wird sich unsere Lobby nicht gerade vergrößern. Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst :(
Herzliche Grüße
von Leah

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 15.06.2010, 00:57

Hallo Leah,
leah_neu hat geschrieben:Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst
Deine Sorge ist sicherlich begründet in Anbetracht der Millionen von Neo-Nazis in Deutschland, die sämtliche staatlichen Instanzen, von den Jugendämtern bis hinauf in die Justiz, infiltriert haben und allseits bekannt ganz knallhart gegen Kanaken (-bälger) vorgehen.

Ich wünsche Dir noch weiterhin einen angenehmen Schlaf.
Liebe Grüße
Luna2000

Elisa
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Elisa » 15.06.2010, 07:35

Vielleicht hat Luna die Multi-Kultis gemeint, denn ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man diesen Menschen mit südländischen Aussehen gegenüber sehr viel toleranter und rücksichtsvoller ist. Sie haben schon einen Bonus gegenüber einem normalen Deutschen.

Und in den Kindergärten und Schulen gibt es doch schon oft mehr Kinder mit Einwanderungshintergrund als mit deutschem Hintergrund, so daß sie in der Mehrzahl sind.

Luna, ich denke, in Deiner Wut hast Du was verwechselt.

LG Elisa

altintas
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von altintas » 15.06.2010, 08:59

Lieber bockiger Esel (ein schöner Nick übrigends, ich hoffe, du bleibst bockig und lässt nicht auf dir herumtrampeln!)

Du hast mehrmals in deinen Mitteilungen erwähnt, der Kindesvater sei stark drogenabhängig bzw. ständig von Marihuana berauscht. Hast du dies den Mitarbeitern der diversen Stellen denn offengelegt? Ich könnte mir vorstellen, mich in dieser Situation einer kindesbezogenen Zusammenarbeit mit dem Argument zu verweigern, dass er zunächst seine Drogensucht beenden muss, bevor ich daran denke, den wie auch immer gearteten Umgang mit dem Kind zuzulassen. Denn Kindeswohl bedingt doch einen drogenfreien Umgang mit demselben! Immerhin wäre dies doch eine schöne Voraussetzung bzw. eine gute Basis für die Zukunft: Wenn er den Kindesumgang so sehr wünscht wie er dauernd vorlügt wird er mit Sicherheit mit Freuden auf thc verzichten können :lol:
Ich würde vorschlagen du bestehst vor allen weiteren amtlichen Zwängen auf
a.) Drogentest
b.) Drogenentzug
Nach erfolgreichem Abschluss von b denkst du über alles weitere nach.

Liebe Grüsse,
altintas

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 15.06.2010, 12:43

luna2000 hat geschrieben:Hallo Leah,
leah_neu hat geschrieben:Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst
Deine Sorge ist sicherlich begründet in Anbetracht der Millionen von Neo-Nazis in Deutschland, die sämtliche staatlichen Instanzen, von den Jugendämtern bis hinauf in die Justiz, infiltriert haben und allseits bekannt ganz knallhart gegen Kanaken (-bälger) vorgehen.

Ich wünsche Dir noch weiterhin einen angenehmen Schlaf.
Liebe Grüße
Luna2000
Sorry, ich verstehe deinen Beitrag nicht :?
Herzliche Grüße
von Leah

luna2000
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von luna2000 » 16.06.2010, 23:26

leah_neu hat geschrieben:
luna2000 hat geschrieben:Hallo Leah,
leah_neu hat geschrieben:Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst
Deine Sorge ist sicherlich begründet in Anbetracht der Millionen von Neo-Nazis in Deutschland, die sämtliche staatlichen Instanzen, von den Jugendämtern bis hinauf in die Justiz, infiltriert haben und allseits bekannt ganz knallhart gegen Kanaken (-bälger) vorgehen.

Ich wünsche Dir noch weiterhin einen angenehmen Schlaf.
Liebe Grüße
Luna2000
Sorry, ich verstehe deinen Beitrag nicht :?
Hallo Leah,

ich hatte Deinen Beitrag so verstanden, wie Du ihn geschrieben hast, nämlich daß Du Angst hast, Deine Situation zu veröffentlichen, wegen der "Seitenhiebe von rechts". Ich hatte mich gewundert, daß Du ausgerechnet die sog. "Rechten" als Gefahr/Feind empfindest, obwohl Du doch hinreichend Erfahrungen mit der "linken" Gesinnung und deren Bild vom edlen beschützenswerten Wilden gemacht haben müsstet.
Ich hatte gedacht, meine Einstellung zu diesem Thema sei hinlänglich bekannt und mein Sarkasmus würde dementsprechend verstanden werden. Diesbezüglich habe ich mich offensichtlich geirrt.

Du mußt selbst zwischen Freund und Feind unterscheiden. (Meine Feinde sind sowohl die "Rechten" als auch die "Linken" und meine Freunde muß ich mir mühsam zusammensuchen.)
Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und alles Gute.
Liebe Grüße
Luna2000

Moppel
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Moppel » 17.06.2010, 15:42

Hallo (ein bisschen OT)
luna2000 hat geschrieben:Hallo Leah,
leah_neu hat geschrieben:Denk mal an die vielen Seitenhiebe von rechts - Ausländerschlampe, was kümmert uns euer Kanakenbalg - vor solchen Reaktionen hätte ich auch echt Angst
Deine Sorge ist sicherlich begründet in Anbetracht der Millionen von Neo-Nazis in Deutschland, die sämtliche staatlichen Instanzen, von den Jugendämtern bis hinauf in die Justiz, infiltriert haben und allseits bekannt ganz knallhart gegen Kanaken (-bälger) vorgehen.

Ich wünsche Dir noch weiterhin einen angenehmen Schlaf.
Liebe Grüße
Luna2000
Der Kommentar von Luna2000 an Leha_Neu kam mir sehr ironisch vor und er passte wie die Faust aufs Auge.
Warum hat Frau Angst vor den "Rechten"?
Das Problem sind die linksalternativen rot/grünen Multikulti TraumtänzerInnen.
-sie haben die Gesetze so geändert das es Bezzi möglich wird Frau für die AE zu missbrauchen.
-sie haben dafür gesorgt das sich Bezzi hier sauwohlfühlt, auf Kosten der Allgemeinheit
-sie haben dafür gesorgt das Frau die Pflichten und Bezzi die Rechte hat
-sie sitzen in auf den Richterstühlen/Gutachterposten und Jugendämtern, wo sie Frau nicht selten gründlich in die Pfanne hauen
Und nicht die "Rechten".
Gruss
Rene

Mriva
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Mriva » 17.06.2010, 16:49

Zu den letzten Posts möchte ich auch gerne mal meine Meinung äußern.
Zuerst jedoch möchte ich sagen, dass es mir sehr leid tut, was Bockigem Esel passiert.
Aber es kann jetzt auch nicht sein, dass hier in diesem Zusammenhang wieder alles auf "linksalternative rot/grünen Multikulti TraumtänzerInnen" geschoben wird.
Ich lese ab und zu auch mal auf anderen Seiten, z. B. Info4Alien. Dort sind die Frauen meistens noch ganz am Anfang, also sie kämpfen wie die Löwinnen, dass diese Männer hierher kommen können. Schimpfen auf die Sachbearbeiter, wenn diese versuchen Ihnen das ganze, z. B. bei einem größeren Altersunterschied, auszureden. Sie nehmen sich Anwälte u.s.w. um das Verfahren noch zu beschleunigen, regen sich über zeitgleiche Befragungen auf, und ereifern sich über den Verdacht der Scheinehe.
Am Ende gewinnen sie und der Mann kann kommen. Dann tun sie alles dafür, dass er auch die Unterstützung für seinen Lebensunterhalt bekommt. Hier wird wieder auf die Rechte gepocht, die er schließlich hat, weil er mit einer deutschen Staatsbürgerin verheiratet ist. Ich gehe mal davon aus, das Frau in diesem Stadium eine "Multikultitraumtänzerin" ist und auch hinter jeder Ecke Ausländerfeindlichkeit vermutet.
Dann wendet sich das Blatt....
Nicht dass ich jetzt Bockigen Esel damit auf diese Stufe setzen will. Und nein, ich will ihr damit auch nicht ins Gesicht schlagen oder die Schuld geben. Aber ich vermute trotzdem, dass sie sich sicher auch sehr engagiert hat, damit der Mann hierher kommen kann. Nein, damit hat man sich auch diesen ganzen Stress sicher nicht verdient, keiner hat verdient so betrogen zu werden, aber nun alles wieder auf unsere Gesetze, Gerichte und Behörden abzuwälzen finde ich leicht ungerecht. Ja, ich finde auch, die Einwanderung auf diese Weise sollte unterbunden werden. Da wären Gesetzesänderungen wirklich nötig.
Mriva

leah_neu
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von leah_neu » 17.06.2010, 18:06

Ganz kurz nur: Wenn ich die Linken zum Feinbild erkläre und hierfür eine Lobby suche, bleiben eben nur ganz wenige übrig, weil die Rechten ... so hatte ich geschrieben. Sehe jetzt keinen Unterschied zwischen dem was du da schreibst, Luna, und meinem Beitrag.

So gesehen, verstehe ich deinen Beitrag noch immer nicht.

@Mriva: ich gebe dir völlig Recht.
Herzliche Grüße
von Leah

past2009
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von past2009 » 17.06.2010, 22:48

@Mriva:
Ich gebe Dir (fast) Recht: Wir sind dazu erzogen worden, Ausländerfeindlichkeit zu verurteilen. Aber wir wurden nicht darauf vorbereit, dass es eben wirklich diese Ausländer gibt, die uns (hier vorwiegend uns Frauen und die Kinder, die sie mit uns haben) nach Strich und Faden belügen, nur für den Aufenthalt hier und für staatliche Gelder. Wir wurden nicht darüber von irgendjemandem aufgeklärt, dass es auch "böse" Ausländer gibt (Wir wissen, dass es wie böse Deutsche gibt, wer böse Ausländer "findet", ist möglicherweise ein Rassist!). Wir wurden nicht darauf vorbereitet, mit welchen rabiaten Methoden diese ihre Ziele durchsetzen. (Weil für uns in unserer Kultur einfach nicht vorstellbar.)
Frau im Anfangsstadium liest hier vielleicht mit, aber in ihrem Kopf spukt immer noch die Rede von Radikalen, die ausländerfeindlich sind. Damit werden wir von einigen gleich in eine Ecke abgestempelt. (entweder in die rechte, dumme oder naive Ecke)
Niemand hat uns darauf vorbereitet, dass sich deutsche Gesetze gegen uns und unsere Kinder wenden können, nur weil Bezzie mit seine anderen Kulturvorstellungen vor den Gerichten durchkommt!
Leider!

Arabella
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arabella » 18.06.2010, 12:42

past2009 hat geschrieben:@Mriva:
Niemand hat uns darauf vorbereitet, dass sich deutsche Gesetze gegen uns und unsere Kinder wenden können, nur weil Bezzie mit seine anderen Kulturvorstellungen vor den Gerichten durchkommt!
Leider!
Hallo,
die Gerichte (Richter) haben ganz generell sicherlich privat die unterschiedlichsten politischen Ansichten, es ist vielmehr die Angst in die rechtsradikale Schiene gedrängt zu werden!
Und dennoch muss ich sagen es gibt auch Richter die ganz gerecht entscheiden, trotz bestehender Angst auf Grund der deutschen Geschichte.
Und so sehr dies auf Gegenargumentation treffen mag, es ist immer eine Versuch wert trotz Anwalt einem Richter/in privat einen Brief zukommen zulassen in dem Hintergründe der persönlichen Geschichte aufklärend dargelegt werden.
Nicht nur ich hatte damit Erfolg einem Richter zum Verständis zu helfen.
Nicht dass man dann eine Antwort bekommt.....aber die Verhandlung könnte sich plötzlich drastisch in eine bessere Richtung wenden.
Oftmals versteht ein Richter die wahren Hintergründe tatsächlich nicht, weil Dinge nach Schema F abgehandelt werden. Der ausländische Herr Ex aber ganz anders denkt und handelt.
Ebenso ist es immer wichtig auch vor dem Jugendamt klar zu machen, dass die Situation verzwickt ist, da der Expartner eben ganz andere Mentalität besitzt.
Meine Sachbearbeiterin hat meinen Ex damals auf meine sachlichen Darlegungen plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen und eben nicht nur mehr ihm Verständnis entgegen gebracht , sondern vorallem auf die Seelen der Kinder geachtet.
Wir sollten nicht vergessen, dass auch Anwälte Angst haben in eine rechtsradikale Schiene gerdückt zu werden.
Es ist zu empfehlen trotz aller Verzweiflung immer wieder zu versuchen die beteiligten Ämter und Personen aufzuklären und auf die spezielle Situation hinzuweisen, dazu ist sehr viel Geschick notwendig.
Wir sind am Anfang unsrer Beziehung sicherlich alle mal von hier oder dort gewarnt worden was auf uns zukommen könnte, aber wir hatten die rosa Brille auf.
Leider müssen wir beim Erwachen die Konsequenz tragen und lernen weiter zu kämpfen. Vorbereitet wird man im Leben sehr selten....das Leben lehrt!
So fängt der Kampf für Bezzie mit Ämtern an und hört gegen Bezzie mit Ämtern auf. Und die Probleme sind anfangs gross und am Ende gross.
Die Devise heisst niemals aufgeben und hoffen man trifft doch noch auf die richtigen Menschen, die irgenwann verstehen wollen und sich auch einsetzten.
Mehr als 4 verzweifelte Jahre haben mich lehren lassen dass sich alles beruhigt und die Kinder dennoch ihren Weg gehen und den oftmals sehr viel mehr selbstbestimmter als Kinder ohne all diese Probleme!
LG Arabella
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war-
du kannst im Heute stets neu beginnen !

Arche Noah
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Re: betreuter Umgang - und dann?

Beitrag von Arche Noah » 18.06.2010, 16:46

Hallo Arabella

anders habe ich es auch nicht erlebt und dein Post kann ich nur unterstreichen.

Es geht aber nicht um politisches denken,rechts oder links, sondern ,dass das Kindschaftsreformgesetzt
so eng gestrickt ist, dass Richter und Anwälte sowie Jugendämter kaum Handlungsfreiraum haben.

Ich bin der Meinung, da müßten neue Reformen her !


Gruß
Arche
Gemeinsam sind wir stark!

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